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Genf 2015: Ferrari 488 GTB – Magische Anziehungskraft! [Fotos/Video]

Auf dem Genfer Autosalon 2015 präsentiert Ferrari den Nachfolger des Ferrari 458 und der trägt nicht nur einen neuen Namen, nein er bekommt auch einen Turbo. Das ist der Ferrari 488 GTB! Das haben wir wohl den Umweltvorschriften zu verdanken, der klassische Sauger hat bald ausgedient, in der Zukunft wird es ohne Turbo nicht mehr gehen.

Ferrari 488 GTB

Auch nicht bei Ferrari. Nach dem Ferrari California T (T für Turbo) gibt es nun den Ferrari 488 GTB mit einem Turbo V8!

Ferrari 488 GTB

Der 3,9 Liter große Benziner bringt 669 PS auf den Leistungsprüfstand und das maximale Drehmoment liegt bei 760 Nm. Von 0-100 km/h geht es in 3 Sekunden und nach 5,3 weiteren Sekunden ist man bei Tempo 200. Die Höchstgeschwindigkeit? Über 300 km/h. Hach! So ein Ferrari versprüht doch immer wieder eine magische Anziehungskraft, oder?

Ferrari 488 GTB

Der Stand war auf jeden Fall gut besucht und zahlreiche Besucher davon scheinbar auch gut betucht, wird nun der Umsatz-Turbo gezündet?

Voice-over-Cars Ferrai 488 GTB Video:

Genf 2015: Keiner will mein Geld! Pininfarina auch nicht!

Alle 6 Pininfarina Sergio sind schon verkauft. Schade, dabei hatte ich doch extra vorher noch an der Grenze Geld gewechselt. Der Pininfarina Sergio, der natürlich Sergio Pininfarina ehren soll, basiert auf einem Ferrari 458 Spider Speciale der über 600 PS unter der Haube hat. Rein optisch eine Mischung aus McLaren und… ach lassen wir das, ist ja eh ausverkauft.

Ferrari Pininfarina Sergio Genf 2015 Ferrari Pininfarina Sergio Genf 2015 Ferrari Pininfarina Sergio Genf 2015 Ferrari Pininfarina Sergio Genf 2015

Den RUF Porsche 911 aus dem Jahre 1990 durfte ich auch schon nicht kaufen, aus dem Grund habe ich mir dann gestern noch Socken gekauft, die kann man ja immer gebrauchen.

Genf 2013: Der neue Ferrari heißt LaFerrari und gefällt mir nicht, oder?

Ja, ich weiß, über Geschmack soll man nicht streiten. Die einen haben Geschmack, die anderen nicht, doch ich persönlich mag den Ferrari nicht. Der obligatorische Enzo-Nachfolger ist das neue Alpha-Tier aus Maranello. ferrari-laferrari-genf-2013-01

Ja, okay, die Front ist eigentlich gar nicht so hässlich und als ich mir gerade die Fotos angesehen habe, wollte ich auch schon fast meinen ersten Eindruck wieder revidieren.ferrari-laferrari-genf-2013-02

LaFerrari! Der Ferrari? Ich weiß nicht. In der Ansicht gefällt er mir nun auch, sollte ich meinen ersten Gedanken noch einmal überlegen? Passt ein Hybrid Antrieb eigentlich zu Ferrari? Ich meine, warum nicht, der SLS AMG Electric Drive hat mich ja sogar komplett ohne Benzin-Motor überzeugt.

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Hinter den großen Fünf-Speichen Felgen (mit Pirelli bereift) verstecken sich Brembo-Bremsen, doch wer hat diesen Seitenblinker da verbrochen? Welcher Designer hat denn in der alten Fiat Ersatzteil-Kiste rumgewühlt und den Seitenblinker da platziert? Im Außenspiegel hätte ich es verstanden, gar kein Seitenblinker auch noch, von mir aus ein gelb blinkenden Ferrari-Emblem doch dieser kleine runde Seitenblinker? Boar!

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Beim Rückflug hab ich übrigens die Fotos gesichtet, eine sehr freundliche Stewardess hat sich durchaus für die “Highlights aus Genf” interessiert und war ebenfalls “meiner Meinung”, dass der Ferrari nun wahrlich nicht attraktiv ist. Sie fährt privat einen Fiat 500, in rot… das Geld bleibt also in der Familie!ferrari-laferrari-genf-2013-05

Technisch gesehen ist er natürlich ein Meisterwerk, der 6.3 Liter V12 bringt 800 PS auf die Achse, das ganze ohne Turbolader, bei Ferrari hat man “einfach” die Drehzahl angehoben. Zusammen mit dem Hybrid “Hy-Kers” System summiert sich die Gesamtleistung von der flachen Flunder auf 963 PS und das Limit ist erst bei 9250 Umdrehungen pro Minute erreicht. Interessant: Rekuperiert wird beim Bremsvorgang und wenn der Motor zuviel Leistung produziert, auch interessant: Von 0 auf 200 km/h soll es innerhalb von 7 Sekunden gehen! Ich brauchte 3 Sekunden (die gleiche Zeit braucht der Ferrari von 0 auf 100) um zu sagen, dass ich “LaFerrrari” nicht mag, sorry habe ich nun die Familie entehrt?

Das Jahr 2013 wird sportlich!

Wie hoch schätzt ihr den Marktanteil von sportlichen Fahrzeugen ein? Okay, in Düsseldorf und München dürfte der Anteil etwas höher sein, aber ansonsten pendelt sich dieser bei ca 1-2% ein. Das ist wahrlich nicht viel, von einem Massengeschäft kann man da noch lange nicht sprechen und das ist vermutlich auch der Grund, warum sich kleine Sportwagenmanufakturen nicht besonders gut halten können.

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Rühmliche Ausnahmen wie Wiesmann schließe ich da nun mal aus. Sportwagen sind also kein Massengeschäft, trotzdem hat fast jeder Hersteller, sportliche Fahrzeuge im Sortiment, denn erst mit einem sportlichen Fahrzeug wird man zum Vollsortimentler, zum Gemischtwarenladen der Automobilindustrie. Bei Tante Emma bekam man früher alles und so muss es heute auch bei einer Marke sein. Der Familienwagen für die Frau Mama, den Kleinwagen für die Tochter, der Roadster für den Sohn und den Sportwagen? Natürlich für den Herrn Papa, als Spielzeug oder für den Fall das der Geländewagen mal in der Werkstatt steht.

Lange Rede? Wo ist der Sinn? 2013 wird sportlich! Ich hab in meine Glaskugel geschaut und einige interessante Fahrzeuge entdeckt. Bei Alfa Romeo z.B. den 2 sitzigen Alfa Romeo 4C. Mit dem 2.0 Liter Turbomotor aus der Giuiletta dürfte der Sportwagen 200 PS unter der Haube haben. Alfa Romeo verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von über 250 km/h und eine Beschleunigung von 0-100 km/h in weniger als 5 Sekunden. Kurzer Blick nach England? Da wird es nach dem Aston Martin Vanquish Coupé nun auch das Volante, also das Cabrio kommen. Unter der Haube? Natürlich ein 6.0 Liter V12 mit 573 PS. Schön finde ich, dass man bei Aston Martin (übrigens genau wie bei Opel) dem Stoffdach treu geblieben ist (Opel baut auf den neuen Opel Cascada auch ein Stoffverdeck). Bei Audi weiß man ja inzwischen, dass der 450 PS starke V8 im Audi RS5 Cabrio turnen darf. Bis zu 280 km/h darf man damit schnell sein. Der etwas gestraffte BMW Z4 wird es weiterhin mit dem sDrive 35is (wer denkt sich eigentlich solche Bezeichnungen aus?) und 340 PS die 2 sitzige Sperrspitze aus München sein.

Eine richtige Sperrspitze wird der Nachfolger vom Ferrari Enzo sein, man spricht von einem Geschoss welches fast nur aus Carbon / Kohlefaser hergestellt wurde. Mit einer unglaublichen Leistung von geschätzten 900 PS dürfte das Fahrzeug den Vogel abschießen.

Jaguar? F-Type! Ist bekannt, kommt als Coupé und auch als Roadster. Bei den Motoren gibt es eine Range von 340 bzw. 380 PS im 3.0 Liter V6 mit Kompressor oder halt den 5,0 Liter V8 mit Kompressor und 495 PS. Der Mercedes SLS AMG kommt in der “Black Series”. 631 PS kitzelt AMG aus dem 6,3 Liter V8 und damit ist der Sprint von 0 auf Tempo 100 in 3,6 Sekunden möglich. Bei Nissan gibt es ein leichten Facelift vom Nissan 370Z, doch warum sollte man ein schönes Fahrzeug auch stark verändern? Bei Porsche kommt der neue Cayman und auch über den Porsche 911 GT3 wird man sich freuen dürfen. Als Erlkönig schon mal gesehen, aber leider nicht fotografiert: Der neue Porsche 911 Turbo. Er wird als Coupé und auch als Cabrio erwartet und wird dann sicherlich die Erwartungen erfüllen, da bin ich mir recht sicher. Bei den VW Verwandten aus Wolfsburg wird es den neuen VW Golf 7 GTI geben… auf den bin ich auch gespannt wie ein Federspanner auf dem Automobil-Salon in Paris ;)

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