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Messe-Highlights: Fotos Motorshow Essen 2014 #06

Bald endet die Motorshow in Essen, besser gesagt in genau zwei Tagen. Am 07.12. ist Schluss (mit Lustig) und die Tuning-Szene darf für 2014 in den (verdienten) Winterschlaf. Für die Aussteller heißt das: Endspurt, Einpacken, Abbauen, abtransportieren und dann im Lager alles wieder einräumen bzw. direkt die Inventur durchführen. Jahre lang gemacht, Jahre lang mir während der Motorshow in Essen eine Erkältung geholt und dieses Jahr ist es mir auch passiert. Ich liege aktuell “flach”. Ob ich mir auf der Messe ein paar Viren eingefangen habe? Ob es an den ständigen Klimaanlagen liegt oder einfach nur an meinem geschwächten Abwehrsystem durch mangelhafte Ernährung? Vermutlich ein Mix aus allem, eine Melange. Eventuell will mir mein Körper aber einfach nur das richtige Messe-Feeling mitgeben.

So weiter geht es mit den subjektiven Highlights. Bei diesem Hot Rod hier bin ich auch etwas länger stehen geblieben, denn so ein Gefährt sieht man ja nun wahrlich nicht alle Tage:

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Das ist der Kiwirod oder der Double Trouble oder ganz einfach ein Roadster mit Fiberglas-Karossere, welches dem Ford T-Modell nachempfunden wurde. Für den Vortrieb sind die zwei 4,6 Liter V8 Ford Motoren verantwortlich mit vier Ladern und einer Leistung von über 1000 PS. What the Fuck?

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Der Rahmen wurde selber gebaut, es sind z.B. Bauteile von einer 90er Corvette verbaut und auch ein Jaguar war ein Teilespender (hintere Bremsen). 7×15 Felgen vorne, 14×15″ Felgen hinten und die Reifen müssen ganz schön viel Aushalten.

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Ihr wollt ihn sehen? Ihr wollt ihn hören? Ihr könnt:

Weitere Informationen über den KiwiRod bzw. den Double Trouble gibt es auf dieser Webseite: www.doubletroublehotrod.com!

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rad-ab wörtlich genommen: 4 Winterreifen gleichzeitig verloren!

“Glück im Unglück hatte eine 21-jährige Ford-Fahrerin am frühen Dienstagabend im Stadtteil Boxberg. Bei ihrer Fahrt auf einer leichten Gefällstrecke “Im Eichwald” lösten sich gegen 19.30 Uhr in einer Kurve plötzlich alle vier Alu-Winterräder, worauf das Fahrzeug auf den Bremsscheiben über die Fahrbahn schleuderte. Zentimeter vor einer Mauer blieb das Fahrzeug liegen, sodass es bei einem geringen Sachschaden an den Radaufhängungen blieb und die junge Frau mit dem Schrecken davon kam.” so vermeldet es das Polizeipräsidium Mannheim die auch die Fotos freigaben.

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“Wie die Ermittlungen ergaben, hatte die 21-Jährige die Winterräder kurz zuvor von einem Bekannten montieren lassen, der offenbar die Muttern falsch oder gar nicht angezogen hatte.
Der Sachschaden wird auf rund 1.000.- Euro geschätzt. Das nicht mehr fahrbereite Auto wurde in Eigenregie auf einen angrenzenden Parkplatz geschleppt.” ergänzt die Pressestelle der Polizei!

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Was leert uns das? An die vermutlich wichtigste Verbindungsstelle zwischen Fahrzeug und Fahrbahn (das sind nun mal die Reifen und Felgen) lässt man nur Experten. Wobei, ich darf gestehen: Auch denen passiert so etwas mal. Nach einem Besuch bei einem Reifenhändler hatte dieser eine Felge ebenfalls falsch angezogen, ich spürte zunächst eine Unwucht und hörte dann ein Klackern. Angehalten habe ich gesehen, dass sich vorne links die Radbolzen gelöst hatten. Darf nicht passieren, kann aber – deswegen sollte man auch heute noch nach ca. 50 km Fahrstrecke zurück in die Werkstatt oder aber selber mit einem Drehmomentschlüssel und dem richtigen Anzugdrehmoment die Räder nachziehen. Ich teile übrigens nicht die Auffassung, dass es nur einen geringen Schaden an den Radaufhängungen gegeben hat. Die Bremsanlage sollte man nun mindestens einmal komplett überprüfen wenn nicht gar tauschen und auch ansonsten sollte sich die Ford-Fahrerin den Unterboden vom Fahrzeug nun gut ansehen (lassen). Glück im Unglück, da hätte sonst was passieren können, von daher hat die Ford-Fahrerin nun einen 2. Geburtstag – wenn man so will.

Quelle & Fotos: © Polizei Mannheim / Öffentlichkeitsarbeit / N. Schätzle


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Messe-Highlights: Fotos Motorshow Essen 2014 #04

Ford bringt den Mustang nach Deutschland. Keiner weiß aktuell wann, wie, wie teuer, welcher Händler welche verkaufen wird… …aber irgendwann wird er dann schon da sein. Die Deutschland-Premiere feierte der Ford Mustang nun auch in Essen auf der Motorshow und während sich am Pressetag noch der gelbe Mustang hier im Kreis drehte, ist es nun ein roter.

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Was klar ist: Unter die Motorhaube kommt entweder der  anerkannte 5,0-Liter-V8. Der verfügt dann über 426 PS und einem maximalen Drehmoment von 524 Nm. Optional gibt es auch einen 2,3 Liter Öko-Antrieb. Der hat dann immer noch 309 PS und 434 Nm. Der EcoBoost dürfte also die Vernunftslösung sein, doch will man wirklich immer vernünftig sein? Meiner Meinung nach darf so ein Pony-Car auch über einen 5,0 Liter V8 verfügen und dann den herrlichen V8-Klang mit sich bringen. In der schwarz/gelben Farbkombination finde ich den neuen Mustang auch rattenscharf.


Video: Fahrbericht / Test: Ford Fiesta ST

…ohne viele Worte, denn über den Ford Fiesta ST habe ich bereits hier schon geschrieben, zack schnell das Ausfahrt.TV Video mit Sarah Sauer und Jan Gleitsmann. An meiner Meinung hat sich nichts geändert, der Ford Fiesta ST wäre der richtige Ford für mich wenn ich 10-15 Jahre jünger, ungebunden und ohne Kind & Kegel wäre. Kleine Dampfbüchse! Hier in Farbe und bunt: Video Fahrbericht Ford Fiesta ST!

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Der Ford Fiesta ST 1.6 EcoBoost zeigt sich in Performance-Blau Metallic lackiert. Er ist 3,98 m lang, 1,46 m hoch und inkl. Aussenspiegel 1,98 m breit – passt somit also auch in den engen Autobahnbaustellen auf die linke Spur. Der Radstand beträgt 2,49 m. Leer wiegt er 1163 kg, darf 412 kg zuladen und wird somit zur 1,5 Tonnen Kanonenkugel. Der Kofferraum fasst 295 Liter, klappt man die Rücksitze um sind es 979 Liter und nun kommen wir zu den wirklich interessanten Werten von dem Fiesta ST: Der 1.6 Liter Turbo-Benziner leistet 182 PS und entfaltet sein maximales Drehmoment von 240 Nm zwischen 1.600 und 5.000 U/min. Laut NEFZ verbraucht der Ford Fiesta ST nur 5,9 Liter auf 100 km. Das erreicht man aber nur, wenn man nicht so häufig innerhalb von 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt bzw. die Höchstgeschwindigkeit von 223 km/h ausreizt. Egal wie man es macht, nach 48 Liter Kraftstoffverbrauch ist der Tank leer. Der Antrieb? Motor -> manuelles 6-Gang Schaltgetriebe -> Vorderachse. Somit schiebt er wenn man es übertreibt eben auch über die, aber man soll es ja auch gar nicht übertreiben. Spaßiger kleiner Flitzer zum günstigen Einstiegspreis. Ab 20190 Euro geht es los, unser Testwagen hatte einen Preis von knapp 23330 Euro. Das ist nicht wenig Geld – aber zeigt mir mal andere Fahrzeuge in der Preisklasse die soviel Fahrspaß bieten. Mein Kritikpunkt? Das Infotainmentsystem – da muss Ford nun auch mal dringend ran, aber ich denke die nächste Generation wird es auch da in sich haben.