Archive for the Jaguar Category

Foto des Tages? Jaguar F-Type Coupé wird durch Bremsfallschirm gebremst!

Andy Green, das ist der amtierende Halter des Geschwindigkeitsrekords für Landfahrzeuge, hat auf einem stillgelegten RAF (hat nichts mit der roten Armee Fraktion zu tun) – Fliegerhorst in England einen für seine Sicherheit lebenswichtigen Test der Bremsfallschirme erfolgreich absolviert. Das verkündete nun die Jaguar-Presseabteilung und der Grund ist klar, denn Jaguar stellte das Testfahrzeug: „Um die Bedingungen für Rekordversuche mit dem Bloodhound SSC realitätsnah zu simulieren, beschleunigte RAF Wing Commander Green ein speziell präpariertes Jaguar F-TYPE R Coupé auf 300 km/h. Dann löste er per Knopfdruck vom Cockpit aus die im Heck verstauten Fallschirme aus – und brachte den 550 PS starken Sportwagen innerhalb der vorhandenen Bremszone sicher zum Stehen. Jaguar ist Technologiepartner des von Richard Noble geleiteten Überschall-Teams und stellte bereits 2014 für einen Kommunikationstest in Südafrika ein F-TYPE Coupé mit Allradantrieb zur Verfügung. Der 5.0 Liter V8 Kompressor-Motor von Jaguar setzt die hydraulischen Systeme des Rekordwagens unter Druck und treibt zusätzlich die Oxidator-Pumpe des ab einem Tempo von 480 km/h startenden Raketentriebwerks an.“ – Für mich definitiv das Foto des Tages, denn wann sieht man schon mal ein „normales Straßenfahrzeug“ mit Bremsfallschirm?

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Foto und Quelle: © Jaguar 2015

Techno Classica 2015 Highlights: 1975 Jaguar XJ-S

Tja, in unserem ersten Duell (Mercedes-Benz E 500 vs. BMW 850 CSI) hat Moritz gewonnen, hätte ich mal auf die Beschleunigung gesetzt, denn da wäre ich eine Millisekunde schneller gewesen. Aber es geht ja hier gar nicht um das gewinnen, sondern um schönes Altmetall und damit mache ich direkt mal weiter und schicke ein ganz besonderes Fahrzeug ins Rennen:

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Ein goldener Jaguar! Also nicht das ich einen Jaguar in einen goldenen Käfig sperren würde, aber ein goldener Jaguar kam mir eigentlich noch nie in den Sinn, bis ich den Jaguar XJ-S gesehen habe, der auf der Techno Classica seinen 40. Geburtstag feiert. Ja, auf der diesjährigen Techno Classica gibt es viele Geburtstage, also zünden wir doch mal eine Zündkerze für den XJ-S an.

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Das ausgestellte Exponat ist übrigens die Nummer 154 und er verfügt – wie könnte es auch anders sein – über ein Lenkrad auf der rechten Seite. Gebaut im Jahre 1975 kam ein V12 unter die Haube von dem formschönen Coupé. Der wurde damals natürlich nicht in Gold ausgeliefert, der wurde später (für einen Auftritt auf der Londoner Motor Show) umlackiert, vorher stand das Fahrzeug jahrelang im Fundus der Leyland Kollektion rum. Eigentlich schade, denn solche Fahrzeuge gehören doch auf die Straße, die müssen doch bewegt werden. In den letzten 40 Jahren musste dieser Jaguar XJ-S nicht viel leisten, er hat nur wenige Kilometer gelaufen.

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Der als Nachfolger des ikonischen E-TYPE wurde bis zum Jahre 1996 ca. 120.000 Exemplaren hergestellt. Und der 5,3 Liter V12 sorgte für den Vortrieb. 285 Pferdestärken reichten für eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 230 km/h. Nicht vergessen: Der Jaguar XJ-S ist kein Sportwagen, er ist ein sportlicher Gran Turismo und er ist eine Ikone, denn er ist der letzten Jaguar bei dem die Firmengründer (Lyons und Sayer) noch Einfluss nahmen.


Zunächst gab es den Jaguar XJ-S nur als Coupé, später folgte dann ein Targa-Modell und ein Cabrio. Neben dem V12 zogen noch 3,6 und 4,0 Liter 6-Zylinder in den Motorraum ein und weil man Hubraum ja nur durch noch mehr Hubraum ersetzen sollte, gab es neben dem 5,3 Liter V12 auch noch einen 6.0 Zwölfzylinder. Also für den XJ-S würde ich auch die Garage frei räumen…

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Mein Trumpf im Duell gegen Moritz? Ich bleib beim Hubraum: 5,3 Liter muss er erst einmal schlagen!

Probefahrt: Jaguar F-Type Coupé R – Der Quertreiber!

„Papa, fahren wir noch mal mit dem Puma?“ – was für ein Puma? Ich muss kurz überlegen, einen Ford Puma habe ich schon lange nicht mehr bewegt, geschweige denn gesehen. Aber meine Tochter meinte gar nicht den Ford, sie meinte den Jaguar. Besser gesagt den Jaguar F-Type als Coupé in der nachgeschärfte R-Version. Das Fahrzeug, welches man dank seinem 5.0 Liter V8 Kompressormotor zu jedem Zeitpunkt in der Lage ist mit den 20″ Felgen das Markenzeichen von Audi in den Asphalt zu malen. Das Fahrzeug welches alleine durch den Klang, wenn die 550 Pferde frei spielen dürfen, eine Gänsehaut erzeugt und das Fahrzeug welches einen in die Sportsitze drückt wenn es innerhalb von 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h geht – wenn die Traktion mitspielt.

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Bei einer morgendlichen Probefahrt zum örtlichen Kindergarten – man muss ja auch mal die SUV Fahrer etwas schocken – war die Straße noch leicht vereist, es ging also quer aus dem Kreisverkehr, quer in die Kurve, quer auf die Straße, quer auf den Parkplatz vom Kindergarten und mit dem Grinsen eines Breitmaulfroschs grüßte ich die anderen Väter und Mütter die mich ansahen, als käme ich vom Mond. Eine Dame schüttelte sogar den Kopf und stieg in ihr Kleinwagen. Der F-Type mit Hinterradantrieb bräuchte eigentlich auch Scheibenwischer für die Seitenscheiben ;). Na? Wer hatte wohl mehr Spaß an diesem Tag? Sicherlich meine Tochter und ich, dabei waren wir nicht einmal richtig schnell dabei unterwegs.

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Die Katze kann aber, wenn sie gelassen wird! Während ein richtiger Jaguar „nur“ ca. 70 km/h schnell laufen kann, beschleunigt das automobile Raubtier auf bis zu 300 km/h und weil man bei solchen Fahrzeugen auch schnell verzögern muss, gibt es passenderweise die Carbon-Keramik-Bremsscheiben die das Tier dann auch wieder einfangen. Während das richtige Tier ein Rumtreiber ist, ist der F-Type mit Heckantrieb also ein Quertreiber, wer das nicht mag sollte 6.000 Euro mehr auf den Verkaufstresen legen und sich den F-Type mit Allradantrieb bestellen. Das heckgetriebene Jaguar F-Type R Coupé startet übrigens bei einem Basispreis von 106.800 Euro.

Durstig ist das Kätzchen, der Tank fasst 72 Liter Kraftstoff, der durchschnittliche NEFZ Verbrauch liegt bei 10,7 Litern auf 100 Kilometer. Wer den schafft, schiebt das Coupé vermutlich und müsste sich eine Klage für nicht artgerechte Haltung einfangen.

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Der F-Type R ist ein echter Sportwagen. Der will auch so bewegt werden und bewegend finde ich die Optik. Mit seiner langen und tiefgezogenen Schnauze, dem großen Kühlergrill, den kurzen Überhängen, sowie den großen Lufteinlässen und -auslässen. Vorne leuchten Bi-Xenon-Scheinwerfer und LED-Tagfahrleuchten. Rundherum beeindruckt er mit 20″-großen Leichtmetallrädern vor den großen Bremsen. Am Heck prangt der ausfahrbare Heckspoiler, der dann allerdings das Heckfenster überflüssig macht, über den flachen LED-Heckleuchten und der 4-flutigen Sport-Abgasanlage mit Klappensteuerung. Die brüllt euch die Symphone der Vernichtung um die Ohren, allerdings – und nun kommt Kritik auf aller höchsten Niveau, klingt der 3.0 Liter V6 F-Type meiner Meinung nach noch etwas kerniger und ist an der Vorderachse natürlich auch etwas leichter (das Leergewicht des Briten beträgt 1650 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2050 kg) und ganz nebenbei auch „etwas“ günstiger.

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Der Kofferraum? Eine Zumutung! Naja, der Golfbag dürfte ggf. noch hineinpassen. Eventuell auch zwei, für den Wochendendtrip ins Ferienhaus dürfte es aber langen und wenn nicht, dann kann man ja die Sachen ja auch vorher per Spedition ins Haus schicken. Der Kofferraum fällt ab und ist hinten flacher als meine Witze bzw. der Bodensee, machen wir uns aber nichts vor: Mit einem Jaguar F-Type plant man auch keinen Umzug!

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Schick ist so ein Jaguar F-Type Coupé meiner Meinung nach, hätte ich das notwendige Kleingeld, dann wäre dieses Fahrzeug sicherlich unter den Top 10 Fahrzeugen die ich mir unbedingt kaufen würde, vermutlich aber eher als Cabrio,  das F-Type Cabrio hatten wir ja schon hier. In meiner persönlichen Top 10 befinden sich übrigens auch so Klassiker wie der Mercedes-Benz 300 SL oder ein alter Porsche 911. Wer noch mehr technische Informationen über das Jaguar F-Type Coupé nachlesen möchte, der ist im Drive-Blog richtig aufgehoben.

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Erste technischen Fakten: Jaguar XE S (2014/2015)

In London wurde heute der Jaguar XE S enthüllt. Ihr wollt ein paar technische Daten? Die kann ich euch geben: Zu einem Preis ab 36.500 Euro kann man sich demnächst ein Jaguar vor die Tür stellen, dann aber nicht mit der Topmotorisierung, das dürfte klar sein. Mit dem 3.0 Liter V6 – der dank Kompressor über 340 PS verfügt – geht es innerhalb von 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Sparsamer dürfte der 2.0 Liter Diesel sein, der soll nur 3,8 Liter verbrauchen. Engelchen und Teufelchen, ich würde dem Teufel den Vortritt lassen, obwohl, eventuell doch lieber dem Engelchen?

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Der Jaguar XE tritt in einer interessanten Klasse an. Premium-Mittelklasse! Damit trifft er auf den Audi A4, dem BMW 3er und die Mercedes-Benz C-Klasse. Ja, auch mit dem Infiniti Q50 muss er sich messen, ist er doch auch ein Exot. Geschaltet wird übrigens im Jaguar XE S über eine ZF 8-Stufen Automatik. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h und das maximale Drehmoment beträgt 450 Nm. Der 3.0 Liter V6 verbraucht dann im besten Fall 8,3 Liter.

4,67 Meter lang und 1,41 Meter hoch ist der Jaguar XE S, die Breite (ohne Außenspiegel) liegt bei 1,85 Meter. Warum geben die Hersteller nicht die Breite an mit Außenspiegel, fährt jemand ohne? Das „Trockengewicht“ wird angegeben mit 1,474 Tonnen – das wird interessant – da kommt es dann auf die realen Werte an. Gefällig finde ich die großen Lufteinlässe, die Front ans sich finde ich schön gezeichnet und der leichte böse Blick wird bei der Zielgruppe bestimmt auch gut ankommen. Warten wir mal Paris ab, dann werden wir wohl auf dem Automobil-Salon weitere Neuigkeiten erfahren.

© Foto Jaguar 2014

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