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…das Auto-Blog für die ganze Familie!


#AudiGRT13: Werksführung durch die heiligen Hallen von Lamborghini

Es war wunderschön. Wunderschön. WUNDERSCHÖN. Stellt euch eine menschenleere Produktionsstätte vor, dem Geburtstort der Legenden und ihr habt nicht nur eine Fotoerlaubnis, nein ihr dürft euch auch noch (fast) frei bewegen. Das ist uns passiert. Wir durften uns frei durch die Lamborghini Aventador Fertigung bewegen und ich darf euch versichern: So etwas habe ich zuvor auch noch nicht gesehen! Das die Fahrzeuge in Handarbeit, also in einer Manufaktur, hergestellt werden war mir klar, aber mit wie viel Liebe zum Detail dieses von statten geht, das hätte ich nicht gedacht. Auch wenn ich mich vorher teilweise gefragt habe, warum so ein Fahrzeug denn so teuer sein muss, wer einmal den Herstellungsprozess mitverfolgt hat, kann das sogar etwas verstehen. Die Näher und Näherinnen von Lamborghini veredeln die Teile mit den besten Tierhäuten die man so finden kann. Da hatte übrigens die Audi Group einen guten Einfluss, denn bei der Qualität hat sich in den letzten Jahren durch die Kooperationen ja doch einiges getan. Ich kann nur sagen: Vom feinsten! Alles! Dazu dann noch dieses Gefühl wenn man die Räumlichkeiten betritt. Die Mitarbeiter wurden übrigens nicht ausgesperrt, die waren zu Tisch und selbst dort merkte man, wie stolz die Mitarbeiter sind.

Passend zum V12 mit der sympathischen Zündreihenfolge 1-7-4-10-2-8-6-12-3-9-5-11 nun 12 Fotos aus dem Lamborghini Werk:

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#AudiGRT13 – Das Lamborghini Museum in Bologna!

Bevor ich euch nun Fotos von der Werksführung zeige, bzw. euch von dem Designer-Team von Lamborghini erzähle nehme ich euch rein visuell mit in das Lamborghini Museum. Dieses ist quasi in das Werksgebäude integriert. Das Lamborghini Museum befindet sich also ebenfalls in Sant’Agata Bolognese (bekomme ich eigentlich nur Hunger bei dem Ortsnamen?). Also ist es direkt zwischen Bologna und Modena. Das Dreieck zwischen Sant´Agata Bolognese (Hunger!), Bologna und Modena (Ferrari? Auch nur so ein Fiat, oder?) wird übrigens als “Tal der Motoren” bezeichnet! Geöffnet ist das Lamborghini Museum Montag bis Freitag (außer feiertags) von 10:00 – 12:30 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr! Achtung: Gut zu wissen, der Lamborghini Fanshop hat leicht abweichende Öffnungszeiten, sprich andere Mittagspausen. Wer sich also ein Andenken mitnehmen möchte, sollte diese vorher oder halt nachher erledigen.

Das Museum erstreckt sich auf zwei Stockwerke und zeigt eine Sammlung von Fahrzeugen die es auf die Straße geschafft haben, aber auch Studien und Concept-Fahrzeuge stehen dort. Natürlich zeigt Lamborghini auch die Rennfahrzeuge und weitere Exoten. Man kann Motoren entdecken und die Leidenschaft aufleben lassen, z.B. in dem man sich die wunderschönen Formen der Fahrzeuge auf sich wirken lässt. Anfassen ist nicht erlaubt, einsteigen auch nicht. Für diejenigen gibt es nun aber – ganz aktuell – die Möglichkeit das Museum via Google-Earth zu besuchen. Da kann man sich dann auch die 13 Euro Eintritt (10 Euro reduziert) sparen, doch das richtige Gefühl kommt so irgendwie nicht rüber.

Meine Highlights aus dem Lamborghini Museum:

Denke ich an Lamborghini, dann denke ich unweigerlich auch an den Lamborghini Countach, auch wenn ich bis dato den Namen immer falsch ausgesprochen habe. Das Fahrzeug wurde von Bertone entwickelt und steigerte den Ruhm von Lamborghini. Gerade mal etwas über einen Meter hoch schoss er im Jahr 1974 bereits über die 300 km/h Grenze. Der 4.0 Liter V12 unter der Haube sorgt mit 375 PS für eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h. Ganz besonders: Der Lamborghini Countach ist der erste Lamborghini mit Scherentüren, die ja auch heute noch ähnlich zum Einsatz kommen:

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Grüner Countach, gelber Miura! Sexy, oder? In den Jahren 1971 und 1972 gebaut hat der Miura P 400 SV (V für Veloce, also schnell) sogar 10 PS mehr Leistung gehabt als später der Countach, fuhr aber “nur” knapp über 290 km/h.

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Einen Lamborghini Diablo hatte ich damals als kleines Kind im Regal stehen, ach was sage ich – ich habe damit gespielt. Er bekam Kratzer, Beulen, Dellen… doch das Fahrzeug im Lamborghini Museum – das steht da wie aus dem Ei gepellt:

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Der Diablo 6.0 SE (Special Edition) hat einen 6.0 V12 unter der Haube! Der Vortrieb endet bei 330 km/h und von diesem Modell wurden 42 Stück gebaut! Insg. rollten 2898 Diablo vom Band, irgendwie teuflisch, oder? Der Antrieb erfolgte im Jahre 2002 bereits über das VT-System – Viscous Traction = Allrad!

Nicht in die Serie hat es das Lamborghini Miura Concept aus dem Jahre 2006 geschafft. Zum 40. Geburtstag interpretierte das “Centro Stile Lamborghini” die historische Ikone neu. Die Nachfrage war da, doch dieser wurde nicht entsprochen, da eine Serienfertigung nie geplant war.

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Im nächsten Beitrag erzähle ich euch was über die Design-Abteilung von Lamborghini und warum der Lamborghini Aventador so scharf aussieht. Wer mal in der Nähe von Bologna oder Modena ist, der sollte unbedingt auch mal hin. Die richtige Anschrift lautet: Via Modena 12, Sant’Agata Bolognese (BO) Italia!


#AudiGRT13 #01 – Prolog!

Keine Angst! Der AudiGRT13 ist keine neue Studie von Audi. Der AudiGRT13 ist auch keine alte Studie die ich nun rauskramen werde. Hinter dem Begriff / Hashtag #AudiGRT13 versteckt sich die Abkürzung: “Audi Group Road Trip 2013″ und dieser wird bestritten von Jan Gleitsmann, Kim-Christopher Granz, Moritz Nolte und meiner Wenigkeit. Dazu kommt dann noch ein Techniker aus dem Hause Audi, der berühmt – berüchtige Kameramann Andreas, der unter anderem auch für dieses Machtwerk hier verantwortlich ist und natürlich Agnes. Der guten Fee bei Audi, wenn es um das Thema Blogger-Relationships geht. Doch sind wir eigentlich noch Blogger? Beim AudiGRT13 sind wir tollkühne Helden in tieffliegenden Kisten!

Was fahren wir?

Audi RS6 Avant, Audi RS7 Sportback und das vermutlich schärfste Tier aus dem Audi Group Stall: Den Lamborghini Aventador. Premiere! Den bin ich noch nicht gefahren! Ich saß da noch nie drin! Ich bekomme schon feuchte Hände beim tippen, wie soll das erst werden wenn wir unterwegs sind?

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Was sehen wir?

Die deutsche Autobahn! Die würde mir persönlich dann auch schon reichen, doch die anderen wollten ja unbedingt noch Kultur, Land und Leute kennen lernen. Also fahren wir halt nach Italien. Dort schauen wir uns das Lamborghini-Werk an, gehen ins Museum, werfen einen Blick in das Designstudio und fahren dann mal eben rüber. Ducati gehört ja auch zur Audi Group und ob ihr es glaubt oder nicht, Ducati fand ich schon immer scharf! High Performance in der Audi Group!

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Was erleben wir?

Hoffentlich einen Road-Trip wie er im Buche steht! Was wir so erleben – könnt ihr mitverfolgen. Ab dem kommenden Montag geht es los! Hashtag: #AudiGRT13, bei Facebook, Twitter, Instagram und natürlich auch in den Blogs:

Moritz NolteKim-Christopher Granz, Jan Gleitsmann werden sicherlich auch zeitnah etwas veröffentlichen. Jan und ich werden versuchen ein Ausfahrt.TV Video zu drehen, drei mal könnt ihr raten auf welches Fahrzeug wir da nun den Schwerpunkt setzen wollen…

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Lamborghini feiert 50. Geburtstag mit einem riesigen Road-Trip!

350 (dreihundertfünfzig) Supersportwagen sind zusammen mit ihren Besitzern aus aller Welt zusammen gekommen, um gemeinsam ein Symbol des “Made in Italy” zu feiern. Lamborghini wurde 50. Jahre alt, Menschen aus 29 verschiedenen Nationen (von Kanada bis Neuseeland, von Japan bis Deutschland, von der USA bis hin zu Italien) sind vertreten. Am Hauptsitz von Pirelli ging es los, dann fuhr man zum Piazza Castello in Mailand und anschließend gab es eine ca. 4 km lange Kolonne mit insg. rund 190.000 PS (und einem geschätzten Wert von 45-50 Millionen Euro) auf den Straßen von Milano.

Lamborghini, der automobile Traum vieler, doch wer hat soviel Moos? Wer hat so viel Pinke Pinke und macht aus dem Fenster nun Winke Winke? Mit 71 vertretenen Fahrzeugen ist Großbritannien ganz weit vorne dabei, anschließend folgen die Schweiz, Italien und auch Deutschland mit jeweils mehr als 30 Fahrzeugen pro Nationen. Bemerkenswert finde ich allerdings die 21 Fahrzeuge aus den USA und den 17 Fahrzeugen aus China, die einen extrem weiten Weg hatten. Weitere Kennzeichen aus Australien, Belgien, Frankreich, dem Fürstentum Monaco, Niederlande, Hong Kong, Indonesien, Irland, Japan, Kanada, Libanon, Liechtenstein, Luxemburg, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, Singapur, Südkorea, Taiwan, Tunesien und aus der Ukraine konnte man ebenfalls entdecken.

Der jüngste Fahrer der teilnimmt ist 22 Jahre alt und kommt aus Kuwait, der erfahrenste Teilnehmer (älteste klingt so gemein) ist 75 Jahre alt und kommt aus Frankreich. Kommen wir von den Kennzeichen zu den Fahrzeugen, es gibt drei Lamborghini 350 GT, fünf Lamborghini 400 GT, insg. 17 Lamborghini Miura, acht Lamborghini Espada, zwei Lamborghini Jarama, sechs Lamborghini Urraco und fünfzehn Lamborghini Countach! Etwas neuer sind die 21 Lamborghini Diablo, die 36 Lamborghini Murcielago oder die 123 Lamborghini Gallardo – nicht nur bei der Veranstaltung das erfolgreichste Modell der Geschichte. Ein besonderes Fahrzeug ist auch noch vorhanden, ein Lamborghini LM 002.

Die 700 Teilnehmer vom “Grande Giro 50° Anniversario” werden sicherlich in den kommenden Tagen noch viel Spaß haben, viel Krach machen und für viele strahlende Augen in Italien sorgen, denn ganz ehrlich? Wann hat man mal so viele Lamborghini auf einem Haufen gesehen? Mit der großen Feier am 11.05. endet der Grande Giro 50° Anniversario und die Teilnehmer dürften sich danach auf den Weg in die Heimat machen.

Quelle: Pressemitteilung / Fotos: © FH (privat)