Er ist der schnellste Land Rover! Mit dem 510 PS starken V8 Motor soll der neue Range Rover Sport 250 km/h schnell werden. Dabei ist das Fahrzeug mit einer Länge von 4,85 Metern auch etwas länger geworden um im Innenraum das Platzangebot zu erweitern. War früher so ein Range Rover noch für den harten Einsatz geplant, verkommt der SUV inzwischen immer mehr zu einem Lifestyle Objekt, auch wenn ich sagen muss, zu einem attraktiven.
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Genf 2013: Land Rover und der Elektric Defender
In Genf 2013 stehen einige Studien, einige Concept Fahrzeuge und bei einigen Fahrzeugen soll einfach mal die Reaktion der Messebesucher abgewartet werden. Am Stand von Land Rover steht ein Electric Defender, der so allerdings nicht in Serie gehen soll. Der Hersteller möchte mit dem Fahrzeug einfach mal zeigen, dass sowas geht und das Fahrzeug dient zur Erprobung der Technik. Mit einer maximalen Reichweite von 80 Kilometer wäre man im Gelände vermutlich auch schnell aufgeschmissen. Unter der Karosserie steckt ein 95 PS starker Elektromotor, der durch eine ca. 400 kg schwere 27 kWh große Batterie gespeist werden. Dank dem stufenlosem Getriebe steht das Drehmoment von 330 Nm direkt von Anfang an zur Verfügung, damit könnte sich der Defender schon ordentlich durch den Matsch wühlen, doch wie gerade schon erfahren wird das Konzept so wohl nicht in Serie gehen und mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 110 km/h wäre er nun auch wahrlich nicht mehr Zeitgemäß, es sei denn man vergleicht ihn mit seinem Ur-Großvater, denn der war noch langsamer unterwegs.
Mit Goodyear ging es über Stock und Stein…
This year is a good year… und das meine ich wirklich so! Ich lerne viele Menschen kennen, lerne viel dazu und vor allem erlebe / erfahre ich vieles Neues. Die neuen Eindrücke muss ich nun erstmal kurz verarbeiten, wollte euch von der Goodyear Fahrveranstaltung aber wenigstens schon mal 2-3 Fotos zeigen. Denn ich fuhr den Porsche Cayenne S auf der Rennstrecke in Portugal, fuhr mit dem Range Rover Evoque übers Land, mit dem VW Amarok Offroad und mir wurde eindrucksvoll in einem Land Rover Defender gezeigt, wo die Grenzen beim Offroad sind. Eine tolle (Er)Fahrveranstaltung und über die Reifen schreibe ich bald genauso wie über die Reifenlabel-Pflicht und die anderen Neugigkeiten aus dem Hause Goodyear. Jetzt dürft ihr erstmal ein paar Eindrücke aufschnappen und ein paar Fotos sehen:
Probefahrt im Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE
Wenn Mutti das Angebot an Sitzplätzen im Kompakt-SUV nicht mehr ausreicht und Vati auch gerne mal wirklich abseits befestigter Wege unterwegs sein oder auch mal mehr als nur das Schlauchboot hinten dran hängen möchte, dann wird es Zeit für ein größeres Kaliber. Und es gibt sie noch, die richtigen Geländewagen mit bulliger Optik, sieben Sitzplätzen und einer Anhängelast, mit der sich auch wirklich Lasten ziehen lassen. Und die sind nicht unbedingt spartanischer ausgestattet. Vorbei sind die Zeiten von blankem Blech und wenigen Schaltern und Knöpfen. Der Luxus hat auch in diesem Segment Einzug gehalten. Ein Vertreter dieses Segments ist der hier getestete Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE.
Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE gegen ICE
Die Tachonadel zuckt kaum, der neben uns herlaufende Fußgänger lässt die Geschwindigkeit auf ungefähr drei bis sechs km/h schätzen. Es sind nur noch wenige Kilometer bis zum Kölner Hauptbahnhof. Bis hierher haben wir weniger Zeit benötigt, als für das letzte Stück im täglichen Stau rund um Köln. Ich nehme den Fuß von der Bremse und der Disco, wie wir ihn liebevoll nennen, rollt wieder ein paar Meter weiter.
Die Fondpassagiere werden zunehmend nervöser, der ICE nach Wien wird bald abfahren. Kurz vor knapp erreichen wir den Hauptbahnhof an irgendeiner Baustelle. Ich haue den Wählhebel auf P und ziehe am Hebelchen für die Parkbremse, die dies mit einem unverwechselbaren mechanischen Geräusch quittiert. Wir wuchten gefühlte Tonnen an Gepäck aus dem geräumigen Heckabteil des Geländewagens und sehen auf dem Bahnsteig angekommen noch die Rückleuchten des den Bahnhof verlassenden ICE nach Wien.
Ein kurzes Telefonat mit dem Schwiegersohn meiner Passagiere und wir fassen einen irren Entschluss: Der Zug fährt über Frankfurt, hält vorher aber noch diverse Male. Abfahrt am Frankfurter Hauptbahnhof soll um 12.21 Uhr. Um Punkt 10.00 Uhr ist das Gepäck wieder im fast schon noblen Briten verstaut und die Hinter sind erneut auf dem Ledergestühl platziert. Die Finger fliegen über den Touchscreen des Navigationssystems und ich wähle eine der drei vorgeschlagenen Routen.
Wir sind wesentlich schneller wieder aus Köln raus, als wir hinein gebraucht haben und testen direkt, was der Wagen so drauf hat. Wer schon einmal einen Land Rover Discovery 4 aus der Nähe gesehen hat, wird wissen, dass es sich dabei nicht um eine im Windkanal optimiertes Aerodynamikwunder handelt. Der Wagen steht wie die sprichwörtliche Schrankwand im Wind, lässt sich aber auch bei höheren Geschwindigkeiten noch relativ angenehm fahren. Über 200 Pferde, die uns der Dreiliter-V6 zur Verfügung stellt, versuchen den leer schon über 2,5 Tonnen schweren Wagen zügig vorwärts kommen zu lassen. Bei 190 km/h ist dann das Ende der Beschleunigungskraft erreicht, der Disco “nimmt Gas weg”. Also lasse ich die Geschwindigkeit um rund 187 km/h pendeln, um der Ruckelei im Begrenzer ein Ende zu setzen.
Bei dieser Fahrweise nutzt einem auch ein vermeintlich sparsamer Dieselmotor nichts, der Balken der Tankanzeige wird schnell kürzer. In einem V8 Benziner ginge es vermutlich noch schneller, aber dieser wird hierzulande ja gar nicht angeboten. Mit fast leerem Tank erreichen wir gut 30 Minuten vor Abfahrt des ICE den Frankfurter Hauptbahnhof.
Das Rennen hat der Land Rover, der eigentlich unsportlicher nicht sein könnte, für sich entschieden. Die freie Autobahn war dabei sicherlich sehr hilfreich und letztendlich hat es gezeigt, dass man auch mit einem Auto dieser Ausmaße einigermaßen zügig vorankommt. Allerdings sollte man dabei auf das Navi hören, dass bei niedrigem Tankinhalt automatisch die in der Nähe befindlichen Tankstellen anzeigt.






