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Fotos: Der neue Mazda MX5 – 2014

Kaum zu glauben, aber wahr. Der Mazda MX5 ist schon 25 Jahr! Zeit für einen neuen, oder? Hier ist die neuste Generation. Ich konnte bei der Weltpremiere, die gleichzeitig in drei Ländern / Städten stattgefunden hat, nicht teilnehmen. Freue mich aber dennoch, dass der Kollege Mike Hribek mir Fotos mitgebracht hat.

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Über 950.000 MX5 wurden innerhalb der letzten 25 Jahre  verkauft, im nächsten Jahr geht dann die vierte Generation an den Start und irgendwie sieht er ziemlich englisch aus, oder? Das Heck? F-Type? Die Front? Britisch? Das Interior? Typisch Mazda! Dazu kommt ein freistehendes Display und gutes bleibt: Die Handbremse!

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Täuscht mich das oder wirkt er etwas aggressiver? Steht ihm, oder? Die Front erinnert mich auch etwas an Jaguar, doch am Heck sieht man es besonders gut. Die zwei Endrohre hätte man meiner Meinung nach aber auch in die Mitte packen können, oder ein Rohr links und ein Rohr rechts, aber die Tuner müssen ja auch noch was zu tun haben…

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Mazda3 reloaded: Nun kommt der Mazda 3 als Limousine auf den Markt!

Bereits im Herbst 2013 hat Mazda die Schrägheckvariante seines kompakten Bestsellers eingeführt, ihr könnt euch sicherlich an die Mazda3 Route durch Russland erinnern. Gerade jetzt, bei den olympischen Spielen, denke ich gerne und häufig zurück an die Zeit und muss über manch Journalisten schmunzeln, der nun seinen Allerwertesten nicht in Watte verpackt bekommt.

Russland war eine Erfahrung und auch eine ganz andere Erfahrung durften wir schon machen. Denn die Mazda3 Limousine, die jetzt auf den Markt kommt, sind wir schon gefahren. Die Mazda3 Limousine ist zu Preisen ab 20.790 Euro erhältlich. Da hatte ich mich damals etwas verschätzt, aber das liegt an der Ausstattungslinie, denn so richtig “Basic” findet man da nicht mehr. Zur Premieren Party am 14. und 15. Februar 2014 steht sie in den Mazda Autohäusern für Probefahrten bereit. Mit 4,58 Metern Länge ist die Limousine gut zwölf Zentimeter länger als die Schrägheckversion und fasst 419 Liter Gepäck. Drei große Koffer finden im Kofferraum bequem Platz. Das haben wir auch im Video gezeigt:

Die Mazda3 Limousine ist und das erklärt auch den Preis ab der mittleren Ausstattungsvariante Center-Line erhältlich, die neben den gängigen Komfort- und Sicherheitsfeatures ab Werk über einen City-Notbremsassistenten, eine Notbrems-Warnblinkautomatik und einen Berganfahrassistenten verfügt. Optional sind unter anderem ein Spurwechselassistent und in der Sports-Line-Ausstattung die fortschrittlichen i-ACTIVSENSE Sicherheitssysteme erhältlich, darunter ein Pre-Crash Safety System mit aktivem Bremseingriff, ein Fernlichtassistent und ein Spurhalteassistent. Das für die Mazda3 Limousine serienmäßige Mazda Konnektivitätssystem MZD Connect mit großem 7“-Touchscreen und Multi-Commander bindet das Smartphone ins Auto ein und ermöglicht damit den Zugriff auf zahlreiche Internetfunktionen. Gefahren sind wir den Diesel, es gibt ihn allerdings auch als Benziner!

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Unter die Haube kommen die bekannten Motoren: Mit dem SKYACTIV-G 120 Benziner mit 88 kW/120 PS gibt sich der neue Mazda3 mit nur 5,1 Litern je 100 Kilometer (CO2-Emissionen von 119 g/km) zufrieden. Der 110 kW/150 PS starke SKYACTIV-D Diesel benötigt lediglich 3,9 Liter, was CO2-Emissionen von 104 g/km entspricht. Zoom, Zoom? Wie wäre es mit einem Date zum Valentinstag? Der Mazda-Händler eures Vertrauens beschert euch sicherlich einen netten Tag!


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Fahrbericht / Video: Mazda3 Limousine 2014

Mazda blickt auf erfolgreiche 8 Monate zurück. In den letzten 8 Monaten konnte Mazda nicht nur den Absatz, sondern auch den Marktanteil steigern. Wir dürfen nicht vergessen, die Zeiten sind wieder schwieriger geworden, denn der Gesamtmarkt schrumpfte. Durch die Umstrukturierung des Händler-Netzes (Mazda hat nun ca. 450 Händler in Deutschland), ist auch etwas Ertrag bei den Händlern geblieben. Was tut man dann? Ruht man sich aus? Nein! Mazda schiebt noch ein neues Modell nach. Der neue Mazda3 kommt ab dem 18. Oktober 2013 in den Handel, vorerst allerdings nur als Limousine (die Jan und ich ja bereits in Russland bei der legendären MazdaRoute3 gefahren sind). Am 14.02.2014 ist Valentinstag und zeitlgleich auch der Startschuss für die neue Mazda3 Limousine. Mazda selbst rechnet mit einer Verteilung von 90% Schrägheck und 10% Limousine. Mit diesem Beitrag möchte ich ein paar Herzen öffnen, für das Fahrzeug – welches meiner Meinung nach, mehr als nur 10% Anteil verdient hat. Auch wenn die Limousine erst im Februar zum Händler fährt, bestellt werden kann sie jetzt schon.

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Bei der internationalen Fahrveranstaltung in und um Sitges, in Spanien, konnte ich einen ersten Eindruck von der Mazda3 Limousine erlangen. Zusammen mit Jan habe ich das Ausfahrt.TV Video erstellt und natürlich folgt nun was kommen muss:

Mazda3 Limousine angetestet – die Beantwortung der “Angetestet” Fragen!

Was ist das für ein Typ?

Gefahren sind wir die Limousine mit einem 2.2 Liter Diesel Motor. Die 150 PS bzw. das Drehmoment von 380 Nm reichen locker aus um das Fahrzeug auf über 210 km/h zu beschleunigen. Getestet haben wir das nicht, denn natürlich halten wir uns an die Verkehrsregeln. Mazda selbst gibt den Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h mit 8 Sekunden an. Bei 3,9 Litern soll der Verbrauch liegen – natürlich kombiniert – unter den besten Bedingungen und nicht im hügeligen Hinterland von Barcelona mit einem hohen Vollgasanteil. Der Mazda3 zeigt sich als Kompaktwagen mit einem ansprechenden Interieur, einem 419 Liter großen Kofferraum und viel Platz im Innenraum. Egal ob vorne oder hinten, ausreichend Kopf- und Beinfreiheit ist vorhanden. Hinten sehe ich 2 Erwachsene locker sitzen, für drei dürfte es unbequem werden, doch da sind andere Hersteller in der Klasse auch nicht besser. Der Mazda3 ist im Vergleich zum direkten Vorgänger nicht nur besser, sondern meiner Meinung nach auch attraktiver geworden. Der Innenraum muss den Vergleich nicht scheuen, allerdings hat er auch ein paar Flecke auf der nun allzu weißen Weste, doch darauf komme ich gleich noch zu sprechen.

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Kann ich mich damit sehen lassen?

Mit einer Limousine kann man doch überall gut vorfahren, wer keinen Hund im Kofferraum transportieren muss, der kann sich mit der Mazda3 Limousine überall sehen lassen. Dank dem leistungsstarken Diesel und dem gut abgestuften 6-Gang Getriebe auch gerne auf der Landstraße und auf der Autobahn. In der Stadt freut man sich über seinen geringen Wendekreis von 11.4 Metern. Der ist übrigens gleich geblieben, denn bei der Limousine hat sich nur das Heck verändert. Das Heck kann sich aber ausdrücklich sehen lassen. Sollte das Volumen von 419 Litern mal nicht ausreichen, dann legt man vom Kofferraum aus einfach die Rücksitzbank um und vergrößert somit den Stauraum.

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Höhepunkt?

Mazda hat am Dieselmotor geschraubt. Nicht nur an der Effizienz und am Verbrauch, nein der wurde auch leiser. Der 150 PS starke Dieselmotor hört sich nicht an wie ein typischer Diesel, im Innenraum ist es angenehm leise und bei unserem Testfahrzeug hörte man nur die Abrollgeräusche der Reifen, die Lüftung und natürlich das Bose-Soundsystem (wenn man das denn hören wollte).

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Tiefpunkt?

Die Mazda3 Limousine verfügt zwar über einen Park-Piloten, allerdings ist eine Rückfahrkamera nicht optional erhältlich. Eigentlich schade, denn das 7″ Display auf dem Armaturenbrett wäre wie geschaffen dafür. Ich fände, ein großes Panorama-Schiebedach würde dem Fahrzeug auch noch gut stehen und warum ich den 150 PS Diesel in der Limousine (und nur in der Limousine) nicht auch mit einer Automatik ausrüsten kann, das weiß man wohl nur in Japan.

Kann ich ihn mir leisten?

Los geht es ab ca. 17.500 Euro – der Weg nach oben kennt Grenzen, denn ich glaube kaum, dass es viele Käufer schaffen das Fahrzeug über einen Wert von 30.000 Euro zu konfigurieren. Das Geld ist er Wert, bereits in der Basis-Ausstattung verfügt das Fahrzeug über zahlreiche Sicherheitsfeatures die das Leben schöner und sicherer machen. Der Mazda3 sieht als Limousine aus wie ein kleiner Mazda6, im Innenraum gefällt er mir sogar noch besser.

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Fazit: Ich behaupte immer noch, dass die Limousine einen höheren Anteil hat am Gesamtvolumen als 10%! Das dürfte nun für sich sprechen ;).

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#MazdaRoute3 : Klischees über Russland – Frauen – Downsizing und die AutoBild

Na zdorov´e heißt soviel wie “Du bist willkommen”, morgens wird man mit einem Dobroe utro begrüßt, mittags mit einem Dobryj den´und abends mit einem freundlichen Dobryj vecher. Wenn man geht, hört man Do svidaniya, das heißt auf Wiedersehen und ich glaube diese Floskel ist von den meisten Russen dann auch durchaus ehrlich gemeint. Die Russen sind ein nettes Volk, alles was ich vorher gehört habe hat sich nicht bewahrheitet, bis auf die Tatsache, dass viele, gerade im Osten des Landes, kein Englisch können. Das stimmt! Können sie wirklich nicht. Voll wie 1000 Russen hat sich auch nicht wirklich bewahrheitet, die einzigen Vodka-Leichen die ich gesehen habe, waren – Achtung Klischeeerfüllung – Engländer!

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Also: Russen sind nett, viele mit denen wir ins “Gespräch” gekommen sind haben sich auch sehr dafür interessiert was wir denn da so überhaupt getrieben haben. Ein Konvoi mit zahlreichen neuen Fahrzeugen fällt halt doch auf. Es gibt übrigens mehr Frauen als Männer in Russland, viele weibliche Geschöpfe brezeln sich daher besonders auf wenn diese Abends vor die Tür gehen. High-Heels sind scheinbar Pflicht und kurze Röcke die Kür. Wenn die Damen, dann nicht die Schminke aus der Wendy genommen hätten, dann wäre das öfters ein sehr schöner Anblick gewesen. Jetzt mal ehrlich, viele Mädels waren äußerst attraktiv und somit ist es auch kein Wunder, dass Sebastian von AutoBild.TV den Mazda3 recht schnell einen weiblichen, russischen Namen gegeben hat: Natascha!

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Tja, dafür komm ich nun erneut in die Hölle, aber Mazda hat es tatsächlich geschafft, Blogger und mehrere Kollegen der AutoBild unter einen Hut zu bekommen. Noch mehr, sogar – wir haben gemeinsam Content erstellt uns gegenseitig geholfen und auch hier hat sich ein Klischee mal wieder nicht erfüllt. Blogger und Journalisten können doch gut miteinander! Hier habe ich mal heimlich ein Foto gemacht, Sebastian wurde gerade von dem netten Herrn in der Uniform des Platzes verwiesen. Tja, so einfach darf man die Adidas Pullover für umgerechnet 2-5 € dann doch nicht filmen. Wir waren auf einem China-Markt, da gab es alles… was man sich lieber nicht kaufen sollte ;)

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Aus Spaß durfte ich auch mal das Mikrofon halten, nein – keine Angst – ich habe nicht “Hallo AutoBild.TV!” in die Kamera gesprochen, wobei… ich hätte es sogar getan, denn wie schon gesagt: Sebastian, Philipp und Holger sind mir mehr als nur positiv in Erinnerung geblieben!

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Downsizing fängt ja beim Fahrer an, der Mazda3 glänzt ja sowieso eher durch eine Steigerung des Wirkungsgrades, denn unter der Haube darf ja immer noch ein 2.0 Liter Motor den Vortrieb übernehmen. Abgenommen habe ich, die Waage zeigt nun 64 kg. Eigentlich ein guter Wert, wenn ich wirklich hätte abnehmen wollen. Road-Trips als Diät? Demnächst in der Petra, der Brigitte oder in irgendeinem anderen Friseur-Magazin.

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Essen in Russland, für mich ein durchaus schwieriges Thema, ich bin da ja doch sehr speziell. Pommes zum Frühstück fand ich hingegen klasse, genauso wie den Mais-Salat und natürlich hat man sich auch auf meine Sonderwünsche eingelassen, auch wenn ich nicht verstehen kann, warum ein chinesisches Restaurant zwar Pommes im Sortiment hat, aber keine Limonade (es hätte in dem Fall nicht einmal meine geliebte Coca-Cola sein müssen). Auf dem Tisch stand immer so eine Art Früchte-Tee, der mich an früher erinnert hat. Schullandheime hatten ähnliche Getränke.

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An “früher” erinnert wird man auch in den Hotels. Die sind halt nicht auf dem aktuellsten Stand was die Möbel betrifft, dafür gab es überall W-LAN und in zwei Hotels sogar eine Klimaanlage auf dem Zimmer. Reinlich waren die Zimmer nicht immer, aber hey, was habe ich vorher für Horror-Vorstellungen gehabt? Diese haben sich (fast) alle nicht bewahrheitet. Ich hatte Haare in der Dusche, dadurch dass die aber ca. 30 cm lang waren keimte in mir die Hoffnung, dass diese von einer attraktiven Dame und nicht von einem stark behaarten männlichen Exemplar waren – mit dem Gedanken konnte ich dann auch unter die Dusche steigen. Das Wasser! Die Qualität! Nunja, ich war froh in Deutschland mal wieder Wasser “ohne Geschmack” genießen zu dürfen.

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Auf der Verfallsdatum bei Getränken schauen die Russen scheinbar nicht, nicht nur einmal wurde uns abgelaufene Ware hingestellt. Bier? 2-3 Monate drüber! Wasser? 4-6 Monate drüber! Das geht schon! Schlecht ist mir nicht geworden, Probleme mit dem Magen habe ich auch nicht, allerdings habe ich mir beim letzten Besuch des WCs den Kopf am Heißwasserboiler gestoßen. Irgendwas ist ja immer.

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Spasi-Bo! Das habe ich häufig gesagt. Spasi-Bo bedeutet Danke und die Russen haben sich immer stets gefreut, dass ich mich wenigstens bemüht habe. Den Reste konnte man mit Händen und Füßen erledigen, ich bekam sogar meine Cola (hin und wieder, leider nicht immer). Leider hatten wir bei dem Road-Trip nun wirklich keine Zeit zwischendurch mal anzuhalten. Gerne hätte ich noch mehr Land und Leute kennengelernt, was aber bleibt ist ein durchaus positiver Eindruck! Vom Mazda3, vom Team hinter der Veranstaltung und von den Russen vor Ort. Spasi-Bo Mazda! Spasi-Bo AutoBild.TV! Spasi-Bo Russia! Spasi-Bo runder Stempel – denn ohne einen runden Stempel läuft in Russland NICHTS!

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde mit freundlicher finanzieller Unterstützung von Mazda Deutschland realisiert. Mazda hat keinen Einfluss auf den Inhalt, meine Meinung oder die Gestaltung.

Mazda3 Test / Video – Fahrbericht:

Englische Version:

Weitere Beiträge zur Mazda Route 3 Tour gibt es hinter dem Link! Fabian Meßner ist zur Zeit in Russland und liefert auch fleißig ab. Hier seht ihr schon neben seiner Einleitung den ersten und den zweiten Bericht und ich kann euch versichern, dass auch noch ein weiterer “Freund des Hauses Strat- und Gleitsmann” nach Russland fliegen wird. Die blogtechnische Berichterstattung geht also weiter!