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2014 Mercedes-Benz SLK 350 – V6 Fahrbericht / Test / Video

Etwas ausführlicher habe ich bereits im Drive-Blog über den Mercedes-Benz SLK 350 – V6 geschrieben, wer also lieber lesen möchte, der darf rüber klicken. Hier gibt es nun Bewegtbild. Darf ich vorstellen: 0-200 km/h mit dem Mercedes-Benz SLK:

…und natürlich bleibt es nicht bei dem Vorgeschmack, denn hier ist das 20 Minuten Video zum Mercedes SLK 350 inkl. Ablagencheck, dem Blick unter die Motorhaube, dem Kofferraumcheck und dem eigenen Fahreindruck:

Wie wäre es noch mit ein paar Fakten? Der SLK ist 4.13m lang , 1.30m hoch und 1,81m breit! Inkl. Außenspiegel ist der SLK genau 2.00m breit! Der Radstand beträgt 2.43m, der Wendekreis liegt bei 10.52 Meter. Leer wiegt der SLK 350 etwas über 1,5 Tonnen und in den Kofferraum passt (im Cabrio Modus) ein Volumen von 225 Liter. Klappt man das Dach zu sind es 335 Liter und maximal 315 kg die man zuladen darf. Unter der Haube von unserem Testfahrzeug befindet sich ein 3,5 Liter Benziner V6 der 306 PS auf die Hinterachse schaufelt. Das maximale Drehmoment liegt bei 370 Nm. Der Kraftstoffverbrauch wird laut NEFZ mit 7,1 Liter angegeben, wenn man jedoch häufiger innerhalb von 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden beschleunigt, bzw. häufiger den Vortrieb erst bei 250 km/h enden lässt, der wird den 60 Liter (70 Liter optional) schneller leeren. Unser Testwagenpreis? Tja, der lag über 77.500 Euro – Tradition verpflichtet, oder? Mehr über den Mercedes-Benz SLK 350 gibt es im Fahrvideo.

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Mercedes-Benz AMG GT – Keine Liebe auf den ersten Blick!

“Etwas Pures ist immer besser als wenn man etwas mit Wasser verdünnt…” doch wie pur wird der neue Mercedes AMG GT wirklich? Mercedes-Benz hat das Design beigesteuert, AMG die Technik und heraus kommt? Ein Sportwagen! Ein sportlicher Wagen. Ein Traumwagen?

Sinnliche Klarheit! Der Design Code von Mercedes-Benz umfasst 6 Punkte: Iconisation, Stimulation Contrast, Stunning Proportions, Freeform & Geometrie, Refinement und natural attraction. Man möchte also ikonisieren, selber Kontraste bilden, mit herausragenden Proportionen überzeugen, eine klare Grundgeometrie haben und trotzdem mit freien Formen glänzen und das ganze bis zum letzten Detail durchgestaltet. Der Kunde soll, spätestens beim Einstieg, das “Welcome Home Feeling” spüren und ja, dieses Gefühl spürte ich. Ich mag Mercedes. Ich mag die Materialanmutung und ich mag die aktuellen Innen(t)räume von Mercedes-Benz.

Mercedes-AMG GT

Heute war ich an einem geheimen Ort. Der Ort ist so geheim, dass weder Handys, noch Kameras und auch keine Laptops gestattet waren. Ich durfte in der Sitzkiste vom zukünftigen Mercedes AMG GT (C190) Platz nehmen und auch wenn diese noch nicht den Stand der entgültigen Technik zeigt: Zuhause! Türöffner die an den SLS erinnern (die Außenspiegel übrigens auch), Sitzverstellung nicht in der Tür sondern am Sitz und auch das Lenkrad fasst sich gut an.

Wie ein Rennfahrer saß ich in meinem Cockpit, rechts von mir die neue Carbon-Mittelkonsole mit den Verstellmöglichkeiten. Oben ein freistehendens Navi- und Infotainmentsystem. Alles ist klar, strukturiert und aufgeräumt. Das Navigationsystem kann ich mit dem Drehrad bedienen doch wo sind die Direktwahltasten?

Mercedes-AMG GT

Rechts von mir sehe ich den Fahrdynamik-Schalter, den Motor Start-Knopf, die Taste um das ESP auszuschalten, den AMG Button, das Drehrad für die Lautstärke und sogar eine ECO Taste. Aber wie komme ich ins Menü? Klar, entweder über das Drehrad oder über die Direktwahltasten, die sich beim Mercedes-Benz AMG GT nun am Dachholm befinden. “Wie in einem Flugzeug!” – Na dann! Ich soll den Blick auf der Straße haben, deswegen bringt man nun noch Taster am Dachholm an? Na gut, eventuell kann man die ja demnächst auch blind bedienen. Der Taster für die Warnblinkanlage ist übrigens auch dort untergebracht. Gefreut habe ich mich über die beiden Getränkehalter, denn auch Sportwagen-Fahrer müssen hin und wieder mal etwas trinken.

Von Innen? Top! Der Kofferraum wie zu erwarten etwas klein, ich denke eine Bierkiste bekommt man noch hinein, mit der Freundin in den Urlaub das wäre fein, ein Kinderwagen passt da natürlich nicht rein. Wie? Kofferraum? Sitzkiste?

Die Sitzkiste hatte einen Kofferraum! Mit einer richtigen Heckklappe! Da sehe ich übrigens ein Vorteil beim Mercedes-Benz AMG, denn auch wenn der Kofferraum von dem 2-Sitzer sich etwas verklüftet zeigt, ist er gut zugänglich.

Neben der Sitzkiste gab es auch noch die Möglichkeit auf ein 1:1 Modell zu werfen. Was soll ich sagen? 1. Eindruck: Nasenbär! Das Phänomen hatte ich damals allerdings auch beim Mercedes-Benz SL. Der 2. Eindruck: Warum sind die Türgriffe fast mittig angebracht? Okay, ich übertreibe, aber optisch gesehen hätten sie weiter nach hinten wandern müssen. Geht aber nicht. Das ist der Bauform geschuldet.

Mercedes-AMG GT (C 190) 2014

Die Frontscheibe? Die ist schön steil. Eigentlich komisch und nicht gerade typisch, aber warum nicht mal etwas anders machen. Dieser Bereich um die Scheibe begeistert mich am meisten, dort sieht der Mercedes AMG GT ähnlich aus wie die GT6-Studie von Mercedes-Benz. Die Front? Eher wie eine Mischung aus SL und SLK, das Heck? Wie eine Kombination aus Porsche 911 und Mercedes-Benz S-Klasse Coupé. Die Front muss ich noch mal wirken lassen, in das Heck habe ich mich verliebt.

Unser 1:1 Modell hatte keinen Motor, ich will den Klang hören der die Duplex-Anlage verlässt. Man versicherte mir, dass der Mercedes-AMG GT V8 einen fantastischen Klang hätte. Die lange Front hat er, Platz für den Motor somit auch und der Antrieb bleibt natürlich klassisch hinten. Ich denke, dass ihr ab dem 09.09.2014 zahlreiche Mercedes-Benz AMG GT Bilder / Videos sehen werdet.Mercedes-AMG GT (C 190) 2014

Ich bin leider nicht zugegen, daher bin ich echt froh, dass ich mir das Fahrzeug schon einmal angesehen habe. Sobald ich dann weitere Fotos habe, greife ich das Thema mit dem AMG GT und dem Design noch einmal auf. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, es gab auch kein Aha- oder Wow-Erlebnis. Eventuell liegt das auch daran, dass die Erwartungshaltung sehr hoch bzw. das GT6-Concept einfach zu schön war, das Heck und der Innenraum gefallen mir richtig gut und mit der Front werde ich mich wohl auch noch anfreunden. Wie sagte mir mal ein reicher Mann: “Was interessiert mich das Äußere, ich sitze doch hinterm Lenkrad!” …und gibt es wirklich noch die Liebe auf den ersten Blick? Rein spekulativ: Dem Coupé könnte man noch das Dach wegnehmen, wie wäre es mit einem Mercedes-Benz AMG GT Targa bzw. einem Mercedes-Benz AMG GT Roadster bzw. Cabrio? Ein Glasdach sehe ich so oder so schon… mit der Kopffreiheit würde das funktionieren. Pure? Ist er Mercedes-Benz AMG GT und etwas Pures ist ja immer besser, als wenn man es mit Wasser verdünnt, oder? Eventuell bleibt es auch beim Coupé, denn irgendwie ist das doch der pure Sportwagen. Ich bin gespannt auf den Fahreindruck! Wenn der nur zu 50% das hält, was ich mir von dem Fahrzeug verspreche, dann hat er mich zu 100% überzeugt.

Fotos: © Mercedes-Benz 2014


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Test – Fahrbericht – Fotos: Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 2014

Es gibt Fahrzeuge, die interessieren mich einfach etwas mehr. Dazu gehört auch die Mercedes-Benz C-Klasse, der ich ja schon beim Vorgänger viel Zeit gewidmet habe. Inzwischen hat sich meine private Situation verändert, anstatt einem sportlichem Coupé müsste ich nun zu einem sportlichen Kombi schielen.

Kombis heißen bei Mercedes-Benz T-Modell, das T steht für Transport und ich hatte heute die Gelegenheit das aktuelle Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell zu fahren.

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Vorweg: Ich mag das Design, ich mag das Interior und obwohl ich weiß, dass es Fahrzeuge gibt mit einem größeren Kofferraum, würde dieses Fahrzeug perfekt zu meinen Anforderungen passen. Würde? Nun, der Basispreis übersteigt bereits meine derzeitigen Möglichkeiten und wenn man sich erst mal in der Ausstattungsliste nach oben konfiguriert, dann können schon einmal Tränen fließen.

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Ein Mercedes-Benz war nie richtig günstig und es ist natürlich auch nicht die Schuld von Mercedes-Benz, dass ich mir dieses Fahrzeug nicht leisten kann, von daher lassen wir den Preis nun einfach mal links liegen und schauen uns das C-Klasse T-Modell gemeinsam an:

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Unter der Haube von unserem Testfahrzeug findet man den 2,0 Liter Benziner mit einer Leistung von 211 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm welches der Reihen 4-Zylinder zwischen 1.200 und 4.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stellt.

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Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das T-Modell mit C250 innerhalb von 6,8 Sekunden! Der Vortrieb endet bei 244 km/h. Geschaltet wird vollautomatisch über die 7G-Tronic und wer mag kann per Schaltwippen manuell Eingriff in die Gangwahl nehmen.
Das neue Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell ist 4,70 m lang, 1,45 m hoch und von Aussenspiegel zu Aussenspiegel 2,02 Meter breit! Der Radstand beträgt 2,84 Meter und der Wendekreis wird vom Hersteller mit 11,22 Meter!

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Doch kommen wir jetzt zu einem Punkt der hier interessanter sein dürfte: Die maximale Zuladung liegt bei 575 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2120 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller mit 75 kg angegeben. So richtig interessant ist aber der Kofferaum: 490 Liter Volumen stehen zur Verfügung, die Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis 40:20:40 umlegen. Anschließend stehen einem 1510 Liter zur Verfügung.

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Laut Mercedes sind das Bestwerte im Segment und damit könnte der Hersteller Recht haben, der VW Passat spielt nur vom Preis in der C-Klasse Liga, von den Werten und von der Länge muss er sich mit der zukünftigen E-Klasse messen, denn der neue VW Passat wird als Kombi ein Volumen von 650-1780 Liter bieten.

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Zurück zur neuen C-Klasse: Wem das Platzangebot temporär nicht reicht, der kann das Dach mit 75 kg beladen bzw. die optionale Anhängerkupplung bemühen. 1,8 Tonnen darf der C250 ziehen, ungebremst die obligatorischen 750 kg.

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Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 5,60 Liter auf 100 km an. Unser Testfahrzeug war mit dem 66 Liter großen Tank ausgestattet, den man gegen Aufpreis bestellen kann. Mit diesem Tank sind rein rechnerisch Reichweiten von 1170 Kilometer möglich.

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7 Fakten zur neuen C-Klasse bzw. zum T-Modell der neuen Mercedes-Benz C-Klasse:

01: Was für eine Ruhe! Der Innenraum ist scheinbar super gedämmt, denn selbst bei Autobahnfahrten bleibt es im Innenraum angenehm ruhig.

02: Was für ein Platz! Ausreichend Kopf- und Beinfreiheit vorne und hinten, vier Personen sehe ich ohne Probleme auch längere Strecken in dem Fahrzeug fahren.

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03: Was für ein Klang? Das aufpreispflichtige Burmester-Premium Soundsystem habe ich in der S-Klasse und auch in der V-Klasse schon mal mit mehr Druck erlebt, dafür ist das System im Vergleich günstig und für einen Aufpreis von unter 1000 Euro zu haben.

04: Große Klappe – viel dahinter? Die Heckklappe (besteht aus Aluminium) lässt sich optional auch per Fußkick öffnen, damit stehen fünf verschiedene Öffnungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dahinter gibt es meiner Meinung nach genug Stauraum und vor allem eine ebene Ladefläche. Die Ladekantenhöhe ist mit ca. 60 cm eher “zu tief” als zu hoch, von daher gibt es da auch nichts zu meckern. Sind die Sitze umgelegt, passen Gepäckstücke mit einer Länge von 1,60 Meter hinter die Vordersitze, die bis zu 95 cm breit sein dürfen.

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05: Was für ein Fahrwerk! Im Sport-Modus noch komfortabel genug und es entwickelt dennoch Fahrspaß, das liegt auch an der Lenkung die mir direkt genug ist und mir persönlich gefällt auch die Rückmeldung. Die Bremsen lassen sich fein dosieren und sind ausreichend groß dimensioniert!

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06: Was für eine Optik! Das AMG Paket steht dem C-Klasse T-Modell doch ausgesprochen gut, oder? Stoßstange vorne, Stoßstange hinten, Auspuffendrohre… doch, mag ich! Damit muss man nicht erst zum Tuner, da reicht das OEM-Styling.

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07: Was für ein Preis! Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 liegt bei 42602 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben. Unser Testwagen hatte dank der gehobenen Ausstattung und den zahlreichen Assistenzsystemen einen Preis von ca. 64.250 Euro!

Autsch! Das tut weh, vor allem weil da das Ende der Fahnenstange noch gar nicht erreicht ist. Aber irgendwas ist ja immer, wenn man sonst nichts zu kritisieren findet, dann meckert man halt über den Preis.


Video / Fahrbericht: Mercedes-Benz S65 AMG 2014

Das viel zu kurze Rendezvous mit dem Mercedes-Benz S65 AMG endete ja bereits in der Liebeserklärung in Form eines Gedichtes. Hier ist dann noch der ca. 21 Minuten lange Fahrbericht zum S65 AMG in unserem Videoformat:

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Weitere Beiträge? Gerne! Wie wäre es mit meinem Fahrbericht im Drive-Blog oder dem Beitrag von Jan Gleitsmann in seinem Blog? Erste technische Informationen und Presse-Bilder gab es bereits am 08.11.2013 in diesem Blog.

Ihr habt keine Zeit und wollt nur schnell ein paar Fakten? Auch kein Problem: 6.0 Liter Hubraum, 12 Zylinder, 630 PS, 1000 Nm, 11.9 Liter laut NEFZ, 17-20 Liter laut Jens, 0-100 in 4,3 Sekunden, V/max 250-300 km/h, 235.000-250.000 Euro. Zack, spätestens jetzt dürften bei vielen die Traumblase geplatzt sein, mir fällt es schwer zu leugnen, dass diese Über-S-Klasse jeden Cent wert ist.