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Test – Fahrbericht – Fotos: Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 2014

Es gibt Fahrzeuge, die interessieren mich einfach etwas mehr. Dazu gehört auch die Mercedes-Benz C-Klasse, der ich ja schon beim Vorgänger viel Zeit gewidmet habe. Inzwischen hat sich meine private Situation verändert, anstatt einem sportlichem Coupé müsste ich nun zu einem sportlichen Kombi schielen.

Kombis heißen bei Mercedes-Benz T-Modell, das T steht für Transport und ich hatte heute die Gelegenheit das aktuelle Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell zu fahren.

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Vorweg: Ich mag das Design, ich mag das Interior und obwohl ich weiß, dass es Fahrzeuge gibt mit einem größeren Kofferraum, würde dieses Fahrzeug perfekt zu meinen Anforderungen passen. Würde? Nun, der Basispreis übersteigt bereits meine derzeitigen Möglichkeiten und wenn man sich erst mal in der Ausstattungsliste nach oben konfiguriert, dann können schon einmal Tränen fließen.

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Ein Mercedes-Benz war nie richtig günstig und es ist natürlich auch nicht die Schuld von Mercedes-Benz, dass ich mir dieses Fahrzeug nicht leisten kann, von daher lassen wir den Preis nun einfach mal links liegen und schauen uns das C-Klasse T-Modell gemeinsam an:

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Unter der Haube von unserem Testfahrzeug findet man den 2,0 Liter Benziner mit einer Leistung von 211 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm welches der Reihen 4-Zylinder zwischen 1.200 und 4.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stellt.

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Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das T-Modell mit C250 innerhalb von 6,8 Sekunden! Der Vortrieb endet bei 244 km/h. Geschaltet wird vollautomatisch über die 7G-Tronic und wer mag kann per Schaltwippen manuell Eingriff in die Gangwahl nehmen.
Das neue Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell ist 4,70 m lang, 1,45 m hoch und von Aussenspiegel zu Aussenspiegel 2,02 Meter breit! Der Radstand beträgt 2,84 Meter und der Wendekreis wird vom Hersteller mit 11,22 Meter!

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Doch kommen wir jetzt zu einem Punkt der hier interessanter sein dürfte: Die maximale Zuladung liegt bei 575 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2120 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller mit 75 kg angegeben. So richtig interessant ist aber der Kofferaum: 490 Liter Volumen stehen zur Verfügung, die Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis 40:20:40 umlegen. Anschließend stehen einem 1510 Liter zur Verfügung.

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Laut Mercedes sind das Bestwerte im Segment und damit könnte der Hersteller Recht haben, der VW Passat spielt nur vom Preis in der C-Klasse Liga, von den Werten und von der Länge muss er sich mit der zukünftigen E-Klasse messen, denn der neue VW Passat wird als Kombi ein Volumen von 650-1780 Liter bieten.

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Zurück zur neuen C-Klasse: Wem das Platzangebot temporär nicht reicht, der kann das Dach mit 75 kg beladen bzw. die optionale Anhängerkupplung bemühen. 1,8 Tonnen darf der C250 ziehen, ungebremst die obligatorischen 750 kg.

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Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 5,60 Liter auf 100 km an. Unser Testfahrzeug war mit dem 66 Liter großen Tank ausgestattet, den man gegen Aufpreis bestellen kann. Mit diesem Tank sind rein rechnerisch Reichweiten von 1170 Kilometer möglich.

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7 Fakten zur neuen C-Klasse bzw. zum T-Modell der neuen Mercedes-Benz C-Klasse:

01: Was für eine Ruhe! Der Innenraum ist scheinbar super gedämmt, denn selbst bei Autobahnfahrten bleibt es im Innenraum angenehm ruhig.

02: Was für ein Platz! Ausreichend Kopf- und Beinfreiheit vorne und hinten, vier Personen sehe ich ohne Probleme auch längere Strecken in dem Fahrzeug fahren.

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03: Was für ein Klang? Das aufpreispflichtige Burmester-Premium Soundsystem habe ich in der S-Klasse und auch in der V-Klasse schon mal mit mehr Druck erlebt, dafür ist das System im Vergleich günstig und für einen Aufpreis von unter 1000 Euro zu haben.

04: Große Klappe – viel dahinter? Die Heckklappe (besteht aus Aluminium) lässt sich optional auch per Fußkick öffnen, damit stehen fünf verschiedene Öffnungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dahinter gibt es meiner Meinung nach genug Stauraum und vor allem eine ebene Ladefläche. Die Ladekantenhöhe ist mit ca. 60 cm eher “zu tief” als zu hoch, von daher gibt es da auch nichts zu meckern. Sind die Sitze umgelegt, passen Gepäckstücke mit einer Länge von 1,60 Meter hinter die Vordersitze, die bis zu 95 cm breit sein dürfen.

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05: Was für ein Fahrwerk! Im Sport-Modus noch komfortabel genug und es entwickelt dennoch Fahrspaß, das liegt auch an der Lenkung die mir direkt genug ist und mir persönlich gefällt auch die Rückmeldung. Die Bremsen lassen sich fein dosieren und sind ausreichend groß dimensioniert!

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06: Was für eine Optik! Das AMG Paket steht dem C-Klasse T-Modell doch ausgesprochen gut, oder? Stoßstange vorne, Stoßstange hinten, Auspuffendrohre… doch, mag ich! Damit muss man nicht erst zum Tuner, da reicht das OEM-Styling.

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07: Was für ein Preis! Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 liegt bei 42602 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben. Unser Testwagen hatte dank der gehobenen Ausstattung und den zahlreichen Assistenzsystemen einen Preis von ca. 64.250 Euro!

Autsch! Das tut weh, vor allem weil da das Ende der Fahnenstange noch gar nicht erreicht ist. Aber irgendwas ist ja immer, wenn man sonst nichts zu kritisieren findet, dann meckert man halt über den Preis.


Video / Fahrbericht: Mercedes-Benz S65 AMG 2014

Das viel zu kurze Rendezvous mit dem Mercedes-Benz S65 AMG endete ja bereits in der Liebeserklärung in Form eines Gedichtes. Hier ist dann noch der ca. 21 Minuten lange Fahrbericht zum S65 AMG in unserem Videoformat:

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Weitere Beiträge? Gerne! Wie wäre es mit meinem Fahrbericht im Drive-Blog oder dem Beitrag von Jan Gleitsmann in seinem Blog? Erste technische Informationen und Presse-Bilder gab es bereits am 08.11.2013 in diesem Blog.

Ihr habt keine Zeit und wollt nur schnell ein paar Fakten? Auch kein Problem: 6.0 Liter Hubraum, 12 Zylinder, 630 PS, 1000 Nm, 11.9 Liter laut NEFZ, 17-20 Liter laut Jens, 0-100 in 4,3 Sekunden, V/max 250-300 km/h, 235.000-250.000 Euro. Zack, spätestens jetzt dürften bei vielen die Traumblase geplatzt sein, mir fällt es schwer zu leugnen, dass diese Über-S-Klasse jeden Cent wert ist.


24 Stunden Rennen Nürburgring 2014: Die Top 3!

Ich mach es kurz: Das Team Phoenix Racing hat die 42. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen in der Eifel. René Rast fuhr den Audi R8 LMS Ultra nach 24 Stunden und 6 Minuten über Start und Ziel und setzte damit auch gleich einen neuen Rekord. 159 Runden, das sind 4035 Kilometer innerhalb von 24 Stunden. Auf dem zweiten Platz landete das Schlussfahrer Rene Rast hat den Audi R8 mit der Nr. 4 sicher über die letzten Runden über die Nordschleife getragen und 16:06 die Ziellinie überquert. Auf dem zweiten und dritten Platz fuhren Teams mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3!

Das 24 Stunden Rennen war wieder einmal sehr spannend, noch in der letzten Runde kämpfte man um den 5. Platz und eine Überraschung habe ich auch noch. Im Vorfeld wurde Felix Baumgartner viel verspottet, er hat es aber zusammen mit seinen Teamkollegen geschafft sein erstes 24 Stunden Rennen zu beenden und auf dem 9. Platz kann sich ein Newbie doch durchaus sehen lassen.

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Sehen lassen kann sich auch der gute alte Kissling Manta, der das Rennen auch erfolgreich beendet. Das 43. 24h Rennen findet im Jahr 2015 am Himmelfahrtswochenende statt und ich würde heute schon darauf wetten, dass es dann auch wieder regnet, denn den Regen hatte man dieses Jahr in der Eifel wohl vermisst ;). Gewinner? Alle! Alle Fahrer und Teams die eine schwarz/weiß karierte Flagge gesehen haben dürfen sich als Gewinner sehen. Glückwunsch!


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Voll Laser wie du abgehst? Mercedes-Benz präsentiert: MULTIBEAM LED!

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, coole Features brauchen auch einen coolen Namen und ich benutze ja inzwischen auch den Begriff Feature. Die englischen Fachbegriffe unterwandern unsere Sprache, aber im Falle eines Automobilherstellers geht das für mich vollkommen in Ordnung, denn ich weiß ja: Der Markt spricht nicht nur Deutsch, der Markt spricht vor allem Englisch und wir wollen ja auch weiterhin Export-Weltmeister sein, oder?

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Mit der neuen Generation der CLS-Klasse setzt Mercedes-Benz erstmals die neue Technologie der sogenannten MULTIBEAM LED Scheinwerfer ein. Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte? Während Audi und BMW sich also noch streiten wer die ersten Laser-Fernscheinwerfer auf die Straße gebracht hat, setzt der Hersteller aus Stuttgart auf hochauflösende Präzisions-LED-Module mit je 24 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer. Diese sollen die Fahrbahn automatisch ausleuchten und das mit einer bislang nicht erreichter, exakt gesteuerter Lichtverteilung, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Eine Kamera hinter der Frontscheibe liefert dazu auch die Informationen welche für diese Lichtverteilung benötigt wird. Vier Steuergeräte stellen – und nun wird es spannend – 100 mal in der Sekunde das ideale Lichtbild ein. Ein aktives Kurvenlicht und ein Kreisverkehrlicht runden die neuen MULTIBEAM LED Scheinwerfer ab, die somit nicht nur zur Multifunktions-Waffe in Sachen Lichttechnik sondern auch zum Mega-Sicherheitsgewinn werden könnten.

Das Xenon-Licht entfällt, LED wird Serie, MULTIBEAM wird Sonderzubehör und das als erstes im kommenden Facelift vom Mercedes-Benz CLS. Ich bin bei der Premiere leider nicht zugegen, zu dem Zeitpunkt werde ich meinen Geburtstag feiern, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kollegen sich von den neuen Scheinwerfern ein gutes Bild machen können und die Eindrücke anschließend schildern werden. Mit dabei sind neben Sarah Sauer und Jan Gleitsmann von Ausfahrt.TV bzw. Auto-Geil, z.B. auch die Jungs von fuenfkommasechs, die MB Passion Blogger und auch der ein oder andere Automobil-Blogger wird den Weg nach England finden, vor allem weil es direkt im Anschluss nach - und nun kommen mir gleich die Tränen – Goodwood zum Festival of Speed geht. Aber mein Geburtstag muss dieses Jahr einfach mal im Kreise der Familie gefeiert werden, denn die letzten zwei habe ich tatsächlich auf Automobilveranstaltungen verbracht.

Foto: © Mercedes-Benz 2014