Archive for the Mercedes Category

Video: Mercedes-Benz GLC – der Nachfolger vom GLK!

Nur wer gegen den Strom schwimmt, erreicht die Quelle! Wer auch mal etwas anders macht, dem gehört die Welt. Wer seinen Pfad verlässt und auch mal nach links und rechts schaut erweitert seinen Horizont und wer auf bewährtes setzt, ist einfach cleverer.

Der Mercedes-Benz GLK ist einer der erfolgreichsten SUVs in Deutschland und ein Umsatzmagnet für Mercedes-Benz. Der leicht eckige GLK ist nun allerdings Geschichte, denn sein Nachfolger kommt nicht nur runder „um die Ecke“, nein er trägt auch einen neuen Namen. GLC!

Mercedes-Benz GLC Video:

Der neue Mercedes-Benz GLC feierte gestern in Metzingen (keine Witze über das Outlet-Center, die Reste-Truhe, den Rausverkauf) seine Weltpremiere. Nicht im Outlet-Center, nein – bei Hugo Boss. Hugo Boss und Mercedes-Benz verbindet eine enge Partnerschaft und der GLC ist ja auch irgendwie ein kleiner SUV im Maßanzug. Besser gesagt eine höhergelegte C-Klasse mit angenehmen Modifikationen. Ich mag den GLC und das heißt was, denn ich mag eigentlich keine SUVs.

Die Mitbewerber aus München und Ingolstadt werden nun sicherlich nicht gleich zittern, aber der GLC ist irgendwie in fast allen Punkten besser geworden als der eigene Vorgänger. Er ist leichter geworden, geräumiger und technisch ausgereifter. Wie auch sein Plattformgeber, das ist die Mercedes-Benz C-Klasse, kommt er optional mit einem Luftfahrwerk um die Ecke.

Die Luftfederung ermöglicht im Offroad-Modus ein Anheben von 5 cm. Wie er sich fahren lässt? Das werde ich euch hoffentlich ganz bald mal erzählen können, bei der ersten Sitzprobe ist mir aufgefallen, dass ich vorne und hinten ausreichend Platz habe und auch der 550 Liter große Kofferraum hat mir gefallen. Werde ich auf meine alten Tage etwa doch noch zum SUV-Fan?

Das Einstiegsmodell ist der Mercedes-Benz GLC 220d, der mit 125 kW / 170 PS bei ca. 45.000 Euro kosten wird. Der größere Mercedes-Benz GLC 250d leistet 150 kW / 204 PS und der Benziner, das ist der GLC 250 verfügt über 155 kW / 211 PS. Ende des Jahres kommt dann noch der GLC 350e, das ist die Hybrid-Version. Dann wird der 211 PS starke Benziner von einem 115 PS starken Elektro-Motor unterstützt. Rein elektrisch kann dieses Fahrzeug dann 34 km weit bewegt werden – sagt der Hersteller – das möchte ich gerne mal erleben! Ob nun auch die anderen C-Klasse Motoren unter die Haube kommen? Ein GLC 450? Ein Mercedes-AMG GLC 63? Ich glaube schon! Aber warten wir es ab…

2015-Mercedes-Benz-GLC

Der unfaire Vergleich: BMW i8 vs. Mercedes-AMG GT (S)

Wie? Ich kann nicht einen BMW i8 mit einem Mercedes-AMG GT (S) vergleichen? Aber warum denn nicht? Natürlich geht das, schaut euch doch mal den Vergleich hier an:

BMW-i8-vs-Mercedes-AMG-GT-S-2015Bei den Motoren gewinnt – wenn es nach Zylinder und Hubraum geht ganz klar der Mercedes-AMG GT S. Wenn wir allerdings den effizienteren Wagen suchen (wer sucht sowas in der Klasse?) dann geht der Punkt an den BMW i8! Bei der Leistung ist, obwohl der BMW i8 die Kraft der zwei Herzen hat, der AMG GT (S) klar überlegen. 510 PS punkten!

2015-mercedes-amg-gts-jens-stratmann-01

Interessanter Fakt: Der BMW i8 ist leichter und das obwohl der noch für den Elektroantrieb, der ja immerhin bis zu 34 km das Fahrzeug alleine bewegen kann, die Lithium-Ionen Akkus mit sich herumschleppen muss. Der Punkt für das Gewicht geht also an den BMW i8, denn ein Sportwagen muss leicht sein. Bei der Höchstgeschwindigkeit liegt der AMG GT S mit 310 km/h ganz klar vorne, allerdings zieht der BMW i8 beim Thema Verbrauch seinen Joker.

2015-BMW-i8-Porsche-911-Mercedes-AMG-GT-Lamborghini-rad-ab-Jens-Stratmann-6

Beim Mercedes-AMG GT S gibt es ein größeres Kofferraumvolumen, beim BMW i8 allerdings 2 Notsitze (auf die man allerdings nicht einmal die Schwiegermutter setzten möchte. Beim Kaufpreis sind beide fast gleich, über 130.000 Euro. Dafür gibt es keine Punkte mehr.  Viele Punkte kann man dafür in Flensburg sammeln, nämlich dann wenn man an der Ampel ein paar Sekunden zu lange auf dem Fahrpedal gestanden hat. Nach 4,4 Sekunden ist der BMW i8 auf Tempo 100, der AMG GT (S) schafft es in 3,8 Sekunden und damit steht der Sieger in dem (unfairen?) Vergleich fest: Der Mercedes-AMG GT(S) schlägt in meinem Vergleich den BMW i8.

2015-mercedes-amg-gts-fahrbericht-test-video-jens-stratmann-03

Aus dem Mercedes-Benz GLK wird am 17.06.2015 der Mercedes-Benz GLC!

…und das was ich euch heute schon zeigen darf, ist diese Mercedes-Benz GLC Exterieur Designskizze. Wenn es nach Mercedes-Benz geht, dann verdrängt die „Sinnliche Klarheit und moderne Ästhetik“ den klassischen Offroad-Look des Vorgängers. Ich bin gespannt, ich fliege am Mittwoch nach Stuttgart und schau ihn mir vor Ort an. Bis dahin habe ich auch nur die Zeichnung von Robert Lesnik:

Mercedes-Benz GLC (X 253) 2015, Designskizzen

Mit dem Mercedes-Benz GLC stellen die Stuttgarter am 17. Juni im Outlet-Center Metzingen die zweite Generation seines Mittelklasse-SUV vor. Die Geländeeigenschaften des Mid Size SUV sollen nach wie vor überragend sein, optisch möchte sich der Mercedes GLC aber deutlich von der Formensprache seines Vorgängers (das ist der Mercedes-Benz GLK) absetzen. Aber nicht nur im Hinblick auf das Design soll es Unterschiede geben: Mercedes-Benz verspricht, dass auch die Bereiche Komfort und Agilität auf ein neues Niveau gehoben werden. Dafür soll z.B. die in diesem Segment einzigartige Mehrkammer-Luftfederung AIR BODY CONTROL in Kombination mit dem Fahrdynamikprogramm DYNAMIC SELECT und dem permanenten Allradantrieb 4MATIC sorgen. Wie inzwischen gewohnt gibt es natürlich auch modernste Assistenzsysteme und (weil es für die Umwelt gut ist) eine hervorragende Energieeffizienz. Mercedes-Benz möchte auch mit dem Mercedes-Benz GLC, einen Maßstab in seinem Segment zu setzen. Eine Kleinigkeit kann ich euch jetzt schon verraten: „Im Vergleich zum Vorgänger konnte der Verbrauch um bis zu 19% gesenkt werden.“

Livestream: Mercedes-Benz GLC Weltpremiere – 17.06.2015 – 17 Uhr!

Blick hinter die Kulissen vom Daimler-Blog

Was für kreative Köpfe stecken eigentlich hinter den großen Automobil-Blogs? Wer sind die Menschen hinter den Kulissen und vor allem welche Ziele sind gesteckt? Was möchten die Jungs und Mädels mit dem Blog erreichen und wie wird das gemessen? Fragen über Fragen, in der Blog-Reihe „Blick hinter die Kulissen“ gibt es die Antworten. Heute fangen wir an mit dem Daimler-Blog und einem Interview mit Uwe Knaus:

Uwe Knaus_Rad-ab

Stell dich und deine Funktion im Blog doch einmal kurz vor.

Mein Name ist Uwe Knaus, ich habe BWL studiert und bin seit 1991 „beim Daimler“ (sagen wir Schwaben hier so); dort bin ich seit 2005 mit Kommunikationsaufgaben betreut. Damals mit Kommunikationsstrategie befasst, war es ein logischer Schritt, etwas mit neuen Medien zu probieren. So entstand Anfang 2007 ein Konzept zu Corporate Blogging, das dann im Oktober 2007 mit dem Launch des Daimler-Blogs umgesetzt wurde.

Stell den Blog einmal kurz vor, seit wann ist er online, wie viele Beiträge wurden seit dem verfasst?
Das Daimler-Blog ist als Mitarbeiter-Blog konzipiert, und ging am 16.10.2007 online. Über die Beiträge wollen wir den Lesern einen möglichst weiten Einblick in unseren Konzern geben. Im übertragenen Sinn öffnen wir damit die Werkstore 365 Tage im Jahr.

uknaus - Montag, 8. Juni 2015 14_45_39 - Daimler-Blog

Mitarbeiter als Autoren deshalb, weil gerade sie bei den Lesern die höchste Glaubwürdigkeit haben. Da sie selbst über ihre Arbeit schreiben, können sie Außenstehenden einen direkten und authentischen Einblick geben. Untersuchungen zeigen, dass „normale“ Mitarbeiter bei unseren Bloglesern mit die höchste Glaubwürdigkeit genießen.  Also Kolleginnen und Kollegen, die ein Thema direkt und operativ verantworten und nicht deren Vorgesetzte oder deren Chefs.

Welche Ziele verfolgt ihr mit dem Blog?

Das Daimler-Blog wurde konzipiert, um unsere Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Deshalb wenden wir uns an alle, die sich für Daimler und seine Themen interessieren, sowie natürlich an die klassischen Stakeholder: Bewerber, Kunden, Zulieferer oder Aktionäre. Eine weitere wichtige Gruppe, die sich erst im Laufe der Zeit herauskristallisiert hat, ist die der Mitarbeiter. Der Mitarbeiteranteil macht inzwischen, je nach Beitrag,  zwischen 25 und 50 Prozent der Leserschaft aus.

Bereits in der Konzeptionsphase war uns klar, dass das Daimler-Blog auch eine starke Wirkung in Richtung Employer Branding und die damit verbundene Arbeitgeberattraktivität haben sollte. Und wie erwartet, werden die Beiträge der Kategorie „Einstieg & Karriere“ überdurchschnittlich stark gelesen.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Herstellen von Transparenz. Ein Konzern mit 280.000 Mitarbeitern und 18 Marken wirkt oft groß, mächtig und undurchschaubar. Für Außenstehende besteht kaum die Möglichkeit, hinter die Werkstore zu schauen. Wenn nun Mitarbeiter ihre Erfahrungen ins Netz stellen – authentisch und offen – wird unser Konzern zunehmend transparenter und das „Innenleben“ als deutlich erlebbar wahrgenommen. Aufgrund der Firmengröße gilt dies übrigens nicht nur für Außenstehende, sondern auch für die eigenen Mitarbeiter.

Wie messt ihr den Erfolg von eurem Blog?

Erfolg bedeutet, mit unseren Themen eine relevante Öffentlichkeit zu erreichen. Wenn wir zu Themen bloggen, die auch über die traditionelle Medienarbeit funktionieren, haben wir dadurch zusätzlich eine breitere Öffentlichkeit erreicht. Das ist schon mal gut.

So richtig gut ist es aber erst, wenn wir mit „kleinen“ Geschichten, die meist für die klassischen Medien uninteressant sind, eine vergleichsweise große Leserschaft erreichen. Wie zum Beispiel mit diese hier: eine Story eines Kollegen, der seinen Stolz, 12-Zylinder-Motoren nach dem Prinzip „One man, one Engine“ zu fertigen, via Instagram in die Öffentlichkeit trägt. Diese Geschichte wurde im Anschluss beispielsweise über die Mercedes-Benz-Seite auf Facebook gespielt, auf der mercedes-benz.com veröffentlicht und veranlasste darüber hinaus Fachmagazine, sich des Themas „Mitarbeiter als Botschafter“ anzunehmen.

Gemessen, wird aber auch ganz klassisch: zum Beispiel in Besucherzahlen, Kommentarhäufigkeit/-tonalität und vor allem in Verweildauer. Hinzu kommen Nennungen in Fachpublikationen und Studien, Verlinkungen im Netz, aber auch Blogrankings wie beispielsweise das von Teads Labs. Speziell die Verweildauer kann sich sehen lassen; die liegt nämlich im Durchschnitt bei 8:30 Minuten pro Besuch.

Wer sollte den Blog deiner Meinung nach lesen?

Jeder, der sich für Geschichten rund um Daimler und seine Produkte interessiert, ist herzlich willkommen.

Wer liest ihn wirklich und wie messt ihr das?

Wir hatten das mal über eine Umfrage versucht, herauszubekommen. Das Ergebnis war:

  • Überwiegend männlich (nicht unbedingt überraschend)
  • Relativ junge Leserschaft: deutlich mehr als die Hälfte der Leserschaft ist jünger als 40, den Löwenanteil davon machen die 20-30 Jährigen aus
  • Hohe Lesefrequenz: 50% der Leser besuchen uns mindestens wöchentlich
  • Leser haben insgesamt eine hohe Online-Affinität (junge Leser vernetzter, ältere kreativer)

Allerdings ist das schon gut 6 Jahre her; deshalb ist es jetzt an der Zeit, die Umfrage  in nächster Zeit zu wiederholen. Bin gespannt, ob, und wie sich die Ergebnisse im Zeitverlauf verändert haben. Ansonsten können wir anhand der IP-Adressen erkennen, ob die Leser aus dem Daimler-Netzwerk auf das Blog zugreifen oder von außerhalb. Je nach Inhalt des Beitrags macht der Anteil der Mitarbeiter hier zwischen 25 und 50% aus. Im März kamen beispielsweise 40% der Besucher über Suchmaschinen, 44% direkt und 16% über Referrer-Seiten, wie beispielsweise unser Intranet, die Corporate Webseite oder Twitter und Facebook.

Was ist für euch relevanter Content?

Was relevant ist, entscheidet am Ende immer der Leser. Schaffen wir es, mit Themen, die für uns wichtig sind, auch Relevanz beim Leser zu erzeugen, haben wir den Zustand mit dem wunderbaren Namen „Win-Win-Situation“ erreicht.

uknaus - Montag, 8. Juni 2015 14_49_16 - Daimler-Blog

Wie schafft ihr es die Fülle von relevanten Content zu erstellen?

Wir nennen es Arbeit ;). Im Ernst: lediglich 10% der Beiträge werden an das Blog-Team (das sind Dan von Appen und meine Wenigkeit) geschickt, weitere 10% kontaktieren uns und regen an, zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Die restlichen 80% der Geschichten sind von uns recherchiert oder beigesteuert.

Hier gehen wir folgendermaßen vor: Erfahren wir von einem Thema, von dem wir denken, dass es für unsere Leser interessant ist, suchen wir in der Belegschaft nach jemanden, der fachlich damit zu tun hat. Danach finden wir gemeinsam einen Dreh, wie wir die Geschichte „bloglike“ erzählen können. Hin und wieder sprechen wir auch externe Anspruchsgruppen, wie Greenpeace, den ADAC oder Automobil-Blogger an, die ihre Sicht der Dinge dann als Gastbeitrag bei uns veröffentlichen.

Der Blick in die Zukunft, wo siehst du persönlich euren eigenen Blog in 5 bzw. in 10 Jahren?

Ich sehe das Daimler-Blog als festen Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Irgendwo zwischen den nicht-personalisierten Webseiten wie beispielsweise der Corporate Website (inklusive der Career Website), der Media Site und Unternehmensmagazinen – klar positioniert als Stimme der Mitarbeiter. Wenn Blog drauf steht, sollte also auch Blog drin sein, dann ist auch die Positionierung klar.

Konsumierst du privat Blogs, wenn ja wie, wo und wie oft?

Ja, ich lese Blogs; zahlreiche und sehr oft. Zwischen privat und dienstlich trenne ich dabei nicht. Eine Besonderheit dabei: je besser ich den Blogger kenne – oder manchmal auch nur zu kennen glaube – desto öfter und regelmäßiger besuche ich das Blog. Das hat wohl was mit der Tatsache zu tun, dass Blogger oft eine persönliche Beziehung zu ihren Lesern aufbauen. Dieser „soziale Anker“ ist ein großer Vorteil von Blogs, den sie nicht verspielen sollten.

Vielen Dank Uwe für diesen Einblick, ich habe die Fragen auch anderen Betreibern von großen Marken-Blogs gestellt, seid also gespannt wer euch nächste Woche einen interessanten Einblick hinter die Kulissen gibt.