Archive for the Mercedes Category

Baut Mercedes-Benz nun wirklich einen Pickup? Sehen wir hier den Mercedes-Benz GLT / GLP?

Da stehe ich in Detroit und schmunzel noch vor mir hin, dass Daimler 2015 bestimmt auch noch ein Mercedes-Benz Pickup auf den Markt bringen wird… und? Nun kommt die Bestätigung! Das Produktportfolio muss wachsen, jede noch so kleine Nische muss besetzt werden, man erwartet gute Absatzpotentiale. Sicherlich nicht hier in Deutschland, aber in Lateinamerika, Australien, Südafrika und Europa.

Hier ist eine erste Zeichnung vom Mercedes-Benz Pickup:

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Wird Mercedes-Benz den wirklich selber bauen? Wird es badge engineering? Sehen wir hier ggf. einen Nissan Navara mit Zentralstern? Das wird die Zukunft zeigen, ich bin gespannt wie der Mercedes-Benz Pickup in der Realität aussehen wird und ob es dann auch eine AMG Version geben wird. Ein Mercedes-AMG GLP 63 S – das wäre doch was – für Amerika! Apropo Mercedes-Benz GLP, der Name ist natürlich noch nicht kommunziert worden, es kann also auch sein, dass der Pickup GLT heißt oder was weiß ich. Namen… Bezeichnungen… alles Schall und Rauch, ich freue mich, dass ich im Januar wieder in meiner Glaskugel die Zukunft gesehen habe, eventuell ist es aber auch nur ein verfrühter April-Scherz? Die Sternensinger kommen ja häufiger mal etwas zu früh? Abwarten… wir werden es ja schließlich erleben – oder halt auch nicht!

Weitere Informationen zum Mercedes-Benz Pickup: MBPassion / MB-Fans.

Foto: © Mercedes-Benz 2015

Die ersten Fotos und Informationen: Mercedes-AMG GLE 63 / GLE 63 S

Der neue Mercedes-AMG GLE 63 kommt mit Allrad-Antrieb und in zwei verschiedenen Leistungsstufen. Der Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC verfügt über einen 5,5 Liter V8 der 557 PS leisten mag. Die S-Version hat 585 Pferdestärken unter der Haube. 700 bzw. 760 Nm Drehmoment liegen an der Kurbelwelle an und innerhalb von 4,3 bzw. 4,2 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt solange bei 250 km/h bis der Käufer das optionale AMG Drivers-Package wählt. Dann befindet man sich mit Tempo 280 auf der Überholspur.

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Das Design des neuen Mercedes-AMG GLE 63 soll durch die Exklusivität, die kraftvolle Sportlichkeit sowie die Dominanz faszinieren. Ab sofort zeigt sich auch der GLE 63 mit dem markanten “A-Wing” in der Frontschürze, charakteristisch für die AMG Designphilosophie. Die Gestaltung des Kühlergrills mit der Doppellamelle in Silberchrom, dem integrierten AMG Schriftzug und dem großen, zentralen Mercedes Stern ist kennzeichnend für aktuelle AMG Performance-Automobile und natürlich bekommt auch der SUV die AMG-Gene.

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Radlaufverbreiterungen in Wagenfarbe bieten Platz für die serienmäßig montierten 20″ Felgen. Auf Wunsch lässt sich der Mercedes-AMG GLE 63 optisch und fahrdynamisch durch Reifen in 295/35 R 21 aufwerten. Der schwarze Diffusoreinsatz in der Heckschürze mit schwarzer Zierleiste in Form des vorderen “A-Wings” soll Rennsport-typisches Design vermitteln. Die spezielle Abgasanlage mit zwei verchromten Doppelendrohren und AMG Schriftzug soll die Sportlichkeit und Exklusivität ebenfalls unterstreichen.

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Im Innenraum fällt zuerst das größere Media Display auf, das nun in die Instrumententafel teilintegriert ist. Neben dem Display sind die Mitteldüsen angeordnet.

Meine Meinung? Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht warum SUVs nun auch sportlich sein müssen, aber da die Mitbewerber sportliche Modelle auf dem Markt haben und damit auch noch Erfolg nachweisen können, soll es mir Recht sein. Ich mag die Optik, ich werde vermutlich den Klang lieben und wenn die Schrankwand hier innerhalb von 4,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, dann beeindruckt mich das durchaus. Der Verbrauch von 11,8 Liter nach NEFZ gehen für mich vollkommen in Ordnung, denn schließlich sprechen wir hier nicht über ein Sprit-Spar-Modell. Das der GLE ein Erfolg wird, steht für mich außer Frage und das weiß man auch bei Mercedes-Benz bzw. Mercedes-AMG:

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“Oft kopiert, nur selten erreicht – die M-Klasse hat 1997 das Segment der Premium-SUV begründet und gehört seitdem zu den weltweit erfolgreichsten Modellen. Die Auflage wird mit der Einführung des GLE die 1,6 Millionen-Marke übertreffen”, so Ola Källenius weiter. Und Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH, ergänzt:

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“Mit dem neuen GLE 63 und sieben weiteren Performance-SUV Modellen vom GLA 45 AMG bis zum G 65 AMG ist Mercedes-AMG extrem stark und sehr selbstbewusst aufgestellt. Alle drei Generationen der Vorgänger waren sehr beliebt. Im weiter wachsenden SUV-Segment bieten wir für jeden individuellen Geschmack das passende Performance-Automobil.”

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Quelle & © Fotos: Mercedes-Benz / Mercedes-AMG 2015

Genf 2015 Vorschau: Mercedes zeigt den Mercedes-AMG GT3!

Der neue Mercedes-AMG GT3 basiert, wen mag es verwundern, auf dem Mercedes-AMG GT, der in wenigen Tagen auf den Markt kommt.

Rennwagen Mercedes-AMG GT3 Genf 2015; Racecar Mercedes-AMG GT3 Geneva 2015

Der neue AMG Rennwagen soll Ende 2015 an die ersten Kundenteams ausgeliefert werden und er soll neue Akzente setzen. Die hohe Rennstrecken-Performance des Serien‑GT soll dafür die optimale Basis bieten: “Mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 starten wir in einem hart umkämpften und dicht besetzten Wettbewerbsfeld. Das hohe technologische Niveau und das faire Reglement motivieren uns, mit unserem neuen Kundenrennwagen hier ganz vorne mitzufahren. Nur wer gegen die Besten gewinnt, stellt seinen Führungsanspruch glaubwürdig unter Beweis”, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Weitere Infos über den Mercedes-AMG GT3 und etwas Video-Footage gibt es hier zu sehen:

Genf 2015 Vorschau: Mercedes-Benz zeigt die G-Klasse G 500 4×4²

4×4² = Geil! Nein, mit der Antwort bekommt ihr in Mathematik keine Bestnote, aber wenn auf einer Mercedes-Benz G-Klasse hinten 4×4² drauf steht, dann sollte man diese Rechenaufgabe auch gar nicht lösen (und die Lösung bitte auch nicht in den Lack kratzen), sondern man sollte sich in das Fahrzeug schwingen und los fahren. Die G-Klasse braucht keinen Weg, vermutlich nicht mal ein Ziel. Gezeigt wird die Studie in Genf 2015 und hier sind schon mal ein paar Fakten.

Der G 63 AMG 6×6 bekommt mit dem G 500 4×4² einen Modellbruder, der ein neues Highlight in der Historie der G-Klasse sein und alle Vorteile der Baureihe vereinen soll. Die Serienmodelle der G-Klasse liefern Karosserie und Leiterrahmen, die das deutlich gestiegene Leistungsvermögen des G 500 4×4² kompensieren sollen. Zu bieten hat der G 500 4×4² ansonsten den Permanenten Allradantrieb, eine Geländereduktion im Verteilergetriebe, Portalachsen und drei während der Fahrt sperrbare Differentiale.

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Von Außen ist der Offroader beeindruckend mit seinen großen Rädern, der enormen Bodenfreiheit, der Höhe von knapp 2,25 m bei einer Breite von knapp 2,10 m und dem geradlinigen Design. Dazu gehören unter anderem die Karbon-Blende mit den integrierten LED-Lichtleisten oberhalb der Windschutzscheibe, die teillackierten Karbon-Kotflügelverbreiterungen und der AMG Frontstoßfänger. Doppelte Sidepipes beidseitig vor den Hinterrädern modulieren den G-typischen Sound. Durch sie ergibt sich eine bessere Geländegängigkeit, weil im Heckbereich die Endschalldämpfer entfallen und so den hinteren Böschungswinkel nicht einschränken können.

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Im Innenraum ist der G 500 4×4² mit dem designo Exklusivpaket ausgestattet. Sitzwangen, Kopfstützen, Armaturenbrett, Mittelkonsole und Armauflagen in den Türen sind in schwarzem designo Leder mit weißen Kontrastziernähten bezogen, die Sitzflächen und Türpaneele mit Mikrofaser DINAMICA mit Rautensteppung. Hinzu kommen DINAMICA Verkleidungen für den Dachhimmel und die Karosseriesäulen.

Olle Karre? Wird seit 1979 so gebaut? Ja, aber nun kommt was ganz heißes in den Motorraum. Im 4,0-Liter-V8-Biturbomotor des G 500 4×4² kommt eine Biturbo-Aufladung zum Einsatz, bei der die beiden Lader im Zylinder-V, dem sogenannten „heißen Innen-V“, angeordnet sind. Die Gemischaufbereitung übernimmt die ausschließlich bei Mercedes-Benz eingesetzte Piezo-Benzin-Direkteinspritzung. Der Motor soll bei einem Serieneinsatz die Euro-6-Abgasnorm erfüllen und natürlich ist das auch der Motor der im Mercedes-AMG GT oder aber auch im Mercedes-AMG C63 (S) zum Einsatz kommt.

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Das Fahrwerk basiert auf dem Serien-G und umfasst eine neue, aus dem Rallye-Sport abgeleitete, Dämpferverstellung. Pro Rad sind zwei parallel geführte Feder-Dämpferbeine im Einsatz. Ein Feder-Dämpferbein arbeitet mit festgelegten Dämpferkennlinien, das zweite verfügt über eine elektronisch geregelte Verstelldämpfung. So gelingt eine deutliche Spreizung zwischen der SPORT- und COMFORT-Einstellung, die der Fahrer mit einem Taster in der Mittelkonsole anwählen kann.

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Die für vielseitige Einsätze entwickelten Portalachsen sind das technische Highlight des Showcars G 500 4×4². Im Unterschied zu herkömmlichen Starrachsen befinden sich hier die Räder nicht auf Höhe der Achsmitte, sondern liegen durch die Portalgetriebe an den Achsköpfen wesentlich weiter unten. Damit steigt beim G 500 4×4² die Bodenfreiheit auf 450 Millimeter und die Wattiefe auf 1000 Millimeter.

Die Portalachsen-Konstruktion hat aber noch weitere entscheidende Vorteile: Durch die unveränderte Lage der Starrachsen zum Chassis bleiben sowohl die Anlenkpunkte der Aufhängung, die Anbindung der Lenkung sowie die Lage der Kardanwellen identisch. Zudem gleicht die Untersetzung in den Portalgetrieben den großen Abrollumfang der Reifen aus. Übersetzungen, Tachoantrieb und ABS-Sensorik bleiben gleichfalls unverändert. Diese Untersetzung in den Radgetrieben bewirkt außerdem, dass die mechanischen Belastungen im gesamten Antriebstrang, besonders für die Antriebswellen, reduziert werden.mercedes-benz-gklasse-g-500-4x4-genf-2015-5

Bedingt durch die 299 mm breitere Spur der Portalachsen im Vergleich zum Serienfahrzeug, die großen 22-Zoll-Felgen mit Reifen der Dimension 325/55 R 22 und die Verstelldämpfung mit Sport-Modus, geht die gehobene G-Klasse trotz höherem Schwerpunkt dynamisch durch die Kurven. Speziell für echte Offroadtouren steht eine optimierte Bereifung zur Wahl: Mud Terrain-Reifen (M/T) auf speziellen, zweiteiligen 18 Zoll große Beadlock-Felgen.

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Bei dieser Bauart wird der Reifen bei der Montage zwischen den beiden Felgenhälften und einem inneren Beadlock-Ring so fest eingeklemmt, dass er selbst bei völligem Luftverlust nicht von der Felge abrutschen oder Sand eindringen kann. Sollte es doch einmal zum Aufsetzen des Chassis kommen, haben die Entwickler einen zweiteiligen Edelstahl-Unterschutz integriert.

Mit dem kann man sich doch wahrlich mal vor dem Kindergarten, der Grundschule oder der Uni blicken lassen, oder? Fotos: © Mercedes-Benz 2015