Archive for the Nissan Category

Nissan Qashqai 1.6 DIG-T Test – Fahrbericht – Kaufempfehlung!

Ich mache es kurz: Wenn man sich für einen Nissan Qashqai entschieden hat, was ich vollkommen nachvollziehen kann, dann gibt es für mich zwei mögliche Motorisierungen: Den Diesel oder den neuen 1.6 DIG-T. Der 1.6 Liter Benziner leistet im Qashqai 163 PS und passt unter die Motorhaube wie die bekannte Faust aufs Auge. Im nachfolgenden Video erzähle ich euch noch etwas mehr über den Nissan Qashqai 1.6 DIG-T und blamiere mich dann freiwillig in dem Outtake – ich wünsche viel Spaß:

In den kommenden Tagen gibt es zum Nissan Qashqai hier auf rad-ab.com noch einen anderen Beitrag, darauf dürft ihr euch freuen, denn es wird ein etwas anderer Blickwinkel.

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Was ich am Nissan Juke Nismo RS verbessern würde! #BDBB

Dank Magnus Mattern, vom freundlichen Autohaus Mattern, durfte ich gestern den Nissan Juke Nismo RS fahren. Nicht hier auf den Landstraßen, in der Stadt oder auf der Autobahn – nein, es ging mit dem Crossover auf die Rennstrecke. Auf DIE Rennstrecke . Nämlich auf den Bilster Berg und das Wetter spielte hervorragend mit. Wir hatten quasi alle Testbedingungen (bis auf eine trockene Strecke) an einem Tag. Regen, Schnee, Graupel… was will man eigentlich mehr?

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Ich mag das CVT Getriebe vom Nissan nicht. Punkt. Ist Geschmacksache, ich mag das nicht und muss es auch gar nicht mögen. Aber: Mit CVT Getriebe gibt es den Nissan Juke Nismo RS mit Allrad, schaltet man per Hand über das manuelle 6-Gang Getriebe, dann werden nur die Vorderräder angetrieben und dann schiebt er, auf nasser Oberfläche, auch über die Vorderachse, hat man es raus wann das passiert (vor allem bei wechselnden Witterungszuständen) – dann kann man mit dem Nissan Juke Nismo RS richtig flott unterwegs sein.

Einige haben sich davon gestern überzeugen können, ich hätte es auch nicht für möglich gehalten. Unter der Haube? Da sitzt der 1.6 DIG-T Benziner mit 218 PS und einem maximalen Drehmoment von 280 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h, die haben wir auf dem Bilster Berg nicht erreicht, aber dafür ging es in knapp 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das der Juke eher anders als artig ist, das war ja schon vorher klar. Wenn ich mich für einen Juke entscheiden müsste, dann wäre es der Nismo RS, denn der sieht a) besser aus und überzeugt b) durch eine nicht geahnte Sportlichkeit – das liegt sicherlich auch an der mechanischen Sperre an der Vorderachse.

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Was würde ich verbessern? Ich hätte gerne Allrad, auch mit dem manuellem 6-Gang Getriebe. In Verbindung mit einer Sperre und nicht mit dem Zwang mir ein CVT zu kaufen, welches a) Leistung schluckt und b) mir den Fahrspaß auch raubt. Ich hätte auch gerne einen etwas besseren Klang. Ich weiß: Neue Autos dürfen nicht mehr so laut sein, aber irgendwie muss da doch was gehen, denn wenn ich etwas über 28.200 Euro investiere für ein Spaßfahrzeug – denn den Juke wird doch wohl keiner so richtig ernst nehmen – dann will ich auch den Klang haben. Überlegen müsste ich mir, ob ich wirklich die Recaro Sitze nehmen würde. Die verfügen über hohe Seitenwagen. Die bieten einen 1A Seitenhalt, aber der Einstieg ist dann doch erschwert, denn dann freut man sich nicht mehr über die etwas höhere Sitzposition. Ansonsten? War der Nissan Juke Nismo RS – die Überraschung auf dem Bilster Berg, hätte nicht gedacht, dass der sich so flott durch die Kurven fahren lässt, wenn man im Bereich der physikalischen Grenzen bleibt.

Auch hier hat sich gestern wieder gezeigt, dass es durchaus Sinn macht so ein Fahrzeug auch mal dort zu testen, wo man auch mal über die Grenzen hinweg gehen kann ohne das was passiert. Mein Dank noch mal an Magnus, der das ermöglicht hatte und quasi gestern der Marke Nissan sicherlich zu dem ein oder anderen Blogbeitrag verholfen hat. Ich freue mich euch den Nissan Juke Nismo RS demnächst noch einmal ausführlich vorstellen zu können… warte da aber noch auf etwas besseres Wetter, denn ein Wunsch blieb gestern offen. Ein Fotoshooting in der Mausefalle beim Sonnenuntergang, aber DAS bekommen wir auch noch hin und wer nicht solange warten will, tja, der fährt nun einfach zum Nissan Händler, denn die meisten werden wohl auch so ein RS Modell auf dem Hof stehen haben…

Mit einem Nissan Bluebird über den Bilster Berg! #BDBB

Heute war so ein schöner Tag. Obwohl ich erst um 2 Uhr ins Bett gegangen bin, freute ich mich als um 6 Uhr der Wecker klingelte. Der Grund: Der erste Blogger Day @ Bilster Berg! Nicht ganz unbeteiligt an dem Event fuhr ich also mit Birdy, also meinem Nissan Bluebird zur vermutlich schönsten Rennstrecke nördlich der Nordschleife.

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Der Bilster Berg ist offiziell eine Test- und Präsentationsstrecke in Pömbsen. Pömbsen? Das ist ein Ortsteil der Stadt Bad Driburg und diese Stadt liegt im Kreis Höxter. OWL! Ostwestfalen-Lippe, quasi meine Wahl-Heimat. Denn die schönste Rennstrecke nördlich der Nordschleife ist tatsächlich nur einen Katzensprung von Bielefeld entfernt. Okay, die Katze müsste etwas weiter springen können, aber lassen wir das.

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Die Strecke selbst ist Teil des Bilster Berg Drive Resort denn hier gibt es nicht nur die Rennstrecke, nein, hier gibt es auch noch weitere Testmöglichkeiten und sogar einen Offroad-Parcour. Damit bietet sich der Bilster Berg idealerweise als Anlage für Automobiltests, Veranstaltungen der Automobilindustrie und Clubsportveranstaltungen an und wird dementsprechend auch genutzt. Gestern tobte das Sturmtief „Niklas“ auch in OWL und somit mussten wir den Offroad-Parcour (leider) vom Plan streichen und auch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Regen, Schnee, Hagel, Gewitter, Sonnenschein. Das Wetter war wechselhaft, sorgte aber nicht für schlechte Stimmung. Das Teilnehmerfeld? Bunt gemischt und natürlich hatte ich nicht vor mit Birdy (immerhin 105 PS stark) schnelle Runden zu fahren. Mir war bewusst, dass es auch andere schöne Fahrzeuge zu fahren gibt, denn Jaguar hat z.B. den F-Type mit zum Bilster Berg gebracht, dazu noch einen Evoque und einen Range Rover Sport, doch dazu später mal etwas mehr. Magnus Mattern vom freundlichen Autohaus Mattern hat einen Nissan Juke Nismo RS mitgebracht, auch über den lest ihr hier demnächst mehr, doch erst noch ein paar Worte zur Strecke.

Die Strecke selbst ist  von dem Architekten Hermann Tilke entworfen worden, der sieben aktuelle Formel-1-Rennstrecken entworfen hat und einen Namen muss ich hier auch noch erwähnen, denn auch Walter Röhrl – unser legendärer Walter Röhrl – hatte hier die Finger mit im Spiel.

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Was haben wir hier? Eine 4,2 km lange Strecke mit 9 Rechts und 10 Linkskurven, wer rechnen kann der weiß nun: 19 Kurven! Die Strecke kann in die 1,8 km lange Westschleife und in die 2,4 km lange Ostschleife unterteilt werden. Die kürzere Westschleife ist dabei topografisch anspruchsvoll, die Ostschleife der schnellere Teil der Strecke. Die absolute Höhendifferenz auf der Gesamtlänge beträgt – und das muss man sich mal bildllich vorstellen 72 m! Das größte Gefälle beträgt 26%, die größte Steigung 20% und insgesamt geht es über 44 Wannen und Kuppen über jeweils 102 m Höhenmeter pro Runde hinauf und hinunter und ich kann euch, auch wenn ich kein Profi-Rennfahrer bin, sagen, dass es da den ein oder anderen Punkt gibt wo das Fahrzeug ganz schön leicht wird. Die Strecke ist definitiv anspruchsvoll, aus dem Grund hat man auch auf die Sicherheit geachtet. Entlang der Strecke wurden insgesamt 25 Kilometer Schutzplanken sowie 50.000 Reifen installiert. Die Planung zur Streckensicherheit orientierte sich dabei an den Anforderungen des weltweiten Automobilverbands FIA. Für Fahrsicherheits- und Perfektionstrainings steht eine bewässerbare Dynamikfläche mit einer Größe von 360 x 60 Metern zur Verfügung. Auf dieser Fläche können verschiedene Fahrsituationen realitätsnah simuliert und trainiert werden.

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Und das alles gehörte heute den Bloggern! Der Bilster Berg lud ein zum ersten Blogger Day @ Bilster Berg und nur Petrus hatte etwas dagegen. Orkanwarnung! Das hat einige dann noch mal dazu bewogen die Zusagen zurückzuziehen. Heute waren also ganz harte Mädels und Jungs unterwegs und was die hier heute so gemacht und erlebt haben? Das lest ihr bald in den Blogs der Teilnehmer und unter diesem Beitrag hier werde ich die anderen Beiträge dann auch verlinken.

Das Team vom Bilster Berg hat sich die größte Mühe gegeben uns die Wünsche quasi von den Augen abzulesen, nach geführten Runden zum Einstieg hat man uns die Rennstrecke quasi überlassen und wir konnten frei Content erstellen. Die Regen und Schneepausen haben wir dann auch nutzen können um die Strecke zu genießen und ja, die Strecke ist ein Traum – bis auf die letzte Kurve vor Start und Ziel, die muss ich noch üben.

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Meine Erkenntnis: Ein Nissan Bluebird gehört mit serienmäßigem Fahrwerk und normaler Bereifung nicht auf die Rennstrecke. Die Lenkung ist so indirekt, da kann man gleich in ein Kissen greifen. Der Wagen schaukelt auf, der Birdy schiebt über die Vorderachse und nein, ein Gefühl von Sportlichkeit oder gar Fahrspaß kam nicht auf. Daher zog ich es vor nach 3 Runden mit Birdy das Fahrzeug zu wechseln… doch darüber, demnächst mehr, hier auf rad-ab.com!

Fotos: Alexander Schillack – Fotografie Care

Genf 2015: Nissan zeigt den Nissan Sway

„Innovationen in Design und Produktplanung bilden die Grundlage für zwei der größten Erfolgsgeschichten, die es in der jüngeren Vergangenheit in der Automobilbranche gegeben hat: die der Nissan Crossover-Bestseller Qashqai und Juke.“

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Das vermeldet Nissan und stellt selbst die Frage: „Was wäre, wenn Nissan dieses radikale Denken und die Qualitätsstandards der Erfolgs-Crossover auf eine der wichtigsten Fahrzeugklassen des europäischen Automarktes übertragen würde: das Kleinwagensegment?“

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Die erste Antwort möchte Nissan mit dem Nissan Sway auf dem Genfer Automobilsalon 2015 geben und das Fahrzeug soll zeigen wie die künftige Generation von kleinen Nissan-Fahrzeugen aussehen könnte. Die Enthüllung vom Nissan Sway ist am Dienstag den 03. März um 11:30.

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Prognose: Hässlicher als der Nissan Pixo kann der Nissan Sway gar nicht sein und das was ich hier auf den ersten Fotos sehe, gefällt mir sehr gut!

Quelle: Nissan 2015