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Der Opel Corsa E steht quasi in den Startlöchern…

Der neue Opel Corsa E steht in den Startlöchern. Unter die Haube kommt z.B. ein neu entwickelter 1,0-Liter-Dreizylinders der in der fünften Opel Corsa Generation an ein manuelles 6-Gang Getriebe angeflanscht ist. Die letzten Abstimmungsfahrten werden gerade vollzogen und der Turbo-Benziner wird eine Leistung von 115 PS auf die Vorderachse übertragen. Die Stöße werden entweder durch ein herkömmliches oder ein Sport-Fahrwerk abgefedert und nach Insider-Berichten soll der Unterschied zwischen dem aktuellen Opel Corsa D und seinem Nachfolger in vielen Punkten spürbar sein.

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Foto: © Opel 2014


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Fahrbericht / Test / Video: Opel Meriva B

Na, wer von euch erinnert sich noch an den Opel Meriva A? 2003 kam dieser “Van” auf den Markt. Er war kantig, gewann nicht wirklich ein Design-Preis, sah irgendwie aus wie ein aufgepumpter Opel Corsa C, fand aber trotzdem seine Liebhaber. Doch auch bei Opel musste es immer größer, weiter und schneller gehen und so folgte 2006 zunächst ein Facelift und im Jahre 2010 dann “endlich” die Ablösung.

2010 kam nämlich der 24cm längere Opel Meriva B auf den Markt und wer nun nicht lange lesen möchte, kann sich auch das nachfolgende Opel Meriva B Video ansehen, darf ich vorstellen: Der Opel Meriva B Test als Video:

Also Opel bediente sich beim Meriva B nicht mehr im Corsa-Regal sondern griff zu den Astra-Teilen und schon wurde aus dem Kompakt-Van ein richtiges Raumwunder mit viel Platz für Kind und Kegel. Der neue Opel Meriva zog die Blicke dann auch gleich auf sich, denn es wurden hinten sogenannte “suicied doors” montiert, auch wenn man heute selbstverständlich lieber von Portaltüren oder von hinten angeschlagenen Türen spricht. Diese sind übrigens so konzeptiert, dass diese ab einer Geschwindigkeit von 4 km/h sich nicht mehr öffnen lassen, somit kann der Fahrwind diese dann auch nicht aufreissen. Das war nämlich der Grund warum im Jahre 1961 diese Türen zunächst verboten waren, inzwischen gibt es aber die technischen Lösungen und daher sehen wir einige aktuelle Modelle wieder mit diesen Türen – teilweise sogar schon vorne. Doch kommen wir zurück zum Opel Meriva B, wer sind denn da die Mitbewerber? Eventuell der Skoda Roomster? Der Citroen C3 Picasso? Der Ford B-Max? Eventuell auch noch der Fiat 500 L? Ich behaupte einfach mal, dass sich der Opel Meriva B so absetzt, dass er keinen direkten Mitbewerber hat.

Unter der Motorhaube haben wir, hier in unserem Testfahrzeug, einen 1.6 Liter CDTI verbaut, der Selbstzünder verfügt über eine Leistung von 110 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 300 Nm. Der kombinierte Verbrauch wird mit 4,0 Liter angegeben und somit könnte man mit dem Opel Mervia bis zu 1350 km weit kommen, denn der Tank fasst 54 Liter. Die neuen 1.6 CDTI Motoren von Opel erfüllen – selbstverständlich – schon die schärfere Euro 6 Norm.

Ein Sportwagen ist der Opel Meriva B sicherlich nicht, innerhalb von 12,5/ Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h und der Vortrieb endet bei Autobahntauglichen 185 km/h. Jedoch möchte ich mahnen, je höher der Luftwiderstand ist – und der erhöht sich bei schnellerer Fahrt imens. Drückt das Fahrzeug bei 50 km/h noch mit einer Kraft von ca. 100 Nm gegen die Luft, beträgt der Luftwiderstand bei 100 km/h bereits ca. 400 Nm und bei 150 km/h sogar schon über 1000 Nm. Der Luftwiderstand ist übrigens auch der Grund, warum die Fahrzeuge bei schnellerer Fahrweise so durstig werden, daher arbeiten ja auch immer alle Hersteller an der Aerodynamik. Beim Opel Meriva B liegt der cw-Wert bei 0,32 – für ein Van ein durchaus guter Wert.

Der Opel Meriva B ist 4,3 Meter lang, 1,61 Meter hoch und inkl. Aussenspiegel 1,99 Meter breit. Der Radstand liegt bei 2,64 Meter und der Wert verspricht ja schon viel Platz im Innenraum. Der Wendekreis vom Opel Meriva liegt bei ca. 11,5 Metern für die Länge ein akzeptabler, wenn aber nicht gerade Innenstadttauglicher, Wert. Die Zuladung liegt bei 509 Litern, ein durchaus guter Wert, wenn man sich noch einmal die Mitbewerber ansehen möchte.

Der Fahrer blickt meiner Meinung nach, sorry und so ehrlich möchte ich sein, im Opel Meriva B auf eine Plastikwüste. Wer sich für das große Navigations-System entschieden hat, schaut auf die Klaviatur des Wahnsinns. Opel hat meiner Meinung nach für dieses System mal einen Preis bekommen, ist nun inzwischen bei aktuelleren Fahrzeugen allerdings wieder davon abgekommen.
Als erstes und einziges Fahrzeug trägt der Opel Meriva das Gütesiegel AGR der Aktion Gesunder Rücken e.V. für sein einzigartiges Ergonomie-System. Dazu gehören das FlexDoors®-Türkonzept mit gegenläufig angeschlagenen Türen, das FlexSpace®-Sitzkonzept, die Ergonomiesitze sowie das FlexFix®-Fahrradträgersystem. Grund genug sich dieses Features nun auch einmal anzusehen.

Auf den vorderen Sitzplätzen gibt es ausreichend Kopf- und Beinfreiheit, die Sitze sind bequem und auch für längere Strecken geeignet.

Hinten lassen sich die Rücksitze verschieben aber leider nicht mehr in der Neigung einstellen. Im Bedarfsfall kann man diese auch komplett umlegen und man schafft eine fast ebene Ladefläche. Die Gurtlängen sind ausreichend lang dimensioniert, Kindersitze lassen sich einfach via ISOFIX oder mit dem Gurt befestigen. Da spielen die gegenläufig sich öffnenden Türen übrigens den Trumpf aus, muss man aber die komplette Familien in engen Parklücken aus dem Fahrzeug befördern, kann diese Art auch schon einmal hinderlich sein.

Reden wir über Platz, dann darf der Kofferraum nicht fehlen. Zwischen 400 und 1.500 Litern stehen hier, auf dem Blatt Papier, zur Verfügung. Die Nutzungsmöglichkeiten sind allerdings etwas eingeschränkt. Ein pfiffiges Detail ist der Flex-Fix Fahrradträger der optional im Heck des Merivas integriert ist. Wenn er nicht benötigt wird muss er nicht in der Garage verstaut werden, er wird einfach wie eine Schublade unters Auto geschoben. Ist eine Anhängerkupplung verbaut, kann der Opel Meriva B bis zu 700 kg ungebremst und 1,3 Tonnen gebremst ziehen.

Der aktuelle Opel Meriva B fährt sich tadellos, die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk komfortabel bis straff abgestimmt, auf der Autobahn gab es kaum Wankbewegungen und selbst eine Vollbremsung lief genau so wie erwartet. Das manuelle 6-Gang Getriebe verfügt über kurze Schaltwege und lässt sich präzise schalten. Mein einziger Kritikpunkt bleiben somit die zahlreichen Schalter im Innenraum, an die man sich vermutlich erst gewöhnen muss. Dafür hat mir die Woche mit dem Opel Meriva B dann allerdings nicht gereicht.

Preislich geht es los ab 16.200 Euro, auf dem Gebrauchwagenmarkt findet man gute Modelle bereits ab 9.000 Euro. Wenn es etwas mehr sein darf, dann sollte man auf die besser ausgestatteten Versionen achten wie z.B. Style, Color Edition oder Innovation.

Fazit: Der Opel Meriva B ist als wertstabiles Fahrzeug bekannt und für seine wenigen Mängel berühmt. Durch das große Platzangebot ist er nicht nur bei Familien beliebt. Vorteil: Der Opel Meriva B spielt nicht auf SUV, er bietet nur die gleichen Vorteile: Höhere Sitzposition, bessere Übersicht und ausreichend Platz, das gepaart mit einer guten Qualität kann man in dem Preissegment wahrlich nichts falsch machen. Bei höherer Geschwindigkeit erzeigt so ein Fahrzeug auch höhere Windgeräusche, sind diese aber zu laut, dann kann man – vor allem als Gebrauchtwagenkäufer, auch mal die Türen nachstellen lassen, dann wird es schnell ruhiger im – ansonsten gut gedämmten – Innenraum.


Genf 2014: Bei Opel dreht sich alles um den Adam! Rocks & S!

Es wurde ja auch Zeit, dass sich bei Opel wieder etwas dreht oder? Schluss mit schlechten Nachrichten, es kann nur eine Richtung geben. Vorwärts. Die Adams-Familie wächst. Auf Grund der Tatsache, dass der Adam im “SUV-Look” so gut als Studie ankam, bringt Opel den in Eisenach gefertigten Kleinstwagen nun als Opel Adam Rocks auf den Markt. In Genf feierte das Serienmodell seine Weltpremiere, serienmäßig gibt es die Offroad-Optik, das mehrlagige Stoffdach und das um 15 mm höhergelegte Fahrwerk. Einen SUV macht man damit natürlich nicht aus dem Adam, aber für den Großstadtdschungel wird er sicherlich reichen.

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In die Radkästen passen bis zu 18″ Felgen und um die ordnungsgemäß anzutreiben hat Opel nun auch die neuen 1 Liter Dreizylinder Motoren vorgestellt. Die Turbo-Benziner verfügen über eine Direkteinspritzung und leisten 90 bzw. 115 PS. Gekoppelt an ein neues manuelles Getriebe hat der Fahrer die Wahl zwischen 6 Gängen um das maximale Drehmoment von 166 Nm an die Vorderachse zu leiten.

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Ich sagte bereits, die Adams-Familie wächst und hier ist direkt das nächste Mitglied. Darf ich vorstellen, dass ist der Opel Adam S! Viele Adam-Fans wünschten sich einen OPC, doch Opel wollte sicherlich nicht den Corsa OPC in Gefahr bringen.

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Der Opel Adam S bekommt etwas weniger, aber bestimmt ausreichend viel, Leistung verpasst. Der 1.4 Liter Motor leistet 150 PS und kann ein maximales Drehmoment von 220 Nm abgeben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h, weitere Werte wurden noch nicht kommunziert.

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Kommen wir zum nächsten Highlight auf dem Opel-Stand in Genf. Dieser Opel Astra OPC Extreme hat 300 PS unter der Haube. Mehr Leistungsdaten gibt es noch nicht und ob und wann dieses Fahrzeug in Klein-Serie kommen wird ist auch noch nicht überliefert. Es ist aber wahrscheinlich, denn der Opel Astra Cup 2014 steht ja bekanntlich schon in den Startlöchern. 370er Bremsscheiben sorgen für die Verzögerung, die 19″ Reifen und Felgen müssen die Kraft auf die Straße bringen und eines ist jetzt schon klar, der Opel Astra OPC Extreme ist jetzt schon ein kleiner Messe-Star.

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Mit einer Literleistung von 150 PS pro Liter, hat er den derzeitig stärkste Opel-Vierzylinder aller Zeiten unter der Motorhaube. Angeflanscht an ein manuelles 6-Gang Getriebe und unterstützt durch ein Sperrdifferenzial soll er wohl gut nach vorne gehen. Da bleibt es also spannend.

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Preise! Preise gab es nicht in diesem Jahr für Opel, Preise hat Opel auch noch nicht bekannt gegeben, weder für den Opel Adam Rocks, den Adam S oder den OPC Extreme. Es bleibt also spannend.


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Genf 2014: Opel zeigt Opel GTC OPC Extreme Studie!

Opel wird beim 84. Genfer Automobilsalon, welcher vom 6. bis 16. März stattfindet, laut Pressemitteilung einen echten Supersportler enthüllen. Die Studie soll in der Tradition des Astra OPC X-treme Concept aus dem Jahr 2002 stehen. Damals wie heute fand ein echter Rennwagen den Weg von der Rundstrecke auf die Straße. Der X-treme blieb ein Einzelstück, vom neuen Opel GTC Extreme soll es allerdings (wenn auch in abgewandelter Form) eine Kleinserie geben: “Der OPC EXTREME wird der schnellste straßenzugelassene Astra sein, den es bislang gab – getreu dem Motto des Opel Performance Centers: „OPC. Pure Passion.“”

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Unschwer zu erkenne: “Der Opel Astra OPC EXTREME ist ein direkter Ableger des Astra OPC Cup-Renners aus der deutschen VLN-Langstreckenmeisterschaft (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring)!” Der Unterschied liegt natürlich auch in der Straßenzulassung die dieses Fahrzeug bekommen soll. Für die Gewichtsreduktion sind zahlreiche Karbonteile verantwortlich, ein Sicherheitsbügel und 6-Punktgurte schützen Fahrer und Beifahrer auch auf der Rennstrecke:

“Das Sportcoupé setzt demnach kompromisslos auf Renntechnik für den Straßeneinsatz – inklusive gelegentlicher Abstecher auf die Nürburgring-Nordschleife. Denn von dort stammt die Idee zum Astra OPC EXTREME. Am Rande der legendären Strecke ist das Opel Performance Center zu Hause. Egal ob Corsa OPC, Astra OPC oder Insignia OPC – alle Opel-Sportasse müssen umfangreiche Vollgas-Abstimmungsfahrten und ein 10.000‑Kilometer-Testprogramm unter härtesten Bedingungen auf der Nürburgring-Nordschleife absolvieren.”

Fein, fein… nun fehlt ja nur noch der Nachfolger vom Calibra, bzw. ein Manta-Erbe, oder?

Foto: © Opel / GM 2014 – Quelle: PM Opel