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NAIAS 2015 Highlights: Porsche 911 Targa GTS

Ich war bei der Pressekonferenz dabei und dabei musste ich schmunzeln, denn man sprach von der Stilikone 911 und das man ihm einen alten Beinamen gegeben hätte: Targa! Für diejenigen die den neuen Porsche 911 Targa noch nie gesehen hätte war die Ansprache passend, alle anderen – und das konnte man sehen – waren irritiert. Doch der Targa bekam ja immerhin noch den GTS Zusatz. Also: In Detroit präsentierte Porsche den Porsche 911 Targa GTS. Puh!

430 PS machen per Knopfdruck aus der frisch frisierten Frisur eine wilde Mähne und spätestens wenn man Vollgas gibt und die 305er Reifen an der Hinterachse schreien, dann wird man wissen, dass man in einem deutschem Sportwagen sitzt. Während amerikanische Modelle früher immer nur gerade aus fahren konnten, waren Porsche Fahrzeuge schon immer richtige Kurvenräuber.

Mit PDK beschleunigt der Porsche 911 Targa GTS innerhalb von 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, wer selber schalten möchte wird den Sprint erst in 4,7 Sekunden bewältigen können. Der 3,8 Liter Motor spült seine Brennräume im kombinierten Durchschnitt (laut NEFZ) mit 10 Litern Kraftstoff. Sollen wir wetten, dass man diesen Wert auch verdoppeln kann?  Vor allem wenn man die Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h erreichen will, wird man – und das ist der Physik geschuldet – den 68 Liter Tank schneller leeren als man will. Gut, wer über 137.000 Euro für ein Fahrzeug ausgibt, der sollte sowieso schon Freundschaft mit dem Tankwart geschlossen haben. Bei einsetzendem Regen kann das Dach übrigens per Knopfdruck geschlossen werden, somit hat man die Optik eines Targas mit dem Luxus eines Cabriolets.

porsche-911-targa-gts-detroit-naias-2015-1

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50 Jahre Porsche & Michelin und am Ende? Da zählt nur eins…

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Es ist wie verhext. Denke ich an Porsche – dann denke ich an Michelin! Denke ich an Michelin, dann denke ich auch an Porsche. Das mag durchaus auch an Werbeclips wie dem nachfolgendem liegen, der nun die 50 jährige Partnerschaft von Porsche und Michelin besiegelt. 50 Jahre Zusammenarbeit in der Entwicklung von High Performance Reifen. Seit über 10 Jahren untrennbar verbunden. Mit der Straße, mit der Rennstrecke, mit allen Porsche Motorsport-Renneinsätzen weltweit. Damit sind Michelin und Porsche auch Partner bei unzähligen Siegen, Langstreckeneinsätzen, Markenpokalen und Michelin war auch von Anfang an mit dabei als es darum ging den Porsche 919 – also den LMP1 – auf die richtigen Räder zu stellen. Am Ende zählt ja sowieso immer nur eins… was? Das seht ihr im nachfolgendem Video:

Weitere Informationen:

Was ist der Porsche 919? Ein Langstrecken-Rennfahrzeug. Welches in der LMP-1 Klasse z.B. in Le Mans zum Einsatz gekommen ist. Mit dem Porsche 919 feierte Porsche das Comeback und hat sich damit nicht blamiert. Hier gibt es z.B. die Doku “We are Racers” von Michelin.

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Le Mans – die Legende – die Dokumentation: We are Racers von Michelin!

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Le Mans! Die Legende! 13,629 km lang ist die Strecke in Frankreich und dort werden Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 240 km/h erreicht. Das legendäre 24 Stunden Rennen schaue ich mir gerne im TV bzw. im Live Stream an, denn an der Strecke sieht man immer nur einen kurzen Ausschnitt und nie das komplette Rennen. Fussball Spiele sehe ich gerne live, Autorennen sehr gerne auch im Stream / im TV – auch wenn ich bestätigen darf, dass es vor Ort ein ganz anderes Gefühl ist. Wenn die Luft nach Benzin und Gummi riecht, wenn die Ohren von den sonoren Klängen der Sportwagen verwöhnt werden, ja dann steht man an der Rennstrecke. Es muss für die Fahrer ein tolles Gefühl sein. Vorbei an den jubelnden Menschenmassen. Le Mans ist – seit ein paar Jahren bereits – wenn Audi gewinnt. In diesem Jahr hat Porsche auch wieder angegriffen. Gewonnen? Hat Audi! Porsche hat sich aber ganz und gar nicht blamiert, Toyota natürlich auch nicht. Die Top-Teams fuhren übrigens auf Michelin Reifen und von Michelin stammt auch nachfolgendes Video welches euch in 7:45 Minuten den Spirit von Le Mans etwas näher bringt.

Der Porsche 919 Hybrid wurde von Porsche speziell für den  FIA World Endurance Championship und den Einsatz in Le Mans entwickelt. Strenge Vorgaben in den Bereichen Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit machten schnell klar: mit reiner Kraft lässt sich der Weltmeistertitel in dieser höchsten Klasse nicht gewinnen. Vielmehr lautet das Ziel: optimale Energieeffizienz bei maximaler Performance. Das gilt für die Fahrzeuge, aber auch für die anderen Bauteile. Die Reifen z.B. mussten die Kraft ja schließlich auch in allen Situationen auf die Straße bekommen. Wie gesagt, Audi hat gewonnen, angetrieben mit einem Selbstzünder und natürlich auch mit Michelin bereift.

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Porsche tritt in Le Mans an – doch ich tippe auf…

…einen ganz anderen Rennstall! Am 14. Juni 2014 geht Porsche nach 16 Jahren Abwesenheit wieder in der Prototypenklasse LMP1 des 24-Stunden-Rennens von Le Mans an den Start. Mit 16 Gesamtsiegen war bei dem Langstreckenklassiker bis heute kein Automobilhersteller erfolgreicher und somit darf man gespannt sein wie die Rückkehr zum ca. 13,5 km langen Circuit des 24 Heures südlich der Stadt Le Mans gelingen wird und wie sich Porsche z.B. gegen Audi durchsetzt. Ihr braucht dafür übrigens nicht nach Frankreich reisen, neben einem Livestream gibt es auch alle Informationen auf dem Mobile-Geeks Live-Hub, denn gemeinsam mit Audi und LG bringen die Mobile-Geeks das Rennen ins Netz. Ich tippe übrigens auf Toyota, es bleibt also spannend!

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Fotos: © Porsche 2014