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Genf 2014: Porsche präsentiert den Porsche 919 Hybrid Le Mans Rennwagen

Zack, in der LMP1-Klasse wird es in diesem Jahr spannend. Porsche tritt gegen den Vorjahressieger Audi und natürlich auch gegen die anderen Mitstreiter an. Dafür präsentierten die Zuffenhausen in Genf nun den Porsche 919 Hybrid. Unter der Haube? Ein 2.0 Liter Turbo-Motor der in der Kombination mit einem Elektroantrieb für den Vortrieb verantwortlich ist. Das System kennt man so ja nun schon von Audi. Bei Porsche gibt man sich optimistisch und sieht sich mit den ca. 500 Pferdestärken und der Rennsporterfahrung auf jeden Fall für Le Mans ausreichend motorisiert und vorbereitet.

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Kein Auto gewinnt ohne erfahrene Rennfahrer / Piloten. Wer kommt denn beim Porsche 919 Hybrid hinter das Steuer? Sechs Werksfahrer werden eingesetzt, es gehen also zwei Fahrzeuge an den Start. Mark Webber, Neel Jank, Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Brendon Hartley konnten verpflichtet werden. Keine Angst, den 919 Hybrid gibt es nicht nur in Le Mans zu sehen, bereits Ostern sieht man den Flitzer in Silverstone, denn auch bei den 6-Stunden Rennen der Langstrecken-WM gibt Porsche Vollgas / Vollwatt.


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NAIAS 2014: Porsche 911 Targa – Legende Reloaded!

Hier in Detroit zeigt Porsche nun auch endlich den Porsche 911 Targa. Nicht Fleisch, nicht Fisch, irgendwas dazwischen, aber meiner Meinung nach furchtbar lecker. Ich mag den Targa. Ich mochte auch den alten Porsche 911 als Targa und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich damals bei meinem Modellauto das Dach genau so entfernt hatte. Für das Modelljahr 2015 hat Porsche es den Kunden nun einfacher gemacht, man muss keine Hand mehr anlegen. Das Dach versenkt sich hinter die Sitze und das ganze vollautomatisch. Verzichten muss man dafür auf die Notsitze, das kann man allerdings verschmerzen, konnte da doch sowieso keiner vernünftig sitzen.

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Der neue Porsche 911 Targa ist also ein reiner Zweisitzer, das ist konsequent. Porsche, die übrigens inzwischen mehr Geländewagen als Sportwagen verkaufen, wird den Porsche 911 Targa 4 mit dem bekannten 3,4 Liter Boxermotor auf den Markt bringen. Der 350 PS starke Antrieb beschleunigt mit PDK und Sport Chrono-Paket das Fahrzeug innerhalb von 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt über 280 km/h. Diese Werte werden vom Porsche 911 Targa 4S getippt, 3.8 Liter Hubraum, 400 PS und fast 300 km/h schnell. Den Standard-Sprint erledigt dieses Geschoss innerhalb von 4,4 Sekunden. Lasst und nicht über die Preise reden, denn ich möchte meine Traumblase noch nicht zerplatzen lassen. Über 110.000 Euro wird man allerdings bestimmt über den Verkaufstresen schieben müssen…

porsche-911-targa-s-2014-naias-detroit-blog-02Der ehemalige Überrollbügel, der 1967 beim ersten Porsche 911 Targa die Insassen schützte, wurde meiner Meinung nach perfekt nachempfunden. Ich mag das. Ich mag das wirklich. Ich mag das so richtig. Das ist nicht Retro oder Vintage, das ist meiner Meinung nach die Zukunft. Denn warum sollte man nicht einfach mal wieder tolle Ideen aus der Vergangenheit (vor allem hier bei Porsche aus der eigenen automobilen Vergangenheit) wiederbeleben?

Technologie von ZF

Im Porsche 911 arbeitet optional das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von ZF. Das Sportgetriebe soll besonders sportliche Fahrleistungen möglich machen: direkter Vortrieb und blitzschnelle Gangwechsel ohne Unterbrechnung der Schubkraft – der Wagen hängt direkt am Gas.

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Advertorial: Michelin und Porsche – eine sportliche Verbindung?

Darf ich euch die 33 jährige Marta Gasparin einmal kurz vorstellen? Marta Gasparin leitet bei Porsche in Italien die Sparten Motorsport und das Porsche Driving Experience Center. Der Carrera Cup ist ihr “Baby”, denn als Sie zu dem Unternehmen kam, da gab es den Porsche Carrera Cup in Italien noch gar nicht. Marta Gasparin ist Perfektionist. Diese grundsätzliche Eigenschaft (die manches mal sicherlich auch Leiden schafft) treibt sie alltäglich bei der Arbeit an. Über den Porsche Carrera Cup spricht sie zwiegespalten, besser gesagt über die Fahrer. Zum einen hat man da die sogenannten “Gentlemen Driver” – diese bilden laut Marta Gasparin den “harten Kern”. Auf der anderen Seite gibt es die Youngster, die Newcomer, die Junioren. Diese Rennsportler müssen sich noch entwickeln und dementsprechend gefördert werden, denn der Porsche Carrera Cup ist ein Karriersprungbrett in andere Rennserien. Fragt man Marta Gasparin nach ihrem Lieblingsporsche, dann hört man die Antwort die man vermutet: Der Porsche 911! Mit ihm kann man den Stadtverkehr nicht nur bewältigen, sondern auch mal hinter sich lassen und dann das Gefühl “Fahrspaß” neu definieren ohne auf die Sicherheit verzichten zu müssen. Mit Sicherheit schaut eine Perfektionistin auch auf die Reifen. Sie kommt ja förmlich ins schwärmen – nicht nur über die traditionelle Rennstrecke von Imola, sondern vor allem über die Michelin Reifen, welche bei der GT-Weltmeisterschaft eingesetzt wurde. Bis zu 2 Sekunden schneller als eins mit anderen Reifen, im Alltag sicherlich keine wichtige Zahl, doch auf der Rennstrecke bzw. während eines Rennen, da sind 2 Sekunden eine halbe Ewigkeit. Hier seht ihr Marta Gasparin im Video, wundert euch nicht, sie spricht natürlich italienisch:

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Der Porsche Cup Italia wird in 14 Rennen ausgetragen, das Finale findet am 20.10.2013 in Monza statt.


IAA 2013: Porsche 918 Spyder

Der ist Wahnsinn! Der geht bestimmt ab wie die Hölle… Hölle… Hölle! Hölle! Gutes Stichwort, ich persönlich müsste meine Seele, meine Niere und vermutlich auch noch meine Leber an den Teufel verkaufen um mir auch nur eine monatliche Leasing-Rate von diesem automobilen Traum leisten zu können. Ich hab auf der IAA 2013 zwar wenig Zeit gehabt, doch ein paar Fakten reichen hier auch vollkommen aus: 887 PS – 1280 Nm und das ganze realisiert durch einen 608 PS starken 4,6 Liter V8 der zusammen mit 2 Elektromotoren für den Vortrieb verantwortlich ist. Höchstgeschwindigkeit? 343 km/h! Rein elektrisch kann man das Fahrzeug auch bewegen, dann ist die Höchstgeschwindigkeit allerdings auf 150 km/h begrenzt. Die Quartett-Werte fehlen noch! Von 0 auf 100 beschleunigt dieses Geschoss in 2,8 Sekunden! Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass alles unter 4 Sekunden Schmetterlinge in den Bauch zaubert!

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Der Porsche 918 Spyder wiegt ca. 1,7 Tonnen. 225 kg darf man noch zuladen und man kann – nun haltet euch fest – einen NEFZ-Wert von 3,3 Liter auf 100 km erreichen. Ganz ehrlich? Ich würde das nicht einmal probieren wollen. So, gerade mal in den Car-Configurator von Porsche geschaut: Los geht der Fahrspaß hinter dem attraktiven Frontscheibenglas ab 768.026,00 Euro! Wie immer hätte ich da noch ein paar Sonderwünsche, da darf es dann gerne noch etwas mehr sein.

Keinen Aufpreis kosten würde meine Wunschfarbe! Racing Gelb! Ein Traum sage ich euch! Die 918 Spyder Felgen, seidenglanz in Platinium lackiert kosten dann schon wieder 4.760 Euro mehr. Mich freut es, dass sie günstiger sind als die 20/21″ Magnesium Räder, also ab in den Einkaufswagen. Bei den Sitzen reicht mir die normale Lederausstattung. Wer “Authentic” mag, darf 23.800 Euro mehr überweisen. Ich entscheide mich für die onyxschwarze Lederausstattung mit dem silbernen Keder. Entscheiden würde ich mich auch für die Pneumatic für die Vorderachse. Damit könnte ich hier im Wohngebiet den Porsche 918 Spyder um 30 mm anheben. Man wird älter, früher hätte ich ihn vermutlich noch mal um 30 mm tiefergelegt. Der pneumatische Spaß kostet 8.925 Euro.

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Im Innenraum will ich Carbon sehen, also wandert für 6.545 Euro das Interieur-Paket Carbon in den virtuellen Warenkorb. In dem Fall sind dann die Schalttafel, der Rahmen der Mittelkonsole, einige weitere Blenden usw. in Sichtcarbon ausgeführt. Sieht fantastisch aus und passt natürlich auch zum CFK-Monocoque. 0,5 Liter Flaschen kann der kostenlose Getränkehalter aufnehmen. Kostenlos? Ja, derzeitig ist dieses Feature tatsächlich kostenlos, optional, hinzubuchbar. Praktisch: Der Flaschenhalter wird eingesteckt, ist er im Weg – dann kann er einfach verschwinden.

Verschwinden darf bei mir der normale Gurt! 6-Punkt Gurte will ich haben, wenn ich schon in einem reinrassigen Sportwagen sitze, dann möchte ich auch so angeschnallt sein. 2.975 Euro später geht es dann weiter durch den Aufpreiskatalog. Kostenlos kann ich den Porsche 918 Spyder in Stuttgart-Zuffenhausen abholen. Will ich den Wagen allerdings in Leipzig abholen (keine Angst, würde ich gar nicht wollen), wären 6.545 Euro fällig. Dafür würde es dann aber auch auf die Rundstrecke von Porsche gehen.

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Unterm Strich- zahle ich … 791.231 Euro. Will ich ihn im Weissach Package haben, schön mit Martini Racing Logos und in weiß… tja, dann wandern ein paar Euro mehr über die Theke! Hätte ich einen Onkel Dagobert, dann wüsste ich nun, wo ich wäre ;). Wisst ihr aber auch was schön ist? Auf einmal wirkt ein normaler Porsche 911 Carrera S bzw. der neue Porsche 911 Turbo S (der auch Premiere gefeiert hat auf der IAA 2013) gar nicht mehr so teuer.

Update: Michelin hat von der Rakete dann auch noch etwas Bewegtbild – wie man sieht, sind ja Michelin Reifen verbaut: