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Le Mans – die Legende – die Dokumentation: We are Racers von Michelin!

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Le Mans! Die Legende! 13,629 km lang ist die Strecke in Frankreich und dort werden Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 240 km/h erreicht. Das legendäre 24 Stunden Rennen schaue ich mir gerne im TV bzw. im Live Stream an, denn an der Strecke sieht man immer nur einen kurzen Ausschnitt und nie das komplette Rennen. Fussball Spiele sehe ich gerne live, Autorennen sehr gerne auch im Stream / im TV – auch wenn ich bestätigen darf, dass es vor Ort ein ganz anderes Gefühl ist. Wenn die Luft nach Benzin und Gummi riecht, wenn die Ohren von den sonoren Klängen der Sportwagen verwöhnt werden, ja dann steht man an der Rennstrecke. Es muss für die Fahrer ein tolles Gefühl sein. Vorbei an den jubelnden Menschenmassen. Le Mans ist – seit ein paar Jahren bereits – wenn Audi gewinnt. In diesem Jahr hat Porsche auch wieder angegriffen. Gewonnen? Hat Audi! Porsche hat sich aber ganz und gar nicht blamiert, Toyota natürlich auch nicht. Die Top-Teams fuhren übrigens auf Michelin Reifen und von Michelin stammt auch nachfolgendes Video welches euch in 7:45 Minuten den Spirit von Le Mans etwas näher bringt.

Der Porsche 919 Hybrid wurde von Porsche speziell für den  FIA World Endurance Championship und den Einsatz in Le Mans entwickelt. Strenge Vorgaben in den Bereichen Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit machten schnell klar: mit reiner Kraft lässt sich der Weltmeistertitel in dieser höchsten Klasse nicht gewinnen. Vielmehr lautet das Ziel: optimale Energieeffizienz bei maximaler Performance. Das gilt für die Fahrzeuge, aber auch für die anderen Bauteile. Die Reifen z.B. mussten die Kraft ja schließlich auch in allen Situationen auf die Straße bekommen. Wie gesagt, Audi hat gewonnen, angetrieben mit einem Selbstzünder und natürlich auch mit Michelin bereift.

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Porsche tritt in Le Mans an – doch ich tippe auf…

…einen ganz anderen Rennstall! Am 14. Juni 2014 geht Porsche nach 16 Jahren Abwesenheit wieder in der Prototypenklasse LMP1 des 24-Stunden-Rennens von Le Mans an den Start. Mit 16 Gesamtsiegen war bei dem Langstreckenklassiker bis heute kein Automobilhersteller erfolgreicher und somit darf man gespannt sein wie die Rückkehr zum ca. 13,5 km langen Circuit des 24 Heures südlich der Stadt Le Mans gelingen wird und wie sich Porsche z.B. gegen Audi durchsetzt. Ihr braucht dafür übrigens nicht nach Frankreich reisen, neben einem Livestream gibt es auch alle Informationen auf dem Mobile-Geeks Live-Hub, denn gemeinsam mit Audi und LG bringen die Mobile-Geeks das Rennen ins Netz. Ich tippe übrigens auf Toyota, es bleibt also spannend!

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Fotos: © Porsche 2014


Genf 2014: Porsche präsentiert den Porsche 919 Hybrid Le Mans Rennwagen

Zack, in der LMP1-Klasse wird es in diesem Jahr spannend. Porsche tritt gegen den Vorjahressieger Audi und natürlich auch gegen die anderen Mitstreiter an. Dafür präsentierten die Zuffenhausen in Genf nun den Porsche 919 Hybrid. Unter der Haube? Ein 2.0 Liter Turbo-Motor der in der Kombination mit einem Elektroantrieb für den Vortrieb verantwortlich ist. Das System kennt man so ja nun schon von Audi. Bei Porsche gibt man sich optimistisch und sieht sich mit den ca. 500 Pferdestärken und der Rennsporterfahrung auf jeden Fall für Le Mans ausreichend motorisiert und vorbereitet.

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Kein Auto gewinnt ohne erfahrene Rennfahrer / Piloten. Wer kommt denn beim Porsche 919 Hybrid hinter das Steuer? Sechs Werksfahrer werden eingesetzt, es gehen also zwei Fahrzeuge an den Start. Mark Webber, Neel Jank, Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Brendon Hartley konnten verpflichtet werden. Keine Angst, den 919 Hybrid gibt es nicht nur in Le Mans zu sehen, bereits Ostern sieht man den Flitzer in Silverstone, denn auch bei den 6-Stunden Rennen der Langstrecken-WM gibt Porsche Vollgas / Vollwatt.


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NAIAS 2014: Porsche 911 Targa – Legende Reloaded!

Hier in Detroit zeigt Porsche nun auch endlich den Porsche 911 Targa. Nicht Fleisch, nicht Fisch, irgendwas dazwischen, aber meiner Meinung nach furchtbar lecker. Ich mag den Targa. Ich mochte auch den alten Porsche 911 als Targa und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich damals bei meinem Modellauto das Dach genau so entfernt hatte. Für das Modelljahr 2015 hat Porsche es den Kunden nun einfacher gemacht, man muss keine Hand mehr anlegen. Das Dach versenkt sich hinter die Sitze und das ganze vollautomatisch. Verzichten muss man dafür auf die Notsitze, das kann man allerdings verschmerzen, konnte da doch sowieso keiner vernünftig sitzen.

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Der neue Porsche 911 Targa ist also ein reiner Zweisitzer, das ist konsequent. Porsche, die übrigens inzwischen mehr Geländewagen als Sportwagen verkaufen, wird den Porsche 911 Targa 4 mit dem bekannten 3,4 Liter Boxermotor auf den Markt bringen. Der 350 PS starke Antrieb beschleunigt mit PDK und Sport Chrono-Paket das Fahrzeug innerhalb von 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt über 280 km/h. Diese Werte werden vom Porsche 911 Targa 4S getippt, 3.8 Liter Hubraum, 400 PS und fast 300 km/h schnell. Den Standard-Sprint erledigt dieses Geschoss innerhalb von 4,4 Sekunden. Lasst und nicht über die Preise reden, denn ich möchte meine Traumblase noch nicht zerplatzen lassen. Über 110.000 Euro wird man allerdings bestimmt über den Verkaufstresen schieben müssen…

porsche-911-targa-s-2014-naias-detroit-blog-02Der ehemalige Überrollbügel, der 1967 beim ersten Porsche 911 Targa die Insassen schützte, wurde meiner Meinung nach perfekt nachempfunden. Ich mag das. Ich mag das wirklich. Ich mag das so richtig. Das ist nicht Retro oder Vintage, das ist meiner Meinung nach die Zukunft. Denn warum sollte man nicht einfach mal wieder tolle Ideen aus der Vergangenheit (vor allem hier bei Porsche aus der eigenen automobilen Vergangenheit) wiederbeleben?

Technologie von ZF

Im Porsche 911 arbeitet optional das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von ZF. Das Sportgetriebe soll besonders sportliche Fahrleistungen möglich machen: direkter Vortrieb und blitzschnelle Gangwechsel ohne Unterbrechnung der Schubkraft – der Wagen hängt direkt am Gas.

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