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Diese dreisten Diebe haben doch ein rad-ab.com, oder?

Schaut mal hier, was mir über dunkle Kanäle aus der Hauptstadt zugespielt wurde:

Seat-Riesenposter-Potsdamer-Platz-Berlin

Da macht wohl nun einer seine ganz eigene Probefahrt mit dem neuen Seat Leon Cupra 280. Ihr wisst schon, der Seat Leon Cupra 280, der nun einen ganz aktuellen Rekord hält. Nun, da die armen Jungs und Mädels in der Hauptstadt ja nun gar nicht wissen können wie so ein Seat Cupra aussieht, helfe ich doch gerne nach. Nachfolgendes Fahrzeug wurde also dort, am Potsdamer Platz – “kurz ausgeliehen”:

seat-leon-cupra-2014-01Was haben die Berliner Diebe denn nun wohl mit dem Papier-Cupra vor? Bauen die sich eventuell einen Papp-Kameraden und laufen damit durch den nächsten McDrive? “Fahren” sie damit zum nächsten Rekord auf der Avus? Das “kurz” ausgeliehen” macht nicht nur mich stutzig, da wird doch wohl noch was kommen, oder?


Seat Leon Cupra steht in Genf und fährt auf dem Nürburgring Rekorde ein!

7:58.4! Das ist nicht etwa meine Telefonnummer. Nein, das ist ein neuer Rekord. Der Seat Leon CUPRA 280 umrundete in 7 Minuten und 58 Sekunden die legendäre Nordschleife und wir wissen doch alle, dass jeder lobt was Nürburgring erprobt, oder? 7:58.4! Damit verbesserte sich die bisherige Bestzeit für Straßenfahrzeuge mit Frontantrieb um fast zehn Sekunden.

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Der 280 PS starke 2.0 TSI reicht also aus um Sportwagen-Werte hinzulegen, das maximale Drehmoment von 350 Nm reicht aus um Rekorde zu brechen. Von 0 auf 200 km/h beschleunigt der Seat Leon Cupra unter 20 Sekunden, auch das haben bis vor kurzem wohl nur Supersportwagen geschafft. Bei der Rekordfahrt lagt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 155 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit von 242 km/h wurde im Bereich des Tiergartens erreicht. Man darf nicht unterschätzen, das “Ringtool” muss auch von einem erfahrenen Fahrer bewegt werden, bei Seat vertraute man auf Jordi Gené. 7 Jahre WTCC Erfahrung zahlen sich aus, Glückwunsch zum Rekord!

Was sagt man bei Seat zu diesem Erfolg? “Wir sind wirklich stolz auf diesen Rekord. Der neue CUPRA ist ein Sportwagen für jeden Tag, er fühlt sich auf der Rennstrecke ebenso wohl wie auf der Langstrecke. Der Leon CUPRA ist die ultimative Umsetzung des Frontantriebs für überlegene Sportlichkeit“, betont Dr. Matthias Rabe, Vorstand der SEAT S.A. für Forschung und Entwicklung. „Der neue Leon CUPRA ist SEAT pur: Emotion und Performance, Design und Dynamik schaffen Fahrspaß und Souveränität auf jedem Kilometer. Modernste Technologie, die in enormer Fahrpräzision, aber auch in entspanntem Komfort und überzeugender Effizienz spürbar wird.”

Die Rekordzeit wurde mit einem serienmäßigen Leon CUPRA 280 mit Handschaltung und Performance Pack gefahren.Zu diesem Paket gehören eine Hochleistungs-Bremsanlage von Brembo und 19-Zoll-Leichtmetallräder im speziellen Design. Im dritten Quartal 2014 soll dieses bestellbar sein. Dann stehen auch die neuen Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup 2 zur Verfügung. Der Seat Leon Cupra wurde übrigens auch dem Nürburgring abgestimmt! 90 Tage lang, 450 Runden, 9.000 Kilometer auf der härtesten Rennstrecke der Welt. Resultat: Der Seat Leon Cupra wurde zum Ring-Bezwinger. Keine Angst, per Knopfdruck wird aus dem Sportwagen auch wieder ein entspanntes Langstreckenfahrzeug, welches dann mit Verbrauchswerten um die 6-7 Liter glänzen darf. Über den Verbrauchswert bei der Rekordfahrt brauchen wir nicht reden, es dürfte anschließend mehr Champagner bzw. andere Getränke geflossen sein um auf den Erfolg anzustoßen.

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In Genf, auf dem Automobil-Salon hatte ich nun nicht nur die Chance mir den neuen Seat Leon Cupra sondern auch seinen sportlichen Bruder anzuschauen. Entwickelt und gebaut von SEAT Sport ist dieser reinrassige Rennwagen für die neue Eurocup-Serie vorgesehen.

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Seat Leon ST Fahrbericht – Angetestet: Spanischer Flair – Deutsche Qualität?

Die Verbindung aus Engineering und Enjoyment nennt der spanische Hersteller SEAT “Enjoyneering”. Gemeint sei damit die höchste Ingenieurskunst die für wahre Freude sorgen soll und das Kunstwort “Enjoyneering” soll auch den Kern der Marke beschreiben: beste Qualität, ästhetische Formen, ein hoher Nutzwert und das ganze zu einem bezahlbaren Preis. Als Teil der Volkswagen Gruppe übernimmt die Marke SEAT bestehende und gut funktionierende Techniken, verfeinert diese jedoch raffiniert bzw. geht optisch eigene Wege. Im Hauptquartier Martorell, eine Stadt in der Nähe von Barcelona, wird auch der neue Seat Leon ST gefertigt, der all die gerade angesprochenen Versprechen erfüllen soll.

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SEAT ist überzeugt davon, dass ein gutes Design der Technologie einen Mehrwert gibt. Als Teil des Konzerns baut SEAT die Fahrzeuge auch mit der vermutlich modernsten Technologie. Im Werk selbst ist es sauber und die Qualitätskontrolle ist auf dem Stand der Technik, bzw. erfolgt nach den gleichen Maßstäben wie z.B. bei Audi. Kein Wunder, in der Nähe von Barcelona läuft schließlich auch der Audi Q3 vom Band. Moderne Technik aus Deutschland, nicht nur in den Fahrzeugen sondern auch im Werk.

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Modern ist auch das Design, ich würde es sogar frisch und jugendlich nennen. Sieht man hier die unterschiedlichen Kulturen? Das heißblütige Spanien gepaart mit den deutschen Qualitätsansprüchen? SEAT ist Spanisch! SEAT ist aber auch Deutsch! Wie Spanisch bzw. Deutsch der neue SEAT Leon ST ist, das habe ich mir zusammen mit 29 weiteren internationalen Bloggern in Barcelona einmal angesehen.

Trotz engem Zeitplan haben Jan und ich auch ein Ausfahrt.TV Video erstellen können, wer sich also lieber visuell informieren lassen möchte, darf das nun hier tun:

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Fahrbericht Seat Leon FR 1.8 TSI

Wenn man mir die Augen verbunden hätte, ich hätte nich gemerkt, dass ich in einem Seat sitze. Das meine ich nun ganz und gar nicht abwertend, ich sehe das als Kompliment. Die Schwestermarke von Skoda und Audi, die Tochter von VW hat sich gemausert. Denke ich an Seat, dann habe ich immer noch den alten, eckigen Seat Ibiza vor Augen. Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte so einen und war stolz wie Oskar, dass auf dem Motor der “Porsche Schriftzug” angebracht wurde. Was soll ich sagen, das Ding war nicht nur gefühlt eine Klapperkiste und obwohl der Kollege ein paar DM (damals gab es in Deutschland eine Währung die DM (Deutsche Mark) hieß) in die Anlage gesteckt hatte, klang diese auch nicht ausgesprochen harmonisch abgestimmt. Bass war da, der Rest war eher Mangelware.

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Zeitsprung! Das Seat inzwischen weit von dem entfernt ist, was ich da noch in meiner Erinnerung habe, hatte ja bereit der Seat Ibiza Cupra bewiesen, das Fahrzeug bewegt sich in der Polo-Klasse und wildert da auch ganz gut rum. Eine Klasse höher, nämlich in der sogenannten Golf-Klasse positioniert sich ein Fahrzeug von Seat namens Leon und der räumt aktuell richtig kräftig ab was Preise betrifft. Mal hier eine Auszeichnung, mal hier eine Wertung, mal dort ein Vergleichstest. Grund genug sich den Seat Leon anzusehen, natürlich in rot, selbstverständlich als FR und weil ich ja einen verdammt schweren Gasfuß habe: Als 1.8 TSI mit 7 Gang DSG, 180 PS und 250 Nm. Ich soll ja lernen mich kurz zu fassen, wer mag braucht gar nicht weiterlesen, er erfährt auch alles was ich zu sagen habe im nachfolgendem Video:

“So hätte der neue VW Golf 7 aussehen müssen!” hab ich gedacht als der Testwagen geliefert worden ist, sicherlich habe ich den Leon schon vorher mal hier und mal dort gesehen doch so bewusst wahrgenommen erst als er vor mir stand. Die LED-Scheinwerfer (Voll-LED – optional verfügbar) machen nicht nur einen guten Eindruck, sondern auch ein fantastisches Licht. Ich erinnere mich noch mal kurz zurück an meinen Arbeitskollegen von früher, der sich blaue “Xenon-Kappen” über die Leuchtmittel gesteckt hatte und sich dann über die mangelnde Ausleuchtung gewundert hatte. Damit hat man bei den LED-Scheinwerfern wahrlich kein Problem, die machen die Nacht zwar nicht zum Tag, bringen aber verdammt viel Licht ins Dunkle.

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Optisch von außen gefällt er mir auf den ersten Blick, der Blick unter die Haube ist etwas nüchtern, aber welche “normalen” Motoren sind heute denn auch noch nett anzusehen? Also Haube wieder geschlossen und eingestiegen. Im Seat Leon selbst habe ich mich über die fehlende Gurthöhenverstellung gewundert. Warum ist das so? Darf Seat sowas nicht haben? Der Innenraum selbst gibt sich sehr geräumig, die Sitz- und Lenkradverstellung ist ausreichend und somit habe ich schnell eine geeignete Sitzposition gefunden.

Die Sitze bietet guten Seitenhalt, das Lenkrad lässt sich gut umgreifen und die Tasten sind auch alle gut angeordnet. Wo finde ich jetzt noch was zum Meckern? Der Blick auf den Tacho folgend sehe ich klar strukturierte Instrumente, die LED-Tankanzeige kenne ich vom Audi A3 und auch ansonsten wirkt alles sehr wertig verarbeitet. Immer im Blick, was dieses Fahrzeug kostet und wo sich andere Fahrzeuge aus dem Konzern bewegen bin ich von der Materialanmutung begeistert. Kommen wir zum “Fahrzit”:

Beim gefahrene Seat Leon 1.8 TSI drehten sich 17″ Alurädern in den Radkästen. Auf nasser Fahrbahn drehten diese allerdings auch gerne mal durch, die Vorderachse schien von der Leistung der 180 Pferde bzw. der 250 Newtonmeter teilweise etwas überfordert, bis die Elektronik eingriff, aber der Physik sind halt Grenzen gesetzt. Die LED-Rückleuchten harmonierten perfekt zu den verbauten LED Scheinwerfern. Im Innenraum gab es dank der Climatronic stets einen kühlen Kopf, auch wenn ich mich nach der Drive-Select Umschaltung von ECO auf Sport gleich viel sportlicher fühlte. Das Fahrzeug finde ich gut und passend abgestimmt, die Sitze bieten einen guten Seitenhalt und wenn ich etwas zu kritisieren habe, dann ist es ausschließlich der Durst. Der 1.8 Liter TSI kann sicherlich mit dem NEFZ-Verbrauch bewegt werden. Ich habe es definitiv nicht geschafft. Loben möchte ich das günstige SEAT-Soundsystem – mit den 10 Boxen hat es den Innenraum eindrucksvoll akustisch ausgefüllt. Der Klang der Auspuffanlage ist dafür etwas schmal auf der Brust, da muss man dann optional noch mal Hand anlegen. Assistenzsysteme wie im Luxus-Segment: aktiver Spurhalte-Assistent! Wer nun sagt, dass man sowas nicht braucht lügt zwar nicht, könnte sich im Zweifelsfall aber auch irren, denn kein Mensch ist immer so aufmerksam im Straßenverkehr unterwegs, wie man es eigentlich sein sollte.

Kurzfazit: Für mich ist der Seat Leon der bessere VW Golf! Was der Kollege Jan Gleitsmann über den Seat Leon geschrieben hat könnt ihr hier nachlesen: Caramba! Dort gibt es auch noch mehr Fotos. Ich muss gestehen, seit dem wir die Videos drehen leidet bei mir die Fotografie etwas, aber das gleicht Jan dann wieder aus ;).

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