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Skoda Citigo Rallye Monte Carlo 2014 – das Video!

Ei ei ei, mit 68 PS über eine echte – legendäre – originale Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo. Kann das gut gehen? Wie funktionieren die Wertungsprüfungen und welchen Platz haben Jan und ich belegt? Antworten auf die Fragen gibt es im Video und ihr seht auch eine komplette Wertungsprüfung. Umgeschnitten. Unzensiert! Inkl. meinem Versagen als Co-Pilot, denn ich habe die falsche Richtung angesagt. Das alles und noch viel mehr, hier:

Achja, gestern war der 01.04.2014 und das VW Golf 7 e-Golf Cabrio habe ich mir nur ausgedacht, sollte es doch in Serie kommen würde ich mich sehr freuen. Weitere Infos über die Skoda Citigo Rallye gibt es hier, dort und auch hier, da und natürlich auch hier.

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Ich bin ein schlechter Rallye-Fahrer! #citigocngrallye

Das ist kein Grund mich zu schämen. Rallye-Fahrer sind Höchstleistungssportler und ich bin davon Meilenweit entfernt. Bei einigen Wertungsprüfungen habe ich mich, dank der Hilfe von Jan, sogar ganz wacker geschlagen, aber irgendwann lässt einfach die Konzentration nach.

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Die Wertungsprüfungen sind einfach zu beschreiben aber schwer zu meistern. Fahrt eine Strecke von 45 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 km/h. Das klingt einfach, oder? Macht das mal mit ein paar Kurven, ein paar Kehren, etwas Gegenverkehr, ein paar Tieren, Mountainbikern, Rennradler, Anwohnern…

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Ich schäme mich nicht zu sagen: Das kann ich nicht! Als Beifahrer habe ich auch versagt: Ich kann nicht gleichzeitig Karten lesen, das französische Roadbook verstehen, die Technik bedienen und dann auch noch meinen Mageninhalt bei mir behalten. Funktioniert nicht…

Der Skoda Citigo G-Tec, der kann allerdings mehr als er in der Werbung verspricht. Den City-Flitzer über die engen Straßen der See-Alpen zu quälen hat schon Spaß gemacht, klar – hin und wieder wäre etwas mehr Leistung sicherlich auch nicht von Nachteil gewesen, aber so hat sich der Zwerg echt gut geschlagen.

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Selbst als wir uns verfahren hatten – meine Schuld – konnte Jan aus dem Citigo ein richtiges Rallye-Auto machen. Über Stock und Stein, ging es zur nächsten Wertungsprüfung.

Abgerechnet wird zum Schluss? Den letzten Platz wird uns wohl keiner mehr streitig machen, dafür haben wir schon zu viele Punkte bekommen durch Zeitüberschreitungen. Eine Rallye ernsthaft zu fahren und gleichzeitig noch eigenen Content erstellen, das ist ein Spagat den ich persönlich nicht hinbekomme. Nach nun fünf Tagen in Folge mit jeweils weniger als fünf Stunden Schlaf komme ich an meine Grenzen der Leistungsfähigkeit. Daher gilt mein Respekt sämtlichen Rallye-Fahrern & Co-Piloten!

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Alternative Monte – powered by Skoda! #SkodaCNGrallye #01

Quasi ein Prolog, denn während der Monte-Carlo Rallye für alternative Fahrzeuge (wie das klingt) werde ich wohl nicht viel bloggen können, da solltet ihr euch ggf. das Hashtag #SkodaCNGrallye merken, eventuell klappt es zwischendurch den ein oder anderen Tweet bzw. das ein oder andere Instagram Bild auf den Weg zu bringen.

Auf was habe ich ich da eigentlich eingelassen: “Willst du mal Rallye fahren?” – Ich hab es noch in meinen Ohren und ich hätte mich selber links und rechts geohrfeigt, wenn ich da nein gesagt hätte. Bis dato kannte ich die alternative Monte-Carlo Rallye noch gar nicht und ich wusste auch nicht, dass ich die mit einem (sportlich beklebten) Skoda Citigo absolvieren würde.

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Man wächst mit seinen Aufgaben, oder? Aber was ist denn an dem Skoda Citigo so alternativ? Wir fahren den Skoda Citigo G-TEC, sprich ein Fahrzeug mit CNG / Erdgas-Antrieb. Unter der Haube sitzt also ein Verbrennungsmotor der mit alternativem Kraftstoff (der im wesentlichen aus Methan besteht) läuft. Dafür braucht der Citigo dann auch einen Erdgastank, der besteht aus einer Stahldruckflasche und diese ist mit dem Stahlrahmen vom Fahrzeug fest verbunden. Bis zu 560 bar muss so eine Druckflasche aushalten, darüber würde die Berstsicherung zugeschlagen und das Erdgas kontrolliert ablassen.

Dazu wird es nicht kommen, da vertraue ich der verbauten Technik von Skoda. Ansonsten funktioniert der Antrieb ganz ähnlich wie ein herkömmlicher Benzin-Motor. Das Steuergerät steuert in Abhängigkeit der Drosselklappenstellung (analog der Fahrpedalstellung), der Motordrehzahl und dem Restsauerstoffgehalt im Abgas (man spricht hier auch von einem Lambda-Wert) die Erdgasmenge die hinzugemischt wird. Eine Gasdosiereinheit regelt diese Zumessung. Der Rest ist klar: Kolben hoch, verdichten, zünden, Kolben runter und die Kraft geht über die Kurbelwelle ans Getriebe. Auch bei einem Erdgas-Fahrzeug kann per Knopfdruck umgeschaltet werden auf Benzin-Betrieb und bei einem leeren Gasbehälter schaltet die Anlage selbstständig um. Beim Ausschalten der Zündung sicher ein Sperrventil die Gaszufuhr. Sicher ist Sicher…

Mit Sicherheit bin ich noch nie so lange Strecken mit einem Gas-Fahrzeug gefahren. Mit Sicherheit wird uns einiges passieren bei der alternativen Monte und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir keine Top-Platzierung rausfahren. Dafür hat Skoda ja schließlich auch Profis dabei… wir spielen die Underdogs, die erst einmal tief stapeln und dann… so richtig viel verkehrt machen ;).

Wenn ihr diese Zeilen hier lesen könnt, sitze ich vermutlich gerade im Flieger auf dem Weg zur “offiziellen Abnahme” – es bleibt also auch weiterhin spannend, ihr wisst noch das Hashtag? #SkodaCNGrallye!


2 Kommentare

Jan&Jens und die e-Rallye Monte-Carlo 2014 powered by Skoda

Morgen Kinder wird es etwas geben, denn dann startet das dynamische Duo aus Bielefeld zu einer ganz besonderen Rallye. Bei der e-Rallye Monte-Carlo geht es von Lyon nach Monte-Carlo. Vorbei an wunderschönen Küstenstraßen geht es über und durch die Berge. Unser Fahrzeug? Ein Skoda Citigo CNG – Verzeihung ein Skoda Citigo G-Tec. Der 68 PS starke Kleinwagen muss sich aber nicht durch seine Beschleunigungskünste beweisen, denn bei der e-Rallye Monte Carlo geht es darum Kraftstoff zu sparen und mit einem möglichst geringen Verbrauchswert zu den jeweiligen Uhrzeiten die Lichtschranken zu durchfahren. So habe ich es zumindest verstanden.

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Dabei fahren wir durchaus auch über ein paar klassische Strecken der Rallye Monte-Carlo, es gibt zahlreiche Gleichmäßigkeitsprüfungen und das kann – ähm – nun was soll ich sagen? Nur in die Hose gehen? Es ist die erste “richtige” Rallye von Jan und mir, wir starten von Startplatz 10 und haben beide keine Erfahrungen. Weder im Umgang mit Erdgas, noch mit Gleichmäßigkeitsprüfungen. Also werden wir uns entweder vollkommen blamieren, oder aber von der Unbeschwertheit profitieren.

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Meine Glücksnummer klebt auf unserem “Rallye-Auto”. Der Skoda Citigo trägt, neben unseren großartigen Namen, auch die Nummer 79. Damit meint Skoda zwar die CO2 Emissionen in g/km und nicht mein Geburtsjahr, aber irgendwas ist ja immer. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und errechne mir keine riesig großen Chancen. Wobei… ein Blick auf das Starterfeld lässt mich ruhig schlafen, denn es starten “nur” 8 deutsche Fahrer und so können Jan und ich später sagen, wir haben in der deutschen Gruppe den 7. und 8. Platz belegt von insg. 162 Teilnehmern bzw. 81 Fahrzeugen.

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Gegen wen fahren wir eigentlich? Toyota Yaris, Volkswagen Jetta, Honda CR-Z, Citroen C3, Citroen DS5, Tesla S, Opel Ampera… einen BMW i3 hab ich auf der Liste noch nicht gesehen. Wie dem auch sei… ich bin gespannt was mich erwartet, bin auf das schlimmste eingestellt und hoffe, dass ich euch Abends – aus dem Hotelzimmer – zumindest die ein oder andere Story noch erzählen kann bevor ich umfalle.

Wer sind die anderen deutschen Teilnehmer? Da hätten wir z.B. Matthias Kahle! Matthias Kahle ist deutscher Rallyefahrer und deutscher Rallyemeister der Jahre 1997, 2000, 2001, 2002, 2004, 2005 und 2010… sein Co-Pilot ist Peter Göbel, ebenfalls ein Rallyefahrer und Rallyemeister. Na herzlichen Glückwunsch, was haben wir uns dabei eigentlich gedacht zuzusagen? Die restlichen Teilnehmer aus Deutschland sind gestandene Journalisten, die haben vermutlich zusammen mehr Berufserfahrung als Jan & ich an Lebensjahren vorweisen können.

Ich bin gespannt wie sich der Citigo schlägt, ob wir das maximale Drehmoment von 95 Nm wohl ausnutzen werden? Wie sieht es aus mit unserem schweren Gasfuß? Wer kann uns jetzt schon schnell ein paar Tipps geben? Ich habe versucht noch schnell etwas abzunehmen, denn wir wissen ja alle: Downsizing fängt beim Fahrer an!