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Vorstellung / Video: Neuer smart fortwo / smart forfour 2014

Berlin, Berlin, Berlin! Die ganze Welt schaut nach Berlin. Die einen ärgern die Agenten, die anderen die Argentinier und smart? Das Unternehmen, welches vor 20 Jahren gegründet wurde und seit fast 16 Jahren den smart fortwo auf die Räder stellt präsentiert das neue Baby.

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Bei der Weltpremiere selbst konnten wir nicht zugegen sein, denn schließlich kann man nicht auf allen Hochzeiten tanzen und gleichzeitig noch die Musik spielen, aber einen Tag später sind wir dann auch nach Berlin gereist um uns einen ersten Eindruck vom neuen smart zu verschaffen.

Fahren durften wir ihn nicht, dafür aber ausführlich befummeln und somit in diesem nachfolgenden Video vorstellen:

…und eine englische Version haben wir natürlich auch:

Was soll ich sagen? Viele positive Veränderungen, aber halt auch ein paar negative! Positiv: Assistenzsysteme, Rückfahrkamera, Seitenwindassistent und und und mal nach hinten gestellt: Den smart gibt es nun mit einem manuellen 5 Gang Getriebe oder mit einem 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe. Mit dem Kopf nickt man nun nur noch wenn man es will. YEAH! Negativ: H4 Funzeln in den Scheinwerfen? Warum nicht gleich die Innenstadtstraßen mit Kerzenlicht erhellen? Da sind die LED Tagfahrleuchten ja heller und was sollen bitte schön die Ausstellfenster hinten beim smart forfour? Den Rest könnt ihr den Videos entnehmen und ich freue mich auf die Fahrveranstaltung, denn nun muss ich den neuen smart einfach fahren und erleben, denn ich will nun wissen wie er sich anfühlt – so ohne Nickbewegungen und vor allem wie er auf der Autobahn auf Seitenwinde reagiert. Es scheint so als hätte smart sämtliche Mängel ausgemerzt, ich bin gespannt ob das auch wirklich so ist.

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Neuer smart fortwo 2014 – die erste Mitfahrt – das erste Video

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Der Vater mit seinem Kind. Mit dem “geistigen Vater” (Chefingenieur Markus Riedel) vom smart, der jedes Bauteil besser kennt als seine Westentasche, ging es auf Abnahmefahrt. Unter der Haube? Der neue Turbo! Gekoppelt an dem neuen 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe. Selbst als Beifahrer hörte ich mich sagen: “So hätte der smart immer sein müssen…” – das Urteil habe ich schon einmal genutzt! Es war nach der Fahrt mit dem elektrischen smart, denn auch der smart Electric Drive neigt nicht zum Kopfnicken beim schalten, denn der schaltet gar nicht ;).

Einmal einen Erlkönig fahren. Das stand schon lange auf meiner Wunschliste und manche Wünsche werden auch erfüllt. Ich durfte den neuen smart fortwo fahren. Zunächst ging es also mit dem smart auf die Abnahmefahrt und anschließend durfte ich auf einem abgesperrten Parkplatz meine eigenen “Runden” drehen. Ich fuhr viel im Kreis, denn der neue Wendekreis ist wirklich beeindruckend und eingeparkt habe ich mit dem neuen smart auch. Vorwärts, rückwärts, seitwärts… funktioniert.

Ich kann noch nicht viel sagen, einiges was ich gehört und erfahren habe ist noch “Sperrsache” doch ein paar Eindrücke habe ich euch mitgebracht und ich darf nachfolgendes verkünden:

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Der neue smart fortwo hat einen Wendekreis von unter 7 Metern und er ist kein “Kopf-Nicker” mehr. Der neue smart fortwo kommt entweder mit einem neuen Doppelkupplungsgetriebe oder mit einem herkömmlichen Getriebe. Bei der Leistung wird wohl für jeden etwas dabei sein und der Antrieb bleibt da wo er hingehört: hinten! Die “Nase” vorne, die täuscht also etwas. Der Grund für das neue Gesicht? Der Fußgängerschutz, denn man möchte natürlich mit dem neuen smart auch dort die Bestwerte erzielen. Bei einem Crash im neuen smart wäre eher der Fensterrahmen entscheidend und nicht die eigentliche Front, aber natürlich kümmert man sich auch um die anderen Verkehrsteilnehmer. Das neue Fahrwerk fühlt sich “besser” an, sofern ich das nach der kurze Mit- und noch kürzeren Probefahrt beurteilen kann. Insg. hatte ich ca. 2 Stunden mit dem neuen smart.

Der neue smart fortwo ist etwas breiter geworden, das merkt man im Innenraum und ich könnte mir durchaus “vorstellen”, dass es im neuen smart fortwo zahlreiche Assistenzsysteme geben wird, die das automobile Leben schöner und einfacher machen. Ich könnte mir gut “vorstellen”, dass es z.B. eine Frontkamera gibt, dazu noch ein Radarsystem. Wie wäre es also mit einem Spurhalte-Assistent, einem adaptiven Tempomat, einer Schildererkennung, einer Licht- und Scheibenwischer-Automatik und einem Notbrems-Assistenten? Das könnte ich mir im neuen smart alles sehr gut “vorstellen”. Damit wird der Basispreis zwar schnell wachsen, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier.

Das neue Multifunktionslenkrad erinnert mich entfernt an die neuen Mercedes-Benz Lenkräder die z.B. auch in der aktuellen C-Klasse verbaut werden. Unter dem schweren Abdeckstoff konnte ich durchaus attraktive Sachen erahnen, die Lust machen auf mehr, vermutlich allerdings auch verbunden mit einem sattem Aufpreis. Schön ist jedenfalls, dass der Beifahrer nicht mehr “automatisch” etwas weiter hinten sitzt, Fahrer und Beifahrersitz sind nun axial auf der gleichen Höhe und auch als zwei wahrlich gestandene Männer zusammen im smart unterwegs waren, hatte jeder noch seinen Freiraum.

Nach der kurzen Probefahrt steht für mich fest: Der neue smart fortwo ist seinen Tugenden treu geblieben, smart hat die Fehler ausgemerzt und ein besseres Fahrzeug auf die Räder gestellt. Der smart geht in die 3. Generation und mit dem dritten fährt es sich besser. Ihr wollt weitere Eindrücke? Kein Problem! Bjoern war auch vor Ort, seinen Beitrag gibt es hier:  Eingeparkt – der neue smart und in ein paar Wochen ist es dann so weit, dann findet die Weltpremiere vom neuen smart statt.

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Mit einer Länge von 2,69 Metern bleibt der neue smart genauso kurz wie sein Vorgänger und auch in der Höhe hat sich nicht viel getan. Doch, der neue smart hat mich überrascht und meinen einzigen Kritikpunkt (das Kopfnicken beim automatischen Schaltvorgang) gibt es nun (wie beim smart ED) auch nicht mehr. Gratulation. Gut gemacht. Weitermachen…

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Der neue smart fährt weiterhin zweifarbig zum Kunden und wer mehr als zwei Sitzplätze braucht, darf sich auf den smart forfour freuen, der dann mehr Platz im Innenraum bietet und dank umklappbaren Rücksitzen natürlich auch über mehr Stauraum verfügt. Über das neue Gesicht werden sich nun vermutlich einige Kritiker die Nase rümpfen, doch ganz ehrlich? Man muss auch mal mit der Zeit gehen, denn sonst geht man mit der Zeit.


Ein smart fortwo mit einem Chevy Big Block V8? Warum denn nicht?

Okay, ich gestehe… die haben ein Rad ab! Aber wer so herrlich verückte Sachen macht, der hat es auch verdient hier gezeigt zu werden. Einen smart fortwo mit einem V8 auszustatten ist ja schon verrückt genug. Die Räder – nennen wir sie gleich mal Walzen dann so an die Seite zu flanschen ist auch crazy, aber hört euch das Ding mal an. So einen smart Dragster hätte ich auch gerne:

[via]


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Erlebnisbericht: smart for jeremy – Brabus Edition – 2014

Heute bin ich ca. 350 km mit dem smart for jeremy gefahren und bevor ich euch gleich das Fahrzeug noch kurz vorstelle, gibt es nun ein paar Geschichten, die alle genau so passiert sind:

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Ich bin ein Lügner – oder auch nicht? 

Auf einem Autobahnrastplatz – ich parkte kurz um zum Kofferraum zu gehen – kam eine Gruppe “Heranwachsender” an. Ich könnte nun auch noch die Herkunft erwähnen, doch die macht bei der heutige Jugend doch eh keinen Unterschied mehr. Von weitem sah ich schon die lachenden Gesichter und der Anführer des Trios, nennen wir ihn mal Tarzan, hatte auch direkt einen “flotten Spruch” auf den Lippen: “Ey, bist du schwul oder was?” – Irgendwann bekomm ich für meine große Klappe noch einmal einen drüber, anstatt dem Konflikt aus dem Weg zu gehen konterte ich: “Jep, sorry, aber du bist nicht mein Typ!” – Klar, ich hätte auch antworten können, dass ich heterosexuelle Neigungen schätze und mich in einer Beziehung befinde und keine Lust hätte auf bisexuelle Erfahrungen und wenn dann schon gar nicht mit ihm. Ich hätte auch sagen können, dass mir die Flügeltüren von einem Mercedes-Benz SLS auch besser gefallen oder hätte ihn von dem Mercedes-Benz 300 SL vorschwärmen können, aber wofür? Mein Spruch saß! Die Kumpels von Tarzan lachten, Tarzan blickte wie ein begossener Pudel und zog von dannen.

Der Foto-Bus!

Der smart for jeremy polarisiert. Manche lachen, manche heben den Daumen, viele fotografieren und ein ganzer Bus voller Japaner / Chinesen sorgte für ein kurzzeitiges Blitzlichtgewitter. Auffällig ist er nämlich, der weiße smart mit den kleinen Flügel. Frauen lächeln, Kinder winken und irgendwie habe ich das Gefühl, dass man in dem smart über sich hinauswächst. Ich winke zurück, grüße andere smart Fahrer zurück und grinse auch in die Kameras der vorbeifahrenden Paparazzos.

Ab auf die Landstraße!

Zeit! Ich habe heute Zeit! Muss nicht rasen wie ein wilder Stier und das macht mit dem smart for jeremy – auch in der Brabus “Benziner-Edition” mit 102 PS keinen Spaß. Bei Tempo 160 auf der Autobahn spielt man “Spurrillen-Wetthüpfen” und beim Ampelsprint sorgt das automatisch schaltende 5-Gang Getriebe für Zug-Unterbrechungen die ihres gleichen suchen. Also runter von der Autobahn und ab auf die Landstraße und in die Stadt. Da fühlt sich der Kurvenräuber wohl und ich begann Gefühle für das Flügeltier zu entwickeln. Der Hecktriebler macht vor allem in engen Kurven Spaß – zumindest solange bis das ESP den Fahrspaß einbremst.

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Von Bielefeld nach Hannover über Land, das sind ca. 2 Stunden Fahrspaß. Gespickt mit vielen Blitzern, bei zehn Stück habe ich aufgehört zu zählen. Vorbei geht es über grüne Wiesen, man merkt die leichten Anstiege vom Teutoburger Wald und an einem Sonntag sind irgendwie die anderen Verkehrsteilnehmer auch besonders gut drauf. Ich werde vorgelassen, man macht mir Platz zum überholen und irgendwie bleibt das Gefühl, dass die anderen eher sich freuen als mich auszulassen.

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Der BMW-Fahrer – ein heimlicher Scott Jeremy Fan?

Kurz vor Hannover fuhr ich dann doch wieder auf die Autobahn, neben mir fuhr kurze Zeit später ein BMW 1er Fahrer, der mir zunächst mit einem hoch gestreckten Daumen zu meinem fabelhaften Geschmack gratulierte. Anschließend zückte er – also sein imaginärer Beifahrer – das Smartphone und fotografierte – von hinten – von der Seite – von vorne… dann fuhr er noch mal neben mich und bedankte sich.

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Egal wo ich war, die Leute schauen! Wer das möchte, wer gerne mal im Rampenlicht stehen mag, der darf sich die Sonderedition “smart for jeremy” zulegen. Los geht es ab 33.333 Euro und dann hat man den 102 PS starken Brabus-Benziner unter der Haube. Elektrische Modelle gibt es wohl auch und der smart Electric Drive hat mir ja schon bewiesen, dass man mit ihm auch Spaß haben kann. Wer eher introvertiert ist, der sollte sich dann doch den normalen smart holen, oder noch etwas warten, denn bald kommen ja die neuen smart Modelle.

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Sprechen wir einmal kurz über die Fahreigenschaften, die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk hart und somit ist er “eigentlich” umkomfortabel, aber genau so will man einen 102 PS starken Brabus smart doch haben, oder? Wer mit 160 km/h in dem City-Floh auf der Autobahn unterwegs ist, der wird übrigens schnell den kleinen Tank leeren, dann ist nach ca. 250 km Schluss mit Lustig. Mehr Spaß macht der smart in der Stadt oder auf Landstraßen, da gehört er eher hin und da können ihn auch die anderen Verkehrsteilnehmer länger sehen.

In den Kofferraum passt das Handgepäck für einen Kurztrip und wer den Beifahrersitz (erkennbar an der Schleife) mitbenutzt, der kann ohne Probleme auch sein Wochenendeinkauf mit dem smart erledigen. Ablageflächen gibt es auch, eine am Armaturenbrett, eine vor dem Gangwahlhebel und die beiden Türtaschen sind ebenfalls vom Fahrersitz aus zu erreichen. Das Handschuhfach ist klein, wen verwundert das bei der kompakten Bauweise? Die Sonnenblenden sind gut dimensioniert, das große Panaroma-Glasdach lässt viel Licht in den Innenraum und die Rundumsicht ist perfekt. Kein Wunder also, dass man mit dem smart auch ohne elektronischen Helferlein in jede Parklücke zirkeln kann.

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Optisch unterscheidet sich der smart for jeremy allerdings nicht nur durch die Flügel, die tridion Sicherheitszelle ist in Alubeam lackiert, genauso wie die Außenspiegel. Die Bodypanele und die Felgen sind in Polarweiß gehalten. Vermutlich musste ich daher auch immer an einen Engel denken. Der Innenraum ist ebenfalls in weiß gehalten. Die Ledersitze, die Türverkleidungen usw. – alles in (anfälligen) weiß. Wer da also ein Bengel ist im Innenraum, der macht den weißen Engel schnell schmutzig.

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Ihr wollt mehr über das Fahrzeug erfahren?

Markus Jordan fuhr den smart for jeremy als electric drive und ich glaube, demnächst könnt ihr das Fahrzeug auch noch in Aktion erleben. Ich gestehe, ich hatte Vorbehalte gegen das Design. Ich gestehe auch, dass ich ihn mir so nicht kaufen würde, aber das liegt nun nicht mehr an der Optik, sondern immer noch an dem Getriebe. Da macht die elektrische Version vom smart viel mehr Spaß bzw. bereitet mehr Fahrfreude. Gespannt bin ich auf den kommenden smart, den es als fortwo und als forfour geben wird, eines bleibt übrigens. Der Heckantrieb und damit vermutlich auch die Agilität.

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