Mercedes-AMG GT R in seinem natürlichen Umfeld: Auf dem Bilster Berg!

Gnadenlos wird der natürliche Lebensraum der reinrassigen Sportwagen ausgemerzt, dabei braucht ein Sportwagen mehr als mal etwas Gerade-Auslauf auf der Autobahn und flotte Kurven auf dem Land. Er braucht sein Revier. Die Rennstrecke. Der Ort wo Fahrer und Fahrzeug zu einer Einheit verschmelzen, wo man ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden an die Grenzen vom Fahrer-Fahrzeug-Duo vorstoßen kann. Nur auf einer Rennstrecke, da fühlt sich so ein Sportwagen so richtig wohl und ich hatte heute das Glück, einen ganz besonderen Sportwagen auf einer ganz besonderen Rennstrecke ablichten zu können.

Mercedes-AMG GT R
Mercedes-AMG GT R

Klar, ihr habt es schon gesehen. Der von mir geliebte Bilster Berg, darauf der nicht minder attraktive Mercedes-AMG GT R! Das Biest der grünen Hölle zu Gast dort wo die Umwelt noch in Ordnung ist. Fährt man zum Bilster Berg nach Bad Driburg, dann hat man das Gefühl man würde durch das Drehset der Teletubbies fahren. Grün, hügelig und ideal für eine Renn- und Teststrecke, die so perfekt ist, dass man sie durchaus als Rennstrecke mit Golfclub-Charakter bezeichnen kann.

Mercedes-AMG GT R in der Mausefalle - Bilster Berg
Mercedes-AMG GT R in der Mausefalle – Bilster Berg

Kein Wunder also, dass viele Hersteller die Strecke nutzen um dort Presseveranstaltungen durchzuführen, oder? Der Mercedes-AMG GT R – mein Highlight der GT Familie! Auf dem Bilster Berg ist er in seinem natürlichen Umfeld, dort wird er artgerecht gehalten, dort wird er zum Raubtier, will jagen und die Beute erlegen. In dem 4.0 Liter V8 Biturbo-Motor verstecken sich 585 kleine, reinrassige, Sportpferde. Die muss man nicht lange bitten, gibt der Fahrer den Befehl, dann stehen zwischen 1.900 und 5.500 Umdrehungen in der Minute ein maximales Drehmoment von 700 Nm zur Verfügung. Motor vorne, der Antrieb über die Hinterachse, dazwischen ein atemberaubendes Design, Platz für zwei Personen, zur Not auch noch für eine Golftasche und wenn der Fahrer es eilig hat, dann geht es innerhalb von 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ja, der ist schon Flott, daher kenne ich natürlich auch das Lieblings-Verkehrszeichen der Sportwagen-Fahrer:

Mercedes-AMG GT R - No Limits!
Mercedes-AMG GT R – No Limits!

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 318 Stundenkilometern. Bei der Geschwindigkeit heben selbst große Flugzeuge schon ab. Damit das nicht passiert, gibt es ein Leitwerk, dass den Mercedes-AMG GT R nicht abheben lässt sondern ordentlich auf den Asphalt presst.

Mercedes-AMG GT R - Der Spoiler macht Sinn!
Mercedes-AMG GT R – Der Spoiler macht Sinn!

Als kleiner Junge, hätte ich meine Nase ans Schaufenster gepresst. Als großer Junge erfreue ich mich solche Fahrzeuge, im natürlichen Umfeld, zu erleben. Fahrzeuge dieser Gattung muss man auch eigentlich nicht bewerten, die schweben über allen Dingen. Das einzige was ich kritisieren muss, ist die Tatsache, dass ich selbst nicht in der Lage war bis dato 165.410 Euro zu sparen, denn das kostet der Mercedes-AMG GT R mindestens. Da Träumen weiterhin erlaubt ist, habe ich mir mal “meinen GT R” konfiguriert. Ein paar Haken hier, ein paar Kreuze dort, noch etwas mehr Carbon hier, noch eine Alarmanlage dort und fertig ist der Kaufpreis ab Werk der meine Traumblase zum platzen bringt: 212.569,70 Euro!

Mercedes-AMG GT R - Ich würde bei der Farbe auch grün wählen!
Mercedes-AMG GT R – Ich würde bei der Farbe auch grün wählen!

…und da wäre noch mehr gegangen! Ich glaube ich muss auf die Carbon-Einstiegsleisten für 1071 Euro wohl verzichten, oder?

Natürlich weiß ich, dass ich mir so ein Fahrzeug niemals leisten kann, aber macht das nicht gerade einen Traumwagen aus? Sind es nicht häufig die unerreichbaren Dinge von denen wir träumen? Und was wird aus uns, wenn wir keine Träume mehr haben? Ich möchte es gar nicht wissen und mich ab und zu lieber wie ein kleines Kind fühlen, welches sich die Nase am (nun virtuellen) Schaufenster platt drückt und sagt: “Irgendwann, fahre ich auch mal so ein Auto!

2017 Nissan GT-R Fahrbericht | Fakten | 0-100 km/h | Voice over Cars | GT-R Tachovideo

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Wäre der 2017 Nissan GT-R ein Steak, dann wäre er “auf den Punkt” genauso wie ich ihn mir wünschen würde. Ich will da auch gar nicht objektiv bleiben, der GT-R ist für mich ein Traumwagen. Punkt! Innerhalb von 2,8 Sekunden auf Tempo 100, über 300 km/h schnell und genauso schnell leert sich natürlich – die Schattenseiten möchte ich nicht verschweigen – der Tank. 400 km mit einer Tankfüllung habe ich geschafft, ich konnte den 60 Liter Tank aber auch in 200 km leeren. Bringen wir es auf den Punkt: Der Nissan GT-R ist wie ich! Dick und Durstig! Unter der Haube sitzt ein 3,8 Liter 6-Zylinder – die genaue Bezeichnung des per Hand hergestellten Antriebs lautet übrigens VR38DETT. Die Leistung beträgt satte 570 PS und zwar genau bei 6.800 Umdrehungen die Minute. Davor kommt ein kleines Turboloch, dann kommt der Tritt in den Arsch und das temporäre Gesichtslifting.

Wie schon gesagt, der GT-R – wir haben hier übrigens einen in der Black Edition – sprintet von 0 auf 100 km/h innerhalb von 2,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 315 km/h angegeben. Der Antrieb erfolgt dank Allradantrieb über alle vier 20″ Räder. 255/40er Walzen an der Vorderachse und 285/35er an der Hinterachse sind nicht nur auf der Suche nach der idealen Spur, sondern manchmal auch als Schlechtwege-Detektor unterwegs. Spurrillen mag der GT-R nicht so. Die Dunlop SP Sport Maxx GT 600 Reifen, übrigens mit Stickstoff befüllt, mögen trockene Straßen auch lieber als Nässe. Den ganzen Artikel lesen

Audi RS3 LMS – TCR Rennwagen für die Saison 2017!

Das ist die TCR-Version der Audi RS3 Limousine – also der Audi RS 3 LMS! Unter der Motorhaube ist der bewährte 2.0 Liter 4-Zylinder TFSI Benziner, der leistet in der TCR Abstimmung genau 243 kW. Auf Deutsch: 330 Pferdestärken! Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Audi RS3 LMS innerhalb von 4,5 Sekunden und das Fahrzeug könnte, wenn nicht sofort wieder eine Kurve kommt, eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h erreichen. Viel mehr technische Daten vom Audi RS3 LMS sind noch nicht bekannt.

Getestet wurden die neuen TCR-Renner von Audi in Adria, Vallelunga und beim VLN Finale auf dem Nürburgring – mit Sicherheit wird also trotz WEC Ausstieg von Audi und somit auch dem 24h Rennen von LE MANS im kommenden Jahr ohne Beteiligung von Audi weiterhin viel Gas gegeben bei dem Unternehmem mit vier Ringen. Den ganzen Artikel lesen

Weltpremiere: AM-RB 001 – Das Hypercar von Aston Martin und Red Bull

Weltpremiere: AM-RB 001 - Das Hypercar von Aston Martin und Red Bull

AM-RB 001! Aston Martin und Red Bull Racing haben soeben in England das Produkt einer einzigartigen Innovationspartnerschaft zwischen der britischen Luxusmarke und dem Red Bull Formel 1 Team vorgestellt:

Wir schreiben das Jahr 2016. Alle reden von Downsizing, Elektroantrieb, automatisierte Fahr- und Sicherheitsfunktionen… und dann gibt es noch diejenigen die anders sind, die Benzin im Blut haben und die im Jahr 2018, also erst in zwei Jahren, noch einen freisaugenden V12 auf die Straße bringen wollen und darum eine Karosserie bauen, die dabei so rattenscharf aussieht, dass ich lieber heute als morgen das Geschoss fahren möchte. Streng limitiert auf maximal 150 Fahrzeuge wird unsere Umwelt das schon verkraften, da bin ich mir ziemlich sicher. Vermutlich ist die Chance auf einen Lottogewinn höher, als die Chance einen AM-RB 001 mal in freier Wildbahn zu erwischen. Den ganzen Artikel lesen

Weltpremiere: Mercedes AMG GTR | Fotos & Fakten

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“Von der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt direkt auf die Straße…” das verspricht uns Mercedes-AMG vom neuen Mercedes-AMG GTR und wenn ein Fahrzeug einen Großteil seiner Entwicklungszeit in der “Grünen Hölle”, also auf dem Nürburgring verbracht hat, dann glaube ich das ungesehen. Vor einen paar Tagen hatte ich euch schon den Teaser zum Mercedes-AMG GTR gezeigt, nun gibt es endlich die Bilder und vor allem weitere Fakten zum Überflieger von Mercedes-Benz / Mercedes-AMG!

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Die Grid-Girls vom 3. und 4. DTM Lauf Spielberg 2016

Ein kleiner Service von rad-ab.com dank Phillip Deppe von mbpassion.de. Phillip hat uns nämlich diese wunderschönen Fotos von den Grid-Girls vom 3. und 4. DTM Rennen Spielberg 2016 mitgebracht. Die Rennfahrer haben ja in der Regel keinen Blick für diese Schönheiten und sehen in der Regel auch nur das (vermutlich nicht weniger attraktive) Heck, wir blicken auf die Front!  Ohne viele Worte! Daher, genießt den Anblick und euch wünsche ich damit einen schönen Tag:

Jaja, die Grid-Girls! Immer wieder eine Augenweide! Beim dritten Lauf in Spielberg hat übrigens ein BMW Pilot gewonnen!”Das 250. Rennen in der DTM-Geschichte von BMW war ein erfolgreiches: Marco Wittmann (DE) feierte in seinem Red Bull BMW M4 DTM von der Poleposition einen Start-Ziel-Sieg und fuhr den 70. Erfolg für BMW in der DTM ein. Tom Blomqvist (GB) machte als Zweiter in seinem Ice-Watch BMW M4 DTM den Doppelsieg im Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring perfekt.” Den ganzen Artikel lesen

VLN-News 2016: 1. VLN Rennen ohne ZAKSPEED Mercedes-AMG GT3

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Das 1. VLN Rennen findet ohne den ZAKSPEED GT3 statt. Schade! Pech! Das ist Rennsport. Gestern haben wir vom rad-ab.com-Team dem MANN-FILTER Team ZAKSPEED noch viel Glück und Erfolg für die Saison 2016 gewünscht, heute sind sie beim Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring schon nicht mehr dabei.

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Auto News: Zakspeed Mercedes-AMG GT3 – Bestzeiten in Monza

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Die ersten Testfahrten in Monza für die Blancpain Endurance Series sind kaum abgeschlossen, da punktet Alex Tagliani mit starken Rundenzeiten. Der neue Fahrer für das Team rund um den Chef des Rennteams – Peter Zakowski – konnte bei den zweitätigen Testfahrten unter Beweis stellen, dass er nicht nur auf Formel-Rennwagen spezialisiert ist, sondern auch bei der Blancpain GT Series mit einem GT3-Boliden gut zurecht kommt.

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Auto News: Nachgeschärfter Toyota GT86

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Seit 2012 ist Toyotas sportliches Coupé nun auf dem Markt und teilt sich vieles mit dem Subaru BRZ. So sehen sich die beiden nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern teilen sich Karosserie, Plattform und vor allem den Antrieb, einen 2.0 Liter Vierzylinder Boxoermotor. Doch genau hier liegt der Hasenfuß: Das Aggregat dreht zwar sauber hoch, gibt sich aber etwas kraftlos, trotz der 200 angegebenen PS. Wie es beim Facelift des Toyota GT86 mit dem Antrieb aussieht, bleibt vorerst geheim.

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Auto News: Audi R8 Spyder V10 – Dach auf, Gänsehaut rein

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Auf der New York Auto-Show zeigt Audi uns den neuen Audi R8 Spyder. Auch weiterhin fährt der Ingolstädter Sportwagen mit einem V10-Motor mit 397 kW (540 PS) vor und pfeift damit auf das vielgehörte Downsizing. Besonders schön ist dabei natürlich, dass – sobald die Hülle gefallen ist – der Sound des V10 ungefiltert zu den Insassen dringt. Ich habe mal einen Blick auf die Details des offenen Sportwagens geworfen.

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Auto News: Nissan GTR 2017 – Facelift zum neunten Geburtstag

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Nissan GTR 2017, ein Facelift zum neunten Geburtstag! 3.8 Liter Bi-Turbo. Mehr muss man nicht sagen und Nissan Fans schnalzen mit der Zunge, denn sie wissen genau, worum es geht: Um den Nissan GTR. Seit 2007 ist der japanische Bolide nun auf dem Markt und verführt mit überragenden Fahrleistungen, Allradantrieb und einem – verhältnismäßig – niedrigen Preis. Wo sonst bekommt man 570 PS für knapp 100.000 Euro? Auf der New York International Auto Show haben die Japaner nochmals Feinschliff betrieben und den Supersportler nochmals verbessert. Das erkennt man aber nicht auf den ersten Blick. Deshalb habe ich ein zweites Mal hingesehen.

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Auto News: Mazda MX5 RF – Aus dem Roadster wird ein Targa

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Wir kennen es bereits vom Vorgängermodell, dem Mazda MX5 der Baureihe NC: Man hat die Wahl zwischen eine kleinen knappen Stoffmützchen oder dem elektrischen Hardtop. Das führen die Japaner nun auch bei der aktuellen Baureihe (ND) weiter. Das auf der NYIAS vorgestellte Modell hat aber einen eigenständigen Namen bekommen und soll auf RF gehorchen. Das steht für „Retractable Fastback“ und bedeutet übersetzt so viel wie „einfahrbares Hardtop“. Für mich sieht die neue Dach-Konstruktion eher nach einem Targa aus, aber der Name war wohl schon besetzt.

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Preview: Porsche Macan – 2.0 Liter 4-Zylinder Turbo!

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Porsche Macan – Auch der neue Einstiegsmotor ist kein Boxer… Ja ja, es ist immer dasselbe mit dem alteingesessenen Porsche-Fans: Boxermotoren, Luftkühlung und Heckantrieb – das sind die Insignien für einen echten Porsche. Aber was ist das überhaupt: ein Porsche? In allererster Linie ist ein Zuffenhausener ein Fahrzeug, dass sich sportlich bewegen lässt. Und genau das beansprucht das SUV: Der sportlichste Vertreter seiner Klasse zu sein. Auch mit dem neuen Vierzylinder-Turbo-Motor.

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Jaguar F-Type SVR – Der mit dem Spoiler – Genf 2016

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„Mehr Power! Har, har, har!“, wer dieses genussvolle Grunzen kennt, denkt vermutlich sofort an die Comedy-Serie „Hör´ mal wer da hämmert“ mit dem charismatischen PS-Freak „Tim Tailor“. Vor Verzückung grunzen kann man aber auch, wenn man an den neuen Jaguar F-Type SVR denkt. Mehr Power (!) steckt auch in ihm, sodass das Coupé sogar die magische 200 Meilen-Marke knackt. Was der Brite wohl sonst noch so mitbringt, nachdem Jaguar sich in Schweigen geübt hat?

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RaceChip Porsche Macan Chip Tuning

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Ich bin Baujahr 1979, damals gab es noch kein Chip-Tuning. Damals machte man seine Autos schneller in dem man sie von Balast befreite, die Luftversorgung optimierte, die Abgasanlage veränderte und dem Motor einen Fächerkrümmer spendierte. Dazu kam dann noch eine scharfe Nockenwelle, polierte Ansaugkanäle und und und… Den ganzen Artikel lesen

Auto News: Jaguar F-Type SVR – Tief, breit, stark.

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Special Vehicle Operations, das klingt nach Sondereinsatzkommando, Kampfeinsatz oder Militär. Leider Falsch – wobei Kampfeinsatz vielleicht nicht ganz verkehrt ist. Der Jaguar F-Type SVR bekommt von allem eine Schippe mehr und soll so in den Sportwagen-Olymp aufsteigen – bereit für den Kampfeinsatz also. Viel verraten die Briten noch nicht, aber die ersten Bilder sind sehr verheißungsvoll.

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Porsche 911 Turbo S Fahrbericht (991-II)

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Wie man es unserem Fahrbericht zum neuen Porsche 911 Turbo Cabrio schon angemerkt hat: Wir waren schwer begeistert vom Stuttgarter. Aber wir haben auch festgehalten, dass es noch eine Stufe höher, schneller und explosionsartiger geht. Dieses Feld deckt der Porsche 911 Turbo S ab. Er bietet mit seinen 580 Zuffenhausener PS 40 mehr, als die Variante ohne S. 750 Nm und eine nochmal bessere Beschleunigung machen ihn endgültig zum Katapult in die Glückseligkeit. Allerdings muss man für diesen Boliden, wie man es von Porsche gewohnt ist, durchaus solvent sein. Wir haben den weißen Blitz auf der Rennstrecke Kyalami in Südafrika artgerecht bewegt, ihn aber auch durch die schier unendlichen Weiten des traumhaft schönen Landes gescheucht. Einen besseren GT kann es nicht geben. Warum das so ist, beleuchten wir im Detail.

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Porsche 911 – nun auch mit Totwinkelwarner!

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Wer ist eigentlich dieser Tote Winkel? …und was haben alle gegen ihn? BMW hat sogar ein besonders probates Mittel gegen ihn und zeigte auf der CES 2016 in Las Vegas ein Kamera-System, das ihm angeblich vollständig den Garaus machen will. Mit dem Begriff toter Winkel wird generell der Bereich bezeichnet, der trotz Spiegel nicht eingesehen werden kann. Befinden sich andere Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich, dann kann z.B. ein Spurwechsel zu einer gefährlichen Geschichte werden. In Johannesburg, wo wir den neuen Porsche 911 Turbo S gefahren sind, hätte das durchaus ins Auge gehen können.

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Tachovideo: 2016 Porsche 911 Turbo S

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Ja, ich weiß: Tachovideos sind irgendwie komisch, in der Regel auch nicht wirklich interessant, man sieht ein Fahrzeug beschleunigen, blickt dabei auf den Tacho und… ist in diesem Fall meiner Meinung nach begeistert, denn nach knapp 3 Sekunden (2,9 genau gesagt) liegt die Nadel bei 100 km/h an. Das ist schon ein wahnsinniges Gefühl wenn man im Porsche 911 Turbo S auf dem Fahrersitz sitzt, aber immerhin kann man sich da noch am neuen 360er Sportlenkrad festhalten.

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Porsche 911 Turbo Cabrio Fahrbericht – Offen-barung

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Supersportler? Da gibt es einige. McLaren 650S, Ferrari 488 und so weiter. Alle auf Augenhöhe mit dem Porsche 911 Turbo. Ok, vielleicht haben diese beiden eine Hand voll mehr Pferde unter ihren Hauben, aber Porsche-PS zählen bekanntlich doppelt. Wenn man jetzt noch die Supersportler-Cabrios betrachtet, wird die Zahl der Konkurrenten noch etwas geringer. Gut, die beiden Genannten gibt es auch ohne Dach, zugegeben. Aber keiner von Ihnen hat Allradantrieb. Keiner von ihnen hat diesen perfekten Grip auf der Hinterachse, der bei Traktionsverlust durch die Vorderachse ergänzt wird. Keiner von ihnen hat einen Turbolader mit variabler Turbinen-Geometrie. Keiner der beiden kommt so nah an die Perfektion, wie es nur des Porsche 911 Turbo Cabrio kann.

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