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Wie kommt eigentlich so ein Suzuki nach Deutschland?

Die Frage habe ich mir ehrlich gesagt nie gestellt. Irgendwie mit dem Schiff, dann mit dem Zug oder dem LKW ab zum Händler. Doch was hier so leicht und einfach klingt, ist in Wirklichkeit ein gut durchdachtes System. In Bremerhaven war ich zusammen mit Thomas Gigold, Sebastian Bauer, Jan Gleitsmann und zwei Print-Kollegen vor Ort bei der BLG um einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Zunächst kommen die Suzuki-Fahrzeuge (übrigens nicht alle, aber dazu später mehr) mit einem “Deep-Sea-Carrier” in Bremerhaven an. Hier wird die Ladung “gelöscht”. So nennt man den Vorgang wenn Schiffe entladen werden, keine Angst – gebrannt haben die Fahrzeuge (in der Regel) nicht.

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So sieht übrigens so ein riesiges Schiff aus. Bis zu 6000 Fahrzeuge können die Ozean-Riesen teilweise aufnehmen und ich übertreibe nun nicht, wenn ich euch erzähle, dass es im Jahr über 2.000.000 Fahrzeugbewegungen bei der BLG in Bremerhaven gibt. Darunter sind dann auch die Fahrzeuge von Suzuki, die von dem Schiff gefahren werden und dann in eine der Waschanlagen dürfen.

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Vorher werden natürlich die Schutzfolien entfernt! Dann bekommt der Wagen die erste Wäsche auf europäischen Boden. Bei der BLG gibt es insg. 5 Waschanlagen – alle natürlich Lackschonend, Umweltverträglich und auf dem neusten Stand der Technik.

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Nach der Fahrzeugwäsche kommt eine Sichtprüfung und die Fachmitarbeiter bringen z.B. noch Aufkleber an, legen die Bedienungsanleitungen und Fußmatten in die Fahrzeuge und fahren den Wagen dann weiter.

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Bei den Suzuki-Modellen, die für den deutschen Markt gedacht sind, wird nämlich noch einmal Hand angelegt. In Deutschland hat man im Winter häufiger mal das Vergnügen mit Streusalz in Verbindung zu kommen, nicht nur aus dem Grund, aber sicherlich auch, werden die Suzuki Fahrzeuge bei der BLG mit einer Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz-Wachs versehen. Das lässt Re-Importe aus anderen europäischen Ländern doch nun in einem ganz anderem Licht dar stehen, oder?

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Hier arbeiten die geschulten Mitarbeiter der BLG gemäß den Arbeitsanweisungen von Suzuki, alles streng gemäß DIN ISO 9001 (oder schlimmeres) und so sieht dann der Unterboden nach der Wachs-Kur aus:

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Sondermodelle, die nur für den europäischen oder gar nur für den deutschen Raum gedacht sind, werden auch bei der BLG “hergestellt”. Die Fahrzeuge werden dann in Kleinserie umgebaut. So bekommt der Suzuki Jimny Ranger z.B. sein Trenn-Netz, seine Anhängerkupplung und die Aufkleber von der BLG verpasst. Andere Fahrzeuge wurden zum Teil auch von der BLG schon lackiert und auch eine komplette Folierung stellt die BLG-Mitarbeiter vor keine größeren Probleme.

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Ich sagte es kommt nicht jeder Suzuki nach Bremerhaven? Das liegt daran, dass die Fahrzeuge aus Ungarn natürlich nicht über den großen Ozean nach Deutschland kommen, geschätzt werden dieses Jahr 15.000 Suzuki-Modelle in Bremerhaven “gelöscht”, gelagert, teilweise umgebaut und später dann umgeschlagen. Der Transport erfolgt anschließend entweder per Zug, Schiff oder LKW – auch hier zeigt sich die BLG, die übrigens zum Teil der Stadt Bremen “gehört”, als kompetenter Partner.

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Sollte doch mal was passieren, muss der Suzuki nicht zurück ins Werk – das wäre nicht nur unpraktikabel sonder wirtschaftlich auch total unsinnig. Bei der BLG gibt es Lackierereien und Werkstätten, alle Schäden können so also in Werksqualität beseitigt werden. Kleinere Kratzer per Spot-Repair, größere durch eine ganz normale Lackierung. Gespachtelt wird hier natürlich nichts, defekte Teile werden ausgetauscht. Die BLG freut sich allerdings über niedrige Schadensquoten, Suzuki und die Versicherung sicherlich auch.

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Den Suzuki Kisashi sind Jan Gleitsmann und ich ja bereits gefahren, so habe ich die Augen offen gehalten nach so einem Modell und wurde auch fündig. Hat irgendwie etwas, selbst in Rot:

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Rote Zahlen schreiben sollte die BLG besser nicht, dann währen die Aktionäre sicherlich sauer. Die Zeiten stehen für die BLG allerdings dank den Boom-Märkten China und USA ganz gut, denn wo Fahrzeuge “ankommen” verlassen natürlich auch Fahrzeuge Europa. BMW, Mercedes und die VW Gruppe verschicken die Fahrzeuge in aller Herren Länder. 2,15 Millionen Fahrzeugbewegungen im Jahr, bis zu 90.000 Fahrzeuge am Standort… alleine die beiden Zahlen haben mich erschlagen. Vielen Dank an Suzuki für diesen ganz besonderen Einblick hinter die Kulissen, ich sehe die ersten Kilometer, die so ein Fahrzeug hinter sich bringt, nun durch ganz andere Augen.

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Autos – Neuwagen unter 10.000 Euro

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Schaut man mal bei den aktuellen Fahrzeugen, dann findet man nicht mehr viele Neuwagen unter 10.000 Euro. Wer ein Neuwagen für unter 10.000 Euro sucht, sollte sich auch bewusst darüber sein, dass hier keine großen Sonderausstattungswünsche inkludiert sind. Trotzdem hab ich mir mal die Mühe gemacht und die Fahrzeuge zusammengestellt:

Chevrolet Spark

Bei Chevrolet gibt es für den Preis z.B. einen Chevrolet Spark 1.0 Liter mit 68 PS, Schaltgetriebe, Frontantrieb und 5 Gänge. Mit einer Länge von 3,6 Metern und einem Wendekreis von gerade mal 9,9 Meter kann man den Spark durchaus als Cityflitzer bezeichnen. Der Kofferraum schluckt 170 Liter und das Volumen kann man vergrößern wenn man die Rücksitzbank umklappt. 5 Sitzplätze bietet der Spark, gebremst wird vorne über Scheiben und hinten über Trommeln.

Citroen C1

Den Citroen C1 gibt es auch schon unter 10.000 Euro, unter der Haube steckt dann ein 1.0 Liter 3 Zylinder Motor mit 68 PS und einem Drehmoment von 93 Nm. Der Citroen C1 ist etwas kürzer als der Chevrolet Spark, bietet allerdings auch 5 Sitzplätze und durch die kürze Länge einen Wendekreis von gerade mal 9,5 Meter. In der Kürze liegt die Würze, der Kofferraum schluckt “nur” 139 Liter. Mit einem Leergewicht von 875 kg ist der Citroen C1 im Vergleich zu den Mitbewerbern recht leicht, die maximale Zuladung beträgt allerdings auch “nur” 305 kg. Die Dachlast ist wie bei den anderen kleinen Fahrzeugen auch auf 50 kg beschränkt. Das leichtere Gewicht dürfte dafür gesorgt haben, dass der C1 agiler ist als z.B. der Chevrolet Spark.

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Dacia Sandero

Ab Januar gibt es den Dacia Sandero 1.2 16V, ein 4 Zylinder Motor mit 75 PS und 107 Nm Drehmoment. Mit einer Länge von etwas über 4 Meter ist der Sandero ein kompaktes Fahrzeug zum Kleinstwagen-Preis. Seinen Trumpf spielt das Fahrzeug aber nicht nur beim Preis sondern auch bei der Zuladung von 484 kg und der Dachlast von 80 kg aus. Serienmäßig gibt es ABS, ASR, Bremsassistent, ESP, Kopfstützen hinten und einen 50 Liter Tank.

Dacia Sandero LPG

Kein Scherz! Ein Flüssiggas-Fahrzeug für einen Preis unter 10.000 Euro, eigentlich sogar für unter 9000 Euro, doch wir wollen hier den Rahmen mal nicht sprengen. Der 1.2 Liter Motor leistet im Flüssigasbetrieb 72 PS, 103 Nm und hat seinen 32 Liter Gas Tank in der Reserveradmulde. Man spricht von einem Verbrauch von 7,6 Liter Flüssiggas auf 100 km!

Dacia Sandero Stepway

Knapp unter 10.000 Euro bewegt sich auch die 2. Karosserievariante vom Sandero, der Stepway. Mit einem 1,6 Liter Motor und 84 PS unter der Haube erfüllt er zwar nur die CO2 Effizienzklasse G, doch das fließt nicht in die Beurteilung mit ein. 135 Nm wollen von der Kurbelwelle auf die angetriebene Vorderachse, ein 5-Gang Schaltgetriebe ist dazwischen geschaltet und der Fahrer hat die Gangwahl. Der Kofferraum? 320 Liter! Die Zuladung? 424 kg! Die Dachlast? 80kg und auch hier ist der 50 Liter Tank verbaut.

Dacia Logan

Weit unter 10.000 Euro startet der Dacia Logan, ebenfalls mit dem 1,6 Liter 84 PS Aggregat unter der Haube geht der 4,4 Meter lange Familien- und Freu(n)detransporter auf die Reise. Der Kofferraum ist für 700 Liter gut, die Zuladung beträgt 500 kg.

Dacia Logan Pickup

Den gerade beschriebenen Motor gibt es auch noch im Dacia Logan Pickup, auch dieses Fahrzeug bekommt man neu unter 10.000 Euro, muss dann allerdings mit nur zwei Sitzplätzen auskommen.

Dacia Lodgy

Last but not least, der letzte Dacia! Der Dacia Lodgy, ebenfalls mit einem 1,6 Liter und 83 PS unter der Haube geht es los. 4,5 Meter ist der Lodgy lang und besitzt mit einem Kofferraumvolumen von 827 Liter mehr als nur Nehmerqualitäten. Die Zuladung von 635 kg überzeugt auch den stärksten Kritiker und der Lodgy ist der erste Wagen bis dato in der Aufstellung der vorne und hinten mit Scheibenbremsen ausgestattet ist.

Fiat Panda

Über den Fiat Panda darf ich nichts negatives mehr sagen, mein Vater hat sich den Fiat 1.2 8V gekauft. Warum? Es war eine reine Vernunftsentscheidung, er fährt kaum noch. Als Rentner wollte er aber nicht auf die gewohnte Mobilität verzichten und da reicht im auch der Kleinstwagen. Der 1,2 Liter Motor mit 69 PS reicht um in der Stadt mitzuschwimmen und über Land kann er damit auch mal zwischen Münster und Bielefeld pendeln, weitere Strecken werden sowieso nicht mehr unternommen. Mit einer Länge von 3,6 Meter und einem Wendekreis von gerade mal 9,3 Meter kommt er in der Stadt gut zurecht und findet auch stets einen Parkplatz. Mit dem Kofferraumvolumen von 225 Liter kommt er zusammen mit seiner Frau zurecht, es passen Getränke und der Einkauf hinein, wobei er letztens gestehen musste, dass er beim Großeinkauf auch schon mal die Rücksitzbank umgelegt hat. Dann verdreifacht sich der Wert locker und bietet genügend Platz. Zuladung? 405 kg! Dachlast 55 kg! Die ist ihm inzwischen egal, er hebt (dank Bandscheibenvorfall) sowieso nichts mehr auf das Dach. Die serienmäßig verbauten Leuchtmittel waren ihm etwas zu dunkel, da dürfen nun etwas Lichtstärkere leuchten, ansonsten hat er den Kauf nicht bereut – was für ein Fahrzeug durchaus ein Ritterschlag ist, hab ich mein Nörgel-Charakter doch vermutlich von meinem Vater geerbt.

Ford Ka

Ganz knapp unter 10.000 Euro gibt es auch den Ford KA in der Basis-Ausstattung. Der 1,2 Liter Motor leistet 69 PS und zieht den KA über die Vorderräder nach vorne. 9,1 Meter beträgt der Wendekreis, 224 Liter passen in den Kofferaum und die Zuladung beträgt 305 kg, da kann es bei Vollbesetzung schon mal “eng” werden. Der KA bietet allerdings auch nur 4 Personen einen Sitzplatz.

Kia Picanto

Den Kia Picanto gibt es in verschiedenen Ausstattungen schon für unter 10.000 Euro. Einen kleinen 1,0 Liter 3 Zylinder Motor unter der Haube mit 69 PS hat der kleine Kia verbaut. Kofferraum 200 Liter, Zuladung 420 Liter, 5 Türen und 5 Sitzplätze bietet der Picanto, der vor allem mit einem sehr geringen Verbrauch von 3,6-5,4 Litern punkten möchte.

Lada Kalina

Es gibt Bereiche in Deutschland da nennt man die Freundin / Frau “Kaline”, ob der Lada Kalina wohl mit der eigenen Freundin / Frau verglichen werden darf? Der Motor verträgt schon mal Super! 4 Zylinder und ein Hubraum von 1,4 Liter sorgen für eine Leistung von 90 PS. 3,8 Meter lang ist der Kalina und hat mit einem Radstand von 2,4 Meter also keine wahrlich langen Beine. Im Kofferaum fasst der Kalina mit 260 Liter eine Hand voll Einkaufstaschen und auch bei der Zuladung von 400 kg ist das ein oder andere Marzipantörtchen zur Weihnachtszeit erlaubt. 5 Sitzplätze, 50 Liter Tank und ein Verbrauch zwischen 5 und 8,7 Liter zeichnen den Lada Kalina aus.

Lada Priora

Im Lada Priora hat der 1.6 16V Motor höchste Priorität. 98 PS, 145 Nm und einen Kofferaum von 400 Liter gibt es hier zum schmalen Preis. Der Rest ist fast identisch mit dem Lada Kalina nur das der Verbrauch etwas höher ausfallen dürfte.

Lada Niva

Der Kult-Lada! Der Lada Niva 1.7i gibt seine Kraft von 83 PS und 129 Nm permanent an alle 4 Räder ab. Damit dürfte der Lada Niva der günstigste Allradler sein den man neu kaufen kann. Ein Böschungswinkel vorne von 48° und hinten von 42° sowie eine Watttiefe von 650 mm zeichnen den Niva aus, der eine maximale Steigung von 58% meistern soll. Kofferraum? 263 Liter! Zuladung 325 kg, bei vier Sitzplätzen. Bei der Beschleunigung ist er mit 19 Sekunden von 0 auf 100 km/h wahrlich nicht der Meister dieser Aufstellung, mit der Höchstgeschwindigkeit von 137 km/h gastiert er auch auf dem letzten Platz, doch der Allradantrieb reisst das wieder raus.

Mitsubishi Space Star / Mirage:

Den gibt es bereits ab 8.990 Euro! 235 Liter Kofferraum, fünf Sitzplätze, davon 4 ganz gut nutzbar. Kein wirkliches Raumwunder, aber durchaus ein gutes Stadtauto!

Nissan Pixo

Ich freu mich, bekomme ich demnächst doch den Nissan Pixo für ein paar Tage zum Test. Der 1.0 Liter Pixo mit 3 Zylindern und 68 PS gilt ja als Einstiegsdroge. Wer den Pixo fährt wird irgendwann mal den GT-R fahren (wollen). Kofferraum? Vorhanden, aber sehr klein! 129 Liter, da passt nicht viel rein. Dachlast? 35 kg! Sitze? 4! Der Rest kann sich aber sehen lassen, ein typischer Kleinstwagen halt.

Peugeot 107

Frankreich, Frankreich, natürlich gibt es auch den Peugeot 107 für unter 10.000 Euro. Ebenfalls mit dem 1.0 3 Zylinder Motor und 68 PS, ebenfalls mit einem 130 Liter Kofferraum und 4 Sitzplätzen ist er der Cityflitzer von Peugeot.

Peugeot 206+

Noch gibt es ihn, den Peugeot 206+ mit 60 PS aus einem 1,2 Liter 4 Zylinder Motor und ich habe mir sagen lassen, dass es auch von seinem Enkel ein Sondermodell unter 10.000 Euro geben wird.

Peugeot 208

Ich weiß nicht wie lange, ich weiß nicht bei welchem Händler, doch ein Sondermodell soll es auch bereits unter 10.000 Euro geben! Das wäre dann ein Geheimtipp, denn der Peugeot 208 dürfte viele andere Fahrzeuge in den Schatten stellen.

Renault Twingo 1.2

75 PS, 107 Nm, 230 Liter Kofferaum und eine Dachlast von 60 kg zeichnen neben der Zuladung von 371 kg den Renault Twingo aus. 4 Sitzplätze und einen 40 Liter Tank gibt es in Frankreich für ganz knapp unter 10.000 Euro.

Seat Mii

Bei Seat gibt es den Seat Mii, der bei Skoda Citigo und VW up! heißt. 60 PS und 95 Nm oder 75 PS und 95 Nm stehen hier zur Verfügung. Kofferraum von ca. 250 Liter und eine Zuladung von 361 kg gehen in dem Segment in Ordnung, Sitzplätze gibt es vier!

Skoda Citigo

Der kleinste Skoda, baugleich mit dem Seat Mii und dem VW up und trotzdem simply clever.

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Suzuki Alto

Ein 1,0 Liter 3 Zylinder Motor mit 68 PS und 90 Nm tuckert hier unter der Motorhaube. Mit einem Wendekreis von 9 Meter kann man von einem Cityflitzer sprechen, der Kofferaum ist mit 129 Liter jedoch etwas zu klein auch wenn die Zuladung von 320 kg in Ordnung geht.

Suzuki Splash

Splish Splash, wir hatten keinen Crash! Gleicher Motor wie im Alto, etwas größerer Kofferraum, 435 kg Zuladung und eine Dachlast von 35 kg würden im direkten Vergleich mit dem Alto für den Splash sprechen.

Toyota Aygo

Na? Kommt bekannt vor? Ja, das Fahrzeug gibt es so auch von anderen Herstellern, die Werte sind identisch. 138 Liter Kofferraum, 305 kg Zuladung, 50 kg Dachlast, 3 Türen, 4 Sitze, und ein Verbrauch zwischen 3,8 und 5,1 Liter Super auf 100 km. 3 Zylinder Motor mit 1,0 Liter Hubraum und 68 PS unter der kurzen Haube geht der Aygo auf Kundenfang.

VW up!

Ja, das Ausrufezeichen gehört zu dem Fahrzeug welches Baugleich ist mit dem Seat Mii und dem Skoda Citigo und so auch meinen größten Kritikpunkt teilt: Das Beifahrerfenster kann ich nicht elektrisch von der Fahrerseite aus öffnen. Ich gestehe, das ist ein Luxus-Problem, doch für mich ist es eins.

So, war wäre denn nun “Mein Neuwagen” unter 10.000 Euro? Eine wahrlich schwierige Frage, denn ich bin noch nicht alle Fahrzeuge gefahren. Da mein Vater ja bereits zum Fiat Panda gegriffen hat, würde ich dann vermutlich das Sondermodell vom Peugeot 208 bevorzugen, wobei ich gestehen muss, dass ich dann vermutlich auf Grund der Familie zu einem Dacia greifen “müsste”. Meine Freundin war sehr angetan vom Citroen C1, ihr seht schon, diese Entscheidung kann ich nicht für euch fällen, da müsst ihr schon selber Probefahren.

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Suzuki feiert: Concept S-Cross hat einen Award gewonnen!

Auf der 10. China International Automobile Exhibition 2012 in Guangzhou hat Suzuki den Award für das beste Concept Car gewonnen. Besonderes gelobt wurde das anspruchsvolle Design des Concept Cars, das gleichzeitig als evolutionärer Crossover gesehen wurde. Das Ergebnis wurde über ein Internet-, ein Handy-Voting und über öffentliche Stimmen ermittelt. Auch eine Expertenjury durfte sich zu den Concept-Fahrzeugen äussern. Die Weltpremiere feierte das Concept Car auf der Paris Motor Show im September 2012 und Suzuki kündigt mit dem Concept ein neues Fahrzeug im C-Segment an, welches gleichbedeutend eine Produktoffensive für den europäischen Markt einläutet.

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Die emotionale und dynamische Linienführung des Concept S-Cross soll laut Hersteller ein muskulöses Erscheinungsbild formen. Die verchromten Elemente, die der prägnanten Frontpartie mit modernen LEDs eine klare Struktur geben sollen, sowie die stylischen Rückleuchten im organischen Design verstärken den optischen Auftritt. Eine nach hinten abfallende Dachlinie (ich verwende nun absichtlich nicht das Wort: Coupé), glatte Konturen an den Seiten der vorderen Stoßstange sowie an der Unterseite der Türen und den Seiten des hinteren Stoßfängers sind sicherlich zuträglich für eine optimale Aerodynamik. Ein niedriges Gewicht und ein verbesserter cw-Wert dürfte auch zu niedrigen Kraftstoffverbräuchen führen.

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Ich bin wahrlich gespannt was von dem Concept übrig bleibt, die Experten und die Besucher in China können sich ja nicht irren, event. sollte man nicht mehr viel verändern und einfach mal so mutig sein wie andere Hersteller es auch schon waren. Mut soll sich ja meistens auszahlen bzw. belohnt werden.

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© Fotos: Suzuki 2012


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195 km/h im Suzuki Swift? Pottsblitz!

136 PS aus einem 1.6 Liter Motor mit 16 Ventilen klingen vernünftig, vor allem wenn man bedenkt, dass man “nur” 1,1 Tonnen zu beschleunigen hat. Sebastian Bauer ist den aktuellen Suzuki Swift gefahren. Natürlich nicht irgendein Modell, nein… bei Sebastian geht es sportlich zur Sache. Den Testbeitrag über den Suzuki Swift Sport lest ihr also drüben bei passiondriving.de

Potts Blitz heißt übrigens die Kinderachterbahn des PottsPark in Minden, der Suzuki Swift ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern und kann bei den Beschleunigungswerten sicherlich mithalten. Von 0 auf 100 geht es in 8,7 Sekunden, das sind natürlich keine High-Perfomance Sportwagen-Werte, aber wir reden hier auch über einen Kleinwagen, der halt nur zwischendurch mal “ausbrechen” möchte. Ausbrechen würde das Heck dank Frontantrieb natürlich nicht so leicht, eher schiebt er über die Vorderräder, aber gegen diesen Effekt ist wohl auch schon Elektronik an Bord.

Wenn die 160 Nm von der Kurbelwelle über die 195er Reifen auf die Straße entlassen werden, dann rappelt es aber im Karton und nicht in der Kiste. Sebastian kritisierte den etwas leisen Auspuff, eine Kritik die ich ungefahren unterschreiben würde. Ich wurde nämlich letztens von einem Suzuki Swift Sport überholt (erkennt man ja leicht an der doppelflutigen Auspuffanlage) und gehört hat man hier wahrlich nicht viel (um nicht gleich “Nichts” zu schreiben). Trotzdem werde ich ihn mir mal näher anschauen, denn irgendwie reizt mich die Erfahrung dann doch wie sich 136 PS in dem kleinem Flitzer anfühlen.