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Category Archives: Suzuki

Autos – Neuwagen unter 10.000 Euro

21. Dezember 2012 15:26 / 4 Kommentare / Jens Stratmann
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Schaut man mal bei den aktuellen Fahrzeugen, dann findet man nicht mehr viele Neuwagen unter 10.000 Euro. Wer ein Neuwagen für unter 10.000 Euro sucht, sollte sich auch bewusst darüber sein, dass hier keine großen Sonderausstattungswünsche inkludiert sind. Trotzdem hab ich mir mal die Mühe gemacht und die Fahrzeuge zusammengestellt:

Chevrolet Spark

Bei Chevrolet gibt es für den Preis z.B. einen Chevrolet Spark 1.0 Liter mit 68 PS, Schaltgetriebe, Frontantrieb und 5 Gänge. Mit einer Länge von 3,6 Metern und einem Wendekreis von gerade mal 9,9 Meter kann man den Spark durchaus als Cityflitzer bezeichnen. Der Kofferraum schluckt 170 Liter und das Volumen kann man vergrößern wenn man die Rücksitzbank umklappt. 5 Sitzplätze bietet der Spark, gebremst wird vorne über Scheiben und hinten über Trommeln.

Citroen C1

Den Citroen C1 gibt es auch schon unter 10.000 Euro, unter der Haube steckt dann ein 1.0 Liter 3 Zylinder Motor mit 68 PS und einem Drehmoment von 93 Nm. Der Citroen C1 ist etwas kürzer als der Chevrolet Spark, bietet allerdings auch 5 Sitzplätze und durch die kürze Länge einen Wendekreis von gerade mal 9,5 Meter. In der Kürze liegt die Würze, der Kofferraum schluckt “nur” 139 Liter. Mit einem Leergewicht von 875 kg ist der Citroen C1 im Vergleich zu den Mitbewerbern recht leicht, die maximale Zuladung beträgt allerdings auch “nur” 305 kg. Die Dachlast ist wie bei den anderen kleinen Fahrzeugen auch auf 50 kg beschränkt. Das leichtere Gewicht dürfte dafür gesorgt haben, dass der C1 agiler ist als z.B. der Chevrolet Spark.

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Dacia Sandero

Ab Januar gibt es den Dacia Sandero 1.2 16V, ein 4 Zylinder Motor mit 75 PS und 107 Nm Drehmoment. Mit einer Länge von etwas über 4 Meter ist der Sandero ein kompaktes Fahrzeug zum Kleinstwagen-Preis. Seinen Trumpf spielt das Fahrzeug aber nicht nur beim Preis sondern auch bei der Zuladung von 484 kg und der Dachlast von 80 kg aus. Serienmäßig gibt es ABS, ASR, Bremsassistent, ESP, Kopfstützen hinten und einen 50 Liter Tank.

Dacia Sandero LPG

Kein Scherz! Ein Flüssiggas-Fahrzeug für einen Preis unter 10.000 Euro, eigentlich sogar für unter 9000 Euro, doch wir wollen hier den Rahmen mal nicht sprengen. Der 1.2 Liter Motor leistet im Flüssigasbetrieb 72 PS, 103 Nm und hat seinen 32 Liter Gas Tank in der Reserveradmulde. Man spricht von einem Verbrauch von 7,6 Liter Flüssiggas auf 100 km!

Dacia Sandero Stepway

Knapp unter 10.000 Euro bewegt sich auch die 2. Karosserievariante vom Sandero, der Stepway. Mit einem 1,6 Liter Motor und 84 PS unter der Haube erfüllt er zwar nur die CO2 Effizienzklasse G, doch das fließt nicht in die Beurteilung mit ein. 135 Nm wollen von der Kurbelwelle auf die angetriebene Vorderachse, ein 5-Gang Schaltgetriebe ist dazwischen geschaltet und der Fahrer hat die Gangwahl. Der Kofferraum? 320 Liter! Die Zuladung? 424 kg! Die Dachlast? 80kg und auch hier ist der 50 Liter Tank verbaut.

Dacia Logan

Weit unter 10.000 Euro startet der Dacia Logan, ebenfalls mit dem 1,6 Liter 84 PS Aggregat unter der Haube geht der 4,4 Meter lange Familien- und Freu(n)detransporter auf die Reise. Der Kofferraum ist für 700 Liter gut, die Zuladung beträgt 500 kg.

Dacia Logan Pickup

Den gerade beschriebenen Motor gibt es auch noch im Dacia Logan Pickup, auch dieses Fahrzeug bekommt man neu unter 10.000 Euro, muss dann allerdings mit nur zwei Sitzplätzen auskommen.

Dacia Lodgy

Last but not least, der letzte Dacia! Der Dacia Lodgy, ebenfalls mit einem 1,6 Liter und 83 PS unter der Haube geht es los. 4,5 Meter ist der Lodgy lang und besitzt mit einem Kofferraumvolumen von 827 Liter mehr als nur Nehmerqualitäten. Die Zuladung von 635 kg überzeugt auch den stärksten Kritiker und der Lodgy ist der erste Wagen bis dato in der Aufstellung der vorne und hinten mit Scheibenbremsen ausgestattet ist.

Fiat Panda

Über den Fiat Panda darf ich nichts negatives mehr sagen, mein Vater hat sich den Fiat 1.2 8V gekauft. Warum? Es war eine reine Vernunftsentscheidung, er fährt kaum noch. Als Rentner wollte er aber nicht auf die gewohnte Mobilität verzichten und da reicht im auch der Kleinstwagen. Der 1,2 Liter Motor mit 69 PS reicht um in der Stadt mitzuschwimmen und über Land kann er damit auch mal zwischen Münster und Bielefeld pendeln, weitere Strecken werden sowieso nicht mehr unternommen. Mit einer Länge von 3,6 Meter und einem Wendekreis von gerade mal 9,3 Meter kommt er in der Stadt gut zurecht und findet auch stets einen Parkplatz. Mit dem Kofferraumvolumen von 225 Liter kommt er zusammen mit seiner Frau zurecht, es passen Getränke und der Einkauf hinein, wobei er letztens gestehen musste, dass er beim Großeinkauf auch schon mal die Rücksitzbank umgelegt hat. Dann verdreifacht sich der Wert locker und bietet genügend Platz. Zuladung? 405 kg! Dachlast 55 kg! Die ist ihm inzwischen egal, er hebt (dank Bandscheibenvorfall) sowieso nichts mehr auf das Dach. Die serienmäßig verbauten Leuchtmittel waren ihm etwas zu dunkel, da dürfen nun etwas Lichtstärkere leuchten, ansonsten hat er den Kauf nicht bereut – was für ein Fahrzeug durchaus ein Ritterschlag ist, hab ich mein Nörgel-Charakter doch vermutlich von meinem Vater geerbt.

Ford Ka

Ganz knapp unter 10.000 Euro gibt es auch den Ford KA in der Basis-Ausstattung. Der 1,2 Liter Motor leistet 69 PS und zieht den KA über die Vorderräder nach vorne. 9,1 Meter beträgt der Wendekreis, 224 Liter passen in den Kofferaum und die Zuladung beträgt 305 kg, da kann es bei Vollbesetzung schon mal “eng” werden. Der KA bietet allerdings auch nur 4 Personen einen Sitzplatz.

Kia Picanto

Den Kia Picanto gibt es in verschiedenen Ausstattungen schon für unter 10.000 Euro. Einen kleinen 1,0 Liter 3 Zylinder Motor unter der Haube mit 69 PS hat der kleine Kia verbaut. Kofferraum 200 Liter, Zuladung 420 Liter, 5 Türen und 5 Sitzplätze bietet der Picanto, der vor allem mit einem sehr geringen Verbrauch von 3,6-5,4 Litern punkten möchte.

Lada Kalina

Es gibt Bereiche in Deutschland da nennt man die Freundin / Frau “Kaline”, ob der Lada Kalina wohl mit der eigenen Freundin / Frau verglichen werden darf? Der Motor verträgt schon mal Super! 4 Zylinder und ein Hubraum von 1,4 Liter sorgen für eine Leistung von 90 PS. 3,8 Meter lang ist der Kalina und hat mit einem Radstand von 2,4 Meter also keine wahrlich langen Beine. Im Kofferaum fasst der Kalina mit 260 Liter eine Hand voll Einkaufstaschen und auch bei der Zuladung von 400 kg ist das ein oder andere Marzipantörtchen zur Weihnachtszeit erlaubt. 5 Sitzplätze, 50 Liter Tank und ein Verbrauch zwischen 5 und 8,7 Liter zeichnen den Lada Kalina aus.

Lada Priora

Im Lada Priora hat der 1.6 16V Motor höchste Priorität. 98 PS, 145 Nm und einen Kofferaum von 400 Liter gibt es hier zum schmalen Preis. Der Rest ist fast identisch mit dem Lada Kalina nur das der Verbrauch etwas höher ausfallen dürfte.

Lada Niva

Der Kult-Lada! Der Lada Niva 1.7i gibt seine Kraft von 83 PS und 129 Nm permanent an alle 4 Räder ab. Damit dürfte der Lada Niva der günstigste Allradler sein den man neu kaufen kann. Ein Böschungswinkel vorne von 48° und hinten von 42° sowie eine Watttiefe von 650 mm zeichnen den Niva aus, der eine maximale Steigung von 58% meistern soll. Kofferraum? 263 Liter! Zuladung 325 kg, bei vier Sitzplätzen. Bei der Beschleunigung ist er mit 19 Sekunden von 0 auf 100 km/h wahrlich nicht der Meister dieser Aufstellung, mit der Höchstgeschwindigkeit von 137 km/h gastiert er auch auf dem letzten Platz, doch der Allradantrieb reisst das wieder raus.

Nissan Pixo

Ich freu mich, bekomme ich demnächst doch den Nissan Pixo für ein paar Tage zum Test. Der 1.0 Liter Pixo mit 3 Zylindern und 68 PS gilt ja als Einstiegsdroge. Wer den Pixo fährt wird irgendwann mal den GT-R fahren (wollen). Kofferraum? Vorhanden, aber sehr klein! 129 Liter, da passt nicht viel rein. Dachlast? 35 kg! Sitze? 4! Der Rest kann sich aber sehen lassen, ein typischer Kleinstwagen halt.

Peugeot 107

Frankreich, Frankreich, natürlich gibt es auch den Peugeot 107 für unter 10.000 Euro. Ebenfalls mit dem 1.0 3 Zylinder Motor und 68 PS, ebenfalls mit einem 130 Liter Kofferraum und 4 Sitzplätzen ist er der Cityflitzer von Peugeot.

Peugeot 206+

Noch gibt es ihn, den Peugeot 206+ mit 60 PS aus einem 1,2 Liter 4 Zylinder Motor und ich habe mir sagen lassen, dass es auch von seinem Enkel ein Sondermodell unter 10.000 Euro geben wird.

Peugeot 208

Ich weiß nicht wie lange, ich weiß nicht bei welchem Händler, doch ein Sondermodell soll es auch bereits unter 10.000 Euro geben! Das wäre dann ein Geheimtipp, denn der Peugeot 208 dürfte viele andere Fahrzeuge in den Schatten stellen.

Renault Twingo 1.2

75 PS, 107 Nm, 230 Liter Kofferaum und eine Dachlast von 60 kg zeichnen neben der Zuladung von 371 kg den Renault Twingo aus. 4 Sitzplätze und einen 40 Liter Tank gibt es in Frankreich für ganz knapp unter 10.000 Euro.

Seat Mii

Bei Seat gibt es den Seat Mii, der bei Skoda Citigo und VW up! heißt. 60 PS und 95 Nm oder 75 PS und 95 Nm stehen hier zur Verfügung. Kofferraum von ca. 250 Liter und eine Zuladung von 361 kg gehen in dem Segment in Ordnung, Sitzplätze gibt es vier!

Skoda Citigo

Der kleinste Skoda, baugleich mit dem Seat Mii und dem VW up und trotzdem simply clever.

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Suzuki Alto

Ein 1,0 Liter 3 Zylinder Motor mit 68 PS und 90 Nm tuckert hier unter der Motorhaube. Mit einem Wendekreis von 9 Meter kann man von einem Cityflitzer sprechen, der Kofferaum ist mit 129 Liter jedoch etwas zu klein auch wenn die Zuladung von 320 kg in Ordnung geht.

Suzuki Splash

Splish Splash, wir hatten keinen Crash! Gleicher Motor wie im Alto, etwas größerer Kofferraum, 435 kg Zuladung und eine Dachlast von 35 kg würden im direkten Vergleich mit dem Alto für den Splash sprechen.

Toyota Aygo

Na? Kommt bekannt vor? Ja, das Fahrzeug gibt es so auch von anderen Herstellern, die Werte sind identisch. 138 Liter Kofferraum, 305 kg Zuladung, 50 kg Dachlast, 3 Türen, 4 Sitze, und ein Verbrauch zwischen 3,8 und 5,1 Liter Super auf 100 km. 3 Zylinder Motor mit 1,0 Liter Hubraum und 68 PS unter der kurzen Haube geht der Aygo auf Kundenfang.

VW up!

Ja, das Ausrufezeichen gehört zu dem Fahrzeug welches Baugleich ist mit dem Seat Mii und dem Skoda Citigo und so auch meinen größten Kritikpunkt teilt: Das Beifahrerfenster kann ich nicht elektrisch von der Fahrerseite aus öffnen. Ich gestehe, das ist ein Luxus-Problem, doch für mich ist es eins.

So, war wäre denn nun “Mein Neuwagen” unter 10.000 Euro? Eine wahrlich schwierige Frage, denn ich bin noch nicht alle Fahrzeuge gefahren. Da mein Vater ja bereits zum Fiat Panda gegriffen hat, würde ich dann vermutlich das Sondermodell vom Peugeot 208 bevorzugen, wobei ich gestehen muss, dass ich dann vermutlich auf Grund der Familie zu einem Dacia greifen “müsste”. Meine Freundin war sehr angetan vom Citroen C1, ihr seht schon, diese Entscheidung kann ich nicht für euch fällen, da müsst ihr schon selber Probefahren.

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Chevrolet, Citroen, Dacia, Fiat, Nissan, Peugeot, Renault, Seat, Skoda, Suzuki, Toyota, Volkswagen / Getaggt mit: Autos unter 10000 Euro, Chevrolet Spark, Citroen C1, Dacia Lodgy, Dacia Logan, Dacia Logan Pickup, Fiat Panda, Ford Ka, kia picanto, Lada Kalina, Lada Niva, Lada Priora, Neuwagen unter 10000 Euro, Nissan Pixo, Peugeot 107, Peugeot 206+, Peugeot 208, Toyota Aygo

Suzuki feiert: Concept S-Cross hat einen Award gewonnen!

12. Dezember 2012 10:10 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
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Auf der 10. China International Automobile Exhibition 2012 in Guangzhou hat Suzuki den Award für das beste Concept Car gewonnen. Besonderes gelobt wurde das anspruchsvolle Design des Concept Cars, das gleichzeitig als evolutionärer Crossover gesehen wurde. Das Ergebnis wurde über ein Internet-, ein Handy-Voting und über öffentliche Stimmen ermittelt. Auch eine Expertenjury durfte sich zu den Concept-Fahrzeugen äussern. Die Weltpremiere feierte das Concept Car auf der Paris Motor Show im September 2012 und Suzuki kündigt mit dem Concept ein neues Fahrzeug im C-Segment an, welches gleichbedeutend eine Produktoffensive für den europäischen Markt einläutet.

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Die emotionale und dynamische Linienführung des Concept S-Cross soll laut Hersteller ein muskulöses Erscheinungsbild formen. Die verchromten Elemente, die der prägnanten Frontpartie mit modernen LEDs eine klare Struktur geben sollen, sowie die stylischen Rückleuchten im organischen Design verstärken den optischen Auftritt. Eine nach hinten abfallende Dachlinie (ich verwende nun absichtlich nicht das Wort: Coupé), glatte Konturen an den Seiten der vorderen Stoßstange sowie an der Unterseite der Türen und den Seiten des hinteren Stoßfängers sind sicherlich zuträglich für eine optimale Aerodynamik. Ein niedriges Gewicht und ein verbesserter cw-Wert dürfte auch zu niedrigen Kraftstoffverbräuchen führen.

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Ich bin wahrlich gespannt was von dem Concept übrig bleibt, die Experten und die Besucher in China können sich ja nicht irren, event. sollte man nicht mehr viel verändern und einfach mal so mutig sein wie andere Hersteller es auch schon waren. Mut soll sich ja meistens auszahlen bzw. belohnt werden.

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© Fotos: Suzuki 2012

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195 km/h im Suzuki Swift? Pottsblitz!

29. August 2012 18:46 / 2 Kommentare / Jens Stratmann
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136 PS aus einem 1.6 Liter Motor mit 16 Ventilen klingen vernünftig, vor allem wenn man bedenkt, dass man “nur” 1,1 Tonnen zu beschleunigen hat. Sebastian Bauer ist den aktuellen Suzuki Swift gefahren. Natürlich nicht irgendein Modell, nein… bei Sebastian geht es sportlich zur Sache. Den Testbeitrag über den Suzuki Swift Sport lest ihr also drüben bei passiondriving.de

Potts Blitz heißt übrigens die Kinderachterbahn des PottsPark in Minden, der Suzuki Swift ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern und kann bei den Beschleunigungswerten sicherlich mithalten. Von 0 auf 100 geht es in 8,7 Sekunden, das sind natürlich keine High-Perfomance Sportwagen-Werte, aber wir reden hier auch über einen Kleinwagen, der halt nur zwischendurch mal “ausbrechen” möchte. Ausbrechen würde das Heck dank Frontantrieb natürlich nicht so leicht, eher schiebt er über die Vorderräder, aber gegen diesen Effekt ist wohl auch schon Elektronik an Bord.

Wenn die 160 Nm von der Kurbelwelle über die 195er Reifen auf die Straße entlassen werden, dann rappelt es aber im Karton und nicht in der Kiste. Sebastian kritisierte den etwas leisen Auspuff, eine Kritik die ich ungefahren unterschreiben würde. Ich wurde nämlich letztens von einem Suzuki Swift Sport überholt (erkennt man ja leicht an der doppelflutigen Auspuffanlage) und gehört hat man hier wahrlich nicht viel (um nicht gleich “Nichts” zu schreiben). Trotzdem werde ich ihn mir mal näher anschauen, denn irgendwie reizt mich die Erfahrung dann doch wie sich 136 PS in dem kleinem Flitzer anfühlen.

Erstellt in: Suzuki / Getaggt mit: Suzuki Swift Fahrbericht, Suzuki Swift Sport, Suzuki Swift Sport Fahrbericht, Suzuki Swift Test

Als Gastfahrerin bei den German Off Road Masters – Suzuki Jimny

26. August 2012 15:32 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Gastautor
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Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich. Klar, ich rede hier von den Motor-Journalisten Gastbeiträgen auf Rad-ab.com. Heute schreibt für euch die reizende Theresa Juranek, die ich dank Mercedes-Benz beim Matthias Schweighöfer Filmdreh kennen lernen durfte. Sie wollte auch gerne mal einen Blogbeitrag schreiben, zack da ist er:

„Ich würde dich gerne beim 24-h-Offroad-Rennen als Fahrerin mit im Auto haben“ schreibt mir Michael Podlogar, selbst Motorjournalist und Chef des privaten Rennstalls Werk1 Racing, Ende Juni via Facebook. Meine erste Reaktion: „Meinst du das ernst?“ Zwar ist mir das Fahren abseits asphaltierter Straßen nicht fremd, da man als Motorjournalist des Öfteren in das Vergnügen kommt, geländegängige Fahrzeuge auf unbefestigtem Terrain zu bewegen, allerdings geschieht dies meist bei äußert gemütlichem Tempo und mit einem Instructor auf dem Beifahrersitz, der einen auf die neusten technischen Schmankerln – Bergabfahrhilfe und Co – hinweist. Die Krönung meiner bisherigen Offroad-Erfahrung war dann die Land Rover Experience Tour im vergangenen Jahr. Eine Woche querfeldein durch Bolivien, ganze ohne elektronische Hilfsmittel, aber auch ohne großen Zeitdruck. Das sieht beim 24-Stunden-Rennen der GORM (German Off Road Masters) natürlich anders aus. 24 Stunden hat man Zeit, die 17 Kilometer lange Strecke so oft wie möglich abzufahren. Wer am Ende die meisten Runden gedreht hat, gewinnt das Rennen. Ich sage zu, weil es nach jeder Menge Spaß und neuen Erfahrungen klingt, auch wenn ich mir nicht sicher bin, was die anderen Fahrer von einem kompletten Greenhorn in ihrem Team halten werden.

Der entscheidende Tag beginnt morgens um 8:00 Uhr mit einem Treffen des Teams in der Hotellobby. Der Wecker klingelt also ganze zwölf Stunden vor Rennbeginn und mir wird klar, dass die nächsten 40 Stunden weitestgehend schlaflos verlaufen werden.Im Fahrerlager angekommen schließe ich erste Bekanntschaft mit Jimbob und Jimboy, den beiden Suzuki Jimny, mit denen wir das Rennen bestreiten werden. Der leuchtend grüne Jimboy geht in der Klasse T2 (Geländewagen Serie) an den Start. Seriennah wäre der korrektere Ausdruck, denn laut Reglement dürfen Reifen, Felgen, Stoßdämpfer, Federn und noch einiges mehr von der Serie abweichen. Außerdem ist jede Sicherheitsausstattung (Käfig, Gurte, Sitze, Feuerlöschanlage…) zulässig.

Darf ich vorstellen? Jimbob:

Jimbob, startet in Klasse T1(Geländewagen verbessert), gemeinsam mit anderen Fahrzeugen, die stärker als in T2 erlaubt verändert wurden. Einzige weibliche Fahrerin im Jimbob ist Rallye-Legende Jutta Kleinschmidt, einzige weibliche Fahrerin im Jimboy bin ich. Viel größer könnte der Kontrast nicht sein. Ihr könnt mir glauben, diese Feststellung trägt nicht gerade zu meiner Entspannung bei. Gegen Mittag wird es dann ernst. Erst Fahrerbesprechung und Einführungsrunde auf der Strecke, danach zwei Stunden freies Training, hinterher eine Stunde Zeittraining, dessen Ergebnis die Startreihenfolge festlegt. Im freien Training komme ich zunächst als Copilot zum Einsatz, um den Profis bei der Arbeit zuzusehen, danach werden die Plätze getauscht. Vom 4-Punkt-Gurt in den Sitz gefesselt, drehe ich meine erste Runde auf der Kurs. Das wohl größte Kompliment des Wochenendes bekomme ich auf halber Strecke von meinem geländeerfahrenen Beifahrer: „Dich nehmen wir nicht als Copilot, dich setzen wir als Fahrerin ein!“. Bei vier Fahrern pro Auto bedeutet dies drei zweistündige Einsätze, mein erster Stint ist von 23 bis 01 Uhr geplant.

Bei Rennbeginn um 19:00 Uhr sitze ich dann allerdings wieder als Copilot im Auto, dieses Mal bei Nico Fischer, der das Rennen sowohl in der Klassen- als auch der Gesamtwertung schon einmal gewonnen hat und meinem späteren Einsatz bestimmt mindestens so skeptisch entgegen sieht wie ich. Kurz nach dem Start sinkt die Sichtweite auf wenige Meter. Aufgrund der extremen Hitze und Trockenheit ist es unglaublich staubig und die Strecke im Sorea Park, einem ehemaligen Armeeübungsgelände bei Schwerin, verschwindet innerhalb weniger Minuten unter einer dichen Staubglocke. Direkt vor dem ersten Fahrerwechsel um 21 Uhr wird das Rennen dann unterbrochen, weil Schwerin und die umliegenden Dörfer im Staub versinken und ich bin richtig frustriert. Nach der ganzen Aufregung und Vorfreude wäre ein Rennabbruch zwei Stunden vor meinem geplanten Einsatz der SuperGAU. Lange Zeit ist tatsächlich nicht klar, ob die Rallye wieder gestartet werden kann, doch die aufkommende Feuchtigkeit der Nacht bindet den Staub zumindest etwas und um 23 Uhr kommt das Zeichen zum Restart.

Aufgrund der Unterbrechung verschiebt sich mein Stint nach hinten. Es ist 1 Uhr, als ich meinen Kopf in den Helm und meinen Körper in den Überrollkäfig des grünen Jimnys zwänge. Kurzeitig frage ich mich, warum genau ich ohne Renn- und Rallyeerfahrung dieser Veranstaltung eigentlich zugesagt habe und die letzten Worte, die mir meine Teamkollegen mit auf den Weg geben, machen die Sache nicht besser: „Wenn du für die vier Runden länger als 2:15 Stunden brauchst, schicken wir einen Suchtrupp los“. Und dann brettern wir in Dunkelheit, Nebel und Staub, durch Sandlöcher und über unendlich viele Bodenwellen die Piste entlang. In der ersten Runde bin ich gefühlt noch recht zaghaft unterwegs, danach aber packen mich Ehrgeiz und Adrenalinrausch. In deutlich höherem Tempo geht es in die nächsten Runden und das Ganze fängt an richtig Spaß zu machen, auch wenn es vor allem für den Kopf richtig anstrengend ist. Die Konzentration darf nicht eine Sekunde nachlassen, sonst übersieht man ein Schlagloch oder eine Kurve und ruiniert das Fahrzeug oder fliegt aus dem Kurs. Nach vier Runden sind wir zurück in der Box, durchgeschwitzt, erschöpft und mit Staub paniert, aber immerhin in weniger als 2:15 Stunden, was mir anerkennende Kommentare des Teams einbringt.

Aufgeben? Kommt nicht in Frage!

Als ich nach einer kurzen Erholungs- und Duschpause im Hotel wieder auf dem Gelände bin, steht Jimboy in der Box und streckt sein linkes Vorderrad von sich. Nach einem übersehenen Schlagloch ist die Achse verbogen und der Suzuki fahrunfähig. Doch Aufgeben ist beim 24-Stunden-Rennen keine Option, zumindest nicht für meinen Copilot und Mechaniker Markus Klesse. Mit seinem Arbeitseifer steckt er nach und nach auch den Rest des Teams an und so wird in mühevoller Kleinarbeit und mit improvisiertem Werkzeug (da die Sauerstoffflasche leckt, wird schließlich der Kompressor des LKW genutzt) die Achse erhitzt und gerade gezogen. Mit Erfolg. Zwar kann der Jimny nun nicht mehr mit Fullspeed über die Piste gepeitscht werden, aber zumindest ist er nach sechs Stunden zurück im Rennen. Und noch etwas hat sich über Nacht geändert. Ein kräftiger Wind weht und zerbläst die Staubglocke, sodass das die Rallye, von vielen unerwartet, nun doch bis zum Ende durchgezogen werden kann. Ich bin glücklich. Um 19 Uhr fahren dann unter dem Jubel der Zuschauer und Teammitglieder die beiden Suzukis zeitgleich durch den Zielbogen und mit ihnen 33 der 48 gestarteten Fahrzeuge. Die Platzierung ist durch die lange Unterbrechung vernachlässigbar – ich glaube Rang 26 – aber Team und Autos haben den Extrembelastungen getrotzt und hielten bis zum Ende durch.

Ich wollte noch Danke sagen!

Danken möchte ich vor allem Michael Podlogar für die Einladung und sein Vertrauen in mein fahrerisches Können, meinem Copilot Markus Klesse, der nicht nur völlig tiefenentspannt neben mir saß und mir so ein sicheres Gefühl vermittelte, sondern auch den Suzuki trotz Achsschaden nicht aufgab und zurück auf die Strecke brachte, dem gesamten Werk 1 Racing Team für ein großartiges Wochenende und natürlich Jens Stratmann für das Zurverfügungstellen seines Blogs.

Quatsch, ich habe zu Danken Theresa, viel Dank für diese Eindrücke in eine – mir unbekannte – Offroad Welt ich hatte teilweise beim lesen das Gefühl dabei gewesen zu sein.

Erstellt in: Auto-News, Fahrberichte, Suzuki / Getaggt mit: 24 Stunden Rennen GORM, 24h Rennen GORM, Fotos German Off Road Masters, Gastbeitrag, Gastbeitrag Theresa Juranek, German Offroad Masters 2012, GORM 2012, Jimbob, Jimboy, Jutta Kleinschmidt Suzuki, Offroad Jimny, Offroad Masters 2012, Suzuki Christian Andersen, Suzuki Jimny, Suzuki Jimny Offroad, Suzuki Markus Klesse, Suzuki Matthias Krüger, Suzuki Michael Podlogar, Suzuki Theresa Juranek, Theresa Juranek, Werk 1 Racing Team, Werk1 Racing, Werk1 Racing Team

Suzuki zeigt auf dem Autosalon in Paris 2012 den Suzuki S-Cross!

10. August 2012 16:34 / 3 Kommentare / Jens Stratmann
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Aus dem Land der aufgehenden Sonne (war doch Japan, oder?) kommt Suzuki. Suzuki ist bekannt für seine Kleinwagen und für die Allradfahrzeuge. Vom 29.09. bis zum 14. Oktober zeigt Suzuki (in der Halle 5.2 am Stand 509) eine Weltpremiere. Doch die Besucher sehen kein fertiges Fahrzeug, nein es ist ein Concept Car. Mit dem Suzuki S-Cross sehen wir dann also eine Studie von einem Crossover im sogenannte C-Segment. Zusätzlich möchte Suzuki einen Ausblick geben auf die Mobilität der Zukunft. Sprich die Scheinwerfer werden LED-Elemente beinhalten und die Marke an sich will stylisch, modern, emotional und wertig “rüber kommen” – ob Sie es schafft? Weiß ich nicht. Ich bin bereits bei an den Pressetagen in Paris (2 Tage vor der offiziellen Eröffnung), werde allerdings die Pressekonferenz von Suzuki schwänzen, denn die soll schon um 7:30 Uhr stattfinden. Hier eine Zeichnung vom S-Cross, so ähnlich könnte das Concept-Fahrzeug aussehen:

© Suzuki 2012

Neben dieser Weltpremiere des Concept S-Cross präsentiert Suzuki auf dem Pariser Automobil-Salon die  aktuelle Produktpalette.

Erstellt in: Suzuki / Getaggt mit: Automobilsalon Paris 2012, News vom Autosalon Paris 2012, S-Cross, Suzuki Autosalon Paris 2012, Suzuki S-Cross
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