Archive for the Volkswagen Category

Techno Classica 2015 Highlights: Der VW Golf 1 GTI!

Gewinner! Ich bin ein Gewinner! Okay, nach zwei Niederlagen musste das aber nun auch mal sein. Ihr seid Quereinsteiger? Ich spiele gerade gegen Moritz Nolte vom Automobil-Blog Auto-Quartett. Mit Fahrzeugen die auf der Techno Classica ausgestellt werden und meim letzten Match gewann mein Lamborghini Countach gegen seinen De Tomaso. Es steht nach Punkten 2:1 – wobei hier liegt der Spaß ja eher im Vordergrund und der nicht Sieg.

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Spaß hätte ich ja an einem 1er GTI! Also der VW Golf I als GTI und den schicke ich jetzt ins Rennen. Die drei heiligen Buchstaben GTI stehen für Gran Turismo Injektion und die drei Buchstaben wurden bei Volkswagen für besonders stark motorisierte Modelle verwendet. Nach dem VW Golf GTI, gab es den VW Polo GTI, den VW Lupe GTI usw. – inzwischen haben die R-Modelle die Nase vorne was die Leistung betrifft, aber an den Kultstatus vom 1er GTI, kommen die auch nicht ran.

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Der VW Golf I wurde in Deutschland von Mai 1974 bis Juli 1983 gebaut. Der letzte VW Golf I GTI verließ im Dezember 1983 die Produktionslinie. Gerüchte halber soll der Weihnachtsmann sich noch einen gewünscht haben, ist das Exponat hier deswegen rot? Der GTI wurde übrigens damals von den VW Ingenieuren quasi als Hobby-Projekt gebastelt, konnte ja keiner ahnen, dass der Erfolg so einschlagen würde. Später wurde er beworben mit “Golf GTI. Serienmäßig noch exclusiver” oder man nannten ihn das Auto mit Sportanzug. Ich mag den GTI, leider wurden viele Modelle verbastelt. Ich persönlich hätte es damals aber vermutlich auch gemacht. F-F-F! Felgen, Fahrwerk, Fertig! Vermutlich noch eine andere Auspuffanlage. BBS-Felgen in 15″, ja das wäre heute mein 1er GTI!

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Viele wünschen sich vermutlich die 1.6 Liter GTI Modelle mit 110 PS, mein Herz schlägt für den letzten, den mit den breiten Rückleuchten und dem 122 PS starken 1.8 Liter Benziner. Ja, doch! Für genau so einen VW Golf I GTI würde ich Platz machen in meiner Garage. Doch mit Hubraum und Leistung kann ich nun nicht punkten und auch die Beschleunigungswerte (9,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h) ziehen nun keinen Hering vom Teller. Also versuche ich es mal mit etwas ganz fiesem: Leergewicht! Der erste GTI hat ein Leergewicht von ca. 810 kg! Was will Moritz wohl dagegen setzen?

Meine Meinung zum neuen VW T6: Satz mit X, das war wohl nix!

Hätte mich Volkswagen Nutzfahrzeuge gestern zu einem Dire Straits bzw. zu einem Konzert von Mark Knopfler eingeladen, dann wäre ich nicht enttäuscht gewesen. Das Konzert war allererste Sahne und zum ersten Mal habe ich einen Künstler erleben dürfen, der nur die beliebten Hits gespielt hat. Das lag natürlich auch daran, dass es ein kurzes Privat-Konzert war und man die gespielten Lieder an einer Hand abzählen konnte.

Mit viel Applaus wurde der Kopf der Dire Straits verabschiedet. Der neue VW T6 bekam weniger Applaus, denn der verdient den Begriff “neu” eigentlich nicht. Der neue VW T6 ist rein äusserlich betrachtet ein Mopf, eine Modellpflege, ein Facelift. Kennt ihr noch Familienduell? Ich hätte an dem Abend 100 Personen fragen können: “Was ist das für ein Fahrzeug” und T5 wäre die Topantwort gewesen, jede Wette? Nicht mehr und nicht weniger und die 2 Millionen T5 Besitzer werden sich freuen, denn dann dieser geschickten Marketing-Aktion gehört ihr Bulli noch lange nicht zum alten Eisen.

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Wenn die sich jetzt noch aus dem Tuning-Handel LED Rückleuchten und andere Scheinwerfer besorgen, dann wird keiner auf den ersten Blick sagen können, ob es nun ein T5 oder ein T6 ist. Immerhin schreibt Volkswagen es auch nicht auf das Heck, das wäre ja auch noch schöner gewesen. Im Innenraum hat sich was getan, technisch gesehen hat man sich auch bei den Assistenzsystemen aus dem Volkswagen-Baukasten bedient und natürlich zogen nun auch neue Motoren ein, doch er muss sich nun beweisen. Rein optisch gesehen, war ich gestern enttäuscht! Nicht von der Veranstaltung, auch nicht vom Konzert, nicht von der Bulli-Parade, nein vom “neuen” T6 – denn wirklich neu wirkt der nicht. Kein neues Phänomen, das kennt man ja durchaus auch vom VW Golf.

Für Ausfahrt.TV habe ich übrigens dieses Video hier mitgebracht, da ich alleine in Amsterdam war, stellte mir Volkswagen freundlicherweise ein Kamera-Team und übernahm auch die Ton-Arbeit, geschnitten habe ich selber. Das Bild- und Tonmaterial ist also von VW, der Text im Video ganz allein von mir:

Doch was hätte man anders machen sollen? Fragt mich nicht, ich weiß es nicht. Eines dürfte klar sein: Der neue VW T6 wird sich auch wieder gut verkaufen, doch was heißt das für die Zukunft? Wird sich das Design der anderen Modelle auch nur noch wenig verändern? Keine Revolution mehr? Eine leichte Evolution? Immerhin: In der Basis wird er günstiger! Eine Milchmädchen-Rechnung, denn durch die ganzen optionalen Features die der VW T6 nun bietet, wird er unterm Strich teurer, aber das müssen wir erst einmal abwarten. Rein äußerlich: langweiliges Facelift, doch wie ist das mit der Liebe? Kommt es da auf Äusserlichkeiten an? Zählen wirklich innere Werte? Dann hat sich ja schon etwas getan…

Ich bin gespannt wie er sich fährt, da ich in meinem Leben bereits einen VW T2, einen T3, einen T4 und einen T5 bewegt habe, möchte ich die Reihe natürlich mit dem T6 krönen und dann muss ich unbedingt mal die Sport-Taste betätigen. Wie wäre es mit einer 204 PS Runde über die schönste Strecke nördlich der Nordschleife? (Bilster Berg)

Video / Fotos: Das ist der neue VW T6 – der Bus – der Bulli – der Transporter! Die Generation Six!

Das wurde aber auch mal Zeit. Die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge stellte in Amsterdam die sechste Generation der Transporter-Baureihe vor. Das Erfolgsmodell wird nunmehr seit 65 Jahren gebaut und allein die fünfte Generation wurde knapp zwei Millionen Mal in 12 Jahren verkauft.

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Das Exterieur wurde nicht stark verändert. Präzise Linien und Kanten ziehen sich von der Frontpartie bis ins Heck fort, was eine einheitliche Optik „wie in einem Stück gegossen“ erzeugt. Als Basis für alle T-Modelle dient das Nutzfahrzeug. Nach dem Transporter kommt quasi der Caravelle, der erstmals als Highline bestellbar ist. Die Top-Variante ist dann der Multivan, dessen Variabilität und Raumangebot besonders Familien und Outdoor-Sportler schätzen.

Je nach Modell und Anforderung ist der Innenraum sowohl mit seinen Materialien als auch mit seinen Ablagemöglichkeiten entweder sehr praktisch bei den Transporter-Versionen oder besonders edel und individuell beim Multivan. Die Nutzungsmöglichkeiten des Innenraums sind alles in allem sehr variabel, auch durch die elektrischen Sitze. Über die, auf Wunsch mit Zuziehhilfe ausgestattete oder ganz elektrisch zu betätigende, Heckklappe lässt sich der Transporter beladen.

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In der neuen Transporter-Baureihe kommt eine neue TDI-Motoren-Generation zum Einsatz. Der TDI-Motor mit 2,0 Litern Hubraum hat wahlweise 62 kW (84 PS), 75 kW (102 PS), 110 kW (150 PS) oder 150 kW (204 PS). Der 2,0 Liter Vierzylinder- Benziner leistet entweder 110 kW oder 150 kW. Die Euro5 und Euro6-Motoren verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System und sollen etwa einen Liter Kraftstoff (im Schnitt 15%) gegenüber der Vorgängergeneration sparen.

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Die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Cruise Control (DCC) ist neu für die T-Baureihe. Mit ihr kann das Fahrzeug an die drei Fahrmodi Komfort, Normal und Sport angepasst werden. Die elektrisch einstellbare Dämpfung stellt sich dann via vorgewähltem Programm dem ausgewählten Fahrstil an.

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In Puncto Sicherheit bieten sowohl der Transporter, der Multivan und der Caravelle eine gute Ausstattung, die zum Teil schon serienmäßig an Bord ist, wie zum Beispiel das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ im Multivan Business. Es soll den Fahrer in kritischen Situationen optisch, akustisch und mit einem leichten Bremsruck warnen, um Kollisionen zu vermeiden. Erkannt werden diese Situationen per Radar. Die automatische Distanzregelung („ACC“) kann das Fahrzeug in Verbindung mit dem DSG automatisch abbremsen, dies soll vor allem in Kolonnen oder in Stausituationen hilfreich sein. Die City-Notbremsfunktion soll bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h unterstützen und bei einem Hindernis automatisch abbremsen. Die Multikollisionsbremse ist im Transporter serienmäßig verbaut. Optional bekommt man den „Light Assist“, der das Fernlicht selbstständig ein- und ausschaltet. Fahrzeuge mit Multifunktionsanzeige sind serienmäßig mit der „Müdigkeitserkennung“ ausgestattet. Auf Wunsch intergriert ist die elektronische Sprachverstärkung, die die Stimme des Fahrers automatisch über die Lautsprecher der Radioanlage an die Passagiere verstärkt widergibt. Für alle Fahrzeuge mit dem Allradantrieb 4MOTION gibt es auf Wunsch den Bergabfahrassistenten, für den Anhängerbrtrieb kann man die elektronische Gespannstabilisierung ordern. Eine neue Frontscheibenheizung steht zu guter letzt auch noch auf der Ausstattungsliste.

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Alle Geräte sind mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet, was die Sicherheit beim Fahren erhöhen soll. Außerdem verfügt der 6,33 Zoll große Bildschirm über eine Annäherungssensorik. Nähert sich eine Hand, schaltet das System in den Bedienmodus, danach wird per Wischbewegung gesteuert. Die je nach Ausstattungsumfang verbaute Mobiltelefon-Schnittstelle “Comfort“ beinhaltet eine induktive Antennenkopplung an die Fahrzeugmobilfunkantenne, einen USB-Anschluß und eine Ablage für das Mobiltelefon. Die Navigationsgeräte „Discover Media“ und „Discover Media Plus“ sind mit den Guide & Inform Diensten von Car-Net ausgestattet, um den Internetzugang zu gewährleisten.

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Das Sondermodell „Generation SIX“ wird exklusiv zur Markteinführung angeboten. Es basiert auf dem Multivan Comfortline, aber mit diversen Ausstattungsumfängen ergänzt und aufgewertet. Serienmäßig sind die Privacy-Verglasung, LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht sowie das Chrompaket. Als Option bekommt man vier verschiedenen Lackierungen mit passenden Dekorelementen sowie die 18-Zöller „Disc“ im Retrodesign in zwei unterschiedlichen Farbgestaltungen. Assistenten sind auch einige ab Werk inklusive, beispielsweise der Parkpilot vorn und hinten, der Side Assist mit elektrisch anklappbaren Spiegeln, die Geschwindigkeitsregelanlage und die Adaptive Cruise Control (ACC). Für weiteren Komfort sorgen die Radioanlage Composition Media, spezifische Alcantara-Sitze, ein Multifunktionslenkrad, eine Sitzheizung und eine Climatronic. Lenkrad, Schalthebel und Fußmatten sind farblich abgesetzt beziehungsweise umrandet.

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Die Basispreise entsprechen in etwa denen des Vorgängers oder auch leicht darunter. Der Transporter startet bei 27.412 Euro für den 62 kW-TDI, der Multivan beginnt bei 29.952 Euro für den Multivan Conceptline mit 62 kW-TDI. Der bisherige Startline wird durch den aufgewerteten Trendline erstetzt, dieser startet bei 34.301 Euro.

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Erstes Fazit: Kein neues Modell, aber ein gutes Facelift. Die Veränderungen beim Design muss man suchen, aber unter der Karosserie hat sich einiges getan, man darf also gespannt sein wie er sich fährt.

Fotos: VW Golf GTI Supersport – der neue GTI für GT6!

Es ist inzwischen ein guter Brauch: Hast du einen geilen GTI – dann zeigst du ihn auch! Und Volkswagen erweitert seinen GTI- Fuhrpark und bringt den VW Golf GTI Supersport auf die virtuelle Rennstrecke, besser gesagt auf die Playstation – denn für das Spiel GranTurismo gibt es nun ein neues Fahrzeug und das hat es in sich. Unter der Haube des Volkswagen GTI Supersport steckt ein (rein virtuell) 503 PS starker VR6 TSI-Motor der seine Kraft über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) abgeben darf. Hach, ein Golf GTI mit VR6 Motor! Damals hieß sowas noch VW Golf VR6. Den nachfolgenden GTI, den kann man sich leider nicht kaufen, den kann man sich nur virtuell herunterladen:

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Optisch betrachtet: Ein richtiger Sportwagen! Auf der Playstation 3 liegen dann maximal 665 Nm an der virtuellen Kurbelwelle an und wenn der Fahrer das Pedal komplett durchtritt, bzw. die Beschleunigungstaste am Gamepad drückt, dann katapultiert der VW Golf GTI Supersport innerhalb von 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit könnte bei 300 km/h liegen, aber wir wissen ja nun alle, dass es auch Rennstrecken mit Höchstgeschwindigkeit gibt. Ob das Limit wohl auch bei einem GT6 Update für die virtuelle Nordschleife gilt? Egal!

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503 PS, 665 Nm? Das funktioniert nicht mit einem Fronttriebler, der würde die Kraft ja gar nicht auf die Straße bekommen. Das weiß man auch bei Volkswagen, deswegen bekommt der virtuelle VW Golf GTI Supersport natürlich auch den Allradantrieb (4MOTION). In den voluminösen Radkästen drehen sich 20″ Felgen.

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Ich komme ja aus der Tuning-Branche, unter uns? Das wäre ein Optik-Paket für mich. Große Lufteinlässe, viel Carbon und alles wirkt wie aus einem Guss. Der VW Golf GTI Supersport verfügt über richtig breite Backen, die Radkästen zeigen sich verbreitert und der riesige Dachspoiler wird dafür sorgen, dass der Anpressdruck auf der Hinterachse auch stimmt.

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Damit das Fahrzeug auch rein optisch zum virtuellen Fahrer passt, kann man den sportlichsten GTI aller Zeiten (leider nur virtuell) in den Farben “Gran Turismo Red”, “Lapiz Blue”, “Reflexsilber” oder “Oryxweiß” konfigurieren. Das Fahrzeug selbst steht den GT6 Spielern ab sofort zum Download zur Verfügung und könnte der Grund dafür sein, dass ich meine Playstation in den kommenden Tagen mal wieder anschließe.

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Vision GT – was wir davon wohl in der nächsten GTI-Version wieder sehen werden? Eventuell die Lichtzeichnung vorne? Die Nebelscheinwerfer? Das LED Tagfahrlicht? Der schmale GTI Kühlergrill? Die Motorhaube mit den Luftauslässen? Der Frontspoiler? Die geilen Felgen? Vermutlich sind es die Aussenspiegel, die Endrohre, das VW Zeichen und das GTI Emblem ;).

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Fotos: © Volkswagen 2015