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NAIAS 2015: VW zeigt das Cross Coupé GTE SUV Concept …

Gleich Anfang 2015 fand die North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit statt. Volkswagen stellte dort erstmals seine fünfsitzige SUV-Studie Cross Coupé GTE vor. Die Wolfsburger wollten damit einen weiteren Ausblick auf die neueste SUV-Baureihe auf Basis des modularen Querbaukastens (MQB) geben, die zum ersten Mal mit einem sportlich-sparsamen V6-Plug-In-Hybridantrieb ausgestattet sein wird.

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Unter der Haube des Cross Coupé GTE befinden sich ein 3,6 Liter-V6-Benziner und zwei Elektromotoren. Der direkteinspritzende Sechszylinder hat 206 kW (280 PS) und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Die zwei E-Motoren verfügen über 40 kW und 220 Nm sowie 85 kW und 270 Nm., insgesamt also 265 kW / 360 PS. Von 0 auf 100 beschleunigt das Cross Coupé GTE in 6,0 Sekunden, der Vortrieb endet dann bei 209 km/h. Im Mitteltunnel ist die Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energiegehalt von 14,1 kWh untergebracht, sie soll dem Cross Coupé GTE über eine Distanz von 32 Kilometern rein elektrisches Fahrer erlauben.NAIAS-2015-Highlights-496

Im GTE-Modus sind Gaspedal-, Getriebe- und Lenkungskennlinie noch sportlicher abgestimmt, das soll eine dynamischere Fahrweise ermöglichen. Der FSI und die E-Maschinen arbeiten beim Boosten zusammen, um die volle Systemleistung und das größte maximale Systemdrehmoment herauszuholen.
Das Cross Coupé GTE rollt auf auf 22-Zöllern im 10-Speichen-Design, es hat eine recht hohe Frontpartie und exakte Kanten in der langen Motorhaube. Die weit nach hinten gesetzte A-Säule und die schräg stehende C-Säule sollen die sportliche Exklusivität als und die Robustheit des großen SUV unterstreichen.NAIAS-2015-Highlights-504

Die Größe des Innenraums soll durch die horizontale Gliederung der Instrumententafel betont werden. Alle Systeme sind fugenlos integriert und sollen mit der interaktiver Gestensteuerung zu bedienen sein. Die Sportsitze sind außen mit dunkelblauem und innen mit perforiertem Nappaleder bezogen. Die integrierten Haltevorrichtungen in den Kopfstützen können für Tablets genutzt werden, über die Volkswagen App „Media Control” kann man per WLAN auf Funktionen des Infotainments zugreifen.

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Messe-Highlights: Fotos Motorshow Essen 2014 #05

In der Halle 9.1 – das ist dort wo sich selbst eingefleischte Motorshow-Essen-Messebesucher nur selten verirren – da steht ein VW Golf 1 Caddy. Ein ganz besonderer, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen.

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Dieser Caddy-Jet verfügt über eine Straßenzulassung und hat aktuell sogar noch Tüv bis Juli 2015. Wie funktioniert das? Das Triebwerk hinten auf der Ladefläche gilt im öffentlichen Straßenverkehr als Zuladung, sprich dieser Caddy darf seinen Turbinen-Antrieb nur auf abgesperrten Grundstücken zünden.

Was passiert dann? Nach einen halbautomatischen Startvorgang läuft die Turbine bei ca. 6000 U/min und schiebt dann bei Vollast mit ca. 16.550 U/min den VW Caddy nach vorne. Das Geräusch? Wie bei einem Kampfjet. Die Beschleunigung? Vermutlich mörderisch, vor allem wenn man nicht bei 270 km/h aufhört. Theroretisch wären vermutlich auch Tempo 450 km/h drin…

Der Verbrauch? 15 kg Kerosin pro Minute. Dennoch, ich habe den Caddy einmal live in Aktion gesehen und hab mich in Essen tierisch gefreut ihn nun auch mal statisch zu sehen.

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Messe-Highlights: Fotos Motorshow Essen 2014 #01

Nicht ganz chronologisch möchte ich ab heute bis zum 07.12.2014 täglich ein Messe-Highlight Artikel raushauen zur Motorshow in Essen. Das mir die Messe in diesem Jahr weniger zusagt, hatte ich in meinem Prolog ja bereits zum Ausdruck gebracht. Trotzdem habe ich ein paar Fahrzeuge entdeckt, die ich euch unbedingt zeigen muss.

Oldtimer-Fans bzw. Liebhaber von originalen Fahrzeugen sollten nun lieber wegklicken, denn die könnten Tränen in die Augen bekommen. Heute zeige ich euch ein Hot Rod, allerdings ein relativ untypisches.

Zwischen den Hallen, in der sogenannten Galerie, gibt es nicht nur die Gelegenheit sich am Truck von Dr. Oetker zu stärken, nein – dort gibt es neben zahlreichen Hot Rods auch diesen besonderen Karmann-Ghia zu entdecken. Dr. Oetker kommt aus Bielefeld, dieser Karmann hier ursprünglich aus Osnabrück – doch nun hat er es faustdick hinter den Ohren bzw. unter der neu gestalteten Haube / Front.

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Dieser einzigartige Volkswagen Karmann Ghia – der nicht umsonst den Beinamen “Blue Mamba” trägt, wurde von Deanz Rodz und dem Race Carz Team aus Graymount in Illionois (USA) geschaffen und hat in den letzten Jahren eigentlich fast jeden Automobil-Custom-Preis in den USA gewonnen.

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Unter der Haube befindet sich eine Leihgabe von einer  Viper. Wir sprechen hier über einen 8.4-Liter-V10, der eine irrsinnige Leistung von 650 PS produziert. Die ganze Kraft wird über ein 6-Gang Schaltgetriebe auf die Hinterachse befördert, kein Wunder also, dass der Karmann Ghia auch einen Überrollkäfig spendiert bekommen hat, oder?

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Dean begann der Arbeit an seinem Karmann Ghia im Jahre 1999. Dean musste wohl einfach zuschlagen, obwohl ein Karmann Ghia nicht wirklich als Hot Rod bekannt ist. Es war wohl Liebe auf dem ersten Blick. Dean schlug zu, kaufte den 1967er Karmann Ghia und tat was ein Schrauber tun musste. Er zerlegte den Klassiker. Der Rahmen der “Blue Mamba” wurde von Hand geschweißt und der Rahmen selbst könnte bis zu 1000 PS aushalten. Die Karossiere wurde verbreitert, er verlängerte die Front um Platz zu schaffen für den 8,4 Liter V10 – Antrieb, cleante die restliche Karosserie und baute, baute und baute.

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Es ist ein Stilmix, so erkennt man z.B. an der Front die Scheinwerfer von einem Mini Cooper und am Heck sind es eigenes hergestellte Rückleuchten. Allein der Innenraum oder die Lackierung zeugen von dem puren Individualismus.

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Wichtig: Alles was aussieht wie Blech und Stahl – ist auch aus dem Material, Glasfasermatten wurden hier nicht verbaut. Der Innenraum zeigt sich sportlich und komplett mit Teppichboden ausgekleidet… und je länger ich mir das Schmuckstück angesehen habe umso mehr habe ich verstanden warum Dean sich den Karmann Ghia ausgesucht hat um dieses besondere Schmuckstück auf die Räder zu stellen.

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Über Karmann-Ghia: Der VW Karmann-Ghia wurde von Karmann in Osnabrück gebaut. Es wurden genau 362.585 Coupés und 80.881 Cabriolets gefertigt. Die Technik war zum größten Teil identisch mit dem des VW Käfer. Die Modelle liefen von 1955-1974 vom Band und unter die Haube kamen die typischen Motoren mit einer Höchstleistung von 54 PS. Die blaue Mamba da oben hat also ungefähr die 12 fache Leistung und auch vor der Umbauarbeit ziehe ich meinen Hut.

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Fahrbericht / Test / Video: Der neue VW Polo GTI (2015 / 192PS / DSG)

Seit dem Polo G40 in den 80/90er Jahre ist der neue Polo GTI nun die vierte/fünfte Generation (es kommt halt darauf an wie man zählt) des Power-Zwerges. Zu einem Basispreis von 22.275 Euro bekommt man den frontgetriebenen Volkswagen erstmals als Handschalter, für das DSG, was auch in unserem Testfahrzeug verbaut war, zahlt man 23.750 Euro. Wer die 5-türige Variante haben möchte, zahlt zu dem jeweiligen Basispreis nochmal 800 Euro drauf.

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Im Vergleich zum Standard-Polo ist der neue VW Polo GTI ein sportlicher Kraftprotz. Rundherum 17“ Aluminiumfelgen (7,5 x 17 – bereift mit 215/40/17″) vor rot lackierten Bremssätteln, außerdem breitere Schweller und tiefere Schürzen. Von vorne schaut man auf den schwarz lackierten Wabengitter-Kühlergrill mit GTI-Schriftzug, von hinten auf den kleinen Heckflügel, die neuen Rückleuchten und die verchromten Doppelendrohre. Als Option bekommt man LED-Scheinwerfer, zwischen denen der GTI-typische rote Streifen verläuft. In der Aufpreisliste stehen sonst noch ein Panorama-Schiebedach, eine Klimaautomatik und eine Rückfahrkamera, die ich durchaus empfehlen würde.

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Traditionell im GTI-Stil findet man im Innenraum Alu-Pedale, ein abgeflachtes Sportlenkrad mit roten Kontrastziernähten und beheizbare Sportsitze mit Karo-Bezügen, diese bekommt man auf Wunsch auch in Alcantara-Lederoptik.

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Serie im neuen GTI ist das Radio „Composition Touch“ mit 12,7“ großem Touchscreen-Display, 4 Lautsprechern und der Möglichkeit, über eine AUX-Buchse andere Geräte anzuschließen. Optional sind weitere Radiosysteme erhältlich, außerdem das Navigationssystem “Discover Media“. Über die optionale MirrorLink-Steuerung lassen sich unterschiedliche Smartphone-Apps nutzen, das konnten wir vor Ort aber nicht ausprobieren.

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Sicherheit wird beim neuen VW Polo GTI groß geschrieben, zu bieten hat er neben einem elektronischen Stabilisierungsprogramm unter anderem auch eine Multikollisionsbremse, die nach einem Unfall allein abbremst, sowie diverse Assistenz- und Sicherheitssysteme wie z.B. eine Reifenkontrollanzeige, Müdigkeitserkennung, Warnblinkautomatik, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht. Die elekronische Differentialsperre XDS soll das Kurvenverhalten noch sportlicher und sicherer machen, indem die Kraft auf das äußere Rad umgeleitet wird und so ein Durchdrehen vermieden wird. Serienmäßig sind auch der Berganfahr-Assistent, Parksensoren und elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel.

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Downsizing? Nee! Eher zurück zur eigenen Vergangenheit! Während der Vorgänger 180 PS aus einem 1.4 Liter Motor kitzelte überzeugt der neue VW Polo GTI mit einem neuen Antrieb. Der aufgeladene Vierzylinder-Motor der Baureihe EA888 verfügt nun über 1,8 Liter Hubraum und hat jetzt 192 PS (141 kW), er bringt den Polo GTI in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das maximale Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter bei 1250-5300 Umdrehungen pro Minute in Verbindung mit dem DSG. Handgerissen stehen hier 320 Nm an der Kurbelwelle zur Abholung bereit. Bei 236 km/h ist aber dann Schluss, womit er aber trotzdem zu den schnellsten Kleinwagen gehört. 45 Liter Super können getankt werden, laut Volkswagen liegt der Normverbrauch bei 5,6 Litern. Die CO2-Emissionen liegen, beispielsweise dank ECO Start-Stopp-Funktion und Bremsenergie-Rückgewinnung, bei 129 g/km. Der Verbrauch auf der Rennstrecke? NEFZ x 3?! Aber in der Realität, sprich im Alltag wird man den ja auch nur selten über die Rennstrecke quälen, oder?

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Das straffe Sportfahrwerk ist 15mm tiefer gelegt. Beim optional erhältlichen „Sport Select“-Fahrwerk mit „Sport Performance Kit“ kann der Fahrer zwischen zwei verschiedenen Fahrwerksabstimmungen auswählen. Der normale Modus ermöglicht schon ein dynamisches und komfortables Fahren, der Sportmodus strafft die Dämpfung zusätzlich und ermöglicht ein noch dynamischeres Fahrgefühl. Der Motorsound wird im Sportmodus ebenfalls “synthetisch” verstärkt – mir wäre eine lautere Auspuffanlage lieber, da bin ich ehrlich.

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Der neue VW Polo GTI wiegt im Leerzustand 1280 kg zu dem 440 kg zugeladen werden dürfen, davon 75 kg auf das Dach. Der Kofferraum fasst zu diesem Zweck maximal 882 Liter bei umgeklappten Rücksitzen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 1710 kg, die maximale Anhängelast 1200 kg.

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Nun noch kurz etwas zu den Maßen: Der Wolfsburger hat eine Höhe von 1,44 m, mit Außenspiegeln eine Breite von 1,90 m und eine Gesamtlänge von 3,98 m bei einem Radstand von 2,47 m. Sein Wendekreis liegt bei 10,6 Metern.

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Genug der Worte, oder? Im nun folgenden Video erfahrt ihr mehr zum Fahrverhalten und wie uns, also Jan von auto-geil.de und mir, der neue VW Polo GTI DSG gefällt:

Fazit: Während ich früher gesagt hätte: “Felgen, Fahrwerk, Fertig…” sag ich heute nur noch: Sportauspuff-Anlage, ich mag die Felgen, tief genug ist er mir auch, vom Innenraum top und auch die Stoßstangen hat VW doch wirklich super hinbekommen. Selbst mit 4-Türen gefällt er mir, was bei Kleinwagen nicht immer der Fall ist. Der neue VW Polo GTI ist ein sportlicher, kleiner Flitzer und verdient definitiv das Prädikat: “Pocket Rocket”. Die neuen LED-Scheinwerfer sehen top aus, die Sitze sind bequem und bieten einen guten Seitenhalt, das DSG schaltet sich zügig durch die Gänge und man kann natürlich auch weiterhin manuell Einfluss nehmen auf die Gangwahl. Das Fahrwerk zeigt sich immer noch komfortabel und die Lenkung? Super, wirklich super. Leichtgängig, direkt und mit einer guten Rückmeldung.