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Category Archives: Volkswagen

Angesehen: VW Cross Caddy 2013

16. Juni 2013 14:35 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
vw-cross-caddy-2013

Es ist ja mehr oder weniger ein offenes Geheimnis: 2015 wird ein neuer VW Caddy bzw. ein Facelift auf den Markt kommen. Bis dahin verwöhnt man die Zielgruppe halt mit Sondereditionen oder gar Sondermodellen. Bei Volkswagen hat man Erfahrung damit “normale” Fahrzeuge einem Cross-Look zu geben und damit dann zusätzlich ein paar Euro zu verdienen. Warum eigentlich nicht, vor allem wenn man nicht nur Offroad spielt, sondern dank optionalen Allradantrieb sogar einen Mehrwert bietet?

vw-cross-caddy-2013

Eine Haldex-Kupplung sorgt im VW Cross Caddy 4MOTION für den Vortrieb wenn die großen Motoren verbaut sind. Ja, den Cross Caddy gibt es auch mit der Basismotorisierung. Zu einem Preis ab ca. 22.300 Euro gibt es den Cross Caddy. Dafür bekommt man die schwarzen Radläufe, die geänderten Seitenschweller, die Ansätze an Front und Heck und natürlich die 17″ Alufelgen. Machen wir es kurz: Für einen Aufpreis von ca. 3500 Euro bekommt man hier ein Offroad-Styling Paket! Zu Preisen ab 29.000 Euro dann halt auch mit der Haldex-Kupplung (also Allrad) und entsprechenden Antrieb. Wer es günstiger haben möchte muss zum Transporter greifen, den gibt es auch in der Cross-Caddy Variante zu einem Preis von unter 19.000 Euro.

vw-cross-caddy-2013-innenraum

Dabei ist der VW Caddy für mich eher der Familientransporter als das typische Nutzfahrzeug auch wenn es inzwischen schöne Werkstattausbauten für den Volkswagen Caddy gibt! Schön finde ich die neuen Farben, den Cross Caddy gibt es z.B. in Viper-Grün, in dem hier gezeigten Rot oder halt in sämtlichen anderen Caddy-Farben.

vw-cross-caddy-2013-heck

Unter der Motorhaube gibt es immer noch keine Motorabdeckung um das Problem mit der schwer schließenden Heckklappe hat man sich auch noch nicht gekümmert aber die Schiebefenster sollen inzwischen dicht sein und keine Probleme mehr verursachen. Geschmäcker sind verschieden, dass ist bekannt. Aber Geschmäcker ändern sich auch. Hätte ich vor 5 Jahren vermutlich noch über einen Cross-Caddy geschmunzelt kann ich heute gut und gerne nachvollziehen wenn man sich für so ein Modell entscheidet.

vw-cross-caddy-2013-motorraum

Erstellt in: Auto-Blog, Caddy Langzeittest, Volkswagen / Getaggt mit: Volkswagen Caddy Allrad, VW Caddy, VW Caddy 4MOTION, VW Caddy Allrad, VW Caddy Cross, VW Cross Caddy

VW bringt dieses Jahr noch den VW Golf 7 GTD auf den Markt!

28. Mai 2013 22:34 / 5 Kommentare / Jens Stratmann
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TDI, GTI, GTD! Natürlich kennt jeder der einen VW Golf kennt auch den GTD. Bis dato dachte ich immer es würde getunter Turbo-Diesel heißen, stimmt aber angeblich gar nicht. Nun, wie denn auch sei, der 4-Zylinder TDI leistet 184 PS, verfügt über ein Drehmoment von 380 Nm, steht auf 17″ Felgen und wird dank Sportfahrwerk auf der Straße gehalten. Bis zu 230 km/h sind drin und man sollte beim 0 auf 100 Wert nicht vergessen, dass man in einem Golf 7 Diesel sitzt: 7,5 Sekunden! Interessanter ist wohl der Verbrauch: VW spricht von 4,2 Liter! Nein, nicht Hubraum – Verbrauch! Auf den Markt kommt der Turbodirekteinspritzer Mitte 2013 und die potenziellen Käufer müssen sich nur noch entscheiden ob man lieber die Gangwahl vornimmt (6-Gang Getriebe) oder ob die Gänge serviert werden (6-Gang DSG).
vw-golf-gtd-front

Beim neuen VW Golf GTI soll die Progeressivlenkung ein Highlight sein, diese kommt auch im GTD zum Einsatz und zwar ab Werk (serienmäßig). “Volkswagen nutzt hier das im Gegensatz zu hydraulischen Systemen viel größere Abstimmungspotenzial einer elektromechanisch angetriebenen Lenkung. Im Gegensatz zu einer Lenkung mit konstanter Lenkübersetzung, die immer einen Kompromiss zwischen Fahrdynamik und Komfort bedingt, wird bei der Progressivlenkung die Verzahnung der Zahnstange über den Lenkhub deutlich verändert. Wie der Name schon sagt, geschieht dieser Vorgang progressiv. Effekt: Beim Rangieren und Parken wird die Lenkarbeit deutlich komfortabler, da es viel weniger Lenkraddrehungen bedarf, um die Räder einzuschlagen. Bei Kurvenfahrten und beim Abbiegen ergibt sich durch die direktere Auslegung ein sehr viel dynamischeres Lenkgefühl. Denn auch hier muss der Fahrer das Lenkrad weniger stark einschlagen und erst recht nicht mit den Händen umgreifen, um den gewünschten Kurvenradius einzuhalten.” – Na? Alles verstanden?

vw-golf-gtd-heck

Optisch gesehen gibt es ein paar Bauteile die man vom GTI kennen könnte, der GTD kommt halt etwas sportlicher um die Kurve und zeigt das auch durch optische Reize. Der Kühlergrill bekam auch die Waben und der GTD bekommt auch die GTI Farben: Tornado Rot, Schwarz oder Pure White! Diesel! Vor 15 Jahren auf einem Tuning-Treffen noch selten anzutreffen, macht es nicht erst seit den großen Chip-Tuning Zeiten durchaus Sinn, oder? Drehmoment ist halt doch wichtiger als Pferdestärken, aber wem sag ich das?

Fotos: Jens Stratmann / Quelle: Pressemitteilung Volkswagen

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Volkswagen / Getaggt mit: Golf 7 GTD, Golf GTD, VW Golf 7 GTD, VW Golf GTD

VW sucht Testfahrer – für den VW XL1

24. Mai 2013 11:48 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
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Volkswagen startet die Bewerbungsphase für die XL1 Testfahrer und züchtet sich so kleine Blogger. “Interessierte können sich mit ihrer Zukunftsidee bewerben, die Internet-Community wählt die besten Beiträge aus und entscheidet mit darüber, wer Testfahrer wird. Zur Jahresmitte stellen sich die ersten fünfzig Fahrzeuge Deutschlands Straßen – 20 davon werden mit “Testfahrern” bestückt die im Internet über ihre Erfahrungen mit dem 1-Liter Auto schreiben sollen. Die Idee hatten auch schon andere Hersteller, ich drücke VW dennoch die Daumen und hoffe noch auf eine eigene Erfahrung mit dem XL1.

“2013 ist für Volkswagen das Schlüsseljahr der Elektromobilität. Mit dem XL1, dem Begründer der Plug-In Hybrid-Technologie im Volkswagen Konzern, präsentierte Volkswagen in diesem Jahr das effizienteste Auto der Welt. Eine erste Flotte von dreizehn Fahrzeugen überquerte Anfang März zwei Pässe von Luzern nach Genf und bewies seine Alltagstauglichkeit damit auch in alpinem Terrain. Auch bei den Messeauftritten in Genf, Hannover und Shanghai erwies sich der XL1 als der Publikumsmagnet.”

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Ohja, ein Publikumsmagnet ist der XL1 und ich freue mich vor allem, dass dieses Fahrzeug in Osnabrück hergestellt wird:

“Nun geht das erste 1-Liter-Auto der Welt in Serie und wird exklusiv im ehemaligen Karmann-Werk in Osnabrück produziert. 250 Fahrzeuge wird die Flotte insgesamt umfassen. Aufgrund der immensen Anfragen für den XL1 hat Volkswagen sich entschieden, eine Pionierflotte einzusetzen, die zunächst in den Städten Berlin, Hamburg und Hannover fahren wird. Ziel dieser Pionierflotte ist es, mehreren Interessenten in insgesamt drei Wellen den XL1 zugänglich zu machen.”

Ihr wollt nun bestimmt wissen wie man Testfahrer werden kann, oder? Hier die Infos aus der Pressemitteilung von Volkswagen:

“Durch folgendes Verfahren werden die Nutzer für die erste Welle ausgewählt: Ab sofort kann sich jeder auf der interaktiven Webseite www.volkswagen-xl1.com über den XL1 informieren, als Testfahrer bewerben und dabei sein, wenn aus Vision Wirklichkeit wird. Bis zum 29. Mai 2013 können Interessenten ihre Zukunftsvision zu den Themen Innovation, Umwelt, Design oder Architektur posten und anschließend einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Testfahrer können alle Personen werden, die mindestens 23 Jahre alt sind und seit 5 Jahren einen Führerschein der Klasse B besitzen. Über die besten Visionen stimmen vom 30. Mai bis 7. Juni 2013 die registrierten Interessenten ab. Zunächst werden die 20 überzeugendsten Visionäre eingeladen, um die Mitglieder des XL1 Projektteams persönlich kennen zu lernen. Diese werden ihnen das Fahrzeug im Detail vorstellen und gemeinsam die organisatorischen Details klären.”

Mmmh, was haben nun Zukunftsvisionen mit dem Fahrzeug zu tun? Sollten sich da nicht lieber Menschen bewerben können die wirklich testen wollen ob so ein Fahrzeug sich ggf. lohnen, rentieren bzw. ob so ein Fahrzeug für den alltäglichen Bedarf reichen würde? Ich frag ja nur, die Antwort kommt prompt:

“Die Testfahrer erhalten danach den XL1 exklusiv für vier Wochen zur Nutzung und können das sparsamste Serienauto der Welt in dieser Zeit ausgiebig fahren. Über ihre Erfahrungen berichten die Nutzer auf der Website. Alle Interessierten erfahren so, wie sich der XL1 im Alltag bewährt.”

Dann bin ich ja mal gespannt und hoffe den XL1 auch mal im Alltag testen zu dürfen, auch wenn ich mich nicht für die Testfahrer bewerben werde, wobei – 4 Wochen! Respekt! Journalisten und Blogger bekommen die Fahrzeuge in der Regel nur zwischen 7 und 14 Tage zur Contenterstellung.

Quelle: Pressemitteilung: VW – Foto © Volkswagen 2013

Erstellt in: Auto-Blog, Volkswagen / Getaggt mit: testfahrer vw, volkswagen testfahrer, Volkswagen XL1, vw testfahrer, VW XL1, xl1 testfahrer

Toyota ist die wertvollste Automarke! Was ist mit BMW, Mercedes-Benz oder Volkswagen?

22. Mai 2013 20:55 / 1 Kommentar / Jens Stratmann

“Nichts ist unmöglich – Toyota” – Na? Wer kennt die Werbung nicht? Wer hat nicht direkt die lustigen, singenden Affen im Kopf aus dem kultigen Werbespot? Ihr merkt: Werbung zieht, denn wie lange gibt es die Werbung schon nicht mehr? Erfolgreiche Werbung hält über Jahre und ich gehe davon aus, dass Toyota auch heute noch davon profitiert. Wie komme ich darauf? “Toyota hat die Position als wertvollste Automobilmarke zurückerobert. In den BrandZ Top 100 der weltweit wertvollsten Marken 2013 schob sich der japanische Automobilhersteller mit einem Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück auf Platz eins in der Kategorie „Automobile“. Der Markenwert wird auf 24,5 Milliarden US-Dollar (18,6 Milliarden Euro) beziffert.” Ein Markenwert von 24,5 Milliarden Euro – doch wie kommt man darauf?

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“Im Unterschied zu den meisten anderen Automobilherstellern konnte Toyota 2012 seinen Fahrzeugabsatz um 22,6 Prozent auf 9,75 Millionen Einheiten steigern. Dieser Zuwachs leistete einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des Markenwertes im diesjährigen BrandZ Report. Als weiteren Grund nennen die Autoren der Studie die steigende Affinität der Kunden gegenüber Hybridfahrzeugen. Seit der Vorstellung des ersten Toyota Prius im Jahr 1997 ist der Absatz der Toyota Hybridfahrzeuge auf weltweit mehr als fünf Millionen Einheiten gestiegen. In Europa bietet das Unternehmen zwölf Hybridmodelle der Marken Toyota und Lexus an. Die Premium-Marke Lexus bestätigte mit einem Markenwert von 3,5 Milliarden US-Dollar (2,7 Milliarden Euro) ihre Platzierung unter den Top 10 der wertvollsten Automobilmarken.”

Okay… verstehe, und welches Unternehmen erstellt diesen Report? “Der BrandZ Report wird alljährlich vom internationalen Marktforschungsunternehmen Millward Brown durchgeführt. Das Ranking basiert auf detaillierten Finanzdaten der untersuchten Unternehmen sowie auf den Ergebnissen aus Befragungen von rund zwei Millionen Konsumenten in mehr als 30 Ländern.”

Gut, verstanden! Doch was hat nun der Endkunde davon? Was hat der Hersteller davon, außer der Tatsache, dass man einen weiteren Preis (und Toyota sammelt ja schon JD Preise ohne Ende) in der Sammlung hat? Nimmt man übrigens alle Marken aus der Liste, dann landet Toyota auf Platz 23, einen Platz vor… BMW! Ganz weit vorne stehen Marken wie (wer hätte es gedacht?) Apple, Google, IBM, Mc Donalds und Coca Cola. Mercedes-Benz parkt auf dem 43. Platz und gerade noch so in der Top 100 Liste ist Volkswagen. Die Marke aus Wolfsburg hat sich Platz 100 gesichert. Ich weiß nicht wofür man solche Zahlen und Fakten braucht, aber bestimmt haben viele Papiertiger und Zahlenreiter nun viel Spaß damit.

Quelle: Pressemitteilung von Toyota – angereichert durch weitere Informationen von Millward Brown. Hier gibt es die Top 100 Liste: klick

Erstellt in: Auto-Blog, BMW, Mercedes, Toyota, Volkswagen / Getaggt mit: bmw blog, mercedes blog, toyota blog, volkswagen blog, wertvollste automarke

Der extreme VW Golf 7 GTI vom Wörthersee 2013

10. Mai 2013 22:32 / 2 Kommentare / Jens Stratmann
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Schade, schade, schade… bis dato fand ich den aktuellen VW Golf 7 GTI ja ganz attraktiv und auch von den Leistungsdaten her ausreichend motorisiert, doch nun kenne ich ja dieses Concept-Fahrzeug was alles andere in den Schatten stellt:

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“Ein 370 kW / 503 PS starker Golf der Superlative. Die progressive Designstudie basiert auf dem soeben in Europa eingeführten GTI der siebten Generation; sie transferiert das Design und Leistungspotenzial der Ikone in die Welt des Rennsports. Optisch besonders markant: Das Designteam unter der Leitung von Klaus Bischoff (Designchef der Marke Volkswagen) zog die C-Säulen und Seitenschweller als eigenständige Karosserieelemente nach außen, um so Platz zu schaffen für die deutlich vergrößerten Spurweiten und eigens entwickelten 20-Zoll-Räder (vorn mit 235er Reifen, hinten mit 275er Pneus). Die 300 km/h schnelle „Design Vision GTI“ wirkt trotz der extremen Modifikationen dank der präzisen Gestaltung nach den Grundlagen der Volkswagen Design-DNA derart homogen, als würde dieser „Über-GTI“ schon morgen in einer Rennserie starten!”

503 PS? Tja, unter der Motorhaube steckt ja kein 2.0 TSI wie im normalen GTI, im Über-Golf steckt ein 3.0 Liter V6. Bis zu 560 Nm reißen förmlich an der Kurbelwelle. Die Kraft geht über alle 4 Räder auf die Straße bzw. auf das was sich unter den Rädern befindet. Die 20″ Felgen füllen die formvollendeten Radkästen aus und die Designer haben sich einiges dabei gedacht dem Fahrzeug nicht zu viele Flügel zu verpassen.

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In 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei den Beschleunigungswerten bekommt man schon ein Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst. Ob man Pe Werner mit einem GTI wohl eine Freude machen könnte, sie war doch stets auf der Suche nach genau diesem Kribbeln, oder hab ich da etwas falsch verstanden? Richtig interpretiert habe ich wohl die Pressemitteilung von VW, aus der geht übrigens auch nachfolgender Absatz hervor, dem ich zustimmen würde: “So spektakulär die „Design Vision GTI“ bereits auf den ersten Blick ist – die Studie fasziniert auch noch beim x-ten Kontakt. Denn jedes Mal erschließen sich dem Betrachter weitere spannende Design-Elemente.” – wie gesagt, diese Studie nimmt dem “normalen” GTI nun die Faszination…

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Quelle: Volkswagen 2013 / © Fotos: VW 2013

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Concept Studien, Volkswagen / Getaggt mit: extrem GTI, Fotos GTI Treffen Wörthersee, GTI Studie Wörthersee, GTI Treffen Wörthersee, GTI Tuning, GTI Wörthersee, GTI Wörthersee 2013, vw golf 7 gti

Auf der Basis vom VW Golf 7 GTI entsteht der VW Golf 7 R!

23. April 2013 09:57 / 2 Kommentare / Jens Stratmann
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Gestern gesehen, auf der legendären Nordschleife: Der VW Golf 7 GTI! Auf den ersten Blick zumindest, auf dem zweiten Blick hat das Fahrzeug nämlich 4 Endrohre! Zwei auf der linken und zwei auf der rechten Seite. Die Volkswagen Fangemeinde wartet nach dem VW Golf 7 GTI (der zur Zeit von Fachjournalisten in Nizza getestet werden darf) auf den Killer. Der VW Golf 7 R kommt, steht quasi schon in den Startlöchern und nun ist auch klar, dass dieser auf dem neuen VW Golf 7 GTI aufbaut. Andere Seitenschweller, andere Felgen, andere Endrohre und natürlich eine andere Front. Bei diesem Erlkönig war diese noch stark getarnt. Schaut euch auch mal die Heckspoiler an, da gibt es wohl auch kleine aber feine Unterschiede:

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Unter der Haube? Tja, da hätte ich gerne mal reingeschaut. Ich tippe auf 290-300 Pferdestärken, denn einen gewissen Mehrwert muss man ja haben wenn man zum Top-Modell greift. Ob in diesem Fahrzeug auch die neue Vorderachs-Differenzialsperre zum Einsatz kommt? Diese gibt es im Golf GTI Performance und ist elektronisch geregelt:

“Exklusiv im Golf GTI-Performance kommt eine neu entwickelte, geregelte Vorderachs-Differenzialsperre zum Einsatz. Volkswagen ist der bislang einzige Hersteller, der eine elektronisch geregelte Differenzialsperre in einem frontgetriebenen Serienmodell einsetzt. Im Vergleich zu rein mechanischen Sperren bietet die im Golf GTI Performance integrierte Vorderachs-Differenzialsperre Vorteile wie einen variablen Sperrgrad sowie die volle Einbindung in die ESC-, EDS- und XDS+-Funktionen. Dadurch ist es möglich, negative Einflüsse auf das Lenkgefühl respektive die Lenkpräzision, wie sie bei mechanischen Sperren auftreten, vollkommen zu vermeiden. Im Hinblick auf die Fahrdynamik kann daher stets das volle Potenzial beziehungsweise die maximale Performance einer Quersperre abgerufen werden, da der Komfort unter keinen Umständen beeinträchtigt wird.”

Was ist eine Differnzialsperre? Was macht eine Differenzialsperre?

Ein Differenzial – auch Ausgleichsgetriebe genannt – gleicht unterschiedliche Raddrehzahlen bei angetriebenen Achsen aus. Unterschiedliche Raddrehzahlen treten auf, wenn bei einer Kurvenfahrt die Räder einer Achse verschieden lange Wege zurücklegen. So dreht sich z. B. das kurvenäußere Rad schneller als das kurveninnere. Für den Drehzahlausgleich an angetriebenen Achsen sorgt in den meisten Fällen ein Kegelrad-Differenzial. Ein Sperrdifferenzial verhindert das freie Durchdrehen eines Rads und leitet die Kraft auf das Rad mit der besseren Traktion. Dafür kann der Drehzahlausgleich manuell oder automatisch bis zu 100 % gesperrt werden. So kann z.B. auf rutschigem Untergrund bis zu 100 % der Kraft auf das Rad mit der besten Bodenhaftung geleitet werden.

Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb ist ein Verteilergetriebe erforderlich, welches das Antriebsmoment auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Da sich die Achsen bei Kurvenfahrt verschieden schnell drehen, ist auch hier ein Drehzahlausgleich erforderlich. Das hier eingesetzte Differentialgetriebe wird als Zentraldifferential bezeichnet.

Wie funktioniert die Vorderachs-Differenzialsperre?

“Die Vorderachs-Dif­ferenzialsperre arbeitet ohne Leistungsverluste, sodass die vom Motor bereitgestellte Kraft zu 100 Prozent auf die Straße übertragen wird und uneingeschränkt für den Vortrieb des GTI zur Verfügung steht. Die geregelte Vorderachs-Differenzialsperre nutzt konstruktiv ein Lamellenpaket, das zwischen der rechten Seitenwelle und dem Differenzialkorb angeordnet ist. Der zum Betätigen der Lamellen benötigte hydraulische Druck wird von einer elektromotorisch angetriebenen Hubkolbenpumpe erzeugt. Das so bereitgestellte Sperrmoment ist proportional zum hydraulischen Druck vorhanden. Die Regelung des hydraulischen Drucks erfolgt über die Pumpendrehzahl, die durch ein Steuergerät vorgegeben wird. Dieses Steuergerät errechnet aus zahlreichen Parametern – unter anderem den Raddrehzahlen, der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Gierrate und der Querbeschleunigung – das ideale Sperrmoment.”

Sperrmoment? Wie muss man sich das vorstellen?

“1.600 Nm maximales Sperrmoment. Erkennt das Steuergerät an einem der Vorderräder Antriebsschlupf, wird durch das Betätigen der Lamellen das Antriebsmoment vom Rad mit dem niedrigeren Grip-Level auf das Rad mit dem höheren Level umverteilt. Das maximale Sperrmoment beträgt 1.600 Nm – so kann im Bedarfsfall das gesamte Antriebsmoment über nur ein Vorderrad abgesetzt werden; das entspricht einer Sperrwirkung von 100 Prozent. Dadurch wird auch bei schwierigen Fahrbahnbedingungen und in Abbiegesituationen die für ein frontgetriebenes Fahrzeug maximale Traktion erzielt.”

Buzzword-Bingo: Wie sieht es mit dem Torque-Vectoring-Effekt aus?

“Beim Beschleunigen aus der Kurve wird das Antriebsmoment am kurvenäußeren Rad erhöht. Es entsteht eine asymmetrische Antriebskraftverteilung, die der dynamischen Radlastverteilung entspricht. Durch diesen sogenannten „Torque-Vecto­ring-Effekt“ wird das Beschleunigungsuntersteuern reduziert. Folge: Der Golf GTI Performance bleibt neutral und folgt präzise der Ideallinie. Das vorhandene Grip-Level wird optimal genutzt. Dadurch kann der Fahrer im Scheitelpunkt der Kurve wesentlich forcierter das Gaspedal betätigen; in der Folge ist die Geschwindigkeit des Golf GTI Performance am Ausgang der Kurve deutlich höher.”

Wie sieht es mit der Regelung aus? Was macht das ESC?

“In hochdynamischen Situationen, wie dem schnellen Durchfahren von Wechselkurven, unerwarteten Ausweichmanövern oder bei Lastwechseln wird die Vorderachs-Differenzialsperre zur Dämpfung der Gierbewegung eingesetzt. Bei einem Übersteuern erzeugt die Vorderachs-Differenzialsperre ein stabilisierendes Giermoment; deshalb können ESC-Eingriffe sanfter und später erfolgen und mitunter sogar ganz vermieden werden. Die geregelte Vorderachs-Differenzialsperre steht so für noch mehr Fahrspaß und eine bessere Performance.”

Ganz ausschalten wird man die elektronische Regelung wohl nicht, ob diese Technik auch im VW Golf 7 R zum Einsatz kommt? Auch wenn der VW Golf 7 R mit 4MOTION – sprich mit Allradantrieb – um die Ecke kommt? Steht noch in den Sternen! Das der VW Golf 7 R auf den Markt kommt steht inzwischen aber in großen Buchstaben in der Glaskugel geschrieben.

Quelle: Volkswagen 2013 / Foto: Jens Stratmann

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Volkswagen / Getaggt mit: 7er GTI, Foto Golf 7 R, Fotos VW Golf 7 R, golf 7 gti, Golf 7 R, vw golf 7 gti, VW Golf 7 R

Leserfrage zum VW Golf 7 GTI: “LED Zierleiste in den Türen…”

21. März 2013 19:21 / 3 Kommentare / Jens Stratmann

Leserfragen werden hier, sofern es mir möglich ist, beantwortet.  Zu meinem Beitrag zum neuen VW Golf 7 GTI kam eine Frage von Carsten:

“In Sekunde 33 sieht man in dem Video, das in den Türen eine rote LED-Zierleiste verbaut wurde.. ist das bei jedem GTI oder nur beim Performance? Und wird es das auch beim GTD (dann in weiss) geben? habe ich bisher noch nix zu gefunden.”

vw-golf-7-gti-genf-2013-volkswagen-01

Ich persönlich hätte die Frage nicht beantworten können, doch meine Ansprechpartner in der Presseabteilung von VW haben natürlich eine passende Antwort parat:

“Die LED-Ambientebeleuchtung ist serienmäßig in der Highline-Ausstattungsvariante sowohl beim GTI als auch beim GTD dabei. In den Türgriffen, Armauflage, Fußraum ist die LED-Ambientebeleuchtung grundsätzlich Weiß (das gilt also für die Highline-Version des GTI und für die Highline-Version des GTD). Die Lichtfuge im Dekor der vorderen Türen ist in der Highline-Version des GTD Weiß und beim GTI Rot.”

Ich hoffe Carsten wurde damit geholfen, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass die rote Lichtfuge auch schön beim GTD ausgesehen hätte und sicherlich einige Käufer entzückt hätte. Nun wissen wir also, dass beim VW Golf 7 GTD die Lichtfuge in Weiß vorhanden ist.

Erstellt in: Leserfragen, Volkswagen

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