Meine ganz subjektiven Messe Highlights vom Genfer Automobil-Salon 2015

Früher war eventuell nicht alles besser, aber doch vieles schöner. Die Fahrzeuge hatten noch Formen, die Fahrzeuge hatten noch Spitznamen, die Fahrzeuge hatten noch Charakter und waren nicht einfach so austauschbar. Während ich durch die Messe Hallen in Genf wandelte, musste ich unweigerlich bei nachfolgenden Fahrzeugen stehen bleiben.

Hach! Sind die nicht schön? Sicherlich, die heutigen Fahrzeuge sind sicherer, sparsamer und in vielen Augen sicherlich auch schöner. In meinen Augen sind das hier die Highlights von Genf, die Blickfänge, quasi der Augenschmaus zwischen den Neuerscheinungen. Ich bin übrigens der Meinung, dass es nicht viele aktuelle Fahrzeuge gibt, die das Zeug haben zu einer Ikone zu werden.

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Projekt Youngtimer 2014: Der verbraucht gar kein Öl?!

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Da habe ich nicht schlecht gestaunt. Ich hatte Öl kontrolliert. Nach ca. 500 Kilometern mit dem Birdy hätte ich nun doch schon Ölverbrauch erwartet. Der Grund dafür? Ich hatte früher Fahrzeuge die durchaus einen Liter auf 1000 km durch den Auspuff gedrückt hatten oder sonst wo verloren hatte. Ich habe damals sogar extra das dünnflüssige Öl gegen etwas dickeres getauscht, damit es nicht nur so durch die Dichtungen geflossen ist. Für die Fahrt nach Hannover (zum MBRT14 Startpunkt für Jan und mich) hatte ich Birdy noch mal getankt und halt Öl kontrolliert und siehe da? Kein Verlust! Alles im optimalen Bereich!

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Projekt Youngtimer 2014: „Der verbraucht doch viel zu viel…“

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Das waren die ersten Worte meiner Frau. Warum ich mir so einen Klotz denn ans Bein hänge. Der verbraucht doch viel zu viel. Klar, der 2.0 Liter Benziner mit 105 PS ist nicht gerade ein hochmoderner Motor, doch haben wir nicht damals schon das sparsame, vorausschauende fahren gelernt? Ich habe den Nissan Bluebird vor ca. 400 km vollgetankt und habe das gleiche heute wieder gemacht. Der Verbrauch liegt bei 8,88 Litern. Damit fahre ich bei den derzeitigen Kraftstoffkosten für unter 15 Euro immerhin 100 km weit und habe dabei keinen wirklichen Wertverlust zu befürchten.

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Der Rekord-Benz aus Nardo: Mercedes-Benz 190E 2.3 16V

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Es sind diese ganz besonderen Momente die meinen „Beruf“ so lebens- und liebenswert machen. Im Rahmen des zweiten Mercedes-Benz Bloghouse ging es Abend noch ins Mercedes-Benz Museum nach Stuttgart und dort steht nicht nur ein Pferd auf dem Flur… nein dort hängt auch ein Rekord-Benz an der Wand. Dazu kam nun noch ein weiterer 190E, der ebenfalls in Nardo seine Runden gedreht hat. Runden? 201 Stunden! 39 Minuten! 43 Sekunden! Anschließend waren 50.000 Kilometer zurückgelegt. Mercedes-Benz hatte nicht nur den Wagen vor Ort, nein auch einer der Fahrer stand Rede und Antwort und führte unterhaltsam durch den Abend und erzählte viele Anekdoten. Ich hätte ihm – unübertrieben – den ganzen Abend zuhören können. Es sind diese Menschen die Bücher schreiben sollten, denn diese Erlebnisse, diese Geschichten, die gehören einfach erzählt. Den Wagen muss man sich ansehen, sich einmal reinsetzen und vor allem auch riechen. Der Geruch, wenn man die Heckklappe öffnet – herrlich! Übrigens ist hier auch der veränderte Tank montiert. Links wurde mit Druck betankt, rechts der Druck abgelassen. 170 Liter passten rein, dafür musste die Hinterachse verstärkt werden. In Nardo fuhr man ja quasi immer fast geradeaus, somit dürfte es auch nicht wirklich negativ aufgefallen sein, dass das Heck immer leichter wurde. Der Durchschnittsverbrauch wird mit 22 Litern angegeben.

Für diese Lüsterklemmen-Verkabelung hätte ich von meinem Meister damals einen auf die Finger bekommen, vor allem weil sämtliche Strippen die gleiche Farbe hatten, aber hey – das hier ist ein Rekord-Fahrzeug und rekordverdächtig sind auch die Bedingungen: Auf der 12,6 Kilometer langen, kreisrunden Erprobungsbahn in Nardò, Italien herrschten teilweise 40° Celsius, der Innenraum heizte sich auf bis zu 50°C auf. An eine Klimaanlage war nicht zu denken und auch das Fenster musste geschlossen bleiben. Robert Schäfer erzählte aber auch von einem Regenschauer. Die Fahrer noch auf Slicks unterwegs nahmen also etwas Geschwindigkeit raus, alle bis auf einer. Robert Schäfer hatte es im Gasfuß, dass es klappt und holte in der Zeit wo die anderen in der Box waren insg. 3 Runden „raus“. Der 2,3 Liter 4-Zylinder lief also fast 9 Tage auf Dauerlast. Alle 2-3 Stunden wechselten die Fahrer, die ansonsten über Funk mit der Box verbunden waren. Im Innenraum gab es übrigens sämtliche Ersatzteile, nur die – die mitgeführt wurden – durften auch im Ernstfall getauscht werden. Das Fahrwerk entsprach übrigens nicht der Serienausstattung, auch die Kühlung wurde verändert. Nachts bekam er eine Kühlerjalousie, tagsüber mehr Fahrtwind. Die Servolenkung wurde rausgeschmissen – trotzdem spricht man noch von einer Leistung von 185 PS die der Motor leisten konnte. Der Motor selbst wurde übrigens auch etwas verändert, es wurden Schnellverschlüsse angebracht um die Inspektionen schneller durchführen zu können, denn auch während des Rekordversuches musste auch mal das Öl gewechselt, bzw. das Ventilspiel mit der Messlehre überprüft werden. Bei dem Rekordversuch gab man sich nicht nur bei der Verkabelung erfinderisch: Ein gebrochener Verteilerfinger wurde mit Kleber geklebt und hielt dann auch noch durch. Man fuhr übrigens mit drei Fahrzeugen um bei einem Ausfall noch zwei weitere Schäfchen im trockenen zu haben, denn wirklich ausruhen konnten sich die Fahrzeuge nicht. In den 201 Stunden gab es eine Standzeit (Tanken, Inspektion, Fahrerwechsel, Reifenwechsel…) von gerade mal einer Stunde. Robert Schäfer war jahrelang Testfahrer, zunächst für Audi bzw. NSU und anschließend dann bei Mercedes-Benz. Vor 30 Jahren fuhr er einen Rekord-Benz, nun darf er seinen Ruhestand genießen. Ich hoffe, dass Robert Schäfer noch vielen Menschen mit seinen Reden, mit seinem Wissen und vor allem mit seinen Geschichten begeistern kann. Der Mann hat nicht nur Benzin im Blut, dort findet man auch noch Öl und Bremsflüssigkeit!

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Bilder / Fotos: Skoda Museum Mlada Boleslav – Teil #01 – Skoda Felicia Cabrio

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Ich war schon einmal kurz im neuen Skoda Museum in Mladá Boleslav, doch damals fehlte die Zeit um in der Václav Klement Straße sich auf die Zeitreise zu begeben. 118 Jahre Skoda Auto – gibt es dort zu erleben. Neben den Fahrzeugen von Laurin und Klement gibt es auf einer derzeitigen Ausstellungsfläche von 1800 m³ vieles zu entdecken. Lecker schmecken tut es im eigenen Restaurant, wenn man Knoblauch mag darf man hier auch schlemmen. Derzeitig findet man über 45 Fahrzeuge im Museum, dazu kommen noch zahlreiche weitere Exponate aus der Geschichte, viele Fotos, einige Dokumente usw. Nach dem Besuch habe ich festgestellt, dass ich mir gerade für die sehr liebevoll gestalteten Collagen zuwenig Zeit genommen habe.

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Goodwood Festival of Speed 2013: Der Ford Transit wird 60!

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Der Transit! Für meine Generation durchaus ein bekanntes Fahrzeug. Für einige war die Transit-Strecke zwischen West-Berlin und Deutschland auch noch ein Thema, doch es geht hier um einen ganz besonderen Ford Transit. Während man in Deutschland bei Ford zur Geburtstagsfeier vom Ford Transit „nur“ nachfolgende Pressemitteilung verschickt, lässt man in England die Puppen, bzw. den 2004er SuperVan tanzen.

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Goodwood Festival of Speed 2013: Porsche feiert den 911!

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Porsche feiert – und wenn es gute Gründe gibt, dann darf man auch mal richtig auf die Pauke hauen. Vor ein paar Jahren gab es eine Eindrucksvolle Flugeinlage beim Festival of Speed. Direkt hinter dem Haus von Lord March stieg ein Senkrechtstarter auf und flog dann über das Veranstaltungsgelände. Dieses Jahr fliegen drei Porsche 911 direkt vor dem Haus „in die Luft“, hier seht ihr die Porsche 911 Statue die wahrlich häufig fotografiert wurde:

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Goodwood Festival of Speed 2013: Mercedes-Benz „Prinz Heinrich“

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„Prinz Heinrich von Preußen, der automobilbegeisterte Bruder des deutschen Kaisers, stiftete im Juli 1907 einen Wanderpreis für eine große internationale Tourenfahrt, die sich an die Herkomer- Konkurrenzen der Jahre 1905 bis 1907 anschließen und ab 1908 ausgetragen werden sollte. Damit wurden die „Prinz-Heinrich-Fahrten“ ins Leben gerufen, deren erklärtes Ziel die Vervollkommnung des Tourenwagens und die Förderung der Automobiltouristik war.“

Automobiltouristik, was für ein schönes Wort. Ich begeben mich demnächst nicht mehr auf Roadtrips, sondern unterstütze die Automobiltouristik! Bei den Veranstaltungen von Heinrich von Preußen gab es allerdings auch Prüfungen, die einen eindeutigen Renncharakter hatten!

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Goodwood Festival of Speed 2013: Mercedes-Benz C111

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Von diesem Fahrzeug gibt es, laut Mercedes-Benz Classic, 6 Stück! Alle 6 hätten sich sicherlich sehr gut versilbern, ach was sage ich vergolden lassen, doch Mercedes-Benz blieb eisern. Hier seht ihr die 2. Version der Mercedes-Benz C111 Studie. Direkt vor der Hinterachse (also in typischer Mittelmotor-Position) sitzt ein Vierscheiben-Wankelmotor.

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Goodwood Festival of Speed 2013: Mercedes bietet die perfekte Mischung

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Das Festival of Speed gibt es nun schon seit 20 Jahren. Seit 20 Jahren findet auf dem Grundstück von Lord March ein Treffen, ach was sage ich ein Festival der ganz besonderen Art und Weise statt. Seit Jahren wollte ich dorthin, dieses Jahr hat es, auch dank der Unterstützung von Mercedes-Benz, dann auch mal geklappt. Meine Mercedes-Benz Highlights zeige ich euch in diesem Beitrag, in weiteren Beiträgen gehe ich dann einige Hersteller durch die ebenfalls vor Ort waren. Das Festival of Speed ist übrigens kein Oldtimertreffen, es ist ein Treffen von Automobilfans, viele der vertretenen Fahrzeuge (auch auf den umliegenden Parkplätzen) sind sportlicher Natur und auch auf der „Rennstrecke“ sieht man ziemlich viele Sportfahrzeuge der Superlative. Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder Eindrücke in die gute alte Zeit und es macht viel Spaß „Rennluft der vergangenen Tage“ zu schnuppern oder neue Formel 1 Fahrzeuge starten zu sehen. Kommen wir zunächst zu den Highlights von Mercedes-Benz:

Ein Highlight ist unbestritten der Benz 21/80 „Prinz Heinrich“. Mit seinem 5,5 Liter 4 Zylinder beschleunigt der Viersitzer schon ordentlich durch. Lustiges Detail, schon im Jahre 1910 hatte dieser Motor 16 Ventile. Das Fahrzeug wurde komplett von Mercedes-Benz Classic restauriert und wurde unter anderem von Jochen Mass gefahren. „Der in Goodwood gezeigte Benz „Prinz-Heinrich-Wagen“ ist eines von weltweit nur zwei Fahrzeugen, welche die mehr als 100 Jahre seit ihrem ersten Renneinsatz originalgetreu überlebt haben.“

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Helden der Tankstelle #01: 1978er BMW M1

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Immer wenn meine Liebste Abends mit den Worten „Schaaatz“ um die Ecke kommt, weiß ich, dass ich irgendwas erledigen soll. Oft habe ich irgendwas vergessen. Mal war es der Wäschekorb, hin und wieder auch die Spülmaschine oder aber der Müll. Ab und zu darf ich dann aber auch zu meinem Lieblingsort fahren. Lieblingsort? Hier im unmittelbaren Umkreis ist es die Tankstelle!

Heute war es wieder soweit, meine Freundin hatte Heißhunger auf (mich? Leider nicht!) Chips! 10 Minuten später war ich dann auch schon an der Tankstelle, schaute zunächst im Zeitschriftenregal, dann bei den Chips vorbei um diese (total überteuert) dann zu kaufen. Ich habe aktuell einen nicht gerade untermotorisierten Kleinwagen vor der Tür, die Dorfjugend hatte das auch schon „nickend anerkennend“ zur Kenntnis genommen und man tauschte kurze „Quartett-Karten-Daten“ aus. 180 PS – 230 km/h, reichte…

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Tradition: Classic-Garage im Werk von Ford in Köln-Niehl (Fotos)

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Ihr könnt euch sicherlich an den Ford Sierra Cosworth erinnern. Das Flügeltier mit dem Turbolader! Letztes Jahr fuhr ich mit diesem wunderschönen Relikt zu Schloss Dyck. Gestern gab es ein Wiedersehen in der Classic-Garage von Ford und auch diese weiteren Impressionen habe ich für euch mitgebracht. Ohne viele Worte, einfach ein paar Eindrücke:

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Classic Review: Audi Ur-quattro – Audi quattro – Der UR-Audi!

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Ich kann wirklich verstehen warum im Jahre 1988 einige etwas über 85.000 DM für diesen automobilen Traum ausgegeben haben. In den Jahren 1980 bis 1991 verließen gerade mal 11.452 Audi quattro (auch gerne Ur-Quattro genannt) die heiligen Audi Hallen. Unser Modell hat einen 2,2 Liter Reihen 5-Zylinder unter der Motorhaube. Dank dem permanenten Allradantrieb schaufelt der Motor die 200 PS bzw. die 230 Nm an alle 4 Räder und sorgt nicht nur dank dem Leergewicht von nur 1,3 Tonnen für überzeugende Fahrwerte.


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Opel Treffen Oschersleben 2013 Highlights #02: „Mein Commodore“

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Heute wurde er abgeholt. Nun ist er weg! Dabei hat er Spuren hinterlassen! Richtige! Ohne den Commodore hätte ich vermutlich nie erfahren, dass der Onkel vom Nachbar früher einen Olympia hatte und das deswegen der erste eigene Wagen vom Nachbar ein Opel Kadett A war. Ohne den Commodore hätte ich vermutlich auch nie erfahren, dass ein Garagentor mit Sprenkel-Look ziemlich bescheiden aussieht doch das verzeih ich dem Wagen gern. Der Commodore B GS ist ein Typ wie ich! Morgens, also früh morgens, aus dem Tiefschlaf geweckt brauchte er erst ein paar Momente um in Fahrt zu kommen.

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Mit dem Opel Commodore B GS zu IKEA!

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Ich wollte euch ja noch kurz zeigen wie groß der Kofferraum vom Opel Commodore B ist. Mit der Volumensangabe von über 400 Litern könnt ihr doch eh nichts anfangen und da ich ja noch etwas „üben“ muss, bevor es dann morgen zum Opel Treffen nach Oschersleben geht ging es heute zu IKEA. Da gab es heute ein cooles Angebot! MICKE für 19 anstatt 49 Euro. MICKE? So heißt nicht mein neuer Beifahrer, nein so heißen die Rollcontainer mit Schubladen aus Holz. Ideal für das Kinderzimmer. Meine Freundin bat mich die zu besorgen und ich fuhr mit dem Commodore los.

Bielefeld! In der Stadt die es gar nicht gibt, gibt es sogar einen IKEA. Heute ist auch hier ein sogenannter Brückentag und dementsprechend war dort schon die Hölle los. Parkplatz – Fehlanzeige! Um Punkt 10 Uhr waren alle Außenplätze belegt und ich hab mir einen ermogelt. Schließlich wusste ich vorher schon wie ich hin musste: Regal 68 – da müssen sie liegen. Um 10:01 Uhr war ich da (einfach durch die Kasse rein und direkt hin), eine Minute später stand ich an der Kasse. Das hätte, mit Verlaub, mit meiner Freundin so nie geklappt!

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Opel Treffen Oschersleben 2013: Mit diesem Auto fahre ich hin…

Mit was für einem Auto fahre ich nur? Sollte ich einen Opel Ampera den Vorzug geben? Das neue Opel Cascada Cabrio testen? Eventuell in der Folge auf den eigenen VW Caddy (steinigt mich) und dem Citroen Berlingo den Opel Combo fahren? Nein, nein, nein… ich möchte einen Klassiker, ein Fahrzeug was mindestens 40 Jahre alt ist  und eine Geschichte erzählt. Schließlich fliege ich nicht nach Oschersleben (geht das überhaupt?) sondern fahre – wie es sich für ein Opel-Treffen gehört – mit dem Fahrzeug da hin.

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DeTomaso Pantera GTS – Was für eine Donnerbüchse!

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Darf ich vorstellen? Ein echter DeTomaso Pantera GTS! Ja, den DeTomaso Pantera GTS gab es wirklich und dieses aus Italien importierte Modell dürfte ein echter DeTomaso Pantera GTS sein, dazu noch in einem wunderbaren Zustand. 257 kW sind fast 350 PS – diese werden durch einen 5,8 Liter Motor auf die Hinterachse gezaubert. Geschaltet wird über eine wunderschöne Schaltkulisse und der Fahrer hat die Qual der Wahl aus 5 Gängen. Dieser in blau metallic lackierte Pantera GTS habe ich in Düsseldorf in der Classic Remise gesehen. Auf dem ersten Blick ist das Fahrzeug, welches im Jahr 1973 zum ersten mal zugelassen wurde, im rostfreiem Zustand und so verwundert mich auch nicht, dass es bei einem Verkauf neuen TÜV dazu gibt.

Für das Design zeigte sich übrigens Tom Tjaarda von Ghia verantwortlich. Radikal gezeichnet, eckig und kantig, ein Fahrzeug mit Format. Den GTS erkennt man übrigens an den etwas breiteren Kotflügeln und an der Tatsache, dass der 5,8 Liter Motor mit 350 PS den Innenraum erwärmt. Ja, im Innenraum kann es heiß hergehen wenn der Panther mit über 250 km/h über die Autobahn hetzt. Für einen kühlen Kopf sorgte damals allerdings schon die Klimaanlage. Klar, das Fahrzeug war für den amerikanischen Markt gedacht, daher gab es eine Klimaanlage und im Innenraum auch großzügige Platzverhältnisse.

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NYIAS 2013: Die Zeitreise zum Mercedes-Benz 250 SL

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Die NYIAS 2013 ist etwas „unübersichtlich“, Treppe hoch, Treppe runter, Rolltreppe hier, Fahrstuhl dort, Aussengelände hier, weitere Halle da… ob ich alles gesehen habe? Bestimmt nicht! Aber auf eine Zeitreise habe ich mich begeben. In der Nutzfahrzeughalle lag Teppich, wundervoll weicher Teppich. Optisch nicht unbedingt die Auslegware die ich mir zuhause wünschen würde, doch ich kenne diesen Teppich aus Amerika. Amerikaner mögen es scheinbar weich und haben ein Fable für komische Teppichfarben.

In der Nutzfahrzeughalle stand direkt vor dem Stand von Mercedes-Benz dieses Fahrzeug:

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Oldtimer: Der Fabulous Hudson Hornet – der reale Doc Hudson

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Der Hudson Hornet (Hornet bedeutet übrigens Hornisse) war ein Pkw-Modell der Hudson Motor Car Co. Hergestellt in Motor City, bzw. Motown (also in Detroit, Michigan) wurde dieses Fahrzeug von 1951 bis 1954 hergestellt hat. Anschließend baute die American Motors Company (AMC) das Modell noch (stark verändert) bis zum Jahr 1957 weiter.

Der Hornet hatte den Hudson 5.0 Liter Reihen-Sechszylindermotor mit stehenden Ventilen und einem Doppelvergaser unter der Haube. 145 PS leistete dieser Motor und ein Drehmoment von 373 Nm lag an der Kurbelwelle an. Im Jahre 1952 kam der doppelte Vergaser unter die Hauber und durch den doppelten Ansaugsteg konnte die Leistung zunächst auf 170 PS und später auf 210 PS erhöht werden.

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Classic Cars / Oldtimer: VW Golf 2 GTI

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Ist der schön? Das ist ein VW Golf 2 GTI aus dem Jahre 1988. Das Fahrzeug hat nun gerade mal 53.900 km auf dem Buckel und hatte bis dato nur einen Besitzer. Nun sucht das gute Stück einen neuen Besitzer und dafür ruft man mit 9.500 Euro einen nicht gerade „günstigen“ Preis auf. Das Fahrzeug ist aber scheinbar rostfrei und in einem sehr guten Zustand.

Wer sich heute einen VW Golf 2 kaufen möchte, der sollte einige bestimmte Stellen besonders gut ins Auge fassen. Dazu gehören die Türunterkanten, die Schweller, die Aufnahmen vom Wagenheber und die Heckklappe. Im Vergleich zum VW Golf 1 hat sich hier schon einiges verbessert bei der Rostvorsorge. VW Golf 2 GTI Fahrer dürften das Wort: Zylinderkopf und Ölverlust kennen, fast keiner bei dem es nicht irgendwann mal Undichtigkeiten gegeben hat. Der große Vorteil: Ersatzteile gibt es und sie sind günstig verfügbar. Ärgerlich: Viele VW Golf 2 GTI Modelle wurden früher verbastelt, ein original zu finden ist – wie man es auf den Fotos sieht – möglich aber dann auch teuer.

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