Archive for the Concept Studien Category

Aus dem Mercedes-Benz GLK wird am 17.06.2015 der Mercedes-Benz GLC!

…und das was ich euch heute schon zeigen darf, ist diese Mercedes-Benz GLC Exterieur Designskizze. Wenn es nach Mercedes-Benz geht, dann verdrängt die „Sinnliche Klarheit und moderne Ästhetik“ den klassischen Offroad-Look des Vorgängers. Ich bin gespannt, ich fliege am Mittwoch nach Stuttgart und schau ihn mir vor Ort an. Bis dahin habe ich auch nur die Zeichnung von Robert Lesnik:

Mercedes-Benz GLC (X 253) 2015, Designskizzen

Mit dem Mercedes-Benz GLC stellen die Stuttgarter am 17. Juni im Outlet-Center Metzingen die zweite Generation seines Mittelklasse-SUV vor. Die Geländeeigenschaften des Mid Size SUV sollen nach wie vor überragend sein, optisch möchte sich der Mercedes GLC aber deutlich von der Formensprache seines Vorgängers (das ist der Mercedes-Benz GLK) absetzen. Aber nicht nur im Hinblick auf das Design soll es Unterschiede geben: Mercedes-Benz verspricht, dass auch die Bereiche Komfort und Agilität auf ein neues Niveau gehoben werden. Dafür soll z.B. die in diesem Segment einzigartige Mehrkammer-Luftfederung AIR BODY CONTROL in Kombination mit dem Fahrdynamikprogramm DYNAMIC SELECT und dem permanenten Allradantrieb 4MATIC sorgen. Wie inzwischen gewohnt gibt es natürlich auch modernste Assistenzsysteme und (weil es für die Umwelt gut ist) eine hervorragende Energieeffizienz. Mercedes-Benz möchte auch mit dem Mercedes-Benz GLC, einen Maßstab in seinem Segment zu setzen. Eine Kleinigkeit kann ich euch jetzt schon verraten: „Im Vergleich zum Vorgänger konnte der Verbrauch um bis zu 19% gesenkt werden.“

Livestream: Mercedes-Benz GLC Weltpremiere – 17.06.2015 – 17 Uhr!

Audi prologue Avant – die sportliche Kombi-Studie vom Genfer Automobil-Salon 2015

Nach der Präsentation des Concept Car Audi prologue auf der Los Angeles Motorshow zeigt Audi auf dem Genfer Automobilsalon nun das Showcar Audi prologue Avant.

Der große fusionblaue Fünftürer mit dem langen Dach hat einen Radstand von 3,04 m und ist 5,11 m lang, 1,97 m breit und 1,40 m hoch und ist somit noch etwas größer als das zweitürige Coupé Audi prologue.

Die Front ist weit heruntergezogen, der Singleframe-Grill mit Alu-Querstegen befindet sich direkt unter den keilförmigen Matrix Laser-Scheiwerfern. Die vordere der breiten Schultern führt die Kante der Motorhaube fort und lässt diese dadurch noch länger wirken. Die Außenspiegel sind aus Aluminium, in den Fensterschachtleisten befinden sich Sensorflächen zur automatischen Türöffnung. Sowas wäre früher übrigens nicht Zulassungsfähig gewesen. Bereits in den 90er Jahren hatte der Tuner …dietrich geplante Türen gefertigt, aber das nur mal so am Rande.

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Die weit herausgezogenen Radhäuser fassen 22 Zoll große Räder mit Reifen im Format 285/30. Ist euch eigentlich mal bewusst geworden, dass jede Studie große Räder hat. Der Trick ist einfach: Je größer die Räder, desto kompakter wirkt das Fahrzeug. Die flach liegenden D-Säulen laufen in die hintere Karosserieschulter, die als Kante des großen Kofferraumdeckels um das ganze Heck läuft. Die LED-Heckleuchten in 3D-Glas verlaufen über die gesamte Breite des Autos. Das Bremslicht liegt tief im Inneren der Leuchte. Der Wechsel zwischen zwei- und dreidimensionalen Effekten soll den Heckleuchten eine besondere Dynamik verleihen. Die sportliche Heckschürze integriert auf beiden Seiten flache, horizontal geteilte Öffnungen, bei denen durch die obere Öffnung die Abgase des TDI-Motors austreten.

Der in blau und braun gehaltene Innenraum des Audi prologue Avant ist ganz Audi-like luxuriös und geräumig. Einige Elemente, wie die Speichen des Lenkrads und die massiven Rahmen der Fahrer-Displays, bestehen aus Aluminium. Im Kontrast dazu sind andere Elemente mit offenporigem, dunklem Eschemaserfurnier verblendet. Sitze, Instrumententafel und Mitteltunnelkonsole sind mit Leder bezogen. Handwerk meets Zukunft, auf der einen Seite hochwertige Materialien, auf der anderen Seite die visuelle Zukunft.

Die Instrumententafel senkt sich in zwei Ebenen zum Innenraum hin ab. Ihre Front ist durchgängig und soll durch seine horizontale Ausrichtung die Breite des Innenraumes betonen. Sie besteht aus drei Touch-Displays, eins links neben dem Lenkrad zur Steuerung der Assistenzsysteme, eins auf der anderen Seite für das Multimedia-Management.

Für den Beifahrer steht ein integriertes Widescreen-Display zur Verfügung, das er per Gestensteuerung bedienen kann. So kann er beispielsweise Navigationsziele in das Audi virtual cockpit future hinter dem Lenkrad schieben. Dieses wird von hochauflösenden Displays und drei Spiegeln generiert, sie erzeugen drei Ebenen, durch die Informationen besser strukturiert und leichter zu erfassen sein sollen. Auf der Mittelkonsole befindet sich ein OLED-Display für den Fahrer für Schrifteingabe, Klimatisierung und Infotainment, das im Ruhezustand flach liegt und sich beim Fahrzeugstart schräg aufrichtet. Ein zusätzliches OLED-Display für die Fondspassagiere ist in der Mittelkonsole integriert. Über dieses Display können Sitzeinstellungen, Klimatisierung, Audio/Video und Ambiente-Einstellungen im Fondbereich vorgenommen werden. Außerdem kann der Fahrer digital mit seinen Mitreisenden kommunizieren und Daten austauschen.

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Im Fond sitzen die Passagiere auf zwei einzelnen Sitzen. Dort befinden sich zwei abnehmbare flache Tablets mit OLED-Technologie für das Infotainment der Fondpassagiere. Außerdem an Bord sind ein Soundspoiler und eine Art „elektronischer Butler“, der den Fahrer beim Einsteigen anhand seines Smartphones identifiziert und zum Beispiel Sitze und Klimaanlage nach seinen Vorlieben einstellt. Das Easy Slot System kann Smartphones mechanisch einziehen, sie mit dem Infotainmentsystem vernetzen und gleichzeitig den Akku aufladen. Sieht so wirklich die Zukunft aus? Was befindet sich denn unter der Haube?
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Der 3.0 TDI-Motor gibt maximal 260 kW (353 PS) Leistung ab, eine E-Maschine steuert bis zu 100 kW bei. Der Motor und die E-Maschine zusammen haben 335 kW (455 PS) Systemleistung und verfügen über ein Systemdrehmoment von 750 Nm, der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt. Im Schnitt verbraucht der Audi prologue Avant nach der NEFZ-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge auf 100 Kilometer nur 1,6-Liter Kraftstoff und stößt 43 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Die Lithium-Ionen-Batterie im Heck, die 14,1 kWh Energie speichert, soll im rein elektrischen Betrieb einen Aktionsradius von 54 Kilometern ermöglichen.

Die Achtstufen-tiptronic leitet die Kräfte des Motors auf den permanenten Allradantrieb quattro. Das Fahrwerk verfügt über die „adaptive air suspension sport“-Luftfederung mit geregelter Dämpfung. Die Dynamik-Allradlenkung kombiniert eine variabel übersetzte Dynamiklenkung an der Vorderachse mit einer zusätzlichen Lenkung für die Hinterräder, wo zwei Spurstangen von einem E-Motor bewegt werden. Allradantrieb, Allradlenkung, allmächtiger Audi Avant?

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Fotos: © Audi 2015

NAIAS 2015: VW zeigt das Cross Coupé GTE SUV Concept …

Gleich Anfang 2015 fand die North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit statt. Volkswagen stellte dort erstmals seine fünfsitzige SUV-Studie Cross Coupé GTE vor. Die Wolfsburger wollten damit einen weiteren Ausblick auf die neueste SUV-Baureihe auf Basis des modularen Querbaukastens (MQB) geben, die zum ersten Mal mit einem sportlich-sparsamen V6-Plug-In-Hybridantrieb ausgestattet sein wird.

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Unter der Haube des Cross Coupé GTE befinden sich ein 3,6 Liter-V6-Benziner und zwei Elektromotoren. Der direkteinspritzende Sechszylinder hat 206 kW (280 PS) und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Die zwei E-Motoren verfügen über 40 kW und 220 Nm sowie 85 kW und 270 Nm., insgesamt also 265 kW / 360 PS. Von 0 auf 100 beschleunigt das Cross Coupé GTE in 6,0 Sekunden, der Vortrieb endet dann bei 209 km/h. Im Mitteltunnel ist die Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energiegehalt von 14,1 kWh untergebracht, sie soll dem Cross Coupé GTE über eine Distanz von 32 Kilometern rein elektrisches Fahrer erlauben.NAIAS-2015-Highlights-496

Im GTE-Modus sind Gaspedal-, Getriebe- und Lenkungskennlinie noch sportlicher abgestimmt, das soll eine dynamischere Fahrweise ermöglichen. Der FSI und die E-Maschinen arbeiten beim Boosten zusammen, um die volle Systemleistung und das größte maximale Systemdrehmoment herauszuholen.
Das Cross Coupé GTE rollt auf auf 22-Zöllern im 10-Speichen-Design, es hat eine recht hohe Frontpartie und exakte Kanten in der langen Motorhaube. Die weit nach hinten gesetzte A-Säule und die schräg stehende C-Säule sollen die sportliche Exklusivität als und die Robustheit des großen SUV unterstreichen.NAIAS-2015-Highlights-504

Die Größe des Innenraums soll durch die horizontale Gliederung der Instrumententafel betont werden. Alle Systeme sind fugenlos integriert und sollen mit der interaktiver Gestensteuerung zu bedienen sein. Die Sportsitze sind außen mit dunkelblauem und innen mit perforiertem Nappaleder bezogen. Die integrierten Haltevorrichtungen in den Kopfstützen können für Tablets genutzt werden, über die Volkswagen App „Media Control“ kann man per WLAN auf Funktionen des Infotainments zugreifen.

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NAIAS 2015: Warum kommt mir der Chevrolet Bolt nur so bekannt vor?

War die Mercedes-Benz A-Klasse in der E-Cell Variante der Zeit vorraus oder war sie einfach nur ein Trendsetter, ein Ideengeber, eine Steilvorlage?

Als ich über die NAIAS 2015 in Detroit lief stolperte ich ja förmlich über den neuen Chevrolet Bolt. Eine Studie von einem kleinen Elektrofahrzeug und die erinnert mich an den Vorgänger der aktuellen A-Klasse, besser gesagt an die Mercedes-Benz A-Klasse E-Cell welche im Jahr 2010 in Paris vorgestellt wurde.

A-Klasse

Foto: © Mercedes-Benz

Vergleichen wir doch mal die Technik. Die A-Klasse verfügte über einen Elektromotor mit einer Leistung von 68 PS bzw. verfügt das Fahrzeug über ein Drehmoment von 290 Nm. Temporär stehen 95 PS zur Verfügung, in dem Fall geht es dann innerhalb von 5 Sekunden auf Stadtgeschwindigkeit. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h.

In deem sogenannten Sandwichboden der A-Klasse E-Cell sind zwei Lithium-Ionen Batterien mit einem Energieinhalt von insgesamt 36 kWh verbaut. Die elektrische A-Klasse (W196) wurde übrigens nur 500 mal gefertigt.

A-Klasse

Foto: © Mercedes-Benz

Schauen wir uns jetzt mal den Chevrolet Bolt an. Na? Fällt was auf? Schaut euch mal die Seitenlinienführung, die C-Säule, die hinteren Fenster und auch das Heckfenster an.

Chevrolet Bolt

Während die A-Klasse früher eine maximale Reichweite von 200 km versprach, setzt Chevrolet mit dem Chevrolet Bolt ein paar Meilen drauf. 200 Meilen – das sind ca. 320 km – soll der Chevrolet Bolt schaffen. Warum ich nun von Meilen spreche? Der Chevrolet Bolt soll 2017 in den USA auf den Markt kommen, ob er auch den Weg nach Deutschland schafft ist ungewiss, eventuell als Opel, denn Chevrolet selbst wird ja nur noch die Chevrolet Corvette und den Chevrolet Camaro (die sogenannten Iconic Cars) in Deutschland vertreiben.

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320 km wären allerdings eine Ansage, auch hier in Deutschland. Die Tatsache, dass der Chevrolet Volt in den USA nun ein Facelift bekommt und der Opel Ampera in Deutschland ausläuft spricht aber gegen den Bolt auf unseren Straßen.

Wie dem auch sei, werfen wir einen Blick auf die Technik der Concept-Studie. Upsa! Die wurde in Detroit gar nicht kommuniziert. Fest steht: Er soll unter 30.000 US-Dollar kosten, allerdings wurde hier die aktuelle Subventionierung schon abgezogen. Die Batterien kommen von LG und damit man das Gewicht der Akkus kompensiert setzt Chevrolet auf konsequenten Leichtbau. Stromsparend sind die Scheinwerfer und Rückleuchten in LED-Technik und der Innenraum zeigt sich futuristisch, auch der Chevrolet Bolt kommt fast ohne herkömmliche Tasten aus.

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Von der Größe wäre der Chevrolet Bolt etwas länger als der neue Opel Karl und etwas kürzer als der Opel Ampera. Ausreichend Platz also sogar für die kleine Familie? Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung und auch wenn ich nicht daran glaube, dass Deutschland irgendwann mal ein Elektro-Auto-Land werden wird. „Form and function have never meshed so well together“ sagte Ed Welburn, das ist der Vize-Präsident vom globalen GM Design und das könnte man angesichts der Ähnlichkeit zur alten A-Klasse doch durchaus auch als Kompliment verstehen.

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