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Category Archives: Concept Studien

Tradition: Classic-Garage im Werk von Ford in Köln-Niehl (Fotos)

15. Juni 2013 17:37 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Jens Stratmann
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Ihr könnt euch sicherlich an den Ford Sierra Cosworth erinnern. Das Flügeltier mit dem Turbolader! Letztes Jahr fuhr ich mit diesem wunderschönen Relikt zu Schloss Dyck. Gestern gab es ein Wiedersehen in der Classic-Garage von Ford und auch diese weiteren Impressionen habe ich für euch mitgebracht. Ohne viele Worte, einfach ein paar Eindrücke:

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Hinten stehen die Ford Racing Fahrzeuge, vorne Youngtimer und Oldtimer. Ich muss nicht erwähnen, dass mein Herz gerade für solche Fahrzeuge wie dem Ford Taunus oder dem hier gezeigten 17 M schlägt? Ich mag dieses amerikanische Design und ja, ich mag auch den Geruch von alten Fahrzeugen – komischer Fetisch? Ich würde sagen: Voll Normal!

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Entdeckt? Auf dem Foto ist auch noch ein Ford Granada Kombi! Das waren die Fahrzeuge die in meiner Jugend die Ortschaft geprägt haben, später kamen dann die Ford Escort Modelle (gerne auch als Cabrio) dazu:

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Das ist übrigens ein Ford Escort MK2 Turbo! Der fuhr so damals in der Deutschen Rennsportmeisterschaft mit und hatte einen 2.0 Liter Motor mit 300 PS unter der Haube, viel mehr Leistung musste man früher nicht haben!

Ein Fahrzeug was man nicht unbedingt “haben muss” – ein Ford Ka Pickup mit 14″ Borbet T-Felgen (Lochkreis 4/108 übrigens) in einer sehr auffälligen Lackierung. Die richtigen Concept-Fahrzeuge von Ford (hier z.B. der Ford VISOS) stehen übrigens ein paar Hallen weiter, doch da gab es bis dato noch keine Möglichkeit mal hinter die Kulissen zu blicken.

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Den Ford Puma gab es auch als Rennversion. Im Puma Cup (einem Markenpokal von 99-02) fuhren die Teilnehmer mit einem 1,7 Liter Motor mit 145 PS und 160 Nm um die Rennstrecken. Beim 24 Stunden Rennen gab es 195 PS und einen 100 Liter Tank!

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…doch so richtig bekannt sind diese flotten Flitzer hier:

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Oben schon erwähnt, gestern gab es also ein Wiedersehen mit dem Ford Sierra Cosworth. Den würde ich immer noch sofort mitnehmen und im Alltag bewegen…

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…diesen Ford Taunus hingegen würde ich dann schon etwas schützen! Schaut euch mal den Zustand an:

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Der ist nun genau 40 Jahre alt! Der 2.0 Liter V6 unter der Haube sorgte für einen tollen Sound, 90 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von etwas über 160 km/h. Die Knudsen-Nase ist unverwechselbar und in den Jahren 1970 bis 1982 liefen über 2,6 Millionen Fahrzeuge vom Band. Wann habt ihr den letzten gesehen? Viel zu lange her! Leider!

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Concept Studien, Ford, Oldtimer / Youngtimer, Schönes Altmetall / Getaggt mit: Classic Garage Ford, Ford 17M, Ford Classic, Ford Escort MK2, Ford Escort Turbo, Ford Granada, Ford Ka Pickup, Ford Puma, Ford Sierra Cosworth, Ford Taunus, Puma Cup

Fahrbericht Audi R8 etron – der Wagen von Iron Man bzw. Tony Stark

4. Juni 2013 06:55 / 12 Kommentare / Jens Stratmann
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Ein Fahrbericht über ein Fahrzeug welches es so vermutlich niemals geben wird. Eigentlich paradox, oder? Doch beim Audi R8 etron geht es nicht nur um den Elektroantrieb, es geht um Zukunftsmusik die da gespielt wird und ich denke Audi wollte einfach mal zeigen was technisch so möglich ist. Es ist also ein serienreifes Fahrzeug, welcher nun als Technologieträger unterwegs ist. Das hat doch auch was, oder? Außerdem durfte Tony Stark damit in Iron Man 3 eine Runde drehen…

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Was kann der Audi R8 etron?

Zügig aus der Kurve beschleunigen! Schuld sind die beiden Elektromotoren die sich jeweils um ein Hinterrad kümmern. In sportlichen Kurven hält der R8 etron die Spur! Der Fachmann spricht vom Torque Vectoring. Ich versuche euch das nun mal anschaulich zu erklären. Wenn ein Rad mehr Kraft benötigt als das andere, bekommt dieses Rad einfach mehr Drehmoment zugeteilt. In Kurven z.B. läuft das Kurvenäussere Rad stets einen Ticken schneller und sorgt damit für ausgezeichnete Fahrleistungen und stets eine gute Traktion. Das Heck dreht sich quasi mit in die Kurve ein und das funktioniert sogar in ganz schnellen Kurven. Das ESP kann man nicht komplett ausstellen, doch in der Sporteinstellung lässt es schon so einiges zu und ja, man kann das Fahrzeug hinten auch kontrolliert ausbrechen lassen (wenn man das denn möchte).

Mit einem Gewicht von 1780 Kilogramm ist der Audi R8 etron kein Leichtgewicht, eigentlich kein Wunder bringt die Batterie doch 577 kg auf die Waage. Der Rest des elektrischen Sportwagen besteht dann aus den Stoffen aus dem Motorsportträume sind: Carbon und weitere leichte Werkstoffe wie Titan oder Aluminium. Der R8 etron verfügt mit einer Leistung von ca. 380 PS und 820 Nm über ausreichend Kraft um dieses Geschoss zu beschleunigen. Laut NEFZ-Wert sind über 200 km rein elektrisch möglich, ich möchte aber jede Wette eingehen, dass ich den Akku ebenfalls in 2 Runden Nordschleife in seine Grenzen bringen würde (so wie beim Nissan Leaf übrigens auch geschehen). Apropos Nordschleife: Markus Winkelhock hat bereits im Juni 2012, also vor fast genau einem Jahr, mit dem Audi R8 etron schon zwei Bestzeiten in den Asphalt gebrannt. 8:09,099 – Nordschleife – ein Wert für Serienfahrzeuge mit Elektroantrieb, nun eine Kleinserie wurde ja hergestellt, da wollen wir mal nicht so genau hinsehen, oder? Die zweite Zeit war 16:56,966 für 2 Runden (ob danach wohl der Akku leer war?).

Warum kommt dieser R8 etron nicht auf die Straße?

Eventuell liegt es am SLS e-Cell, der nicht nur über mehr Leistung, mehr Drehmoment sondern auch über eine höhere Endgeschwindigkeit verfügt. Während der Audi R8 etron bei 200 km/h “zu macht” kann der Elektro SLS Tempo 250 erreichen. Rein technisch wäre die Geschwindigkeit für den R8 etron übrigens auch kein Problem. Es könnte aber auch an den immer noch hohen Batteriepreisen liegen oder einfach an der Tatsache, dass so ein Fahrzeug vermutlich querfinanziert werden müsste und der Hersteller dieses nicht möchte.

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Den R8 etron (der übrigens nun auch über die Landesgrenzen durch den Film Iron Man 3 bekannt wurde) muss sich also mit einem Fahrzeug messen lassen, den es auf dem Markt gibt und dank vier Elektromotoren gerade in Sachen Vortrieb, Straßenlage, Sportlichkeit eine Benchmark gesetzt hat. Übrigens behaupte ich auch bei diesem Fahrzeug, dass nach 2 Runden Nordschleife der Akku leer ist. Vorsprung durch Technik? Durchaus, denn wie oben schon gesagt werden wir einige Teile aus dem Audi R8 etron auch in anderen Fahrzeugen von Audi wiederfinden, da bin ich mir ziemlich sicher.

Einen Wert bin ich euch noch schuldig! 4,2 Sekunden! Innerhalb von 4,2 Sekunden beschleunigt der Audi R8 etron von 0 auf 100, das übrigens (leider) nicht ganz geräuschlos. Audi hat dem etron einen Soundgenerator verpasst der sich (leider) nicht abschalten lässt. Hier haben die Kollegen in Stuttgart auch an die Fahrer gedacht, die keinen Sound wollen, was man Audi aber lassen muss: Der Klang ist vollkommen in Ordnung und nicht aufdringlich. Im Innenraum harmoniert der künstlich erzeuge Motorenklang nahezu mit dem Geräusch vom Planetengetriebe und den Abrollgeräuschen der Reifen.

Video:

Interessant: Auch wenn der Audi R8 etron optisch gesehen (natürlich) dem R8 ähnelt, sind nur 9 gleiche Bauteile bei der Karosserie verbaut und auch der Spoiler entfällt beim elektrischen Mobil gänzlich. Es gibt hinten “nur” noch eine Abrisskante. Ein glatter Fahrzeugboden und weitere aerodynamische Verbesserungen sorgen für einen cw-Wert von 0,27! Das liegt sicherlich auch daran, dass zahlreiche Öffnungen geschlossen, also gecleant worden sind.

Was sind die technischen Highlights von denen wir in der Zukunft vermutlich noch mehr hören bzw. sehen werden?

Vor zwei Jahren saß ich mal auf einer GFK-Feder, im Audi R8 etron ist diese nun verbaut. GFK als Werkstoff der Zukunft? Na, warum denn nicht? Gerade beim Thema Gewichtsersparnis dürfte der leichte Werkstoff (der viel günstiger ist als Carbon) seinen Trumpf ausspielen und ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass es früher oder später GFK Federn auch in herkömmlichen Autos geben wird, schließlich reden wir hier über Massen. Bis zu 40% wiegen diese Federn nun weniger und da kann man doch durchaus von einem Gewichtsvorteil sprechen.

GFK ist bei Federn übrigens nicht ganz neu, zahlreiche Fahrzeuge sind schon mit GFK Blattfedern ausgerüstet. Audi prescht nur bei den Schraubenfedern nach vorne. Neben dem Vorteil der Gewichtsersparnis ist GFK natürlich auch gegen Wasser imun. Rosten kann da nichts mehr.

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Ein weiteres Highlight ist der digitale Rückspiegel. Eigentlich nichts anderes als eine Kamera im Heck und ein flaches AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) Display in einer Größe von 6,8 Zoll. Vorteile: Ein besonders großes Sichtfeld und natürlich auch eine lichtempfindliche Kamera. Das Bild wird aufbereitet, sprich Kontrast angepasst, teilweise nachgeschärft oder einfach etwas heller belichtet. Ist das die Zukunft und das Ende vom herkömmlichen Innenspiegel? Für mich persönlich schon und ich könnte mir auch digitale Außenspiegel vorstellen.

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Alle gute Dinge sind drei? Beim Audi R8 etron sind mir die Felgen ins Auge gefallen. Die 19″ Felgen (die natürlich mit rollwiderstandsoptimierten Reifen in den Größen 225/35 und 275/35 ausgestatten waren) haben Lamellen. Durch die Fliehkraft schließen diese sich bei Geschwindigkeiten ab 50 km/h und öffnen sich wieder wenn man langsamer unterwegs sind. Audi nennt diese Felgen “aktive Aero-Räder” und natürlich bringt diese Technik einen aerodynmischen Vorteil. Den cw-Wert beinflusst diese Technik in dem Fall mit einem Wert von 0,02 doch ich sehe da ganz andere Vorteile. Man könnte durch die Aero-Felgen optische Highlights setzen (im Stand) die dann während der Fahrt sich aus aerodynamischen Gründen verabschieden und somit dann auch Kraftstoff sparen (bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungs-Motor).

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Kommen wir zu den technischen Daten vom Audi R8 etron:

Leistung: 2 x 140 kW = ungefähr 380 PS
maximales Drehmoment: 2 x 410 Nm = Systemdrehmoment = ca. 820 Nm
Batteriekapazität: 48,6 kWh
Reichweite (NEFZ Wert): 215 km
v/Max: 200 km/h (abgeregelt)
Länge: 4,43 Meter
Höhe: 1,25 Meter
Breite (inkl. Außenspiegel): 2,02 Meter
Radstand: 2.65 m
Leergewicht: 1.780 kg

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Tja, einen Preis kann ich euch leider nicht nennen. Bedenke ich, dass der Mercedes SLS Electric Drive einen Preis von etwas über 400.000 Euro hat, wäre vermutlich auch der Audi R8 etron für die meisten von uns unerschwinglich gewesen. Es sei denn, man heißt Tony Stark und rettet im Iron Man Anzug die Welt. Die Vorteile der Elektromobilität liegen derzeitig noch nicht im Preis, sondern einfach an der andersartigen Fortbewegung. Man hat das Drehmoment von Anfang an, es gibt keine Kraftunterbrechung und durch die Möglichkeiten der individuellen Ansteuerung der Elektromotoren hat man ein ganz anderes Fahrgefühl. Mit dem Audi R8 etron bin ich durch die Straßen von Berlin gefahren und durfte ihn ein paar Runden über eine Art Teststrecke (auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin) scheuchen. Was soll ich sagen? Schade, dass er so nicht auf den Markt kommt? Ein Traum aus Carbon. Kritikpunkte: Nur ein Becherhalter, kein Einklemmschutz bei den elektrischen Fensterhebern, keine Schminkspiegelbeleuchtung und in den Kofferraum passt auch nur ein Kabinen-Trolley bzw. 2 Kisten Malzbier. Na? Gemerkt? Kritikpunkte zu finden war wahrlich schwer, denn so ein Fahrzeug beschleunigt sich innerhalb von wenigen Sekunden direkt in das automobile Herz.

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Erstellt in: Angetestet, Audi, Auto-Blog, Concept Studien, Fahrberichte, Sportwagen / Getaggt mit: AMOLED Innenspiegel, AMOLED Rückspiegel, Anhängerkupplung R8, Audi, Audi R8, Audi R8 Berlin, Audi R8 e-Tron, Audi R8 etron, Elektro R8, Federn aus GFK, GFK Blattfedern, GFK Federn, Iron Man Audi, LED Rückspiegel, R8 e-tron, R8 etron

Sieht man in Monaco die Studie vom neuen Renault Twingo?

25. Mai 2013 10:02 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
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Renault nennt das Fahrzeug, bzw. die Studie Twin’Run. Im Rahmen des 71. Grand Prix von Monaco wird die Studie für einen modernen Kleinwagen mit Sportwagen-Performance gezeigt. “Die Hommage an den legendären Renault 5 Turbo und den Clio V6 wird von einem 235 kW/320 PS starken V6-Benziner in Mittel­motor­bauweise angetrieben. Kurze Überhänge, 18-Zoll-Räder, die hohe Gürtellinie und der markante Dachspoiler signalisieren auf den ersten Blick den sportlichen Charakter des Twin’Run. Die leuchtend blau lackierte Karosserie des lediglich 3,68 Meter langen Renners ist zur Gewichts­optimierung komplett aus Kunststoff und Kohlefaser gefertigt. Als Unterbau kommt in bester Motorsport-Tradition ein Gitterrohr-Chassis aus Stahl zum Einsatz.” – so steht es in der Pressemitteilung und Laurens van den Acker (das ist der Designchef von Renault geht noch einen Schritt weiter: “Der Twin’Run ist ein Mix aus Energie, Leidenschaft und Sportlichkeit, der die Erinnerung an wegweisende Renault Sport­wagen wiederaufleben lässt. Das Zwillingsmodell der stylish-schicken City-Car-Studie Twin’Z zeigt, dass Personalisierung eine zentrale Rolle in der Strategie von Renault spielt.”

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Breite Backen und nichts dahinter? Von wegen! Unter dem markanten Kunststoffkleid (welches ich gar nicht mal so übel finde) versteckt sich reine Renn­technik. Neben dem Gitterrohrahmen sorgt der 320 PS starke V6 Motor für Rennsportfeeling. Innerhalb von 4,5 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h und wenn die 380 Nm ausgereizt werden ist Tempo 250 kein Problem! Der Motor sitzt in Mittelmotorposition und wurde sich aus dem Cup Megane Trophpy geliehen. 3,5 Liter Hubraum, in so einem Kleinwagen mehr als nur ein Traum, oder?

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Seht ihr auf den Fotos die Öffnungen vor den Radhäusern? Da wird frische Luft angesaugt. Hinten am Heck gibt es Luftauslassöffnungen, der Motor selbst ist durch eine Plexiglasscheibe von der Fahrgastzelle abgetrennt. Das Konzept den Motor hinter die Fahrgäste zu legen bereitet dem Fahrzeug eine ausgezeichnete Balance. 43% des Gewichts liegen auf der Vorderachse, 57% auf der Hinterachse, welche bei dieser Studie übrigens angetrieben wird. Der Tank, der Kühler und sämtliche Komponenten der Hydraulik wanderten unter die Fronthaube.

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Geschaltet wird über ein sequenzielles 6-Gang Getriebe, eine 2-Scheiben Kupplung trennt Motor und Getriebe kurzzeitig, ansonsten geht das Drehmoment auf die Hinterachse. Eine Differenzialsperre sorgt für die Traktion und ermöglicht ein optimales Herausbeschleunigen aus den Kurven.

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Den Kontakt zur Fahrbahn halten 18″ Räder (mit Zentralverschluss), dahinter verstecken sich 356er Bremsen an der Vorderachse und 328mm Bremsscheiben an der Hinterachse. Ihr seht schon, bei dieser Studie wurde nicht nur optisch, sondern auch technisch Hand angelegt. Der 3,68 Meter lange Flitzer wiegt leer gerade mal 950 kg und irgendwie ist das nun nach dem Renault Twizy im Formel 1 Style schon der 2. Renault innerhalb von kürzester Zeit der mir ein “Wow!” entlocken konnte.

 

Erstellt in: Auto-Blog, Concept Studien, Renault / Getaggt mit: formel 1 twingo studie, Formel 1 Twizy, neuer renault twingo, neuer twingo, renault monaco, Renault Twingo 2014, twin run, twingo, twingo 2013, twingo 2014, twingo studie

Mittwoch zeigt Mercedes in Hamburg die neue S-Klasse!

13. Mai 2013 17:55 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
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Das Beste oder Nichts! Das ist nicht nur der Claim von Mercedes-Benz, es wird auch wohl der Claim des kommenden Mittwoch Abends. Mercedes-Benz präsentiert die neue S-Klasse (Typ W222) und hat sich dafür eine ganz besondere Location gesucht. Im Airbus A380 Auslieferungszentrum werden 750 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien die neue S-Klasse zum ersten mal sehen.

“Die neue S-Klasse ist der Inbegriff einer modernenLuxuslimousine und Hamburg der perfekte Ort, um sie der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Der Hamburger Hafen ist ein Symbol für die Exportstärke Deutschlands und den Erfolg deutscher Produkte in der Welt. Darüber hinaus hat er sich zur bedeutendsten europäischen Drehscheibe für den Handel mit China entwickelt – dem wichtigsten Markt für die neue S-Klasse.”, sagt Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing.

Was viele gar nicht wissen: “In der Hansestadt haben sich inzwischen rund 440 chinesische Unternehmen mit Niederlassungen oder Europazentralen angesiedelt – so viele wie in keiner anderen europäischen Stadt. Darüber hinaus ist Hamburg der bedeutendste Medienplatz und mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen auch die reichste Stadt Deutschlands.”

Die Düsseldorfer müssen nicht weinen, die Realität ist schon hart, oder? Mit 83 diplomatischen Vertretungen sowie Bürgern aus 183 Staaten der Welt gilt die Elbmetropole auch als eine der internationalsten Städte der Welt. Da kann Berlin auch nicht mithalten.

“Mercedes-Benz blickt in der Hansestadt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Bereits 1909 hatte Daimler hier eine Niederlassung eröffnet. Die Mercedes-Limousinen spielten somit von Anfang an bei der Motorisierung Hamburgs eine wichtige Rolle. Die kommende S-Klasse Generation soll dabei erneut Maßstäbe in der Luxusklassesetzen. “Unsere vollständig neu entwickelte S-Klasse etabliert eine bislang nicht gekannte Dimension von Luxus, Komfort und Effizienz in einer Limousine und hebt die Sicherheitsausstattung eines Automobils auf ein bisher unerreichtes Niveau. Damit ist sie mehr denn je das Synonym für Luxus und Innovation im Automobilbau”, so Prof.Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung.”

Seit dem 30. April erstellen bis zu 100 Handwerker in dem A380 Delivery Center ein Pavillon, 400 Scheinwerfer werden dafür sorgen, dass der neue Leitstern möglichst perfekt ausgeleuchtet ist. 35 Kilometer Stromkabel, 96 Lautsprecher und eine ca. 28 Meter breite LED-Videowand werden den Abend sicherlich unvergessen machen. Zur Feier der S-Klasse erwartet man noch die Hamburger Symphoniker, einen “Weltstar des Soul und R&B” und fünf deutsche Sterneköche eröffnen für einen Abend ein weltweit einzigartiges 10-Sterne-Restaurant.

Ich freue mich auf die S-Klasse, auf das A380 Auslieferungszentrum, auf die Musik und während die anderen Gäste schlemmen versuche ich ein paar Eindrücke mitzunehmen. Eindrücke von dem Fahrzeug welches in ein paar Monaten vermutlich die HON-Gäste auf zahlreichen Flughäfen der Nation befördern dürfte und auch sonst einen Meilenstein legt bzw. eine Benchmark setzt.

Hier noch mal eine Design-Skizze von Mercedes-Benz, die neue S-Klasse wird natürlich etwas “ziviler” aussehen und auch das “Happy-Face” wird nicht ganz so ausgeprägt sein. Weitere Infos dann am Mittwoch Abend, direkt von der Veranstaltung (sofern das Netz in Hamburg nicht zusammenbricht).

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Quelle: Mercedes-Benz / © Foto: Mercedes Benz

Erstellt in: Concept Studien, Mercedes / Getaggt mit: Mercedes S-Klasse, neue Mercedes S-Klasse, neue s-klasse, S-Klasse 2013, s-klasse w222, W222

Der extreme VW Golf 7 GTI vom Wörthersee 2013

10. Mai 2013 22:32 / 2 Kommentare / Jens Stratmann
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Schade, schade, schade… bis dato fand ich den aktuellen VW Golf 7 GTI ja ganz attraktiv und auch von den Leistungsdaten her ausreichend motorisiert, doch nun kenne ich ja dieses Concept-Fahrzeug was alles andere in den Schatten stellt:

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“Ein 370 kW / 503 PS starker Golf der Superlative. Die progressive Designstudie basiert auf dem soeben in Europa eingeführten GTI der siebten Generation; sie transferiert das Design und Leistungspotenzial der Ikone in die Welt des Rennsports. Optisch besonders markant: Das Designteam unter der Leitung von Klaus Bischoff (Designchef der Marke Volkswagen) zog die C-Säulen und Seitenschweller als eigenständige Karosserieelemente nach außen, um so Platz zu schaffen für die deutlich vergrößerten Spurweiten und eigens entwickelten 20-Zoll-Räder (vorn mit 235er Reifen, hinten mit 275er Pneus). Die 300 km/h schnelle „Design Vision GTI“ wirkt trotz der extremen Modifikationen dank der präzisen Gestaltung nach den Grundlagen der Volkswagen Design-DNA derart homogen, als würde dieser „Über-GTI“ schon morgen in einer Rennserie starten!”

503 PS? Tja, unter der Motorhaube steckt ja kein 2.0 TSI wie im normalen GTI, im Über-Golf steckt ein 3.0 Liter V6. Bis zu 560 Nm reißen förmlich an der Kurbelwelle. Die Kraft geht über alle 4 Räder auf die Straße bzw. auf das was sich unter den Rädern befindet. Die 20″ Felgen füllen die formvollendeten Radkästen aus und die Designer haben sich einiges dabei gedacht dem Fahrzeug nicht zu viele Flügel zu verpassen.

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In 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei den Beschleunigungswerten bekommt man schon ein Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst. Ob man Pe Werner mit einem GTI wohl eine Freude machen könnte, sie war doch stets auf der Suche nach genau diesem Kribbeln, oder hab ich da etwas falsch verstanden? Richtig interpretiert habe ich wohl die Pressemitteilung von VW, aus der geht übrigens auch nachfolgender Absatz hervor, dem ich zustimmen würde: “So spektakulär die „Design Vision GTI“ bereits auf den ersten Blick ist – die Studie fasziniert auch noch beim x-ten Kontakt. Denn jedes Mal erschließen sich dem Betrachter weitere spannende Design-Elemente.” – wie gesagt, diese Studie nimmt dem “normalen” GTI nun die Faszination…

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Quelle: Volkswagen 2013 / © Fotos: VW 2013

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Concept Studien, Volkswagen / Getaggt mit: extrem GTI, Fotos GTI Treffen Wörthersee, GTI Studie Wörthersee, GTI Treffen Wörthersee, GTI Tuning, GTI Wörthersee, GTI Wörthersee 2013, vw golf 7 gti

Renault Twizy in Formel 1 Optik und mit 100 PS – kein verspäteter Aprilscherz!

25. April 2013 20:27 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
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Ja wie geil ist das denn? Das ich den kleinen Renault Twizy in mein Herz geschlossen habe weiß man ja inzwischen. Eigentlich hätte ich auch im Winter noch eine Runde mit dem Twizy drehen sollen, doch als das Wetter passend war, lag ich leider flach und nun haben wir ja Gott sei Dank bessere Verhältnisse.

Normalerweise verfügt der Twizy über einen 18 PS starken Elektromotor, bei der Studie Twizy Renault Sport F1 schieben 100 PS den Twizy nach vorne. Auch wenn die Höchstgeschwindigkeit bei 110 km/h abgeregelt wird, spricht der Hersteller von Beschleunigungswerten auf dem Niveau eines Renault Megane R.S. – man spricht von 0 auf 100 km/h in 6 Sekunden! Kein Wunder, wiegt der Twizy fahrbereit ja gerade mal 564 kg.

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Design?

Formel 1! Frontspoiler, Heckflügel, Diffusor mit Regenleuchte, Seitenkästen, Slicks, Aufkleber und ein Lenkrad mit Messdatenanzeige. Ganz ehrlich? Ich hätte gerne das Bodykit für den normalen Twizy, damit sieht der doch wirklich “rattenscharf” aus. Gerne auch noch mit den passenden Türen. Okay Renault, wann haben wir ein Termin? Ich MUSS diesen Twizy fahren, da geht kein Weg dran vorbei, denn alleine die Technik klingt schon mehr als nur interessant:

“Seine kombinierte Leistung von 73 kW/100 PS erreicht der Twizy Renault Sport F1 exklusiv durch das KERS-System (Kinetic Energy Recovery System). Mit seiner Hilfe wird in der Formel 1 Bewegungsenergie (kinetische Energie), die beim Bremsen üblicherweise in Form von Reibungshitze verpufft, gespeichert und wieder für den Antrieb genutzt. KERS besteht aus drei Bausteinen: einer elektrischen Motor-Generator-Einheit (MGU = Motor Generator Unit), einer eigenen Lithium-Ionen-Batterie, die für schnelle Lade- und Entladezyklen ausgelegt ist, sowie der Steuereinheit KCU (KERS Control Unit). Der Elektromotor wandelt die kinetische Energie wie ein Generator in Strom um, speichert sie in der Batterie und lässt sie bei Bedarf wieder in den Antriebsstrang fließen. In den Formel 1-Boliden direkt an die Kurbel­welle des V8-Aggregats angeflanscht, gibt er seinen Schub dann unmittelbar an den Antriebsstrang ab. Anders als in der Formel 1 unterstützt KERS im Twizy Renault Sport F1 kein Verbrennungs-, sondern das Elektroaggregat.”

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Wie wird die KERS-Batterie geladen? Die Geschwindigkeiten dürften ja nicht ausreichen?!

“Die Entwickler von Renault Sport Technologies und Renault Sport F1 mussten sich deshalb hierfür ein alternatives System einfallen lassen. Die Lösung ist ein per Knopfdruck am Lenkrad aktivierbarer Energiegewinnungsmodus, in dem der KERS-Elektromotor ähnlich wie ein Fahrraddynamo die mechanische Energie, die der Antriebsmotor des Twizy beim Fahren produziert, in elektrische Energie umwandelt. Im ebenfalls per Knopfdruck aktivierbaren Boost-Modus wird dieser Prozess umgekehrt, und KERS gibt 14 Sekunden lang bis zu 60 kW/82 PS an zusätzlicher Energie ab. Die MGU entwickelt dabei Drehzahlen bis zu 36.000 1/min. Durch den zusätzlichen Schub steigt auch die Drehzahl des Elektromotors auf bis zu 10.000 1/min. Die Extra-Kraft nach Formel 1-Vorbild ermöglicht dem lediglich 564 Kilogramm schweren Twizy Renault Sport F1 Beschleunigungs­werte vergleichbar mit dem Mégane R.S., der in sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h spurtet.”

Was wiegt das KERS-System?

“Das komplette KERS-System ist kompakt konstruiert und wiegt inklusive Batterie knapp 30 Kilogramm. Die MGU passt in einen Zylinder mit zehn Zentimeter Durchmesser. Um ein Überhitzen der KERS-Batterie zu verhindern, verfügt der Twizy Renault Sport F1 über eine Wasserkühlung. Ein spezielles Hochdruck-Schmiersystem gewährleistet, dass Verbindungsstücke und Lager die extremen Drehzahlen verkraften. Die Synchronisation von KERS-Aggregat und Antriebsmotor wird durch ein Untersetzungs­getriebe mit dem Verhältnis 1 : 3,6 hergestellt.”

Wie weit fährt der Renault Twizy in der Formel 1 Version?

Das wurde nicht deutlich kommuniziert, man spricht von einer Reichweite von 80 km und von einer maximalen Boost-Zeit von 13 Sekunden. Sprich 2 mal von 0 auf 100 km/h bzw. solange bis man den Akku vom KERS-System wieder auflädt. Was fehlt wäre auch noch der Preis, wobei dieses Fahrzeug so sowieso keine Straßenzulassung bekommen würde. Elektromobilität = Imagepflege – beim Twizy in verdammt niedlicher Art und Weise.

renault-twizy-formel-1-concept-2013-heck

 Quelle: Renault / © Renault 2013

Erstellt in: Auto-Blog, Concept Studien, Renault, Twizy Dauertest / Getaggt mit: F1 Twizy, Formel 1 Renault, Formel 1 Twizy, Motortuning Twizy, Renault Sport F1, Renault Twizy Tuning, Twizy Concept, Twizy F1, Twizy Formula 1 Studie, Twizy Tuning

BMW testet den BMW i8 in freier Wildbahn…

21. April 2013 10:00 / 3 Kommentare / Jens Stratmann
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Wo testet man am besten ein Fahrzeug? Im ganz normalen Verkehr! Das macht BMW nun mit dem i8 der noch leicht getarnt auf der Autobahn rund um München unterwegs war. Erwartet wird das Hybrid-Fahrzeug im Jahr 2014. Der BMW i8  wird einen BMW Elektromotor an Bord haben der zusätzlich noch mit einem TwinPower Turbo Verbrennungsmotor gekoppelt wird. Man spricht von einer Systemleistung von um die 350 PS und einem kombinierten Verbrauch von unter 3,0 Liter Kraftstoff (Super) auf 100 km nach dem NEFZ-Wert. Damit hätten wir einen CO2 Ausstoß von ca. 72 g/km und ein verdammt grünes Gewissen. Der Preis vom sparsamen Supersportwagen dürfte allerdings dafür sorgen, dass nicht jedermann Kraftstoff sparen kann.

Hier die Fotos vom BMW i8 Erlkönig:

bmw-i8-erlkoenig-muenchen-autobahn-fotos-01 bmw-i8-erlkoenig-muenchen-autobahn-fotos-02

Nun könnte man ja denken, dass BMW solche Fotos nicht möchte. Auf der anderen Seite: Wer am Freitag, im Feierabendverkehr, mit so einem auffälligen Geschoss über die Autobahnen rund um München fährt, der darf sich nicht wundern wenn er “erwischt” wird.

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, BMW, Concept Studien / Getaggt mit: BMW Erlkönig, BMW i8, BMW i8 Erlkönig, BMW i8 Fotos, Erlkönig Fotos, Fotos BMW i8, i8 Erlkönig

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