Archiv für die Kategorie „Mitsubishi“

Mitsubishi ASX – der etwas andere Crossover! Mythos: Anfahrschwäche: Widerlegt!

Montag, 13. Februar 2012

Wenn die Probefahrt mit dem Mitsubishi ASX mir selber etwas gebracht hat, dann ist es die Erkenntnis, dass man jedem mal eine 2. Chance geben sollte. Mit Mitsubishi hatte ich vor dem ASX gar keine Berührungspunkte. Ich weiß nicht ob es an den Fahrzeuge lag, an dem Image oder einfach an der Tatsache, dass mir die Fahrzeuge nie aufgefallen sind. Jetzt durfte ich ja für 14 Tage den ASX erleben und mir meine eigene Meinung erfahren. In dem ersten Beitrag habe ich ja schon ein paar Informationen verteilt, jetzt im 2. gibt es noch ein paar Fotos und vor allem einige Geschichten die ich euch unbedingt noch erzählen muss.

Ihr wolltet schon immer mal sehen wie das aussieht, wenn bei so einem Mitsubishi ASX der Airbag und der Knie-Airbag rauskommt? Kein Problem, wir von Rad-ab.com testen ja immer alles ganz genau:

Hier sieht man dann auch, dass hinter der Schloßabdeckung natürlich noch ein normales Zündschloss vorhanden ist. Der Zündschlüssel dafür, den man auch braucht um den Beifahrer Airbag abzuschalten ist im Handsender “versteckt”:

…und mit dem Schlüssel kann man dann auch ganz einfach den Beifahrerairbag beim Mitsubishi ASX ausschalten:

Zur kurzen Aufklärung, natürlich haben wir den Testwagen NICHT vor die Wand gesetzt. Unserem geschätzten Kollegen Rainer Zufall ist es zu Verdanken, dass ich euch das obere Foto von den beiden Airbags zeigen konnte, denn beim örtlichen Mitsubishi Händler in Bielefeld stand ein verunfallter Mitsubishi ASX auf dem Platz. Hier kann man nur sagen, Respekt: Die Knautschzone funktioniert! Den Testwagen habe ich so abgegeben wie ich ihn bekommen habe, im einwandfreien Zustand:

Der Tankdeckel geht übrigens über einen Griff im Einstiegbereich des Fahrers auf, ich muss gestehen, da musste ich erst suchen, aber wenn man es erstmal weiß gewöhnt man sich da schnell dran. Der ASX ist sparsam, sehr sparsam sogar als Diesel, da sieht man den Tankwart sowieso nicht so häufig.

Von der Seite ein Highlight: Die Sicke die sich vom vorderen Kotflügel über die beiden Türen bis hin zum Seitenteil zieht. Sehr schön finde ich auch, dass dieser Crossover ohne die “schwarzen Radläufe” auskommt, die andere Hersteller ja scheinbar benötigen um einen SUV zu zeigen. Abschied nehmen muss man wohl in der Zukunft von der Jet-Fighter Front:

…eigentlich Schade, habe mich da gerade so dran gewöhnt. Aber das macht ja nichts, denn den Mitsubishi ASX gibt es ja noch mit der Front und verkauft sich auch gar nicht so schlecht. Wer Vorurteile gegenüber Mitsubishi hat, sollte den ASX trotzdem mal zur Probe fahren, denn die Haptik hat mich persönlich überzeugt. In meinem Bekanntenkreis kam das Fahrzeug auch durchaus positiv an. Ich bilde mir ja gerne immer zunächst meine eigene Meinung und höre mir dann noch weitere Meinungen an. Diese fließen dann immer alle etwas in die Blogbeiträge ein. So wurde z.B. der Sound der Anlage gelobt, die Bedienung vom Radio selber allerdings bemängelt. Gelobt haben aber auf jeden Fall alle, die mit mir mitgefahren sind und diejenigen die ich selber mal ans Steuer gelassen habe die Durchzugskraft vom ASX. Der Mythos von der Anfahrschwäche wurde hier also defintiv wiederlegt. Wir sind hier zwar bei Rad-ab.com und nicht bei den Mythbusters, aber hin und wieder können wir ja auch mal ein paar Beurteilungen von den Kollegen aufgreifen und widerlegen, oder?

 

 

 

 

Test Mitsubishi Lancer Sportback: erster Eindruck

Samstag, 4. Februar 2012

Sicherlich spielt eine gewisse Vernunft bei einem Autokauf eine Rolle, aber wer würde sich ein Auto vor die Tür stellen, das er hässlich findet? Im Normalfall wohl niemand. Also spielt das Design von Fahrzeugen eine unter Umständen kaufentscheidende Rolle. Da hatte Mitsubishi, wie in diesem Beitrag zur Marke Mitsubishi bereits von mir geschildert, in der Vergangenheit kein besonders glückliches Händchen bewiesen und mit langweiligen Fahrzeugen wie dem Carisma nicht wirklich für Aufsehen gesorgt.

Mitsubishi Lancer Sportback mit MIGNun gefällt mir das derzeitige Markengesicht, das laut Artikel von Jens ab diesem Jahr leider wieder geändert wird, zugegebenermaßen sehr gut. Die aggressive Jetfighter-Front mit den “böse” dreinschauenden Scheinwerfern hat es mir wirklich angetan und selbst als Fan der Marke Audi muss ich sagen, dass mir der große Grill der Japaner in seiner Form und Positionierung besser gefällt. Dementsprechend erfreut war ich, als ich hörte, dass ich einen Lancer für den Test bekomme.

Mitsubishi Lancer Sportback FrontDoch die Recherche im Internet offenbarte scheinbar Gruseliges. Es gab drei mögliche Lancer, die hier zum Übergabetermin auftauchen konnten, wobei ich den Evolution aufgrund der Information, dass ich einen 1,6 Liter erhalte schon direkt ausschließen konnte – leider. Blieben also die Mitsubishi Lancer Sportlimousine und das Mitsubishi Lancer Sportback. Wer mich kennt, weiß, dass ich auf klassische Formen stehe und mit der Fließheckfraktion meistens nichts anfangen kann. Also hoffte ich einfach auf die Sportlimousine.

Mitsubishi Lancer Sportback Heck schräg hochNicht wirklich schwer zu erraten, was für ein Wagen kam, zumal ich es ja auch schon in der Testwagenvorstellung gezeigt hatte: das Sportback. Und ganz ehrlich? Ich fand das Heck des Wagens anfänglich echt befremdlich und erschrak fast jeden Morgen, wenn ich aus dem Fenster blickte. Doch bei genauerer Betrachtung des Wagens aus verschiedenen Blickwickeln wirkte das Design samt Spoiler doch irgendwie stimmig. Das die große Heckklappe des Mitsubishi natürlich auch diverse Vorteile bietet, steht dazu noch auf einem anderen Blatt. Und mittlerweile hab ich mich tatsächlich daran gewöhnt, finde es fast schon schick.

Mitsubishi Lancer Sportback SeitenansichtSchade nur, dass so wenig davon unterwegs sind. Wie so oft, wenn man sich mit einem Fahrzeug ein wenig intensiver beschäftigt oder selbst eines fährt, achtet man auch verstärkt darauf im Straßenverkehr. Doch trotz des Mitsubishi-Händlers im nahe gelegenen Ortsteil bleibt ein Mitsubishi Lancer der aktuellen Baureihe hier eher ein seltener Wagen. Sieht man die Jetfighter-Front, ist meist ein kleiner Mitsubishi Colt oder ein größerer ASX unterwegs. Woran das eventuell liegende könnte, werde ich im nächsten Beitrag näher beleuchten.

Mitsubishi Lancer Sportback vorne schräg hochBereits jetzt möchte ich mich übrigens für die Qualität der Bilder entschuldigen. Die für das Frühjahr geplante Anschaffung einer digitalen Spiegelreflexkamera ist aufgrund des Autounfalls meiner Frau erst einmal wieder in den Hintergrund gerückt. Daher sind diese Fotos hier mit meiner Kompaktkamera entstanden, die leider kaum manuelle Einstellmöglichkeiten bietet und je nach Lichtverhältnissen etwas überfordert ist. Gerade beim weißen Wagen in der Sonne machte sich dies stark bemerkbar.

Mitsubishi Lancer Sportback von obenIch hoffe dennoch, dass die Bilder zumindest einen positiven Eindruck vom Mitsubishi vermitteln können, auch wenn ich meine Ideen technisch nicht immer so umsetzen kann. Im nächsten Beitrag wird es dann im Innenraum des Mitsubishi Lancer Sportback weitergehen. Denn dort befindet man sich als Fahrer, Beifahrer oder Rückbänkler ja meistens.

Wo sind die japanischen Sportwagen hin?

Montag, 30. Januar 2012

Wo ich mich derzeit ja mit einem Fahrzeug aus dem Hause Mitsubishi und der Marke im Allgemeinen beschäftige, ist mir aufgefallen, dass diese – zumindest hier in Deutschland – keine Sportwagen mehr im Programm haben. Gut, der Mitsubishi Lancer Evolution ist sicherlich ein sportliches Fahrzeug, aber eben keines dieser klassischen Sportcoupés, wie es viele japanische Hersteller in den 80er und 90er Jahren im Programm hatten. Fahrzeuge wie der Mitsubishi Starion, der 3000 GT und der hierzulande sehr bekannte Mitsubishi Eclipse, der nicht zuletzt aufgrund der Fast-and-Furious-Filme zu Ruhm gelangte. Alle weg.

Toyota MR2Und auch bei anderen Herstellern aus Japan scheinen Sportwagen nicht mehr so richtig im Trend zu liegen. Fuhr ich in den 90ern noch mit einem Toyota MR2 durch die Gegend, schaute jedem Toyota Supra hinterher und kannte Celica-Fahrer, war auch bei Toyota irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Immerhin soll es ab Mitte 2012 den neuen Toyota GT 86 geben, der mich von der Formensprache her (kurz und knubbelig) doch arg an den Nissan 350Z / 370Z erinnert. Bei Honda sieht es ähnlich aus, der Honda NSX und der Honda S2000 wurden im letzten Jahrzehnt eingestellt. Vom Erstgenannten soll es allerdings schon ein Konzeptfahrzeug geben, von dem in rund 3 Jahren erste Serienfahrzeuge auf den Markt kommen sollen.

Kehren die japanischen Sportwagen also zurück? Und will man das überhaupt? Waren das hier wirkliche Verkaufsschlager? Was meint ihr?

Neuer Testwagen: Mitsubishi Lancer Sportback “XTRA” 1.6

Freitag, 27. Januar 2012

Unsere “Facebook-Fans” haben es ja bereits mitbekommen: seit Dienstag gibt es ein neues Testfahrzeug. Es handelt sich dabei um einen Mitsubishi Lancer der achten Generation. Die Karosserievariante Schrägheck, die bei Mitsubishi Sportback genannt wird, war für mich zugegebenermaßen anfänglich eher gewöhnungsbedürftig, doch nach den ersten Tagen finde ich das Heck gar nicht mehr so schlecht. Zudem bietet die große Klappe sicherlich auch Vorteile, auf die ich im Laufe des Tests in kommenden Beiträgen noch eingehen werde.

Mitsubishi Lancer Sportback Test Bild 1Wie im Beitragstitel angegeben handelt es sich um ein Sondermodell namens XTRA, dass zusätzlich zum normalen Lancer mit Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurvenlicht (anfangs etwas irritierend), Einparkhilfe hinten und Sitzheizung vorne ausgestattet ist. Zudem soll es eine USB-Audioschnittstelle geben, die ich bisher aber noch nicht entdeckt habe.

Unter der Haube werkelt der derzeit kleinste im Lancer Sportback erhältliche ClearTec – Benzinmotor, der aus 1,6 Litern Hubraum immerhin 117 PS mobilisiert. Die Kraftübertragung erfolgt mittels 5-Gang-Schaltgetriebe an die angetriebenen Vorderräder.

Genug des emotionslosen Geschwafels, hier sollten erst einmal nur die knallharten Fakten präsentiert werden. Im nächsten Beitrag werde ich dann von den ersten Eindrücken berichten. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr diese wie immer stellen, ähnlich wie Kollege Jens werde ich gerne versuchen, eure Testvorschläge umzusetzen und Fragen zu beantworten oder Detailfotos einzustellen.

Mein erstes Mal: Mitsubishi ASX Probefahrt / Test – Teil 1!

Sonntag, 22. Januar 2012

Dieses Jahr wird mein Jahr! Denn in diesem Jahr werde ich verdammt viele Dinge zum ersten Mal tun. Warum? Weil ein Mann tun muss was ein Mann tun muss! Ich hatte ja schon ein der Einleitung geschrieben, dass ich bis dato noch keine persönlichen Erfahrungen mit der Marke Mitsubishi gemacht habe. Die Marke zeigt sich aufgeschlossen und hat mir den Mitsubishi ASX für 14 Tage zur Verfügung gestellt, denn diese Bildungslücke müsste man schließlich schließen.

Ich nehme das Urteil gleich vorweg: Alle Vorurteile, die ich der Marke vorher event. gegenüber gebracht habe, sind nach der Probefahrt wie weggeblasen. Sicherlich werde ich gleich auch etwas Kritik üben, aber das gehört wie immer zu so einem Beitrag hinzu. Als Testfahrzeug stand mir der 1.8 DI-D+ MIVEC Dieselmotor mit 150 PS als reiner Fronttriebler zur Verfügung, kein Grund für mich nicht auch mal kurz fernab der Straßen zu fahren:

Wer das häufiger tut, sollte jedoch auf die Allrad-Version zurückgreifen, der macht da sicherlich mehr Spaß. Was ist denn nun dieser Mitsubishi ASX überhaupt? Nicht Fleisch und nicht Fisch, aber trotzdem lecker! Ein Crossover- eine Mischung aus SUV und Kompaktfahrzeug. Ein Fahrzeug mit einer hohen Sitzposition, genügend Platz für 4-5 Personen und auch einem Kofferraum, der eigentlich keine Wünsche offen lässt. Der Kofferraum hat mich ja sowieso überrascht. Nicht wegen dem Stauraum, oder etwa der geraden Ladefläche bei umgeklappten Sitzen, nein wegen dem Subwoofer der dort im Seitenteil eingebaut ist und für ordentlich Bass-Druck von hinten sorgt.

Das der Mitsubishi ASX als Diesel sparsam sein soll war mir ja schon bekannt, dass nach einer längeren Autobahnfahrt mit Tempo 120 km/h ein Durchschnittsverbrauch von 3,6 Liter auf dem Bordcomputer stand hat mich dann doch sehr positiv überrascht. In der Fachpresse wird dem 150 PS Diesel eine Anfahrschwäche diagnostiziert, diese Anfahrschwäche habe ich wirklich versucht zu finden – vergeblich! Der Mitsubishi lässt sich sportlich agil oder halt sparsam fahren, je nach Fahrer / Bedarf.

Schlüssel drehen war gestern, heute wird ordentlich gedrückt:

Kaum gedrückt, geht der Fahrspaß auch schon los. Das Getriebe verfügt über einen 6-Gänge Menü, die automatische Start / Stop Funktion hilft Kraftstoff zu sparen, lässt sich auf Wunsch auch ausschalten. Die Instrumente vom Mitsubishi ASX finde ich auf jeden Fall sehr aufgeräumt:

Damit hättet ihr nicht gerechnet, wie? Der sieht doch wirklich sportlich aus, oder? In der Mitte kann man sich den Verbrauch, die Restfahrweite, die Zeit bis zum nächster Inspektion oder den Tageskilometerzähler anzeigen lassen. Ab und zu muss man ja auch mal zurückblicken, dank der Rückfahrkamera gelingt das einparken hier mit dem Mitsubishi ASX reibungslos, wenn man denn vorher die Umgebung auf Sicherheit überprüft.

So, nun muss ich etwas Kritik üben! Der Innenraum ist toll, der Innenraum ist groß und vorne sowohl auch hinten kann man sogar prima einen Maxi-Cosi Sitz einbauen. Im hinteren Bereich fehlt allerdings etwas. Im hinteren Bereich fehlt für Familien sogar etwas ganz wichtiges: Licht! Es ist hinten, zu mindestens wenn man das große Glasdach hat, tatsächlich kein Licht vorhanden, was dazu natürlich sorgt, dass der Junior z.B. nicht mal eben was lesen kann, sich nicht selber an- oder abschnallen kann usw.

Dafür gibt es dann (als Ausgleich?) vorne genug Licht sowie beleuchtete (Schmink-)Spiegel auf der Fahrer- sowie der Beifahrerseite:

Apropo Innenraum, hier mal ein Foto vom Armaturenbrett, quasi aus der Sicht vom Einstieg:

Alle wichtigen Funktionen kann man direkt vom Lenkrad aus bedienen, auf der linken Seite steuert man das Infotainmentsystem, auf der rechten Seite den Tempomat. Unten links am Lenkrad kann man die Freisprecheinrichtung bedienen. Über das Navi, die Verbindung zum iPhone und über ein paar weitere Sachen die mir während der Probefahrt aufgefallen sind berichte ich euch dann im 2. Teil. Was ich euch jetzt schon mal verraten kann: Der Mitsubishi ASX ist ein Raumwunder! Legt man die Sitze hinten um, stehen einem etwa 1200 Liter Volumen zur Verfügung, weil man sich das als Wert nicht so gut vorstellen kann, habe ich das Fahrzeug heute mal vollgeladen mit Stropor und Pappe:

Ich persönlich stehe ja auf solche Laderaumwannen! Ich bin ja ein Hundebesitzer und ich weiß, wieviel Dreck und Schmutz Hunde ins Auto befördern können. Aus dem Grund schwöre ich ja auf Kofferraumwannen, die dann den originalen Teppich schonen: So eine Kofferraumwanne für den Mitsubishi ASX ab BJ 06/2010 – ist auch gar nicht so teuer – erspart einem aber jede Menge Putzarbeit!

Aber auch in den normalen Kofferraum geht mehr rein als nur der normale Familieneinkauf:

Mehr und mein Fazit dann im 2. Beitrag, denn schließlich möchte ich mein erstes Mal noch etwas genießen!

Mitsubishi bekommt ab 2012 ein neues Gesicht – ob es euch gefällt – oder nicht!

Sonntag, 22. Januar 2012

…ich habe ja zur Zeit mein erstes Mal, über das werde ich demnächst noch ausführlich bloggen, keine Angst. Der Kollege Marco hat gestern ja bereits ein paar persönliche Erinnerungen über Mitsubishi verbloggt und teilt auch meine Meinung, dass dieses Jetfighter Design der Front die Marke irgendwie attraktiv macht. Jetzt habe ich mich also gerade an die aggressive Front gewöhnt, da möchte Mitsubishi in Genf tatsächlich ein neues Modell präsentieren? Mit einer komplett veränderten Designsprache? Der Automobilsalon in Genf bietet ja immer die Plattform für News und Premieren, der neue Mitsubishi soll in diesem Jahr noch an den Start gehen und soll ebenfalls die neue Front zeigen, quasi das neue Firmengesicht. Dieses soll dann in der Zukunft auf andere Modelle des japanischen Herstellers übertragen werden.

Hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack, auf das was uns da in Genf erwartet:

Direkt mal zum Vergleich, die aktuelle Jetfighter Stoßstange am Mitsubishi ASX (mit dem ich gerade quasi mein erstes Mal habe):

Ich bin gespannt auf Genf, nicht nur – aber auch – auf das neue Modell von Mitsubishi! Denn, soviel kann ich schon mal verraten, der Mitsubishi ASX hat mich positiv überrascht!

Mitsuwer? Ach Mitsubishi!

Samstag, 21. Januar 2012

In Erwartung eines weiteren Testfahrzeugs, Jens bewegt ja derzeit bereits einen Mitsubishi ASX, wird es auch für mich Zeit, sich einmal mit der Marke auseinanderzusetzen. Das ist aber gar nicht so leicht, denn irgendwie hat Mitsubishi es geschafft durch Unauffälligkeit zu glänzen, was mich zu dem leicht überspitzten Titel dieses Beitrages inspirierte.

Reisen wir zurück in die Vergangenheit. Als Jugendlicher stand ich total auf diese ganzen japanischen Offroader: eckig, spartanisch, geländegängig – also ganz anders als die heutigen der SUV-Klasse angehörenden Fahrzeuge. Und natürlich stand ich deshalb auch auf den Mitsubishi Pajero der ersten Generation, der heute aber aufgrund der braunen Pest leider weitestgehend ausgestorben ist.

Ebenfalls erinnere ich mich noch vage an einen Bekannten, der einen getunten Mitsubishi Colt fuhr. Der C10 war wild verspoilert und ging wie die Hölle. Ich vermute also, dass es sich um einen der turbogetriebenen Wagen handeln musste. Zudem konnte man überall auf dem Wagen “Ralliart” lesen. Nach der Schule fing ein ehemaliger Klassenkamerad seine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker (ja, früher hieß das noch so) bei Mitsubishi an, was einem die Marke aber dennoch nicht näher brachte. Jahre später traf ich den Kumpel dann bei einem Klassentreffen. Er fuhr einen Mitsubishi Eclipse der 1. Generation, den ich dann nachts im Dunkeln mal ein paar Kilometer fahren durfte, da der ehemalige Mitschüler ein wenig zu viel getankt hatte.

Mitsubishi Colt altDas letzte Mal bewusst wahrgenommen habe ich einen Mitsubishi, als wir vor einigen Jahren nach Aachen zogen und einer der Nachbarn seinen schrottreifen Colt vor der Türe stehen hatte. Danach wurde es wieder still um die Marke. Niemand im Bekanntenkreis fuhr einen Mitsubishi und im Straßenverkehr rollten die meisten davon eher unauffällig an einem vorbei. Auch machte Mitsubishi sonst kaum auf sich aufmerksam, weder durch innovative Werbung, noch durch Lobeshymnen in Pannenstatistiken. Darum kümmerte sich die asiatische Konkurrenz.

Mitsubishi LancerMittlerweile hat sich das Ganze etwas gewandelt. Verantwortlich hierfür sind verschiedene Faktoren, die mich die Marke Mitsubishi wieder stärker wahrnehmen lassen. Einerseits gibt es in einem Ortsteil der Gemeinde, in der wir jetzt wohnen einen Mitsubishi-Händler. Das führt natürlich dazu, dass die Fahrzeuge hier verstärkt unterwegs sind. Selbst mein neuer Vermieter fährt einen und schwört drauf. Ein in meinen Augen aber viel wichtigerer Grund ist die neue Front der aktuellen Modelle. Diese als Jetfighterfront bezeichnete Vorderseite gefällt mir durch ihre Aggressivität sehr gut. Natürlich gibt es Zweifler, die jammern, das Design des Kühlergrills sei bei Audi geklaut, aber ich finde das Thema bei Mitsubishi viel besser umgesetzt. In dem Zusammenhang ist es sehr schön, dass man dies nun zum Markengesicht macht und fast alle Modelle diese unverwechselbare Front haben. Ich persönlich finde das 10 x besser als die langweilige Front eines Mitsubishi Carismas aus der Vergangenheit.

Und nun bin ich sehr gespannt, wie sich der Mitsubishi Testwagen so im Alltag machen wird und ob er den guten Eindruck, den er von außen macht, auch im Inneren fortsetzen kann.

Mein erstes Mal …

Donnerstag, 12. Januar 2012

Ich bin zur Zeit etwas nervös, denn ich weiß, dass ich gleich mein erstes Mal erleben werde. War gestern extra noch mein Frisör, hab mich heute extra noch rasiert, denn ich weiß ja was gleich passiert. Ich werde dieses Jahr 33 Jahre alt und habe es, aus welchen Gründen auch immer, vorher noch nicht getan. In den frühen Jahren war ich einfach zu festgefahren, anschließend war ich andauernd in festen Beziehungen und fremdgehen kommt für mich ja auch nicht in Frage. Doch jetzt ist es soweit. Heute ist der große Tag. Noch ein paar Minuten dann wird mir das Objekt der Begierde…   … geliefert. Ja, leider kein Scherz. Ich bekomme mein erstes Mal quasi geschenkt. Geliefert, bis vor die Haustür. Ein edler Spender meint nämlich, dass ich die Bildungslücke unbedingt mal schließen müsste, denn ich wüsste ja gar nicht, was ich so alles in meinem Leben verpasst hätte. Außerdem könne man ja gar nicht mitreden wenn man es nicht schon mal getan hätte. Quasi wurde mein erstes Mal arrangiert. Fühle ich mich nun schlecht dabei? Nein! Nicht wirklich!

Ob ihr es mir glaubt oder nicht, ich habe mich vorher sogar absichtlich nicht über das Objekt der Begierde informiert. Ich lasse mich vollkommen überraschen über die Farbe, über die Proportionen, über das Schluckverhalten und all die anderen wichtigen Dinge im Leben. Informiert habe ich mich über den Erzeuger, denn das finde ich ja immer wichtig. Man möchte sein erstes Mal ja auch nicht an irgendjemand verschwenden. Der Erzeuger überrascht mich schon etwas. Denn er gibt sich so nah wie kein anderer, er teilt sogar die Bewertungen und verlinkt auf der eigenen Webseite die Fanclubs von dem Bedürfniserfüller. Ei ei ei… auf was habe ich mich da nur eingelassen?

In etwa einer halben Stunde ist es soweit, das Teil meiner Gelüste wird gebracht und dann wird es auch direkt gemacht: Mein erstes Mal in einem Mitsubishi ASX! Mein erstes Mal überhaupt in einem Mitsubishi, denn bis dato hatte ich, in der Tat wirklich noch nicht das Vergnügen. Das wird sich nun gleich ändern und ich werde euch natürlich über mein erstes Mal ausführlich berichten. Vorher schreibe ich noch eine Mail an das Dr. Sommer Team der Bravo (gibt es das eigentlich noch?) und stelle die Frage: “Kann ich davon ein Baby bekommen und wenn ja, wie sieht es dann aus?” – jetzt wo ich diese Zeile tippe, wird mir auch erst bewusst, dass ich mir vorher noch nie Gedanken über Verhütung gemacht habe. Brauche ich einen Überzieher? Ihr wisst schon – für den Sitz oder kann ich mich dort einfach so gehen lassen wie ich es möchte? Nun… jetzt wisst ihr auf jeden Fall warum dieser Blog hier Rad-ab heißt, denn wir wollen nicht ganz Ernst genommen werden, aber unsere Fahrzeugtestbeiträge, die dürft ihr durchaus Ernst nehmen… heute geht es also los mit dem Mitsubishi ASX Test und ich kann euch schon mal verraten, dass ich dieses Fahrzeug auch wieder betrügen werde, das bringt der Blog hier so mit sich, ich kann Autos nie lange treu sein…