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Video: Citroen Cactus – Fahrbericht / Test / Review

Der Citroen Cactus polarisiert. Der Citroen Cactus wird nicht jedem gefallen. Der Citroen Cactus wird aber seine Freunde finden und vor allem lädt der neue Cactus zum Nachdenken ein. Braucht man wirklich den ganzen Luxus? Ist weniger nicht manchmal mehr und gibt es nicht wirklich Dinge die man vereinfachen, reduzieren, weglassen kann? Laut Konzept sollte der Citroen Cactus möglichst leicht werden, dazu hat man bei der Entwicklung noch auf einen günstigen Einstiegspreis geachtet und stellt nun ab 13.990 Euro ein Fahrzeug auf die Räder. Viele Worte über den Citroen Cactus habe ich bereits im Drive-Blog verloren. Ein langes Video von Sarah, Jan und mir seht ihr nun. 37 Minuten Cactus – ohne das wir uns auch nur einmal gepikst haben:

Weitere Fakten gefällig? Gerne! Gefahren sind wir unter anderem den Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6. Der in “Hello Yellow” lackierte Citroen Cactus verfügt über einen Selbstzünder unter der Motorhaube. 1.6 Liter Hubraum, 92 PS und ein Drehmoment von 230 Nm reichen aus um den Cactus innerhalb von 11,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Geschaltet wird über ein automatisiertes Schaltgetriebe, auch Head-Bangermatik, Kängurugetriebe oder Mistding genannt. Man hat mir aber versichert, dass man das Fahrzeug auch ohne die Nickbewegungen fahren kann, Umsteiger von DSG- oder Wandlerautomatikfahrzeugen dürften es aber schwer haben.

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Der Franzose ist 4.16m lang, 1,49 hoch und inkl. Außenspiegel 1,95 breit. Der Radstand von 2,59 Meter spricht schon dafür, dass es im Innenraum ausreichend Beinfreiheit für die Passagiere gibt. Der Wendekreis liegt mit seinen 10,9 Metern im Rahmen. Dachlast? 80 kg! Auf die “Kufen” auf dem Dach kann man das Fahrzeug also nicht stellen und damit eine Abfahrt machen, auch als Schlitten vom Weihnachtsmann taugt der Cactus nicht: 348 Liter bzw. 442 kg darf man zuladen, klappt man die Rücksitzlehne um (derzeitig noch nicht geteilt) dann steht ein Volumen von 1170 Liter zur Verfügung. Anhängelast? Bis zu 765 kg! Andere Motoren, andere Werte – ist klar, oder?

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Laut NEFZ verbraucht der Diesel 3,5 Liter Kraftstoff auf 100 km, ich bin zu wenig gefahren um den Wert zu bestätigen, 4,8-4,9 Liter standen später auf unserem Bordcomputer. Der Tankinhalt? 45 Liter, also kommt man gut und gerne 1000 km mit einer Tankfüllung. Ab 18,990 Euro geht es los, wer mehr möchte, der wird nicht alles – aber einiges optionales bekommen und wird ca. 23.000-24.000 Euro investieren müssen.

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2014 Mercedes-Benz SLK 350 – V6 Fahrbericht / Test / Video

Etwas ausführlicher habe ich bereits im Drive-Blog über den Mercedes-Benz SLK 350 – V6 geschrieben, wer also lieber lesen möchte, der darf rüber klicken. Hier gibt es nun Bewegtbild. Darf ich vorstellen: 0-200 km/h mit dem Mercedes-Benz SLK:

…und natürlich bleibt es nicht bei dem Vorgeschmack, denn hier ist das 20 Minuten Video zum Mercedes SLK 350 inkl. Ablagencheck, dem Blick unter die Motorhaube, dem Kofferraumcheck und dem eigenen Fahreindruck:

Wie wäre es noch mit ein paar Fakten? Der SLK ist 4.13m lang , 1.30m hoch und 1,81m breit! Inkl. Außenspiegel ist der SLK genau 2.00m breit! Der Radstand beträgt 2.43m, der Wendekreis liegt bei 10.52 Meter. Leer wiegt der SLK 350 etwas über 1,5 Tonnen und in den Kofferraum passt (im Cabrio Modus) ein Volumen von 225 Liter. Klappt man das Dach zu sind es 335 Liter und maximal 315 kg die man zuladen darf. Unter der Haube von unserem Testfahrzeug befindet sich ein 3,5 Liter Benziner V6 der 306 PS auf die Hinterachse schaufelt. Das maximale Drehmoment liegt bei 370 Nm. Der Kraftstoffverbrauch wird laut NEFZ mit 7,1 Liter angegeben, wenn man jedoch häufiger innerhalb von 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden beschleunigt, bzw. häufiger den Vortrieb erst bei 250 km/h enden lässt, der wird den 60 Liter (70 Liter optional) schneller leeren. Unser Testwagenpreis? Tja, der lag über 77.500 Euro – Tradition verpflichtet, oder? Mehr über den Mercedes-Benz SLK 350 gibt es im Fahrvideo.

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Test – Fahrbericht – Fotos: Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 2014

Es gibt Fahrzeuge, die interessieren mich einfach etwas mehr. Dazu gehört auch die Mercedes-Benz C-Klasse, der ich ja schon beim Vorgänger viel Zeit gewidmet habe. Inzwischen hat sich meine private Situation verändert, anstatt einem sportlichem Coupé müsste ich nun zu einem sportlichen Kombi schielen.

Kombis heißen bei Mercedes-Benz T-Modell, das T steht für Transport und ich hatte heute die Gelegenheit das aktuelle Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell zu fahren.

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Vorweg: Ich mag das Design, ich mag das Interior und obwohl ich weiß, dass es Fahrzeuge gibt mit einem größeren Kofferraum, würde dieses Fahrzeug perfekt zu meinen Anforderungen passen. Würde? Nun, der Basispreis übersteigt bereits meine derzeitigen Möglichkeiten und wenn man sich erst mal in der Ausstattungsliste nach oben konfiguriert, dann können schon einmal Tränen fließen.

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Ein Mercedes-Benz war nie richtig günstig und es ist natürlich auch nicht die Schuld von Mercedes-Benz, dass ich mir dieses Fahrzeug nicht leisten kann, von daher lassen wir den Preis nun einfach mal links liegen und schauen uns das C-Klasse T-Modell gemeinsam an:

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Unter der Haube von unserem Testfahrzeug findet man den 2,0 Liter Benziner mit einer Leistung von 211 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm welches der Reihen 4-Zylinder zwischen 1.200 und 4.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stellt.

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Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das T-Modell mit C250 innerhalb von 6,8 Sekunden! Der Vortrieb endet bei 244 km/h. Geschaltet wird vollautomatisch über die 7G-Tronic und wer mag kann per Schaltwippen manuell Eingriff in die Gangwahl nehmen.
Das neue Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell ist 4,70 m lang, 1,45 m hoch und von Aussenspiegel zu Aussenspiegel 2,02 Meter breit! Der Radstand beträgt 2,84 Meter und der Wendekreis wird vom Hersteller mit 11,22 Meter!

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Doch kommen wir jetzt zu einem Punkt der hier interessanter sein dürfte: Die maximale Zuladung liegt bei 575 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2120 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller mit 75 kg angegeben. So richtig interessant ist aber der Kofferaum: 490 Liter Volumen stehen zur Verfügung, die Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis 40:20:40 umlegen. Anschließend stehen einem 1510 Liter zur Verfügung.

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Laut Mercedes sind das Bestwerte im Segment und damit könnte der Hersteller Recht haben, der VW Passat spielt nur vom Preis in der C-Klasse Liga, von den Werten und von der Länge muss er sich mit der zukünftigen E-Klasse messen, denn der neue VW Passat wird als Kombi ein Volumen von 650-1780 Liter bieten.

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Zurück zur neuen C-Klasse: Wem das Platzangebot temporär nicht reicht, der kann das Dach mit 75 kg beladen bzw. die optionale Anhängerkupplung bemühen. 1,8 Tonnen darf der C250 ziehen, ungebremst die obligatorischen 750 kg.

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Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 5,60 Liter auf 100 km an. Unser Testfahrzeug war mit dem 66 Liter großen Tank ausgestattet, den man gegen Aufpreis bestellen kann. Mit diesem Tank sind rein rechnerisch Reichweiten von 1170 Kilometer möglich.

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7 Fakten zur neuen C-Klasse bzw. zum T-Modell der neuen Mercedes-Benz C-Klasse:

01: Was für eine Ruhe! Der Innenraum ist scheinbar super gedämmt, denn selbst bei Autobahnfahrten bleibt es im Innenraum angenehm ruhig.

02: Was für ein Platz! Ausreichend Kopf- und Beinfreiheit vorne und hinten, vier Personen sehe ich ohne Probleme auch längere Strecken in dem Fahrzeug fahren.

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03: Was für ein Klang? Das aufpreispflichtige Burmester-Premium Soundsystem habe ich in der S-Klasse und auch in der V-Klasse schon mal mit mehr Druck erlebt, dafür ist das System im Vergleich günstig und für einen Aufpreis von unter 1000 Euro zu haben.

04: Große Klappe – viel dahinter? Die Heckklappe (besteht aus Aluminium) lässt sich optional auch per Fußkick öffnen, damit stehen fünf verschiedene Öffnungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dahinter gibt es meiner Meinung nach genug Stauraum und vor allem eine ebene Ladefläche. Die Ladekantenhöhe ist mit ca. 60 cm eher “zu tief” als zu hoch, von daher gibt es da auch nichts zu meckern. Sind die Sitze umgelegt, passen Gepäckstücke mit einer Länge von 1,60 Meter hinter die Vordersitze, die bis zu 95 cm breit sein dürfen.

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05: Was für ein Fahrwerk! Im Sport-Modus noch komfortabel genug und es entwickelt dennoch Fahrspaß, das liegt auch an der Lenkung die mir direkt genug ist und mir persönlich gefällt auch die Rückmeldung. Die Bremsen lassen sich fein dosieren und sind ausreichend groß dimensioniert!

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06: Was für eine Optik! Das AMG Paket steht dem C-Klasse T-Modell doch ausgesprochen gut, oder? Stoßstange vorne, Stoßstange hinten, Auspuffendrohre… doch, mag ich! Damit muss man nicht erst zum Tuner, da reicht das OEM-Styling.

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07: Was für ein Preis! Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 liegt bei 42602 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben. Unser Testwagen hatte dank der gehobenen Ausstattung und den zahlreichen Assistenzsystemen einen Preis von ca. 64.250 Euro!

Autsch! Das tut weh, vor allem weil da das Ende der Fahnenstange noch gar nicht erreicht ist. Aber irgendwas ist ja immer, wenn man sonst nichts zu kritisieren findet, dann meckert man halt über den Preis.


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Video / Fahrbericht: BMW 2er Active Tourer (218d – 2014)

Der BMW 2er Active Tourer hat mich wahrlich überrascht. Nicht etwa wegen dem quer eingebauten Front-Motor, nicht wegen dem Frontantrieb, nicht wegen dem Platzangebot in Fond und Heck und auch nicht wegen der großartigen Zuladung von bis zu 620 kg im 218d. Auch das Head-Up Display oder das gestochen scharfe freischwebende Display welches auf dem Armaturenbrett trohnt. Nein, der BMW 2er Active Tourer hat mein Herz im Sturm erobert, weil man merkt, dass die BMW Ingenieure Kundenwünsche umgesetzt haben. Das Fahrzeug passt zur Zielgruppe wie die Faust aufs Auge. Beispiele gefällig?

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Die Rücksitzbank! Die lässt sich nicht nur im Verhältnis 40:20:40 umlegen und vergrößert so den Gepäckraum von 468 auf sagenhafte 1510 Liter, nein – sie lässt sich auch noch verschieben. Somit hat der Besitzer vom BMW 2er Active Tourer die Wahlmöglichkeit:

Größerer Kofferraum oder mehr Beinfreiheit für die Passagiere im Fond. Die freuen sich z.B. auch über die Tatsache, dass sich die Rückenlehne verstellen lässt. Optional gibt es im BMW Active Tourer auch noch einen umlegbaren Beifahrersitz. Dann kann man 2,40 Meter lange Gegenstände transportieren, sonst sind es immerhin 1,40 Meter lange Gepäckstücke die mitgenommen werden dürfen. Reicht nicht? Kein Problem! Die Anhängerkupplung verfügt, genauso wie das Dach, über eine Stützlast von 75kg und die gezogenen Anhänger dürften ein Gewicht von 1,3 Tonnen haben. Anhänger sehe ich gar nicht, ich sehe eher Fahrradträger und da ist die Stützlast von 75kg entscheidend und Kundenorientiert dimensioniert.

Überzeugt hat mich aber auch der Innenraum. Die Sitze zeigen sich in der gefahrenen Sportline sportlich kontiert, das Lenkrad liegt gut in der Hand und dank individiueller Verstellungsmöglichkeiten von Sitz und Lenkrad lässt sich schnell eine gute Sitzposition einstellen. Über eine Gurthöhenverstellung hätte ich mich ggf. noch gefreut, aber ich habe gar keine benötigt.

Die Kennlinien der elektromechanische Servolenkung lassen sich per Tastendruck verstellen und so bringt man den Active Tourer auch vom Eco-Modus, entweder in den komfortablen oder gar in den Sport-Modus. Mit dem 2.0 Liter – 150 PS Diesel liegen 320 Nm an der Vorderachse an. Wer es da übertreibt, der schiebt – vermutlich zum ersten mal – einen BMW über die Vorderachse. Ansonsten passt der Antrieb zu dem Fahrzeug und ich würde mich nicht wundern, wenn es zukünftig auch weitere Fahrzeuge von BMW geben wird, die ebenfalls über einen Frontantrieb verfügen.

Ich finde wirklich nichts zu meckern, das Raumangebot, die Haptik, das Platzangebot im Kofferraum, die ausreichenden Abblageflächen – alles sehr gut abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kunden. Die Getränkehalter in der Mitte könnten etwas größer dimensioniert sein, aber in die Türtaschen passen 2x 1,5 Liter Flaschen. Besser geht es nicht!

Auf der Suche nach dem Haar in der Suppe bzw. nach der Mängel-Nadel im Heuhaufen könnte ich nun erwähnen, dass ich mir bei meiner Sonnenbrille einen Fehlkauf geleistet habe. Meine Ray Ban ist polarisierend, damit meine ich nicht die Optik, sondern die Tatsache, dass die Gläser über einen Pol-Filter verfügen. Habe ich die Sonnenbrille auf, erkenne ich im Head-Up Display nichts. Das wird beim BMW 2er Active Tourer nicht in die Glasscheibe, sondern auf eine extra Plastikscheibe gespiegelt und gibt dem Fahrer alle notwendigen Informatioenn wie Geschwindigkeit, Navigationsanweise und Hinweise auf ggf. Überholverbote bzw. Tempolimits. Wie gesagt, die Sonnenbrille war ein Fehlkauf, so ein HUD ist meiner Meinung nach das beste Assistenzsystem in jedem Fahrzeug.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Assistenzsysteme im neuen BMW 2er Active Tourer, doch bei solchen Fahrveranstaltungen hat man nur die Zeit mal kurz reinzuschnuppern und somit ist das natürlich kein richtiger Test. Einen ganz guten Ersteindruck vom BMW Active Tourer vermittelt nachfolgendes Ausfahrt.TV Video welches zusammen mit Sarah Sauer und Jan Gleitsmann entstanden ist:

Fazit: Der BMW 2er Active Tourer ist meiner Meinung nach ein Hit. Der Basispreis liegt bei 27.200 Euro (für unser gefahrenes Fahrzeug müssen vermutlich 35.000 Euro den Besitzer wechseln) und die Aufpreisliste ist natürlich auch Hitverdächtig, aber irgendwas ist ja immer – goldene Schallplatten bekommt man schließlich auch nicht umsonst.

Ihr wollt mehr lesen? Kein Problem! Sarah auf auf Ausfahrt.TV ihre Meinung bereits veröffentlicht: klick