Archive for the Fahrberichte Category

Fahrbericht: 2015 Volvo XC90 D5 AWD Momentum

Der neue Volvo XC90 ist gut. Richtig gut. Aber leider nicht perfekt. Bei einer kurzen Probefahrt im Umland von Frankfurt habe ich mich auf die Suche begeben. Auf die Suche nach Sehenswürdigkeiten und natürlich auch auf Mängel. Entwarnung: In direkter Nähe vom Flughafen gibt es keine Sehenswürdigkeiten und auf dem ersten Blick ist auch der Volvo XC90 mängelfrei.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-62

Mein Fahrzeug hört auf den klangvollen Namen: Volvo XC90 D5 AWD Momentum. Experten wissen nun, dass ich einen 2.0 Liter Turbo-Diesel unter der Haube habe. Der gibt die Kraft der 225 Pferdestärken und sein maximales Drehmoment von 470 Nm über einen Allradantrieb an alle vier Räder ab. Innerhalb von 7,8 Sekunden beschleunigt der 2.13 Tonnen schwere Volvo XC90 in der Kombination von 0 auf 100 km/h. Der NEFZ-Verbrauch wird mit 5,8 Liter auf 100 km angegeben, die Wahrheit liegt sicherlich bei 1-2 Liter mehr, denn schließlich will man ja auch mal den Sportmodus ausprobieren.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-48

Bei Fahrveranstaltungen in Deutschland freue ich mich das Fahrzeug auch mal über die Autobahn bewegen zu dürfen, leider gab es hier überall Tempolimits oder verstopfte Autobahnen, so konnte ich die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h nicht erreichen, wohl aber feststellen, dass der Volvo XC90 auch bei höheren Geschwindigkeiten (180 km/h) immer noch schön leise ist im Innenraum.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-71

Ich bin (und bleibe) 1,75 m groß, daher hatte ich mit der Sitzposition nun gar keine Probleme, weder vorne noch hinten. Vorne habe ich elektrisch verstellbare Sitze und ein manuell verstellbares Lenkrad. Auch die Gurthöhe lässt sich verstellen. Eine gute und bequeme Sitzpostion wurde also schnell gefunden.2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-15 Auf den hinteren Sitzplätzen hatte ich viel Beinfreiheit und ebenfalls bequeme Sitzflächen. Alle Materialen die man anfassen kann bzw. muss fühlen sich gut an, hier hat Volvo einen Quantensprung in die Premium-Richtung gemacht.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-45

Beim Kofferraum stehen einem 314 Liter zur Verfügung, die Ladekante ist 78 cm hoch und das stellt mich schon vor kleine Probleme (beim normalen Fahrwerk). Aber ansonsten bietet der Volvo XC90 (teilweise) optional, alles was man braucht bzw. haben will und stellt dabei manch Premium-Hersteller aus Deutschland in den Schatten.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-11

Beispiele gefällig? Wie wäre es z.B. mit einem Head-Up-Display, einer Verkehrszeichenerkennung, einem 9″ Touchscreen, eine Klimaautomatik, ein adaptiven Tempomaten mit Stau- und Lenkassistent, einen Totwinkel-Warner, einen Alarm für kreuzende Verkehrsteilnehmer und eine 360° Kamera. Dann könnte ich auch noch erwähnen, dass der Volvo XC90 auch automatisch einparken kann, Apple CarPlay soll auch möglich sein und optional gibt es den Volvo XC90 auch als 7 Sitzer.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-12

Die beiden hinteren Sitze kann man dann umlegen und schon hat man einen 5-Sitzer mit dem entsprechenden Kofferraum. Legt man die Sitzreihe auch noch um steht ein Volumen von bis zu 1886 Liter zur Verfügung und wenn das Luftfahrwerk verbaut ist, kann man das Fahrzeug per Tastendruck aus dem Kofferraum heraus sogar noch etwas tieferlegen.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-72

Doch wie fährt er sich? Leichtgängig! Das liegt sicherlich auch am sehr komfortablen Luftfahrwerk, jedoch sitzt man gefühlt nicht in einem (inkl. Beladung) 2,5 Tonnen Geschoss. Nur am Kurveneingang, da merkt man das Gewicht, jedoch wenn es soweit ist hat man es vorher selbst übertrieben. Trotz den (natürlich optionalen) 20″ Felgen kann ich das dem Fahrzeug einen hohen Komfort attestieren. Die Bremsen sind ausreichend groß dimensioniert und dank den ganzen technischen Hilfsmitteln kann man fast fünf Meter langen Volvo XC90, der immerhin 2,14 Meter breit ist, auch durch enge Fahrsituationen manövieren.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-53

Meine Empfehlung: Wer es sich leisten kann, der sollte sich das Bowers & Wilkins Soundpaket gönnen, was für ein toller Klang und beim Thema “leisten können” sind wir gerade richtig, denn sprechen wir mal ganz kurz über den Preis: Der Einstiegspreis liegt bei 53.400 Euro, in der Momentum Ausstattungslinie liegt dieser bereits bei 58.430 Euro und mit der optionalen Zusatzausstattung muss man schon – Achtung – 83.945 Euro auf den Verkaufstresen legen. Wer mag, kann da natürlich etwas am Luxus sparen, aber wer will das schon.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-24

Günstig ist er nicht, aber richtig gut. Auffällig ist er, auffällig anders und natürlich könnte man sagen, dass er einem Audi etwas ähnlich sieht, ggf. auch einem BMW oder Mercedes – doch dann kann ich auch sagen, dass jedes Fahrzeug mit runden Rädern einem Ford Modell T ähnlich sieht. Mit Ford hat der Volvo XC90 nichts mehr zu tun und das steht im ausgesprochen gut.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-3

Was fehlt mir? Nennt mich Umwelt-Sau, von mir aus auch Idiot, aber mir fehlt ein V8! Kein Scherz! Ich glaube, dass dieses Premium-SUV vor dem Kindergarten untermotorisiert ist, nicht für den Alltag, nein auch nicht für 90% der Nutzungsfälle, ganz und gar nicht, aber solange die Mitbewerber solche Motoren im Sortiment haben und brüllende SUV auf den Markt bringen, wird Volvo es schwer haben auch die Kunden zu erreichen, das liegt sicherlich auch daran, dass sie rein preislich in der gleichen Klasse spielen. Positiv loben möchte ich, dass trotz der Digitalisierung der Tasten und Bedienungselemente der Lautstärke-Drehregler geblieben ist. Lustiger Fun-Fact, das Handschuhfach öffnet man nun auch per Tastendruck. Von der Mittelkonsole. Da war wohl noch Platz.

2015-Volvo-XC90-D5-AWD-Momentum-PS-Diesel-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-49

Platz bietet er, Platz braucht er, 71 Liter Kraftstoff finden ihren Platz im Tank und sicherlich wird der Volvo XC90 auch in vielen Garagen seinen Platz finden, da hat ein Hersteller seine Hausaufgaben gut gemacht.

Was hat der neue Skoda Superb mit mir gemeinsam? Die große Klappe!

Was habe ich mit dem neuen Skoda Superb gemeinsam? Die große Klappe! Der Skoda Superb hat viel versprochen und es auch gehalten. Meinen Fahrbericht zum neuen Skoda Superb könnt ihr ja hier bereits nachlesen, hier hab ich auch noch mal ein Video für euch mitgebracht und ich verspreche euch, eins kommt noch.

Auch ich pflege meine Versprechen immer einzuhalten, wenn auch nicht immer sofort. Die Anzeige der Waage lügt nicht. Über 80 Kilogramm. Ja, ungefähr so viel ist der neue Skoda Superb leichter geworden. Über 80 Kilogramm wiege ich allerdings. Das ist zu viel für meinen knapp 1,75 m großen Körper und auch den Bauch den ich inzwischen vor mir her schiebe gefällt mir nicht. Auch den Hüftspeck, den ich im Schwimmbad als Rettungsring missbrauchen kann, gehört nicht zu meinen persönlichen Schönheitsidealen. Meine Männerbrust ist inwischen so groß, dass manche Frau neidisch blickt. Ja, die Übertreibung ist ein Stilmittel der Ironie, aber wie der Teufel es will: Ich fühle mich unwohl. Unwohl in der eigenen Haut. Ich bin inzwischen 35 Jahre alt und muss leidvoll feststellen, dass “abnehmen” nicht mehr so einfach ist wie früher und ich habe nicht nur Übergewicht, nein ich verfüge auch über einen fetten Sturkopf. Meine Essgewohnheiten umstellen? Pah, warum denn? Die geliebte Cola weglassen? Niemals! Ich bin König im Ausreden erfinden, vor allem wenn es darum geht ob man sich doch mal sportlich bewegen könnte. “Gehen wir zu Fuß, fahren wir mit dem Fahrrad…?” – “Wir nehmen das Auto, es könnte ja regnen…”. Mein innerere Schweinehund ist größer als mein Ego und nun kommt etwas, was ich mir selber so vermutlich noch nie gesagt habe: Ich fühle mich hässlich.

Fit bin ich auch nicht mehr, meine Ausdauer beschränkt sich derzeitig auf knapp eine Stunde Fahrrad fahren. Höhenmeter sehe ich lieber wenn diese sich verringern und unter uns? Wenn ich einen Grund habe nicht auf das Mountainbike zu steigen, dann finde ich den auch. Ich muss ja arbeiten, die Küche aufräumen, den Müll rausbringen, den Wagen tanken… es gibt immer Gründe.

Klar, ich bin oft unterwegs und dank zwei Kindern hat man auch nicht die Zeit, doch muss man sich so hängen lassen wie ich? Ich bin müde, abgespannt, gestresst und nun? Nun habe ich ein Ziel. Ein ziemlich verrücktes Ziel und ich will mich selbst unter Druck setzen. Das hat früher auch immer funktioniert. Unter Leistungsdruck funktioniere ich am besten. Ich werde Rennrad-Fahrer!

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-33

WAS? Ja! Ich steige auf ein Rennrad! In knapp 10 Wochen ist es so weit, da werde ich ein Teilstück der Tour de France nachfahren. Ein Teilstück was es in sich haben dürften, es ist eine Bergetappe und während ich früher immer über Rennradler “gelästert” habe, werde ich nun den Selbstversuch starten und steige von meinem geliebten Mountainbike (immer noch sehr gut in Schuss, da viel zu selten bewegt) und werde in knapp 12 Wochen an den Start gehen.

Doch wie mache ich das? Aktueller Stand: Fit wie ein Holzschuh! Ziel: Fit um eine Etappe durchzuhalten, denn an zwei Tagen werden wir über 150 km im Sattel sitzen und ich will mich nicht blamieren. Aus dem Grund geht es ab nächste Woche ins Fitness-Studio. Zirkel-Training. Ausdauer, Kraft und natürlich fahren, fahren, fahren. Dazu kommt dann das Radtraining. 3 Tage die Woche. Will ich das wirklich?! Ja! Denn a) wenn nicht jetzt, wann dann und b) will ich es mir selbst beweisen.
Unterstützt werde ich bei dem Vorhaben übrigens von Skoda, die sind nicht nur Hauptsponsor der Tour de France, nein die stellen mir auch Rad, Kleidung und Servicefahrzeug für das “Active Training” – so schön wird das Event im Rahmen der Tour de France nämlich umschrieben.

Meine Ziele: Weniger Fett, mehr Ausdauer, mehr Kraft und ein besseres Körpergefühl. Gewichtabnahme? Unmöglich, ich werde später vermutlich mehr wiegen. Nach der Tortour de France steige ich übrigens direkt in den Urlaubsflieger und nehme mir die (dann hoffentlich verdiente) Auszeit. Drückt mir die Daumen und ich verspreche mir selbst jetzt hoch und heilig, dass ich auf meine geliebten Essgewohnheiten auch nur bedingt verzichten werde. Ich möchte weiterhin gerne essen gehen und auch meine geliebten Getränke zu mir nehmen, es muss auch so gehen, einfach mit mehr Bewegung und einer minimalen Umstellung der Essgewohnheiten.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-34

Euch nehme ich hier mit, allerdings schreibe ich hier auch meine Erlebnisse als persönliches Tagebuch, damit ich mich selber und die Fortschritte bzw. die Rückschritte schriftlich habe. Ich werde hier auch über Dinge schreiben die ich kaufen werden, ausprobieren etc. – warum? Weil ich es kann! Also nun ist die Katze aus dem Sack, ich werde auf ein Rennrad steigen – und vermutlich in den kommenden 10 Wochen häufiger Muskelkater haben als mir lieb ist. Dazu kommen noch zahlreiche Fahrveranstaltungen, viele Termine, private Termine und und und… aber es hat ja keiner gesagt, dass es leicht werden würde, oder?

2015 Skoda Superb Fahrbericht – Der Beste aus dem modularen Querbaukasten!

Live aus Italien, live aus der wunderschönen Toscana. In ein paar Minuten geht es zum Abendessen, doch vorher möchte ich euch quasi brandheiß meine Meinung zum neuen Skoda Superb mitteilen, bevor ich später noch was vergesse.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-1

Der neue Skoda Superb, sprich die dritte Generation, soll durch eine aufwändige Fertigung und eine Verarbeitung auf allerhöchstem Niveau überzeugen. Die Form? Dynamisch! Die Technik? Auf dem neusten Stand der Technik! Die Antriebe? Modern, effizient und durchzugsstark! Das Design? Laut Skoda zeigt es sich elegant und filigran, gleichzeitig soll das Fahrzeug Ecken und Kanten haben. Eine hohe Gürtellinie, flache Scheinwerfer, flache Windschutzscheibe und ein breites Heck.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-2

Rein optisch betrachtet, ein großer Wurf doch hält der Superb was er verspricht? Das haben wir heute ausprobiert und ich kann bestätigen: Beim neuen Superb hat Skoda noch einmal nachgelegt: Noch mehr Platz im Innenraum, technisch gesehen muss sich der Superb auch nicht verstecken und vom Fahrverhalten her fährt er genau so wie man es erwartet: Aufregend unaufregend.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-4

Was bedeutet eigentlich Superb? Bereits in den Jahren 1934 bis 1949 rollte ein Skoda Superb vom Band, ja die Tradition verpflichtet. Superb ist, laut Skoda, angelehnt an das lateinische “superbus” – das bedeutet herausragend, prächtig oder auch einfach nur schön. Vor knapp 14 Jahren führte Skoda mit dem Superb die Limousine wieder ein, 2008 kam die zweite Generation auf den Markt und insg. sind inzwischen über 750.000 Skoda Superb vom Band gelaufen und nun im Juni, passend zu meinem Geburtstag, kommt die 3. Generation in den Handel und ich möchte vorweg nehmen: Da können andere Hersteller einpacken.skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-5

Der Kofferraum zeigt sich mit einmal maximalen Volumen von 1760 Liter (in der Limousine) großartig und wie bei Skoda inzwischen schon gewohnt (und irgendwie auch erwartet) gibt es hier auch, die oft aus der Pressemitteilung zitierten, simply cleveren Lösungen. Doch sprechen wir nicht nur über die Kapazitäten, sprechen wir gleich über alle Skoda Superb Fakten:

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-12

8 Motorisierungen stehen ab Marktstart zur Verfügung, alle erfüllen die strenge Euro 6 Abgasnorm und sollen nun die Umwelt schonen. Bis zu 20% stärker, bis zu 30% weniger Verbrauch. Der sparsamste Superb soll mit 3,7 Liter Diesel auf 100 km auskommen, der schnellste ist bis zu 250 km/h schnell. Die Topmotorisierung? Das ist nun der 2.0 TSI mit 280 PS.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-3

Im Vergleich zum direkten Vorgänger ist der neue Skoda Superb nun 28 mm länger und der Radstand wuchs um ganze 8 cm. Der Kofferraum fasst 625 Liter, klappt man die Rücksitzlehnen um sind es die vorhin schon erwähnten 1760 Liter und nun kommt es: Ladegüter bis zu einer Länge von 3 Meter und 10 cm können verladen werden, so z.B. ein Surfbrett oder aber auch Randleisten. Doch der Skoda Superb ist nicht nur ein Raumwunder und Lastenschlepper, er kann auch kräftig anpacken und Anhänger ziehen.

Der 2.0 TDI 4×4 z.B. darf bis zu 2,2 Tonnen ziehen und während andere Hersteller das Fassungsvermögen vom Tank reduzieren, legt man beim Superb noch etwas zu! 66 Liter fasst der Tank, somit schafft der 1.6 TDI mit einer Füllung bis zu 1692 Kilometer. Zugegeben, in der Realität wird man den Wert nur selten erreichen können, aber dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. Auch bei den Ablagen wurde nicht gegeizt, bis zu 26,7 Liter passen in alle Ablagen und es kommen bis zu 29 Simply-Clever Lösungen zum Einsatz, so z.B. zwei Regenschirmfächer in den Vordertüren. Ich lege mich bereits jetzt fest, der Skoda Superb ist das Beste was man aus dem Modularen Querbaukasten von Volkswagen fertigen kann.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-25

Überspitzt gesagt: Die Mercedes-Benz S-Klasse für den kleinen Geldbeutel, der Mercedes aus dem VW Konzern. Die Premium-Limousine zum Volkswagen-Preis. VW Passat Qualität schön verpackt, nicht überladen und meiner Meinung nach attraktiver als – sorry Audi – Audi A4 und sorry VW – Passat zusammen und der Fahreindruck? Der hat mich nicht enttäuscht.

Komfortabel!
Ich möchte ihn wirklich schon fast mit der S-Klasse vergleichen, wobei der Vergleich natürlich hinkt, denn das vermutlich beste Fahrzeug der Welt gibt es nicht ab 24.590 Euro. Klar, den Wert kann man nach oben konfigurieren, doch dafür bekommt man dann definitiv viel Platz, viel Komfort und tolle Fahreigenschaften.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-17
Der Innenraum zeigt sich nicht nur geräumig sondern er bleibt auch ruhig. Ich bestätige hiermit noch mal meine These: Der Skoda Superb ist definitiv das beste Fahrzeug – welches auf dem MQB basiert – was ich je gefahren bin und Skoda hat mal wieder ein großartiges Fahrzeug auf die Räder gestellt. Habe ich eigentlich irgendwas zu kritisieren? Jein! Ich hatte zunächst das Gefühl, dass der VW Konzern Skoda nicht an der kurzen Leine gehalten hat. Die Ernüchterung kam bei den Scheinwerfern, denn da ist bei Bi-Xenon Schluss. Während es für den kleinen VW Polo oder für den Seat Leon z.B. optional LED Scheinwerfer gibt, muss es bei Skoda immer noch Abstriche geben, vermutlich auch weil ja bald noch der neue Audi A4 oder der VW CC kommt. Nun könnte ich auch noch rumjammern, dass diese neue innovative Display nicht verbaut wurde – sprich die virtuelle Anzeige des Cockpits. Schwamm drüber – klassische Rundinstrumente sind eh nicht zu ersetzen, Tradition verpflichtet.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-14

Meine Empfehlung: Unbedingt für knapp 1000 Euro das DCC ordern, das ist ein adaptives Fahrwerk und man hat die Wahl zwischen einer sportlich straffen oder einer komfortablen Abstimmung. Ohne Witz, der Skoda Superb lässt sich auch sportlich durch die Kurven fahren und wo wir gerade bei der Technik sind, neben dem MQB gibt es hier auch den MIB – den modularen Infotainment Baukasten und auch dort durfte Skoda aus den Vollen schöpfen.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-16

Der neue Skoda Superb verfügt über Apple Car Play! Sack und Asche! Ist das geil! iPhone einstecken – FERTIG – funktioniert. Ich bin begeistert. Ehrlich, genau so habe ich mir das immer vorgestellt und Skoda bringt das nun so klammheimlich ab Juni auf den Markt und macht dabei nicht mal einen auf dicke Hose. Die Android-Fanboys müssen nicht weinen, auch daran hat Skoda gedacht ob und wie das funktioniert weiß ich als Apple-Jünger natürlich nicht.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-37

Einen besseren Volkswagen kann man derzeitig für Geld nicht kaufen, eine Stallorder scheint es nicht mehr zu geben, bzw. wurde diese stark verändert. Wir brauchen nicht meinen, dass Winterkorn bzw. Piech damals den neuen Skoda nicht gefahren wären. Hätten die beiden den Superb so nicht gewollt, dann wäre er so nicht gekommen, aber das ist doch auch visionär. Die Marke Skoda noch stärker machen als sie bereits ist. Skoda ist die stärkste Importmarke in Deutschland und nun müssen sich einige Hersteller in Deutschland – und so natürlich auch die Konzernbrüder – warm anziehen.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-35

Mein Kompliment nach Tschechien, der neue Skoda Superb kann sich nur noch selber übertreffen, nämlich dann wenn der Combi im September auf den Markt kommt. Im Juni steht die Limousine in den Skoda Verkaufshäusern und ich kann euch nur den Ratschlag geben: Gebt ihm eine Chance, egal ob als Geschäftsfahrzeug oder als Fahrzeug für die Familie, denn der Skoda Superb hat nicht nur eine große Klappe, nein er hält seine Versprechen auch. Wenn meine Freundin äh Verlobte nicht auf Fahrzeuge mit Schiebetüren stehen würde dann würde ich den Kombi heute bereits blind bestellen. So, das waren die ersten Eindrücke zum neuen Skoda Superb. Ich bin noch 2 Tage hier vor Ort, Videos produzieren und dann bekommt ihr den Skoda Superb nicht nur zu sehen, sondern könnt ihn auch in Aktion erleben.

skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-26

Nissan Qashqai 1.6 DIG-T Test – Fahrbericht – Kaufempfehlung!

Ich mache es kurz: Wenn man sich für einen Nissan Qashqai entschieden hat, was ich vollkommen nachvollziehen kann, dann gibt es für mich zwei mögliche Motorisierungen: Den Diesel oder den neuen 1.6 DIG-T. Der 1.6 Liter Benziner leistet im Qashqai 163 PS und passt unter die Motorhaube wie die bekannte Faust aufs Auge. Im nachfolgenden Video erzähle ich euch noch etwas mehr über den Nissan Qashqai 1.6 DIG-T und blamiere mich dann freiwillig in dem Outtake – ich wünsche viel Spaß:

In den kommenden Tagen gibt es zum Nissan Qashqai hier auf rad-ab.com noch einen anderen Beitrag, darauf dürft ihr euch freuen, denn es wird ein etwas anderer Blickwinkel.

Nissan-Qashqai-163-PS-Benziner-DIG-T-Test-Fahrbericht-Probefahrt-Jens-Stratmann-8