Archive for the Fahrberichte Category

Der unfaire Vergleichstest: VW Golf III GTI (1996) vs. Skoda Superb Combi (2015)

Weiter geht es im Sommer-Ferien-Programm von rad-ab.com. Wie bereits im ersten Vergleichstest (VW Golf III GTI vs. Mercedes-Benz GLC) schicke ich „Rolf“ heute wieder ins Rennen obwohl ich genau weiß, dass er in den meisten Punkten verlieren wird. Punkten wird er, wie vermutlich immer, beim Preis und beim Leergewicht. In allen anderen Punkten dominiert der Kontrahent:

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In meinem Video zum neuen Skoda Superb Combi habe ich es mehr als nur einmal gesagt, für mich ist der neue Skoda Superb Combi zur Zeit das Beste Fahrzeug welches man im kompletten Volkswagen Konzern für wenig Geld kaufen kann.2015-Skoda-Superb-Combi-6 Beim Punkt Preis-Leistung zieht der Skoda Superb alle Register und dann verzeiht man ihm auch, dass er nicht alle technischen Spielsachen aus dem Baukasten bekommen hat.

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Kein LED Licht? Schade! Kein digitaler Tacho? Drauf geschissen! Darauf kommt es unterm Strich doch sowieso nicht an. Wer einen Kombi kauft, der braucht Platz! Platz gibt es im Skoda Superb Combi mehr als genug, dazu eine hervorragende Ausstattung und ein komfortables Fahrzeug.

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Hier noch mal der direkte Vergleich, ich zeige nun das gleiche Gepäck im VW Golf III GTI:

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Für diejenigen die den Combi sportlich bewegen wollen, eventuell etwas zu komfortabel, aber der Langstreckenbomber soll sich ja auch schließlich über lange Bodenwellen geschmeidig bewegen und nicht nur Kurven räubern. Der Motor hängt gut am Gas, das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe arbeitet fehlerfrei und selbst der NEFZ-Verbrauch ist beachtlich. Vor allem für die Größe und die Tatsache, dass man hier mehr Platz hat als in der aktuellen E-Klasse. Mein Kompliment geht an die Tschechen, das habt ihr fein gemacht, nein ich erhöhe: Superb! Das Design nachgeschärft, vom Platzangebot noch mal eines oben drauf gelegt, da kann ich mich nicht beklagen, überhaupt nicht, so hätte ich es mir gewünscht, so ist es passiert!

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1A finde ich auch die Konnektivitätsmöglichkeiten. Von sowas haben wir früher doch geträumt, wobei. Ne, früher nicht! Da waren wir ja schon froh, dass wir auf unseren Nokia-Handys polyphone Klingeltöne abspielen können. Aber heute, das ist Apple CarPlay (und Co.) meiner Meinung nach State of the Art und beim Skoda Superb erhältlich. In den Zeiten, wo es sowieso keine (richtig) schlechten Fahrzeug mehr gibt, da macht der kleine aber feine Unterschied oft die Gewinner aus. Mir käme kein Fahrzeug ohne CarPlay-Funktion mehr ins Haus und ich überlege ernsthaft, ob ich Rolf nicht umrüste.

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Euch möchte ich noch nachfolgende Beiträge ans Herz legen, denn da habe ich / haben andere auch noch sehr schön über den Skoda Superb Combi geschrieben:

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Im Drive-Blog gibt es einen ausführlichen Skoda Superb Combi Fahrbericht von mir und im Blog vom Autohaus Wolfsburg habe ich bereits angefangen die ersten Bloggerstimmen zu sammeln und wer sich den Skoda Superb Combi jetzt auch noch einmal in Aktion ansehen möchte, der darf sich dieses Video hier ansehen:

Der neue VW Sharan 2015 – Test / Meinung / Kritik / Video!

Nichts neues beim neuen VW Sharan? Okay, bei den Rückleuchten wurden die Glühbirnen gegen LEDs ausgetauscht und es gibt da wohl auch ein neues Felgendesign. An der Front gibt es immer noch keine LED Scheinwerfer, da hatte wohl irgendein Controller die Hand draufgelegt. Hier geht es übrigens direkt zum Video, dort seht ihr den neuen VW Sharan in Aktion und könnt euch über die Outtakes freuen.

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VW ist besonders stolz auf die neuen Turbomotoren, denn die wurden bis zu 14,3 Prozent sparsamer. Das günstigste Modell verbraucht lediglich 5,0 Liter auf 100 km und alle Motoren (die übrigens über eine Leistungsrange zwischen 115 PS und 220 PS verfügen) erfüllen natürlich die strenge Euro-6-Norm. Im Hinblick auf die Fahrzeug­größe bemerkenswert: Nahezu alle TSI-Modelle erreichen die Effizienzklasse B, okay, die 220 PS Version schafft nur das hohe C, aber die TDI-Versionen erfüllen durchgängig die Effizienzklasse A.

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Als 5 Sitzer steht ein Volumen von 955-2430 Liter zur Verfügung, als 7 Sitzer verbleiben 300 Liter, klappt man die Sitze um sind es 2297 Liter. Die Zuladung liegt über 670 Kilogramm.

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Bis auf den kleinsten Diesel lassen sich alle Aggregate mit einem automatischen 6-Gang-Doppel­kupp­lungsge­triebe (DSG) kombinieren, das ab sofort auch das kraftstoffsparende „Segeln“ ermöglicht. Segeln nennt man das auskoppeln des Motors beim Gaswegnehmen, nicht zu verwechseln mit der Schubabschaltung. Im Fall der 220 PS starken Topmotorisierung ist das DSG serienmäßig an Bord. Der 150-PS-TDI wird alternativ zudem als 4MOTION-Version, also mit Allradantrieb angeboten.

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Es gibt ein komplett neues Spektrum der Infotainmentsysteme und wie inzwischen fast alle anderen Fahrzeuge aus dem VW Konzern zeigt sich auch der neue VW Sharan perfekt vernetzt mit „Android Auto™“ (Google), „CarPlay™“ (Apple), „MirrorLink™“ und „Volkswagen Car-Net“.

Der neue VW Sharan wird dank Blind Spot-Sensor (optional vernetzt mit Lane Assist), Ausparkassistent und Multikollisionsbremse noch sicherer. Die Automatische Distanzregelung ACC und Front Assist mit City-Notbremsfunktion sind nun auch erstmals für den VW Sharan verfügbar. Es gibt neue LED-Rückleuchten und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und der Innenraum zeigt sich optisch aufgewertet.

Der VW Sharan ist 4.85m lang, 1,71 hoch – gemessen wurde hier ohne die Dachreling, und inkl. Außenspiegel 2,08 breit. Er bietet auch weiterhin eine große Variabilität. Die Einzelsitze der zweiten und dritten Sitzreihe werden – dank des Sitzkonzeptes EasyFold – mit einem leicht zu bedienenden Klappmechanismus einfach im Fahrzeugboden verstaut.

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Die Fondsitze der zweiten Sitzreihe sind zudem längs und um 20 Grad in der Lehnenneigung einstellbar. Fakten wie zwei integrierte Kindersitze, bis zu neun Airbags und 33 Ablagen dürften Familienväter und Mütter ansprechen.

Wie fährt sich der neue VW Sharan? Ich bin den VW Sharan nun ein paar Stunden im Umland von Hannover gefahren, was soll ich sagen? Das Getriebe tut das was es soll, die Bremsen ebenso, die Federung ist komfortabel abgestimmt, die elektromechanische Servolenkung ist leichtgängig und das Lenkrad ist höhen- und längseinstellbar. Dadurch habe ich eine gute Sitzposition und könnte mir durchaus vorstellen mit den VW Sharan unseren VW Caddy abzulösen. Seine 1,7-1,8 Tonnen merkt man ihm natürlich an, aber es wäre auch wahrlich vermessen nach einer so kurzen Testfahrt eine ausführliche Beurteilung abzugeben.

Beurteilt doch selbst:

Was ich aber sagen kann: Ich habe richtig viel Platz! Vorne, hinten und sogar ganz hinten. 5 Kindersitze? Kein Problem! Damit wird der VW Sharan zum idealen 7 Sitzer, denn beim VW Caddy gibt es dann keinen Platz mehr im Kofferraum. Den bietet aber der VW Sharan und sieht dabei auch etwas hochwertiger aus. Wer sparen möchte (so wie ich) kann aber auch weiterhin zum VW Caddy greifen. Das hier gezeigte Fahrzeug hatte einiges an Sonderausstattung, die stelle ich euch beizeiten noch einmal getrennt vor.

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Mein Kritikpunkt? Die A-Säule, bzw. dieses ganze Bauwerk da herum. Das Konstrukt nimmt einen, vor allem in engen Kurven (bei meiner Sitzposition) schon die Sicht, dazu kommen, dass die Spiegel mir persönlich etwas zu klein geworden sind, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Die Markteinführung erfolgt in Europa ab Mitte Juli und zur Markteinführung gibt es die Exklusivmodelle „Beach“ und „Ocean“! Preislich gesehen startet der VW Sharan, den es auch weiterhin in den Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline gibt, ab 32.000 Euro, für den Beach oder den Ocean muss man mindestens 38.950 Euro auf den Verkaufstresen legen und der teuerste Sharan liegt ohne Zusatzausstattungen derzeitig bei knapp 46.100 Euro. Viel Holz für ein Fahrzeug das ursprünglich mal für Familien gedacht war, inzwischen aber auch sehr häufig als Business-Mobil genutzt wird, oder?

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2015 Opel Karl – Fahrbericht / Test / Meinung / Kritik!

Autos mit Vornamen gab es schon immer, Alfa Giulia, die Giuletta, der Ferrari Dino, den Toyota Carina, die Lotos Elise, die Borgward Isabella, der VW Fridolin. Aber auch ganz aktuelle Bespiele gibt es, so z.B. die Renault Zoe, den Opel Adam und nun halt auch der Opel Karl. Karl, mit K geschrieben. Der Namensgeber war einer der Opel-Söhne, der hieß halt so. Tradition verpflichtet, der nächste Opel wird also bestimmt Fritz heißen.

Doch schauen wir uns nun mal den Opel Karl etwas genauer an. Den neuen Opel Karl kommt in drei verschiedenen Ausstattungslinien. Der Einstieg in die Welt des Opel Karl ist der Selection ab einem Preis von 9.500 Euro. Darüber positioniert ist der Opel Karl Edition (den es ab 10.650 Euro gibt) und das Beste bringt der Opel Karl Exklusiv mit sich. Der kostet mindestens 12.900 Euro. Was für einen Karl würde ich nehmen? Natürlich den mit der besten Ausstattung, den Opel Karl Exklusiv.

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Unter der Motorhaube gibt es allerdings keine großen Unterschiede, denn da gibt es Einheitsbrei, besser gesagt einen 1.0 Liter 3-Zylinder mit einer Leistung von 75 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles 5-Gang Getriebe über die Vorderachse. Hier gibt es keinen Turbolader, sondern einen kernig klingenden 3-Zylinder der den Opel Karl beschleunigen darf.

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Beschleunigungswunder darf man natürlich nicht erwarten, schließlich liegt hier nur ein maximales Drehmoment von 95 Nm an der Kurbelwelle an, aber untermotorisiert ist der 939 kg schwere City-Flitzer mit dem EU6-Antrieb auch nicht. Mein 90 PS Opel Corsa B (den hatte ich im Jahre 1998) war auch nicht wirklich schneller und vor allem war er a) teurer und b) nicht so gut ausgestattet.

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Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Opel Karl innerhalb von 13,9 Sekunden. Von 80 km/h auf 120 km/h benötigt der City-Flitzer 22,9 Sekunden im 5. Gang – ihr merkt schon, sein Revier ist die Stadt, eventuell auch mal die Landstraße aber sicherlich nicht die Autobahn. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h und ist dann vermutlich Lichtjahre später auch endlich erreicht, ich habe vorher – auch aus Gründen der Verkehrsrichtlinien hier in den Niederlanden und aus Angst vor Blitzern – aufgegeben.

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Der kombinierte NEFZ-Verbrauch wird mit 4,5 – 4,3 Liter Kraftstoff auf 100 km angegeben. Der Tank verfügt über ein Fassungsvermögen von 32 Liter, die maximale Zuladung liegt bei 375 kg! Reichweiten von 500 km sind also möglich. Mein meiner, zugegeben kurzen, Probefahrt hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 6,8 Liter auf 100 km, dafür habe ich aber auch einen Ampelsprint gegen Moritz Nolte gewonnen.

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Man muss nicht groß sein um groß zu sein, der Opel Karl ist 3,67 Meter lang, inkl. Außenspiegel 1,87 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,38 Meter und vorne, aber auch hinten kann man gut einsteigen, denn der Opel Karl verfügt immer über 4 Türen und über eine Heckklappe.

Keine große Klappe, denn dahinter versteckt sich ein frei verfügbares Volumen von nur 206 Liter, legt man die Rückbank um (beim 4 Sitzer komplett, beim 5 Sitzer im Verhältnis 60/40 möglich) dann steht ein Volumen von bis zu 1013 Liter zur Verfügung. Die Ladekante ist 71 cm hoch. Das Dach darf man nicht belasten, das ist gerade wegen dem kleinem Kofferraum ein Kritikpunkt für diejenige die den Opel Karl ggf. als alleiniges Fahrzeug im Auge haben.

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Ein Lademeister ist er aber nicht, der Opel Karl überzeugt eher durch seinen kleinen Wendekreis von ca. 10 Meter (hier kann man auch noch mal die Servolenkung in einen „noch leichtgängigeren City-Modus“ schalten) und seinem durchaus hochwertigen Eindruck zum minimalen Einstiegspreis.

Mit 9500 Euro steigt der Kleinstwagen günstiger als die Mitbewerber ins Geschäft ein, er ist der günstigsten Einstieg in die Opel-Welt und hält auch die Mitbewerber hinter sich. Der VW Up zum Beispiel kostet mindestens 9975 Euro und für einen Hyundai i10 müssen auch 9950 Euro bezahlt werden. Einen Nissan Micra gibt es erst ab 11.400 Euro. Günstiger wäre z.B. der Skoda Citigo, denn der startet mit einem 60 PS Antrieb ab 8970 Euro, aber mit einer gleichwertigen Ausstattung, wird der dann auch schnell wieder teurer.

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Was gibt es für unter 10.000 Euro? Der Opel Karl verfügt serienmäßig bereits über ein Antiblockiersystem, über eine elektronische Stabilitätskontrolle, über eine Traktionskontrolle und über einen Berganfahrassistenten. Wer, und ich glaube das werden viele tun, eine exklusive Version nehmen dann gibt es auch eine Klimaautomatik, einen Spurhalteassistenten (so einen nervigen Piepser, den man auch abschalten kann), elektrische Fensterheber vorne und hinten (sogar vom Fahrersitz bedienbar – eat this Volkswagen Konzern), ein Lederlenkrad mit Fernbedienung, ein Infotainmentsystem und in die Radkästen ziehen 15″ Räder ein wo sich in der Basis 14 Zöller drehen. Optional gibt es hier auch 16″ Felgen, das steht dem Karl dann auch ausgesprochen gut.

Wie fährt er sich? Überraschend gut! Ehrlich gesagt, habe ich den Opel Karl unterschätzt. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung macht einen guten Job, das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt und das Fahrverhalten ist wirklich gut. Richtig gut sogar. Die beheizbaren Sitze vorne sind bequem und für Personen mit meinen Abmaßen (ich bin 1,75 groß) auch für längere Strecken geeignet. Auch hinten habe ich ausreichend Platz, wobei ich hier eher Kinder sehen würde. Zwei Kindersitze passen ohne Probleme, die Gurtlänge ist ausreichend lang, leider mangelt es dem Opel Karl an einer ausreichenden Beleuchtung im Fond.

Was ist mir ansonsten negativ aufgefallen? Es gibt keine Gurthöhenverstellung, das Lenkrad lässt sich nicht axial, also nur in der Höhe verstellen, die Fensterheber hinten gehen nicht komplett runter und obwohl der Opel Karl eine Frontkamera hat (für den Spurhalte-Assistenten) hat er keine Schildererkennung. Gerade hier in den Niederlanden wäre das schon ein Highlight gewesen. Die H4 Scheinwerfer sind sicherlich auch nicht mehr State of the Art, da merkt man dann, dass unbedingt gespart werden musste. Aber unter uns? Ich suche hier gerade die Nadel im Heuhaufen, der Karl ist – für den Preis – ein richtig gutes Auto und meiner Meinung nach Preisverdächtig.

Ab dem 20. Juni steht der Opel Karl beim Händler, wer alle Kreuze macht in der Aufpreisliste der wird derzeitig maximal 15.395 Euro bezahlen, dafür bekommt man eine ganze Menge Auto, ordentliche Materialien und eine wahrlich gute Verarbeitung und auch das Thema Konnektivität wird beim Opel Karl groß geschrieben.

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Opel OnStar, Mirror-Link, Apple CarPlay, hier mangelt es an nichts, wer mag kann en Opel Karl zum mobilen W-Lan Router machen und bis zu sieben Endgeräte ins LTE Netz bringen, wenn die Netzabdeckung denn passt. Zum ersten Mal habe ich nun mehrere Strecken via Apple Car-Play (Android Auto geht auch) navigiert und meine Begeisterung dafür hält sich immer noch nicht in Grenzen, genau so muss die Verbindung zwischem dem iPhone und dem Auto funktionieren. Plug-In & Drive!

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Opel-Chef Karl-Thomas Neumann, auch KTN genannt, bringt es eigentlich auf den Punkt: „Kurz, knackig, charaktervoll – der Name Karl spiegelt seine Stärken wider. Er ist das ideale Auto für preisbewusste Kunden, die Alltagstauglichkeit mit Komfort und modernen Technologien verbinden möchten.“ und dem kann ich nichts hinzufügen. Kurz: Der Karl ist gut, für den Preis sogar sehr gut.

Fahrbericht: 2015 Audi Q7 3.0 TFSI – der 333 PS Brocken!

Knapp zehn Jahre ist es her, da brachte Audi den ersten Audi Q7 auf den Markt und nun kommt ein würdiger Nachfolger. Ich muss erneut gestehen, dass ich kein Fan bin von den SUVs, vor allem dann nicht wenn Sie vor Schulen oder Kindergärten bzw. als Fortbewegungsmittel von Spielerfrauen zum Einsatz kommen. Ich muss aber auch gestehen, dass man in so einem Gefährt vorzüglich sitzt und die Welt von oben sieht und ich muss wahrlich meine eigene Einstellung überdenken. Das merke ich nun nicht erst beim Audi Q7, aber auch bei dem überdenke ich meine eigentliche Abneigung und finde immer mehr positive Punkte die mich begeistern.

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Ich versuche gerade mich etwas gesünder zu ernähren und auch etwas mehr Sport zu treiben. Mein Ziel, neben der Fitness und der erhöhten Leistungsfähigkeit, ist natürlich die Gewichtsabnahme. Das hat beim neuen Audi Q7 auch geklappt. Je nach Ausstattung und Motor hat der neue Q7 bis zu 325 Kilogramm abgespeckt, der wiegt nun zwar immernoch zwei Tonnen aber das ist schon mal ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung, denn das geringere Gewicht, das verbessert nun spürbar die Fahr- aber auch die Bremsleistungen. Der 3.0 Liter TFSI z.B., der beschleunigt den Koloss innerhalb von 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und dank Luftfahrwerk fühlt man sich als würde man über der Fahrbahn schweben.

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Der optionale 7-Sitzer braucht, auf Grund des etwas höheren Gewichts, 0,2 Sekunden länger, die kann man verschmerzen. Auf die hinteren Sitzplätze (Platz 6 und 7) sollten aber nur Personen bis zu einer Größe von 1,70 klettern, denn sonst wird es schon etwas eng. 3 Kindersitze passen auf die normale Rücksitzbank, alleine damit hat der Audi Q7 schon das Prädikat: „Familienfahrzeug“ verdient.

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Der NEFZ-Verbrauch, der soll bei 8,1 Liter liegen, bitte verlangt nun nicht von mir, dass ich in der Schweiz den überprüft habe, dafür gibt es hier viel zu viele Berge und Kurven. Am Kurveneingang, da muss man natürlich rechtzeitig vom Gas gehen, ansonsten wird man halt von der Elektronik geweckt, die dann die unmanierliche Fahrweise wegbügelt.

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Mit einer Länge von 5,05 Meter ist er ein wahrlicher Klopps, der braucht schon seinen Freiraum im Straßenverkehr und den verschafft er natürlich auch den Insassen. Viel Platz vorne, viel Platz auch hinten und der Kofferraum ist auch nicht zu verachten. 890 Liter – Stich! 2090 Liter bei umgeklappten Sitzen – Trumpf! Kritikpunkt – der Bauform geschuldet – die Ladekantehöhe ist 78 cm hoch und verlangt von mir schon sportliche Bestleistungen um den Q7 ordnungsgemäß zu beladen.

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Sprechen wir über den Innenraum. Wir haben das neue digitale Cockpit, eine neue breite Mittelkonsole mit einem riesigen Touchscreen und die verbauten Materialien sind ein Traum. Leder, Aluminium, Holz – das garniert mit ein paar Applikationen und untermalt mit etwas Klavierlack. Ein Traum. Allein die Haptik ist schon ein Stern wert, die Optik den zweiten und ich habe ehrlich gesagt mich nich getraut am Lack zu lecken, das wäre dann vermutlich der dritte Michelin-Stern. Wäre der Audi Q7 ein Restaurant, er hätte 3 Sterne. Als Hotel bekommt er nur 4, denn ihm fehlt der SPA-Bereich mit Swimmingpool, dabei hat er doch sogar Massage-Sitze.

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Dank der Klimaanlage kann man sich natürlich seine eigene Sauna machen bzw. die eigene Eiskammer, aber in dem 75 Liter großen Tank kann man nicht baden. Kleiner Scherz! Leider kein Scherz: Audi lässt sich den Audi natürlich auch erstklassig bezahlen, schnell erreicht man sechstellige Werte, somit ist denjenigen meine Anerkennung sicher, die sich so ein SUV leisten können und von mir aus darf der Audi Q7 dann demnächst auch vor dem Kindergarten, vor der Schule oder vor dem Fitnesstudio parken.

Für diejenigen die übrigens bemängeln, dass der Innenraum moderner aussieht als die Äusserlichkeiten: Der Fahrer sitzt meistens hinterm Lenkrad und da sieht alles ziemlich modern aus.

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Modern ist auch die Sicherheits-Technik, optional gibt es auch eine Fülle von Assistenzsystemen. Die muss man sich zwar leisten können, doch sollte man, wenn man es kann, nicht gerade an der Sicherheit sparen. Serie sind die Einparkhilfe hinten, die Geschwindigkeitsregelanlage, der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer, die Pausenempfehlung und das Sicherheitssystem Audi pre sense city. Bei Geschwindigkeiten um die 50 km/h warnt es den Fahrer vor drohenden Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und Fußgängern, im Notfall veranlasst es eine autonome Bremsung. Meine Empfehlung: Die 360° Kamera, die lohnt sich bei dem Fahrzeug wirklich.

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Die adaptive cruise control hält den Audi Q7 durch Beschleunigen und Verzögern auf dem gewünschten Abstand zum Vordermann. In der Top-Version, die heißt dann ACC Stop & Go verfügt der adaptive Tempomat auch über einen Stauassistenten. Richtig toll, er erkennt nun Tempolimits und passt die Geschwindigkeit dementsprechend an. Gerade hier in der Schweiz ist das ideal, denn hier kosten Tempoverstöße ja schnell mal ein Monatslohn. Auf gut ausgebauten Straßen kann das Fahrzeug dann auch bei zähflüssigem Verkehr lenken, wenn die gefahrene Geschwindigkeit unterhalb von 65 km/h liegt.

Der Audi active lane assist unterstützt den Fahrer per Kamera und mit kleinen Lenkeingriffen beim Halten der Spur, das ist ganz hilfreich wenn man gerade etwas abgelenkt ist oder sich z.B. dem Apple Car Play gewidmet hat, denn das zieht auch in den Audi Q7 ein.

Geschaltet wird über eine tadelose 8-Gang Wandler-Automatik, die Kraftübertragung geht über alle 4 Räder auf die Fahrbahn und das Differenzial kann bis zu 85 % auf die Hinterachse schieben, wenn die Technik dafür einen Bedarf ermittelt.

Optional liefert Audi die Allradlenkung, ein Lenksystem mit elektrischem Spindelantrieb schlägt die Hinterräder je nach Situation bis zu fünf Grad ein. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenkt sie gegensinnig zu den Vorderrädern. Das soll die Fahrzeugagilität nochmals deutlich erhöhen und natürlich auch den Wendekreis verkleinern.

Serienmäßig rollt der Audi Q7 auf 18 Zöllern aus dem Werk, optional ziehen bis zu 21 “ große Räder in die Radkästen ein und in der nahen Zukunft gibt es unter der Motorhaube nicht nur einen Hybrid Antrieb, sondern auch noch einen 2.0 Liter 4-Zylinder. Der ist Gedacht für die USA und Fernost, habe ich da etwa dem Volvo XC90 unrecht getan? Ist das wirklich die Zukunft? Mehr Leistung, weniger Hubraum.

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Weniger Gewicht, weniger Verbrauch und trotzdem noch ein richtig großer Brocken. Der Audi Q7 ist toll, leider auch voll teuer, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier. Los geht es ab knapp 61.000 Euro, dann fangen die – meiner Meinung nach unbedingt erforderlichen – Optionaliäten an und dann sind wir relativ schnell bei 100.000 Euro und mehr, ja dafür bekommt man schon eine schöne Eigentumswohnung, aber die ist nicht so schnell. Mit dem 3.0 Liter TFSI schafft der Q7 Tempo 250, der 3.0 TDI schafft immerhin 234 km/h. Das sind Sportwagen-Werte in einem Segment, von dem ich persönlich noch vor ein paar Jahren behauptet hätte, dass kein Mensch so ein Fahrzeug braucht.

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