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Probier´s mal mit Gemütlichkeit: Volvo S90

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Der beste Platz ist hinten rechts? Im Volvo S90 nicht unbedingt
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S90 – Klingt nicht unbedingt nach Volvo. Überhaupt: Das S ist nicht so recht mit den Schweden verbandelt, wie sie es gerne hätten. Dabei steht der 19. Buchstabe des Alphabets einfach nur für die Limousinen von Volvo – und das nicht erst seit gestern. Doch so recht klingelt es erst beim „V“. V70, das ist der große Kombi von Volvo. Falsch: Er war es. Der Volvo V90 übernimmt zum Ende des Jahres die Rolle des großen Kombis. Aber was ist denn nun mit dem Volvo S90? Er macht den Anfang, gibt also den Startschuss in die neue schwedische „Business Class“, wie es Volvo nennt.

Früher, und jetzt spreche ich schon wie mein eigener Großvater, waren die Bezeichnungen noch eindeutiger. Mit Business Class kann doch niemand etwas anfangen, außer bei Flugreisen. Doch der neue Volvo S90 will genau in diesem Bereich angesiedelt sein. Früher war das die „obere bzw. gehobene Mittelklasse“. So ist, zur Verdeutlichung, der Volvo S90 der neue Konkurrent für die Mercedes-Benz E-Klasse, den BMW 5er oder den Lexus GS. Basierend auf der SPA – das hat erstmal nichts mit Entspannung und Gesichtsmasken zu tun – teilt sich der Volvo S90 die Plattform mit dem XC90, der im letzten Jahr auf den Markt kam. SPA steht hier für die skalierbare Produktarchitektur. Klingt spanisch? Zugegeben, nicht sofort einleuchtend.

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Fiat 124 Spider – Sushi al Arrabiata

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Landstraßen sind genau sein Revier: Der Fiat 124 Spider
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Sushi? Beim Fiat 124 Spider? Ganz recht! Die Basis für den hübschen neuen Italienischen Roadster bildet der Mazda MX5 – also ein Japaner. Daher rührt also der Vergleich mit dem japanischen Nationalgericht. Doch die Italiener kopieren den Traditionsroadster nicht einfach, sondern interpretieren ihn selbst und schmeckten ihn selbst ab – und zwar feurig. Wäre doch gelacht, schließlich hat der Fiat 124 Spider eine lange Historie vorzuweisen, die sich die Fiat aber mit einem Extra-Obolus vergüten lässt.

Historisch gesehen, kann der Fiat 124 Spider einiges mehr bieten, als der Roadster-Revoluzzer Mazda MX5. So wurde das italienische Cabriolet vor exakt 50 Jahren vorgestellt, während der Japaner erst 1989 das Licht der Welt erblickte. Dafür aber mit großem Erfolg: Über eine Million Exemplare konnten die Japaner über die Jahr(zehnt)e an den Mann und die Frau bringen. Währenddessen verkaufte Fiat vom Ur-124 knapp 200.000 Exemplare. Spannend dabei ist, dass allein gut 170.000 Stück in den USA verkauft wurden. Doch seit 1985 gab es keinen Fiat 124 Spider mehr – weder in Europa noch in Amerika. Die Lücke sollte mit dem Fiat Barchetta geschlossen werden, was aber nur schlecht gelang, wie die knapp 58.000 verkauften Exemplare zwischen 1995 und 2005 zeigen.

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