Toyota Yaris: Nichts Genaues weiß man nicht

Ob das Heck mit dem Facelift schöner wurde, ist Geschmackssache
Ob das Heck mit dem Facelift schöner wurde, ist Geschmackssache

Die CES ist vorbei, die NAIAS gerade noch präsent, da blicken wir bereits nach Genf. Hier startet im März die nächste wichtige Auto-Messe. Der neue, sportliche Toyota Yaris soll vorgestellt werden – wie erfrischend. Schließlich hat man lange nichts mehr von den Japanern gehört, was kleine sportliche Flitzer anbelangt. Und das Erscheinen des letzten Toyota Yaris VVT-i ist auch schon ein paar Tage her. Hybride und zuverlässige Alltagsmodelle kennzeichnen das Bild der Toyota Showrooms.

Zurückhalte-Taktik

Viel ist es nicht, was uns die Japaner zeigen. Es sind eher ein paar kleine Krümel, die wir zum Picken bekommen. Doch die Bilder des sportliche Toyota Yaris sind vielversprechend. Und wer sagt überhaupt, dass ein Hybrid nicht sportlich sein kann? Schließlich vertrauen drei der derzeit rasantesten Supersportler überhaupt auf die Kombination aus E-Motor und Verbrenner: Der Ferrari LaFerrari, der McLaren P1 und – mein Favorit – der Porsche 918. Konzentrieren wir uns aber lieber auf die etwas erschwinglicheren Modelle, wie das Top-Modell der Toyota Yaris Baureihe. Den ganzen Artikel lesen

NAIAS 2017: Kia Stinger – Der Stich saß

Peter Schreyers neuester Geniestreich: Der Kia Stinger
Peter Schreyers neuester Geniestreich: Der Kia Stinger

Mitten ins Herz – oder so. Kia hat schon lange kein Problem mehr damit, gute Autos zu bauen, die auch nach etwas aussehen. Zahlreiche Designawards und eine siebenjährige Garantie sprechen für die Koreaner, die so gar nichts mehr mit ihrem Billigheimer-Ruf zu tun haben wollen. Und an dieser Stelle kommt der neue Kia Stinger ins Spiel: Das mit scharfer Feder gezeichnete viertürige Coupé will es allen zeigen. Zeigen, dass er es faustdick hinter den Ohren hat. Aber ist er der richtige Bote, um das Image zu wandeln?

Fließheck oder viertüriges Coupé?

Ende des Jahres wird es in Europa so weit sein: Der Kia Stinger fährt in die Showrooms – und hoffentlich auch in die Herzen der Kundschaft. Die Sportlimousine, wie Kia ihn nennt, ist eine Art fünfsitziges Fließheck, was für gewöhnlich nicht gerade das ist, was man die Ausgeburt an Aktualität und Modernität nennen würde. Doch Audi fährt mit seinem A5 Sportback und A7 bestens auf diesem Kurs – warum also nicht einen Vorstoß wagen? Zumal der Kia Stinger kein Kind von Traurigkeit sein will, schließlich wurden sein Fahrverhalten und das Handling auf dem Nürburgring abgestimmt. Und auch unter seiner Haube soll richtig Dampf stecken. Den ganzen Artikel lesen

NAIAS 2017: Beflügelt – Der Subaru WRX STI

Nur echt mit Spoiler: Die Formensprache des Subaru WRX STI ist klassisch
Nur echt mit Spoiler: Die Formensprache des Subaru WRX STI ist klassisch

Auf der NAIAS in Detroit geht es dieses Jahr etwas ruhiger zu. OK: Mercedes stellt die Modellpflege des AMG GT und des GLA vor, Audi kommt mit drei Modellen und VW gibt auch Gas, aber sonst gibt es wenig große Neuigkeiten. Gut für die Japaner einer Marke, die seit jeher großen Wert auf Allradantrieb und Sportlichkeit legt. Der Subaru WRX STI erhält auch ein Facelift und auf dessen Details wollen wir genauer blicken.

Optisch gibt sich das Facelift zunächst zurückhaltend – sofern man das vom etwas martialischen Auftritt des Subaru WRX STI überhaupt sagen kann. Neu ist der geschärfte Kühlergrill, der zusammen mit dem unteren Lufteinlass angepasst wurde, um noch aggressiver zu wirken. Zudem spendierten die Japaner ihrem Traditionssportler neue Voll-LED-Scheinwerfer, die nun über Kurvenlicht verfügen. Geblieben sind natürlich die berühmte Lufthutze auf der Motorhaube und die ausladende Pommes-Theke auf dem Kofferraumdeckel – Tradition verpflichtet. Den ganzen Artikel lesen

NAIAS 2017: Der VW ID Buzz und die SUV-Offensive

Der Tiaguan Allspace in der US-Version
Der Tiaguan Allspace in der US-Version

Während Audi drei Neuheiten auf dem Detroiter Automobilsalon zeigt, ist der Wolfsburger Mutterkonzern hier keineswegs sparsamer. Volkswagen zeigt nicht nur die beiden SUV Tiguan Allspace und den rein für den US-Markt gedachten Atlas, sondern auch die Studie VW ID Buzz. Letzterer ist eine Art Reinkarnation des VW Microbus und soll ein echtes Raumwunder sein. Sein Antrieb: rein elektrisch. Schließlich ist wichtig, was hinten rauskommt, oder?

VW Tiguan Allspace: Kleiner geht es in den USA nicht

Wolfsburg startet seine angekündigte SUV-Offensive, die wichtiger Bestandteil der Transform 2025+ ist. Und so macht der VW Tiguan Allspace in den USA den Anfang. Der 5+2-Sitzer ist 21,5 cm länger als die Normalversion und markiert den Einstieg in die VW-SUV-Welt in den USA. Er ist ein enger Verwandter des Skoda Kodiaq und zeigt ähnliche Maße. So bietet beispielsweise sein Kofferraum ein Volumen von 730 bis 770 Litern. Als Antriebe bieten die Wolfsburger drei Benziner und drei Diesel an, deren Leistungsspanne von von 150 bis 240 PS reicht. Allradantrieb ist bei den 150-PS-Varianten optional, kommt aber mit einem 4Motion Active Panel und einer Fahrprofilauswahl. Den ganzen Artikel lesen

NAIAS 2017: Audi Q8 Concept und Konsorten

Reduziertes Cockpit mit vielen Touchscreens im Audi Q8 Concept
Reduziertes Cockpit mit vielen Touchscreens im Audi Q8 Concept

Die Ingolstädter zeigen auf der diesjährigen Detroit Motor Show – kurz NAIAS – dass die Nischen-Sucherei noch lange nicht beendet ist. Neben dem neuen Audi SQ5, dem vorläufigen Topmodell der Q5-Baureihe, konzentriert sich der Auftritt vor allem auf das Audi Q8 Concept. Damit will man einen Ausblick auf ein großes SUV oberhalb des Q7 geben, dass den BMW X6 und das Mercedes GLE Coupé ins Visier nehmen soll. Und um für den kommenden Sommer gerüstet zu sein – ja, wenn man so rausschaut, scheint der noch weit entfernt zu sein – zeigen die Ingolstädter darüber hinaus noch das Audi A5 Cabriolet.

Ein weiteres SUV-Coupé: Das Audi Q8 Concept

Das Audi Q8 Concept will wieder mal eines sein: Die eierlegende Woll-Milch-Sau. So verspricht man, dass das Concept Car das Raumangebot eines SUV mit der Stilrichtung eines Coupés kombiniert. Außerdem betritt Audi damit ein weiteres Oberklasse-Segment und zementiert so seine Positionierung im Premium-Bereich fest. Den ganzen Artikel lesen

Ich brauche eure Fragen zum Thema Kraftstoff

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Am Freitag geht es für mich und Bjoern Habegger nach Berlin. Berlin ist immer eine Reise wert, aber diesmal haben wir etwas ganz besonderes vor. Wir treffen uns in der Hauptstadt mit Experten von Total und dürfen unsere Fragen zum Thema Kraftstoff stellen. Klar, Bjoern und ich haben schon einige zusammen, aber wir machen das ja nicht nur für uns, sondern vor allem für euch. Den ganzen Artikel lesen

NAIAS 2017: Mercedes-AMG GT Modellpflege

Das Sondermodell Edition 50 markiert den Einstand des Mercedes-AMG GT C
Das Sondermodell Edition 50 markiert den Einstand des Mercedes-AMG GT C

„50 Years of Driving Pleasure”

Mercedes-AMG hat 50. Geburtstag und steckt damit direkt in der Midlife-Crisis. Und was macht man so in dieser Lebensphase? Genau, man legt sich einen Sportwagen zu – aber was für einen! Und so machen es auch die Affalterbacher von AMG: Sie liften nicht nur die Optik ihres Boliden, sondern gönnen sich direkt ein neues Modell: Den Mercedes-AMG GT C als Coupé. Dabei stellt diese Ausbaustufe nur die logische Konsequenz des bisherigen Portfolios dar, schließlich gab es den 557 PS starken V8 bereits im jüngst vorgestellten GT Roadster. Vorhang auf für die Mercedes-AMG GT Modellfamilie.

Sieben an der Zahl sind es nun, die eine reine Eigenentwicklung von AMG darstellen. Die Rede ist von den Mercedes-AMG GT Modellen. Mit Ausnahme des GT3-Renners vertrauen alle auf einen aufgeladenen 4.0 V8, der wirklich schmutzige Töne parat hat. Los geht es mit dem GT mit neuerdings 476 PS und 630 Nm maximalem Drehmoment unter der langen Motorhaube, was ein Plus von 14 PS und 30 Nm darstellt. Darüber ist auch weiterhin der AMG GT S angesiedelt, der ebenfalls erstarkte: Seine Leistung beträgt nun 522 PS und 670 Nm. Neu in der Nahrungskette ist der Mercedes-AMG GT C als Coupé. Er leistet 557 PS 680 Nm, während es beim AMG GT R beim Alten bleibt: 585 PS und runde 700 Nm Drehmoment. Addiert man die jeweilige Roadster-Variante hinzu, kommt man nun auf sieben Varianten. Den ganzen Artikel lesen

NAIAS 2017: Der neue Mercedes-Benz GLA 2017!

Das Facelift des Mercedes-Benz CLA viel dezent aus
Das Facelift des Mercedes-Benz CLA viel dezent aus

Es gibt diese Facelifts – bei Mercedes heißt es traditionell MoPf (Modellpflege) – da denkt man, dass ein völlig neues Fahrzeug vor einem steht. Das ist beim Mercedes-Benz GLA anders. Das Kompakt-SUV bleibt sich treu und wirkt nur etwas frischer. So gehört es sich freilich auch für ein Facelift beim Schönheitschirurgen. Mit der Modellpflege wird der GLA also etwas sportlicher und bietet eine breitere Motorenpalette. Außerdem wurde an den üblichen Stellschrauben gedreht: Andere Stoßfänger hier, neue Polster da, mehr Ausstattungsdetails und die Betonung des Lifestyle-Gedankens. Wir blicken in den Stuttgarter Aufwachraum.

Dezente Linienstraffung

Man muss schon etwas genauer hinsehen, um zu erkennen, dass der Mercedes-Benz GLA eine Modellpflege bekommen hat. Am deutlichsten erkennt man es an den geänderte Stoßfängern, an neuen Leichtmetallrädern oder an der nicht gerade gewöhnlichen Außenfarbe „Canyonbeige“. Skoda Yeti Fahrer werden diese in ähnlicher Form kennen. Mit den angepassten Details wollen die Stuttgarter den SUV-Look betonen. Und der nicht abreißenden Boom dieses Segment gibt ihnen Recht. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Fit and Healthy von Mercedes-Benz

Einfach entspannen und runter kommen: Mit Fit and Healthy in der Maybach S-Klasse wird man zur Ruhe selbst
Einfach entspannen: Mit Fit and Healthy in der Maybach S-Klasse wird man zur Ruhe selbst

Das Neue Jahr: Wir alle haben gute Vorsätze – wie es eben immer zum Start des Jahres ist. Mercedes zeigt derweil in Las Vegas auf der CES das Firnessonzept Fit and Healthy auf Basis der Mercedes-Maybach S-Klasse und sorgt damit ein Stück weit dafür, dass man seine guten Vorsätze auch einhält. So soll das Konzept das Wohlbefinden und die Fitness während der Fahrt steigern und somit den Stresslevel senken. Ausblick auf das fahrende Luxus-Fitnessstudio

Fit and Healthy – Entspannung für alle

Der Start von Fit and Healthy ist noch für dieses Jahr geplant – zumindest die erste Stufe. Der „Energizing Comfort“ soll bereits in der neuen Mercedes S-Klasse verfügbar sein und viele Komfortfeatures zu einem Paket bündeln. Energizing ist dabei vorwiegend auf eine Sitz-Kinematik bezogen, die den Wechsel der Sitzhaltung durch winzige Bewegungen im Sesseln vorsieht. So sollen verkrampfte Rücken und eingeschlafene Beine der Vergangenheit angehörten. Doch dieses Feature ist nicht nur der Oberklasse vorbehalten, sondern soll auch für die kleineren Modelle – bis hin zur Kompaktklasse – etabliert werden. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Mercedes zeigt CASE Strategie

Die Navigation des Concept EQ beruht auf der Kartenplattform HERE und bietet eine einzigartige 3-D-Ansicht. Dazu verwendet das System die GPU Technologie von NVIDIA. ; The navigation system on board the Concept EQ is based on the HERE map platform and offers a unique 3D view. The system employs the GPU technology from NVIDIA to this end.;
Mit der CASE Strategie ist die Zukunft nur einen Fingerzeig entfernt

In Las Vegas zeigen die Stuttgarter ihre CASE Strategie und werfen damit einen Blick in die Zukunft. Jener ist allerdings nicht sehr weit nach vorn geworfen, sondern bezieht sich teilweise sogar auf das nächste halbe Jahr. CASE steht dabei für Connectivity, autonomes Fahren, Shared bzw. Service und Elektroantrieb.

Dass das autonome Fahren bei Mercedes besonders priorisiert ist, dürfte für viele keine große Neuerung sein. Gerade die aktuelle E-Klasse ist beim teilautonomen Fahren sehr weit vorn – doch die Entwicklung geht immer weiter. So sollen Fahrzeuge in Zukunft über eine künstliche Intelligenz verfügen, wie sie ZF zusammen mit NVIDIA für den Autobau entwickelt. Das sei zwingend notwendig für komplexe Entscheidungen. Schließlich könnten aktuelle autonome Systeme noch nicht so gut entscheiden, wie es eben nur ein Mensch kann. Wichtig ist bei solchen Systemen die Bildererkennung, die die Stuttgarter im Rahmen ihrer CASE Strategie stark verbessern wollen. So sollen mit den neuen Systemen bis zu sieben Terrabyte pro Sekunde an Datenmaterial durch die Leitungen fließen. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Fluchtmobil Mercedes-Benz SL 400 / 450

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Zwei CES 2017 Messetage liegen hinter mir, viele Eindrücke, viele Zukunftsvisionen, viel Stress. Die Messehallen waren voll. Viele Menschen, viele blinkende Lichter, viele Reize für fast alle Sinne. Ich musste raus. Eine Auszeit nehmen. Eine kurze Ausfahrt mit dem Mercedes-Benz SL 400 (heißt in den USA 450) – raus aus Las Vegas – dem Trubel und den Blinklichtern entfliehen. Ich kann euch versichern, es war himmlisch.

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CES 2017: Zukunftsmusik von Mercedes-Benz, BMW, Nissan, Hyundai und Honda

Ein Roboter der mir die Ware bringt? Autonomes Autofahren? Elektromobilität? Das Auto als Fitnessstudio und ein Motorrad was nicht mehr umkippen soll. Das sind die Themen die wir heute besprechen. Live on Tape von der CES 2017 mit Mercedes-Benz Vans, BMW, Nissan, Hyundai und Honda. In dem Video seht ihr also die Auslieferungsroboter von Starship mit ihrem Mutterschiff, einem umgebauten Mercedes-Benz Sprinter.

Auf dem Stand von Mercedes-Benz auf der CES drehte sich ansonsten auch noch vieles um die Themen “Fit und Healthy” – ihr kennt mich, davon habe ich mal so gar keine Ahnung, also lasse ich nun Ola Kalenius darüber sprechen. Auf der CES präsentierte Hyundai übrigens ein ähnliches System, das möchte ich nicht unerwähnt lassen. Genauso hatte fast jeder Hersteller ein autonom fahrendes Fahrzeug im Portfolio. Bei BMW war es z.B. der 5er BMW!  Auch bei Nissan steigt man nun ein in Sachen Autonomes Autofahren! Um in kurzer Zeit autonome Fahrzeuge auf die Straße bringen zu können, setzt Nissan auf eine Technologie namens „Seamless Autonomous Mobility“ oder auch einfacher SAM genannt. Der Begriff steht für „Nahtlose Autonome Mobilität“. Entwickelt auf Basis von NASA-Technologie, hah – also doch Raketentechnik – verknüpft SAM im Fahrbetrieb künstliche Intelligenz mit menschlicher Unterstützung. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Bosch Connected Car Effect 2025

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Irgendwie betrachtet man die Automobilbranche schon länger durch eine Art Science-Fiction-Brille – nicht erst seit dem Connected Car Effect 2025 von Bosch. Autos, die selbst fahren können, ohne dass der vermeintliche Fahrer etwas dazutut, Elektromobilität und die Vernetzung. Das ist schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie man noch vor zwanzig Jahren unterwegs war – und da war das Auto bereits gut 100 Jahre alt. Einer, der schon von Anbeginn dabei ist, der Zulieferer Bosch, zeigt auf der diesjährigen CES, wie sich die aktuelle Entwicklung bis ins Jahr 2025 ausgestaltet und stellt den Connected Car Effect 2025 vor.

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CES 2017: ZF Pro AI – Der Schlaumeier

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Cloud-Dienste verknüpfen Autos mit anderen Verkehrsteilnehmern

AI – also Artificial Intelligence – klingt schon stark nach Science-Fiction. Und es stimmt: Denkt man an den gleichnamigen Film von Steven Spielberg, scheint die künstliche Intelligenz weit weg. Doch der Automobil-Zulieferer ZF hat sich mit dem Computer-Spezialisten NVIDIA zusammengetan und das System ZF Pro AI entwickelt. Es will die künstliche Intelligenz von der Computer- auf die Autobranche übertragen und so das automatisierte und autonome Fahren revolutionieren. Es soll zudem nicht nur für PKW erhältlich sein, sondern auch im Nutzfahrzeug-Bereich anwendbar sein. Auf der diesjährigen CES zeigen die Friedrichshafener ihr neues Konzept.

ZF baut mit NVIDIA auf künstliche Intelligenz

Dabei vertraut das ZF Pro AI auf Sensor- und Kameradaten. Diese werden verarbeitet und interpretiert. Daraus wird dann versucht die Fahrzeuge in der direkten Umgebung zu verstehen und auf ihre „Handlungen“ zu reagieren. Das nennt sich im Ergebnis Deep-Learning-Technologie. Wichtiger Baustein ist hier eine neue ECU – also die zentrale Steuereinheit. Aktuell ist es so, dass sie aus mehreren Rechnereinheiten besteht, wobei jede eine spezifische Funktion steuert. In Zukunft wird diese Rechenleistung aber nicht für die Anforderungen ausreichen. Hierfür baut das ZF Pro AI auf einer skalierbaren Rechnerplattform auf, die auf den komplizierten Namen NVIDIA Drive PX 2 AI hört. Diese kann mehrere Signale von Kameras, Lidar-, Radar und anderen Sensoren verarbeiten und versteht in Echtzeit, was um das Fahrzeug herum passiert. So kann das System Zeitpunkt-gerecht auf die Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer reagieren, Staus umfahren oder Ampelphasen einbeziehen. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Weltpremiere des Renault POM

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Von Software-Konzepten inspiriert: Renaults Open-Source-Prinzip

Ein französischer Hersteller in Amerika? Ja, das gibt es! Vorgestellt wird der Renault POM, der eine Art Open-Source-Plattform präsentiert, auf der sich strategische Partner austoben können. Als Basis dient der Renault Twizy, der ein agiles und leichtes Chassis bereitstellt. Allerdings kommt nur das Chassis – ohne Karosserieaufbau. Das lässt sich allerdings leicht an die jeweiligen Mobilitätsbedürfnisse anpassen. Daneben zeigen die Franzosen neue After-Sales-Lösungen für E-Fahrzeuge sowie intelligente Rennbekleidung. Klingt komisch, ist aber so.

Der Renault POM baut auf dem Twizy auf

In einer Kooperation mit OSVehicle entstand der Renault POM. Der Clou beim Stromer ist sein aus der Software-Entwicklung bekanntes Open-Source-Prinzip. Doch nicht nur die Software, sondern auch die Hardware – also  das Fahrzeug – kann individuell modifiziert werden. So wurde die Karosserie komplett entfernt, damit  man den Aufbau nach eigenen Wünschen anfertigen lassen kann. Dabei stellt OSVehicle Designer, Ingenieure und Entwickler, um das Projekt in die Tat umsetzten zu können. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Mit Schaeffler vom Track auf die Straße

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Zwei Stromer unter sich: Der Formel E Bolide und das eCab

Formel E hat sich mittlerweile fest in der Motorsportwelt etabliert und stellt eine Rennserie dar, die mit ihrer hohen Hersteller-Dichte kaum zu überbieten ist. Auch Schaeffler, seinerseits ein bekannter Automobilzulieferer, stellt einen Formel-E-Boliden. Zusammen mit Abt Sportsline wurde so der FE02 auf die Beine gestellt. Der Rennwagen soll aber nicht nur hier erfolgreich sein, sondern auch die Technologie der Formel E auf die Straße bringen.

Erst mal eine Runde zocken

Das erste Formel-E-Rennen der Saison 2017 findet noch während der CES statt – und dann auch noch in Las Vegas. Beim “Race to Vegas” treten reguläre Formel-E-Piloten gegen private Simulationsspezialisten und fahren um ein Preisgeld von einer Million US-Dollar. Es ist ein rein virtuelles Kräftemessen, hilft den Formel-E-Piloten aber die Strecke besser kennenzulernen. Das ist wichtig für die richtige Fahrstrategie. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Elektrischer Minivan Chrysler Portal

Kommt ohne B-Säule: Der Chrysler Portal
Kommt ohne B-Säule: Der Chrysler Portal

Das Chrysler Portal Concept will mit der etwas angestaubten Modellpalette der Amerikaner aufräumen. Schließlich ist aktuell kein Modell im Portfolio, das wirklich neue Technologien bereithält – weder bei Assistenzsystemen, Antrieben, noch bei der Vernetzung. Doch der Chrysler Portal – ein Minivan – will nahezu autonom fahren und ausschließlich Strom verbrauchen. Bis zu 400 km Reichweite sollen möglich sein.

Der Chrysler Portal könnte das Portfolio auffrischen

Wie es bei einem Stromer immer der Fall ist, dauert das Laden seine Zeit. Doch der Chrysler Portal will, dank einer 350 kW-Schnelladefunktion, hier einen großen Sprung machen. Der Lithium-Ionen-Akku im Boden mit einer Kapazität von 100 kWh soll in nur 20 Minuten so weit geladen sein, dass man damit 240 km weit kommt. Das ist zwar immer noch mehr Zeit, als man für einen Tankstopp braucht, dafür ist man aber fadenscheinig umweltschonend unterwegs. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Faraday Future FF91 – Der Konkurrent

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Sieht nicht nach Supersportler aus, will aber wie einer fahren: Der FF91

Der Faraday Future FF91 soll es machen: Das Rennen um DAS Elektroauto schlechthin wollen die Amerikaner dem Hauptkonkurrenten Tesla nicht allein überlassen. Was wurde nicht gemunkelt und spekuliert. Sogar die Pleite wurde in der Gerüchteküche aufgekochte. Doch auf der diesjährigen CES zeigen die Amerikaner das Produkt, in das alle Investitionen geflossen sein sollen – den Faraday Future FF91.

Der Faraday Future FF91 hat es faustdick unter der Haube

Was der Modellname bedeutet, wird nicht klar – wobei FF wohl für den Markennamen stehen dürfte. Doch bei einem sollte man sich sicher sein: Die Performance soll auf dem Niveau eines Supersportlers liegen. Wenn man das Datenblatt liest, könnte man glauben, dass der Faraday Future FF91 dieses Versprechen auch einhält. Sage und Schreibe 783 kW, also knapp 1065 PS will der Stromer bereithalten. Damit soll der Sprint von Null auf 96 km/h (60 Meilen) nur knapp 2,4 Sekunden dauern. Wer ist also dieser Bugatti? Ein Veyron brauchte schließlich dieselbe Zeit. Fraglich ist aber, ob der FF91 diese Leistungen wirklich auf den Boden der Tatsachen bringen kann. Gesehen hat man nämlich noch herzlich wenig vom Crossover. Das gut 5,25 Meter lange Fahrzeug mit einem Radstand von exakt drei Metern und einer Höhe von knapp 1,6 Metern, durfte vor den Augen der Weltöffentlichkeit bislang aber nur in Schrittgeschwindigkeit auf die Bühne rollen. So lassen sich dann wohl auch 700 km Reichweite generieren. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: BMW zeigt HoloActive Touch

Die Gestensteuerung ist bereits aus dem 5er und 7er bekannt. HoloActive Touch geht noch weiter
Die Gestensteuerung ist aus 5er und 7er bekannt. HoloActive Touch geht noch weiter

Mit HoloActive Touch will BMW ein wegweisendes Konzept auf der CES 2017 zeigen, das einen Ausblick auf das Interieur der Zukunft geben soll. Mittlerweile fällt es einem ein wenig schwer sich vorzustellen, was da noch kommen soll. Gestensteuerung, Vernetzung, wegklappende Lenkräder – etwas spacig klingt das schon. Doch die Bayern wollen eine Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug präsentieren, die so etwas wie einen virtuellen Touchscreen darstellt, der frei im Raum schwebt. Bedient wird er über Fingergesten, Felder, die Befehle über haptische Rückmeldung bestätigen oder über einen gewöhnlichen Touchscreen. So wird der Fahrer wahrlich zum wild umherschwingenden Dirigenten.

HoloActive Touch – mehr als nur Wischgesten

Das HoloActive Touch ist ein Bestandsteil des BMW i Inside Future, das Mobilitätslösungen für die nahtlos vernetzte Zukunft darstellt. Es stellt eine Kombination aus Head-Up Display, der bewährten BMW Gestensteuerung und der direkten Steuerung über einen Touchscreen dar. Zum ersten Mal werden Funktionen über immaterielle Bedienoberflächen gesteuert – was arg befremdlich klingt. Immaterielle Flächen? Doch die Bayer beschwichtigen im gleichen Atemzug: Die Interaktion mit dem Infotainment soll genauso vertraut gelingen, wie mit einem herkömmlichen Touchscreen – den es ja weiterhin gibt. Über HoloActive Touch sollen zudem viele Services von BMW Connected steuerbar sein. Zusammen mit der intuitiven Bedienung soll der persönlicher, digitale Assistent damit noch zuvorkommender sein. Den ganzen Artikel lesen

CES 2017: Mit Delphi und Mobileye voll automatisiert

Delphi will unveil its second generation 48-volt mild hybrid at the 2017 Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nevada. This gas-powered Volkswagen Passat follows a diesel-powered Honda Civic, first shown in May. Both cars use a small lithium-ion battery to capture energy typically lost while braking, improving fuel efficiency and reducing emissions for significantly less cost than a full hybrid. (Photo by John F. Martin for Delphi)
Delphi und Mobileye schicken einen Testwagen in den Verkehr von Las Vegas

Delphi und Mobileye gelten als so etwas, wie die Pioniere auf dem Feld des automatisierten Fahrens. Auf der CES, die in wenigen Tagen ihre Tore für das Publikum öffnet, wollen beide Unternehmen ihre Führungsrolle in diesem Bereich demonstriert. Bei einer rund zehn Kilometer langen Demonstrationsfahrt mit einem automatisierten Fahrzeug präsentieren die Unternehmen den neuesten Stand dieser Technologie. Und schenkt man den Verlautbarungen der Unternehmen Glauben, ist ihr System der Konkurrenz weit voraus.

CSLP: Klingt sperrig, ist es aber nicht

Allein die Teststrecke, die sich Delphi und Mobileye ausgesucht haben, ist extrem anspruchsvoll: Es geht mitten durch den Verkehr von Las Vegas. Ampeln, eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern und dazu Touristen, bei denen man mit abrupten Bremsungen oder Abbiegemanövern rechnen muss – das ist nicht ohne. Das automatisierte Fahrsystem, das auf den Namen CSLP hört, soll damit aber zurechtkommen. Auch, wenn die Kurzform sperrig klingt, der volle Name ist es noch weitaus mehr: Centralized Sensing Localization and Plannung verbirgt sich dahinter. Den ganzen Artikel lesen