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Nismo veredelt den Nissan GT-R Nismo 2014 – Irasshaimase!

Irasshaimase bedeutet nicht etwa: “Ihhh, ist der Scheisse!” – mit dem japanischen Ausdruck möchte ich den GT-R von Nismo nur Herzlich Willkommen heißen. Der GT-R ist für mich zweifelsohne “der Playstation-Rennwagen”. Wisst ihr, wenn man wochenlang darauf hingearbeitet hat sich bei Playstation Spielen den Nissan GT-R leisten zu können, dann freut man sich schon tierisch wenn man den Boliden dann auch wirklich in der virtuellen Garage stehen hat. Meine aktiven Zeiten als Playstation-Junkie sind nun wahrlich vorbei, inzwischen steht eine, für die Familie taugliche, Wii im Wohnzimmer und das letzte Rennspiel welches ich gespielt habe darauf war Super Mario Karts.

Super Mario hätte sicherlich auch ein tierische Freude an dem neuen GT-R im Nismo Trim. In den Sportwagen würde der leicht adipöse Italiener wenigstens reinpassen, hätte trotzdem noch genug Schub und vor allem kann er auch noch sein Werkzeug in den Kofferraum packen.

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Gut, viel bekannt gegeben wurde heute noch nicht. Fakt ist: Es kommt ein Nissan GT-R in der Nismo Edition, sprich das Nissan Flagschiff bekommt vermutlich ein paar PS mehr, man wird das Fahrwerk vermutlich noch sportlicher gestalten und sicherlich auch einige Aerodynamische Veränderungen vornehmen. Damit ist nun auch klar, dass der GT-R das dritte “Nismo-Modell” aus dem Hause Nissan sein wird. Mit dem Nissan Juke Nismo ging es los, der Nissan 370Z Nismo wurde bei der Juke Präsentation schon mal vorab gezeigt und nun kommt halt der dritte Streich. Der Blick in meine Glaskugel verrät mir übrigens, dass die klugen Köpfe im neuen Nismo Hauptsitz (Schönes Gebäude, oder? Steht in der Nähe von Yokohama!) schon weitere Pläne schmieden. Technische Details bzw. Fakten über den neuen Nissan GT-R Nismo? Gibt es noch nicht, aber die Ankündigung alleine ist ja auch schon ein Grund zur Vorfreude. Nicht nur für Super-Mario!

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Ford meets Spotify – Das wird eng mit der Netzabdeckung, oder?

Nun hat ja die Telekom vor kurzem die Spotify Flatrate eingeführt, für knapp 10 Euro im Monat kann man mobil (via UMTS (umts umts baby)) so viel Musik hören wie man möchte. Ich weiß gar nicht ob dieser Deal nur für Deutschland gilt, doch auch hier weißt die UMTS Abdeckung ja teilweise große Lücken auf. Mal etwas schneller auf der Autobahn unterwegs? Netz weg! Im ICE? Netz weg… klar, das liegt auch an den Geschwindigkeiten, doch auf dem Fahrrad will ich ja auch nicht im Internet rumsurfen bzw. Musik streamen.

Ich mag Streaming, keine Frage! Ich begrüße auch die Fortschritte was die Verknüpfung von Internet und Auto betrifft. Zur Zeit testen die Kollegen der schreibenden Zunft z.B. wie es sich aus dem Mercedes-Benz CLA twittern und facebooken lässt (während der Fahrt) und man kann sich auch die Testrouten via Glympse ansehen. Schöne neue Welt! Das hier ist übrigens Sgt. Wilson, der spielt zwar nicht bei Spotify aber ansonsten ist er schon eine ganz große Nummer.

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Ford hat nun die Partnerschaft mit Spotify bekannt gegeben. Schöne Nummer, denn so könnte man nun seine Playlisten auch im Auto hören. Das wäre für mich in der Tat ein Mehrwert. Internetradio war gestern, selbsterstellte Spotify-Mix-Tape Listen die Zukunft – und dabei bleibt man auch noch so spontan und kann Tracks die man nicht hören will einfach wegklicken. Spotify ist der erste Musikanbieter, der als Partner für das Ford SYNC AppLink in Europa feststeht. Dieses System erlaubt es Autofahrern, ihre Smartphone-Apps während des Autofahrens aufzurufen und zu benutzen, ohne dass sie die Hände vom Steuer nehmen müssten. Das System ist integriert in Ford SYNC, das sprachgesteuerte Multimedia- und Konnektivitätssystem, das allein in Europa bis 2015 in rund 3,5 Millionen Fahrzeugen von Ford zu finden sein wird. Darauf erst mal eine der legendären Ford Waffeln, oder?

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Spotify dürfte bekannt sein, oder? Spotify gilt als größter und erfolgreichster Musikstreaming-Service seiner Art. Der Internetdienst ist in 17 europäischen Ländern verfügbar, hat mehr als 20 Millionen aktive Nutzer und rund fünf Millionen zahlende Abonnenten weltweit. Durch Ford SYNC AppLink können Autofahrer ihre gewünschten Spotify-Songs und -Playlists durch einfache Sprachbefehle starten. Das System versteht Angaben wie „Zufallswiedergabe“, „Wiederholen“, „Song markieren/Markierung entfernen“, „Playlist wählen“, „Musik spielen“, „Kürzlich gespielte“ oder auch „Aktuellen Titel ansagen“. Ausprobieren konnte ich das natürlich noch nicht, aber da glaube ich einfach mal der Pressemitteilung von Ford aus der auch hervorgeht, dass das System zukünftig noch nachfolgende Dienstleistungen anbieten kann:

  • Kaliki Audio Newsstand liefert von Radio-geschulten Sprechern vorgelesene Zeitungs- und Magazinartikel. Der Dienst weitet sein Angebot derzeit um weitere europäische Sprachen aus.
  • Glympse ermöglicht es den Autofahrern, ihren Freunden oder der Familie eine aktuelle Position und ihre vermutliche Ankunftszeit durchzugeben – in Echtzeit auf einer dynamischen Karte und ganz einfach per Sprachbefehl.
  • Aha fasst die Zugänge zu mehr als 30.000 Audio-Angeboten zusammen – von Entertainment bis Information. So können Autofahrer webbasierte Musik, ihre Facebook- und Twitter-Feeds, persönliche Restaurant- und Hotel-Empfehlungen, Wetterberichte und vieles mehr mobil empfangen.

Sounds good, da kann ich ja nur hoffen, dass der Datenkanal immer breit genug ist für die Anforderungen die da nun alle demnächst kommen.


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News aus Genf: Der Alfa Romeo 4C wird 240 PS unter der Haube haben!

Mist! Ich hatte 260 PS gewettet! Nun sind es doch nur 240 PS geworden! Ich rede mich nun einfach mit der “Streuung nach oben” raus ;). Wovon ich spreche? Vom der in Genf zwar nicht das Licht der Welt erblickt, aber zum ersten mal auf die große Bühne darf.

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Was ist der Alfa Romeo 4C für ein Auto?

“Ein zweisitziges Coupé mit Heckantrieb und Mittelmotor. Im hauseigenen Centro Stile Alfa Romeo gezeichnet und im Maserati Werk Modena gebaut. Der Alfa Romeo 4C wird noch  im Laufe des Jahres 2013 auf den Markt kommen und gleichzeitig das Comeback von Alfa Romeo in den USA markieren.”

Wofür steht die Abkürzung 4C?

“Das Akronym 4C liefert einen direkten Hinweis auf die glorreiche Historie der Marke und transportiert die technologischen und emotionalen Werte von einst in die Zukunft. Vor allem knüpft das Kürzel an die sportliche Tradition Alfa Romeos an: Schon die auf und abseits der Rennstrecke erfolgreichen 6C- und 8C-Modelle der 30er und 40er Jahre zielten in ihrer Konstruktion auf das Leistungsgewicht eines authentischen Supersportwagens – sprich einen Wert von unter 4 kg/PS. Daher konzentrierten sich die Ingenieure nicht allein auf die maximale Leistung, sondern achteten auch immer auf konstruktiven Leichtbau. Diesem Credo bleibt auch der neue 4C (C für Cilindri = Zylinder) treu. Daher setzt Alfa Romeo beim 4C auf Technologien und Materialien, die teils schon in Supersportwagen wie dem Alfa Romeo 8C Competizione zum Einsatz kamen. Dazu zählt neben Kohlefaser auch Aluminium – ein Material-Mix, der in Kombination mit Heckantrieb und Technologien aus existierenden Alfa Romeo Modellen dem sportlichen Anstrich des neuen 4C zusätzlichen Glanz verleiht. Der neue 1750 Turbobenziner mit Direkteinspritzung in Vollaluminium-Bauart, das ausgefeilte automatisierte Alfa TCT Getriebe (mit doppelter Trockenkupplung) und ein zusätzlicher „Race”-Modus für das Fahrdynamikprogramm Alfa D.N.A. steigern das Potenzial des 4C weiter.”

Wie sieht es mit den Maßen aus? 90-60-90?

“Die kompakten Maße des mit zwei eng anliegenden Schalensitzen bestückten 4C machen ihn auch im Konkurrenzumfeld einzigartig: Er ist unter vier Meter lang, 200 Zentimeter breit, 118 Zentimeter hoch und hat einen Radstand von knapp unter 2,4 Metern. Diese Abmessungen verdeutlichen die Kompaktheit des Autos und lassen seine Agilität schon erahnen.”

Wie viel Leistung hat der Alfa Romeo 4C?

“Es kommt ein neuer Vierzylinder-Turbobenziner mit 1750 cm3 Hubraum und 240 PS Leistung zum Einsatz. Der Alfa Romeo 4C wird von der Evolutionsstufe eines bereits im Alfa Romeo Giulietta QV eingesetzten Turbomotors angetrieben. Der aufgeladene Vierzylinderbenziner schöpft seine Kraft aus dem für Alfa Romeo traditionsreichen Hubraum von 1750 Kubikzentimetern. Er wurde mit Blick auf den Einsatz im neuen 4C sowohl auf der Ein- wie Auslassseite nochmals gründlich optimiert, um so den sportlichen Charakter noch zu verstärken. Der Aluminium-Motorblock, die Direkteinspritzung, die doppelte Phasenverstellung der beiden obenliegenden Nockenwellen, die Turboaufladung und ein revolutionäres Scavenging-Kontrollsystem zur Unterdrückung selbst kleiner Turbolöcher erheben den TBi 16V zum Hightech-Triebwerk.”

Weitere Informationen folgen dann wohl in Genf! Ob wir dann auch etwas über ein mögliches Alfa Romeo 4C Cabrio bzw. einen Alfa Romeo 4C Roadster erfahren? Wie teuer der Alfa Romeo 4C wohl werden wird? Meine Glaskugel schweigt und genießt.

© Foto: Alfa Romeo 2013


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Audi hat heute gute Gründe zu feiern: 5.000.000 Audi mit quattro Antrieb!

Weiß ist heiß! Der weiße Audi A6 allroad 3.0 TDI hat nicht nur einen ansprechenden Antrieb unter der Haube, nein er darf die Diesel-Power über alle 4 Räder auf die Straße bringen. Was wo anderes einfach nur AWD bzw. Allradantrieb, 4WD, 4×4, 4Motion, 4Matic  oder xDrive heißt, nennt man bei Audi quattro. In den letzten Jahren liefen über 140 verschiedene quattro-Varianten vom Band und angefangen hat alles mit dem legendären ur-quattro. Eckig, praktisch und im Antrieb gut. So war er, nach dem Turboloch gab es einen Tritt ins Kreuz und dann schoss der quattro nach vorne. Noch heute würde ich mein Alltagsauto mit Vorliebe gegen einen ur-quattro tauschen. 33 Jahre, eine lange Zeit. Inzwischen ist man auch bei Audi weiter. Der Pionier hat sich nämlich nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht sondern immer und stetig weiter am Vorsprung durch Technik gearbeitet.

Wieso Pionier? Der Audi ur-quattro war das erste Großserien-Straßenfahrzeug mit permanentem Allradantrieb,  11.452 Stück wurden insgesamt produziert, viele sind nicht nur bei Rallye-Einsätzen “ums Leben gekommen”.

audi-quattro-eine-runde-antriebssache

Die Kraft der 4 Ringe, werden seit 1980 gerne auch über alle 4 Räder abgegeben. Der quattro Antrieb also eine runde Sache? Nicht immer! Der Aufpreis war immer schon ein kleines Problem, auch wenn ich sagen muss, dass dieser sich inzwischen echt in “erträgliche Grenzen” hält und auch der Mehrverbrauch nicht mehr wirklich gegen einen Allradantrieb spricht. Inzwischen überwiegen in der Tat die Vorteile – Vorfahrt durch Allradtechnik?

Quattro? Wird der Antrieb eigentlich für jedes Fahrzeug neu entwickelt?

“Für jedes Konzept steht eine maßgeschneiderte Lösung bereit. Bei den kompakten Modellen A3, Q3 und TT mit quer eingebautem Motor setzt Audi einen quattro-Strang ein, in dem eine Lamellenkupplung mit hydraulischer Betätigung und elektronischer Regelung das Herzstück bildet. Um das Gewicht optimal zu verteilen, ist sie an der Hinterachse montiert. Unter normalen Bedingungen schickt die Kupplung die Kräfte fast ausschließlich an die Vorderräder; wenn dort Schlupf auftritt, kann sie bis zu 100 Prozent der Momente nach hinten leiten. Im neuen A3 präsentiert sich die Lamellenkupplung in ihrer jüngsten Ausbaustufe.” – so der Hersteller in der aktuellen Pressemitteilung doch wir gehen noch weiter ins Detail:

“Das selbstsperrende Mittendifferenzial, das in den meisten Audi-Modellen mit Längsmotor zum Einsatz kommt, ist ein rein mechanisches, verzögerungsfrei arbeitendes Planetengetriebe. Im Normalfall verteilt es die Motormomente im Verhältnis 40:60 an Vorder- und Hinterachse; falls nötig, kann es das Gros der Kräfte an die Achse mit der besseren Traktion leiten. Die radselektive Momentensteuerung rundet die Arbeit des Differenzials im Kurven-Grenzbereich mit minimalen, gezielten Bremsimpulsen ab. Der SUV Q7 nutzt eine Sonderform des klassischen quattro-Strangs – das Mittendifferenzial ist hier in ein Verteilergetriebe integriert.”

Wie sieht es denn bei den ganz sportlichen Versionen aus?

“Die dynamischen Modelle RS 4 Avant, RS 5 Coupé und RS 5 Cabriolet haben die jüngste Evolutionsstufe des Mittendifferenzials an Bord. Das leichte und kompakte Kronenrad-Mittendifferenzial, das extrem schnell und homogen arbeitet, verdankt seinen Namen den beiden speziell verzahnten Rädern in seinem Inneren. Bei Bedarf kann es bis zu 85 Prozent der Momente nach hinten und maximal 70 Prozent nach vorne schicken. Ebenso wie das klassische Mittendifferenzial lässt es sich mit einer weiteren Audi-Technologie kombinieren – dem Sportdifferenzial, das die Kräfte aktiv an den Hinterrädern verteilt.”

Okay, die RS Modelle haben wir nun auch besprochen, kommen wir zum Sportwagen, wie läuft es beim Audi R8?

“Der Mittelmotor-Sportwagen R8 geht auch beim quattro-Antrieb einen eigenen Weg. Er hat eine Viscokupplung, die je nach Fahrsituation 15 bis 30 Prozent der Momente für den Antrieb der Vorderräder abzweigt. An der Vorderachse platziert, erhält die Kupplung ihren Antrieb über eine Kardanwelle, die vom Getriebe aus durch das Kurbelgehäuse des Motors nach vorn verläuft.”

© Foto Audi 2013