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Genf 2013: Lexus LF-LC 2013 Concept-Studie in Opal Blau

Ich mag Studien, ich mag Concept-Cars und ja – ich gestehe – ich mag auch den LF-LC. Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Studie gar nicht so sehr von dem der letzten, aufregend anders ist die Farbe Opal Blau. Ansonsten steht die in Kalifornien (besser gesagt im Calty Design Studio) entworfene Studie dem Vorgänger in nichts nach. Die Scheinwerfer sind L-förmig gestaltet, die Seitenlinie strotzt nur so von Kraft und das Heck zeigt sich sportlich dynamisch.

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Große Glasflächen würden für einen hellen Innenraum sorgen und das Raumgefühl vermutlich vergrößern. Im Innenraum gibt es poliertes Metall, glattes Leder und edles Holz. Die Vordersitze sollen einen ausgezeichneten Seitenhalt bieten und trotz der Rennsport-Adaption komfortabel genug für Langstrecken sein. Unter der Haube? Frontmotor, Heckantrieb, mehr als 500 PS… das was man halt so braucht!


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Genf 2013: Skoda Octavia Combi 2013

Zack, da ist er, der neue Skoda Octavia Combi:skoda-octavia-kombi-combi-genf-2013-03

“Der Combi steht für alle guten ŠKODA Werte und hat an dem Erfolg dieser Modellreihe einen großen Anteil. Mit der dritten Generation macht der Octavia Combi einen großen Sprung nach vorne. Das Auto ist eine Klasse für sich und bietet Mittelklasse-Qualitäten zum Preis eines kompakten Kombi”, sagte Vahland und soll damit vermutlich auch recht behalten. Der Skoda Octavia Combi ist im Vergleich zum Vorgänger klar gewachsen, zeigt sich noch eleganter und dabei sehr bodenständig. Auffallen möchte das Fahrzeug nicht durch extravagante Innovationen sondern durch Beständigkeit und clevere Lösungen.

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Was ich nun aus Genf 2013 mitbringen kann sind einige erste, durchaus positive, Eindrücke. Platz? Vorhanden! Egal ob vorne, hinten oder im Kofferraum, da geht einiges rein. Das Volumen vom Laderaum beträgt 610 Liter.

“An Bord des neuen ŠKODA Octavia Combi finden sich auf Wunsch moderne Sicherheitsassistenzsysteme wie eine Multikollisionsbremse, der Front Assistant mit City-Notbremsfunktion, der Driver Activity Assistant (Müdigkeitserkennung), der Proaktive Insassenschutz Crew Protect Assistant oder der Lane Assistant als Unterstützung zum Spurhalten. Im Falle eines Unfalls sorgt ein umfassendes Paket an passiven Sicherheitssystemen für bestmöglichen Schutz von Fahrer und Insassen, darunter bis zu neun Airbags.”

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Doch es dreht sich nicht alles nur um die Sicherheit, auch der Komfort kann sich nun blicken lassen. Bewährte VW Technik im Octavia Combi:

“Kaum Wünsche offen bleiben in punkto Komfort – dank zahlreicher elektronischer Komfortsysteme, die man bislang nur von höherklassigen Fahrzeugen kennt. Dazu zählen etwa mit dem neuen Adaptive Cruise Assistant eine automatische Distanzregelung oder mit dem Intelligent Light Assistant ein Fernlichtassistent. Hinzu kommt eine komplett neue Generation von Radio- und Radio-Navigationssystemen.”

Statisch gesehen habe ich nun auch den Skoda Octavia Combi mit Allradantrieb, der 4×4 kommt mit einer Haldex-5 Kupplung aus dem Werk und mene Glaskugel verrät mir, dass der Skoda Octavia RS 2013, der in Goodwood beim Festival of Speed gezeigt wird, ebenfalls mit einem Allradantrieb um die Ecke kommen wird.


Genf 2013: McLaren P1

Wer kennt nicht das P1? Den exklusiven Club in München? Damals bekannt für die härteste Türpolitik, da sind schon einige nicht in den Genuss gekommen. Das gleiche dürfte nun auch für den McLaren P1 gelten, der nun in Genf 2013 vorgestellt wurde:

Dichtes Gedränge am Stand von McLaren. Kein Wunder, ist der McLaren P1 doch ohne Zweifel ein Augenschmaus und auch technisch gesehen ein kleines Highlight aus Genf 2013. Der McLaren P1 beschleunigt von 0 auf 100 km/h in unter 3 Sekunden, bei Tempo 200 km/h ist er unter 7 Sekunden und die 300 km/h Grenze wird bei ca. 17 Sekunden durchbrochen. Schuld daran ist das Instant Power Assist System IPAS, welches quasi von der Rennstrecke in den McLaren P1 verfrachtet wurde.

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Die Beschleunigung zieht sich durch, bis die auf 350 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit erreicht wird. Auf 375 Stück ist dieses Fahrzeug limitiert, vermutlich sind Messen also die einzige Gelegenheit für die meisten so ein Fahrzeug mal in Ruhe aus der Nähe zu sehen. Ein guter Grund dafür könnte sein, dass das Fahrzeug ca. eine Million Euro kosten dürfte. Dagegen wirkt ein Mercedes SLS Electric Drive auf einmal wie ein Schnäppchen, wer hätte das gedacht?

Sonderausstattung? Gibt es beim McLaren P1 nur bedingt, der Kunde kann das fahrzeug individualisieren, der Rest ist von Anfang an dabei. Der Kunde kann sich also die Farbe aussuchen, die Gestaltungvom Innenraum und ob er nun Sichtcarbon haben möchte oder nicht.

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Kurz noch ein paar Worte zum Antrieb. Der 3.8 Liter Twin Turbo V8 Benziner ist in Mittellage montiert und bekommt eine Unterstützung von einem hochwirksamem Elektromotor. Zusammen spricht man von einer Systemleistung von über 900 PS und genau 900 Nm Drehmoment. Da tun mir schon wieder die Reifen leid, auch wenn Pirelli bei diesem Fahrzeug von Anfang an bei der Entwicklung beteiligt war und so die Reifen perfekt angepasst haben dürfe.

Die Power kommt also wohl auf die Straße, verzögert wird das Geschoss durch Carbon-Keramik-Bremsscheiben und der Hersteller wird  nicht Müde zu erwähnen, dass man diesen Sportwagen auch rein elektrisch fahren könnte. In der Stadt, z.B. um die Nachbarn morgens nicht mit dem V8 Gebrüll zu wecken. Bis zu einer Reichweite von 20 km wären theoretisch drin, ich würde bei Wetten, dass?!? antreten mit einer Gegenwette ;)


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Genf 2013: Fiat Abarth 695 Fuori Serie – 180 PS!

180 PS! Einhunderachtzig PS! Ja, wir reden hier über einen Fiat Abarth 695 der auf dem Automobilsalon in Genf 2013 gezeigt wird! Der 1.4 Liter Motor, der vorne quer eingebaut ist hat einen Garret Turbolader (Typ 1446) mit einem festen Schaufelrad. Wenn dieser Turbolader den T-Jet Reihenvierzylinder mit Luft versorgt galopieren die 180 Pferde los. Das maximale Drehmoment von 250 Nm liegt bei ca. 3000 U/min an der Kurbelwelle zur Abholung bereit. Die Kraft geht über ein automatisches 5-Gang Schaltgetriebe an die Vorderräder. Geschaltet wird über Schaltwippen am Lenkrad, es steht ein elektronisches Sperrdifferenzial zur Verfügung und gegen durchdrehende Reifen kümmert sich die Anti-Schlupf-Regelung.

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Die Koni Stoßdämpfer und die Brembo Bremsen (vorne 305er Scheiben gelocht und innenbelüftet, hinten 240er Scheiben gelocht) brauchen sich nicht hinter den 7×17″ Alufelgen verstecken. Die Sportabgasanlage mit dem klangvollen Namen “Record Monza” verspricht sportlichen Sound und mit den Xenon-Scheinwerfern kann man es auch bei Dunkelheit krachen lassen.

Die Höchstgeschwindigkeit von dem kleinen italienischen Verführer liegt bei 225 km/h, der Sprint von 0 auf 100 km/h soll unter 7 Sekunden erledigt sein. Beim kombinierten Verbrauch spricht man von 6,5 Litern auf 100 km, doch da weiß man ja auch inzwischen das dieser NEFZ-Wert stark vom Fahrer und vom Gasfuß abhängig ist ;).