Goodwood Festival of Speed 2013: Der Ford Transit wird 60!

Der Transit! Für meine Generation durchaus ein bekanntes Fahrzeug. Für einige war die Transit-Strecke zwischen West-Berlin und Deutschland auch noch ein Thema, doch es geht hier um einen ganz besonderen Ford Transit. Während man in Deutschland bei Ford zur Geburtstagsfeier vom Ford Transit „nur“ nachfolgende Pressemitteilung verschickt, lässt man in England die Puppen, bzw. den 2004er SuperVan tanzen.

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Angetrieben von einem Cosworth V6 mit 2,9 Litern Hubraum kann er mit seinen 260 PS zwar nicht mehr die Leistungen der ersten Super-Van Modelle erreichen, aber unter der GFK-Karosserie befindet sich Rennsporttechnik vom Feinsten. Dank Carbon-Bremsen, Magnesium-Felgen und der leichten Karosserie wiegt dieser Schnell-Laster gerade mal eine Tonne.

Etwas mehr als eine Tonne wiegt der wahrlich eindrucksvolle Stand von Ford beim Festival of Speed 2013:

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Hier hätte ich euch nun eigentlich gerne die Pressemitteilung von Ford eingefügt, jedoch war die mit fast 12.000 Zeichen dann doch zu umfangreich, also schreibe ich euch in ein paar Tagen die Meilensteine vom Ford Transit zusammen.

Goodwood Festival of Speed 2013: Porsche feiert den 911!

Porsche feiert – und wenn es gute Gründe gibt, dann darf man auch mal richtig auf die Pauke hauen. Vor ein paar Jahren gab es eine Eindrucksvolle Flugeinlage beim Festival of Speed. Direkt hinter dem Haus von Lord March stieg ein Senkrechtstarter auf und flog dann über das Veranstaltungsgelände. Dieses Jahr fliegen drei Porsche 911 direkt vor dem Haus „in die Luft“, hier seht ihr die Porsche 911 Statue die wahrlich häufig fotografiert wurde:

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An langen, sehr langen, Metallbögen sind die drei Fahrzeuge befestigt. Dafür wurde ein großes Fundament in den heiligen Rasen verbaut. Die abgestochenen Rasenkanten lassen vermuten, dass die Künstler sich einiges haben einfallen lassen. Dafür bekommen die Goodwood 2013 Besucher nun mal ganz andere Eindrücke.

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Porsche fungierte dieses Jahr also als Hauptsponsor, konnte somit noch etwas mehr Werbung platzieren und hatte natürlich auch eine eigene Car-Parade. Der andere Hersteller aus Stuttgart hat übrigens auch clever taktiert, die Safety-Car Fahrzeuge sind von Mercedes-Benz und so ebenfalls bei jeder Tour zu sehen.

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Schön, oder? Ja, so ein 911 ist und bleibt für mich eine Ikone. Ich mag den Porsche 911, für mich ist es der „typische, deutsche Sportwagen“ und das schon seit Jahren.

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Das gilt nicht nur für die klassischen Fahrzeuge sondern auch für die neuen Fahrzeuge, wobei ich gestehen muss, dass ich den älteren 911ern durchaus den Vortritt lassen würde, wenn ich die Qual der Wahl hätte.

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Goodwood Festival of Speed 2013: Citroen DS3 Racing Cabrio

Da stand er nun, hinter Absperrungen, umringt von Sicherheitsleuten die aufpassen, dass man das vermutlich schärfste DS3 Cabrio nicht anfasst. Das Citroen DS3 Racing Cabrio zeichnet sich nicht nur durch die Mehrleistung, sondern auch durch umfassende optische Veränderungen aus. Ausgestellt wurde das Fahrzeug im Rahmen des Goodwood Festival of Speed, abseits der Rennpiste erinnert diese Veranstaltung eher an eine Neuwagen-Messe, aber hey – ICH mag das!

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Ich habe an diesem Tag in Goodwood wirklich alles gesehen. Vom Funny-Car bis zum Dragster, vom ersten Fahrzeug der Welt bis zu neuen Studien, da kommt halt keine Langeweile auf und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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Ich hatte es bereits gesagt, mit den „roten“ Streifen da an der Tür kann ich nichts anfangen, die Farbe findet man auch an dem teilweise lackierten Frontspoiler wieder. Ansonsten? Carbon, Carbon, Carbon. Die 19″ Alufelgen drehen sich in den mit Carbon flankierten Radläufen, Carbon findet man wieder vom Kühlergrill bis zum Heckdiffusor. Wie man auf dem Bild sehen kann, findet man den „roten Faden“ auch im Innenraum wieder, dafür allerdings (zur Versöhnung) auch viel Carbon.

Hier im Video seht ihr auch noch etwas mehr vom Innenraum:

Kann man ein Cabrio durch eine Racing Edition aufwerten? Ich finde schon, denn wer will schon immer vernünftig sein?

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Goodwood Festival of Speed 2013: Renault Twizy Formula One Studie

In Goodwood, beim Festival of Speed, fuhren zahlreiche Fahrzeuge die ca. 1,9 km lange Hofeinfahrt von Lord March hoch. Viele mit Krawall, viele ziemlich schnell und einige waren auch ziemlich laut. Es gab aber auch einige Ausnahmen, so haben einige Fahrzeughersteller auch die Hybrid-Modelle mitgebracht und Renault befuhr die „Rennstrecke“ sogar mit dem Renault Twizy F1.

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Gut, im direkten Vergleich mit den Formel 1 Boliden konnte der Twizy nun wahrlich nicht mithalten und es wirkte auch eher „langsam“ wie sich der Fahrer den Berg raufquälte, wenn man kurz vorher noch einen echten Formel 1 Wagen oder einen Dragster gesehen hat, der nur auf den Hinterrädern den Berg bezwingen wollte. Die freistehenden Slicks, den großen Frontspoiler und die Formel-1 Look Spiegel zeichnen den sportlichen Twizy von vorne aus:

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Die technischen Daten vom Renault Twizy F1 hatte ich ja bereits vorgestellt, nun durfte ich mir das Fahrzeug selbst einmal ansehen. Eine Probefahrt war (natürlich) nicht möglich. Nun hat das Fahrzeug anstatt der „normalen 18″ PS fast 100 PS zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 110 km/h – ein Wert den das kleine Elektrogefährt nach ca. 6,5 Sekunden erreicht haben dürfte.

Hier mal einen Blick auf das sportliche Lenkrad:

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…und hier ist der neue Antrieb mit KERS-System versteckt:

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Der Renault Twizy F1 sorgte auch in Goodwood für schmunzelnde Gesichter, er ist wahrlich ein wahrer Sympathieträger. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn, aber das wisst ihr ja bereits seit meinem allerersten Renault Twizy Beitrag, den inzwischen übrigens über 40.000 Leser gesucht, gefunden und gelesen haben.

Nach ein paar Runden auf der Strecke muss der Twizy natürlich wieder an die Ladestation und mit einem Laptop lässt sich Eingriff in die Motorsteuerung nehmen:

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…ein ungewöhnlicher Anblick in Goodwood – aber irgendwie auch mal eine ganz andere Erfahrung, denn so leise waren wahrlich nicht alle Fahrzeuge auf der Strecke ;).

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