Audi A3 Limousine Fahrbericht / Test – inklusive Video und Fotos

Mit der Audi A3 Limousine durch Ungarn. Doch warum eigentlich Ungarn? Entweder um die skulpturelle Schönheit des Fahrzeuges zu unterstreichen oder einfach aus dem Grund, dass das Fahrzeug in Györ vom Band läuft. Entwickelt in Deutschland, gefertigt in Ungarn und das für den kompletten Weltmarkt! Die Audi A3 Limousine wurde z.B. auch in Nevada (USA) oder aber in Shanghai (China) getestet und natürlich sind auch die Trend-Strömungen aus den beiden wichtigen Ländern mit in die Entwicklung eingeflossen.

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Jeder möchte gerne an Gewicht verlieren, bei Audi kämpft man da mit ganz harten Bandagen, da fängt das Downsizing nicht mit dem Gewicht des Fahrers an. In der Basisvariante wiegt die Audi A3 Limousine gerade mal 1235 kg leer. Ich kann mich an Zeiten erinnern, als Kleinstfahrzeuge ungefähr das Gleiche gewogen haben. Diese kamen dann allerdings auch nicht mit einem Verbrauch von 4,7 Liter auf 100 km aus. Basisversion? 1.4 Liter TFSI mit 140 PS und einem Drehmoment von 250 Nm welches über die Vorderachse abgegeben wird.

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Auf dem Weg nach oben kommt man nicht an der Audi S3 Limousine vorbei! Rein technisch gesehen haben wir es hier mit einem 2.0 Liter Turbo-Benziner zu tun. 300 Pferdestärken, 380 Nm Drehmoment und ein Ladedruck von 1,2 bar – das sind die Werte für das Auto-Quartett. Dazu kommen die Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Aufgefallen? Die Limousine ist damit etwas schneller als der Sportback! Die Werte werden in der Kombination mit der 6-Gang S-Tronic erreicht, wer selber schalten möchte wird etwas langsamer sein. Der kombinierte Verbrauch von der Audi S3 Limousine wird mit 6,9 Litern angegeben. Ein Wert den sportlich ambitionierte Autofahrer zu schlagen wissen, doch es ist doch auch schön zu wissen, dass er “sparsam” unterwegs sein könnte, wenn man denn wollte. Auf dem Weg nach Ungarn hatte ich mir das Infomaterial durchgesehen und mich auf einen S3 gefreut, doch der stand gar nicht zu Testfahrten bereit… der kommt erst noch… gut, dann nehmen wir halt den 2.0 TDI mit 150 PS – denn ich behaupte, dass die Limousine am häufigsten, hier in Deutschland, so konfiguriert wird.

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Große Klappe nichts dahinter? Von wegen, mit einem Kofferraumvolumen von 425 Litern schluckt die Limousine mehr als nur das Gepäck für den Wochenendtrip, bietet allerdings weniger Platz als z.B. der Mercedes-Benz CLA. Wenn man die Rücksitze umlegt verdoppelt man das Volumen auf ca. 880 Liter.

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Platz gibt es nicht nur im Laderaum, auch auf den hinteren Plätzen hat man ausreichend Kopf- und Beinfreiheit (Personen mit einer Körpergröße bis 1,75 m). Kindersitze passen ohne Probleme und auch ein Maxi-Cosi lässt sich auf Grund der gut geplanten Gurtlänge montieren. Im Fond spielt die Audi A3 Limousine also die Trümpfe aus und lässt Mitbewerber alt aussehen, doch wo sitzt der Fahrer?

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Hier im Video seht ihr kein Tutorial, aber natürlich zeigen wir euch auch das Einsteigen, schauen uns den Innenraum und ganz besonders den Kofferraum an. Im Video zur Audi A3 Limousine seht ihr auch Fahraufnahmen und Car 2 Car Aufnahmen, hierbei möchte ich mich ganz herzlich bei Kai Bösel und Moritz Nolte bedanken die uns dabei geholfen haben. Respekt habe ich vor Jan, der stieg bei 39° Celsius noch in den Kofferraum um die Fahraufnahmen zu machen. Kein Problem mit der Temperatur hatte die Klimaanlage vom Audi A3, ohne Probleme zauberte sie mir aus dem Innenraum einen Kühlschrank und ist nun für meine Erkältung verantwortlich ;)

Hinterm Lenkrad findet der Fahrer mit einer Körpergröße von ca. 1,75 schnell eine bequeme Sitzposition. Das Lenkrad ist axial und vertikal verstellbar, das Fahrzeug verfügt zudem über eine Gurthöhenverstellung. Das Lenkrad (von der Fachpresse auch gerne mal Volant genannt) lässt sich gut umfassen und wirkt nicht überfrachtet. Die Bedienung ist selbsterklärend und selbst mit den zahlreichen MMI-Optionen freundet man sich schnell an, auch wenn man links drehen muss um nach rechts zu kommen.

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Mit der Rundumsicht hätte ich so meine Probleme, es ist einfach der coupéhaften Form geschuldet. Ich empfehle daher das halbautomatische Einparksystem von Audi. Dieses erkennt Parklücken die nur ca. einen Meter länger sein müssen als das Fahrzeug und lenkt das Fahrzeug dann dort, wenn es sein muss in mehreren Schritten, halbautomatisch ein. Ja, auch die Audi A3 Limousine kann man sich durch technische Assistenzssysteme aufwerten. Spurhalteassistent, Schildererkennung, Citynotbremsfunktion – es gibt fast nichts was es nicht gibt.

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Fazit: Eigentlich ein cleverer Schachzug von Audi den A3 auch als Limousine anzubieten. Nicht nur weil das neue Audi A3 Cabriolet damit jetzt schon wunderschön sein wird, nein auch weil einige Firmenkunden dazukommen werden. Wenn der A4 in der Leasing bis dato zu teuer war, wird es halt der etwas kürzerer Audi A3 als Limousine. Mit dem 2.0 TDI kann man da nichts verkehrt machen, für ein entspanntes Reisen sorgt das DSG (solange es tadellos funktioniert). Ausreichend Vortrieb, guter Komfort und eine hochwertige Haptik. Kritikpunkte bekommt das Infotainmentsystem, denn ich kann z.B. nicht gleichzeitig mein iPhone laden lassen und via Bluetooth streamen. Das zieht sich allerdings komplett durch die Audi-Familie durch. Weitere Testberichte zum Audi A3 lest ihr übrigens hier:

Angetestet: Audi S3

Fahrbericht / Probefahrt: Audi A3 Sportback 2.0 TDI 184 PS

Ersteindruck: Audi A3 2.0 TDI – die Probefahrt auf Mallorca!

Fahrbericht: Der Audi A3 2012 (8V) – die etwas andere Probefahrt!

Ersteindruck: Audi A3 1.8 TFSI quattro – Mit Ambition zum Verkaufserfolg?!

 

Support: Heike Kaufhold und ihr Roadtrip

Wann ist ein Roadtrip ein Roadtrip? Was ist vor allem ein Roadtrip und wann wird ein Roadtrip zu etwas ganz besonderem? Wann ist es noch der normale Weg von A nach B und wann ist es eine Geschichte die andere Leute begeistern, mit in den Bann ziehen und vor allem unterhalten kann? Ich befinde mich fast täglich auf kleinen Road-Trips. Könnte euch täglich mein Mittagessen zeigen, das Auto was ich gerade fahre und natürlich auch die Tankstellen an denen ich verweile doch ist das dann ein Roadtrip? Braucht man besondere Fahrzeuge für einen Roadtrip oder ist einfach die Strecke entscheidend? Im letzten Jahr bin ich zusammen mit anderen Bloggern, mit Fahrzeugen der Marke Porsche, durch wunderschöne Landschaften gefahren, dieses Jahr ging es zusammen mit Mercedes-Benz quer durch Amerika und ich könnte mir durchaus vorstellen dieses Jahr noch zwei ganz andere Länder zu sehen. Andere Länder, andere Sitten…

…ich bin bescheiden, für mich ist auch schon eine schöne Fahrt in einem Youngtimer (in diesem Fall ist es ein Oldtimer) ein Roadtrip, denn da kann auch einiges passieren. Habt ihr schon mal versucht normale Sicherungen (von früher, also nicht diese Steckdinger von heute) an einem Samstag Nachmittag zu bekommen? Das sind auch so kleine Geschichten, die aber vermutlich keiner lesen will.

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Kommen wir zurück zu der Frage: Wann ist ein Roadtrip ein Roadtrip? Ich behaupte: Wenn andere Leute gerne etwas über die automobile Reise erfahren wollen, wenn es was zu erzählen gibt, wenn man etwas schönes gesehen hat und auch noch Wochen oder gar Monate danach gerne zurückdenkt. Auf Roadtrips passieren Geschichten die nur das automobile Leben schreibt. Aus dem Grund freue ich mich auf den Roadtrip von Heike Kaufhold, sie fährt in einem Mercedes-Benz ML 250 BlueTec durch Norwegen. Dort befährt sie unter anderem auch die wunderschöne Atlantikstraße. Ich merke gerade beim schreiben, ich bin neidisch – denn die Eindrücke müssen wundervoll sein.

Genau die Eindrücke will ich sehen, quasi miterleben und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dieses auf den Kanälen von Heike Kaufhold kann. Mittendrin statt nur dabei: Instagram @koelnformat – besonders spannend dürfte die Nacht von Sonntag auf Montag sein. Dank IKEA weiß ich, da feiern die Norweger die Mittsommernacht. Das ist der längste Tag des Jahres und da ist es quasi gegen 23 Uhr, während hier schon alles schläft, noch ziemlich hell! Weitere Informationen über Heike, Route usw. gibt es hier: Der Blogger-Roadtrip 2013 von Heike Kaufhold!

Nun gibt es eine kleine, ganz geheime Sneak-Preview. Die Texte zu dem nachfolgenden Video sind noch gar nicht fertig, aber irgendwie passt es gerade so schön zum Thema. Zusammen mit Jan Gleitsmann bin ich mit einem in Orange folierten Opel Cascada nach Holland gefahren. Auch eine Art Roadmovie, denn… ach was erzähl ich euch, schaut es euch doch einfach an:

Citroen Berlingo Familientest – Teil 13: Passen drei Kindersitze auf die Rückbank?

“Sag mal, passen da auch drei Kindersitze auf die Rückbank?” – eine gute und vor allem auch berechtigte Frage. Bis dato habe ich mir diese, auf Grund der Tatsache, dass ich nur zwei Kinder habe, nie gestellt. Eine Mutter sah mich mit dem Citroen Berlingo vorm Kindergarten und wer mich kennt der weiß, dass ich ein Mann der schnellen Entscheidungen bin. Die Frage ging mir nicht mehr aus dem Kopf und somit wurde schnell einer dritter Kindersitz besorgt und ja, nun kann ich euch auch erzählen:

In den Citroen Berlingo passen hinten drei Kindersitze. Damit soll das Fahrzeug, so die eben schon zitierte Mutter, zu einer ganz besonders seltenen Gattung in der Preisklasse gehören. Ich werde in der Zukunft mal darauf achten wie sich andere Fahrzeuge in der Testkategorie so schlagen.

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Andere Anforderungen! Eltern sehen ein Automobil durch ganz andere Augen, da sind es auf der einen Seite: Platz, Stauraum, Verstecke und auf der anderen Seite die Kinderfreundlichkeit. Können die Kinder sich alleine anschnallen? Gibt es eine ausreichende Beleuchtung im Heck? Wie sieht es mit der Klimatisierung aus? Beim Citroen Berlingo hat zwar hinten kein Flutlicht, es reicht aber um während der Fahrt ein Comic zu lesen ohne den Fahrer zu stören.

Leicht zu reinigen! So sollte der typische Familienwagen sein, damit meine ich nun nicht den Lack außen oder gar die Felgen, nein – im Innenraum! Die Polster sollten robust sein und vor allem sollte man überall gut mit einem herkömmlichen Staubsauger hinkommen. Das funktioniert beim Citroen Berlingo, ich habe es getestet und auch die Sitze sind nicht ganz so anfällig wie die von meinem eigenen Volkswagen Caddy.

Eltern würden Berlingo kaufen? Sicherlich nicht alle, aber diejenigen die gerne auch mal etwas aktiver sind und dementsprechend über mehr Platz verfügen möchten, die werden sich sicherlich darüber freuen. Gerade die Tatsache, dass der Citroen Berlingo hinten über einen geraden Fußraum verfügt ist ideal für Kind, Kegel und Gepäck!

Vorsicht: Kaum habt ihr einen Citroen Berlingo vor der Tür kommen die Nachbarn und längst verschollende Freunde melden sich auch, denn irgendwie hat jeder irgendwas großes was schon lange auf den Transport wartet. Bei mir war es nun ein typischer IKEA Einkauf, der passte allerdings auch ohne die Rücksitze umzulegen in den Kofferraum. Beim schließen der Heckklappe fällt mir übrigens immer wieder auf, dass kaum Gegendruck aufzuwenden ist. Im direkten Vergleich zum, scheinbar luftdichten VW Caddy, bekommt auch hier der Berlingo die Pluspunkte. Schlafen die Kinder erst im Heck, muss man die Klappe nicht laut zuschlagen. Zur Familie gehört ein Tier? Ein mittelgroßer Hund hat keine Probleme selbstständig in den Gepäckraum zu springen, hier würde ich die lackierte Stoßstange hinten allerdings durch eine Schutzfolie gegen Kratzer schützen. So eine Folierung kann man auch im Fachbetrieb machen lassen. Mit dem Citroen Berlingo fahren wir jetzt, wo wir ja endlich Sommer haben, natürlich auch die versprochenen Freizeitparks an und dann muss der “Berli” auch beweisen, ob die Klimaanlage hält was sie verspricht oder ob ich ihn zusammen mit dem ICE auf das Abstellgleis stellen muss.

Die restlichen Beiträge über den Citroen Berlingo findet ihr übrigens hier: Citroen Berlingo Dauertest

Nissan Note 2013: Technik-Highlight #01

In ein paar Wochen fahre ich den neuen Nissan Note und ich bin wirklich gespannt auf das Fahrzeug. Der Vorgänger war ja schon so ein Raumwunder und ich habe mich bis dato bewusst zurückgehalten wenn es um das neue Modell geht, schließlich wollte ich unvoreingenommen an die Sache gehen. Nachfolgendes technisches Highlight muss ich euch aber jetzt schon zeigen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Bei JEDEM Fahrzeug mit einer Rückfahrkamera habe ich mich irgendwann gefragt: “Warum reinigt sich das Ding nicht selbst?” – Nissan macht´s möglich:

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“Von zentraler Bedeutung für den reibungslosen Betrieb der neuen Sicherheitssysteme vom Nissan Note ist ein kleines Bauteil: eine direkt unter der Heckklappe angebrachte Weitwinkelkamera, die dank ihrer konvexen Linse einen Bereich von 180 Grad erfasst. Die Besonderheit: Die Kamera verfügt über eine automatische Selbstreinigung, um bei allen Witterungsbedingungen eine zuverlässige Funktion sicherzustellen. Denn aufgrund ihres großen Bildwinkels hat die Kameralinse eine spezielle Fischaugenform, ist dadurch aber auch Schmutz, Staub und Wasser in besonderem Maße ausgesetzt. Daher wird die Linse permanent überwacht, um mögliche Beeinträchtigungen der Funktion zu erkennen; auch die Frontscheibenwischer liefern wichtige Informationen darüber, ob eine Reinigung der Linse notwendig ist. Das System kann zudem erkennen, um welche Art von Verschmutzung es sich handelt, und entsprechend reagieren: Staub wird per Druckluft von der Linse gepustet, stärkere Verschmutzungen werden mit Wasser beseitigt, anschließend wird das Objektiv mit Luft getrocknet. Darüber hinaus haben Tests ergeben, dass es bei Regen am sinnvollsten ist, die Kameralinse mit einem kleinen, aber beständigen Wasserstrom feucht zu halten. Dadurch wird vermieden, dass einzelne größere Regentropfen die Funktionsweise der Kamera beeinträchtigen. Das Reinigungssystem verbraucht lediglich kleinste Wassermengen, die aus dem Behälter für das normale Scheibenwischwasser entnommen werden.”

Quelle: Pressemitteilung Nissan 2013 – Fotos: © Nissan 2013

Der neue Nissan Note läuft ab Sommer im britischen Nissan Werk in Sunderland vom Band und soll im Herbst 2013 auf den deutschen Markt kommen. Ich hoffe das nun viele weitere Hersteller die selbstreinigende Rückfahrkamera adaptieren. Wie das System funktioniert schaue ich mir dann in ein paar Wochen an…