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Der unfaire Vergleich: BMW i8 vs. Mercedes-AMG GT (S)

Wie? Ich kann nicht einen BMW i8 mit einem Mercedes-AMG GT (S) vergleichen? Aber warum denn nicht? Natürlich geht das, schaut euch doch mal den Vergleich hier an:

BMW-i8-vs-Mercedes-AMG-GT-S-2015Bei den Motoren gewinnt – wenn es nach Zylinder und Hubraum geht ganz klar der Mercedes-AMG GT S. Wenn wir allerdings den effizienteren Wagen suchen (wer sucht sowas in der Klasse?) dann geht der Punkt an den BMW i8! Bei der Leistung ist, obwohl der BMW i8 die Kraft der zwei Herzen hat, der AMG GT (S) klar überlegen. 510 PS punkten!

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Interessanter Fakt: Der BMW i8 ist leichter und das obwohl der noch für den Elektroantrieb, der ja immerhin bis zu 34 km das Fahrzeug alleine bewegen kann, die Lithium-Ionen Akkus mit sich herumschleppen muss. Der Punkt für das Gewicht geht also an den BMW i8, denn ein Sportwagen muss leicht sein. Bei der Höchstgeschwindigkeit liegt der AMG GT S mit 310 km/h ganz klar vorne, allerdings zieht der BMW i8 beim Thema Verbrauch seinen Joker.

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Beim Mercedes-AMG GT S gibt es ein größeres Kofferraumvolumen, beim BMW i8 allerdings 2 Notsitze (auf die man allerdings nicht einmal die Schwiegermutter setzten möchte. Beim Kaufpreis sind beide fast gleich, über 130.000 Euro. Dafür gibt es keine Punkte mehr.  Viele Punkte kann man dafür in Flensburg sammeln, nämlich dann wenn man an der Ampel ein paar Sekunden zu lange auf dem Fahrpedal gestanden hat. Nach 4,4 Sekunden ist der BMW i8 auf Tempo 100, der AMG GT (S) schafft es in 3,8 Sekunden und damit steht der Sieger in dem (unfairen?) Vergleich fest: Der Mercedes-AMG GT(S) schlägt in meinem Vergleich den BMW i8.

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2015 BMW i8 – Fotos und Eindrücke

Was ist der BMW i8? Ein Zeichen? Ein Statement? Ein Hybrid-Sportwagen? Ein 2+2 Sitzer, soviel ist gewiss, wobei man auf die beiden hinteren Notsitze auch gut hätte verzichten können. Unter der Haube ein 1,5 Liter Benziner der bis zu 231 PS an der Hinterräder abgeben kann, gleichzeitig wird die Vorderachse von einem Elektromotor angetrieben. Der leistet 96 kW. Rein elektrisch kann der BMW i8 bis zu 35 Kilometer weit fahren, allerdings nur bis zu Tempo 120 km/h, danach springt der Benziner an. Dank Leichtbau und Carbon, wiegt der Wagen, trotz der Lithium-Ionen Batterien nur knapp  1,5 Tonnen. Das sorgt für einen Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,4 Sekunden. Top Speed? 250! Der Verbrauch wird mit 2,1 Liter auf (die ersten?) 100 km angegeben.

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Der Preis? Ab 130.000 Euro und damit dürften nun die Traum-Blasen zerplatzt sein, allerdings teilt sich der BMW i8 das mit seinen Mitbewerbern. Dazu zähle ich übrigens jeden Porsche 911, den Mercedes-AMG GT, den Audi R8 oder auch einen Lamborghini.

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Was meint ihr? Wer gewinnt die Car of the Year 2015 Wahl? Gewinnspiel!

Die Preisübergabe zum Car of the Year 2015 wird, wie inzwischen üblich, in der Lobby des Kongresszentrums von Palexpo in Genf stattfinden. Eine kleine Veränderung gibt es laut Pressemitteilung aber doch: Das Bühnenbild wurde völlig neu gestaltet und erlaubt es nun dem Gewinnerauto, auf die Bühne zu fahren. Diese ist mit einem schwarzen Vorhang eingegrenzt. Ein grosser zweigeteilter Bildschirm sowie eine Logowand dürften ebenfalls für mehr Attraktivität sorgen. Meint die Messe!

Ich stand letztes mal auf der Treppe und habe die Jubelschreie mithören dürfen, davor das Jahr… ach lassen wir das. Wann kommt die Verkündung? Montag der 2. März ab 15 Uhr! Ihr habt übrigens Glück, denn es gibt eine Live-Übertragung der Verleihung. Wer also eine gute und stabile Internetanbindung hat, der kann sich die Verleihung auch im Live-Stream ansehen. Die Direktübertragung erfolgt auf den Webseiten des Automobil-Salons (www.auto-salon.ch) und der Car of the Year-Organisation (www.caroftheyear.org).activetourer

Die Car of the Year-Jury setzt sich aus 58 Journalisten zusammen, die wiederum aus 22 europäischen Ländern kommen. Die Favoriten wurden bereits im Dezember 2014 gewählt. 31 Neuheiten von 22 Marken gingen an den Start. Nun geht es „nur noch“ um die endgültige Wahl und hier sind die nominierten, die (un)glücklichen 7:

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BMW 2er Active Tourer, Citroen C4 Cactus, Ford Mondeo, Mercedes-Benz C-Klasse, Nissan Qashqai, Renault Twingo, Volkswagen Passat!

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Bis auf den neuen Ford Mondeo bin ich alle Fahrzeuge gefahren. Dennoch fällt es mir schwer in die Köpfe der Jury zu blicken.

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Der VW Passat könnte es werden, die C-Klasse hätte es auch verdient, eventuell wird auch das Concept vom Citroen C4 Cactus gelobt, dass der einfach mal anders ist.

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Andersartig ist – zumindest für die Marke BMW aber auch der Active Tourer. Ihr seht schon, es ist schwierig. Vermutlich gewinnt am Ende dann der Nissan Qashqai oder der Renault Twingo.

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Ich tippe auf den Volkswagen Passat, das habe ich irgendwie so im Urin. Wobei ich persönlich, aber das ist nun wirklich rein subjektiv, die C-Klasse von Mercedes-Benz wählen würde. Die finde ich nämlich einen ticken attraktiver, aber der Passat punktet mit dem optionalem digitalem Tacho und natürlich auch den obligatorischen Vertreter-Anforderungen. Hach, schwierig.

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Was meint ihr? Wer gewinnt? Wer wird Car of the Year 2015? Damit sich das kommentieren auch lohnt spendiere ich dem Gewinner ein 25 Euro Gutschein von Amazon – wahlweise auch iTunes oder 25 Euro per Paypal! Bei mehreren richtigen Kommentaren, die mindestens den Fahrzeugnamen beinhalten sollten – aber gerne auch eine Begründung – entscheidet das Los. Ausgelost wird dann nach der Verkündung, der Gewinner wird per Mail benachrichtigt und darf dann selbst entscheiden ob er sich hier öffentlich als Gewinner outen möchte oder nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gezählt werden nur die Kommentare hier unter diesem Beitrag.

BMW zeigte auf der CES 2015 das neue BMW Laserlicht

Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2015 in Las Vegas zeigte BMW anhand der Studie BMW M4 Concept Iconic Lights seine neuesten Entwicklungen im Bereich Laser- und OLED-Technologie.

Das BMW M4 Concept Iconic Lights hat flache und scharf geschnittene Scheinwerfer. Die Lasertechnologie wird hier während der Fahrt durch feine blaue LED-Streifen inszeniert. Mit bis zu 600 Meter Reichweite soll das BMW Laserlicht mehr als doppelt so weit wie konventionelle Scheinwerfer leuchten. Der kamerabasierte und dynamisch über Stellmotoren geführte BMW Selective Beam soll die Blendung von entgegenkommenden oder vorausfahrenden Fahrzeugen ausschließen und den dauerhaften Einsatz des Laserfernlichts ermöglichen.

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Die Verbindung mit einem Navigationssystem soll dem vorausschauenden Adaptiven Kurvenlicht ermöglichen, den Kurvenverlauf auszuleuchten, bevor das Lenkrad eingeschlagen wird. Bei völliger Dunkelheit sollen Menschen und Tiere bereits aus Entfernungen bis zu 100 Meter über die Infrarot-Kamera erkannt und mit dem Dynamic Light Spot mit Lasertechnologie gezielt angeleuchtet werden. Das Laserlicht soll zum Engstellenlicht werden, wenn es eine verengte Fahrbahn erkennt. Laserprojektion sollen dann die exakte Fahrzeugbreite auf der Fahrbahn markieren und den Fahrer sicher durch den Engpass leiten. Eine weitere Vision des BMW M4 Concept Iconic Lights sind die „High Power Laser“-Dioden. Sie sollen Fahrerinformationen direkt vor das Fahrzeug auf die Straße projizieren, so dass sich der Fahrer selbst bei völliger Dunkelheit optimal auf den Verkehr konzentrieren kann.

Die Heckleuchten sind L-förmig gestaltet, dieses soll die Breite des Hecks betonen. Es kommen Organische Leuchtdioden, genannt OLEDs, im BMW Organic Light zum Einsatz. OLEDs benötigen nur wenig Strom und sollen helfen, die CO2-Emissionen weiter zu senken. Die Nachhaltigkeit der Technologie soll auch dadurch belegt werden, dass für die Produktion keine teuren und raren Rohstoffe wie sogenannte „seltene Erden“ benötigt werden. Im Gegensatz zu LEDs, die das Licht punktförmig abgeben, leuchten OLEDs vollflächig und homogen. Die Bauhöhe von nur 1,4 mm und die Möglichkeit, einzelne Leuchtmodule separat anzusteuern, soll neue Freiheiten bei Lichtinszenierungen der Heckleuchten ermöglichen. Hohe gesetzliche Anforderungen an die Leuchtkraft erlaubten bisher, nur einzelne Beleuchtungsfunktionen in OLED-Technologie zu demonstrieren. Beim BMW M4 Concept Iconic Lights werden Schlusslicht und Blinker als BMW Organic Light ausgeführt. Durch die Ansteuerung einzelner OLED-Segmente zeigen die Heckleuchten, je nach Fahrmodus, unterschiedliche Lichtinszenierungen. Während im normalen Fahrbetrieb die L-Form gleichmäßig und breiter leuchtet, entsteht im Sportmodus ein schmaler und scharfer Leuchtstreifen. Die BMW M GmbH will in naher Zukunft ein Modell mit OLED-Technologie in Serie bringen.

Meine Meinung: Geile Sache! Vor allem die OLED-Technologie, die macht den Weg frei für völlig neue Design-Experimente in Sachen Lichttechnik, spart Strom und ist sogar Umweltverträglich. Nun müssen nur noch die Preise sinken, aber das werden sie, früher oder später. Ich vermute: Später!