CES 2017: Weltpremiere des Renault POM

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Von Software-Konzepten inspiriert: Renaults Open-Source-Prinzip
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Ein französischer Hersteller in Amerika? Ja, das gibt es! Vorgestellt wird der Renault POM, der eine Art Open-Source-Plattform präsentiert, auf der sich strategische Partner austoben können. Als Basis dient der Renault Twizy, der ein agiles und leichtes Chassis bereitstellt. Allerdings kommt nur das Chassis – ohne Karosserieaufbau. Das lässt sich allerdings leicht an die jeweiligen Mobilitätsbedürfnisse anpassen. Daneben zeigen die Franzosen neue After-Sales-Lösungen für E-Fahrzeuge sowie intelligente Rennbekleidung. Klingt komisch, ist aber so.

Der Renault POM baut auf dem Twizy auf

In einer Kooperation mit OSVehicle entstand der Renault POM. Der Clou beim Stromer ist sein aus der Software-Entwicklung bekanntes Open-Source-Prinzip. Doch nicht nur die Software, sondern auch die Hardware – also  das Fahrzeug – kann individuell modifiziert werden. So wurde die Karosserie komplett entfernt, damit  man den Aufbau nach eigenen Wünschen anfertigen lassen kann. Dabei stellt OSVehicle Designer, Ingenieure und Entwickler, um das Projekt in die Tat umsetzten zu können.

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CES 2017: Elektrischer Minivan Chrysler Portal

Kommt ohne B-Säule: Der Chrysler Portal
Kommt ohne B-Säule: Der Chrysler Portal
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Das Chrysler Portal Concept will mit der etwas angestaubten Modellpalette der Amerikaner aufräumen. Schließlich ist aktuell kein Modell im Portfolio, das wirklich neue Technologien bereithält – weder bei Assistenzsystemen, Antrieben, noch bei der Vernetzung. Doch der Chrysler Portal – ein Minivan – will nahezu autonom fahren und ausschließlich Strom verbrauchen. Bis zu 400 km Reichweite sollen möglich sein.

Der Chrysler Portal könnte das Portfolio auffrischen

Wie es bei einem Stromer immer der Fall ist, dauert das Laden seine Zeit. Doch der Chrysler Portal will, dank einer 350 kW-Schnelladefunktion, hier einen großen Sprung machen. Der Lithium-Ionen-Akku im Boden mit einer Kapazität von 100 kWh soll in nur 20 Minuten so weit geladen sein, dass man damit 240 km weit kommt. Das ist zwar immer noch mehr Zeit, als man für einen Tankstopp braucht, dafür ist man aber fadenscheinig umweltschonend unterwegs.

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CES 2017: Faraday Future FF91 – Der Konkurrent

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Sieht nicht nach Supersportler aus, will aber wie einer fahren: Der FF91

Der Faraday Future FF91 soll es machen: Das Rennen um DAS Elektroauto schlechthin wollen die Amerikaner dem Hauptkonkurrenten Tesla nicht allein überlassen. Was wurde nicht gemunkelt und spekuliert. Sogar die Pleite wurde in der Gerüchteküche aufgekochte. Doch auf der diesjährigen CES zeigen die Amerikaner das Produkt, in das alle Investitionen geflossen sein sollen – den Faraday Future FF91.

Der Faraday Future FF91 hat es faustdick unter der Haube

Was der Modellname bedeutet, wird nicht klar – wobei FF wohl für den Markennamen stehen dürfte. Doch bei einem sollte man sich sicher sein: Die Performance soll auf dem Niveau eines Supersportlers liegen. Wenn man das Datenblatt liest, könnte man glauben, dass der Faraday Future FF91 dieses Versprechen auch einhält. Sage und Schreibe 783 kW, also knapp 1065 PS will der Stromer bereithalten. Damit soll der Sprint von Null auf 96 km/h (60 Meilen) nur knapp 2,4 Sekunden dauern. Wer ist also dieser Bugatti? Ein Veyron brauchte schließlich dieselbe Zeit. Fraglich ist aber, ob der FF91 diese Leistungen wirklich auf den Boden der Tatsachen bringen kann. Gesehen hat man nämlich noch herzlich wenig vom Crossover. Das gut 5,25 Meter lange Fahrzeug mit einem Radstand von exakt drei Metern und einer Höhe von knapp 1,6 Metern, durfte vor den Augen der Weltöffentlichkeit bislang aber nur in Schrittgeschwindigkeit auf die Bühne rollen. So lassen sich dann wohl auch 700 km Reichweite generieren.

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CES 2017: Ein digitales Erlebnis bei Volkswagen!

Der kompakte VW I.D. will vereint die Zukunft von VW in einem Auto
Bis zu 600 km Reichweite verspricht VW im mit dem Stromer I.D.

Individuelle Vernetzung, eine intuitive Bedienung via Gestensteuerung und Elektroautos – wie das schon klingt? Hallo, ist da die Voyager? „Scotty, beam me up“! Und überhaupt: Fliegen wir heute zur neuen Pizzeria auf dem Mond oder fahren wir doch lieber zum Griechen an der Dorf-, Ecke Hauptstraße? Okay, wir machen halblang: Mit Fliegen und Mondstationen hat unsere Mobilität noch nichts zu tun. Aber so weit entfernt, wie es in Hollywood-Block-Bustern vom Schlage eines „I, Robot“ oder „Minority Report“ dargestellt wird, sind wir auch nicht mehr. Wischgesten zur Bedienung, reine Elektroautos, die nicht nur den Weg zum Bäcker schaffen und eine Vernetzung, die den Unfall schon sieht, bevor er überhaupt entsteht, sind keine Zukunftsmusik mehr. Nein, sie sind ein digitales Erlebnis, das uns VW auf der CES 2017 bescheren will.

Die Volkswagen User-ID soll ein echtes digitales Erlebnis werden

Vom 5. bis 8. Januar ist es wieder so weit: Die CES in Las Vegas zeigt der Welt, auf was sie sich in Zukunft gefasst machen muss. Anders ausgedrückt: Die größte und wichtigste Elektronik-Messe eröffnet das Messejahr 2017. Und da dürfen Automobilhersteller natürlich nicht fehlen. So auch Volkswagen: Die Wolfsburger wollen aus dem Auto ein digitales Erlebnis machen und die Mobilität von morgen vorstellen. Gezeigt wird eine intelligente Vernetzung, von Mensch, Auto und Umfeld. Über App-Connect lässt sich so nahezu jedes Smartphone mit dem Auto verbinden. Und über die Volkswagen User-ID werden Partnerdienste in die Online-Services von Volkswagen nahtlos eingebunden. Was das genau heißt, das verrät Volkswagen noch nicht. Aber es wird wohl in die Richtung eines App-Stores gehen, in dem man nützliche Add-Ons kaufen kann. Ein ganz neuer Markt, während VW eher von einem vollkommen neuen Nutzungserlebnis spricht.

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Nissan e-NV200 WORKSPACe – Die Arbeit immer im Schlepptau

The future of working: Nissan e-NV200 WORKSPACe is the world’s first all-electric mobile office
Guten Kaffee gibt es nicht nur beim Barista an der Ecke, sondern auch im Nissan e-NV200

McDonald´s mit WLAN, das Straßencafé an der Ecke oder vielleicht die Zugfahrt in die Stadt: Viele nutzen heute jede Gelegenheit, um unterwegs zu arbeiten und möglichst wenig tote Zeit zu haben. Ich selbst zähle mich dazu und nutze jede Chance ein paar Zeilen für Euch in das Blog zu hauen. Mit dem neuen e-NV200 WORKSPACe wäre das gar nicht nötig, schließlich befindet sich in seinem Heck ein vollausgebautes Büro mit allem, was man so braucht. Zusammen mit den Designern das „Studio Hardie“ realisierten die Japaner ein Konzept, das darüber hinaus zu 100 Prozent elektrisch unterwegs ist.

Im Heck des e-NV200 lässt es sich aushalten

Im Heck des Nissan e-NV200 WORKSPACe braucht man sich um so Vieles keine Gedanken machen: Ist ein Sitzplatz frei? Gibt es dort eine Steckdose? Und welchen Kaffee nehme ich – den Iced Vanilla Frappuchino mit Hyazinthen-Wurzel-Sirup oder…? Ihr versteht schon. Man muss sich nicht in einem Café einen überteuerten Kaffee aussuchen, um eine halbe Stunde effektiv zu arbeiten. Im e-NV200 nimmt man einfach am ausklappbaren Tisch Platz, genießt das eingebaute WLAN oder schreibt die neuesten Auto-News direkt am Touchscreen-Computer.

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VW ID – Ausblick in die Elektro-Zukunft

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Die blauen LED-Einheiten signalisieren: Hier wird autonom gefahren

2020 – das klingt immer so weit weg, wenn man nicht weiter über die Zahl nachdenkt. Dabei sind es nicht einmal mehr vier Jahre bis zu diesem Datum. 2020 klingt immer ein wenig nach Science-Fiction, Utopie, Terminator, oder? In dieser aber nicht allzu fernen Zukunft will der VW ID seine Marktreife erreicht haben und auf unsere Straßen rollen. Im Jahr 2025 soll der Stromer sogar vollkommen allein – also autonom – die Gegend unsicher machen. Zukunftsmusik oder Realität? Wir haben uns das Concept, das die Wolfsburger in Paris zeigen, einmal genauer angesehen.

Der VW ID ist nicht nur ein weiteres Modell in der E- bzw. Hybrid-Palette von Volkswagen, sondern soll Vorreiter und Basis einer ganzen Elektroflotte werden. Mehr über den Ausbau verraten die Niedersachsen aber noch nicht. Wohl aber, was sich unter dem Blech des ID verbirgt. Im kompakten Stromer arbeitet ein Heckmotor mit 125 kW / 170 PS und wird allem Anschein nach die Hinterräder antreiben. Damit ergeben sich achtbare Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h soll der VW ID laut Werksangabe weniger als acht Sekunden benötigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 Stundenkilometer, was wohl der Reichweite geschuldet sein dürfte. Sie soll zwischen 400 und 600 km betragen. Geladen wird das E-Fahrzeug entweder per Induktion oder konventionell via Kabel. Hängt man den ID an einen Schnellader, braucht er nur 30 Minuten, um die Akkus zu 80 % zu laden. Das Preislevel soll dem eines ähnlich starken Golf nahe kommen, bei dem ein paar Kreuze auf der Ausstattungsliste gesetzt wurden.

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Unter Strom: Mercedes-Benz Urban eTruck

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Trotz Tarnfolie: Der Mercedes-Benz Urban eTruck wirkt wie ein ganz normaler LKW

Der Mercedes-Benz Urban eTruck will die Elektrifizierung bei Nutzfahrzeugen vorantreiben und zeigt ein Konzept, das gar nicht so utopische wirkt, wie man zunächst denken könnte. Bei vielen werden Fragen auf kommen: „Ein LKW mit E-Motor? Und die Reichweite? Was ist mit der Ladedauer?“ Ja, stimmt. Aber es geht mit dem Mercedes-Benz Urban eTruck nicht um die Realisierung unendlich langer Distanzen, sondern um den Lieferverkehr in Großstädten. Einfahrt-Beschränkungen für Zentren sind seit der Umweltplakette bekannt und sollen die Luftqualität verbessern und den Lärm reduzieren. So machen die Stuttgarter einen wichtigen Schritt, schließlich soll bis 2050 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben.

Ein LKW, der rein elektrisch fährt: ein zunächst ungewöhnlicher Gedanke. Wenn man dann hört, dass das Nutzfahrzeug vor allem für den Stadtverkehr gedacht ist, wird das Ganze noch abstruser. Zunächst. Schließlich wollen Supermärkte, Apotheken und alle anderen Geschäfte in den Stadtzentren beliefert werden. Damit ist dieses Einsatzgebiet für LKW gar nicht mehr so fremd. Und erst recht nicht für solche, vom Schlage eines Mercedes-Benz Urban eTruck.

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Nissan Leaf 48 kWh – Tu, was Du liebst

Mit der Kraft der zwei "Batterie"-Herzen: Bis zu 350 km Reichweite
Mit der Kraft der zwei “Batterie”-Herzen: Der Nissan Leaf 48 kWh

Meine Mutter hat mir diese eine Weisheit mit auf den Weg gegeben, die sich bei mir verwurzelt hat, wie kaum eine zweite: „Tu das was Du liebst und Du wirst nicht einen Tag in Deinem Leben arbeiten.“ Das scheint bei den Mitarbeitern von Nissan ebenfalls ein Teil ihrer Lebensphilosophie zu sein. Die Ingenieure des technischen Entwicklungszentrums in Barcelona zeigen echte Produktbegeisterung, indem sie einen Nissan Leaf mit einer 48kWh Batterie gebaut haben. Und zwar nicht während ihrer normalen Arbeitszeit, sondern in ihrer Freizeit.

Und der Nissan Leaf 48 kWh hat es in sich. Er ist kein gewöhnlicher Stromer, sondern wurde für den Motorsport optimiert. Dieser Stromer zeigt das Engagement der Mitarbeiter für die Weiterentwicklung des Ursprungsprodukts. Sie wollen die kontinuierliche Verbesserung bestehender elektrifizierter Antriebe demonstrieren. So vereinten sie zwei 24 kWh Lithium-Ionen Akkus des Nissan Leaf im Prototyp und verdoppelten damit die nominale Leistung.

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Opel Ampera E – bringt er die Elektromobilitätswende?

Opel Ampera E

Alter Name, neues Auto – Opel Ampera E. Ok, ok. Der Name ist nicht gänzlich alt, er hat schließlich ein “E” angehängt bekommen. Aber dennoch verknüpft man, sofern man etwas autoaffin ist, den Namen Ampera grundsätzlich mit der Elektrifizierung bei Opel. Zurecht: Das neue Modell steht wieder unter Strom – allerdings ausschließlich. Verfügte der Vorgänger noch über ein Hybrid-Antriebs-Konzept, fährt der neue Opel Ampera E nur eingleisig. Deshalb passt der Namenszusatz durchaus.

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Mit dem 2016er Nissan Leaf den Col de Turini hinauf!

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Rein statisch betrachtet bin ich eine Umweltsau. Wir haben drei Fahrzeuge. Zwei Benziner mit 2.0 Liter Motor und einen, derzeitig sehr bekannten, Diesel mit 1,6 Liter (EA 189) und Zauber-NOx-Chip. Ich fahre und fliege seit Jahren um die Welt um dort Autos zu fahren. Meine persönliche CO2-Bilanz ist somit schwärzer als mein Humor, aber irgendeiner muss den Job ja machen und fliegen ist, wenn der Flieger voll besetzt ist, teilweise sogar sauberer als (alleine) mit dem Auto von A nach B zu fahren. Ganz nebenbei geht es natürlich auch schneller, aber das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

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