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Blick hinter die Kulissen vom Audi Blog

Den Startschuss mit der Blick hinter die Kulissen-Blogreihe hatte ja bereits erfolgt. Nr. 1 war Uwe Knaus, der 10 Fragen zum Daimler Blog beantwortet hatte, nun folgt Britta Meyer vom Audi Blog die uns auch wieder einen kleinen Einblick gibt.

1. Stell dich und deine Funktion im Blog doch einmal kurz vor.
Ich begleite das Audi Blog seit dem Launch im Frühjahr 2012 als Chefredakteurin.

Britta Meyer Audi Communication online Chefredakteurin

2. Stell den Blog einmal kurz vor, seit wann ist er online, wieviele Beiträge wurden seitdem verfasst?
Das Audi Blog zeigt das Unternehmen aus einer anderen Perspektive. Unsere Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte und Expertenbeiträge geben unseren Lesern Einblicke hinter die Kulissen, die sonst so nicht möglich wären. Seit dem Start im März 2012 haben wir einige hundert Artikel veröffentlicht – und jede Woche kommen weitere spannende Geschichten dazu.

3. Welche Ziele verfolgt ihr mit dem Blog? 
Das Audi Blog ist grundlegender Bestandteil unserer Online- und Social Media-Strategie. Wir schauen hier hinter die Kulissen und machen das Unternehmen erlebbar. Das macht auch schon die Wortmarke deutlich: Audi Blog – Einblicke für Medienprofis. Unser Corporate Blog ist Ideenpool für Journalisten, Blogger und Multiplikatoren: Wir erzählen hier die Themen, die uns bewegen. Ergänzt wird das Audi Blog durch unsere weiteren Social Media-Angebote auf Facebook, Twitter, YouTube oder Flickr – und der Audi Newsroom fasst alles zusammen und bietet den Überblick.

4. Wie messt ihr den Erfolg von eurem Blog?
Auf der einen Seite arbeiten wir natürlich mit gängigen Statistiktools, um den Erfolg unseres Corporate Blogs zu messen. Neben diesem quantitativen Feedback sind uns aber auch die qualitativen Rückmeldungen wichtig. Wir bekommen viel Feedback zu unseren Geschichten, konnten unsere Nutzerzahlen seit dem Start kontinuierlich und signifikant steigern – und auch die Tatsache, dass viele Kollegen mit ihren Themen auf uns zukommen zeigt, dass unser Angebot als wichtige Plattform wahrgenommen wird.

Audi Blog

5. Wer sollte den Blog deiner Meinung nach lesen?
Das Audi Blog richtet sich – wie oben beschrieben – in erster Linie an Journalisten, Blogger und Multiplikatoren, ist aber natürlich auch für andere Leser interessant, die sich für das Unternehmen oder seine Produkte interessieren und einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Sie bekommen bei uns neue Einblicke.

6. Wer liest ihn wirklich und wie messt ihr das?
Die Leserschaft unseres Corporate Blogs ist genauso vielfältig wie die Geschichten, die wir darin erzählen. Von Journalisten und Bloggern über unsere Mitarbeiter bis zu anderen Corporate Bloggern oder den bereits beschriebenen Nutzern, die sich für das Unternehmen und seine Themen interessieren. Statistiktools können hier nur reine Zahlen liefern. Daher wissen wir, dass das Gros unserer Leser – auch auf Grund der Sprache – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt.

7. Was ist für euch relevanter Content?
Ein Blog lebt von spannenden Geschichten, da unterscheidet sich ein Corporate Blog nicht von anderen Angeboten. Diese Geschichten müssen packend geschrieben und für den Leser interessant aufbereitet sein. Es gibt in jedem Unternehmen die verborgenen Schätze – und die finden und erzählen wir.

8. Wie schafft ihr es, die Fülle von relevanten Content zu erstellen? 
Die Redaktion des Audi Blogs besteht aus den Volontärinnen und Volontären der Audi Kommunikation, die das Kernteam bilden. Darüber hinaus geben auch viele Kollegen Einblicke in ihre Bereiche und sind als Autoren aktiv. Als Ergänzung laden wir immer wieder Gastautoren ein, für uns zu schreiben – das gibt dem Blog neue Perspektiven.

9. Der Blick in die Zukunft, wo siehst du persönlich euren eigenen Blog in 5 bzw. in 10 Jahren?
Ein Corporate Blog wie das Audi Blog ist ein Beispiel dafür, wie Unternehmen Themen setzen und eigene Medien etablieren können. Diese Plattformen dienen zum Agenda Setting, sind aber auch wichtig, um im grenzenlosen Informationsangebot des Internets mit den eigenen Inhalten auffindbar zu sein. Langfristig ist eines unserer wichtigsten Ziele, mit dem Audi Blog das Image und die Reputation des Unternehmens und der Marke weiter zu stärken.

10. Konsumierst du privat Blogs, wenn ja wie, wo und wie oft?
Als Corporate Bloggerin liegt es nahe, dass ich mich auch privat mit dem Thema beschäftige. Ich lese regelmäßig Blogs und hole mir hier immer wieder Inspirationen, die wir auch im Audi Blog nutzen können.

Vielen Dank Britta, beim nächsten Mal gibt es übrigens eine weitere reizende Dame und ein weiteres Corporate-Blog. Welches? Das wird heute noch nicht verraten, also bleibt einfach am Ball ;).

Wie muss ein Auto riechen? Ist der Geruch wirklich entscheidend?

Kennt ihr den Neuwagen-Geruch? Die Lösungsmittel, die Kleber, die neuen Materialien die erst noch „duften“ wenn man das Fahrzeug die ersten Wochen fährt. Dieser Neuwagen-Geruch verfliegt leider, er verflüchtigt sich und auch wenn es Neuwagen-Duft als Spray gibt, es ist halt nicht mehr so wie es mal war.

Bei Citroen arbeitet man schon länger an der Beduftung der Fahrzeuge und nun zieht auch ein frischer Wind durch die neue Mercedes-Benz S-Klasse die in diesem Jahr präsentiert wird. Lest nun ein vorgefertigtes Interview von Mercedes-Benz mit Marc vom Ende. Der 44-jährige Senior „Parfümeur“ von Symrise (Duftstoffhersteller aus Niedersachen) leitet normalerweise die Parfümerieschule. Er hat die Düfte für die neue S-Klasse kreiert:

Neue S-Klasse 2013

Neue S-Klasse 2013 – Duftspender

Herr vom Ende, Sie haben bereits weltbekannte Parfüms wie „IcebergHomme“ oder „Alain Delon“ komponiert. War es eine besondere Herausforderung, diesmal Düfte für ein Fahrzeug, nämlich für die neue S-Klasse, zu kreieren?

Wenn ich einen Körperduft auftrage, ist das ein Ausdruck meiner Persönlichkeit und der Stimmung, in der ich gerade bin. Ganz ähnlich ist der Anspruch an den Raumduft in der S-Klasse: Auch hier soll der Charakter des Menschen, der das Fahrzeug fährt, wiedergegeben und zugleich die Atmosphäre des Fahrzeugs transportiert werden. Grundsätzlich war mir wichtig, dass die Düfte bestimmte Persönlichkeiten und Charaktere widerspiegeln. Ich wollte keine beliebigen Düfte, die nirgends anecken, sondern markante Düfte als Ausdruck der besonderen Persönlichkeit – passend zum Anspruch der Marke Mercedes-Benz.

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10 automobile Fragen an Bernhard Hoëcker

Nachdem unsere Reihe „10 automobile Fragen an …“ so großen Anklang fand (Jens hat noch einige Fragebögen von Bloggern zurück bekommen und wird diese hier nach und nach veröffentlichen), habe wir uns entschlossen, den Radius zu erweitern, um weitere interessante Interviewpartner zu finden. So haben wir kürzlich einige Prominente angeschrieben.

Den Anfang macht Bernhard Hoëcker, der bekannte Schauspieler und Comedian, wie es auf neudeutsch so schön heißt, den ich vor einiger Zeit schon einmal bei einer Aufzeichnung zu „Genial daneben – Die Comedy Arena“ live erleben durfte.

Rad-ab.com: Hallo Herr Hoëcker, wie ist Ihr Bezug zu Autos? Notwendiges Übel oder Passion? Oder etwas in der Mitte?

Bernhard Hoëcker: Ich brauche es als notwendige Passion. Es macht totalen Spaß. Aber ich bin bereit darauf zu verzichten, wenn ich eine Alternative finde.

Rad-ab.com: Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und haben Sie ihren Führerschein auf Anhieb bestanden?

Bernhard Hoëcker: Theorie war fehlerlos, bei der Praxis hat der Fahrprüfer eine nicht geübte Einparkaktion gefordert (worauf ich gleich hinwies) und die natürlich schief ging (den Wagen rückwärts in quer zur Fahrbahn befindliche Parklücke setzen). Es wurde dann mit „Wie machen Sie das mit dem Kettcar?“ geholfen und dann pampte mich der Fahrlehrer auch noch an, das würden sie dann immer behaupten, nicht gelernt …

Bernhard HoeckerRad-ab.com: Was war Ihr erstes eigenes Auto, bzw. das erste Auto, was Sie bewegt haben?

Bernhard Hoëcker: Ein Jetta, Automatik. Anfahren am Berg hat also sofort funktioniert.

Rad-ab.com: Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzählen Sie doch mal …

Bernhard Hoëcker: äh … also … ich habe mal vor einem Garagentor gestanden und bin ausgestiegen ohne auf P zu Stellen. Der Wagen drückte sich dann ganz sanft aber bestimmt in das Rolltor.

Rad-ab.com: Was fahren Sie aktuell für ein Fahrzeug?

Bernhard Hoëcker: X3

Rad-ab.com: Beschreiben Sie ihr Auto mit 3 Worten …

Bernhard Hoëcker: Sicher, bepackbar, bequem

Rad-ab.com: Was würden Sie an Ihrem Auto verbessern?

Bernhard Hoëcker: NOCH mehr Steckdosen, Abstandshalter (Im Armaturenbrett ist sogar die Vorrichtung für die Anzeige schon eingestanzt…)

Rad-ab.com: Was war Ihr schönstes Erlebnis, was Sie mit einem Auto allgemein hatten?

Bernhard Hoëcker: 60 km geschlossene Schneedecke und man fährt wie auf Schienen.

Rad-ab.com: Was ist Ihr Traumwagen?

Bernhard Hoëcker: Ein Mazda MX5, ein Mädchenauto. Und ich werde ihn mir nicht erfüllen, damit es ein Traum bleibt.

Rad-ab.com: Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?

Bernhard Hoëcker: 9, alle wegen schnellen Fahrens und die meisten nachts zwischen 1h und 4h kassiert. Aber seit 2 Jahren fahre ich nur noch exakt wie erlaubt. Seitdem werde ich links überholt, LKWs drängeln mich und die Polizei schaut immer skeptisch in meinen Wagen, wenn sie vorbeirauscht.

Vielen Dank Hoëcker, wir sind raus! 

Wer mehr zu Bernhard Hoëcker erfahren möchte, kann sich auf seiner Internetseite mit der schwer zu erratenden Domain www.bernhard-hoecker.de informieren. Wir hoffen, dass weitere Prominente folgen werden. Wer diesen Beitrag interessant fand, der kann sich hier weitere Interviews ansehen.