Skoda Citigo Facelift: Zweiter im Bunde

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Der Volkswagen up! hat seine Auffrischung bereits bekommen, sieht allerdings etwas spaciger aus, als der Skoda Citigo. Während der Wolfsburger den etwas anderen Look bevorzugt, sind seine Brüder à la Citigo und Seat Mii etwas weniger extrovertiert. Dennoch wird es auch für sie Zeit, ihre Kluft zu lüften – den Anfang macht der Tscheche. Schauen wir doch mal, welche Updates der Kleinstwagen erfährt.

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Toyota Aygo x-pose: Auffälliger Dauerbrenner

Wie ein Football-Spieler trägt der Aygo eine auffällige Kriegsbemalung
Wie ein Football-Spieler trägt der Aygo eine außergewöhnliche Kriegsbemalung
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Seit der Toyota Aygo im Jahr 2004 das Licht der Welt erblickte ist er ein Dauerbrenner und Verkaufsschlager. Seitdem verkaufen die Japaner jährlich rund 88.000 Einheiten vom Kleinstwagen – womit er auf Platz vier seiner Klasse landet, will Toyota wissen. Um das aktuelle Modell weiterhin attraktiv zu halten, wurde nun ein Sondermodell aufgelegt, das das typische X-Design in den Fokus setzt: Der Toyota Aygo x-pose.

Prägnantes Farbenspiel am Toyota Aygo x-pose

Eine der wichtigesten USPs – englisch für Unique Selling Proposition, also frei übersetzt “Alleinstellungsmerkmal” – des Kleinstwagens ist seit dem Modellwechsel die Individualisierungsvielfalt, die er bietet. Damit möchte er einer der auffälligsten Kleinstwagen im Segment sein – und das dürfte ihm gelingen. Schließlich guckt keiner seiner Mitbewerber so grimmig drein, wie der Aygo. Noch nicht einmal seine Plattformbrüder Citroen C1 und Peugeot 108 bieten den aggressiven Look des Japaners – ganz im Gegenteil. Dafür gibt es aber einen Widersacher im Segment, mit dem es der Aygo in Sachen Individualisierung aufnehmen muss: Den Opel Adam.

Seat Mii Cosmopolitan – Kleiner Styler

Passt der Nagellack zur außenfarbe "Violetto"?
“Cosmopolitan” steht prominent auf der Heckklappe des Sondermodells

Auf der Berliner Fashion Week ist es nun soweit: Der Seat Mii Cosmopolitan wird vorgestellt. Zusammen mit der Modenschau des Designers Marcel Ostertag feierte der stylische Kleinstwagen seine Premiere in unserer Hauptstadt. Und das passt, denn dieser Mii ist nicht von der Stange, sondern geht als Haute Coture durch.

Marcel Ostertags neueste Kollektion trägt den Namen „Revolution“ und wird im Rahmen der Berliner Fashion Week vorgestellt. Ob sie gelungen ist? Keine Ahnung – dieses Fachgebiet überlasse ich lieber Mode-Bloggern und anderen, die sich damit auskennen. Als gelungen würde ich aber den Seat Mii Cosmopolitan bezeichnen, der mehr sein will, als ein reines Fortbewegungsmittel. Dabei werden gerade Kleinstwagen vom Schlage eines Toyota Aygo, Skoda Citigo oder VW up! oft dazu degradiert.

Seat Mii by Cosmopolitan – Styleangriff

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Der Farbton nennt sich “Violetto”. Die Schuhe hat die Cosmopolitan vorgeschlagen.

Der Seat Mii by Cosmopolitan – für alle, die es bislang nicht wussten – gehört zum Dreiergespann von VW up! und Skoda Citigo. Das bedeutet im Detail, dass diese drei Derivate die gleiche technische Plattform bieten und im Endeffekt – mehr oder weniger – dasselbe Produkt darstellen. Dennoch gibt es Unterschiede. Der kleine Spanier etwa ist für diejenigen Interessant, die besonderen Wert auf den Style legen, während der Citigo entweder für die Sparer oder die sportlichen Interessenten gedacht ist. Passend also, dass nun der Seat Mii by Cosmopolitan auf den Markt kommt und die Mode-Begeisterte Klientel ansprechen will.

So wurde das Fahrzeug nicht nur von den Seat Designern, sondern auch von den Redakteuren und Lesern der Mode-Zeitschrift mitentworfen. Diese will den Lebensstil der Leserschaft mit zwei besonderen Farben ausdrücken: Zum einen „Violetto“ und zum anderen „Candy Weiß“. Die Außenspiegeln sind jeweils in Bismuth gehalten, das einem Champagner-Ton nahe kommt. Diese beiden Farbwelten sollen den Charakter, der meist weiblichen Kundschaft, darstellen. Dabei ist das Candy-Weiß eher von sanfter Natur, während Violetto elegant ist und mit seiner flip-flop Wirkung auffällt.

VW E-Up – Kleinstwagen unter Strom

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Früher Sprit, heute Strom: Die alte Tankstelle am Wolfsburger Theater ist Hauptanlaufpunkt des VW E-Up

Lupo, Fox, Up – das ist die Reihenfolge der Kleinstwagen von VW. Gelten die beiden Erstgenannten nicht gerade als Mängelzwerge, knüpft der Up, jüngst mit einem Facelift versehen, nicht daran an, sondern pflegt die VW-Tugend der Verlässlichkeit und der annähernden Perfektion. Außer des recht hohen Preises kann man dem Kleinen nichts vorwerfen. Eine typische VW-Eigenheit ist es auch, dass neue Modelle – seien es Modellneuheiten in längst etablierten Segmenten oder etwa Antriebe – lange auf sich warten lassen. So auch beim VW E-Up: Lange angepriesen und als Testfahrzeug schon seit geraumer Zeit im Wolfsburger Raum zu sehen, wird der Kleinstwagen erst jetzt zum Kauf angeboten.

Nun ist es endlich soweit, der Vorverkauf des VW E-Up startet. Und wie es bei den Modellen der Niedersachsen, die mindestens teilelektrisch angetrieben werden, bekannt ist, trägt auch der kleine Volkswagen das Elektro-Gesicht. Eindeutigstes Zeichen dafür ist die ausladende Frontschürze mit LED-Tagfahrlicht in C-Form. Außerdem zieren den E-Up blaue Elemente, die auch bei den größeren Brüdern E-Golf, Golf GTE oder Passat GTE zu finden sind.

Ford Ka Plus – Neuinterpretation des Kleinstwagens

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Mischung aus Ford Fiesta und Mitsubishi Space Star: Der neue Ford Ka Plus

Höher, schneller und weiter: davor kann sich auch die Kleinstwagen-Klasse nicht retten. So hört die Wachablösung des bekannten Kleinstwagen aus Köln nun auf den Namen Ford Ka Plus. Aber stammt der Neue wirklich aus Köln? Hier kommen die Details zum neuen Kleinen von Ford.

Basierte der bisherige Ka noch auf einer gemeinsam entwickelten Plattform mit Fiat, die die Italiener für den Fiat 500 nutzen, bekommt der neue Ford Ka Plus eine andere Struktur verpasst. Er basiert auf dem Ford Figo, der in Indien gebaut wird, und ähnelt in seinem Karosserie-Design ein wenig dem Mitsubishi Space Star.

Renault Twingo GT – Luft nach oben

Magama-Orange: Farbklecks für den grauen Alltag
Magama-Orange: Farbklecks für den grauen Alltag

Der Renault Twingo hat eine seltsame Entwicklung hinter sich. Avancierte die erste Generation über ihre 14 Jahre Bauzeit zum wahren Kultmobil, schied der Nachfolger die Fangemeinde. Als gewöhnlicher, profilloser Kleinwagen abgetan, gefiel er mit einer bis Dato nicht gekannten Sportlichkeit. So gab sich der GT mit 101 PS nicht nur als veritabler Flitzer, sondern mit 130 Pferden unter der kurzen Haube – als Twingo RS  – sogar fast schon als Sportwagen im Kleinstwagen-Kleid. Nun soll die dritte Generation wieder Fahrspaß zum erschwinglichen Preis bieten. Zunächst als Renault Twingo GT.

Er ist die neue sportliche Spitzenvariante und will den agiler City-Begleiter mimen – der GT. Dafür sollen 110 PS aus einem nur 900 ccm fassenden Turbo-Benziner sorgen, die den Kleinstwagen, neben dem ohnehin schon größeren Lenkwinkeleinschlag, als bei anderen Fahrzeugen, besonders flink machen sollen. Vorgestellt wird der neue Renault Twingo GT, der sich an der Studie Twin´Run orientiert, auf dem Goodwood Festival of Speed vom 23. bis 26. Juni. Im deutschen Handel wird der kleine Sportler im Herbst erscheinen.

Fiat 595 Abarth – Update für den rassigen Italiener

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Bereits im Sommer letzten Jahres hat der Fiat 500 sein Facelift bekommen und wurde so fit für die Zukunft gemacht. Das tat ihm gut, straffte seine Gesichtszüge und wertete ihn spürbar auf. Nur der Abarth-Variante des italienischen Kleinstwagens blieb das Update bislang vorenthalten. Doch der Fiat 595 Abarth zieht nun nach und zeigt viele Detail-Verbesserungen der zahmeren Versionen, die vor allem bei der weiblichen Klientel gut ankommen. Auch weiterhin erhält man den sportlichen Casanova in drei Varianten und kann zudem noch etwas Dynamik obendrein erhalten.

Vorn ziert den Fiat 595 Abarth nun eine neue Frontschürze, die im unteren Bereich schwarz gehalten ist. Damit wirkt der Kleinstwagen etwas geduckter und aggressiver, was dem Kulleraugen-Gesicht mehr Ernsthaftigkeit verleiht. Hinzu gesellt sich das ovale LED-Tagfahrlicht und lässt den 595 moderner wirken. Hinten deutet ein Heckdiffusor auf das sportliche Potential hin, während die neuen Heckleuchten das augenscheinlichste Indiz für die Modellpflege sind.

Giftzwerg: smart Brabus Premiere in China

smart BRABUS fortwo coupé, 2016, white

Smart und Brabus: Eine Liaison, die bereits seit der ersten Generation der kleinsten Mercedes-Auskopplung besteht, geht nun in eine weitere Runde. Der Bottroper Verdeler nimmt sich weniger dem Äußeren an, als vielmehr der Technik und dem Innenraum, der nun in noblem Leder auf Premium-Kunden gerichtet ist. 109 PS sollen dem Bonsai-Racer auf die Sprünge helfen. Klingt nach viel, aber reicht das auch für sportliche Fahrleistungen?

Ich habe schon viel gesehen: Ein smart fortwo der ersten Generation, der auf der linken Spur der Autobahn an mir vorbei geschossen ist, obwohl ich gut 170 auf dem Tachometer stehen hatte, einen smart mit einem hochpotenten Motorrad-Motor, der den Zweisitzer zum wahren Flummi macht oder einfach einen der exklusiven smart forfour, die seinerzeit mit einem aufgeladenen 1.5 Liter-Vierzylinder und 177 PS für Furore in der Kleinwagenklasse sorgte. So wundert es also auch nicht, dass der aktuelle smart Brabus als forfour zu bekommen ist, doch kann dieser weder mit dem Hubraum, noch mit der Leistung seines Vorfahren mithalten.