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Advertorial: Goodwood und der Spass an der Geschwindigkeit!

Es war einmal ein Lord, der hatte ein ganz besonderes Fable für Automobile. Weil der Lord in der Nähe von Brighton in England ein nicht gerade kleines Anwesen hat, hat er sich überlegt: “Nutze ich meine 1,86 km lange Hofeinfahrt mal etwas anders…” und seit dem Jahre 1993 findet dort das “Festival of Speed” statt. Goodwood! DAS Treffen für Automobilisten. DAS Festival für diejenigen die Benzin im Blut und Gummi und den Geruch von verbrannten Öl in der Nase haben. Neben einer wundervollen Ausstellung gibt es immer wieder “Demonstrationen”, da streikt man nicht gegen die zu hohen Spritpreise, sondern zeigt auf der Hofeinfahrt wie schnell man diese bezwingen kann. Dabei ist es vollkommen egal ob man nun mit einem Renault Twizzy die 9 Kurven meistert, oder mit einem Formel 1 Wagen. Es ist eigentlich auch egal ob es Sir Stirling Moss ist, der gerade in einem unbezahlbaren Rennwagen aus dem Museum die Kurven meistert, oder ein nigelnagelneuer Audi R8 und das spürt man auch bei den Besuchern. Nachfolgendes Video (präsentiert vom Reifenhersteller Michelin) bringt das Feeling ganz gut auf den Punkt. Goodwood muss man mal erlebt haben!

In diesem Jahr gab es neben zahlreichen Oldtimern auch viele Supersportwagen zu sehen. Porsche feierte das 911 Jubiläum vor Ort und zahlreiche Motorradhersteller zeigten ebenfalls, was man mit 2 Rädern so alles bewegen kann. Alleine die nachfolgende Auflistung dürfte bei einigen das Benzin im Blut kochen lassen: Aston Martin CC 100, Aston Martin V12 Vantage S, Audi R8 V10 Plus, Bentley Continental GT Speed, Bentley Continental GT Speed Convertible, Ferrari 458 Spider, Ferrari FF, Ferrari SP12 EC (der Ferrari von und für Eric Clapton), Gumpert Apollo Enraged, Jaguar C-X75, Lamborghini Aventador LP700-4 Roadster, Lexus LF-A, Lotus Evora Sports Racer, Maserati Grancabrio MC, McLaren 50 12C Spider, McLaren MP4-12C GT Sprint, McLaren P1, Mercedes-Benz SLS AMG Black Series, Morgen Plus 8, Nissan GT-R, Porsche 911 GT3, Porsche 918, Rolls-Royce Wraith, RUF CTR3, Spyker C Aileron…

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…nein das war nicht meine Wunschliste für den Weihnachtsmann, diese Fahrzeuge “standen und fuhren” da “einfach” so rum. Präsentiert wurden auch Fahrzeuge wie z.B. der Alfa Romeo 4C, das BMW M6 Gran Coupe, der Mercedes-Benz A45 AMG und der Skoda Octavia RS feierte in Goodwood sogar seine Weltpremiere. Wohin sich die Zukunft bewegen könnte zeige Hyundai mit dem Blue2 Concept, Infiniti mit dem Q50 Hybrid und Mercedes-Benz mit dem SLS AMG Electric Drive.

Etwas abseits vom Mainstream gab esdie Rallye-Strecke, dort zeigten die Rennfahrer was in den tollkühnen Kisten steckt. Tollkühne Kisten? Seifenkisten gab es auch zu bewundern, aber eines hatten fast alle Fahrzeuge gemeinsam: Reifen auf den Felgen! Kein Wunder also, dass auch Michelin ein entsprechendes Engagement betreibt. Goodwood! Geil!


Genf 2013: McLaren P1

Wer kennt nicht das P1? Den exklusiven Club in München? Damals bekannt für die härteste Türpolitik, da sind schon einige nicht in den Genuss gekommen. Das gleiche dürfte nun auch für den McLaren P1 gelten, der nun in Genf 2013 vorgestellt wurde:

Dichtes Gedränge am Stand von McLaren. Kein Wunder, ist der McLaren P1 doch ohne Zweifel ein Augenschmaus und auch technisch gesehen ein kleines Highlight aus Genf 2013. Der McLaren P1 beschleunigt von 0 auf 100 km/h in unter 3 Sekunden, bei Tempo 200 km/h ist er unter 7 Sekunden und die 300 km/h Grenze wird bei ca. 17 Sekunden durchbrochen. Schuld daran ist das Instant Power Assist System IPAS, welches quasi von der Rennstrecke in den McLaren P1 verfrachtet wurde.

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Die Beschleunigung zieht sich durch, bis die auf 350 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit erreicht wird. Auf 375 Stück ist dieses Fahrzeug limitiert, vermutlich sind Messen also die einzige Gelegenheit für die meisten so ein Fahrzeug mal in Ruhe aus der Nähe zu sehen. Ein guter Grund dafür könnte sein, dass das Fahrzeug ca. eine Million Euro kosten dürfte. Dagegen wirkt ein Mercedes SLS Electric Drive auf einmal wie ein Schnäppchen, wer hätte das gedacht?

Sonderausstattung? Gibt es beim McLaren P1 nur bedingt, der Kunde kann das fahrzeug individualisieren, der Rest ist von Anfang an dabei. Der Kunde kann sich also die Farbe aussuchen, die Gestaltungvom Innenraum und ob er nun Sichtcarbon haben möchte oder nicht.

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Kurz noch ein paar Worte zum Antrieb. Der 3.8 Liter Twin Turbo V8 Benziner ist in Mittellage montiert und bekommt eine Unterstützung von einem hochwirksamem Elektromotor. Zusammen spricht man von einer Systemleistung von über 900 PS und genau 900 Nm Drehmoment. Da tun mir schon wieder die Reifen leid, auch wenn Pirelli bei diesem Fahrzeug von Anfang an bei der Entwicklung beteiligt war und so die Reifen perfekt angepasst haben dürfe.

Die Power kommt also wohl auf die Straße, verzögert wird das Geschoss durch Carbon-Keramik-Bremsscheiben und der Hersteller wird  nicht Müde zu erwähnen, dass man diesen Sportwagen auch rein elektrisch fahren könnte. In der Stadt, z.B. um die Nachbarn morgens nicht mit dem V8 Gebrüll zu wecken. Bis zu einer Reichweite von 20 km wären theoretisch drin, ich würde bei Wetten, dass?!? antreten mit einer Gegenwette ;)

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2 Kommentare

McLaren P1 – Ist das noch Kunst? Oder schnell weg?

Kunst! Das Designteam hinter dem McLaren P1 hat großartige Arbeit geleistet. Für mich ist der McLaren P1 Kunst und wenn der Besitzer es mag ist der McLaren P1 vermutlich auch schnell weg. Wie macht man Kunst richtig wertvoll? Man hebt den Preis an! Wie bekommt man es hin, dass man etwas Besonderes ist? Will man gelten, macht man sich rar und selten! Dieser Tipp funktioniert nicht mit in jeder Beziehung, doch bei den automobilen Traumwagen und Supersportfahrzeugen hat es bis dato fast immer funktioniert.

Der McLaren P1 wird streng limitiert sein und zu einem Preis von knapp unter einer Million Euro auf den Markt kommen. Unter der Haube? 900 PS Systemleistung! Ein V8 Biturbo in der Verbindung mit der Hybridtechnologie. Von 0 auf 100 km/h katapultiert dieses Geschoss in unter 3 Sekunden und der Vortrieb endet vermutlich schneller durch eine volle Autobahn oder durch das hohe Verkehrsaufkommen als an der Höchstgeschwindigkeit (die bis dato noch nicht kommuniziert wurde). Ein automobiler Traum aus dem Stoff aus dem Rennsport-Träume sind: Carbon! Carbon ist haltbar, Carbon ist leicht, Carbon ist nicht ganz ungiftig und natürlich ist dieser Werkstoff auch teuer, aber gerade bei solchen Fahrzeugen hat man in der Regel nur zwei Ansprüche: Gewicht minimieren und Insassen schützen. Wenn Geld keine bzw. eine untergeordnete Rolle spielt, ist Carbon dafür der richtige Stoff und treibt mit dem richtigen Motor auch den Stoffwechsel der Beifahrer an.

Der McLaren P1 basiert technisch etwas auf dem McLaren MP4 12C, optisch gesehen zeigt der P1 sich selbstständig. Das Foto ist übrigens von Mario-Roman Lambrecht, vielen Dank für die freundliche Freigabe zur Verwendung!