2017 Nissan GT-R Fahrbericht | Fakten | 0-100 km/h | Voice over Cars | GT-R Tachovideo

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Wäre der 2017 Nissan GT-R ein Steak, dann wäre er “auf den Punkt” genauso wie ich ihn mir wünschen würde. Ich will da auch gar nicht objektiv bleiben, der GT-R ist für mich ein Traumwagen. Punkt! Innerhalb von 2,8 Sekunden auf Tempo 100, über 300 km/h schnell und genauso schnell leert sich natürlich – die Schattenseiten möchte ich nicht verschweigen – der Tank. 400 km mit einer Tankfüllung habe ich geschafft, ich konnte den 60 Liter Tank aber auch in 200 km leeren. Bringen wir es auf den Punkt: Der Nissan GT-R ist wie ich! Dick und Durstig! Unter der Haube sitzt ein 3,8 Liter 6-Zylinder – die genaue Bezeichnung des per Hand hergestellten Antriebs lautet übrigens VR38DETT. Die Leistung beträgt satte 570 PS und zwar genau bei 6.800 Umdrehungen die Minute. Davor kommt ein kleines Turboloch, dann kommt der Tritt in den Arsch und das temporäre Gesichtslifting.

Wie schon gesagt, der GT-R – wir haben hier übrigens einen in der Black Edition – sprintet von 0 auf 100 km/h innerhalb von 2,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 315 km/h angegeben. Der Antrieb erfolgt dank Allradantrieb über alle vier 20″ Räder. 255/40er Walzen an der Vorderachse und 285/35er an der Hinterachse sind nicht nur auf der Suche nach der idealen Spur, sondern manchmal auch als Schlechtwege-Detektor unterwegs. Spurrillen mag der GT-R nicht so. Die Dunlop SP Sport Maxx GT 600 Reifen, übrigens mit Stickstoff befüllt, mögen trockene Straßen auch lieber als Nässe.

Facelift: Der Nissan GT-R ist tot, lang lebe der Nissan GT-R

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Aus jedem Blickwinkel brutel – der Nissan GT-R
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Es ist das Facelift des Facelifts, des Facelifts, des Face… Um es auf den Punkt zu bringen: Kein anderes Modell bei Nissan hat bereits so viele Modellpflegen bzw. Detailanpassungen erfahren, wie der Nissan GT-R. Dabei tat sich äußerlich nicht viel, was die Erkennung des neuesten Modelljahrs umso schwieriger gestaltet. Doch unter dem Blech justierten die Ingenieure nach und holten nochmals ein paar PS und Newtonmeter aus dem 3.8 Liter Sechszylinder mit doppelter Turboaufladung heraus.

Er gilt als japanischer Supersportler und als das asiatische Sportgerät schlechthin – der Nissan GT-R. Seit Generationen ist der „Godzilla“ eine Ikone unter den Sportwagen und in Tunerhänden nicht selten bis über 1.000 PS stark. So bunt treibt es Nissan natürlich nicht, verpasst dem kantigen Sportler aber eine Leistungssteigerung von 550 auf 570 PS, während das Drehmoment sehr moderat von 632 auf 637 Nm ansteigt. Zudem wurde das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe optimiert, eine neue Radaufhängungen installiert und die Karosseriestruktur versteift – alles schön und gut, aber davon bekommt man wenig mit. Die Leistungssteigerung dürften die wenigsten Nissan GT-R Fahrer bemerken. Eher schon, dass Nissan neuerdings eine Titan-Abgasanlage unter seinen Boliden schraubt – und zwar als Serienausstattung. Sie verfügt über eine Klappensteuerung und bietet einen sehr beeindruckenden Klang in hohen Drehzahlbereichen.

2017 Nissan GT-R Nismo – Beautiful Beast!

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Der Nissan GT-R Nismo – Godzilla, Beast, Linke-Spur-Freiräumer. Für mich der Traumwagen aus Japan der auch bei den Autoquartett-Werten überzeugt, auch wenn das Nissan / Nismo selbst gar nicht so wichtig ist, die sprechen nämlich ganz gerne vom Gesamtpaket. 0-100 km/h innerhalb von 2,7 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h. Das klingt nach zweisitzigem Supersportwagen, oder? Der Nissan GT-R Nismo bietet aber Platz für vier Personen, 315 Liter Gepäck und auch die anderen Werte wissen zu überzeugen.