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Audi R8 Spyder Fahrbericht – Soundmachine

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Vorne kurz, hinten lang: Der Audi R8 Spyder ist ein klassischer Mittelmotor-Sportler
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Dieser Fahrbericht könnte nach gut drei Zeilen beendet sein: Dach auf, Motor an, dem Sound des V10 lauschen und das Grinsen im Gesicht festnageln, wie das Kruzifix in einer bayerischen Kirche. Ist er aber nicht. Der neue Audi R8 Spyder ist schließlich eines der letzten Autos seiner Art, das auf Downsizing genauso pfeift, wie auf Aufladung. Hier, meine Damen und Herren, haben die Ingolstädter wohl das emotionalste Aggregat des Konzerns installiert, das dank Cabrio-Dach ungehindert mit den beiden Insassen kommunizieren kann. Und das in den schönsten Tönen.

Er ist eines der mittlerweile rarsten Motorenkonzepte überhaupt – der V10. Heute wird nicht nur an Zylindern und am Hubraum gespart – man sieht es unter anderem daran, dass sogar BMW mittlerweile Dreizylindermotoren mit 1.5 Litern Hubraum anbietet – sondern auch ein wenig an Emotion. Und wer hätte gedacht, dass gerade Audi ein Auto auf die Räder stellt, das vor Leidenschaft nur so sprüht. Mit den Ingolstädtern verbindet man eher teutonische Perfektion, die so weit von jeglicher Gefühlsduselei entfernt ist, wie es nur geht. Doch Audi hat es geschafft, beides zu verbinden.

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Siegertyp: BMW M4 DTM Champion Edition

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Im Renn-Look: Der BMW M4 DTM Champion Edition ehrt Marco Wittmann
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Zum zweiten Mal hat sich Marco Wittmann den DTM-Gewinn geholt – herzlichen Glückwunsch! Auch BMW gratuliert dem Rennfahrer – und zwar mit einem ganz besonderen Präsent: Der Sonderauflage des BMW M4 DTM Champion Edition. Aber ist das auf 200 Exemplare limitierte Modell ein schnell zusammengeschusterter Haufen von Zubehörteilen oder war es lange geplant? Was wäre wohl passiert, wenn Wittmann nicht gewonnen hätte?

BMW scheint es geahnt zu haben, dass der DTM-Pilot in diesem Jahr den Gewinn der Meisterschaft nach München bringen würde. Vielleicht wäre das Sondermodell auch so gekommen, hätte aber einen anderen Namen bekommen? Alles Spekulationen. Was aber fest steht, sind die Leistungsdaten des BMW M4 DTM Champion Edition. Das Coupé drückt 500 Twin-Turbo geladene Rösser auf die 285er Hinterräder im 20-Zoll-Format. Beeindruckend ist dabei, dass die Münchner diese Leistung sowie glatte 600 Nm Drehmoment aus einem 3.0 Liter Reihensechszylinder holen. Klar, der Reihensechser hat lange Tradition und wird auch im „gewöhnlichen“ M4 verbaut. Als Sondermodell holt er aber gegenüber der Serie 69 Zusatz-PS und 50 Extra-Newtonmeter aus dem verhältnismäßig kleinen Motor. Das schaffen andere nicht.

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GT-R NISMO

Nissan GT-R Nismo – Das Flaggschiff

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Das Facelift-Cockpit wird beim Nismo von reichlich Alcantara ergänzt

Er ist das Aushängeschild der Japaner. Eines, auf das sie besonders stolz sind. Eines, das einen Ruf hat, der weltweit für anerkennendes Kopfnicken sorgt. Die Rede ist vom Nissan GT-R Nismo. Man musste allerdings kein Hellseher sein, um zu wissen, dass eine Neuauflage kommen würde. Schließlich erfuhr seine Basis, der Nissan GT-R, kürzlich ein erneutes Facelift. Davon profitiert nun auch der Nismo und wurde im Details verbessert.

Der Nissan GT-R selbst ist schon kein langsames Fahrzeug und bietet eine Performance, die auf dem Niveau von Porsche liegt. Umso erstaunlicher ist sein Einstiegspreis von rund 100.000 Euro. Jetzt kommt der Nissan GT-R Nismo und legt auf diesen Wert rund 85.000 Euro drauf. Diese stolze Summe für einen Feinschliff? So einfach ist es aber nicht. Vor allem dann nicht, wenn man bedenkt, dass Porsche für einen 911 Turbo S noch weit mehr verlangt, während der Nissan GT-R Nismo mit seinen 600 PS mehr Leistung bringt.

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Renault GT Trezor – Französische Elektroflunder

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Ein durchgängiges Leuchtenband, wie bei aktuellen Renaults, ziert das Heck des GT Trezor

Auf dem Autosalon in Paris dürfen die französischen Hersteller natürlich nicht fehlen und feiern ein großes Feuerwerk an Neuheiten ab. Deshalb darf der Renault GT Trezor als echtes Highlight gelten. Das Concept Car stellt eine sportliche Studie mit der klassischen Formensprache eines Gran Turismo dar. Geradezu verführerisch: Die emotionale Linienführung, womit die Franzosen einen Ausblick auf ihr zukünftiges Design geben. Dennoch wurde nicht vergessen, aktuelle Technik zu integieren: Der Renault GT Trezor wird rein elektrisch angetrieben. Zudem bietet er einen autonomen Fahrmodus sowie ein personalisierbares Multimedia-System. Fragt sich nur, was und wie schnell sich diese Technik in der Serie wiederfinden wird.

Der Renault GT Trezor bildet mit seiner Gestaltung die höchste Evolutionsstufe des aktuellen Renault Designs. Entsprechend soll das Concept Car das „French Design“ mit einem gewissen „Easy Life“verknüpfen. So will es zumindest der Vize Präsident des Corporate Designs von Renault – Laurens van den Acker – sehen. Was wir sehen, ist ein Zweisitzer mit gestreckten Proportionen. Der GT Trezor bietet eine Gesamtlänge von 4,7 m und einen Radstand von nahezu 2,78 m. Zusammen mit der breiten Spur von über zwei Metern vorn wie hinten sowie der beeindruckend niedrigen Gesamthöhe, ergibt sich ein überaus dynamisches Styling.

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New Civic Type R Prototype breaks cover in Paris

Honda Civic Type R – Schon wieder neu?

Beflügelt: Typischer Spoiler am Heck des Honda Civic Type R
Beflügelt: Typischer Spoiler am Heck des Honda Civic Type R

Es ist nicht allzu lange her, da zeigten die Japaner den Honda Civic Type R auf dem Genfer Automobilsalon – wir sprechen hier vom März 2015. Nun, knapp eineinhalb Jahre später, zeigen die Japaner den Nachfolger. Die Rede ist dabei aber nicht von einem Facelift, sondern von einem gänzlich neuen Modell. Auf dem aktuellen Pariser Automobilsalon zeigt der Kompakt-Sportler die neue Designausrichtung. Wer sich an den Prototypen des Vorgängermodells erinnert, wird wissen, wie nah er an der tatsächlichen Serie war. Schaut man sich die Fotos des neuen Prototypen an, wird man erkennen, dass dieser ebenfalls nicht weit von der Serie entfernt zu sein scheint. Werfen wir doch mal einen Blick auf die Details.

Was unter der Haube des Kompaktsportlers vorgehen wird, verrät uns Honda noch nicht. Aber vom Äußeren kann man schon klar deuten, dass es der neue Honda Civic Type R faustdick unter der Haube haben wird. Seine offizielle Vorstellung feiert der Japaner dann in der zweiten Hälfte 2017. Spannend, schließlich ist das aktuelle Modell erst zum Ende des letzten Jahres auf den Markt gekommen und auf unseren Straßen kein häufiger Gast. Mit dem Release des Neuen verkürzen die Japaner die Halbwärtszeit also kräftig.

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Nissan GT-R Track Edition (ab MY 2017)

Nissan GT-R Track Edition: Ab auf die Piste

Die Track Edition ist besonders prädestiniert für die Rennstrecke
Die Track Edition ist besonders prädestiniert für die Rennstrecke

Wolf im Schafspelz? Wohl kaum! Der Nissan GT-R – egal ob als Track Edition oder als „Normal-Version“ –  fällt auf. Allein seine Größe und der kantige Look ziehen die Blicke auf ihn, als würde man mit einem Stealth-Bomber durch die Stadt fliegen. Dabei ist fliegen wohl der richtige Ausdruck: Als Track-Edition liefert der Nissan GT-R Nismo Gene und erweitert sie um Technik, die speziell für die Rennstrecke gemacht wurde. Beispiel gefällig? Fein: Sein Fahrwerk vertraut auf Bilstein-Dämpfer und wurde zusätzlich versteift. So kann man die 570 PS des V6-Biturbo passend in die nächste Kurve werfen. Na, Blut geleckt? Hier kommen die Details!

Er ist der japanische Power-Bomber, aber das ist ja bereits seit acht Jahren bekannt. So lange ist der Nissan GT-R nun schon in Deutschland erhältlich. Zuletzt erfuhr die Sportskanone eines von vielen Facelifts und wurde wieder etwas perfekter – so die Entwickler. Jetzt legt Nissan eins drauf und macht den japanischen Kult-Sportwagen fit für die Piste. Als Nissan GT-R Track Edition meint er es nun also richtig ernst.

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HONDA NSX CURVA RED

Ein Satz mit X – Honda NSX

HONDA NSX CURVA RED
Flache Flunder: Der neue Honda NSX ist gerade einmal 1,21 m hoch

15 Jahre lang baute Honda den NSX der ersten Generation: Von 1990 bis 2005 konnte man die japanische Flunder kaufen, die hierzulande ein Schattendasein fristete. Zu klein im Innenraum, zu exotisch und zu teuer. Verständlich, leistete der erste NSX aus seinem 3.0 bzw 3.2 Litern großen V6-Motor zwischen 280 und 300 PS, war aber dennoch der der teuerste japanische Seriensportwagen aller Zeiten. Da bot die Konkurrenz seinerzeit schon mehr. Aber im Herbst steht die zweite Generation im Handel und will zumindest bei der Leistung nichts mehr anbrennen lassen.

507 + 48 + 37 + 37 = ? Wer jetzt auf 629 kommt, hat in Mathe zwar gut aufgepasst, liegt aber dennoch falsch. Zur Aufklärung: Der neue Honda NSX verfügt über einen 3,5 Liter V6-Biturbomotor, der mit seinen 507 PS schon kein Kind von Traurigkeit sein dürft. Hinzu kommen aber noch drei Elektromotoren, die einmal 48 und zweimal 37 PS leisten. Macht eine Systemleistung von 581 PS. Nicht ganz der eingangs errechnete Wert, aber dennoch eine Ansage und auf einem Niveau mit einem Porsche 911 Turbo S. Nur, dass dieser kein Hybrid ist und auch keine 698 Nm an maximalen Gesamtdrehmoment liefert.

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Weltpremiere: AM-RB 001 – Das Hypercar von Aston Martin und Red Bull

Weltpremiere: AM-RB 001 - Das Hypercar von Aston Martin und Red Bull

AM-RB 001! Aston Martin und Red Bull Racing haben soeben in England das Produkt einer einzigartigen Innovationspartnerschaft zwischen der britischen Luxusmarke und dem Red Bull Formel 1 Team vorgestellt:

Wir schreiben das Jahr 2016. Alle reden von Downsizing, Elektroantrieb, automatisierte Fahr- und Sicherheitsfunktionen… und dann gibt es noch diejenigen die anders sind, die Benzin im Blut haben und die im Jahr 2018, also erst in zwei Jahren, noch einen freisaugenden V12 auf die Straße bringen wollen und darum eine Karosserie bauen, die dabei so rattenscharf aussieht, dass ich lieber heute als morgen das Geschoss fahren möchte. Streng limitiert auf maximal 150 Fahrzeuge wird unsere Umwelt das schon verkraften, da bin ich mir ziemlich sicher. Vermutlich ist die Chance auf einen Lottogewinn höher, als die Chance einen AM-RB 001 mal in freier Wildbahn zu erwischen.

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Weltpremiere: Mercedes AMG GTR | Fotos & Fakten

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„Von der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt direkt auf die Straße…“ das verspricht uns Mercedes-AMG vom neuen Mercedes-AMG GTR und wenn ein Fahrzeug einen Großteil seiner Entwicklungszeit in der „Grünen Hölle“, also auf dem Nürburgring verbracht hat, dann glaube ich das ungesehen. Vor einen paar Tagen hatte ich euch schon den Teaser zum Mercedes-AMG GTR gezeigt, nun gibt es endlich die Bilder und vor allem weitere Fakten zum Überflieger von Mercedes-Benz / Mercedes-AMG!

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Toyota GT86 – Wo bleibt die Leistung?

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Am Heck guck´weg: Beim Heckspoiler scheiden sich die Geister

Toyota – eine Marke, bei der zwei Herzen in der Brust schlagen. Zum einen steht wohl keine Marke so sehr für die Elektromobilität und die nachhaltige Fortbewegung, wie die Japaner. Doch, Le Mans zeigt es, auch der Motorsport und der Fahrspaß dürfen nicht zu kurz kommen. Dafür gibt es den Toyota GT86 im Portfolio, der gerade ein dezentes Lifting bekam. Damit soll er mehr denn je ein reinrassiger Sportwagen sein und nach der Überarbeitung noch dynamischer vorfahren. Für den Basispreis von 29.990 Euro bekommt man zudem mehr Ausstattung und ein Plus an Komfort.

Toyota spricht von einem attraktivem Design, das den Toyota GT86 ziert und durch das Facelift noch weiter verfeinert wurde. Das mag sein. Eine Vollausstattung mit LED-Leuchtmitteln – für die Haupt- und Nebelscheinwerfer genauso wie für das Tagfahrlicht und die Rückleuchten – und angepasste Stoßfänger können diese Aussage bekräftigen. Aber der Graus kommt für mich am Heck: Die grundsätzlich attraktiv gestaltete Rückansicht wird auch nach dem Facelift von einem seltsamen Heckspoiler verunstaltet. Warum? Es gibt genügend andere Lösungen, die wesentlich ansehnlicher sind.

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Alfa Romeo 4C Speciale – Furore Sportivo

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Der Alfa 4C Innenraum – allerdings nicht als „Speciale“

Was haben wir nicht gezittert und gebangt. Alfa, die italienische Marke – nach Ferrari und Lamborghini – die so viel Emotion, Sportsgeist und Design bietet, wie sonst kaum eine zweite. So kamen Ende der 1990er Jahre der 147 und der 156 und brachten neuen Schwung ins Portfolio. Qualitativ dem Ruf von Alfa gerecht werdend, spiegelten sie dennoch das sportliche Markenimage wider und waren äußerst attraktiv. Die Nachfolger, die Giulietta und der 159 waren etwas glückloser, aber nicht weniger hübsch. Dennoch verwässerte das Blut und die Absatzzahlen sanken. Was Alfa fehlte, war ein reinrassiger Sportler, der der Welt zeigt, was eine Harke ist und was die Italiener auszeichnet. Damit war der 4C geboren – ein Gedicht von Auto. Sowohl optisch, wie auch fahrdynamisch ein wahrer Leckerbissen, der jedoch rar gesät ist, schließlich werden pro Jahr nur 3.500 Stück hergestellt, von denen nur 1.000 Fahreuge nach Europa geliefert werden. Jetzt bringen die Italiener ein Sondermodell des Cabriolets auf den Markt, den Alfa Romeo 4c Speciale.

Nicht, dass der sportlichste aller aktuellen Alfa ohnehin schon limitiert wäre – von etwas anderem kann man nicht sprechen, wenn nur 3.500 Stück im Jahr verteilt werden. So kommt der Alfa Romeo 4C Speciale in einer noch viel homöopathischeren Dosis: 30 Stück vom übersportlichen Cabrio wird es nur geben.

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Teaser: Mercedes-AMG GTR

Mercedes-AMG GTR

Am 24.06.2016 werde ich dank einer Einladung von Mercedes-Benz in Goodwood sein. Dort findet das Festival of Speed statt und gleichzeitig auch die Premiere vom neuen Mercedes-Benz GTR. Die leistungsgesteigerte Version vom Mercedes-AMG GT. Ich erinnere mich gerne zurück, es war damals gar keine Liebe auf den ersten Blick, aber nach der ersten Probefahrt hat er mich in seinen Bann gezogen.

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Facelift: Der Nissan GT-R ist tot, lang lebe der Nissan GT-R

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Aus jedem Blickwinkel brutel – der Nissan GT-R

Es ist das Facelift des Facelifts, des Facelifts, des Face… Um es auf den Punkt zu bringen: Kein anderes Modell bei Nissan hat bereits so viele Modellpflegen bzw. Detailanpassungen erfahren, wie der Nissan GT-R. Dabei tat sich äußerlich nicht viel, was die Erkennung des neuesten Modelljahrs umso schwieriger gestaltet. Doch unter dem Blech justierten die Ingenieure nach und holten nochmals ein paar PS und Newtonmeter aus dem 3.8 Liter Sechszylinder mit doppelter Turboaufladung heraus.

Er gilt als japanischer Supersportler und als das asiatische Sportgerät schlechthin – der Nissan GT-R. Seit Generationen ist der „Godzilla“ eine Ikone unter den Sportwagen und in Tunerhänden nicht selten bis über 1.000 PS stark. So bunt treibt es Nissan natürlich nicht, verpasst dem kantigen Sportler aber eine Leistungssteigerung von 550 auf 570 PS, während das Drehmoment sehr moderat von 632 auf 637 Nm ansteigt. Zudem wurde das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe optimiert, eine neue Radaufhängungen installiert und die Karosseriestruktur versteift – alles schön und gut, aber davon bekommt man wenig mit. Die Leistungssteigerung dürften die wenigsten Nissan GT-R Fahrer bemerken. Eher schon, dass Nissan neuerdings eine Titan-Abgasanlage unter seinen Boliden schraubt – und zwar als Serienausstattung. Sie verfügt über eine Klappensteuerung und bietet einen sehr beeindruckenden Klang in hohen Drehzahlbereichen.

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BMW M3 „30 Jahre M3“ – Willkommen im Club

Gegen das Vergessen: Signet mit Alters-Hinweis
Gegen das Vergessen: Signet mit Alters-Hinweis

„Es kann nur einen geben!“ … ja ja, das ist ein Zitat aus einem 30 Jahre alten Film, den ihr wahrscheinlich nicht mehr kennen werdet. Damals, als Christopher Lambert noch ein Action-Star war, ging es im Film hoch her und… ach, was erzähle ich. Ich schweife ab. Das hier sollt eine geistreiche Einleitung zu einem atemberaubenden Fahrzeug werden – naja, hätte ja klappen können. Der BMW M3 ist also dreißig – genau, wie der Pseudo-Fantasy-Streifen und anderes Gutes, wie etwa der bescheidene Autor dieser Zeilen. Ihr wollt Zahlen, Daten, Fakten? Ganz ruhig: In dem Alter, in dem der BMW M3 und ich uns befinden, geht man es etwas entspannter an. Oder?

Von wegen entspannt: Der BMW M3 galt seinerzeit – also 1986, als er zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte – als Renntourenwagen für die Straße und hatte mit Ruhe so viel gemein, wie Helmut Kohl mit Claudia Schiffer. Dieser Habitus zog sich vom E30 mit vier Zylindern, über den E36 mit anfänglich 286 PS und den E46 bis hin zum E90 mit V8 und schließlich zum aktuellen F30. Dabei war jede Baureihe ein Highlight für sich. Klassischerweise bedienten sich der E36 und sein Nachfolger einem Reihensechszylinder. Letzteres Aggregat drehte bis über 8.200 Touren und war mehrfach „Engine of the Year“. Für mich besonders reizvoll war aber immer die Baureihe E90 – die letzte mit dem E im internen Namen. 420 PS aus einem hoch drehenden Achtender, der so viele Stimmlagen beherrschte, wie sonst kaum ein Aggregat. Doch dieser Motor spaltete nicht nur die Fangemeinschaft, er viel auch dem Downsizing zum Opfer, sodass der aktuelle M3 (bzw. M4) wieder auf sechs in reihe bauende Zylinder vertraut.

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2017 Nissan GT-R Nismo – Beautiful Beast!

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Der Nissan GT-R Nismo – Godzilla, Beast, Linke-Spur-Freiräumer. Für mich der Traumwagen aus Japan der auch bei den Autoquartett-Werten überzeugt, auch wenn das Nissan / Nismo selbst gar nicht so wichtig ist, die sprechen nämlich ganz gerne vom Gesamtpaket. 0-100 km/h innerhalb von 2,7 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h. Das klingt nach zweisitzigem Supersportwagen, oder? Der Nissan GT-R Nismo bietet aber Platz für vier Personen, 315 Liter Gepäck und auch die anderen Werte wissen zu überzeugen.

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Audi R8 Coupé V10 plus: „selection 24h“

Audi R8 V10 Plus „selection 24” – Ein rares Gut

Audi R8 Coupé V10 plus: „selection 24h“

Die Ingolstädter präsentieren beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring eine Sonderedition ihres Sportwagens und legen damit eine Hommage an den Audi R8 LMS auf. Das limitierte Sondermodell soll mit seiner Tricolor-Lackierung an die insgesamt 323 Siege bei internationalen, sowie nationalen Rennen erinnern, die Audi seit 2009 einfahren konnte. Passend zum 24-Stunden-Rennen haben die Ingolstädter auch nur 24 Exemplare des Boliden aus den Werkshallen fahren lassen.

Als Basis die ein Audi R8 V10 Plus, der mit seinem laut kreischenden Zehnzylinder für Gänsehaut sorgt, wie es fast nur diese Motoren-Art kann. Seine 5,2 Liter Hubraum erinnern nicht zufällig an die Lamborghini-Aggregate und die 610 PS holen ihn in Regionen, die denen eines echten italienischen Sportwagens in nichts nachstehen. So beschleunigt der rassige Ingolstädter in 3,2 Sekunden auf 100 km/h und ist bis zu 330 Stundenkilometer schnell. Damit ist er nicht nur der zügigste Serien-Audi aller Zeiten, sondern auch der stärkste.

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BMW feiert den 30. Geburtstag des M3 mit dem Sondermodell BMW M4 GTS

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Es mag vielleicht ein wenig kontrovers klingen, dass der M4 den Geburtstag des M3 feiert, aber das Coupé ist nun mal der Nachfahre des legendären Renntourenwagens für die Straßen – Nomenklatur hin oder her. Dafür stecken die Bayern der „M GmbH“ allerhand gute Zutaten in den BMW M4 GTS und machen ihm richtig Beine. Ein Blick auf die Details.

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Porsche 911 Turbo S Fahrbericht (991-II)

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Wie man es unserem Fahrbericht zum neuen Porsche 911 Turbo Cabrio schon angemerkt hat: Wir waren schwer begeistert vom Stuttgarter. Aber wir haben auch festgehalten, dass es noch eine Stufe höher, schneller und explosionsartiger geht. Dieses Feld deckt der Porsche 911 Turbo S ab. Er bietet mit seinen 580 Zuffenhausener PS 40 mehr, als die Variante ohne S. 750 Nm und eine nochmal bessere Beschleunigung machen ihn endgültig zum Katapult in die Glückseligkeit. Allerdings muss man für diesen Boliden, wie man es von Porsche gewohnt ist, durchaus solvent sein. Wir haben den weißen Blitz auf der Rennstrecke Kyalami in Südafrika artgerecht bewegt, ihn aber auch durch die schier unendlichen Weiten des traumhaft schönen Landes gescheucht. Einen besseren GT kann es nicht geben. Warum das so ist, beleuchten wir im Detail.

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Porsche 911 Turbo Cabrio Fahrbericht – Offen-barung

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Supersportler? Da gibt es einige. McLaren 650S, Ferrari 488 und so weiter. Alle auf Augenhöhe mit dem Porsche 911 Turbo. Ok, vielleicht haben diese beiden eine Hand voll mehr Pferde unter ihren Hauben, aber Porsche-PS zählen bekanntlich doppelt. Wenn man jetzt noch die Supersportler-Cabrios betrachtet, wird die Zahl der Konkurrenten noch etwas geringer. Gut, die beiden Genannten gibt es auch ohne Dach, zugegeben. Aber keiner von Ihnen hat Allradantrieb. Keiner von ihnen hat diesen perfekten Grip auf der Hinterachse, der bei Traktionsverlust durch die Vorderachse ergänzt wird. Keiner von ihnen hat einen Turbolader mit variabler Turbinen-Geometrie. Keiner der beiden kommt so nah an die Perfektion, wie es nur des Porsche 911 Turbo Cabrio kann.

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