Audi Q5 Spotlight: Cockpit und Infotainment

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Man kennt und erwartet es fast schon von Audi: Innenräume, die einer modernen und sehr hochwertig verarbeiteten Wohlfühl-Lounge gleichen. Natürlich bricht der neue Audi Q5 nicht mit dieser Tradition und zeigt ein Cockpit, das nicht nur mit toller Verarbeitung und Materialien allererster Güte glänzt, sondern auch sehr luftig wirkt. Kein Wunder, wurden die Abmessungen gegenüber dem Vorgänger gestreckt, sodass nicht nur der Eindruck von mehr Platz entsteht, sondern auch tatsächlich mehr Bewegungsfreiheit in alle Richtungen bereitsteht.

Innenraumdesign – Ein luftiges Cockpit

Das Cockpit des neuen Audi Q5 ist geprägt von horizontalen Linien, die das Interieur optisch Strecken und das Raumgefühl positiv beeinflussen. Durch die klaren, unaufgeregten Formen wirkt die Gestaltung gleichzeitig progressiv und elegant – ein gelungener Entwurf. Zudem – und so gehört es sich wohl für ein neues Modell – zogen neu gezeichnete Lenkräder in das Interieur, deren Pralltopf dank eines extrem kompakt gefalteten Airbags angenehm klein ausfällt. Nebenbei bemerkt: Alle Audi Q5 fahren mit einem Multiunktionslenkrad und drei Speichen vor – sehr ansehnlich. Auf Wunsch kann man aber beispielsweise ein Modell in Sportkontur mit unten abgeflachtem Kranz, Heizung oder Multifunktion Plus wählen.

Ein Platz zum Wohlfühlen: Das Cockpit des Audi Q5
Ein Platz zum Wohlfühlen: Das Cockpit des Audi Q5

Wie man sich bettet, so liegt man

Vollkommen neu entwickelt wurden auch die Sitze des Audi Q5. Prämisse war bei ihnen ein strenger Leichtbau. So wurden für ihren Unterbau hochfeste Stähle verbaut, die das Gewicht verringern. Die Fondsitzbank ist sogar mit Komponenten aus Magnesium ausgerüstet. Neben den Standard-Sitzen kann man auch Sportsitze bestellten, die natürlich mit stark konturierten Wangen aufwarten. Im Schulterbereich sind sie aus drei Segmenten zusammengesetzt und bieten einen zuverlässigen Halt. Langbeinige werden sich über das bei ihnen serienmäßig ausziehbare Sitzkissen freuen. Als Optionen stehen für die Sitze eine Sitzheizung, ebenfalls für die Rücksitze, eine elektrische Einstellung mit oder ohne Memory-Funktion vorn und eine dreistufige Belüftung parat.

Natürlich ist das Cockpit des Ingolstädters nicht nur schön anzusehen, sondern glänzt auch mit praktischem Nutzen. So finden sich hier zahlreiche Ablagefächer, die durch das optionale Ablage- und Gepäckraumpaket noch ausgeweitet werden können. Praktisch ist auch, dass sich die Rücksitzlehne im Verhältnis 40:20:40 vorklappen lässt, was den Transport von langen Gegenständen erleichtert. Auf Wunsch lässt sich die Rücksitzbank zudem um zwölf Zentimeter verschiebbar und ihre Lehnen in der Neigung justieren.

Hier im Bild: Die Rücksitz mit optionalem Ablagen- und Gepäckraumpaket
Hier im Bild: Die Rücksitz mit optionalem Ablagen- und Gepäckraumpaket

Verarbeitungsqualität auf gewohnt hohem Audi-Niveau

Wie hoch der Qualitätsstandard im Interieur ist, zeigen die mit höchster Sorgfalt ausgewählten Materialien. Alle Dekorleisten sind spielfrei eingepasst und werden von schmalen, parallel verlaufenden Fugen ergänzt. Die Wertigkeit des Innenraums spürt man zudem daran, wie satt alle Tasten rasten. Ihr leises Klicken ist der Klang der Audi-Perfektion – wie es aus Ingolstadt heißt. Den letzten Schliff am Wohlfühl-Ambiente besorgen verschiedene LED-Lichtstimmungen und illuminierte Türverkleidungen. Über das MMI sind 30 verschiedene Farbtöne und individuelle Einstellung von verschiedenen Lichtzonen optional mit dem Ambiente Lichpaket wählbar – damit wird der Audi Q5 zum wahren Wellness-Tempel.

Für die richtige Wohlfühl-Stimmung sind aber auch die neue Farben im Interieur verantwortlich, die mehr Raum für Individualität schaffen. Hinzu kommen verschiedene Design-Linien und Bezugsstoffe. Mein persönliches Highlight sind die Sitzbezüge in Nougatbraun, die sehr edel wirken. Insgesamt hat man die Wahl zwischen verschiedenen Sitzbezügen in Stoffausführung oder verschiedenen Kombinationen aus Leder Kunstleder, Alcantara oder einer Vollleder-Polsterung in Leder Milano oder Feinnappa. Für den letzten Schliff sorgen hochwertig gearbeitete Kontrastnähte.

Bei der ansehnlichen Qualität steigt man gerne ein
Bei dieser ansehnlichen Qualität im Cockpit steigt man gerne ein

Vom Cockpit zum Kofferraum

Aber der Audi Q5 kann nicht nur nobel und edel sein, sondern auch richtig anpacken. Oder besser gesagt einpacken. Schließlich wartet sein Gepäckraum mit einem Minimum von 550 Litern Ladevolumen auf und legt auf den Vorgänger 10 Liter drauf. Wählt man die optionale Rücksitzbank plus, lassen sich die Rücksitze verschieben sodass sogar bis zu 610 Liter daraus werden. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen stehen sogar 1.550 Liter bereit. Und das Umklappen darf mit Fug und Recht als Kinderspiel bezeichnet werden, da nur zwei Handgriffe genügen. Betätigt man den Hebelzug, klappen die vorgespannten Fondlehnen von allein vor.

Dank der planen Seitenwände und der niedrigen Ladekante lässt sich das Gepäckabteil außerdem gut beladen. Und damit ungesichertes Ladegut der Vergangenheit angehören, lässt es sich über ein optionales Schienensystem passend verzurren. Zudem stehen optionale Spannbänder, Netze, Taschenhaken und eine 12-Volt-Steckdose in der Aufpreisliste. Wer seine Gartenabfälle gerne selbst zur Deponie bringt oder mal eine zusätzliche Pferdestärke an den Haken nehmen will, für den wird die optionale Anhängevorrichtung mit einer Anhängelast von bis zu 2.400 kg – je nach Motorisierung – interessant. Sie löst elektrisch aus und wird manuell vorgeklappt. Für die nötige Sicherheit sorgt eine Gespannstabilisierung, die das Aufschaukeln durch gezielte Bremseingriffe und Gegenlenkimpulse beruhigt.

Dieses Gepäck stellt keine Herausforderung für den Audi Q5 dar
Dieses Gepäck stellt keine Herausforderung für den Audi Q5 dar

Infotainment

Natürlich haben die Ingolstädter beim neuen Audi Q5 nicht nur optisch, sondern auch technisch Hand angelegt. So steht ein riesiges Infotainment-Angebot parat, das vom MMI Radio plus oder der MMI Navigation bis zur Navigation plus und zum Bang & Olufsen Sound System reicht. Dank der neuen Basis in Form des modularen Infotainmentbaukastens der zweiten Generation ist es nun möglich, Hardware in kurzen Abständen zu aktualisieren. So kann man schnell auf Neuerungen reagieren.

Serienmäßig bekommt jedes Audi Q5 Cockpit das MMI Radio plus spendiert. Das Einstiegsgerät bietet bereits einen 7-Zoll-Bildschirm und ein Fahrerinformationssytem. Zudem bekommt man ein CD-Laufwerk und acht Lautsprecher, einen SDXC-Kartenleser, eine Bluetooth-Schnittstelle sowie eine Telefon-Sprachbedienung und eine USB-Buchse mit Ladefunktion serienmäßig – so viel ist man in der Basis gar nicht mehr gewohnt.

Das kleine Navi bietet bereits viele Gimmicks

Begeisterung auch bei der Ausstattung des MMI Navigationssystems, das den Einstieg in den Routenführer darstellt. Hier ist ein zweiter Kartenleser genauso integriert, wie Karten in 3D oder ein Sprachdialogsystem, das bereits ganze Sätze verarbeiten kann. Darüber hinaus bietet es ein LTE/UMTS-Modul mit einer Downloadgeschwindigkeit von 100 Mbit/s. So können Beifahrer über den WLAN-Hotspot surfen und sich auf langen Fahrten die Zeit vertreiben. Daneben kann man über Audi connected Verkehrsinformationen über Google Earth beziehen oder sich Parkplatzinformationen heraussuchen lassen.

Bereits das Einstiegsnavigationssystem bietet eine Vielzahl nützlicher Gimmicks
Bereits das Einstiegsnavigationssystem bietet eine Vielzahl nützlicher Gimmicks

Ein weiteres Highlight ist die selbstlernende „persönliche Routenassistenz“. Das Navi lernt hier regelmäßig gefahrene Routen – sofern diese Funktion aktiviert wird – und verknüpft diese Info mit dem Abstellort und der Tageszeit. So lange das System aktiv ist, lernt es vom Kunden und gibt Vorschläge für eine optimierte Routenplanung, Berücksichtigt werden die drei wahrscheinlichsten Ziele – selbst, wenn die Routenführung nicht aktiviert ist. Dementsprechend wird dann vorgeschlagen das Navigationssystem zu aktivieren, um Verkehrsstörungen zu entgehen.

Das Top Navigationssystem hört auf den Namen MMI Navigation plus und ist mit dem MMI touch ausgerüstet – eine Touchpad, das die Eingabe von beispielsweise Adressdaten per Handschrift zulässt. Seine Menüs werden auf einem 8,3-Zoll-Bildschirm dargestellt, der eine Auflösung von 1.024 x 480 Pixeln bietet. Hinzu gesellt sich der Monitor des Fahrerinformationssystems, der 7-Zoll Bildschirmdiagonale aufweist. Abgerundet wird das Paket von einem DVD-Laufwerk, 10 GB-Flashspeicher und einer natürlichen Sprachbedienung.

Immer online mit Audi connect SIM

Audi connect SIM stellt das notwendiges Datenvolumen für die Audi connected Dienste parat und ist auf Wunsch ab Werk erhältlich. Es beinhaltet eine e-SIM, die fest verbaut ist und bietet Kunden, die häufig im europäischen Ausland unterwegs sind, viele Vorteile. Es greift bei Bedarf selbsttätig auf den jeweiligen Landes-Anbieter zu, sodass teure Roaming-Gebühren endlich Geschichte sind. Zusätzlich sind Datenpakete für den WLAN-Hotspot buchbar, wie etwa das Europa-Paket. Der Kauf der Daten-Pakete erfolgt über den Onlineshop des Audi-Partners Cubic Telecom und ist auch über den myAudi Accout erreichbar. Mit einer Freischaltung sind die Pakete zudem aus dem Auto buchbar.

Das MMI touch ist dem Top-Navigationssystem vorbehalten
Das MMI touch ist dem Top-Navigationssystem vorbehalten

Alternativ kann man aber auch eine eigene SIM nutzen, während zwei fest installierte SIM-Karten im besonders Crash-sicheren Bereich in jedem Audi Q5 vorhanden sind. Sie sind für die Dienste Audi connected Notruf & Service sowie für die myService Funktionen zuständig und ermöglichen einen Notruf oder die Verständigung des Online-Pannenrufs. Zudem erreicht man über sie den Audi Schadensservice oder arrangiert einen Audi Servicetermin. Diese SIMs sind für zehn Jahre gebührenfrei.

Ohne Remote-Funktion geht es heute nicht mehr

Und da wir schon bei der Vernetzung sind: Natürlich muss man das Cockpit des Audi Q5 nicht mehr entern, um den Stand des Tanks zu überprüfen. Dafür gibt es die Remote-Services Audi connected und den myCar Manager. Per Smartphone kann man das Fahrzeug nicht nur ver- oder entriegeln, sondern auch die Standheizung steuern, den Fahrzeugstatus abfragen oder sich über die Parkposition erkundigen. Bei einem Diebstahl wird man sofort über eine Push-Benachrichtigung alarmiert.

Realisiert werden diese Dienste über die MMI connected App, die man kostenlos herunterladen kann. Sie bietet eine Vielseitigkeit, die verblüfft. So kann man mit der App beispielsweise über 3.000 Internet-Radios empfangen, hat Zugriff auf die Smartphone-Mediathek oder kann die Online-Media-Streaming-Dienste Napster und Aupeo! nutzen. Zudem ermöglicht die App die Einbindung des Smartphone-Kalenders ins Cockpit. Hier lassen sich alle Smartphone-Termine ins Auto übertragen und beispielsweise die Navigation darauf abstimmen. Vorsprung durch Technik eben!

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutschen Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen oder im Internet unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Audi Q5 2.0 TFSI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3, außerorts 6,3 – 5,9, kombiniert 7,1 – 6,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 162 – 154 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,2, außerorts 4,4 – 4,0, kombiniert 4,8 – 4,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 127 – 117 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI Quattro: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,3, außerorts 5,0 – 4,7, kombiniert 5,2 – 4,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136 – 129 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 3.0 TDI: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

 

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Audi Q5 Spotlight: Fahrerassistenzsysteme und Fahrwerk

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Der neue Audi Q5 wurde kürzlich vorgestellt. Und was erwartet man von einem neuen Modell, gerade aus Ingolstadt? Genau: Viele Fahrerassistenzsysteme, die das Fahren komfortabler, sicherer und einfacher machen. Gegenüber dem Vorgänger wurden diese fast durchgängig neu konstruiert oder grundlegend weiterentwickelt. Einiges im Angebot ist Serie, anderes ist optional einzeln oder in Paketen erhältlich. Wollen wir doch mal einen Blick auf die einzelnen Assistenten und auch auf das Fahrwerk werfen.

Serienmäßige Assistenten

Über Stock und Stein: Der Audi Q5 ist mit quattro gut gerüstet
Über Stock und Stein: Der Audi Q5 ist dank quattro gut gerüstet

Schauen wir uns zunächst an, was serienmäßig im neun Audi Q5 steckt. Da wäre etwa das Audi pre sense city, das bis 85 km/h arbeitet. Mit diesem System wird die Straße observiert und auf Fußgänger und Fahrzeuge gecheckt. Diese Arbeit übernimmt eine Kamera hinter der Windschutzscheibe, die den Raum etwa 100 Meter vor dem Fahrzeug erfasst. Bei einer drohenden Kollision wird der Fahrer in verschiedenen Stufen gewarnt –  im Bedarf erfolgt eine Vollbremsung. Zudem werden in diesem Fall die Gurte elektrisch gestrafft sowie die Fenster und das Schiebedach geschlossen, was jedoch zum Audi “pre sense basic” oder “pre sense rear” gehört.

Ebenfalls serienmäßig ist ein Bremsassistent, der durch gezielte Bremsungen während des Unfalls unterstützt und so ein Schleudern verhindern soll, das weitere Kollisionen zur Folge haben könnte. Zudem fahren alle neuen Audi Q5 mit einer Pausenempfehlung vor, die warnt, wenn das System Anhaltspunkte für Unaufmerksamkeit erkennt.

Optional Fahrassistenzsysteme

Nächster Punkt: Die optionalen Fahrerassistenzsysteme. Da wäre beispielsweise die Adaptive cruise control (kurz: ACC), die zentraler Bestandteil des Assistenzpakets “Tour” ist, das zum Marktstart aber noch nicht verfügbar ist. Sie hält die Distanz zum Vordermann konstant und kann im Abstand in fünf Stufen reguliert werden. Sie nutzt die Signale der beiden Frontkameras und ist im vollen Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 250 km//h aktiv. Natürlich funktioniert das System nur mir der S tronic. Mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe kann man sich ab rund 30 km/h auf die adaptive cruise control verlassen.

Die Fahrassistenzsysteme machen den Q5 zum Kurven-Künstler
Die Fahrassistenzsysteme machen den Q5 zum Kurven-Künstler

Die Stop&Go-Funktion bietet hingen nur Audi Q5 mit Automatik. Hier ist ein Bremsen bis zum Stillstand möglich – sollte es die Fahrsituation erfordern. Auf Fahrerwunsch nimmt das System wieder Fahrt auf und kann auf gut ausgebauten Straßen vom Stauassistenten mit Lenkarbeit unterstützt werden. Das bis 65 km/h aktive Fahrerassistenzsystem operiert mittels Radar- und Ultraschallsensoren sowie mit der Frontkamera und orientiert sich an Fahrbahnmarkierungen und vorausfahrenden Fahrzeugen. Eine Neuerung, betrachtet man die Fahrerassistenzsysteme, stellt auch das Audi pre sense front dar. Es erweitert die Kollisionswarnung und automatische Bremswarnung von Audi pre sense city auf den  gesamten Geschwindigkeitsbereich bis 250 km/h und soll Auffahrunfälle bei hohem Tempo vermeiden. Es ist im Assistenzpaket Tour enthalten, das die Ingolstädter noch nachreichen.

Spritsparer: Der prädiktive Effizienzassistent

Ein wichtiges und spannendes Novum stellt sicherlich auch der prädiktive Effizienzassistent dar, der im Assistenzpaket Tour erhältlich sein wird. Allerdings ist dieser zwingend an ein Navigationssystem gekoppelt. Zusammen mit der adaptiven cruise control passt das System die Geschwindigkeit an die Situation oder Topographie, an Tempolimits und den vorausfahrenden Verkehr an. Ziel ist es, den Kraftstoffkonsum um bis zu 10 Prozent zu senken. Dabei greift der prädiktive Effizienzassistent auf Streckendaten der Navigation zurück und gibt dem Fahrer Hinweise, wann es beispielsweise sinnvoll sein könnte vom Gas zu gehen. Diese Hinweise erscheinen etwa vor Kurven oder Kreuzungen, vor Gefällen, Ortschaften oder Tempolimit. Die Einblendung erfolgt bereits bevor man die unübersichtliche Situation erblicken kann.

Hinzu gesellt sich der Audi active lane assist, der hilft, die Spur zu halten. Er arbeitet über die Frontkamera, die sich nach den Fahrbahnmarkierungen orientiert und unterstützt den Fahrer durch Lenkeingriffe. Allerdings muss man sich auch hier noch eine Weile gedulden, bis der Assistent bestellbar ist. Neu ist hingegen der Ausweichassistent: Er hilft dem Fahrer, wenn der Audi Q5 um ein Hindernis herumfahren muss und soll so Unfälle vermeiden. Das Fahrzeug findet im Fall der Fälle blitzschnell eine optimale Ausweichspur und bezieht den Abstand, die Breite und den Versatz des vorausfahrenden Fahrzeugs mit ein. Unterstützt wird dieses Fahrerassistenzsystem vom Abbiegeassistenten. Jener überwacht beim Linksabbiegen zwischen 2 und 10 km/h den Gegenverkehr und kann den Q5 im Ernstfall in der geeigneten Fahrspur zum Bremsen bringen. Aktiviert wird er über den Blinker.

Die Hinweise der Verkehrsschilderkennung werden im Head-Up Display dargestellt
Die Hinweise der Verkehrsschilderkennung werden im Head-Up Display dargestellt

Die bekannte, kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung hilft dabei, Knöllchen für das zu schnelle Fahren zu bekommen. Sie ist ausschließlich mit einem Navigationssystem erhältlich und blendet Verkehrszeichen, egal ob digital oder analog, über das Head-Up Display oder den MMI-Monitor ein.

Assistenzpaket Stadt

Herzstück der Fahrerassistenzsysteme im Paket “Stadt” ist der Spurwechselassistent, der auch einzeln erhältlich ist. Ab 15 km/h nutzt er die Heck-Radarsensoren, die rund 70 m weit messen. Erkennen diese die Annäherung eines schnell fahrenden Fahrzeugs oder einen Verkehrsteilnehmer im toten Winkel, leuchtet eine Warn-LED im jeweiligen Außenspiegel auf. Außerdem beinhaltet das Paket den pre rear assist, der bei einem drohenden Heckaufprall präventive Schutzmaßnahmen einleitet. Er ist immer aktiv, ausgenommen im Anhängerbetrieb. Zwar bekannt, aber immer wieder nützlich: Der Querverkehrswarner. Er alarmiert den Fahrer beim rückwärtigen Rangieren vor Fahrzeugen, deren Annähern kritisch bewertet wird.

Nicht nur für Kinder eine gute Sache: Der Ausstiegswarner. Dieses neue Assistenzsystem wird nach dem Anhalten aktiv und nutzt die Heckradarsensoren. Nähert sich ein Fahrzeug oder ein Radfahrer von hinten, warnt das System davor die Tür zu öffnen und zeigt die Gefahrensituation über die Warn-LED in den Türgriffen an.

Bügelt selbst die fiesesten Verwerfungen weg: Die Adaptive Air-Suspension
Bügelt selbst die fiesesten Verwerfungen weg: Die Adaptive Air-Suspension

Das Fahrwerk

Mit den neuen Fahrwerken, egal ob S-Line Sportfahrwerk, dem Serien-Fahrwerk oder der Luftfederung, will der neue Audi Q5 sportlich, komfortabel und effizient gleichzeitig sein. Dabei hilft es sicherlich auch, dass die Komponenten gegenüber dem Vorgänger leichter geworden sind. Zudem sind die Vorder- und Hinterachse in Fünflenker-Bauweise konstruiert, womit sich Quer- und Längskräfte gut verarbeiten lassen. Bei der Bodenfreiheit stehen mit dem Standard-Fahrwerk 208 mm bereit. Nicht unwichtig für den Gelände-Einsatz: Die Böschungswinkel von 25 bzw. 27 Grad sowie der Rampenwinkel von 17 Grad.

Auch die elektromechanische Servolenkung, ein Bestandteil des Fahrwerks, ist eng in die Fahrerassistenzsysteme eingebunden. Durch ihren elektromechanischen Antrieb ist sie effizienter als ihr hydraulisches Pendant und ermöglicht einen präziseren Fahrbahnkontakt. Mit zunehmender Geschwindigkeit reduziert sich die Servounterstützung für einen stabileren Geradeauslauf. Optional gibt es noch die Dynamiklenkung, die aber nur für Audi Q5 mit Automatik-Getriebe vorgesehen ist. Sie variiert die Übersetzung abhängig vom gefahrenen Tempo und Lenkwinkel.

Quattro-exklusiv: Das Fahrwerk mit Dämpferregelung

Trotz vieler Systeme bleibt der Innenraum angenehm klar
Trotz vieler Systeme bleibt der Innenraum angenehm klar

Den quattro-Modellen exklusiv vorbehalten ist das optionale Fahrwerk mit Dämpferregelung. Es arbeitet mit elektromagnetisch betätigten Ventile in den Dämpferkolben und verändert die Durchflussquerschnitte für die Hydraulikflüssigkeit. Die Regelung erfolgt je nach Bedarf oder über das Audi drive select. Hier ist die Dämpferregelung dann auf eigenen Wunsch abstimmbar. Sie unterliegt zusammen mit der Dynamiklenkung und dem ebenfalls optionalen Sportdifferential dem Audi drive select. In seiner Grundkonfiguration greift es auf die Drosselklappe, die Automatik, die Lenkung und die Klimatisierung zu und kann in die Modi Comfort, auto, dynamic, efficiency und allroad gesetzt werden. Zusammen mit dem MMI-Navi bekommt man noch den Modus individual dazu.

Zu guter Letzt sollten wir die Adaptive Air-Suspension nicht vergessen. Die Luftfederung mit Dämpferregelung arbeitet mit Vorderachs-Federbeinen, deren Stoßdämpfer von Luftfedern umschlossen sind. An der Hinterachse sind sie getrennt voneinander angebracht. Über einen Kompressor wird Luft in einen Druckspeicher gepresst, der in den meisten Situationen die Luftfederbälge speist.

Auf und ab mit der Adaptive Air-Suspension

So kann das Luftfahrwerk nicht nur eine Niveauregulierung bieten, sondern die Karosserie für verschiedene Aufgaben anheben oder absenken. Dabei liegt die Karosserie des Audi Q5 grundsätzlich 22 mm tiefer, als die Varianten mit Stahlfederung. Im Modus lift/offroad (bis 35 km/h) liegt der Aufbau 45 mm über dem Normal-Level, während es im Allroad-Modus 25 mm sind. Im Dynamic-Modus liegt der Q5 schließlich 15 mm tiefer. Ab 120 km/h erfolgt in den anderen Fahrmodi grundsätzlich eine automatische Absenkung. Kombinieren lässt sich das alles mit verschiedenen Rädern im Format von 17- bis 21 Zoll. Hinter ihnen versteckt sich – je nach Motorisierung – eine 16- oder 17-Zoll große Festsattelbremsen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutschen Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen oder im Internet unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Audi Q5 2.0 TFSI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3, außerorts 6,3 – 5,9, kombiniert 7,1 – 6,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 162 – 154 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,2, außerorts 4,4 – 4,0, kombiniert 4,8 – 4,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 127 – 117 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI Quattro: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,3, außerorts 5,0 – 4,7, kombiniert 5,2 – 4,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136 – 129 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 3.0 TDI: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

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Rückblick: Eine Dekade Nissan Qashqai

Wie alles begann: Der Nissan Qashqai der ersten Generation

Heute wollen wir uns mal den Nissan Qashqai genauer ansehen. Oder besser gesagt seine Erfolgsgeschichte. Schließlich wird der SUV-Crossover seit exakt zehn Jahren gebaut. Entworfen und gestartet als Sondermodell, kann man Nissan nur zum Erfolg beglückwünschen, da bis Ende 2016 über 3,3 Millionen Exemplare Weltweite einen Abnehmer fanden.

2,3 Millionen Nissan Qashqai allein in Europa

Er ist das meistverkaufte Fahrzeug seiner Klasse in Europa – sage und schreibe 2,3 Millionen Fahrzeuge setzten die Japaner auf dem alten Kontinent vom Nissan Qashqai ab. Ursprünglich wurde das SUV auf den Namen “Stadtnomade” getauft und gilt als Nachfolger des Almera, der in Europa auf wenig Zuspruch traf – dabei war er ein solider Zeitgenosse. 2007 war es dann soweit: Der Crossover kam auf den Markt und hört seit dem auf den Namen Qashqai.

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Seat Ateca bei der Seat Snow Experience

Quertreiber: Der Ateca machte viel Spaß im Schnee

Er ist der Star bei der Seat Snow Experience: Die Rede kann nur vom Allradler Seat Ateca sein. Mit ihm hatten die Seat Markenbotschafter die Chance, ihr Können bei Schnee und Eis zu testen. Im verschneiten Tirol setzten sie den Seat Ateca einem ausgiebigen Winter-Härtetest aus und genossen die Quertreiberei. Mit von der Partie waren neben Janina Uhse, Laura Wontorra, David Kross und Tom Beck natürlich zwei waschechte Rennfahrer: Jordie Gené und Sebastian Stahl. Sie gaben in der Gegend rund um Innsbruck wichtige Hinweise.

Was kennzeichnet ein SUV vor allem? Ihre Fähigkeit, der Begleiter für einen aktiven Lebensstil zu sein. Schnee und Eis gehören natürlich ebenso dazu, wie die Fahrt zu viert oder der Transport von Umzugskartons oder Moutainbikes. Doch die widrigen Bedingungen durch die weiße Pracht sind zwar nicht in jedem Winter zu süpren, dennoch fühlten sich die Prominenten im Ateca sehr wohl, schließlich bietet der Atace einen ausgeklügelten Allradantrieb, mit dem er auf diesem Terrain bestens gerüstet ist.

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Das große Audi Q5 Spezial – Alle wichtigen Fakten und Daten zum Erfolgs-SUV

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Geschaffen für nahezu jede Landschaft. Der neue Audi Q5 zeigt auch Größe: Der Audi Q5 überzeugt mit einem großzügigen Raumangebot und praktischen Lade- und Verstaumöglichkeiten. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 550 und 610 Liter, legt man die Rücksitze um, dann kann das Kofferraumvolumen vom Audi Q5 auf 1.550 Liter vergrößert werden. Viel Platz für Passagiere und Gepäck und auch ansonsten großartig? Wir stellen den Audi Q5 hier auf rad-ab.com in unserem großen Audi Q5 Spezial etwas detaillierter vor. Die ersten beiden Beiträge sind bereits online, die weiteren folgen jeweils Mittwochs.


Im ersten Beitrag findet ihr eine allgemeine Vorstellung des neuen Audi Q5 mit einem klaren Fokus auf das neue Design. Einzelne Features vom neuen Audi Q5 haben wir auch schon einmal grob skizziert, diese werden aber in weiteren Beiträgen noch einmal detailliert vorgestellt: Audi Q5 Design

Im zweiten Beitrag des Audi Q5 Spezials geht es um die Motoren und um die Kraftübertragung. Wir stellen die zum Marktstart des neuen Audi Q5 zur Verfügung stehenden Motoren kurz vor, thematisieren den neu entwickelten Antriebsstrang vom Audi Q5 und geben einen kleinen Ausblick auf die kommenden Antriebe. Bereit für nahezu jeden Untergrund – und die Herausforderungen der Zukunft: Entdecken Sie den Allradantrieb quattro, der in den Vierzylinder-Modellen Effizienz und Sicherheit dank der neuen ultra-Technologie verbindet. Die optionale adaptive air suspension passt gleichzeitig die Dämpferkräfte jedes einzelnen Rades an Terrain und Fahrstil an: Audi Q5 Motoren

Im dritten Audi Q5 Spezial Beitrag dreht sich alles um die Themen Fahrerassistenzsysteme und Fahrwerk! Wir stellen die Assistenzsysteme vor und legen einen weiteren Fokus auf das neue Fahrwerk vom Audi Q5.

Das neue Audi Q5 Cockpit und das Infotainment vom neuen Audi Q5 spielen die Hauptrolle im abschließenden und vierten Beitrag vom Audi Q5 Spezial. Hier beleuchten wir die neuen Features des Infotainment-Bereichs, gehen auf das virtual cockpit ein, welches erstmals im Q5 erhältlich ist und zeigen euch das Armaturenbrett. Mit dem optionalen Audi virtual cockpit wird der technische Fortschritt sichtbar. Das volldigitale Kombiinstrument mit hochauflösendem 12,3-Zoll-Display bildet viele fahrerrelevante Informationen ab ohne den Fahrer von seiner eigentlichen Fahraufgabe abzulenken.

Ganz gleich, ob es um Komfort, Stil oder Dynamik geht: Der Audi Q5 überzeugt vom ersten Moment an, wir empfehlen, sich bei einer Probefahrt einfach mal selbst zu überzeugen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutschen Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen oder im Internet unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Audi Q5 2.0 TFSI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3, außerorts 6,3 – 5,9, kombiniert 7,1 – 6,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 162 – 154 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,2, außerorts 4,4 – 4,0, kombiniert 4,8 – 4,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 127 – 117 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI Quattro: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,3, außerorts 5,0 – 4,7, kombiniert 5,2 – 4,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136 – 129 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 3.0 TDI: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

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Die Audi Q5 Antriebe – Herzensangelegenheit

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Nachdem wir den neuen Audi Q5 nun allgemein vorgestellt haben, soll es hier um die Antriebe gehen. Zur Verfügung stehen vier Motoren, die eine Leistungspanne von 150 bis 252 PS abdecken und so gegenüber dem Vorgänger zulegen konnten. Während man auf den 286 PS starken 3.0 TDI noch warten muss, haben die Ingolstädter den besonders sportlichen Audi SQ5 bereits vorgestellt. Gleichzeitig will Audi die Verbräuche deutlich reduziert haben. Wir werfen einen genauen Blick auf die Audi Q5 Antriebe.

Eines haben die Aggregate allesamt gemein: Sie erfüllen die Euro 6-Abgasnorm. Dank AdBlue, das entweder in den 12 Liter fassenden Standardtank oder optional in einen doppelt so großen Tank eingefüllt wird, kann das Harnstoff-Gemisch die Abgase reinigen. Am besten ist natürlich, wenn möglichst wenig Abgase ausgestoßen werden: Dabei hilft das neue Start-Stopp-System, das den Motor bei Tempo von unter 7 km/h bereits deaktiviert.

Die Antriebe starten bei 150 PS


Den Einstieg in die saubere und sparsame Audi Q5 Welt gelingt mit dem 2.0 TDI mit 150 PS. Dank zweier Ausgleichswellen, einem Zylinderdrucksensor und der Common-Rail-Einspritzung läuft das Aggregat kultiviert. Für geringe Schadstoffemissionen sorgt neben der eben genannten AdBlue-Einspritzung auch eine Hoch- und Niederdruck-Abgasrückführung. Doch davon merkt der Fahrer wenig, eher schon von den kräftigen 320 Nm des Basisaggregats, die bereits bei 1.500 U/min anliegen. Darüber rangieren ein 2.0 TDI mit 163 und ein weiterer 2.0 TDI mit 190 PS, deren Verbräuche zwischen 4,9 und 5,3 Litern im Drittelmix liegen. Der Mittlere, der 2.0 TDI-Brüder spurtet in 8,9 Sekunden auf 100 km/h, während ihm die Variante mit 190 PS sogar noch eine Sekunde abnimmt. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen bei 211 bzw. 218 km/h. Richtig dynamisch wird es mit dem Audi SQ5 und seinen bärigen 354 PS.

Für noch nachdrücklicheren Schub wird der 3.0 TDI sorgen, sobald er verfügbar ist. Der Diesel wird 286 PS leisten und 620 Nm auf die Kurbelwelle stemmen, die zwischen 1.500 und 3.000 U/min parat stehen. Für seinen kultivierten Lauf und höchste Effizienz sorgen hier eine Ausgleichswelle im Zylinderkurbelgehäuse, der strikte Leichtbau, die verringerte Reibung an den Kolbenringen und -bolzen sowie eine variabel geregelte Ölpumpe. Außerdem verfügt der V6 über einen neuen Turbolader mit 2,3 bar Ladedruck und variabler Turbinengeometrie. Das Resultat sind eine verlustarme Strömung und eine spontane Gasannahme. So entnimmt die Niederdruck-Abgasrückführung die Abgase erst nach dem Partikelfilter und ermöglicht es, dass der Lader mit vollem Abgasmassenstrom angetrieben werden kann. Unter dem Strich zeigt sich mächtiger Diesel-Schub in allen Lebenslagen.

Kleiner Wahlhebel, große Wirkung: Die S tronic im Audi Q5

Einziger Benziner: Der 2.0 TFSI

Der 2.0 TFSI, ist das vorerst einzige Aggregat unter den Benzinern. Die Highlights des hochmodernen Aggregats sind der, in den Zylinderkopf integrierte, Abgaskrümmer sowie das elektrische Wastegate des Turboladers oder auch die duale Einspritzung. Das heißt, dass im Teillastbereich eine indirekte Saugrohreinspritzung die Direkteinspritzung ergänzt, sodass die Leistung gesteigert wird, während der Verbrauch sinkt. Mit seinen 252 PS sprintet der SUV in 6,3 Sekunden auf 100 km/h und schafft maximal 237 km/h – und wir sprechen hier von einem Vierzylinder. Mit seinen 370 Nm Drehmoment lässt es sich schaltfaul fahren, mit ein Verdienst des angegebenen Verbrauchs, der zwischen 6,8 und 7,2 Litern auf 100 km beziffert wird.

Bei den Getrieben hat man, je nachdem für welchen der Antriebe man sich entscheidet, die Wahl zwischen einem 6-Gang-Schaltgetriebe, der S tronic mit sieben Gängen oder einer achtstufigen tiptronic. So ist die Handschaltung dem 2.0 TDI vorbehalten, wobei die Varianten mit 163 und 190 PS ausschließlich mit der S tronic bestellt werden können. Dank durchbrochener Zahnräder, hohlgeformten Wellen und einer gewichtsoptimierten Kupplung sinkt das Gewicht um 16 kg gegenüber dem Vorgängergetriebe. Beim 2.0 TFSI ist die S tronic Standard.

Schaltgetriebe, S tronic und Achtstufen-tiptronic

Hinter dem Namen S tronic verbirgt sich ein Doppelkupplungsgetriebe, dessen zwei Kupplungen zwei voneinander unabhängige Teil-Getriebe bedienen. Beide sind permanent im Einsatz, aber nur eines ist mit dem Motor verbunden. So können Schaltvorgänge binnen Sekundenbruchteilen vollzogen – Audi spricht von Hundertsteln – und ein Fahren ohne Zugkraftunterbrechung gewährleistet werden.
Beim noch nicht erhältlichen 3.0 TDI wird hingegen eine Achtstufen-tipronic serienmäßig installiert, wie sie ebenfalls im Audi SQ5 erhältlich ist. Sie arbeitet durch ihre hohe Gangzahl weich und schnell und hält den Motor am idealen Lastpunkt. Durch einen drehzahladaptiven Tilger soll der V6-Diesel mit enorm niedrigen 850 U/min dahingleiten können, wenn kein Leistungseinsatz gefordert wird, sodass das Aggregat sehr sparsam mit dem Kraftstoff umgehen kann. Wie auch die anderen Getriebe, ist die tiptronic auf Start-Stopp-Betrieb ausgelegt. Allein der S tronic und der tiptronic vorbehalten ist hingegen ein Segelmodus, der zwischen 55 und 160 km/h beim weiteren Kraftstoffsparen hilft, indem er die Antriebe entkoppelt.

Allradantrieb – Quattro mit ultra TechnologieAudi-Q5-Rad-Ab.com (3)

 

Der 2.0 TDI mit 150 PS fährt als einziger Audi Q5 mit reinem Frontantrieb vor und kann auch optional nicht mit dem traditionellen quattro ausgerüstet werden. Alle anderen Motorisierungen fahren im Audi Q5 indes mit dem neuen quattro mit ultra Technologie vor. Der Antriebsstrang arbeitet prädikativ, was bedeutet, dass die Fahrzeugtechnik vollkommen miteinander vernetzt ist und in Millisekunden entsprechende Daten wie den Lenkwinkel, die Quer- und Längsbeschleunigung sowie das Motormoment auswertet.

Bei Nichtgebrauch nutzt der quattro ultra die Vorteile des Frontantriebs und schaltet den Allradantrieb dann zu, wenn er gebraucht wird. Das Zuschalten erfolgt entweder – wie oben bereits erwähnt – prädikativ oder reaktiv. Das prädikative Zuschalten bezieht sich auf die Daten der vernetzten Systeme, ermittelt also beispielsweise aus schneller Kurvenfahrt den Punkt, an dem das kurveninnere Rad seine Haftgrenze erreicht. Die Orientierung erfolgt am Fahrstil des Fahrers sowie an weiteren Parametern, wie etwa der Einstellung des Drive select. Das reaktive Zuschalten erfolgt hingegen, wenn sich die Reibwerte ändern. Beim 3.0 TDI soll der quattro andererseits rein mechanisch funktionieren.

3.0 TDI mit permanentem quattro

Hier arbeitet der quattro als permanenter Allradantrieb und verfügt über ein selbstsperrendes Mittendifferential, das die Kraftverteilung im normalen Betrieb zu 60 Prozent an die Hinterachse schickt. Bei Bedarf können aber bis zu 70 Prozent an die Vorderräder geleitet werden – oder, agilitätsfördernd, bis zu 85 Prozent an die Hinterhand. Zudem verfügt der 3.0 TDI optional über das Sportdifferential. Es optimiert das Handling, indem es die Momente über zwei Stufen aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt. Es ist eng mit dem Audi drive select verknüpft und ermöglicht so ein noch sportlicheres Fahren.

 

 

Top-Diesel: Der 3.0 TDI mit 286 PS

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutschen Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen oder im Internet unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Audi Q5 2.0 TFSI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3, außerorts 6,3 – 5,9, kombiniert 7,1 – 6,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 162 – 154 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,2, außerorts 4,4 – 4,0, kombiniert 4,8 – 4,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 127 – 117 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI Quattro: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,3, außerorts 5,0 – 4,7, kombiniert 5,2 – 4,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136 – 129 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 3.0 TDI: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

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Sieg für Grün: Mitsubishi Outlander PHEV

Welches ist eigentlich das Flaggschiff der Marke Mitsubishi? Vielleicht der Mitsubishi Pajero, als Urgestein der Fortbewegung im Unwegsamen? Oder der Colt, mit seiner über 50-jährigen Geschichte? Nein, den Titel des Flaggschiffs trägt der Mitsubishi Outlander PHEV. Die Abkürzung steht für Plug-In Hybrid, also ein Fahrzeug, dessen Hybridantrieb zu Hause an der Steckdose geladen werde kann. Damit ist das SUV nicht nur eines der umweltfreundlichsten SUV überhaupt, sondern auch noch ein sehr erfolgreiches. Der Japaner wurde zum dritten Mal in Folge von Auto Test und Ökotrend zum „Sieger in Grün“ gekürt.

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Der neue Audi Q5: Verdammt zum Bestseller

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Der neue Audi Q5 wurde unlängst der Weltöffentlichkeit präsentiert und gilt als Paradebeispiel für ein äußerst erfolgreiches Mittelklasse-SUV. Das liegt zum einen an seinem sehr gefälligen Design, zum anderen aber auch an der typisch hohen Audi-Qualität, den ausgewogenen Fahreigenschaften und dem überzeugenden Komfort-Angebot. Beim Design haben die Ingolstädter beim Audi Q5 nur behutsam Hand angelegt, umso mehr wollen wir einen detaillierten Blick auf den neuen SUV werfen.

Der Audi Q5: Ein ausgewachsener SUV

Der Audi Q5 bietet optional Matrix-LED-Scheinwerfer
Der Audi Q5 bietet optional Matrix-LED-Scheinwerfer

Mit einer Länge von 4,66 m, einer Breite von knapp 1,9 m und einer Höhe von fast 1,66 m dürfte wohl niemand auf die Idee kommen, den neuen Audi Q5 in die Schublade der Kompakt-SUV zu stecken. Er ist auf den ersten Blick höher angesiedelt und unterstreicht den Premium-Anspruch von Audi. Unterstrichen wird das beispielsweise vom Single-Frame-Grill, der stattlich an der Front prangt. Mit dem Modellwechsel zeigt er einen starken Rahmen und wird durch große Lufteinlässen akzentuiert. Besonders dynamisch schaut der Q5 mit dem neuen, optionalen LED- oder sogar Matrix LED-Licht drein. Natürlich bekommt auch der neue SUV das optional erhältliche dynamische Blinklicht, das uns allen bereits auf den Straßen begegnet – ein echter Eyecatcher!

Doch die Ingolstädter haben nicht nur die Optik angefasst, sondern auch unter dem Blech Hand angelegt. So wurde beim Audi Q5 Leichtbau praktiziert – nicht nur um ihn sparsamer zu machen, sondern auch dynamischer. Verwendung fanden Highend-Stähle und Aluminium, sodass der SUV mit der leichtesten Karosserie seiner Klasse vorgefahren kommt. Zudem konnten die Ingenieure den cw-Wert auf 0,30 senken, womit dem Fahrtwind nur noch wenig Angriffsfläche entgegensteht.

Erwartungen erfüllt: Der hochwertige Innenraum

Im Innenraum des Q5 kann man sich wohlfühlen
Im Innenraum des Q5 kann man sich wohlfühlen

Wie man es von einem Audi erwartet, ist das Cockpit wieder ein besonderes Glanzstück der Ingolstädter geworden. Die Designer legten Wert auf eine horizontale Ausrichtung und schafften damit einen großzügigen Raumeindruck. Zudem lassen breite Dekorleisten, neue Farben und neue Ausstattungslinien viele Möglichkeiten zur.

Vorn wie hinten fühlen sich Erwachsene sehr wohl. Optional wird es für die Passagiere im Fond noch komfortabler, indem die Rückbank verschiebbar und ihre Lehnen in der Neigung verstellbar sind. Serienmäßig hingegen bei allen Q5: Die 40:20:40-Teilung der Rücksitzlehnen. So lassen sich aus den 550 Liter Mindestvolumen bis zu 1.550 Liter machen. Auf Wunsch öffnet die Heckklappe automatisch und Sensor-gesteuert.

Vorsprung durch Technik? Aber klar!

Moderene Technik: Internet basierte Dienste im Audi Q5
Moderene Technik: Internet basierte Dienste im Audi Q5

Was erwartet man noch bei einem Audi? Selbstverständlich modernste Technik und die bietet der Ingolstädter SUV natürlich. Neu ist für den Audi Q5 etwa das Audi virtual cockpit mit 12,3 Zoll Display, auf dem sich Navigationsdaten, das Infotainment und die wichtigsten fahrerischen Informationen einblenden. Zudem zog eine neue MMI-Bedienung in den Q5, die in ihrer Top-Version mit einem Touchpad, einer Freitextsuche und einer intuitiven Sprachsteuerung aufwartet.

Wer seinen Blick nur ungern von der Straße wendet, der wird sich über das neue Head-Up Display freuen, das alle relevanten Daten auf die Frontscheibe projiziert. Dank des neuen beheizbaren Lenkrads (optional erhältlich) gibt es zudem keinen Grund mehr seine Hände vom Lenkrad zu nehmen – selbst im eisigsten Winter nicht. 

Beim Infotainment setzt Audi auf den modularen Infotainment-Baukasten der zweiten Generation. Das darauf aufbauende, optional erhältliche MMI Navigation Plus nutzt ein 8,3 Zoll-Display und bietet darüber hinaus Audi Connect, ein LTE-Modul oder einen WLAN-Hotspot. Neu für den Audi Q5 sind zudem Notruf- & Service-Funktionen sowie die erweiterten Services der connect App, die zum Teil optional erhältlich sind. Und damit das Smartphone während der Fahrt mit Strom versorgt wird, kann man es induktiv (ebenfalls Option) laden. Ist das Smartphone dazu fähig, gehören störende Kabel also der Vergangenheit an. So kann man sich auf das Fahren konzentrieren und vom 3D-Klang des gegen Aufpreis erhältlichen Bang & Olufsen Soundsystem verwöhnen lassen.

Sichere Sache: Die Assistenten im neuen Audi Q5

Dank moderner Assistenten ist der Q5 ein sehr fahrsicheres Auto
Dank moderner Assistenten ist der Q5 ein sehr fahrsicheres Auto

Wie es sich für ein modernes Auto gehört, bietet der Audi Q5 natürlich auch zahlreiche Fahrerassistenzsysteme – zum Teil optional. So kann man den SUV mit einem adaptiven Abstandsregel-Tempomaten ausstatten. Während der Effizienzassistent die verbrauchsgünstigste Route heraussucht, kann man jeden Gedanken an das Ziel verwerfen, was das Einparken anbelangt: Das übernimmt ein moderner Parkassistent. Beim Ausparken warnt indes ein Querverkehrswarner vor unübersichtlichen Situationen.

Bei den Motoren hat man die Wahl zwischen einem Benziner und drei Dieseln. Bei den Dieseln reicht die Spanne von 150 bis 286 PS, wobei letzterer der einzige Sechszylinder ist. Sie decken eine Spanne von 320 bis 620 Nm an maximalem Drehmoment ab. Die Fahne der Benziner hält der 2.0 TFSI mit 252 PS und 370 Nm hoch. Koppeln kann man die Aggregate an ein Sechsgang-Schaltgetriebe, eine Siebengang-S tronic oder eine Achtstufen-Automatik, die jedoch dem 3.0 TDI vorbehalten ist, der aktuell noch nicht bestellbar ist.

Serienmäßig bei allen Audi Q5 ist hingegen der typische quattro mit ultra Antrieb. Aber nicht nur die Motoren sind dynamischer geworden, sondern auch die Fahrdynamik, was beispielsweise das neue, serienmäßige Audi drive select zeigt. Mehr Informationen gibt es hier: Audi Q5 Spezial

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutschen Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen oder im Internet unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Audi Q5 2.0 TFSI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3, außerorts 6,3 – 5,9, kombiniert 7,1 – 6,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 162 – 154 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,2, außerorts 4,4 – 4,0, kombiniert 4,8 – 4,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 127 – 117 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 2.0 TDI Quattro: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,3, außerorts 5,0 – 4,7, kombiniert 5,2 – 4,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136 – 129 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Audi Q5 3.0 TDI: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

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VW Tiguan Allspace – Mach dich lang

Der Tiguan Allspace soll sieben Sitze und 11 Zentimeter mehr Radstand bieten
Der Tiguan Allspace soll sieben Sitze und elf Zentimeter mehr Radstand bieten

Der VW Tiguan: Er ist der Musterschüler, der Streber, die Nummer eins und Testsieger. Dennoch fehlt es ihm etwas an Charakter, aber es ist schwierig jemandem Perfektion vorzuwerfen. Und so kommt es auch, dass sich niemand über mangelnden Platz im Kompakt-SUV beschwert hat. Doch die Wolfsburger zeigen nun die neue Langversion, den VW Tiguan Allspace, der auf der North American Auto Show – kurz NAIAS – vorgestellt wird. Das passt, schließlich wird das – gar nicht mehr so kompakte – SUV zuerst in den USA eingeführt. Anschließend sind China und Europa dran. Wir werfen einen Blick auf die wenigen Details, die bislang zur Verfügung stehen.

Der Tiguan Allspace kommt mit sieben Sitzen

Auf der NAIAS, auch bekannt als Detroit Motor Show, soll es soweit sein: Der VW Tiguan Allspace wird vorgestellt. Man hat lange gemunkelt und getuschelt, doch nun ist es offiziell, dass der Tiguan einen gestreckten Bruder bekommt. Angesiedelt zwischen dem „kurzen“ Kompakt-SUV und dem Touareg, soll der Tiguan Allspace in den USA ab Frühsommer mit bis zu sieben Sitzen verlorenen Boden wieder gut machen.

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Skoda Kodiaq | Fahrbericht | Test | Probefahrt

Kodiaq – ein Name, bei dem einem sofort kalt wird. Man denkt an eine urige Blockhütte, drinnen brennt der Kamin, an den Wänden aus Baumstämmen hängen Jagd-Trophäen und man sitzt auf einem dicken, plüschigen Sofa mit einer Tasse Kakao und Marshmellows darin. Schöne Vorstellung – und dann auch noch so passend. Schließlich ist Kodiak eine Stadt in Alaska auf gleichnamiger Insel. Doch mit dem Skoda Kodiaq hat das recht wenig zu tun. Wobei die Assoziationen nicht falsch sind, immerhin sprechen wir hier von einem SUV mit Allradantrieb von stattlichem Ausmaß. Und die Tschechen haben es schon beim kleinen Bruder „Yeti“ geschafft, mit dem Namen eine winterliche Geländelandschaft zu verknüpfen, für die man am besten einen SUV benötigt. Wir haben uns den neu Spross Skodas angesehen und ihm ein wenig auf den Bären- Zahn gefühlt.

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Was bisher geschah…

Nun, es ist viel Zeit vergangen bis Skoda mit dem großem SUV um die Ecke kam. 2009 war es, als der Skoda Yeti auf die SUV-isierung – wenn man den Trend zu den sportlichen Nützlichkeitsfahrzeugen so nennen mag – aufsprang und zum Kassenschlager wurde. Sein größter Nachteil, der eigentlich keiner ist: Seine Größe. Dabei muss das gar kein Nachteil sein, sofern ein entsprechend größerer Bruder, wie der Kodiaq, zur Seite steht. So ist gerade der Kofferraum im bekannten Yeti etwas klein, während das Platzangebot zu viert ausreicht.

Wer mehr Platz benötigt, konnte was SUV anbelangt, nicht bei den Tschechen fündig werden – bis jetzt! Nun will der Skoda Kodiaq einschlagen wie der Nachbrenner eines Düsenjets. Vorgemacht haben es ihm viele, wie etwa der Kia Sportage mit seinem Bruder, dem Hyundai Tucson. Er passt genauso ins Beuteschema, wie die Konzerngeschwister VW Tiguan oder Seat Ateca. Und man muss kein Hellseher sein, um jetzt schon zu wissen, dass sich der Kodiq bestens verkaufen wird.

Skoda Kodiaq Fahrbericht (Video):

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Mini Countryman – Gar nicht so klein, der Mini

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Nach einem Geländewagen sieht der Mini Countryman nicht gerade aus

Dass der Mini Countryman mit dem Namen “Mini” selbst nichts mehr zu tun hat, ist nicht neu. Klein ist er nun wirklich nicht mehr. Das traf aber auch schon auf die erste Generation zu, die nun abgelöst wird. Der neue Mini Countryman setzt dem aber noch eins drauf und wächst um ganze 20 Zentimeter. Zudem kommt er mit einer Besonderheit: Er ist der erste Mini überhaupt, den es als Plug-In Hybrid geben wird.

Der Mini Countryman ist tot, lang lebe der Countryman, oder so. Optisch ist und bleibt er nicht jedermanns Sache, gibt sich zum Modellwechsel aber zeitgemäßer, als es der knubbelige Vorgänger konnte. So kann man die zweite Generation als Plug-In Hybrid bekommen, der mit einer rein elektrischen Reichweite von 40 Kilometern überzeugen möchte. Etwas sperrig dabei: Der Name. Mini Cooper Countryman S E All4 – da muss man auf der Heckklappe schon etwas Platz haben.

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Renault Koleos – Ansehnliche Reinkarnation

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Mit Familienbezug: Die Front des neuen Renault Koleos passt ins Bild

Der Renault Koleos ist mir vor allem in einer Hinsicht im Kopf geblieben: Als hässliches Entchen. Pardon, Renault! Vor allem sein – sagen wir – gewöhnungsbedürftiges Design, war wohl der Grund dafür, dass sich das Kompakt-SUV in unseren Landen nicht gut verkauft hat. Damit wollen die Franzosen nun gehörig aufräumen und zeigen in Paris erstmals den Nachfolger für Europa. Aber so recht mag er gar kein Nachfolger sein, das ist ja schließlich der Renault Kadjar. Nein, der neue Koleos will sich höher positionieren und mehr Platz bieten, als ein gewöhnliches Kompakt-SUV. Das zeigt schon die Gesamtlänge von 4,67 Metern. Ob die Höherpositionierung angesichts des ungeliebten Vorgängers klappt?

Beim ersten Blick auf die offiziellen Fotos konnte man aufatmen: Der neue Renault Koleos ist weit entfernt von seinem Vorläufer, der etwa unförmig ausfiel. Die gerade in Paris gezeigte Version führt straffe, muskulöse Linien vor und kombiniert sie mit dem Stil der Coupé-Limousine Talisman. An der Front zeigt sich das typische Renault-Markengesicht mit vielen Chrom-Leisten. Ergänzt wird sie von den grimmigen Frontscheinwerfern, die optional mit LED-Technik ausgerüstet werden können. Zudem bietet der Neuling typische SUV-Merkmale, wie etwa die seitliche Schutzbeplankung oder Räder im Format bis 19 Zoll.

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Mercedes-Benz EQ – Blaue Bewegung

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Einfach mal blau machen: Illuminierter Kühlergrill

Die Stuttgarter schauen auf der Paris Motor Show in die Zukunft und präsentieren ein SUV Coupé – den Mercedes-Benz EQ. Der nicht eben kleine Schwabe fährt vollelektrisch und soll die zukünftige Elektromobilität aus der Sicht der Stuttgarter einläuten. Dennoch nennt Mercedes keinen Zeitplan für die Elektrifizierung, die weitreichend ausfallen soll. So plant man Stromer für alle Baureihen. Zu Grund liegt dafür eine neue Architektur, die zahlreiche Möglichkeiten bietet.

Mercedes EQ: Ein SUV Coupé also. Das passt, schließlich sind diese Konzepte gerade total “hip” und finden viel Zuspruch. Das sieht man etwa am BMW X6 oder am Mercedes-Benz GLC Coupé. Wofür aber steht EQ? Müssen wir uns an ein neues Mercedes-ABC gewöhnen? Schon wieder? Keine Panik: die beiden Buchstaben stehen für „Electric Intelligence“ und sollen das Potential der schwäbischen Stromer zeigen.

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Lexus UX Concept – Kantig nach Paris

Kantig sind sie, die aktuellen Lexus Modelle. Hier zu sehen: Der GS-F
Kantig sind sie, die aktuellen Lexus Modelle. Hier zu sehen: Der GS-F

Im Oktober  blickt die Autowelt auf Paris: Vom 01. bis 16. Oktober eröffnet eine der wichtigsten Automobil-Messen der Welt ihre Tore für die Weltöffentlichkeit. Was BMW im Köcher hat, haben wir Euch gestern bereits gezeigt. Neben den deutschen Marken dürfen die Japaner natürlich nicht fehlen – besonders die Premium-Marke Lexus. So zeigt die Nobelmarke von Toyota das Lexus UX Concept. Das futuristische Konzept fällt mit seinem Design voller Ecken und Kanten direkt ins Auge. Doch das ist man mittlerweile von den Japanern gewohnt. Es soll Ausblick auf einen zukünftigen Kompakten der japanischen Nobelmarke geben.

Entworfen wurde das Lexus UX Concept im europäischen Designcentrum von Toyota-Lexus. Damit sind die Japaner aber nicht der erste asiatische Hersteller, der auf europäisches Design vertraut, schließlich hat der Konzern von Hyundai und Kia ebenfalls eines in Frankfurt. In Europa hat Lexus auch die kantige Linienführung eingeführt – der Lexus NX trug sie als erstes Fahrzeug.

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Porsche Macan Turbo mit Performance Paket  – Die Wuchtbrumme

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I´ve got the Power: Der Porsche Macan Turbo mit Performance Paket kommt wuchtig daher

Und wieder ein Kompakt SUV – das sagt zumindest Porsche. Dabei ist der Macan dieser Klasse doch eigentlich entwachsen? Als Plattformbruder vom Audi Q5 nimmt er eher Konkurrenten vom Schlage eines Mercedes GLC oder BMW X4 ins Visier. Vor allem mit den Topmodellen will es der Porsche Macan Turbo mit Performance Paket aufnehmen und ihnen zeigen, was eine Harke ist. Die Werte sprechen für sich.

Die Stuttgarter versprechen beim neuen Porsche Macan Turbo mit Performance Paket, dass nicht sich nicht nur die Fahrleistungen verbessert hätten, sondern auch die Agilität und vor allem die Emotionalität gesteigert wurden. Bei 440 PS kann man aber auch erwarten, dass die Fahrleistungen passen. So befördert der doppelt aufgeladene 3,6 Liter V6 das „Kompakt“-SUV in 4,4 Sekunden auf 100 km/h und lässt es erst bei 272 km/h Höchstgeschwindigkeit gut sein. Verantwortlich dafür ist das Plus von 40 PS und 50 Nm an Drehmoment, das nun bei runden 600 Nm liegt. Und da es im breiten Drehzahlbereich von 1.500 bis 4.500 U/min anliegt, sind die Zwischenspurt-Werte natürlich standesgemäß für einen Zuffenhausener. Dabei hält sich der Normverbrauch sogar im Rahmen, wenn man den 9,5 bis 9,7 Litern im Durchschnitt (je nach Bereifung) Glauben schenken mag.

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Suzuki SX4 S-Cross – Pionier der Crossover

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Das übersichtliche Cockpit blieb dem Suzuki SX4 S-Cross erhalten

Der Suzuki SX4 S-Cross ist da und ist doch ganz der Alte. Mit seiner aufgefrischten Frontpartie und zwei neuen Boosterjet Turbo-Direkteinspritzern will er reif für die Zukunft sein. Er mimt das moderne SUV und will ein großzügiges Raumangebot sowie hohe Variabilität bieten. Ab September steht der Crossover in den Showrooms und bietet dafür ab sofort kräftige Turbomotoren.

So ist der neue 1.0 Liter Dreizylinder-Benziner mit 111 PS bereits aus dem neuen Suzuki Baleno bekannt. Sein maximales Drehmoment von 170 Nm liegt zwischen 2.000 bis 3.500 Umdrehungen an und ermöglicht ein schaltfaules Fahren. Damit einher geht der niedrige Verbrauch von 5,0 Litern im Drittelmix sowie der niedrige CO2-Ausstoß von 113 g/km. Serienmäßig kommt dieser Motor im neuen Suzuki SX4 S-Cross mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder mit einer optionalen Sechsgang-Automatik.

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Audi Q2 Edition 1 – Sportlicher Wanderstiefel

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Geschwungene Linien – nicht nur am Audi Q2 Edition 1

SUV sind so eine Sache – und da kann sich der neue Audi Q2 Edition 1 nicht ausschließen. Als sie attraktiv wurden, hatten sie noch viele Züge von Geländewagen inne – ein Trugschluss. SUV bedeutet nichts anderes als „Sports Utility Vehicle“. Also Fahrzeuge, die sportlich sein können oder einfach nur Mittel für einen sportlichen Zeck, also die Utility, sein sollen. Für den Transport von Mountainbikes oder den Ausflug in den Kletterpark also. Das hat mit einem Geländewagen und Allradantrieb nicht viel zu tun. Und so kommt es auch, dass aktuell ein Umbruch in dieser Klasse festzustellen ist. Der neue Opel Meriva etwa wird ein SUV, verzichtet aber gänzlich auf Allradantrieb. Genauso verhält es sich bei seinem Plattformbruder, dem Peugeot 3008. Wollen wir doch mal schauen, was die erste Version des neuen Audi Q2 aus dem Thema macht.

Im Endeffekt stellen SUV ein Thema mit vielen Variationen dar. Die Ingolstädter starten im September mit dem neuen Audi Q2 Edition 1 und bringen damit einen Vertreter der Kompakt-SUV auf den Markt. Sie haben eine Lücke unterhalb des Audi Q3 gesehen und wollen das neue Modell besonders dynamisch interpretieren.

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Subaru Forester Sondermodell – Die grüne Fraktion

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Neben dem Subaru Forester ebenfalls ein seltener Gast auf unseren Straßen: Der Subaru XV

Der Subaru Forester: So etwas wie das Jäger- und Förster-Mobil schlechthin. Bei mir kommen beim Gedanken an diesen Japaner sofort Erinnerungen an eine der früheren Generationen auf, die in ihrem strahlenden Grün und den silbernen Türbeplankungen arg rustikal daherkamen. Für die aktuelle Generation hat Subaru zwei Sondermodelle im Köcher, die zu meinen Erinnerungen bestens passen, schließlich sind sie nur in grün erhältlich.

Beide Allradler kommen in Deep Green Metallic und auch beide mit dem 2.0 Boxer-Diesel. Der Selbstzünder leistet 147 PS und entwickelt 350 Nm maximales Drehmoment. Übertragen wird die Kraft über eine Sechsgang-Handschaltung, die alternativ gegen das stufenlose Automatikgetriebe „Lineartronic“. Die 1.700 Euro Aufpreis sollte man sich lieber sparen und die Gänge von Hand wechseln.

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Peugeot 2008 Highlights: Grip Control – i-Cockpit und Mirror Screen

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Peugeot 2008 Highlights: Im ersten Peugeot 2008 Beitrag hatte ich drei Design-Merkmale beleuchtet, heute geht es um drei technische Points of View: Grip Control, Mirror Screen und i-Cockpit. Dazu erkläre ich die verschiedenen Fahrmodi vom City-SUV 2008, zeige die Vorzüge vom i-Cockpit, weise darauf hin was alles über den Touchscreen gesteuert werden kann und erkläre anschließend noch was sich hinter dem Begriff Mirror Screen verbirgt. Den Anfang machen wir aber nicht im Innenraum sondern unter der Karosserie:

Peugeot 2008 Grip Control:

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Dank Grip Control und einer Bodenfreiheit von 16 Zentimeter zeigt sich das City-SUV auf fast alles vorbereitet. Durch das patentierte und bewährte Grip-Control-System werden die Funktionen des ESP erweitert. Aus Gewichtsgründen wird auf einen “echten” 4×4 Antrieb verzichtet, aber auf die Allroundqualitäten muss der Peugeot 2008 Fahrer nicht verzichten:

Die flexible Traktionskontrolle optimiert, je nach befahrenem Untergrund, durch gezielte Eingriffe an den angetriebenen Vorderrädern die Antriebskräfte. Der Fahrer bleibt aber Chef im Ring, entweder kann er sich auf die Intelligenz des Systems verlassen oder aber er greift aktiv in das Geschehen ein. Dafür findet man im Peugeot 2008 ein Bedienrad auf der Mittelkonsole über welches fünf Fahrmodi eingestellt werden können.

Für normale Straßenverhältnisse empfiehlt sich der Standard-Modus, welcher auf geringen bzw. konstantem Schlupf ausgelegt wurde. Im Schnee-Modus wird der Schlupf an die aktuellen Bedingungen angepasst und ermöglicht so die ideale Traktion. Ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h schaltet das System wieder in den Standard-Modus um.

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Auch ins leichte Gelände kann man sich mit dem City-SUV wagen. Der Geländemodus sorgt im rutschigen Gelände (Matsch, nasse Wiesen) für ein problemloses Vorankommen. Hier können dann auch die ganzjährig nutzbaren M+S-Reifen (Matsch & Schnee) vom Typ Goodyear Vector 4Seasons zeigen was sie können. Dieses System arbeitet clever, indem das maximale Drehmoment einfach auf das Rad gelenkt wird, welches über eine Boden bzw. Untergrundhaftung besitzt. Anfahren selbst unter schwierigen Bedingungen wird so zum Kinderspiel, da das System in diesem Fall wie ein Differenzial arbeitet. Dieser Fahrmodus ist bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h aktiv.

Was möchte man auf jeden Fall vermeiden? Ein Festfahren, z.B. im Sand! Dafür gibt es im Peugeot 2008 den Sand-Modus. Dieser lässt den beiden Antriebsrädern dasselbe Maß an Schlupf. Damit wird auf lockerem Untergrund der Vortrieb garantiert. Dieser Modus ist bis Tempo 120 km/h aktiv.

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Für versierte Fahrer, die gerne ohne Assistenzsysteme unterwegs sind, gibt es im Peugeot 2008 den ESP-Off-Modus. Dieser schaltet die Systeme ESP, ASR und das Grip Control bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h vollständig aus. In diesem Bereich ist der (hoffentlich sensible) Gasfuß vom Fahrer für die Traktion zuständig.

Die Grip Control ist serienmäßig in Verbindung mit dem GT-Line-Paket verbaut, optional kann es für die Benziner PureTech 110, PureTech 110 EAT6, PureTech 130 sowie für den Diesel BlueHDi 120 bestellt werden.

Machen wir weiter mit den Peugeot 2008 Highlights: Nun haben wir den Blick unter die Karosserie gewagt und im letzten Beitrag die Äußerlichkeiten besprochen, gehen wir nun also in den Innenraum. Dort fällt das Peugeot i-Cockpit auf. Das Armaturenbrett vom Peugeot 2008 zeigt sich aufgeräumt und besticht mit einer außergewöhnlichen Ergonomie.

Peugeot 2008 i-Cockpit:

Das i-Cockpit gehört definitiv zu den Peugeot 2008 Highlights, es verzichtet weitgehend auf konventionelle Tasten und Regler. Der Fahrer hat alle relevanten Funktionen sofort im Blick, das ist ein klares Plus in puncto Bedienbarkeit, Sicherheit und Fahrspaß da der Fahrer sich zu jeder Zeit der Fahraufgabe widmen kann.

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Das direkt im Blickfeld des Fahrers platzierte Kombiinstrument ermöglicht das Ablesen aller relevanten Informationen ohne Ablenkung vom eigentlichen Verkehrsgeschehen. Der große und zentrale Touchscreen (7 Zoll groß) präsentiert sich prominent oberhalb der Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole. Dort, wo ihn der Fahrer am besten sieht, ohne den Blick zu weit von der Straße abwenden zu müssen. Auf dem Farbbildschirm sind alle wesentlichen Inhalte klar und übersichtlich dargestellt. Die Menüführung ist selbsterklärend.

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Über den Touchscreen lassen sich folgende Funktionen nutzen und steuern:

Über den Touchscreen lassen sich folgende Funktionen nutzen und steuern:

Fahrerassistenzsysteme (z.B. Park Assist, Rückfahrkamera sowie Active City Brake),

Multimedia (unter anderem Radio, interaktive Bedienungsanleitung, digitaler Radioempfang DAB und DAB+ optional ab Allure),

Audiostreaming (über USB, iPod, Smartphone und ähnliche Devices),

Navigation (unter anderem Kartenmaterial für mehr als 40 Länder, Tempolimitanzeige für Hauptverkehrsstraßen, Bird View, Line-Guidance, Anzeige des Peugeot-Händlernetzes/optional ab Active),

Telefon (Bluetooth-Freisprechanlage, Zugang zum Telefonbuch und den dazugehörigen Profilen),

Konfiguration (Änderung der Fahrzeugeinstellungen),

Mirror Screen bzw. CarPlay

und damit kommen wir auch zum dritten Punkt, den wir heute beleuchten wollen: Mirror Screen bzw. Apple CarPlay – weitere Peugeot 2008 Highlights!

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Peugeot 2008 Mirror Screen – Apple CarPlay:

Das Infotainmentsystem spielt nun die große Smartphone-Symphonie der Vernetzung. Die Spiegelung der Inhalte vom eigenen Smartphone auf das Display im Fahrzeug übernimmt die Funktion: Mirror Screen! Apple User vertrauen auf Apple CarPlay. Android-User nutzen Mirror-Link. Somit hat man seine eigene Musik, seine eigenen Kontakte und Adressen und auch optional sein eigenes Navigationsystem stets an Bord und kann sehr leicht darauf zugreifen.

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Noch wichtiger: Der Fahrer kann die wichtigsten Funktionen von seinem Smartphone auch während der Fahrt nutzen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Wer will schon Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg riskieren.

Apple CarPlay übernimmt nicht den kompletten Bildschirm bzw. spiegelt nicht alle installierten Apps. Derzeitig werden ausschließlich die Apps angezeigt, die von dem Unternehmen aus Cupertino freigegeben wurden. Der Homescreen des iPhones (Apple CarPlay funktioniert ab dem Apple iPhone 5) wird zur besseren Bedienbarkeit quer angezeigt, die Symbole / Icons sind groß genug um diese auch während der Fahrt per Touch bedienen zu können.

Der Fahrzeughersteller Peugeot gibt hier auch etwas aus der “Hand”, die gesamte Rechenleistung für Mirror-Screen bzw. Apple CarPlay liefert in dem Fall nämlich das verbundene Smartphone. Über die SIM-Karte wird auch der komplette Traffic laufen. Der Peugeot 2008 wird in dem Fall nur zum Eingabe-Gerät via Touch oder Sprachbedienung bzw. zum Ausgabe-Instrument über das Display und die Lautsprecher. Für die komplette Funktionalität wie Sprachsteuerung, Navigation sowie das Musikstreaming und das Webradio liefert – wenn man Mirror Screen nutzt – das verbundene Smartphone und das ist recht häufig angewiesen auf ein gut ausgebautes Netz. Gut also, wenn man dann noch auf das eigene Navigationssystem mit fest installierten Karten vom Peugeot 2008 zurückgreifen kann während man dem Smartphone auch mal eine Ladepause gönnt. Beim Webradio, Internet-Streaming und auch bei der Navigation über Mirror-Screen sollte man auch die Kosten im Blick haben, denn alles schlägt beim Datenvolumen zu. Daher meine Empfehlung: Möglichst viel Musik offline speichern, so kann man vor allem im Ausland Datenvolumen und somit bares Geld sparen.

Je nach Betriebssystem stehen diverse Apps zur Verfügung, die mit CarPlay oder Android Auto funktionieren. Apple CarPlay kann derzeitig auf iTunes (Musik/Playlists), Spotify (Streamingdienst), TuneIn, Stitcher, Karten (Navigation), Podcasts, Nachrichten und Anrufe zugreifen. MirrorLink ermöglicht die Nutzung von kompatiblen Apps wie Sygic (GPS Navigation), MiRoamer (Internetradio), Parkopedia (Parkplatzsuche), Audioteka (Hörbücher) und Start MyPeugeot (das ist eine interaktive Bedienungsanleitung).

Durch die Integration vom eigenen Smartphone hat man auch Zugriff auf seine eigene Sprachsteuerung. Bleiben wir beim Apple-Beispiel: Über Siri kann der Fahrer diverse Funktionen des iPhones über Sprachbefehle steuern ohne dabei auf den Touchscreen zu schauen. Das steigert die Sicherheit, denn der Fahrer kann sich auch weiterhin uneingeschränkt der Fahraufgabe widmen.

Ihr wollt euch über weitere Peugeot 2008 Highlights informieren? Dann empfehle ich euch den Besuch der Peugeot Webseite: klick

PEUGEOT 2008 Access 1.2 l PureTech 82: Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100km: 4,9; CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 114.

PEUGEOT 2008 Allure inkl. GT-Line 1,6L BlueHDi 120 STOP & START 6-Gang Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100km: 3,7; CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 96. Nach vorgeschriebenen Messverfahren in der gegenwärtig geltenden Fassung. Übersicht: http://www.peugeot.de/energieeffizienzklassen

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Peugeot 2008 – Ein Mini-SUV mit Charakter – Das Design!

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In unserem ersten Teil, der Peugeot 2008 Blogreihe, möchten wir euch das Design näher bringen. Der Peugeot 2008 soll das perfekte Mini-SUV für die City sein. SUVs sind ja aus unserem aktuellen Straßenbild nicht mehr wegzudenken und sie bieten natürlich auch die Vorzüge, die von vielen SUV-Fans so geliebt sind. Eine höhere Sitzposition und das typische SUV-Design.

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Schauen wir uns die Front an, sehen wir hier einen selbstbewussten Auftritt. Das Peugeot 2008 Design weist eindeutige SUV-Merkmale auf. Diese überzeugen neben der Ausdrucksstärke auch durch die optische Robustheit. Neben den schwarzen Radhausverkleidungen, dem vertikalen Kühlergrill und den Seitenleisten ibt es noch weitere SUV typische Akzente. Raffiniert sind Dachwölbung, Dachreling und der Heckspoiler und dank der erhöhten Bodenfreiheit sieht er nicht nur abenteuerlustig aus, sondern macht auch Lust auf das eigene Stadt-Abenteuer.

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Der neue Farbton “Ultimate Rot” soll den kraftvollen und lebendigen Charakter des neuen Mini-SUV Peugeot 2008 unterstreichen. Unter uns? Ich mag die Farbe Rot bei Autos, ich bin für mehr Farbe im Straßenbild. Lasst uns die Welt bunt machen.

Peugeot 2008 Fotos:

Für den Peugeot 2008 stehen ab Marktstart acht weitere Karosseriefarben zur Verfügung. Darunter sind fünf Metallic-, zwei Unilackierungen und auch der neue Farbton “Smaragd Grün”.

Für diesen Beitrag habe ich mir drei Design-Hot Spots ausgesucht, die ich etwas detailierter beleuchten möchte. Schaue ich Menschen ins Gesicht, dann schaue ich zuerst in die Augen. Schaue ich mir die Front von einem Automobil an, dann sind es in der Tat die Scheinwerfer.

1. Peugeot 2008 Design Hot Spot: Die Scheinwerfer!

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Der Peugeot 2008 zeigt sich mit einer eleganten Leuchtsignatur. Die Frontscheinwerfer sollen an Katzenaugen erinnern. Die Scheinwerfer selbst sind von einer Maske mit schwarzen und verchromten Elementen eingefasst.

2. Peugeot 2008 Design Hot Spot: Die Rückleuchten!

Die Heckleuchten vom City-SUV sind in der typischen PEUGEOT Krallenoptik gestaltet und sollen durch ihre neue tiefrote Farbe faszinieren. Durch die roten Rückleuchten wird ein noch intensiverer 3-D-Effekt ermöglicht. Die Peugeot typischen Krallen fassen die Heckklappe ein.

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3. Peugeot 2008 Design Hot Spot: Die Felgen!

Bei Frauen schaue ich auf die Schuhe, Frauen in tollen Schuhen ziehen meine Blicke magisch an. Auch hier gibt es eine Parallele zum Automobil: Drehen sich im Radkasten formvollendete Felgen, dann finde ich das ausgesprochen ansprechend.

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Für die gesamte Modellreihe vom Peugeot 2008 gibt es drei neue Felgen. Man hat die Wahl zwischen 15, 16 und 17″. Lackiert, glanzgedreht oder einfache Radkappe? Bei mir würde die Wahl ganz klar auf die 17″ Felgen fallen.

Es darf etwas mehr Design sein?

Den 2008 gibt es auch mit einem GT-Line Paket. Das Design-Paket verleiht dem Mini-SUV von Peugeot eine noch sportlichere Note. Enthalten sind exklusive Außendesignelemente wie schwarz lackierte Spiegelkappen, die meiner Meinung nach wunderschönen 17″-Leichtmetallfelgen “Eridan” und getönte Scheiben hinten.

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Ihr wollt mehr erfahren über das neue Mini-SUV von Peugeot? Kein Problem, auf der Webseite von Peugeot werdet ihr fündig und auch hier auf rad-ab.com beleuchten wir in der kommenden Woche das Interieur bzw. gehen auf einige technische Highlights ein.

PEUGEOT 2008 Access 1.2 l PureTech 82: Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100km: 4,9; CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 114.

PEUGEOT 2008 Allure inkl. GT-Line 1,6L BlueHDi 120 STOP & START 6-Gang Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100km: 3,7; CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 96. Nach vorgeschriebenen Messverfahren in der gegenwärtig geltenden Fassung. Übersicht: http://www.peugeot.de/energieeffizienzklassen

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