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Toyota GT86 Cup Edition 2013

Eigentlich wäre dieses Wochenende VLN. Doch das Wetter hat auch den Nürburgring im Griff. Toyota war rechtzeitig ferig! Auf der Webseite der VLN kann man nachlesen, dass die 60. ADAC Westfalenfahrt nicht stattfinden wird:

“Der erste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet nicht statt. Die Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) sah sich aufgrund der vorherrschenden Wettersituation in der Eifel gezwungen, die 60. ADAC Westfalenfahrt frühzeitig abzusagen. Bei einem Vor-Ort-Termin hatte sich Rennleiter Peter Bröcher (Olpe) am Mittwochmorgen persönlich vom Zustand der Rennstrecke überzeugt und kam schnell zu dem Schluss, dass die Durchführung am kommenden Samstag, 23. März nicht möglich ist.”

Sicherheit geht vor! Grund zum jubeln gibt es trotzdem, denn es gibt nun ein Sondermodell von Toyota:

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Genf 2013: Toyota hat ein Rad ab – iRoad

Was hat zwei Sitze und fährt auf drei Rädern? Hah! Der Toyota iRoad! Der Dreirädriger Zweisitzer verspricht laut Hersteller höchste Flexibilität in der Stadt “Active Lean”-Technologie stabilisiert das Fahrzeug vollautomatisch und das ganze funktioniert Emissionsfrei bis zu 50 Kilometer weit. Der iRoad hat es in Genf 2013 nicht leicht, stehen am eigenen Stand von Toyota doch auch weitere Highlights wie z.B. das Concept vom Toyota GT 86 Cabrio. Trotzdem präsentiert Toyota den kompakten Toyota i-ROAD!

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Der Toyota i-ROAD soll die Vorzüge eines Autos mit der Wendigkeit eines Zweirads kombinieren. So ist er komfortabler, sicherer und mit einem Dach über dem Kopf auch deutlich wetterfester als Roller und Motorräder. Dank seiner kompakten Abmessungen – der Zweisitzer ist nur 2,35 Meter lang und 85 Zentimeter breit – ist er laut Hersteller jedoch genauso agil und auch die Parkplatzsuche bereitet keine Schwierigkeiten. Auf einen konventionellen Pkw-Abstellplatz würden bis zu vier Toyota i-ROAD passen. Der Wendekreis beträgt nur drei Meter.

Obwohl sich der Cityflitzer agil wie ein Zweirad fährt und durch den Stadtverkehr schlängelt, profitieren die Insassen von der geschlossenen Fahrerkabine, die einerseits sicherer ist, andererseits vor den äußeren Wetterbedingungen schützt. Die beiden Insassen müssen keinen Helm tragen und könnten auch auf diverse Komfortdetails zurückgreifen. Beim iRoad ist die Innenraumbeleuchtung ein Komfortdetail, im Vergleich zum Renault Twizy verfügt der iRoad auch über eine Heizung und ein Audio-System. Die Bluetooth-Freisprechanlage gibt es beim Twizy als Nachrüstlösung, im iRoad wäre diese im Audio-System integriert.

Was steckt unter der “Haube”?

“Angetrieben wird die nur 1,45 Meter hohe Studie von Radnaben-Elektromotoren mit jeweils zwei kW an den beiden Vorderrädern. Sie sichern eine zügige und nahezu lautlose Beschleunigung. Ist die Lithium-Ionen-Batterie aufgeladen, fährt das dreirädrige Elektroauto völlig emissionsfrei bis zu 50 Kilometer weit. Der Akku lässt sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose in nur drei Stunden aufladen. Die neue Toyota “Active Lean”-Technologie sorgt während der Fahrt für ein hohes Maß an Stabilität, Sicherheit und Komfort. Im Gegensatz zu klassischen Zweirädern muss der Fahrer das E-Dreirad bei geringen Geschwindigkeiten oder im Stand nicht selbstständig mit den Füßen stabilisieren. Um die Balance zu halten, nutzt das System einen Stellmotor und ein Getriebe an der Vorderradaufhängung, das mit dem rechten und linken Vorderrad verbunden ist. Ein elektronisches Steuergerät berechnet die erforderliche Neigung basierend auf Lenkwinkel, Gyro-Sensor und Fahrzeuggeschwindigkeit. Das System bewegt die Räder außerdem automatisch in entgegengesetzter Richtung nach oben und unten, um mit Kurvenneigetechnik der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken. Die “Active Lean”-Technologie kompensiert Fahrbahnunebenheiten und ist auch aktiv, wenn das Fahrzeug geradeaus fährt.”

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Wann und ob der iRoad auf den Markt kommt? Bleibt spannend abzuwarten!


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Genf 2013: Wichtiger Auftrag! Toyota FT-86 Concept begutachten!

Wenn ich Thomas Heidbrink anrufen würde, in seiner Funktion Pressesprecher von Toyota und ihn fragen würde: “Du sag mal Thomas, was muss ich mir unbedingt in Genf ansehen?” Dann würde er mir natürlich den Toyota Stand ans Herz legen. Nicht nur wegen den “normalen” Fahrzeugen, sondern wegen einer ganz besonderen Studie. Über den GT-86 habe ich ja schon einige Worte verloren, auch über das FT-86 Open Concept habe ich hier schon ein paar Meinungen raus gehauen.

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Warum zeigt Toyota die FT-86 Open Concept Studie in Genf?

“Mit der Studie will Toyota die Reaktionen der Messebesucher auf eine mögliche Cabrio-Version des GT86 testen. Das Concept Car entstand auf der Basis des GT86, der sich als kompaktes 2+2-sitziges Sportcoupé mit vorn liegendem Boxermotor und Heckantrieb international als überaus erfolgreich erwies.”

Was könnte den Kunden erwarten?

“Auch beim FT-86 Open Concept handelt es sich um einen waschechten 2+2-Sitzer, der die kraftvolle Performance und die dynamischen Qualitäten des GT86 mit dem speziellen Fahrerlebnis verbindet, das nur ein Cabrio vermitteln kann. Der Prototyp verfügt über ein elektrisch betätigtes, mehrlagiges Textilverdeck mit einer Heckscheibe aus Glas. Der Platz hinter den Rücksitzen, den das zurückgeklappte Verdeck beansprucht, schränkt das Gepäckraumvolumen nur minimal ein.”

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Ein blaues Verdeck, eine weiße Außenlackierung? Blau & Weiß wie lieb ich dich? Angriff auf die Nationalfarben von München? 

“Der sportlich elegante Charakter der Studie wird von einer klassischen Farbkombination unterstrichen: Karosserie und Innenausstattung des FT-86 Open Concept sind in Weiß gehalten, das Verdeck in Marineblau.”

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Was steckt unter der Motorhaube vom FT-86 Concept?

“Die Studie basiert auf der Plattform des GT86, der vom weltweit ersten Boxermotor mit der innovativen D-4S-Technologie angetrieben wird. Es handelt sich um einen sportlich-drehfreudigen, 1.998 cm³ großen Saugmotor mit einer Literleistung von 100 PS, dessen Bauart zum tiefen Schwerpunkt des Fahrzeugs beiträgt. Über ein eng gestuftes manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe oder über ein 6-Stufen-Automatikgetriebe mit Schaltwippen und extrem kurzen Schaltzeiten treibt der Motor die Hinterräder an.”

 

Wie sieht es mit dem Fahrwerk, den Bremsen und der Lenkung aus?

“Die McPherson-Vorderachse und die aufwändige Doppelquerlenkerachse am Heck sind Voraussetzungen für ausgesprochen präzises Handling und erstklassiges Feedback. Dazu trägt auch die besonders kurze Übersetzung der elektrischen Servolenkung bei, die sich mit einem Wert von 13:1 auf dem Niveau von Rennwagen bewegt. Große innenbelüftete Bremsscheiben an Vorder- und Hinterrädern versprechen optimale Verzögerung.”

 

Welche Veränderungen gibt es bei der Karosserie?

“Da schon bei der Konstruktion des GT86 eine Cabrio-Version nicht ausgeschlossen wurde, wären im Fall einer Serienproduktion des FT-86 Open Concept keine größeren strukturellen Veränderungen an der Karosserie nötig. Ein ähnlich erstklassiges Leistungsgewicht wie die 6,3 kg pro PS des Coupés ist denkbar, der extrem niedrige Schwerpunkt des GT86 wird dank des leichten Textilverdecks sogar noch weiter abgesenkt.”

Nun müssen nur noch genügend Leute sagen: So bauen! Bitte! Danke! Gerne auch mit einem schwarzem Verdeck ;). Nun muss ich Thomas wirklich noch in der kommenden Woche in Genf fragen wo es diesen genialen iPhone Halter gibt, der sieht ja mal wirklich genial aus.toyota-gt-86-cabrio-ft-86-roadster-genf-2013-studie-concept-02

© Fotos: Toyota 2013


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Seifenkiste im Windkanal – Toyota unterstützt soziales Projekt

Der Kölner Neuwagenvermittler MeinAuto.de hatte zum Ortstermin geladen. Ziel: der Windkanal der Toyota Motorsport GmbH in Köln. Doch anstelle eines Formel-1-Boliden oder eines zu vermutenden Neuwagens aus japanischer Produktion erwartete die zahlreich erschienen Journalisten eine Seifenkiste. Diese entstammte deutscher Produktion. Genauer gesagt einem Projekt, das Vertreter von MeinAuto.de zusammen mit jungen Haftentlassenen aus dem Haus Rupprechtstrasse in Köln derzeit umsetzt. Unter dem Motto “Zurück auf die richtige Bahn – vom Straftäter zum Seifenkisteningenieur” wird hier den Bewohnern des Hauses als Teil des daraus entstanden Ruppi-Racing-Teams die Möglichkeit gegeben, ihr handwerkliches Geschick, aber auch ihren Willen, etwas verändern zu wollen, unter Beweis zu stellen.

Dem aufmerksamen Leser wird nun aufgefallen sein, das im vorangegangen Absatz drei mal “Köln” erwähnt wurde. Das ist natürlich auch der gemeinsame Nenner. “Wir wollen den Pokal nach Köln holen!” sagte mir Andreas Partz, Verantwortlicher für die Unternehmenskommunikation von MeinAuto.de und Pressesprecher des Ruppi-Racing-Teams. Ein ehrgeiziges Ziel, das aber eigentlich gar nicht im Vordergrund steht. Auf die Arbeit der bis zu sechs mitarbeitenden Ex-Sträflinge ist bei der Aktion sicherlich ein besonderes Augenmerk zu legen. Diese war laut Karl-Peter Ochs, dem Leiter der Einrichtung, nicht immer leicht. Doch auch dank der tatkräftigen Unterstützung durch Mitarbeiter von MeinAuto.de und nicht zuletzt durch das mediale Interesse wurde viel geschafft.

Das Grundfahrzeug steht, leider fehlte beim Test im Windkanal noch eine aerodynamisch geformte Nase. Der Test, den die Toyota Motorsport GmbH trotz eines vollen Terminkalenders aus Begeisterung für das Projekt noch zwischenschieben konnte, zeigte eindeutig, dass hier noch nachgearbeitet werden muss. Dazu bleiben dem Ruppi-Racing-Team jetzt noch gut zwei Wochen, denn am 01.09.2012 findet beim TÜV in Leverkusen die Abnahme der Seifenkisten statt. Hier treffen zum ersten Mal alle Teams mit ihren Rennern aufeinander und man kann die Konstruktionen der Konkurrenz beäugen. Änderungen sind nach der Abnahme nicht mehr möglich, nur eventuelle Beanstandungen des TÜV dürfen bis zum Smidt Seifenkisten-Cup 2012 ausgebessert werden. Das Rennen findet schon eine Woche nach der Abnahme am Samstag, den 08.09.2012 in Leverkusen statt.

Wir drücken dem Ruppi-Racing-Team auf jeden Fall die Daumen!