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VW Beetle Cabrio 2013 – So würde ich es mir kaufen!

Etwas traurig bin ich ja schon, eigentlich wäre ich jetzt gerade auf dem Weg nach Nizza. Nicht um dort Urlaub zu machen, nicht um dort die schöne Landschaft zu genießen sondern um dort das neue VW Beetle Cabrio zu fahren. Während die anderen Teilnehmer sich nun gerade auf dem Flug befinden, tingel ich zwischen Bett und Toilette hin und her, weitere Details erspare ich euch gerne.

Gerne informiere ich euch hier aber über den VW Beetle als Cabrio, einen eigenen Fahreindruck kann ich euch natürlich nicht geben, aber meine ganz persönliche Wunschkonfiguration, die habe ich mir nämlich schon zusammengestellt. Gesehen habe ich das VW Beetle Cabrio in Detroit auf der Messe. Das Fahrzeug gibt es bereits im Handel zu sehen, sprich wer möchte kann morgen schon losgehen und nachschauen!

Volkswagen präsentiert das neue Beetle Cabriolet mit “frischen Impulsen im Design, einer Fülle an Ausstattungsmöglichkeiten und nicht zuletzt einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis” damit soll laut Pressemitteilung das neue Beetle Cabriolet die Kunden “auf der ganzen Linie” überzeugen. Der Enkel des legendären VW Käfer Cabriolets kommt mit Motoren zwischen 77 kW / 105 PS bis 147 kW / 200 PS auf die Straße. Weitere Hartfakts: Das Dach öffnet innerhalb von 9,5 Sekunden elektrisch, es gibt ein Überrollschutz und natürlich auch verschiedene Ausstattungslinien. Ihr könntet einen Beetle “Beetle” nehmen, einen Beetle Design, einen Beetle Design Exclusive, den Beetle Sport oder halt auch den Beetle Sport Exclusive. Musik im Blut? Schaut euch mal die Editionen an: Beetle 50s Edition, Beetle 60s Edition und Beetle 70s Edition stehen zur Verfügung. 12 verschiedene Farben für den Lack, 2 für das Dach, elf verschiedene Möglichkeiten den Innenraum zu verändern und zwölf verschiedene paar Schuhe – Verzeihung Felgen stehen für das Beetle Cabriolet zur Verfügung. Der Viersitzer (ja, der Beetle tut erst gar nicht erst so als würden fünf Personen hineinpassen) geht mit einem Basispreis von 21.350 Euro an den Marktstart. Dann gibt es unter der Haube einen 1.2 TSI mit 105 PS und der sorgt dafür, dass der offene Beetle nicht der schnellste, aber das günstigste Cabrio im VW Sortiment ist.

Wie würde ich mir das VW Beetle Cabrio konfigurieren?

Normalerweise mag ich helle Fahrzeuge, beim VW Beetle Cabriolet schlägt mein Herz auf einmal für ein schwarzes Modell! Warum? Ich würde das Fahrzeug gerne mit etwas Chrom verzieren und auch in den Radkästen sollen sich chromglänzende Felgen drehen. Ich finde: Chrom passt am allerbesten zu schwarz, also bekommt “mein Beetle” auch eine schwarzen Außenlackierung und dazu natürlich auch passend die schwarze Innenausstattung. Unter die Haube? Der 1.6 Liter TDI mit 77 kW. Den Motor kenne ich gut, er läuft als BlueMotion auch bei mir im VW Caddy. Ich würde dieses mal zum 7-Gang DSG greifen und mich in dem Punkt gegen meine Freundin durchsetzen. Eine Automatik ist halt heute nicht mehr das, was sie damals mal war – und das ist gut so. Warum der neue Beetle mit dem DSG mehr verbraucht als ohne weiß ich zwar nicht, aber die NEFZ-Werte erreiche ich bei meiner Fahrweise sowieso nie.

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Bei meinem ersten Cabrio hatte ich damals eine große Klappe: “Hey, ich fahr ein Cabrio – ich brauche keine Klimaanlage!” – Heute weiß ich es besser! Natürlich braucht man eine Klimaanlage, vor allem in einem schwarzen Fahrzeug! Kommen wir also zu meinen Sonderwünschen: Komfortpaket inkl. “Climatronic” und Geschwindigkeitsregelanlage! Das muss sein! Wenn ich auf ein Feature nicht mehr verzichten könnte, dann auf die Klimaanlage. Wer schon mal im Sommer, während eines Gewitters im Stau gestanden hat, der weiß wovon ich spreche. Climatronic = ein Muss! Dazu noch den Einparkwarner für vorne und hinten, das Multifunktionslenkrad mit den Schaltwippen, die Multimediabuchse für mein iPhone, das RCD 510…

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…optisch gesehen finde ich die 18″ Disc Felgen am schönsten, gerade dem schwarzen Beetle Cabriolet sehr gut. Mit 235/35 18″ Reifen bereift drehen sich die glänzenden Highlights in den Radkästen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese auch einfacher zu reinigen sind als die Mehrspeichen-Designs. Für 50 Euro könnte man sich auf die Heckklappe Käfer oder Volkswagen schreiben lassen, ich würde mich dagegen entscheiden, ich mag gar keine Schriftzüge am Fahrzeug – da darf es für mich gerne etwas weniger sein. Weniger Wind? Windschott! Das ist nicht serienmäßig dabei, mit 325 Euro wird es bei der Aufpreisliste berechnet. Unterm Strich steht bei mir zum Schluss ein Preis von 31.255 Euro. Da ist das Ende der Fahnenstange natürlich noch lange nicht erreicht, den Beetle kann man optional auch noch weiter “aufbretzeln”.

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Ich gehe übrigens jede Wette ein, dass wir dieses Jahr diese Felgen auch noch auf weiteren Fahrzeuge aus dem VAG-Stall auf Tuning-Treffen sehen werden. OEM-Tuning ist ja immer noch im Trend, die Felgen werden Zuspruch finden!

© Fotos: Screenshot Konfigurator Volkswagen.de 2013

 


VW bringt den Schwarz-Gelben Renner zurück: VW Beetle GSR

Kurze Zeitreise zurück: Wir schreiben das Jahr 1973. VW bringt den VW 1303 S (GSR = Gelb-Schwarzer Renner) auf den Markt und verzückt die Zielgruppe. Auf gerade mal 3.500 Stück limitiert wird das sportliche Krabbeltier schnell zum Selbstläufer und heute zu einer gesuchten Rarität. Unter der Haube? Ein 1.6 Liter Motor mit 50 PS. Das maximale Drehmoment von 106 Nm liegt an der Kurbelwelle an und der Boxer-Motor verfügt natürlich über keine Wasserkühlung. Love is in the Air und die Luftkühlung muss auch reichen um die 4 Zylinder zu kühlen. Ein Solex-Fallstromvergaser übernimmt die Zubereitung des zündfähigen Gemisches und die Kraft? Die geht auf die Hinterachse! Der, für heutige Verhältnisse untermotorisierte, 1303 S kämpft mit einem Leergewicht von gerade mal 900 kg. In 19 Sekunden gelang der Sprint von 0 auf 100 km/h und das Ende der schwarz-gelben Fahnenstange ereichte der Fahrer bei 142 km/h. Für knapp 7650 DM konnte man sich im Jahre 1973 den schwarz-gelben Käfer gönnen, heute muss man froh sein, wenn man einen echten (es gibt einige Nachbauten) VW Käfer 1303 S in schwarz/gelber Kampflackierung findet.

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Zeitsprung zurück ins Jahr 2013: 40 Jahre später kann man sich entweder auf der Suche nach einem originalen 1303 GSR machen (dabei bitte unbedingt auf die typischen Schwachstellen wie: Rahmen, Kotflügel, Bodenbleche, Schweller, Seitenteile, Heizbirnen, Türen… achten) oder direkt zum neuen VW Beetle GSR greifen, der nun in Chicago vorgestellt wird. 210 PS unter der Motorhaube, etwas über 30.000 Euro teuer und ebenfalls auf 3.500 Stück limitiert. Der neue GSR zeigt sich sportlich durch die R-Line Optik im GSR-Feinschliff und verfügt nicht nur über mehr Leistung, mehr Drehmoment und mehr Luxus sondern natürlich auch über entsprechende Fahrassistenzsysteme die das Leben im Jahre 2013 schon leichter machen.

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Für diejenigen, die diese Farbkombination nicht mögen gibt es auch noch eine weitere (grau/schwarz), doch so – in Schwarz und Gelb macht er doch einen äußerst sportlichen Eindruck und ich gestehe, ich erkenne sogar einwenig den “guten, alten Käfer” der bekanntlich läuft und läuft und säuft. Der alte VW Käfer verbrauchte ca. 11 Liter auf 100 km, beim neuen VW Beetle GSR, soll der Wert bei ca. 7,3 Litern liegen, das trotz einem Mehrgewicht, mehr Leistung und natürlich auch mehr Komfort. Da soll noch einer sagen, es hätte sich in den letzten 40 Jahren nichts getan. Eines ist aber geblieben, die Liebe zum Automobil. Einige Hersteller gehen auf die Retro Schiene, andere distanzieren sich davon und möchten neue “Klassiker” schaffen – ich mag beide Wege. Übrigens, in Deutschland kommen sportliche R-Line Sitze zum Einsatz im neuen VW Beetle GSR, in den US-Modellen gibt es Ledersitze, warum das wohl so ist? Eine Gemeinsamkeit habe ich noch gefunden zum Ur-Käfer: Beide Fahrzeuge verfügen über ein Leder-Lenkrad, auch wenn ich sagen muss, dass das Lenkrad an Attraktivität gewonnen hat. Gutes Bleibt: Zwei Endrohre gibt es bei beiden Modellen, auch wenn die beim neuen Flitzer etwas weiter auseinander liegen.

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© Fotos: Volkswagen 2013

Weitere Informationen über das neue Modell gibt es im Blog vom Autohaus Wolfsburg: Die Reinkarnation vom Schwarzen Renner


Fahrzeuge für Kinder (a la Bobby Car) von den deutschen Automobilherstellern

Mmmh, ob ich da auch mal eine Anfrage stellen sollte? Was meint ihr? Gibt es im Pressepool der deutschen Automobilhersteller auch extra eine Abteilung für Kinder-Fahrzeuge? Ihr wisst schon, diese coolen Rutscher die so ähnlich funktionieren wie ein Bobby Car. Mein erstes Fahrzeug war ja damals ein Bobby Car. Damit habe ich nicht nur Schuhe kaputt gemacht und die Hosen durchgescheuert, nein auch ein Wohnzimmerschrank musste dran glauben. Inzwischen fahr ich etwas besser… glaube ich zu mindest ;).

So, ein kurzer Blick über den Lenkradrand, was gibt es denn eigentlich so von den Automobil-Herstellern für Kinderfahrzeuge? Ich meine nun nicht die Spielzeugautos, sondern tatsächlich die zum drauf sitzen und zum rumflitzen:

© Mercedes-Benz

Mercedes-Benz: SLS AMG Bobby-Benz - getreu dem Gedanken: Das Beste oder Nichts, gibt es beim guten Stern natürlich ein Fahrzeug aus dem Hause Big. Der sogenannte Bobby-Benz ist die kleine Kopie vom SLS AMG und ist entweder in Monza grau magno oder in weiß matt lieferbar. Hergestellt aus Kunststoff rollt der kleine Benz dank Flüsterräder so leise wie ein Eletrofahrzeug durch das Wohnzimmer. Ihr mögt es klassischer? Kein Problem, es gibt auch noch einen W125 als Rutschauto, einen Actros für die kleinen LKW Fahrer und nach oben gibt es natürlich keine Grenzen, ich hätte mich sehr über einen 300 SL mit Pedalantrieb gefreut. Sämtliche Kinderfahrzeuge von Mercedes-Benz findet ihr hier: klick

© Volkswagen

Volkswagen: Bei VW gibt es einen gelben Beetle welcher ebenfalls auf Flüsterreifen um die Ecke rollt und einen weißen Beetle habe ich im Shop auch noch gefunden. Bei VW habe ich einen “alten Käfer” oder aber auch einen VW Golf 1 GTI vermisst, wegen meiner auch ein Erdbeerkörbchen als Rutschfahrzeug.

Opel: Bei Opel weiß ich, dass es mal Rutschautos gegeben hat, Ride On hießen die und waren meiner Meinung nach auch von BIG, aktuell konnte ich so schnell keine finden auf der Webseite.

© Audi

Audi: Bei Audi wurde ich echt überrascht, nicht nur weil es dort ein Rutschauto gibt, nein, sondern weil auch “weiter gedacht” wurde. Das Rutschauto (Audi TT) kommt mit einer Anhängerkupplung um die Kurve und dafür gibt es dann auch den passenden Anhänger. Gar nicht so blöd die Idee, oder? Audi überraschte mich aber auch mit dem vermutlich teuersten Kinderfahrzeug, ein Tretauto für knapp unter 10.000 € – Willkommen in der Premiumklasse! Ja, gut – dafür darf der bis zu 1,35 Meter große Fahrer (Mist, bin etwas zu groß – ein seltener Augenblick für mich) dann auch die 7-Gang Schaltung benutzen und mächtig Kette geben…

© Porsche

Porsche: Bei Porsche gibt es einen Porsche 918 Spyder als Rutschauto, sehr gefällig… außerdem hat die Sportwagenschmiede aus Zuffenhausen auch noch weitere Kinderfahrzeuge im Sortiment. Um bei den Rutschfahrzeugen zu bleiben empfehle ich dann noch den Porsche Carrera als Baby Porsche.

So, habe eigentlich keinen deutschen Hersteller vergessen, oder? Falls einer BMW vermisst: Bayern gehört nicht zu Deutschland ;) – kleiner Scherz… BMW baut kein Autos…

…kommt, gebt zu, der war nicht ganz so schlecht! BMW hat natürlich auch das ein oder andere Rutschauto im Angebot.

Weitere Bobbycars und Rutscher gibt es hier!


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Jetta Hybrid und der E-Bugster – die Hightlights von VW in Detroit!

Ich wusste ja schon vorher, dass der VW Jetta Hybrid auf der Motorshow in Detroit gezeigt wird. VW nutzt die Messe ja immer als Kick Out für das Jahr 2012. Doch mit dem VW E-Bugster hat mich VW wirklich kalt erwischt. Eine Mischung aus Hot-Rod und Kultfahrzeug, eine Mischung aus Beetle und Elektromobil. Die Stoßstangen mit Lichteffekten wie bei Tron, mit neuen Scheinwerfern, mit einem flachen Dach. HACH! Wie bei einem Top Chop. Da nun ein 2.0 Liter Turbo Motor unter die Haube und so bauen… ach ne, da war ja was. Elektroantrieb. Nun gut, dann halt mit Elektroantrieb, dann muss der aber ordentlich “WATT” unter der Haube haben, denn wer so aggressiv aussieht, der muss auch halten was er verspricht!

© 2012 Volkswagen

So, zurück zum Thema. Der VW Jetta soll ja so nun wirklich kommen. Mit einem 1.4 TSI Vierzylinder Motor (150 PS) unter der Haube und einem 20 kW Elektromotor zum Emissionslosen fahren. 2 Kilometer rein elektrisch bei einer Geschwindigkeit von 70 km/h sind wohl drin. Nach dem VW Touareg ist der Jetta Hybrid der 2. VW, der die Kraft der 2 Herzen hat. Die Präsentation war nett, doch Emotionen und “haben wollen” Gefühle weckte, zu mindestens bei mir, der e-Bugster!

© 2012 Volkswagen

20″ Felgen, flache Scheiben und eine geniale Formgebung. 180 km soll er weit kommen, 85 kw soll der Elektromotor leisten und auch eine Bremsenergierückgewinnung ist wohl verbaut, das könnte die Reichweite verlängern, denn dabei wird Bremsenergie in Strom umgewandelt. Dieser Strom wird dann via Batterie zwischengespeichert. Jetzt kann man sich die Frage stellen: Wofür solche Concept-Fahrzeuge, die später doch sowieso nie so auf den Markt kommen. Meine kurze knappe Antwort: Emotionen wecken!

© 2012 Volkswagen