2018 Mercedes-Benz G-Klasse Fahrbericht G500 / G63 AMG Kaufberatung

10 Fakten zur neuen Mercedes-Benz G-Klasse:

1. Auch wenn es auf den Blick gar nicht so aussieht, es wurden nur wenige Bauteile vom eigenen Vorgänger übernommen, dennoch versprüht die neue G-Klasse den gleichen Charme wie der legendäre Geländewagen der seit 1979 gefertigt wird.

2. Unter die Haube kommen zunächst zwei 4.0 Liter V8 Benziner. Im G 500 schlummern 422 Pferdchen, im G 63 sogar 585 Pferde, die nur darauf warten, dass der Fahrer den Start / Stop Knopf drückt. Tut er dieses, dann wacht der V8 auf und ist sofort dazu bereit, die Leistung über alle vier Räder abzugeben.

3. Der G500 beschleunigt innerhalb von 5,9 Sekunden auf Landstraßen-Tempo 100 km/h, der G 63 absolviert den Sprint innerhalb von 4,5 Sekunden. Wer das häufiger demonstriert oder versucht die Höchstgeschwindigkeiten von über 200 km/h zu fahren, der wird den Normverbrauch von bis zu 13,1 Liter auf 100 km allerdings locker überbieten.

4. Die neue G-Klasse überbietet sich selbst, sie ist größer geworden als der eigene Vorgänger, das merkt man vor allem im Passagierabteil. Egal ob vorne oder hinten, man hat ausreichend Platz.

5. Platz genug gibt es auch im Kofferraum. Hat man die 76,6 cm hohe Ladekante überwunden steht ein Ladevolumen zwischen 454 und 1941 Liter zur Verfügung.

6. Die G-Klasse empfielt sich als Zugmaschine, gehört sie zu der seltenen Spezies der Fahrzeuge, die 3,5 Tonnen ziehen dürfen.

7. Auch wenn viele G-Klasse Fahrer das Fahrzeug vermutlich nicht im Gelände bewegen, sie kann es und das Gefühl bzw. Wissen alleine reicht ja schon. Eine Bodenfreiheit von 24,1 cm kann sich sehen lassen, die Steigfähigkeit von bis zu 100 % ist obligatorisch und die Wattiefe wurde noch einmal verbessert. 70 cm tiefe Gewässer können nun einfach durchfahren werden.

8. Die neue G-Klasse bringt ein neues Fahrwerk, eine neue Lenkung und neue Assistenssysteme mit. Darunter auch Dynamic Select, eine Fahrprofilauswahl. Fünf Fahrprogramme für die Straße, Drei Fahrprogramme fürs Gelände und wer es richtig krachen lassen will, der nutzt einfach die drei Sperren.

9. Los geht es ab 107.000 Euro und ein paar Zerquetschte. Für einen G 63 muss man knapp 150.000 Euro investieren.

10. Dafür bekommt man dann aber ein Legendewagen, der fast alles kann, sich für nichts zu Schade ist, im Dreck wühlt bis er wieder auf die Straße kommt oder auch in der Stadt eine gute Figur macht. Die G-Klasse erzeugt strahlende Gesichter, nicht nur beim Fahrer.

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