Achtet auf eure Reifen – Fahrsicherheitstraining – Brabus Werksführung

[Anzeige|Werbung]

Wisst ihr eigentlich, dass das Mindestprofil für PKW noch 1,6 mm betragen muss … und das selbst an dieser Verschleissgrenze die Gefahr viel höher ist auszubrechen? In Zusammenarbeit mit Continental durfte ich einen Fahrsicherheitslehrgang absolvieren und zum Schluss gibt es noch eine kurze Werksführung bei BRABUS!

In dem Video möchte euch heute vor allem erklären, warum ihr hin und wieder auch mal auf eure Reifen achten solltet, warum der Reifen quasi eure Lebensversicherung ist bei der Autofahrt und warum ich euch Fahrsicherheitstraining euch unbedingt ans Herz legen möchte.

Fangen wir direkt mit dem Fahrsicherheitstraining an. In der Regel sind das Veranstaltungen die einen kompletten Tag gehen, auf Trainingsanlagen lernt man das Verhalten seines eigenen Fahrzeuges besser kennen, geht an die Grenzen vom Auto und natürlich auch an die Grenzen von einem selbt. Das alles hat ein Ziel: Für den Ernstfall besser gewappnet zu sein.

So erlernt man bei so einem Tageskurs z.B. das Verhalten des Fahrzeuges bei verschiedenen Fahrsituationen. Wie kann man kritischie Situationen bewältigen, welche Fahrtechniken kann man anwenden, wie bremst man am besten auf glatten Fahrbahnen? Wie sieht es bei griffigen Fahrbahnbelägen aus und wie wirken sich der Einfluss von Ablenkung oder Stress auf die eigene Fahrphysik aus? Warum sollte man im Sommer keine Winterreifen fahren und schon gar nicht umgekehrt?

Wie wichtig ist das Reaktionsvermögen, warum sollte man immer auf Zack sein, warum sollte man seine Augen immer dort lassen wo sie hingehören, nämlich auf die Fahrbahn. Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekommt man bei einem Fahrertraining und ich kann es nicht häufig genug sagen: Bitte macht einen, macht auch öfters einen, die machen in der Regel eine ganze Menge Spaß und man lernt richtig was.

Euch verrate ich es. Ich war auch mal jung, ich war auch mal übermütig, ich dachte auch immer: Mir wird schon nix passieren, ich kann doch Auto fahren. Resultat: Ich hab mein ersten eigenen Wagen weggeworfen. Regennasse Fahrbahn, Aquaplaning, falsch reagiert, zack. Leitplanke, LKW, Leitplanke… das hätte auch ins Auge gehen können. Hätte ich damals richtig reagiert, dann wäre vermutlich gar nichts passiert.

Auch so etwas lernt man beim Fahrertraining, darüber hinaus spricht man noch über die richtige Sitzposition, die Lenktechnik, aber auch die Blicktechnik. Die ist nicht nur entscheidend bei Slalomfahrten. Richtig viel Freude habe ich immer beim umkurven der Kreisbahn, wenn die Fliehkräfte dafür sorgen, dass einem ganz mulmig wird in der Magengegend. Als Beifahrer wird mir – und nun verrate ich euch noch ein Geheimnis – immer schlecht bei so etwas.  Richtig schlecht wird mir allerdings auch, wenn ich – vor allem junge – Verkehrsteilnehmer auf abgefahrenen Reifen sehe. Gerade erst letztens noch so ein Fall gehabt.

Junger Typ, gerade Führerschein, erstes Auto, tiefergelegt, breite Felgen drauf, richtige Anlage im Kofferraum, ordenlich Bass und auch nicht gerade wenig Leistung und… abgefahrene Reifen an der Vorderachse. Entweder übt er heimlich für den Burnout-Contest, oder er hat sich einfach für schlechte Reifen entschieden. Beim Reifen-Kauf gilt für mich: Billigreifen kommen mir nicht unter mein Auto, der Reifen ist und bleibt die einzige Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrbahn, der Reifen ist und bleibt die Lebensversicherung.

Ohne Reifen gibt es keine Traktion, keinen Vortrieb, keine negative Verzögerung, kein Vorankommen. Aus dem Grund sollten wir uns alle um die Reifen kümmern, auf das Profil achten, auf die richtige Einstellung von Sturz und Spur und auch auf den richtigen Luftdruck.

Wir haben inzwischen viele Assistenzsysteme die uns – im Ernstfall – oft den Hintern retten können, doch eines müssen wir noch selber machen. Den Hintern vom Sofa erheben, zum Auto gehen und einfach mal kontrollieren: Passt noch alles mit dem Reifen? In dem gleichen Atemzug kann man auch mal einen Blick auf die Bremsen werfen, die werden auch oft Stiefmütterlich behandelt und wenn wir schon gerade dabei sind, kann man auch noch die anderen Betriebsstoffe vom Fahrzeug wie Öl und Wasser checken.

Mir liegt nämlich am Herzen, dass ihr stets gut von A nach B kommt – und wenn ihr selbst einwenig darauf achtet, dass ihr keine Angst habt vor Gefahrensituationen und eure Fahrzeug gut in Schuss ist, dann fahrt ihr alle viel sicherer da draußen auf den Straßen und wenn wegen meinem Video hier nun nur einer mal draußen einfach sein Profil misst, dann habe ich mein Ziel schon erreicht.

Nicht falsch verstehen, ich habe ganz und gar nichts gegen Tuning. Tuning kann auch sicher sein, Tuning kann Spaß machen und wir waren bei BRABUS zu Gast zu einer kurzen Werksführung. Ohne Zweifel, ein Unternehmen am oberen Ende der Leistungskette. Wenn irgendeiner sagt: “Das geht doch nicht!”, dann sagen die bei Brabus: “Wir machen das schon!” – noch mehr Leistung, noch mehr Drehmoment, noch mehr Sound, noch eine bessere Optik – doch wer mehr Leistung will, der muss auch darauf achten, dass die Reifen auch über die notwendige Traglast und den passenden Geschwindigkeitsindex verfügt. Denn am Ende – und ich kann es nicht häufig genug sagen – ist und bleibt der Reifen die einzige Schnittstelle zwischen eurem Fahrzeug, egal ob nun individualisiert oder von der Stange, und der Fahrbahn.


 

Anzeige|Werbung