Kleine Warnung: In my feelings Challenge – bitte lasst es sein!

Man muss definitiv nicht jeden Trend mitmachen. Das gilt bei der Wahl des richtigen Fahrzeuges, es gilt aber auch für diese ganzen “Ach-so-witzigen-Aufgaben” die man so im Internet gestellt bekommt. Ich bitte euch: Lasst die Finger von der “In my feelings Challenge“.

Nicht falsch verstehen: Ich war auch mal jung, ich wollte auch mal rebellieren, ich kenne das auch wenn man unbedingt “dabei sein will” – und wenn gerade so ein Internet-Hype passiert, dann will man ja diesen verfolgen und mitgestalten. Doch man muss sich und andere deswegen nicht selber in Gefahr bringen, schließlich spielt man auch kein russisches Roulette.

Vor ein paar Jahren hat die Ice-Bucket-Challenge noch dafür gesorgt, dass sich viele Leute im Internet für das Thema ALS interessiert und engagiert haben. Auch diese Challenge, in dem es darum ging sich eiskaltes Wasser (inkl. Eiswürfel) über den Kopf zu kippen und sich dabei zu filmen, hatte Verletzte zu beklagen. Aber es ging um einen guten Zweck, es kam eine große Menge Geld zusammen, unterm Strich: Alles gut, kann man machen, wenn man das Risiko dabei im Auge behält.

Es gab weitere Internet-Challenges wie z.B. die Tide Pod Challenge, hier hat man Waschmaschinen-Tabs in den Mund genommen oder die “One-Finger-Challenge” – hier war es das Ziel sich in der Spiegelung nackt zu fotografieren und mit einem Finger den Intimbereich zu verdecken. Ihr merkt schon: Einige Challenges sind witzig, andere lebensgefährlich.

…und nun möchten wir euch ernsthaft warnen, denn es gibt nun die sogenannte “In my feelings Challenge”, bei der man zu dem Lied “In-my-feelings” von dem Künstler “Drake” tanzt.
Das wäre nun wirkich nicht so schlimm, würde man kurz vorher nicht aus einem fahrenden Auto springen und später wieder hinein springen.

Egal ob als Beifahrer, Mitfahrer oder als Fahrer: Das macht man nicht! Das ist gefährlich für euch, für andere Verkehrsteilnehmer und für alles was sonst im Weg ist.

Lasst es sein! Bitte! Hört Musik, tanzt, aber lasst das Auto daraus, zumindestens solange wie es fährt. Wie wäre es mit einer Abwandlung? Ihr stellt euer Fahrzeug (gut gesichert) auf einen Parkplatz, lasst die Musik laufen und dann tanzt ihr um das Auto herum. Von mir aus könnt ihr auf dem Parkplatz auch Reise nach Jerusalem spielen und auslosen wer dort stehen bleiben muss (kleiner Scherz), aber bitte macht nicht die “In-my-feelings-Challenge” nach.

Ich habe bewusst darauf verzichtet euch nun Videos zu zeigen: a) weil ich es nicht verharmlosen möchte und b) weil ich euch erst gar nicht zeigen möchte wie die “In my feelings Challenge” geht – ich möchte nur eins: Euch davorn warnen und ggf. dafür sensibilisieren, dass diese “In my feelings Challenge” ins Auge gehen könnte”. Die Automobil-Hersteller und Erstausrüster arbeiten an der “Vision 0” – es soll keine Verkehrstote mehr geben durch Autos im Straßenverkehr. Unterstützt die Hersteller doch einfach mal, in dem ihr bei solchen Aktionen euer Hirn einschaltet und es einfach auch nur nutzt. Das wäre schon mal ein Anfang.

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