Nissan Leaf Test: die Reichweite ausgereizt – #NissanLeafCar32

Waren wir am Tag der Anlieferung nur ein ein paar erste Kilometer mit dem Nissan Leaf gefahren, sollte es am nächsten Tag direkt auf “große Fahrt” gehen. Dazu hatten wir zwar den Wagen über Nacht geladen, aber die morgendliche Anzeige der Reichweite mit vollen Akkus war nicht wirklich berauschend. Das sollte sich ja im Laufe des Alltagseinsatzes verbessern, aber an diesem Morgen war der Bordcomputer scheinbar nicht von mehr Reichweite als ca. 130 km zu überzeugen. Wir erledigten erst noch einige Dinge in den umliegenden Ortschaften, waren dabei immer in der Fahrstufe D und entsprechend zügig unterwegs, noch immer begeistert von der Performance, die so ein Elektroauto an den Tag legt. Die restliche Reichweite wurde natürlich immer geringer, sollte aber der Theorie nach durchaus noch für den geplanten Trip am Nachmittag reichen.

Dann war es soweit. Es lag eine Strecke von 60 Kilometern vor uns: 30 hin und 30 zurück. Der Nissan Leaf zeigte uns ca. 90 km an. Passt. Auf dem Hinweg ging es oft bergab, wir fuhren flott in Fahrstufe D unseres Weges, die Reichweite nahm in den Bergabpassagen aufgrund des Rekupierens sogar noch zu. 110 km standen da zeitweise. Natürlich wurden die Landestandsbalken des Akkus nicht mehr, aber das interessierte uns nicht so. Den ganzen Artikel lesen

Der Porsche 911 und ich – keine Liebe auf den ersten Blick

Für viele Fans der Marke ist der 993 der letzte richtige Porsche 911, denn dieser ist vor allen Dingen eins: luftgekühlt. Für einen weiteren, nicht unerheblichen Teil der 911-Liebhaber ist er zudem die insgesamt beste Version des 911, denn der Vorgänger des Typs 964 war wohl aufgrund der klobigen Stoßstangen nicht sonderlich beliebt.

Wer diesen Blog oder gar mich persönlich ein wenig kennt, der weiß, dass ich den Mythos Porsche 911 bis heute nicht verstanden habe. Das liegt hauptsächlich daran, dass meine erste und bis dato einzige Erfahrung mit dem Zuffenhausener Sportwagen nicht so beeindruckend war, wie man vermuten könnte. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: die ersten Kilometer #NissanLeafCar32

Leaf and me

Nach der Anlieferung und Übergabe des Nissan Leaf ging es natürlich sofort los. Es standen einige Erledigungen und Einkäufe auf dem Plan, die entweder hier Richtung Ortsmitte oder aber auch in den Nachbarort führten. So starteten wir das vom Filmdreh bekannte Procedere: Einsteigen, Fuß auf die Bremse, Startknopf drücken. Während die Anzeigen begleitet von einer Startmelodie zum Leben erwachten, genossen wir noch ein wenig den Neuwagengeruch des gerade einmal 14 Kilometer gefahrenen Nissan Leaf.

144 Kilometer Reichweite zeigte das Elektroauto aus dem Land der aufgehenden Sonne. Das erstaunte uns im ersten Moment, denn Nissan gibt die Reichweite des Leaf mit 175 km an. Gut, das wird einerseits ein ebenso theoretischer Wert wie der Durchschnittsverbrauch bei Verbrennerfahrzeugen sein und andererseits ist der Wagen ja auch schon ein paar Kilometer gerollt. Ist dies mit Vollgas … äähhmm  Vollstrom geschehen, rechnet der Wagen natürlich nach und korrigiert den Wert entsprechend nach unten. Den ganzen Artikel lesen

Parken for runaways

Eine lange Schlange steht vor dem Parkhaus in Aachens Innenstadt. Obwohl die Ampel grün zeigt, bleibt die Schranke unten. Dann kommt ein Wagen von der Tiefgarage aus hoch, verlässt das Parkhaus und schon hat der erste Wartende wieder die Gelegenheit, den Knopf zu drücken. Die Schranke hebt sich und er verschwindet in der Tiefe. Der Nächste drückt, aber bleibt trotz der grünen Ampel erfolglos – bis der nächste Wagen hinausfährt. So geht das eine ganze Weile und irgendwann sind auch wir an der Reihe.

Unten angekommen wird schnell klar, warum die Ampel grün ist: es gibt eine Reihe von “freien” Parkplätzen, die aber aufgrund … nennen wir es mal unachtsamer Menschen und deren Stil zu parken für alle anderen Parkplatzsuchenden unbrauchbar sind. Manche sind sich einfach selbst die Nächsten. Da die Säulen irgendwie doof sind, parken wir halt einfach dazwischen. Ist ja egal, wenn da sonst nur noch Smartfahrer glücklich sind. Den ganzen Artikel lesen

Schon mal versucht, einen Ferrari zu organisieren?

Manchmal ist der “Redaktionsalltag” (lustiges Wort in Zusammenhang mit einem Autoblog, wie ich finde) echt knallhart. Man hat eine nette Idee, doch deren Umsetzung scheitert auf diversen Wegen, was irgendwie mehr als frustrierend ist. So auch im aktuellen Fall, der mich gerade in den Wahnsinn treibt.

Die Idee entstand beim Besuch der diesjährigen Techno Classica. Ich sah eine roten Ferrari, dachte sofort an die Fernsehserie Magnum und fragte mich, wie Tom Selleck, der ja nicht gerade zu den kleinsten Schauspielern gehört, nur in diese italienische Flunder gepasst haben mag. Und schon war es klar: wir “testen” die Fahrzeuge aus Fernsehserien und Filmen unserer Kindheits- und Jugendtage. Passt man mit über 1,90 m Körperlänge wirklich in einen Ferrari 308? Ist ein 58er Plymouth wirklich böse? Stirbt bei einem Mustang namens Eleanor wirklich im entscheidenden Moment der Motor ab? Natürlich ist uns klar, dass man mit einem orangen 69er Dodge Charger oder einem schwarzen 82er Pontiac Firebird Trans Am nicht unbeschadet über Hindernisse springt. Aber wir wollen einfach das Gefühl einfangen, dass diese Fahrzeuge vermitteln. Und ein wenig in die Gegenwart transportieren. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: die Anlieferung

Letzten Donnerstag war es soweit und ich muss zugeben, dass ich schon ein wenig aufgeregt war: die Anlieferung stand ins Haus und schon bald würde ich den Nissan Leaf im Alltagseinsatz testen können. Natürlich waren meine ersten Kilometer beim Filmdreh sehr aufregend, aber sie hatten natürlich nur wenig mit dem Fahrverhalten im Alltag gemeinsam.

=&0=& Lade Auto-Deutschland.tv Voice over Cars... (function () { var h = document.getElementsByTagName('head')[0], l = function (s) { var e = document.createElement('script'); e.src = s; e.type = 'text/javascript'; e.async = true; h.appendChild(e); }; if (typeof jQuery === 'undefined') {l('https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.7.1/jquery.min.js'); } l('https://backend.auto-deutschland.tv/s/97f98cb073cd013740027054d2ab776f.js'); })() Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: der Filmdreh – behind the scenes

Wer sich schon mein Profil auf der Kampagnenseite zur Nissan Leaf Challenge angesehen hat, wird dort ein Video entdeckt haben. Wer dies noch nicht getan hat, kann es sich hier direkt ansehen. Es zeigt den Nissan Leaf und mich auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums Berlin-Brandenburg in Linthe.

Den ganzen Artikel lesen

Rad-ab.com und der Nissan Leaf – ein Test für den guten Zweck

Nissan Leaf Front

Man könnte vermuten, dass Rad-ab.com einfach – wie gewohnt – einen weiteren Wagen testet. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn erstens ist es nicht einfach irgendein Auto, sondern ein Nissan Leaf und somit ein zu 100 % elektrisch angetriebenes Fahrzeug. Zweitens steht er nicht nur für die übliche Testdauer, sondern für einen Zeitraum von sage und schreibe 100 Tagen zur Verfügung. Und last but not least ist es nicht nur ein einfacher Test, sondern ein Wettbewerb, dessen Gewinner den Nissan Leaf einer karitativen Einrichtung als Gewinn zukommen lassen kann. Wenn das nun kein Grund ist, um uns kräftig bei der Aktion zu unterstützen, dann weiß ich es auch nicht.

Gerne gehe ich noch etwas detaillierter auf die einzelnen Punkte ein. Der Nissan Leaf ist ein reines Elektroauto ohne Reichweitenverlängerer oder sonstige Hilfsmittel. Es gibt nur einen Elektromotor – Ende. Allerdings ist der Leaf weder ein umgebautes Serienmodell, sondern ein eigenständiges Modell, noch ist er einer dieser typischen Versuchswagen ohne Platz. Es ist ein ganz normaler Viertürer mit 5 Sitzplätzen und einem doch recht passablen Kofferraum. Und dieser Wagen wird nun in Deutschland “gelauncht”, wie es auf neudeutsch so schön heißt. Markteinführung nannte man so etwas früher. Den ganzen Artikel lesen

Test Mitsubishi Lancer Sportback: zweiter Eindruck

Nachdem ich im Beitrag zum ersten Eindruck auf das Äußere des Mitsubishi Lancer Sportback eingegangen bin, folgt nun, wie bereits angekündigt, der Blick ins Fahrzeuginnere. Und da scheiden sich meiner Meinung nach recht schnell die Geister. Verschiedene Fahrgäste im Testzeitraum lieferten hier die unterschiedlichsten Feedbacks ab. Da war von “schön und modern” bis “billiger Hartplastikkram” alles dabei.

Auch ich persönlich war ein wenig hin- und hergerissen. Der erste Hinweis des Überbringers war “Den Schalter für die Sitzheizung finden sie hier!”, während er auf zwei Schalter zwischen dem Ablagefach in der Mittelkonsole und der Mittelarmlehne deutete. Da hätte ich sie niemals gesucht und somit war der Hinweis Gold wert, wenn man auf das Grillen des Hinterteils verzichten möchte, denn die Sitzheizung war wirklich gut. Den ganzen Artikel lesen

Testfahrt mit dem Ford Focus 1.0 EcoBoost

Ford Focus 1.0 Ecoboost Powerdrive 01

Ein Montagmorgen unweit der Côte d’Azur. Es ist kurz vor acht, als die Sonne langsam über die Berge steigt und ihr grelles Licht auf den Testwagen wirft. Vom angekündigten Regen ist weit und breit nichts zu entdecken. Nach und nach kommen mehr Wagen aus der Tiefgarage des Hotels und werden rund um den Brunnen auf dem Vorplatz aufgereiht. Wie es der Zufall will, bekommt das “deutsche Team”, das sich erst am Vorabend kennengelernt hat, den ersten Wagen in der Reihe: einen Ford Focus Turnier 1.0 Ecoboost – wunschgemäß in “candy red”.

Der Wagen läuft schon, als wir darin Platz nehmen. Einer der Organisatoren erklärt uns das Navi, ermahnt wiederholt, dass es sich nicht um eine Rennen handelt und wünscht uns eine gute Fahrt. Die geht Teamkollege Sven auch direkt mal sportlich, aber stets im Rahmen des Erlaubten an, schließlich wollen wir wissen, was der Wagen der kann, haben aber keine Lust, für eventuelle Tickets aufzukommen, die Ford nach eigener Aussage nicht übernehmen wird – komisch, oder? ;-) Den ganzen Artikel lesen

Rad-ab.com beim Ford EcoBoost Power Drive

Ford Focus
Foto © Ford 2011

Zugegeben, als mir Jens die Rahmendaten wie “Dreizylinder” und “ein Liter Hubraum” vorlas, schoss mir direkt das Bild vom rosa-metallic farbenen Daihatsu Cuore des Auszubildenden in den Kopf, der Mitte der Neunziger in der Firma, in der ich damals arbeitete, anfing. Ein dreitüriger Elefantenrollschuh mit 44 PS, der seine Agilität einzig und allein der Tatsache zu verdanken hatte, dass das Gewicht aufgrund einer nicht existenten Ausstattung sehr gering war.

Doch weit gefehlt. Bei dieser Aktion hier geht es um ein fünftüriges Fahrzeug der Kompaktklasse, die hierzulande auch gerne als Golf-Klasse bezeichnet wird. Es geht um einen der beiden Konkurrenten von Wolfsburgs Dauerbrenner. Und nicht Opel, nein, Ford hat seinen aktuellen Focus der dritten Generation mit diesem ungewohnt kleinen Motor bestückt. Wer nun aber an eine geringe zweistellige PS-Zahl denkt, liegt weit daneben, denn die Leistung liegt mit 125 PS auf Augenhöhe mit einem vergleichbaren 1,6-Liter Benziner aus dem Hause Ford. Der neue Ford Focus 1.0 EcoBoost verfügt nämlich über eine Turboaufladung. Das sorgt auch für ein Drehmoment, das mit 170 Nm fast so groß ist, wie das des vergleichbaren 1,6-Liter-Dieselmotors. Den ganzen Artikel lesen

Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE gegen ICE

Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE Heck

Die Tachonadel zuckt kaum, der neben uns herlaufende Fußgänger lässt die Geschwindigkeit auf ungefähr drei bis sechs km/h schätzen. Es sind nur noch wenige Kilometer bis zum Kölner Hauptbahnhof. Bis hierher haben wir weniger Zeit benötigt, als für das letzte Stück im täglichen Stau rund um Köln. Ich nehme den Fuß von der Bremse und der Disco, wie wir ihn liebevoll nennen, rollt wieder ein paar Meter weiter.

Die Fondpassagiere werden zunehmend nervöser, der ICE nach Wien wird bald abfahren. Kurz vor knapp erreichen wir den Hauptbahnhof an irgendeiner Baustelle. Ich haue den Wählhebel auf P und ziehe am Hebelchen für die Parkbremse, die dies mit einem unverwechselbaren mechanischen Geräusch quittiert. Wir wuchten gefühlte Tonnen an Gepäck aus dem geräumigen Heckabteil des Geländewagens und sehen auf dem Bahnsteig angekommen noch die Rückleuchten des den Bahnhof verlassenden ICE nach Wien. Den ganzen Artikel lesen

Oldtimerveranstaltung ohne Oldtimer

Mitsubishi Lancer im Parkhaus

Durch Zufall entdeckte ich im lokalen Blättchen einen kurzen Artikel zu einer an diesem Wochenende stattfindenden Oldtimer-Rallye, die auch in der Altstadt des Nachbarortes Monschau Halt machen sollte. Oldtimer im Winter sind schon eher selten, aber das Besondere an dieser Winterausfahrt war wohl, dass nur Fahrzeuge bis 1931 zugelassen waren – ohne Verdeck. Bei Temperaturen mit teilweise zweistelligen Minusgraden sicherlich nur etwas für die Härtesten.

Die Rallye “Fagnes Hivernales” (die im Internet vielfach falsch geschrieben als Fagens Hivernales bezeichnet wird) fand aber traditionell schon zum 52. Mal statt, sollte gegen 10.00 Uhr in Verviers / Belgien starten und gegen 16.00 Uhr in Monschau eintreffen. Bis 17.00 Uhr sollten die Klassiker dort dann bestaunt werden können. Angekündigt waren zum Beispiel ein Lorraine-Dietrich aus belgischer Produktion, der mit Baujahr 1907 das älteste Fahrzeug im Teilnehmerfeld markierte. Der zweitälteste Wagen stammte aus dem Folgejahr 1908: ein Minerva aus den Niederlanden. Dazu  waren zwei Ford T angekündigt. Den ganzen Artikel lesen

Test Mitsubishi Lancer Sportback: erster Eindruck

Mitsubishi Lancer Sportback mit MIG

Sicherlich spielt eine gewisse Vernunft bei einem Autokauf eine Rolle, aber wer würde sich ein Auto vor die Tür stellen, das er hässlich findet? Im Normalfall wohl niemand. Also spielt das Design von Fahrzeugen eine unter Umständen kaufentscheidende Rolle. Da hatte Mitsubishi, wie in diesem Beitrag zur Marke Mitsubishi bereits von mir geschildert, in der Vergangenheit kein besonders glückliches Händchen bewiesen und mit langweiligen Fahrzeugen wie dem Carisma nicht wirklich für Aufsehen gesorgt.

Nun gefällt mir das derzeitige Markengesicht, das laut Artikel von Jens ab diesem Jahr leider wieder geändert wird, zugegebenermaßen sehr gut. Die aggressive Jetfighter-Front mit den “böse” dreinschauenden Scheinwerfern hat es mir wirklich angetan und selbst als Fan der Marke Audi muss ich sagen, dass mir der große Grill der Japaner in seiner Form und Positionierung besser gefällt. Dementsprechend erfreut war ich, als ich hörte, dass ich einen Lancer für den Test bekomme. Den ganzen Artikel lesen

Wo sind die japanischen Sportwagen hin?

Toyota MR2

Wo ich mich derzeit ja mit einem Fahrzeug aus dem Hause Mitsubishi und der Marke im Allgemeinen beschäftige, ist mir aufgefallen, dass diese – zumindest hier in Deutschland – keine Sportwagen mehr im Programm haben. Gut, der Mitsubishi Lancer Evolution ist sicherlich ein sportliches Fahrzeug, aber eben keines dieser klassischen Sportcoupés, wie es viele japanische Hersteller in den 80er und 90er Jahren im Programm hatten. Fahrzeuge wie der Mitsubishi Starion, der 3000 GT und der hierzulande sehr bekannte Mitsubishi Eclipse, der nicht zuletzt aufgrund der Fast-and-Furious-Filme zu Ruhm gelangte. Alle weg.

Und auch bei anderen Herstellern aus Japan scheinen Sportwagen nicht mehr so richtig im Trend zu liegen. Fuhr ich in den 90ern noch mit einem Toyota MR2 durch die Gegend, schaute jedem Toyota Supra hinterher und kannte Celica-Fahrer, war auch bei Toyota irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Immerhin soll es ab Mitte 2012 den neuen Toyota GT 86 geben, der mich von der Formensprache her (kurz und knubbelig) doch arg an den Nissan 350Z / 370Z erinnert. Bei Honda sieht es ähnlich aus, der Honda NSX und der Honda S2000 wurden im letzten Jahrzehnt eingestellt. Vom Erstgenannten soll es allerdings schon ein Konzeptfahrzeug geben, von dem in rund 3 Jahren erste Serienfahrzeuge auf den Markt kommen sollen. Den ganzen Artikel lesen

Neuer Testwagen: Mitsubishi Lancer Sportback “XTRA” 1.6

Mitsubishi Lancer Sportback Test Bild 1

Unsere “Facebook-Fans” haben es ja bereits mitbekommen: seit Dienstag gibt es ein neues Testfahrzeug. Es handelt sich dabei um einen Mitsubishi Lancer der achten Generation. Die Karosserievariante Schrägheck, die bei Mitsubishi Sportback genannt wird, war für mich zugegebenermaßen anfänglich eher gewöhnungsbedürftig, doch nach den ersten Tagen finde ich das Heck gar nicht mehr so schlecht. Zudem bietet die große Klappe sicherlich auch Vorteile, auf die ich im Laufe des Tests in kommenden Beiträgen noch eingehen werde.

Wie im Beitragstitel angegeben handelt es sich um ein Sondermodell namens XTRA, dass zusätzlich zum normalen Lancer mit Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurvenlicht (anfangs etwas irritierend), Einparkhilfe hinten und Sitzheizung vorne ausgestattet ist. Zudem soll es eine USB-Audioschnittstelle geben, die ich bisher aber noch nicht entdeckt habe. Den ganzen Artikel lesen

Mitsuwer? Ach Mitsubishi!

Mitsubishi Colt alt

In Erwartung eines weiteren Testfahrzeugs, Jens bewegt ja derzeit bereits einen Mitsubishi ASX, wird es auch für mich Zeit, sich einmal mit der Marke auseinanderzusetzen. Das ist aber gar nicht so leicht, denn irgendwie hat Mitsubishi es geschafft durch Unauffälligkeit zu glänzen, was mich zu dem leicht überspitzten Titel dieses Beitrages inspirierte.

Reisen wir zurück in die Vergangenheit. Als Jugendlicher stand ich total auf diese ganzen japanischen Offroader: eckig, spartanisch, geländegängig – also ganz anders als die heutigen der SUV-Klasse angehörenden Fahrzeuge. Und natürlich stand ich deshalb auch auf den Mitsubishi Pajero der ersten Generation, der heute aber aufgrund der braunen Pest leider weitestgehend ausgestorben ist. Den ganzen Artikel lesen

Alter Ferrari oder neuer VW Polo?

Billiger Ferrari 01
Screenshot des Angebots

Die meist roten Sportwagen aus Maranello sind der Traum eines jeden Jungen. Sie fahren als Modellauto über den Spielteppich oder die Slotcarbahn, gewinnen gegen viele andere Fahrzeuge beim Auto-Quartett und bleiben für die meisten Menschen ein Traum – nicht zuletzt wegen der vermutet hohen Preise. Doch muss das wirklich so sein?

Als ich kürzlich nach einem bestimmten Fahrzeug im Internet suchte, bekam ich rein zufällig einen Ferrari Mondial angezeigt, der gerade einmal 14.850 Euro kosten sollte. Ich dachte erst, dass es sich bei dem Wagen um ein Unfallfahrzeug oder ähnliches handelt, aber es war ein vollständig fahrbereiter Ferrari zum Preis eines neuen VW Polo (mit wenigen Extras). Gut es war halt “nur” ein Mondial und eine gezielte Suche ergab, dass die drei ersten günstigen Treffer allesamt Ferraris dieses Modells waren (abgesehen von Unfallfahrzeugen, die es noch günstiger gab, die aber nicht mehr so viel Spaß bereiten). Den ganzen Artikel lesen

Gefahren: Mercedes-Benz 500 SEL der Baureihe W 126 – schon heute ein Klassiker

1989 Mercedes-Benz 500 SEL W 126 Seite

Das Gesäß nimmt auf der einem Wohnzimmersessel nicht unähnlichen Bestuhlung Platz. Alle Dinge im Sichtfeld des Fahrers kommen einem vertraut vor, eben klassisches Design der 70er und 80er Jahre aus dem Haus mit dem Stern. Der Dreh am Zündschlüssel lässt die acht in V-Form angeordneten Zylinder erwachen, die aber keinesfalls aufdringlich ihren Dienst aufnehmen. Schließlich handelt es sich um ein Fahrzeug der Oberklasse, da geht es im Normalfall ja eher gediegen zu.

Nicht ganz so gediegen reagiert die Automatik, als ich den Hebel Richtung “R” bugsiere. Hier ist das Alter wohl für ein leichtes Ruckeln zuständig, mit dem das Getriebe meinen Wunsch quittiert. Der Wagen stammt immerhin aus dem Jahr 1989, ist demnach bereits ein Youngtimer auf dem besten Weg zum kommenden Klassiker. Für viele Menschen war er dies schon, als er noch aktuell war. Den ganzen Artikel lesen

2007 Lamborghini Gallardo Superleggera

2007 Lamborghini Gallardo Superleggera 01

Diese Story begann Ende 2007 wie so viele automobile Geschichten in meinem Leben mit dem Anruf eines Freundes. Er musste einen Lamborghini Gallardo Superleggera aus Hamburg nach Aachen holen und fragte, ob ich ihn begleiten wolle. Ich lehnte mangels Interesse ab. Quatsch, stimmt natürlich nicht, ich hatte einfach keine Zeit und musste den Trip daher leider ablehnen. Einer Besichtigung am Ankunftsabend stand allerdings nichts im Wege und so machte ich mich dann auf, um mir das italienische Geschoss mal anzusehen.

Der Abend war in Verbindung mit meiner schon bei Dämmerung in die Knie gehenden Kamera ein Garant für schlechte Bilder und somit muss ich eure Augen nun mit unterirdisch schlechten Fotos des Supersportwagens quälen, wofür ich mich bereits an dieser Stelle schon einmal entschuldigen möchte. Die Wagenfarbe trug ihr Übriges dazu bei, denn statt in peppigem Müllwagenorange oder einer anderen knalligen Farbe musste dieser Gallardo Superleggera ja unbedingt Mausgrau sein. Fast hätte ich den Wagen bei meiner Ankunft übersehen, so unauffällig stand er auf dem dunklen Hof eines Autohauses, in dem ein weiterer Bekannter arbeitete. Den ganzen Artikel lesen