Test Mitsubishi Pajero 5-Türer – 1. Teil: Gesehen und verliebt

Bei einer vierköpfigen Familie mit Eltern und Kindern unterschiedlichen Geschlechts und Alters ist es gar nicht so leicht, einen Wagen zu finden, den alle mögen. Was dem in der Pubertät befindlichen Sohn gefällt, findet die Mutter eher suboptimal, was der Vater mag, kommt bei der in die Grundschule gehenden Tochter gar nicht an, und so weiter und so fort. Das ging bisher eigentlich bei fast jedem Wagen so, der vor dem Haus stand.

Doch eines Tages war alles anders (sehr theatralisch, oder?): ein neuer Testwagen bog in die Straße ein und alle Familienmitglieder drückten sich die Nasen am Küchenfenster platt. “Ist der schön!”, “Sieht der geil aus!” oder “Ich bin verliebt!” war da zu hören. Vor dem Haus parkte er dann ein, der Mitsubishi Pajero 3.2 DI-D Instyle in der Version als 5-Türer und 7-Sitzer. In Anden-Weiß. Eine wohlproportionierte Augenweide. Der Leser merkt schon, dass es diesem Beitrag definitiv an Objektivität fehlen wird – ich bin subjektiver wie nie zuvor. Den ganzen Artikel lesen

Große, moderne Räder an alten Autos – was haltet ihr davon?

Ich hatte das Bild schon mal vor geraumer Zeit auf meinem privaten Blog veröffentlicht, wollte aber aktuell noch mal auf Meinungsfang gehen.

Das Foto zeigt ein klassisches Mercedes Cabriolet mit ungewohnt großen Alufelgen und entsprechender Bereifung mit niedrigem Querschnitt. Bis dato kannte ich so etwas nur aus der Ami-Scene, wo auf alte Musclecars schon mal gerne 22-Zoll-Bling-Bling-Räder geschraubt werden. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: Stopp, Polizei! – #NissanLeafCar32

Als ich heute nach Aachen fahre, entscheide ich mich für die Strecke, die ein gutes Stück durch Belgien führt. Die Strecke ist nicht so voll wie der Bogen über den deutschen Teil und auch ganz nett zu rollen. Und so fahre ich erst unmerklich über die Grenze nach Belgien, um auf der anderen Seite nach einiger Zeit wieder herauszufahren. 27 Grad zeigt der Nissan Leaf an und das erste Mal seit ich den Wagen habe, schmeiße ich zumindest für einige Minuten die Klimaanlage an, da der Wagen vorher einige Zeit in der Sonne stand und sich entsprechend aufgeheizt hatte.

Dort ist am Grenzübergang aufgrund einer der zahlreichen Baustellen eine 30-Zone, was auch in der Regel kein Problem darstellt, rolle ich doch die meiste Zeit im Ökomodus durch die Gegend und bastel kleine Bäumchen. Doch kurz bevor ich die Stelle erreiche zieht vom linken Straßenrand noch ein Geländewagen vor mich, um ebenfalls Richtung Aachen zu fahren. Wobei fahren es nicht ganz trifft, denn nachdem er seinen klobigen Panzer in meinen Weg geschmissen hat, scheint dem guten Herrn das Gaspedal abhanden gekommen zu sein. Den ganzen Artikel lesen

Erster Eindruck: Citroën Jumpy Multispace

Wie schon erwähnt, stürzt sich das Gros der Anwesenden bei Fahrveranstaltungen immer auf die schnellen und / oder luxuriösen Fahrzeuge. Da steht dann ein Wagen wie der Citroën Jumpy schon mal eher ungeliebt in der Ecke. Doch auch diesen habe ich kurz gefahren. Denn auch hier gehe ich wie beim Citroën Berlingo Multispace als Familienvater an die Sache heran. Und der Jumpy ist halt für Leute, die ein größeres (Sitz-)Platzangebot benötigen.

Als Multispace zählt der Citroën Jumpy wieder zur Sparte der PKW, doch seine Herkunft aus dem Nutzfahrzeugbereich kann er, trotz der im Vergleich zum Jumpy Kastenwagen wesentlich besseren Ausstattung nicht verbergen. Das kann das Mitbewerberprodukt aus Wolfsburg bzw. in diesem Fall vermutlich Hannover auch nicht viel besser. Vielleicht ein wenig, aber dafür auch zu einem wesentlich höheren Preis. Der Jumpy Multispace ist bereits ab 26.600 Euro zu bekommen. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: Halbzeit und Zwischenfazit – #NissanLeafCar32

Als der Kilometerstand “meines” Nissan Leaf auf 3014 wechselte, fuhr ich rechts ran, um in Ruhe ein (leider nicht so gutes) Foto davon machen zu können. Warum genau bei 3.014 km? Weil der Wagen bei der Anlieferung gerade einmal jungfräuliche 14 Kilometer anzeigte. Das heißt, bei 3.014 km hatten wir dem Neuwagen glatte 3.000 km aufgebrummt. 3.000 km im Elektroauto. 3.000 km im Nissan Leaf.

Und das auch noch fast passend zu Hälfte der Testzeit. Gut, die Halbzeit war um wenige Tage überschritten, aber was macht das schon? Die zeit ist reif für ein kleines Zwischenfazit. Und das fällt sogar ganz gut aus, auch wenn das häufig den Eindruck erweckt, man sei gekauft. Doch der Nissan Leaf überzeugt uns tatsächlich im Alltag. Wir nutzen ihn exzessiv, was man an der Laufleistung erkennen kann. Und tatsächlich ist seine Reichweite für die meisten Dinge, die wir als Familie so zu erledigen haben, durchaus ausreichend. Den ganzen Artikel lesen

Marcos Markencheck – die neue Beitragsreihe

Beim mittlerweile sehr intensiven Umgang mit Autos fällt mir immer mehr auf, dass ich je nach Hersteller mehr oder voreingenommen bin und dann häufig bei Veranstaltungen oder Tests überrascht werde. Die Ursachen der vorangegangenen Meinungsbildung liegen in eigenen Erfahrungen begründet, manchmal aber auch nur in aufgeschnappten Klischees.

Daher habe ich jetzt diese neue Beitragsreihe ins Leben gerufen: Marcos Markencheck. Der Untertitel könnte “Automarken im Visier” lauten, aber so lange Beitragstitel sind ja nicht so mein Ding. In dieser Reihe werde ich meine Sicht der Dinge auf den jeweiligen Hersteller schildern, von eigenen Erfahrungen und natürlich den üblichen Klischees berichten. Und, insofern schon aktuell gefahren, etwas dazu sagen, ob sich das Bild in der jetzigen Zeit bestätigt oder gewandelt hat. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: Leaf beim ADAC RWE eKorso 2012 – #NissanLeafCar32

“Ja, ich will!” Diese drei Worte in Kombination kann man nicht nur zur Beantwortung einer ganz bestimmten Frage eines ganz bestimmten Beamten nutzen, sondern auch auf die Frage, ob man an einem Weltrekordversuch teilnehmen möchte. Vor allen Dingen, wenn dieser etwas mit Autos und einer Rennstrecke zu tun hat.

So wurde ich gefragt, ob ich mit “meinem” Nissan Leaf am ADAC RWE eKorso 2012 im Rahmen des 24h-Rennens am Nürburgring teilnehmen möchte. Natürlich fand ich die Idee super und nach einigem Planungsaufwand ging es dann bereits am Freitag los. Bis 18.00 Uhr sollte ich im historischen Fahrerlager, wo die fleißigen Mitarbeiter der RWE das “Basis-Camp” errichtet hatten, eintreffen, um mich dort anzumelden. Ich hätte auch erst Samstagmorgen anreisen können, hätte dann aber nicht mehr genug “Saft” für die Teilnahme gehabt und die Zeit zum Nachladen wäre zu knapp gewesen. Immerhin war ein Ladestand von mindestens 80 % gefordert. Den ganzen Artikel lesen

Mein erster eigener Mercedes

Einige Mitbürgerinnen und Mitbürger amüsierten sich scheinbar köstlich über ein Bild, das ich zeitweise als Titelbild auf meiner privaten Facebookseite nutzte. Und dabei weiß ich gar nicht, worüber mehr gelacht wurde: über den Zustand des darauf zu sehenden Wagens oder über mich.

Das Bild zeigt mich im alter von ungefähr 18 oder 19 neben meinem ersten eigenen Mercedes, einem alten 200 D der Baureihe W 123. Es war mein zweites Auto, das mich nach dem Ableben meines ersten Wagens (einem ausrangierten Passat Automatik aus Polizeidiensten) eine ganze Zeit lang begleitete. Während die anderen Mitschüler mit kleinen Fiats, Fiestas oder ähnlichen Gefährten auftauchten, kam ich dekadent im Benz zur Schule. Den ganzen Artikel lesen

Nissan JUKE-R, GT-R und 370Z – die flotten Drei

“Lass einfach rollen, wir haben Semi-Slicks drauf!” sagt Frank, während der Scheibenwischer Schwerstarbeit leistet. In Anbetracht eines Wertes von fast einer halben Millionen Euro tue ich, wie mir geheißen. Ich sitze in einem von nur zwei gebauten Nissan JUKE-R, der irren Mischung des eigenwilligen Crossover-Fahrzeugs mit der Technik des Nissan GT-R, den ich übrigens morgens schon pilotiert hatte.

Nissan hatte zu dieser exklusiven Fahrveranstaltung eingeladen und wie viele Menschen können schon behaupten, einen JUKE-R gefahren zu haben? Die 45 km Anfahrt erledigte ich natürlich – wie sollte es anders sein – mit einem Nissan. Der Nissan Leaf, der hier derzeit zum 100-Tage-Test im Einsatz ist wurde nach der Ankunft auch direkt an den mobilen Schnelllader gehangen, was sich als gut erwies, denn tatsächlich wollte auch diesen jemand fahren – fast schon unglaublich, wenn man bedenkt, was da noch so alles an Fahrzeugen stand. Den ganzen Artikel lesen

Erster Eindruck: Citroën DS3 Racing

Citroën DS3 Racing mit Jan Gleitsmann von auto-geil.de am Steuer

Von wegen “orange trägt nur die Müllabfuhr”, auch ein kleiner Franzose nutzt es als Kontrastfarbe zum düsteren schwarz. Und es ist eine klare Kampfansage, denn der unter der kurzen Haube des Citroën DS3 Racing werkelnde Reihenvierzylinder presst stolze 207 PS aus den gerade einmal 1,6 Litern Hubraum.

Ich gebe es zu: als Citroën den Namen DS ausgerechnet für einen Kleinwagen wiederbelebte, war auch ich schockiert, schließlich bin ich mit den gleichnamigen Limousinen des Herstellers sowie deren Nachfolgern aufgewachsen, wie das nachfolgende Bild beweist, das mich in sehr jungen Jahren neben einer Göttin zeigt. Aber zurück zum aktuellen DS3, der seit 2010 frischen Wind in die Modellpalette von Citroën bringt. Den ganzen Artikel lesen

Test Mitsubishi Lancer Sportback: Alltagstauglichkeit und Fazit

Nachdem ich im ersten Teil zum Mitsubishi Lancer Sportback Test schon auf das Äußere und zweiten Teil etwas zum Innenleben des Japaners erzählt habe, folgt nun – mit etwas Verspätung – der angekündigte letzte Beitrag. Jetzt geht es um den täglichen Einsatz des Wagens und die Frage, ob man auch mit dem kleinsten im Lancer erhältlichen Benziner Spaß haben kann.

Die letzte Frage kann man mit einem klaren Nein beantworten. Spaß ist sicherlich anders. Aber der 1,6 Liter ist durchaus ausreichend für alle Lebenslagen, in denen sich 90 Prozent der Autofahrer im Alltag wiederfinden könnten. Sei es die Parkplatzsuche in der Stadt, das Überholen eines Traktors auf der Landstraße oder auch das Mitschwimmen bei den meisten auf der Autobahn vorzufindenden Geschwindigkeiten. Fährt man mit vier oder gar fünf Personen und Gepäck eine Bergstraße hinauf, kann man beim Herausbeschleunigen aus der Haarnadelkurve durchaus ein Defizit feststellen. Aber das wird in der Realität wohl auch eher selten vorkommen. Den ganzen Artikel lesen

Erster Eindruck: Citroën Berlingo Multispace

Gerne testen auch wir natürlich die schnellen Fahrzeuge, wie man hier im Blog auch sehen kann. Und selbst beim von Jens schon beschriebenen Citroën Neuheiten-Tag waren mit den kleinen DS3 Racing flotte Flitzer vor Ort. Doch vielmehr hat mich dort der Dauerbrenner der französischen Marke interessiert: der Citroën Berlingo.

Diesen gibt es in der aktuellen Generation zwar schon seit 2008, allerdings wurde er Anfang des Jahres einer Modellpflege unterzogen. Bei der oben erwähnten Veranstaltung waren sowohl Varianten als PKW – bei Citroën Multispace genannt – als auch Nutzfahrzeug (als Kastenwagen bezeichnet) zu fahren. Da ich kein Handwerker, aber sehr wohl Familienvater bin, kam für mich natürlich nur die erstgenannte Version in Frage. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: Laden an der Ladesäule – #NissanLeafCar32

Wenn man mit einem Elektroauto wie dem Nissan Leaf unterwegs ist, gehört “Wo und wie lädt man den denn?” zu den häufigsten Fragen, die man von interessierten Passanten gestellt bekommt. Neben der praktischsten Möglichkeit, dass Fahrzeug zu Hause zu laden, gibt es auch noch Ladesäule, die überall in der Republik verteilt stehen. Und das sind gar nicht mal so wenige, wie man eventuell meinen möchte. Schaut man sich beispielsweise die Karte der Ladesäulenstandorte unseres Stromanbieters RWE an, entdeckt man eine Fülle an Säulen, die sich natürlich hier regional ballen, aber durchaus in weiteren Regionen Deutschlands zu finden sind. Zudem bestehen häufig auch Kooperationen mit weiteren Anbietern.

Nun kann man nicht einfach zur Säule fahren und irgendein Kabel aus dem Baumarkt anschließen, denn erstens würde es nicht passen und zweitens würde der Ladevorgang nicht starten, denn es stellt sich ja noch die Frage der Abrechnung. Schließlich hätte der Anbieter den Strom auch gerne bezahlt, den man an seiner Säule abzapft. Dazu schließt man in der Regel einen Vertrag mit seinem Anbieter ab und erhält ein dafür ein codiertes Kabel, das beim Einstöpseln den Kunden automatisch erkennt, den Ladevorgang freigibt und ihm den verbrauchten Strom auf eine Monatsrechnung setzt. Den ganzen Artikel lesen

Probefahrt im Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE

Wenn Mutti das Angebot an Sitzplätzen im Kompakt-SUV nicht mehr ausreicht und Vati auch gerne mal wirklich abseits befestigter Wege unterwegs sein oder auch mal mehr als nur das Schlauchboot hinten dran hängen möchte, dann wird es Zeit für ein größeres Kaliber. Und es gibt sie noch, die richtigen Geländewagen mit bulliger Optik, sieben Sitzplätzen und einer Anhängelast, mit der sich auch wirklich Lasten ziehen lassen. Und die sind nicht unbedingt spartanischer ausgestattet. Vorbei sind die Zeiten von blankem Blech und wenigen Schaltern und Knöpfen. Der Luxus hat auch in diesem Segment Einzug gehalten. Ein Vertreter dieses Segments ist der hier getestete Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE.

Typisches Frauenauto?

Manche Menschen, vor allen Dingen Frauen, halten es für ein Klischee, wenn man gewisse Fahrzeugklassen pauschal als Frauenautos abstempelt. Doch häufig geschieht dies ja nicht grundlos. Liebe Frauen, zieht mal ein paar Socken übereinander, leiht euch von euren männlichen Lebensabschnittspartnern ein paar Turnschuhe in Größe 46 aus und versucht mal die Pedale in eurem Kleinwagen zu treffen – einzeln! Nicht alle mit einem Fuß! Gar nicht so leicht, oder?

Aber ich schweife ab. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: die Reichweite ausgereizt – #NissanLeafCar32

Waren wir am Tag der Anlieferung nur ein ein paar erste Kilometer mit dem Nissan Leaf gefahren, sollte es am nächsten Tag direkt auf “große Fahrt” gehen. Dazu hatten wir zwar den Wagen über Nacht geladen, aber die morgendliche Anzeige der Reichweite mit vollen Akkus war nicht wirklich berauschend. Das sollte sich ja im Laufe des Alltagseinsatzes verbessern, aber an diesem Morgen war der Bordcomputer scheinbar nicht von mehr Reichweite als ca. 130 km zu überzeugen. Wir erledigten erst noch einige Dinge in den umliegenden Ortschaften, waren dabei immer in der Fahrstufe D und entsprechend zügig unterwegs, noch immer begeistert von der Performance, die so ein Elektroauto an den Tag legt. Die restliche Reichweite wurde natürlich immer geringer, sollte aber der Theorie nach durchaus noch für den geplanten Trip am Nachmittag reichen.

Dann war es soweit. Es lag eine Strecke von 60 Kilometern vor uns: 30 hin und 30 zurück. Der Nissan Leaf zeigte uns ca. 90 km an. Passt. Auf dem Hinweg ging es oft bergab, wir fuhren flott in Fahrstufe D unseres Weges, die Reichweite nahm in den Bergabpassagen aufgrund des Rekupierens sogar noch zu. 110 km standen da zeitweise. Natürlich wurden die Landestandsbalken des Akkus nicht mehr, aber das interessierte uns nicht so. Den ganzen Artikel lesen

Der Porsche 911 und ich – keine Liebe auf den ersten Blick

Für viele Fans der Marke ist der 993 der letzte richtige Porsche 911, denn dieser ist vor allen Dingen eins: luftgekühlt. Für einen weiteren, nicht unerheblichen Teil der 911-Liebhaber ist er zudem die insgesamt beste Version des 911, denn der Vorgänger des Typs 964 war wohl aufgrund der klobigen Stoßstangen nicht sonderlich beliebt.

Wer diesen Blog oder gar mich persönlich ein wenig kennt, der weiß, dass ich den Mythos Porsche 911 bis heute nicht verstanden habe. Das liegt hauptsächlich daran, dass meine erste und bis dato einzige Erfahrung mit dem Zuffenhausener Sportwagen nicht so beeindruckend war, wie man vermuten könnte. Den ganzen Artikel lesen

Nissan Leaf Test: die ersten Kilometer #NissanLeafCar32

Leaf and me

Nach der Anlieferung und Übergabe des Nissan Leaf ging es natürlich sofort los. Es standen einige Erledigungen und Einkäufe auf dem Plan, die entweder hier Richtung Ortsmitte oder aber auch in den Nachbarort führten. So starteten wir das vom Filmdreh bekannte Procedere: Einsteigen, Fuß auf die Bremse, Startknopf drücken. Während die Anzeigen begleitet von einer Startmelodie zum Leben erwachten, genossen wir noch ein wenig den Neuwagengeruch des gerade einmal 14 Kilometer gefahrenen Nissan Leaf.

144 Kilometer Reichweite zeigte das Elektroauto aus dem Land der aufgehenden Sonne. Das erstaunte uns im ersten Moment, denn Nissan gibt die Reichweite des Leaf mit 175 km an. Gut, das wird einerseits ein ebenso theoretischer Wert wie der Durchschnittsverbrauch bei Verbrennerfahrzeugen sein und andererseits ist der Wagen ja auch schon ein paar Kilometer gerollt. Ist dies mit Vollgas … äähhmm  Vollstrom geschehen, rechnet der Wagen natürlich nach und korrigiert den Wert entsprechend nach unten. Den ganzen Artikel lesen

Parken for runaways

Eine lange Schlange steht vor dem Parkhaus in Aachens Innenstadt. Obwohl die Ampel grün zeigt, bleibt die Schranke unten. Dann kommt ein Wagen von der Tiefgarage aus hoch, verlässt das Parkhaus und schon hat der erste Wartende wieder die Gelegenheit, den Knopf zu drücken. Die Schranke hebt sich und er verschwindet in der Tiefe. Der Nächste drückt, aber bleibt trotz der grünen Ampel erfolglos – bis der nächste Wagen hinausfährt. So geht das eine ganze Weile und irgendwann sind auch wir an der Reihe.

Unten angekommen wird schnell klar, warum die Ampel grün ist: es gibt eine Reihe von “freien” Parkplätzen, die aber aufgrund … nennen wir es mal unachtsamer Menschen und deren Stil zu parken für alle anderen Parkplatzsuchenden unbrauchbar sind. Manche sind sich einfach selbst die Nächsten. Da die Säulen irgendwie doof sind, parken wir halt einfach dazwischen. Ist ja egal, wenn da sonst nur noch Smartfahrer glücklich sind. Den ganzen Artikel lesen

Schon mal versucht, einen Ferrari zu organisieren?

Manchmal ist der “Redaktionsalltag” (lustiges Wort in Zusammenhang mit einem Autoblog, wie ich finde) echt knallhart. Man hat eine nette Idee, doch deren Umsetzung scheitert auf diversen Wegen, was irgendwie mehr als frustrierend ist. So auch im aktuellen Fall, der mich gerade in den Wahnsinn treibt.

Die Idee entstand beim Besuch der diesjährigen Techno Classica. Ich sah eine roten Ferrari, dachte sofort an die Fernsehserie Magnum und fragte mich, wie Tom Selleck, der ja nicht gerade zu den kleinsten Schauspielern gehört, nur in diese italienische Flunder gepasst haben mag. Und schon war es klar: wir “testen” die Fahrzeuge aus Fernsehserien und Filmen unserer Kindheits- und Jugendtage. Passt man mit über 1,90 m Körperlänge wirklich in einen Ferrari 308? Ist ein 58er Plymouth wirklich böse? Stirbt bei einem Mustang namens Eleanor wirklich im entscheidenden Moment der Motor ab? Natürlich ist uns klar, dass man mit einem orangen 69er Dodge Charger oder einem schwarzen 82er Pontiac Firebird Trans Am nicht unbeschadet über Hindernisse springt. Aber wir wollen einfach das Gefühl einfangen, dass diese Fahrzeuge vermitteln. Und ein wenig in die Gegenwart transportieren. Den ganzen Artikel lesen