Test Mitsubishi Lancer Sportback: zweiter Eindruck

Nachdem ich im Beitrag zum ersten Eindruck auf das Äußere des Mitsubishi Lancer Sportback eingegangen bin, folgt nun, wie bereits angekündigt, der Blick ins Fahrzeuginnere. Und da scheiden sich meiner Meinung nach recht schnell die Geister. Verschiedene Fahrgäste im Testzeitraum lieferten hier die unterschiedlichsten Feedbacks ab. Da war von “schön und modern” bis “billiger Hartplastikkram” alles dabei.

Auch ich persönlich war ein wenig hin- und hergerissen. Der erste Hinweis des Überbringers war “Den Schalter für die Sitzheizung finden sie hier!”, während er auf zwei Schalter zwischen dem Ablagefach in der Mittelkonsole und der Mittelarmlehne deutete. Da hätte ich sie niemals gesucht und somit war der Hinweis Gold wert, wenn man auf das Grillen des Hinterteils verzichten möchte, denn die Sitzheizung war wirklich gut. Den ganzen Artikel lesen

Testfahrt mit dem Ford Focus 1.0 EcoBoost

Ford Focus 1.0 Ecoboost Powerdrive 01

Ein Montagmorgen unweit der Côte d’Azur. Es ist kurz vor acht, als die Sonne langsam über die Berge steigt und ihr grelles Licht auf den Testwagen wirft. Vom angekündigten Regen ist weit und breit nichts zu entdecken. Nach und nach kommen mehr Wagen aus der Tiefgarage des Hotels und werden rund um den Brunnen auf dem Vorplatz aufgereiht. Wie es der Zufall will, bekommt das “deutsche Team”, das sich erst am Vorabend kennengelernt hat, den ersten Wagen in der Reihe: einen Ford Focus Turnier 1.0 Ecoboost – wunschgemäß in “candy red”.

Der Wagen läuft schon, als wir darin Platz nehmen. Einer der Organisatoren erklärt uns das Navi, ermahnt wiederholt, dass es sich nicht um eine Rennen handelt und wünscht uns eine gute Fahrt. Die geht Teamkollege Sven auch direkt mal sportlich, aber stets im Rahmen des Erlaubten an, schließlich wollen wir wissen, was der Wagen der kann, haben aber keine Lust, für eventuelle Tickets aufzukommen, die Ford nach eigener Aussage nicht übernehmen wird – komisch, oder? ;-) Den ganzen Artikel lesen

Rad-ab.com beim Ford EcoBoost Power Drive

Ford Focus
Foto © Ford 2011

Zugegeben, als mir Jens die Rahmendaten wie “Dreizylinder” und “ein Liter Hubraum” vorlas, schoss mir direkt das Bild vom rosa-metallic farbenen Daihatsu Cuore des Auszubildenden in den Kopf, der Mitte der Neunziger in der Firma, in der ich damals arbeitete, anfing. Ein dreitüriger Elefantenrollschuh mit 44 PS, der seine Agilität einzig und allein der Tatsache zu verdanken hatte, dass das Gewicht aufgrund einer nicht existenten Ausstattung sehr gering war.

Doch weit gefehlt. Bei dieser Aktion hier geht es um ein fünftüriges Fahrzeug der Kompaktklasse, die hierzulande auch gerne als Golf-Klasse bezeichnet wird. Es geht um einen der beiden Konkurrenten von Wolfsburgs Dauerbrenner. Und nicht Opel, nein, Ford hat seinen aktuellen Focus der dritten Generation mit diesem ungewohnt kleinen Motor bestückt. Wer nun aber an eine geringe zweistellige PS-Zahl denkt, liegt weit daneben, denn die Leistung liegt mit 125 PS auf Augenhöhe mit einem vergleichbaren 1,6-Liter Benziner aus dem Hause Ford. Der neue Ford Focus 1.0 EcoBoost verfügt nämlich über eine Turboaufladung. Das sorgt auch für ein Drehmoment, das mit 170 Nm fast so groß ist, wie das des vergleichbaren 1,6-Liter-Dieselmotors. Den ganzen Artikel lesen

Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE gegen ICE

Land Rover Discovery 4 SDV6 HSE Heck

Die Tachonadel zuckt kaum, der neben uns herlaufende Fußgänger lässt die Geschwindigkeit auf ungefähr drei bis sechs km/h schätzen. Es sind nur noch wenige Kilometer bis zum Kölner Hauptbahnhof. Bis hierher haben wir weniger Zeit benötigt, als für das letzte Stück im täglichen Stau rund um Köln. Ich nehme den Fuß von der Bremse und der Disco, wie wir ihn liebevoll nennen, rollt wieder ein paar Meter weiter.

Die Fondpassagiere werden zunehmend nervöser, der ICE nach Wien wird bald abfahren. Kurz vor knapp erreichen wir den Hauptbahnhof an irgendeiner Baustelle. Ich haue den Wählhebel auf P und ziehe am Hebelchen für die Parkbremse, die dies mit einem unverwechselbaren mechanischen Geräusch quittiert. Wir wuchten gefühlte Tonnen an Gepäck aus dem geräumigen Heckabteil des Geländewagens und sehen auf dem Bahnsteig angekommen noch die Rückleuchten des den Bahnhof verlassenden ICE nach Wien. Den ganzen Artikel lesen

Oldtimerveranstaltung ohne Oldtimer

Mitsubishi Lancer im Parkhaus

Durch Zufall entdeckte ich im lokalen Blättchen einen kurzen Artikel zu einer an diesem Wochenende stattfindenden Oldtimer-Rallye, die auch in der Altstadt des Nachbarortes Monschau Halt machen sollte. Oldtimer im Winter sind schon eher selten, aber das Besondere an dieser Winterausfahrt war wohl, dass nur Fahrzeuge bis 1931 zugelassen waren – ohne Verdeck. Bei Temperaturen mit teilweise zweistelligen Minusgraden sicherlich nur etwas für die Härtesten.

Die Rallye “Fagnes Hivernales” (die im Internet vielfach falsch geschrieben als Fagens Hivernales bezeichnet wird) fand aber traditionell schon zum 52. Mal statt, sollte gegen 10.00 Uhr in Verviers / Belgien starten und gegen 16.00 Uhr in Monschau eintreffen. Bis 17.00 Uhr sollten die Klassiker dort dann bestaunt werden können. Angekündigt waren zum Beispiel ein Lorraine-Dietrich aus belgischer Produktion, der mit Baujahr 1907 das älteste Fahrzeug im Teilnehmerfeld markierte. Der zweitälteste Wagen stammte aus dem Folgejahr 1908: ein Minerva aus den Niederlanden. Dazu  waren zwei Ford T angekündigt. Den ganzen Artikel lesen

Test Mitsubishi Lancer Sportback: erster Eindruck

Mitsubishi Lancer Sportback mit MIG

Sicherlich spielt eine gewisse Vernunft bei einem Autokauf eine Rolle, aber wer würde sich ein Auto vor die Tür stellen, das er hässlich findet? Im Normalfall wohl niemand. Also spielt das Design von Fahrzeugen eine unter Umständen kaufentscheidende Rolle. Da hatte Mitsubishi, wie in diesem Beitrag zur Marke Mitsubishi bereits von mir geschildert, in der Vergangenheit kein besonders glückliches Händchen bewiesen und mit langweiligen Fahrzeugen wie dem Carisma nicht wirklich für Aufsehen gesorgt.

Nun gefällt mir das derzeitige Markengesicht, das laut Artikel von Jens ab diesem Jahr leider wieder geändert wird, zugegebenermaßen sehr gut. Die aggressive Jetfighter-Front mit den “böse” dreinschauenden Scheinwerfern hat es mir wirklich angetan und selbst als Fan der Marke Audi muss ich sagen, dass mir der große Grill der Japaner in seiner Form und Positionierung besser gefällt. Dementsprechend erfreut war ich, als ich hörte, dass ich einen Lancer für den Test bekomme. Den ganzen Artikel lesen

Wo sind die japanischen Sportwagen hin?

Toyota MR2

Wo ich mich derzeit ja mit einem Fahrzeug aus dem Hause Mitsubishi und der Marke im Allgemeinen beschäftige, ist mir aufgefallen, dass diese – zumindest hier in Deutschland – keine Sportwagen mehr im Programm haben. Gut, der Mitsubishi Lancer Evolution ist sicherlich ein sportliches Fahrzeug, aber eben keines dieser klassischen Sportcoupés, wie es viele japanische Hersteller in den 80er und 90er Jahren im Programm hatten. Fahrzeuge wie der Mitsubishi Starion, der 3000 GT und der hierzulande sehr bekannte Mitsubishi Eclipse, der nicht zuletzt aufgrund der Fast-and-Furious-Filme zu Ruhm gelangte. Alle weg.

Und auch bei anderen Herstellern aus Japan scheinen Sportwagen nicht mehr so richtig im Trend zu liegen. Fuhr ich in den 90ern noch mit einem Toyota MR2 durch die Gegend, schaute jedem Toyota Supra hinterher und kannte Celica-Fahrer, war auch bei Toyota irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Immerhin soll es ab Mitte 2012 den neuen Toyota GT 86 geben, der mich von der Formensprache her (kurz und knubbelig) doch arg an den Nissan 350Z / 370Z erinnert. Bei Honda sieht es ähnlich aus, der Honda NSX und der Honda S2000 wurden im letzten Jahrzehnt eingestellt. Vom Erstgenannten soll es allerdings schon ein Konzeptfahrzeug geben, von dem in rund 3 Jahren erste Serienfahrzeuge auf den Markt kommen sollen. Den ganzen Artikel lesen

Neuer Testwagen: Mitsubishi Lancer Sportback “XTRA” 1.6

Mitsubishi Lancer Sportback Test Bild 1

Unsere “Facebook-Fans” haben es ja bereits mitbekommen: seit Dienstag gibt es ein neues Testfahrzeug. Es handelt sich dabei um einen Mitsubishi Lancer der achten Generation. Die Karosserievariante Schrägheck, die bei Mitsubishi Sportback genannt wird, war für mich zugegebenermaßen anfänglich eher gewöhnungsbedürftig, doch nach den ersten Tagen finde ich das Heck gar nicht mehr so schlecht. Zudem bietet die große Klappe sicherlich auch Vorteile, auf die ich im Laufe des Tests in kommenden Beiträgen noch eingehen werde.

Wie im Beitragstitel angegeben handelt es sich um ein Sondermodell namens XTRA, dass zusätzlich zum normalen Lancer mit Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurvenlicht (anfangs etwas irritierend), Einparkhilfe hinten und Sitzheizung vorne ausgestattet ist. Zudem soll es eine USB-Audioschnittstelle geben, die ich bisher aber noch nicht entdeckt habe. Den ganzen Artikel lesen

Mitsuwer? Ach Mitsubishi!

Mitsubishi Colt alt

In Erwartung eines weiteren Testfahrzeugs, Jens bewegt ja derzeit bereits einen Mitsubishi ASX, wird es auch für mich Zeit, sich einmal mit der Marke auseinanderzusetzen. Das ist aber gar nicht so leicht, denn irgendwie hat Mitsubishi es geschafft durch Unauffälligkeit zu glänzen, was mich zu dem leicht überspitzten Titel dieses Beitrages inspirierte.

Reisen wir zurück in die Vergangenheit. Als Jugendlicher stand ich total auf diese ganzen japanischen Offroader: eckig, spartanisch, geländegängig – also ganz anders als die heutigen der SUV-Klasse angehörenden Fahrzeuge. Und natürlich stand ich deshalb auch auf den Mitsubishi Pajero der ersten Generation, der heute aber aufgrund der braunen Pest leider weitestgehend ausgestorben ist. Den ganzen Artikel lesen

Alter Ferrari oder neuer VW Polo?

Billiger Ferrari 01
Screenshot des Angebots

Die meist roten Sportwagen aus Maranello sind der Traum eines jeden Jungen. Sie fahren als Modellauto über den Spielteppich oder die Slotcarbahn, gewinnen gegen viele andere Fahrzeuge beim Auto-Quartett und bleiben für die meisten Menschen ein Traum – nicht zuletzt wegen der vermutet hohen Preise. Doch muss das wirklich so sein?

Als ich kürzlich nach einem bestimmten Fahrzeug im Internet suchte, bekam ich rein zufällig einen Ferrari Mondial angezeigt, der gerade einmal 14.850 Euro kosten sollte. Ich dachte erst, dass es sich bei dem Wagen um ein Unfallfahrzeug oder ähnliches handelt, aber es war ein vollständig fahrbereiter Ferrari zum Preis eines neuen VW Polo (mit wenigen Extras). Gut es war halt “nur” ein Mondial und eine gezielte Suche ergab, dass die drei ersten günstigen Treffer allesamt Ferraris dieses Modells waren (abgesehen von Unfallfahrzeugen, die es noch günstiger gab, die aber nicht mehr so viel Spaß bereiten). Den ganzen Artikel lesen

Gefahren: Mercedes-Benz 500 SEL der Baureihe W 126 – schon heute ein Klassiker

1989 Mercedes-Benz 500 SEL W 126 Seite

Das Gesäß nimmt auf der einem Wohnzimmersessel nicht unähnlichen Bestuhlung Platz. Alle Dinge im Sichtfeld des Fahrers kommen einem vertraut vor, eben klassisches Design der 70er und 80er Jahre aus dem Haus mit dem Stern. Der Dreh am Zündschlüssel lässt die acht in V-Form angeordneten Zylinder erwachen, die aber keinesfalls aufdringlich ihren Dienst aufnehmen. Schließlich handelt es sich um ein Fahrzeug der Oberklasse, da geht es im Normalfall ja eher gediegen zu.

Nicht ganz so gediegen reagiert die Automatik, als ich den Hebel Richtung “R” bugsiere. Hier ist das Alter wohl für ein leichtes Ruckeln zuständig, mit dem das Getriebe meinen Wunsch quittiert. Der Wagen stammt immerhin aus dem Jahr 1989, ist demnach bereits ein Youngtimer auf dem besten Weg zum kommenden Klassiker. Für viele Menschen war er dies schon, als er noch aktuell war. Den ganzen Artikel lesen

2007 Lamborghini Gallardo Superleggera

2007 Lamborghini Gallardo Superleggera 01

Diese Story begann Ende 2007 wie so viele automobile Geschichten in meinem Leben mit dem Anruf eines Freundes. Er musste einen Lamborghini Gallardo Superleggera aus Hamburg nach Aachen holen und fragte, ob ich ihn begleiten wolle. Ich lehnte mangels Interesse ab. Quatsch, stimmt natürlich nicht, ich hatte einfach keine Zeit und musste den Trip daher leider ablehnen. Einer Besichtigung am Ankunftsabend stand allerdings nichts im Wege und so machte ich mich dann auf, um mir das italienische Geschoss mal anzusehen.

Der Abend war in Verbindung mit meiner schon bei Dämmerung in die Knie gehenden Kamera ein Garant für schlechte Bilder und somit muss ich eure Augen nun mit unterirdisch schlechten Fotos des Supersportwagens quälen, wofür ich mich bereits an dieser Stelle schon einmal entschuldigen möchte. Die Wagenfarbe trug ihr Übriges dazu bei, denn statt in peppigem Müllwagenorange oder einer anderen knalligen Farbe musste dieser Gallardo Superleggera ja unbedingt Mausgrau sein. Fast hätte ich den Wagen bei meiner Ankunft übersehen, so unauffällig stand er auf dem dunklen Hof eines Autohauses, in dem ein weiterer Bekannter arbeitete. Den ganzen Artikel lesen

Exotisches Exportfahrzeug: Chevrolet Camaro der aktuellen Generation

Chevrolet Camaro auf einem Autotransporter 1

Wenn wir sonntags durch die Eifel fahren, stehen auf einigen der kleinen Parkplätze entlang der Strecke immer diese großen Autotransporter. Die LKW-Fahrer scheinen hier Pause zu machen, häufig scheinen die LKW aber auch “unbemannt” zu sein. Aber darum geht es hier gar nicht.

In den meisten Fällen stehen hinten drauf immer irgendwelche alten Fahrzeuge, die hier aufgrund des Alters oder wegen diverser Unfallschäden vermutlich niemand mehr haben möchte. So richtig durchschaut habe ich das System aber noch nicht, den manchmal stehen auch relativ aktuelle Fahrzeuge ohne erkennbare Mängel auf dem Transporter. Aber auch hierbei handelt es sich meist um ganz normale Fahrzeuge die man so tagtäglich auf unseren Straßen fahren sieht. Den ganzen Artikel lesen

Sollten selbständig einparkende Autos Pflicht werden?

Parkversuch gescheitert 2

Diese Frage stelle ich mir tatsächlich des Öfteren. Denn früher parkte man sein Auto in einer Parklücke ein. Konnte man es, war alles gut. Konnte man es nicht, musste man zahlen – für den Schaden am Fahrzeug des Angerempelten oder was man halt sonst mit seinem Auto zerstört hat. Da die meisten Menschen dazu anscheinend nicht in der Lage waren und nach Gehör fuhren, was zu erwähnten Zahlungen führte, erfanden schlaue Menschen die Einparkhilfe. Nun fuhr man zwar auch noch nach Gehör, aber meist ohne Feinkontakt.

Doch auch das konnten äußerst geschickte Autofahrer umgehen. Genauso wie manche trotz oder gerade wegen des Navis ins Wasser fuhren und somit ihren Wagen versenkten, gibt es Verkehrsteilnehmer, die das Gepiepse im Fahrzeug ignorieren oder es einfach besser wissen: “Wenn es konstant piepst, habe ich noch 10 bis 87 cm Platz!” Den ganzen Artikel lesen

Ist der Duftbaum vom Aussterben bedroht?

Duftspender fürs Auto

Überall werden Wälder gerodet und es gibt immer weniger Bäume. Doch ein weiterer Baum scheint ebenfalls gefährdet zu sein; zumindest kommt mir das so vor. Denn wenn ich mich so an meine frühen Tage nach dem Erwerb des begehrten Autoführerscheins zurück erinnere, ist damit auch ein Geruch fest verankert: Vanille Geruch im Auto. Denn fast in jedem Wagen baumelte mindestens einer dieser klassischen gelben Duftbäume. Lufterfrischer nannte man die früher auch, Luftverpester würde ich sie heute nennen.

Heute scheinen diese Dinger, die man durchaus auch falsch anwenden konnte (eigentlich die Verpackung immer nur ein Stück weit öffnen und in regelmäßigen Abständen mehr – die meisten entfernten einfach die Plastikhülle, um so die volle Dröhnung abzubekommen, wenn das Teil direkt vor einem am Innenspiegel baumelte), fast ausgestorben zu sein. Oder ist es eine Frage des Alters? Hängt man sich so etwas als Ü30-Mitglied einfach nicht mehr in den Wagen? Greift man lieber auf dezente am Lüftungsgitter angebrachte Duftspender zurück, die sich meist sogar recht einfach dosieren lassen? Den ganzen Artikel lesen

Essen Motor Show 2011 – Eindrücke und Bilder

Essen Motor Show 2011 - früh am Morgen

Ich muss zugeben, dass ich auf meinem Blog nach meinem Besuch der Motorshow 2007 geschrieben habe, diese Veranstaltung künftig zu meiden. Die Gründe dafür waren vielfältig. Für Rad-ab.com kam ich aber um einen Besuch und die damit verbundene Berichterstattung irgendwie nicht herum. Und hier muss ich direkt mal Mitleid erhaschen, denn trotz des Beschusses mit Antibiotikum in der Größe von harten Karnevalsbonbons ließ sich Angina nicht verscheuchen. Geschwächt schleppte ich mich nach Essen … OK, zu theatralisch, aber ich wollte dennoch darauf hinweisen, wie aufopferungsvoll wir für dieses Projekt zu Werke gehen. Genug der Selbstbeweihräucherung.

Den Presseausweis in der Tasche ging es gestern am frühen Morgen (so gegen 7.00 Uhr) auf große Fahrt Richtung Essen, was ich um 8.40 erreichte. Um 9.00 Uhr öffneten die Pforten der Essen Motor Show 2011 zum Presse- und Fachbesuchertag, der in Fachkreisen auch gerne Kugelschreiberfreitag genannt wird, und was soll ich sagen: es war leer. Zumindest so leer, dass man ganz entspannt durch die Hallen laufen und alles in Ruhe fotografieren konnte. Den ganzen Artikel lesen

10 automobile Fragen an Kurt Lotz

Kurt Lotz

Ich traf Kurt Lotz schon vor geraumer Zeit. Natürlich war der Grund des Treffens ein automobiler: er schaute sich den zum Verkauf stehenden Wagen eines Bekannten an, den ich vermittelt hatte. Die Probefahrt war zwar lustig, führte aber nicht zum Besitzerwechsel. Dennoch blieb der Kontakt zum ehemaligen Moderator solcher Sendungen wie beispielsweise des SAT.1 Frühstücksfernsehen sowie diverser Automobilsendungen, bestehen – wenn auch nur sporadisch.

Umso mehr freut es mich, dass auch er sich unseren 10 automobilen Fragen an … gestellt hat, denn er ist halt ein Autofanatiker, Teilnehmer von Autoveranstaltungen wie Oldtimerausfahrten oder verschiedensten Rennen und dementsprechend sind auch die Antworten. Aber seht selbst bei den 10 automobilen Fragen an Kurt Lotz: Den ganzen Artikel lesen

Opel Tigra und die Heckspoiler des Todes

Opel Tigra ganz normal

Das ist natürlich kein neuer Filmtitel der indirekten Fortsetzung von Harry Potter oder so. Es ist eher ein Film, den das Leben schreibt. Denn als Opel ab 1995 den Opel Tigra baute, ahnte man sicherlich nicht, wie er irgendwann würde leiden müssen.

Ich muss zugeben: Ich mochte ihn nie. Als er gerade neu in den heiligen Verkaufshallen des örtlichen Opel-Händlers stand, ließ ich mir eine Sitzprobe natürlich nicht nehmen. Und was soll ich sagen? Der Wagen war nicht für Menschen mit einer Körperlänge von 1,92 m gemacht. Ich suchte die Sitzhöhenverstellung, bis man mir erklärte, dass dies bereits die tiefste Position sei. Ich stieg wieder aus und beendete für mich das Kapitel Tigra. Immerhin fanden sich aber wohl ein paar Käufer, und so sieht man auch heute noch einige Opel Tigra auf unseren Straßen umherrollen. Den ganzen Artikel lesen

10 automobile Fragen an Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoecker

Nachdem unsere Reihe “10 automobile Fragen an …” so großen Anklang fand (Jens hat noch einige Fragebögen von Bloggern zurück bekommen und wird diese hier nach und nach veröffentlichen), habe wir uns entschlossen, den Radius zu erweitern, um weitere interessante Interviewpartner zu finden. So haben wir kürzlich einige Prominente angeschrieben.

Den Anfang macht Bernhard Hoëcker, der bekannte Schauspieler und Comedian, wie es auf neudeutsch so schön heißt, den ich vor einiger Zeit schon einmal bei einer Aufzeichnung zu “Genial daneben – Die Comedy Arena” live erleben durfte. Den ganzen Artikel lesen

Wagenheber? Hebebühne? Total überbewertet …

VW auf Holzklotz mit Rad ab

Sieht man im Internet auf diversen Funpic-Seiten Bildern von Fahrzeugen, die von irgendwelchen Indern auf wilden Holzkonstruktionen hochgehalten werden, um an oder gar unter dem Fahrzeug zu arbeiten, denkt man sich meist: “Klar, die in der Steppe ham ja nix. So etwas würde es hier nie geben.”

Doch, gibt es auch hier. Wenn auch nicht ganz so abenteuerlich. Wobei, eigentlich schon, wenn man das leicht abschüssige Gelände berücksichtigt. Aber bevor einem der teure Lift, mit dem der Wagen zuvor recht professionell angehoben wurde, während der merhtägigen Standzeit geklaut würde, muss eine andere Lösung her. Also her mit den Holzklötzen und dann schnell das Rad ab … Den ganzen Artikel lesen