Wie funktioniert ABS? Und was ist eine Schlupfkurve? | AusfahrtTV Wissen

Michael Ernst arbeitet bei Continental in der Funktionsentwicklung für Regelsysteme. Das hat mit “der Regel” übrigens gar nichts zu tun, die kann man nur bedingt regeln. Hier geht es eher um die Regelsysteme die dafür sorgen, dass man einfach eine Vollbremsung einleiten kann und die Systeme dafür sorgen, dass das Fahrzeug steuerbar bleibt. In der aktuellen Ausgabe von Ausfahrt.TV Wissen spricht Moderator Jan Gleitsmann mit Michael Ernst und stellt natürlich auch gleich die Frage der Fragen:

Was ist eigentlich ABS und vor allem wie funktioniert das ABS? Michael Ernst nimmt sich zur Erklärung eine “Schlupfkurve” zur Hilfe. Ich wünsche gute Unterhaltung bei diesem “Snackable Content”, doch Vorsicht: Man merkt natürlich, dass Michael Ernst seit über 20 Jahren Ingenieur ist, aber Jan fragt natürlich für euch haarscharf nach. Den ganzen Artikel lesen

OLED-Displays an der A-Säule? Continental ist ein Spielverderber!

Continental ist ein Spielverderber? Das Unternehmen stellt nun die Vision einer virtuellen A-Säule vor. Eine A-Säule die dank OLED-Displays verschwindet. Live-Außenaufnahmen und die jeweilige Kopfbewegung vom Fahrer sorgen dafür, dass die A-Säule “durchsichtig” wird. Der tote Winkel nach vorne rechts, also der Bereich der durch die A-Säule verdeckt wird, verschwindet. Eine Innenraum-Kamera überwacht dabei das Blickfeld vom Fahrer, erkennt die Kopfposition und richtet somit das passende Bild auf den OLED-Displays an. Die OLED-Displays passen sich flexibel an die Formgebung der A-Säule an. Doch warum wird Continental mit dieser Technologie, die in der Zukunft möglichst häufig zum Einsatz kommt, zum Spielverderber?

Die Idee ist doch großartig, bringt mich aber in Schwierigkeiten! Den ganzen Artikel lesen

Neue Assistenzsysteme für Motorräder

Vorweg: Ich darf kein Motorrad fahren! Meine Freundin hat es mir verboten und ich halte mich an das Verbot, da ich ihr Recht gebe: Motorrad fahren ist gefährlich, die Wahrscheinlichkeit in Unfälle verwickelt zu werden ist viel höher als für PKW-Fahrer und ich wäre vermutlich ein Kandidat der hin und wieder auch mal gerne etwas sportlicher unterwegs wäre.

Motorrad fahren ist gefährlich

Bringen wir es kurz auf den Punkt: 9,3-mal höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Motorradfahrer in einen Unfall verwickelt wird, wenn man es mit PKW-Fahrern vergleicht. 18,9-fach höher ist das Risiko einen tödlichen Unfall zu erleiden und 17,0 fach höher ist die Wahrscheinlichkeit schwerverletzt aus der Nummer herauszukommen. Den ganzen Artikel lesen

Was ist eigentlich das Contidrom? Was dort vor 50 Jahren geschah wird bald Geschichte schreiben!

Vor 50 Jahren drehte das erste elektronisch gesteuerte Testfahrzeug seine Runden auf dem Continental-Testgelände welches auch einfach Contidrom genannt wird. Doch was ist das Contidrom? Eine Frage die man häufiger gestellt bekommt und ich werde das heute mal kurz beantworten: Das Contidrom liegt in Jeversen (Lüneburger Heide) und ist der Prototyp aller Reifenteststrecken der Marke Continental! Kurz: Es ist eine Teststrecke für Autos.

Die Strecke hat sich ganz schön verändert, bei der Eröffnung im Jahre 1967 gab es “nur” das legendäre Hochgeschwindigkeitsoval mit der Länge von 2,8 km. Weitere Strecken kamen hinzu, so z.B. ein Nasshandlingskurs, ein Trockenhandlingskurs und und und… die ideale Teststrecke für Reifen und genau das wird dort gemacht: Reifen getestet! 1,3 Millionen Reifen wurden bis dato auf dem Contidrom gefordert. Den ganzen Artikel lesen

Wie funktioniert eine Trommelbremse? Ausfahrt.tv Wissen

Jan hat sich vom Continental Experten Lionel Pöffel erklären lassen, wie eine Trommelbremse funktioniert. In diesem Video erfahren wir also endlich was sich hinter der Trommelbremse versteckt, welche Komponenten dort verbaut sind. Wir erfahren auch die Vorteile einer Trommelbremse im Vergleich zur Scheibenbremse, man spricht aber auch über die Nachteile.

Vorteile einer Trommelbremse

Hier noch mal kurz zusammengefasst: Die Trommelbremse ist geschützt gegen Umwelteinflüsse oder Steinschläge, die Trommelbremse ist auch günstiger in der Herstellung, die Feststellbremse (Handbremse) kann hier leichter integriert werden und die Standzeit der Bremsbeläge ist größer als bei Scheibenbremsen. Den ganzen Artikel lesen

Ausfahrt.TV Wissen: Die Rückfahrkamera die sich selbst reinigt – Wie funktioniert das?

Die Rückfahrkamera, die anderen Kameras sowie die verbauten Sensoren machen die aktuellen Fahrzeuge deutlich sicherer. Es gibt aber ein Problem, denn leider streiken die Systeme gerne mal, wenn die Sensoren verdreckt sind. Dafür gab es bis dato nur wenige Lösungsansätze, einige Fahrzeughersteller verbauen schon Rückfahrkameras mit Reinigungsdüsen (sogar mit anschließender Trocknungsfunktion), andere klappen die Rückfahrkamera nur im Bedarfsfall aus, doch viele lassen diese einfach im “Regen stehen”.

Den Ausspruch “jemanden im Regen stehen lassen” ist bekannt, oder? Das beutetet, dass man jemanden in einer schwierigen Situation alleine lässt bzw. ihm nicht hilft. Die Rückfahrkamera hat schwer zu kämpfen mit der Gischt, dem Regen und der Verschmutzung und braucht daher einen kleinen Reinigungspartner der hilft zum gemeinsamen Ziel zu kommen: Eine gute Sicht. Den ganzen Artikel lesen

Ausfahrt.TV Wissen: Objekterkennung im Auto – wie funktioniert das? Wie kann ein Auto Menschen erkennen?

Für diese Folge Ausfahrt.tv Wissen war das Ausfahrt.TV Team  zu Gast bei der Continental in Frankfurt und hat sich vom Continental Experten Sascha Semmler erklären lassen, wie ein Auto Objekte erkennen kann. Die Objekterkennung ist ja mittlerweile so weit, dass ein Auto erkennen kann, ob eine Person auf ihr Mobiltelefon starrt. Die sogenannten “Smombies” – eine Mischung aus Smartphone und Zombie sind durchaus eine ernstzunehmende Gefahr im Straßenverkehr, sie achten mehr auf ihr digitales Endgerät und nicht mehr auf den Straßenverkehr, wenn sie gleichzeitig noch Musik hören, dann sind sie bereits potenzielle Opfer. Gut, dass es inzwischen Systeme gibt, die solche Menschen vor sich selbst schützen und aufpassen.

In der heutigen Folge von Ausfahrt.TV Wissen wird genau erklärt wie das Fahrzeug in der Lage ist nicht nur Objekte sondern auch Menschen zu erfassen und so zu schützen, in der Fachsprache spricht man von Objekterkennung, doch neben fahrenden oder stehenden “Objekten” dreht Den ganzen Artikel lesen

Ausfahrt.tv Wissen: Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera / Surroundview Kamera / Birdview Kamera?

Jeder der zum ersten mal eine 360 Grad Kamera im Auto sieht stellt sich die Frage: “Wie funktioniert denn das?” – In der Ausfahrt.TV Wissen Folge wird es erklärt, denn unbestritten ist, dass die 360 Grad Kameras im Auto mehr als nur geniale Helferchen beim Einparken von Autos sind. Man nennt die Systeme Surroundview Kamera, Bildview Kamera oder auch 360 Grad Kamera. Man sieht das Fahrzeug von oben, sieht wie viel Platz um das Fahrzeug herum ist und kann so ganz entspannt einparken oder die Funktion auch in Einfahrten nutzen. Ich persönlich nutze die 360 Grad Kameras immer in Parkhäusern, engen Gassen oder halt in der Tat um den Einparkvorgang abzusichern.

Aber wie funktioniert eigentlich so eine 360° Kamera?

Der Kamera-Experte Benedikt Lattke von Continental erklärt es Jan in der aktuellen Ausgabe von Ausfahrt.TV Wissen. Eines kann ich euch jetzt schon sagen: Da steckt zwar eine ganze Menge Technik und Know How hinter, es ist aber keine Zauberei, es ist auch keine kleine fliegende Drohne über dem Fahrzeug und es sind auch keine Bilder aus dem All! Die 360 Grad Kamera ist “handgemacht” vom eigenen Fahrzeug und wenn man es erst einmal erfahren hat, dann ist man zwar immer noch erstaunt, aber nicht mehr ganz so geflasht. Den ganzen Artikel lesen

Kameras im Auto: Wie hat sich die Kameratechnik im Auto in den Jahren entwickelt?

Die Kollegen von Ausfahrt.TV haben ein neues Format: Ausfahrt.TV Wissen! In der ersten Folge dreht sich alles um die Kameratechnik die inzwischen in den Autos verbaut werden. Es gibt ja inzwischen eine ganze Menge Kameras im Auto. Für die Schildererkennung, für die Rückfahrkamera, eventuell auch für die 360° Kamera-Funktion, bei der immer noch einige glauben es wäre ein Bild aus dem All.

Man erfährt was über die Entwicklung von Sascha Semmler (Experte von Continental) und erfährt auch was sich in den letzten Jahren alles verändert hat und bekommt auch einen kleinen Ausblick darauf, was sich alles verändern wird. Ich wünsche gute Unterhaltung und viel Spaß mit dem neuen Format von Ausfahrt.TV – meiner Meinung nach hat Ausfahrt.TV Wissen noch eine großartige Zukunft vor sich! Den ganzen Artikel lesen

Continental und die künstliche Intelligenz im Auto

Das Thema künstliche Intelligenz (KI) im Automobil-Bau wird uns in den nächsten Jahren begleiten, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Künstliche Intelligenz zieht auch in alle Bereiche der Fahrzeugherstellung ein – vom Reifen über das Fahrwerk bis in das letzte Steuergerät, denn immer dann wenn menschliche Aufgaben in der Zukunft übernommen werden sollen, kommt das Thema KI ins Gespräch.

Continental nutzt die künstliche Intelligenz genau für diese Fälle. Wenn Fahrzeugsysteme über menschliche Stärken verfügen bzw. diese erlernen sollen, dann wird es richtig spannend. Den ganzen Artikel lesen

Tech-News aus der Automobil-Branche: Continental testet automatisierte Fahrzeuge in Niedersachen

Continental weitet die Entwicklungsaktivitäten fü eine sichere Einführung des automatisierten Fahrens aus, denn ab sofort testen die Ingenieure ihre Versuchsfahrzeuge auch auf Autobahnen in Niedersachsen. Das heißt man kann z.B. mal einen Prototypen auf der Autobahn erwischen, der gerade autonom unterwegs ist. Aber keine Angt: Die Entwickler erproben die Systeme der Versuchsfahrzeuge unter Realbedingungen, die Fahrzeuge werden stets durch den “Fahrer” überwacht. Bedient werden die Prototypen immer durch einen Experten aus der Entwicklung, der stets auf dem Fahrersitz sitzt.

Die Sensorik, Software usw. für das autonome Fahren wird von Contintental vor allen in Japan, China in den USA und in Deutschland entwickelt. Den ganzen Artikel lesen

Tech-News aus der Automobil-Branche: Continental entwickelt Aquaplaning-Warner

Aquaplaning Warner

Tech-News aus der Automobil-Branche: Continental entwickelt Aquaplaning-Warner! Der Reifen ist und bleibt die einzige Schnittstelle zwischen dem Fahrzeug und der Fahrbahn. Aus dem Grund sollte man immer darauf achten, dass der Reifen über ausreichend Grip, Profil und Aufstandsfläche verfügt.

Mir selbst ist es im Jahre 2000 passiert, dass ich durch einen dummen Fahrfehler (Lenkrad verissen bei Aquaplaning) mein Auto weggeworfen habe. Leitplanke, LKW, Leitplanke, LKW – ein fast endloses Ping-Pong Spiel mit glücklichem Ausgang: Bis auf eine Schürfwunde beim Beifahrer, für die ich später noch wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt wurde, gab es keine Verletzten. Das Auto war allerdings Schrott. Den ganzen Artikel lesen

Seit dem 01.04.2018 ist der eCall Pflicht – Doch was ist das eigentlich?

Seit dem 01.04.2018 ist der eCall Pflicht - Doch was ist das eigentlich?

Viele Hersteller hatten den eCall bis dato als Sicherheitsfeature verkauft, nun ist er (endlich) Pflicht für Fahrzeuge die eine neue Typenzulassung bekommen. Damit rollen nun, mehr als 20 Jahre, nachdem die ersten Fahrzeuge mit fortschrittlichen Telematik-Systemen vom Band rollten, Fahrzeuge mit dem automatischen Notrufsystem eCall aus den Fertigungsstätten. Unabhängig von Hersteller, Modell oder Preisklasse, das bedeutet klassenlose Sicherheit!

Johann Hiebl (Leiter der Continental-Geschäftseinheit Infotainment & Connectivity): “Für uns bedeutet der eCall, dass wir unserer Vision Zero, also einer Mobilität ohne Verkehrstote und Verletzte, einen großen Schritt näher kommen, da Hilfe bei einem Unfall automatisch zum Ort des Geschehens kommt. Indem die Telematik-Einheit auch für andere Anwendungen wie Echtzeit-Informationen von vernetzten Fahrzeugen über Verkehrsfluss oder potentielle Gefahren genutzt wird, können Unfälle zudem sogar aktiv vermieden und Staus minimiert werden.” Den ganzen Artikel lesen

Continental und die Vision Zero – ein Technik-Spezial!

Continental hat sich die Vision Zero zum langfristigen Ziel gesetzt. Bei der Vision Zero geht es vor allem darum, die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten sowie die Zahl der -unfälle durch den verstärkten Einsatz innovativer Technologien deutlich zu reduzieren… und genau aus diesem Grund stellen wir hier auf rad-ab.com in den kommenden Wochen und Monaten einige spannende Technologien vor, die das automobile Leben sicherer machen sollen.

Ich bin zu einer Zeit groß geworden, da gab es nur wenige Fahrzeuge mit ABS, mein erstes eigenes Auto hatte zwar schon ABS und Airbags aber aufgewachsen bin ich ohne Assistenzsysteme. Während der letzten Jahren haben mich schon mehrere Assistenzsysteme vor schlimmeren Unfällen bzw. Unfallfolgen bewahrt. Ein guter Grund auch einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, oder? Ein Blick unter die Karosserie! Was für Systeme kommen in der Zukunft unter das Blechkleid der Fahrzeuge? Den ganzen Artikel lesen

CUbE Robo-Cab #makingMobility: Jan zu Besuch bei der Continental Division Chassis & Safety

Mein geschätzter Kollege Jan von Ausfahrt.TV war zu Besuch bei der Continental Division Chassis & Safety. In dem Continental Werk in Frankfurt konnte er nicht nur eine Runde mit dem Robo-Cap CUbE mitfahren, sondern sich die Technik erklären lassen und dabei hat er sich auch eine tolle Gesprächspartnerin vor die Kamera geholt, die locker und Souverän mit viel Fachverstand die doch sehr komplexen Dinge erklärt hat. Sehr spaßig fand ich, dass die Dame selbst damit gespielt hat, dass Continental da draußen immer nur als “Reifen-Bude” wahrgenommen wird. Stimmt auch, oder? Continental ist die Reifen-Bude! Aber unter so einem Blechkleid von einem Automobil, kann viel mehr Technik und Know-How von einem Zuliefererunternehmen stecken. Das betrifft nicht nur Continental, sondern auch all die anderen Zulieferer. Die großen Automobilhersteller feiern sich immer ab für irgendwelche Entwicklungen, in der Regel steckt da das Know-How von anderen hinter.

Um die fahrerlose Mobilität insbesondere in Städten zu ermöglichen, hat Continental ein Versuchsfahrzeug aufgebaut. Das ist der CUbE! CUbE beutetet nichts anderes als Continental Urban mobility Experience und weil das so schwierig auszusprechen ist, bekam er die Abkürzung CUbE. Ganz nebenbei sieht er auch noch kubistisch aus, passt das also auch. Für den autonomen Elektrobus gibt es einen sogenannten “Erprobungsbetrieb am Frankfurter Standort”. Wie ein großer Verkehrsübungsplatz wurde das Werksgelände umgestaltet. Straßenschilder, Querverkehr, Fußgängerüberwege und Bordsteine. Alle Fallstricke für das autonome Fahren und somit optimale Voraussetzungen für einen wirklichkeitsnahen Streckenverlauf. Die im Fahrzeug verwendete Technik basiert in vielen Bereichen auf bewährten Komponenten von Fahrerassistenzsystemen, wie sie bereits heute in Serienfahrzeugen verbaut sind. Aber auch neuen Technologien wie beispielsweise dem Laser Sensor. Doch was will Continental eigentlich? Die wollen doch nun nicht wirklich so ein Bus auf die Straße bringen, oder? Nein! Continental möchte mit dem Entwicklungsfahrzeug CUbE Technologien für fahrerlose Fahrzeuge vorantreiben. Neueste Technologien für eine sichere, eine saubere, eine entspannte und vor allem auch erschwingliche Ankunft. So lasse ich mir die Zukunft gefallen. Den ganzen Artikel lesen