10 Fakten zur neuen Mercedes-Benz S-Klasse (W 223)

Manchmal sagen Zahlen mehr als tausend Worte! Mercedes-Benz sind nachfolgende Zahlen besonders wichtig, schauen wir doch also mal, ob diese Zahlen wirklich so wichtig sind: Lernen wir heute mal ein paar Fakten über die neue S-Klasse, die so vielleicht nicht in allen Berichten erwähnt worden sind.

Um bis zu 2 Meter verringert sich der Wendekreis mit Hinterachslenkung im Vergleich zu einem Modell ohne. Der maximale Lenkwinkel beträgt 10°. Doch wie funktioniert diese Hinterachslenkung eigentlich? Ein Elektromotor treibt über einen Riemen eine Spindelmutter an der Hinterachse an. Dadurch wird die Spindel axial verstellt. Abhängig von der Geschwindigkeit und vom Lenkradwinkel werden die Hinterräder in die gleiche Richtung oder in die entgegengesetzte Richtung wie die Vorderräder eingeschlagen (=gleich- oder gegensinnig). Vereinfacht dargestellt, ergeben sich mehr Agilität und ein kleinerer Wendekreis durch gegensinniges Lenken und mehr Stabilität durch gleichsinniges Lenken. In der S-Klasse kommt der volle Lenkwinkel von zehn Grad besonders bei Parkmanövern zum Einsatz. Die Umgebungsdaten der Fahrzeugsensoren (Radar, Kamera, Ultraschall) werden für große Lenkwinkel genutzt, um den maximalen Winkel an die jeweilige Situation anzupassen. Bei mehr als 60 km/h wird von gegen- auf gleichsinniges Lenken umgestellt. Die verschiedenen Fahrprogramme setzen auf unterschiedliche Lenkstrategien. Im Zentral-Display werden im Fahrprogramm-Menü der jeweilige Winkel an der Hinterachse und die Trajektorien eingeblendet. Die Hinterachslenkung 10° hat einen speziellen Schneeketten-Modus. Aktiviert ihn der Fahrer, wird der Lenkwinkel an der Hinterachse reduziert und das Lenkverhalten an die speziellen Bedingungen auf Schnee angepasst. Den ganzen Artikel lesen