Will Michelin kein Geld mehr verdienen? Wir sollen Reifen länger fahren! Umweltschutz & Sicherheit!

Kurioser Wunsch von Michelin, oder? Wir sollen unser Reifen länger fahren! Dieser Wunsch dürfte bei Reifenhändlern und Werkstätten so sicherlich nicht für Luftsprünge sorgen. Aber es geht um die Umwelt, um den Umweltschutz und für den Verbraucher natürlich um viel Geld. Michelin hatte mich nach Wien eingeladen um mich davon zu überzeugen, dass gefahrene Reifen immer noch über eine ausreichende Haftung verfügen.

Der Reifen! Der Prügelknabe beim Auto! Verantwortlich für die Traktion, für den Vortrieb und auch für den Bremsweg. Er muss nicht nur mit dem Gewicht sondern auch mit der Fahrleistung klar kommen und ist dabei stets Wind und Wetter ausgesetzt. Dennoch wird der Reifen immer stiefmütterlich behandelt und kaum einer macht sich Gedanken um die einzige Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Kaum einer weiß, was sich die Reifenhersteller alles einfallen lassen, damit die Reifen zur Performance des Fahrzeuges passen. Doch das ist ein ganz anderes Thema, denn heute geht es vor um abgefahrene Reifen.
Neue Reifen werden getestet. Doch wie verhält sich so ein Reifen mit der Zeit? Michelin hätte gerne einen erweiterten Reifen-Test? Michelin fordert sogar jedem Kunden die relevante Information zur Performance seiner Reifen über die gesamte Laufzeit zur Verfügung zu stellen. Den ganzen Artikel lesen

Was macht eigentlich dieses ABS? AusfahrtTV Wissen Video!

Das ABS hat eigentlich nur eine Aufgabe: Das Fahrzeug bei einer Vollbremsung lenkbar zu lassen. Ältere Führerscheininhaber haben dafür noch die sogenannte Stotter-Bremse / Stotter-Bremsung gelernt, das braucht man heute nicht mehr, denn das übernimmt das Antiblockiersystem nun für den Autofahrer. Ein System welches man (so einfach) auch gar nicht mehr ausschalten kann.

Bei einer Vollbremsung wird der Bremsdruck so geregelt, dass kein Rad blockiert. Die Lenkfähigkeit bleibt so erhalten, Bremsplatten (am Reifen) werden verhindert und ein möglichst kurzer Bremsweg wird erzielt. Die wichtigsten Informationen für das ABS kommen von den Drehzahlfühler die am Rad angebracht sind, die Eingangssignale werden im ABS-Steuergerät verarbeitet. Das Steuergerät erkennt die absolute Drehzahl, die Drehzahlveränderung und kann auch die Referenzgeschwindigkeit errechnen. Sollte nun an einem, oder an mehreren Rädern, die Drehzahländerung zu groß sein, dann wird das System aktiv. Der Bremsdruck wird dann bis zu 15 mal pro Sekunde, bei aktuellen Systemen sogar noch schneller, auf- und wieder abgebaut. Das spürt man in vielen Fahrzeugen dann bei einer Vollbremsung auch im Bremspedal, das Pedal pulsiert. Aktuelle Fahrzeuge mit Brake by Wire Bremsanlage verzichten auf diese Rückmeldung zum Fahrer. Sollte das ABS, aus welchen Gründen auch immer, ausfallen wird das durch eine Warnlampe angezeigt. Die Bremsanlage steht in dem Fall ohne die Unterstützung des ABS zur Verfügung, dennoch sollte man der Sache schnell auf dem Grund gehen. Den ganzen Artikel lesen

SEAT Arona und SEAT Ibiza bekommen auch ein virtuelles Cockpit!

Ich war schon sehr früh ein Fan vom sogenannten “Mäusekino”! So hießen damals die digitalen Anzeigen in Autos. Damals… rudimentär… im Vergleich zu den Anzeigen die heute möglich sind. In naher Zukunft wird es meiner Meinung nach keine klassischen Rundanzeigen mehr geben, alles wird digital, vernetzt und hochauflösend.

Warum ein virtuelles Cockpit?

Dem Nutzer zur richtigen Zeit die richtigen Informationen geben ohne ihn von der eigentlichen Fahraufgabe zu sehr abzulenken. Die wichtigste Information ist während der Fahrt sicherlich die Geschwindigkeit, aber auch Navigationshinweise können wichtig sein. Aus dem Grund bin ich auch ein großer Freund von den neuen personalisierbaren virtuellen Cockpits, da reduziere ich gerne die Anzeige der Geschwindigkeit und vergrößere die Navikarte. Ziel: Mit einem kurzen Blick auf die Karte erfassen wo es gleich lang geht. Den ganzen Artikel lesen

Wie funktioniert eine Trommelbremse? Ausfahrt.tv Wissen

Jan hat sich vom Continental Experten Lionel Pöffel erklären lassen, wie eine Trommelbremse funktioniert. In diesem Video erfahren wir also endlich was sich hinter der Trommelbremse versteckt, welche Komponenten dort verbaut sind. Wir erfahren auch die Vorteile einer Trommelbremse im Vergleich zur Scheibenbremse, man spricht aber auch über die Nachteile.

Vorteile einer Trommelbremse

Hier noch mal kurz zusammengefasst: Die Trommelbremse ist geschützt gegen Umwelteinflüsse oder Steinschläge, die Trommelbremse ist auch günstiger in der Herstellung, die Feststellbremse (Handbremse) kann hier leichter integriert werden und die Standzeit der Bremsbeläge ist größer als bei Scheibenbremsen. Den ganzen Artikel lesen

Ausfahrt.TV Wissen: Die Rückfahrkamera die sich selbst reinigt – Wie funktioniert das?

Die Rückfahrkamera, die anderen Kameras sowie die verbauten Sensoren machen die aktuellen Fahrzeuge deutlich sicherer. Es gibt aber ein Problem, denn leider streiken die Systeme gerne mal, wenn die Sensoren verdreckt sind. Dafür gab es bis dato nur wenige Lösungsansätze, einige Fahrzeughersteller verbauen schon Rückfahrkameras mit Reinigungsdüsen (sogar mit anschließender Trocknungsfunktion), andere klappen die Rückfahrkamera nur im Bedarfsfall aus, doch viele lassen diese einfach im “Regen stehen”.

Den Ausspruch “jemanden im Regen stehen lassen” ist bekannt, oder? Das beutetet, dass man jemanden in einer schwierigen Situation alleine lässt bzw. ihm nicht hilft. Die Rückfahrkamera hat schwer zu kämpfen mit der Gischt, dem Regen und der Verschmutzung und braucht daher einen kleinen Reinigungspartner der hilft zum gemeinsamen Ziel zu kommen: Eine gute Sicht. Den ganzen Artikel lesen

Ausfahrt.tv Wissen: Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera / Surroundview Kamera / Birdview Kamera?

Jeder der zum ersten mal eine 360 Grad Kamera im Auto sieht stellt sich die Frage: “Wie funktioniert denn das?” – In der Ausfahrt.TV Wissen Folge wird es erklärt, denn unbestritten ist, dass die 360 Grad Kameras im Auto mehr als nur geniale Helferchen beim Einparken von Autos sind. Man nennt die Systeme Surroundview Kamera, Bildview Kamera oder auch 360 Grad Kamera. Man sieht das Fahrzeug von oben, sieht wie viel Platz um das Fahrzeug herum ist und kann so ganz entspannt einparken oder die Funktion auch in Einfahrten nutzen. Ich persönlich nutze die 360 Grad Kameras immer in Parkhäusern, engen Gassen oder halt in der Tat um den Einparkvorgang abzusichern.

Aber wie funktioniert eigentlich so eine 360° Kamera?

Der Kamera-Experte Benedikt Lattke von Continental erklärt es Jan in der aktuellen Ausgabe von Ausfahrt.TV Wissen. Eines kann ich euch jetzt schon sagen: Da steckt zwar eine ganze Menge Technik und Know How hinter, es ist aber keine Zauberei, es ist auch keine kleine fliegende Drohne über dem Fahrzeug und es sind auch keine Bilder aus dem All! Die 360 Grad Kamera ist “handgemacht” vom eigenen Fahrzeug und wenn man es erst einmal erfahren hat, dann ist man zwar immer noch erstaunt, aber nicht mehr ganz so geflasht. Den ganzen Artikel lesen

Kameras im Auto: Wie hat sich die Kameratechnik im Auto in den Jahren entwickelt?

Die Kollegen von Ausfahrt.TV haben ein neues Format: Ausfahrt.TV Wissen! In der ersten Folge dreht sich alles um die Kameratechnik die inzwischen in den Autos verbaut werden. Es gibt ja inzwischen eine ganze Menge Kameras im Auto. Für die Schildererkennung, für die Rückfahrkamera, eventuell auch für die 360° Kamera-Funktion, bei der immer noch einige glauben es wäre ein Bild aus dem All.

Man erfährt was über die Entwicklung von Sascha Semmler (Experte von Continental) und erfährt auch was sich in den letzten Jahren alles verändert hat und bekommt auch einen kleinen Ausblick darauf, was sich alles verändern wird. Ich wünsche gute Unterhaltung und viel Spaß mit dem neuen Format von Ausfahrt.TV – meiner Meinung nach hat Ausfahrt.TV Wissen noch eine großartige Zukunft vor sich! Den ganzen Artikel lesen