Ein Hauch von Italien: Die Audi-Group stellt sich vor!

Vier Ringe, vier sportliche Marken. Am Vorabend der Jahrespressekonferenz 2013 präsentierte sich ausgewählten Journalisten aus dem In- und Ausland die neu formierte: Audi Group! Der Audi Konzern ist ja bekannt für seine Marken: Audi, Lamborghini, Ducati und Italdesign Giugiaro.

Genau diese vier Marken präsentierte Audi gestern im Postpalast in München. Der Postpalast in München stand damals schon für außergewöhnliche Architektur und für einen Baustil der ungewöhnlich, ja eventuell sogar etwas italienisch erscheint.

Italienisch, das passt. Die Abendveranstaltung hatte einen Hauch von Italien, so zeigte Audi z.B. den Audi RS7 quattro, den Audi A3 e-tron und auch noch einen geheimen (sry, Schweigepflicht) Blick in die nähere Zukunft.

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Die Zukunft wird spannend, in Sachen Elektromobilität geht man bei Audi nun den Hybrid Weg, der Grund dafür liegt auf der Hand: “Während der Woche kann man sich rein elektrisch bewegen und am Wochenende kann man auch mal weitere Strecken zurücklegen!” – in Gesprächen hörte man auch heraus, dass Audi z.B. den A1 e-tron als “Range-Extender Fahrzeug” im Großraum München getestet hatte. Das Fahrzeug hatte noch einen kleinen Wankel-Motor im Heck untergebracht, doch die potenziellen Kunden wollten mehr Power, mehr Platz. Das bietet nun der Audi A3 e-tron, ein Fahrzeug mit welchem man durchaus auch mit 4 Personen in den Urlaub fahren könnte (mit leichten Einschränkungen natürlich).

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In den Urlaub fahren, bella Italien! Lamborghini zeigte einen Blick in die Zukunft mit dem Urus. 700 PS, 6,5 Liter, V12 …

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Neben der Zukunft gab es auch einen Rückblick in die Vergangenheit. Lamborghini Miura! Gelb! Was für ein automobiler Traum. Mit 385 PS zählte der sportlich flache Zweisitzer damals zu den stärksten Autos seiner Zeit.

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Ein kurzer Schwenk in die Neuzeit, Lamborghini LP 700-4 Roadster. Verdammt! Bis dato konnte ich mich dem italienischen Charme dieses Fahrzeuges entziehen, nun saß ich drin und was soll ich sagen? Ich muss es spüren, die Kraft der Beschleunigung, das Gefühl von 0 auf 100 km/h in 3 Sekunden beschleunigt zu werden und ggf. mal die Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h erleben. Wobei, ne, doch nicht. Lieber eine Runde offen cruisen, das italienisches Lebensgefühl halt leben, erleben. 50 Jahre jung ist Lamborghini nun, scherzhaft meinte man gestern: 100 Jahre Automobilbauerfahrung in der hälfte der Zeit, passt… wobei den größten Sprung in der Entwicklung hat Lamborghini wohl in der Audi Zeit gemacht. Seit 1998 gehört der italienische Sportwagen-Hersteller zur Audi AG. Anschließend kam der Gallardo, der Murcielago und der Reventon. Für mich persönlich aktuell das schönste Modell: Der Lamborghini Aventador! Gerne auch als Roadster:

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Ich habe kein Motorradführerschein, aber als die Ducati Rennmotorräder auf die Bühne gefahren wurde bekam ich durch den Sound eine Gänsehaut. Über 44.000 Motorräder hat Ducati im Jahr 2012 ausgeliefert, in 88 Länder der Welt werden die Zweiräder verkauft und auch diese Marke profitiert von der Audi Gruppe. So gibt es z.B. LED Scheinwerfer in ausgewählten Ducati Modellen und ja, auch Audi selber profitiert von dem Motorradhersteller aus dem italienischen Bologna, denn gerade im Motorradbereich muss fast jedes Bauteil, jede Schweißnaht einfach auch optisch gut aussehen.

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Gut aussehen, da kommen wir doch schnell zum Design. Jüngstes Kind im Audi Konzern ist die Italdesign Giugiaro S.p.A. die seit drei Jahren zur Audi-Group gehört. Was soll ich sagen? Die Designschmiede hatte damals schon den Vorläufer vom VW Scirocco gezeichnet und Giugiaro erzählte von der “guten alten Zeit” als alle Teile noch handgezeichnet und vor allem auch zunächst handgefertigt waren. Doch auch beim Design geht man mit der Zeit, kein Designer wird heute ein Auto durchgestalten, es ist immer ein Team und am Ende zählt doch nur ein gutes Produkt. Giugiaros Werdegang ist übrigens beeindruckend: Fiat, Bertone, Ghia und dann sein eigenes Baby. Dieses Baby gehört nun auch zum Audi-Konzern und gibt dort Einflüsse auf das Design der Marken – und das steht dem Unternehmen gut zu Gesicht, egal ob nun italienisch oder nicht.

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