Fremdgefahren mit Bjoern Habegger, Matthias Gill und Sebastian Bauer!

Na? Wem geht es auch so, dass er im Jahre 2018 noch gerne 2017 schreibt? Also wenn man irgendwo ein Datum eintragen muss. Das wird vermutlich noch ein paar Tage dauern, bis man sich endlich an das neue Jahr gewöhnt hat. In den kommenden Tagen möchte ich gerne noch etwas in das vergangene Jahr reisen.

Neues Jahr! Neues Glück! Neue Rubrik! Anstatt “Fremdgegangen” (macht man ja nicht) gibt es nun “Fremdgefahren” und ich will wieder mehr über den Tellerrand schauen. Was treiben andere Blogger, YouTuber, Streamer so? Was schreiben andere? Worauf kann man reagieren? Und zum Anfang des Jahres habe ich viele andere Automobil-Blogger und Bloggerinnen, genau 59 an der Zahl, nach ihrem persönlichen Lieblingsbeitrag 2017 (also auf dem jeweils eigenen Blog) gefragt und werde diese hier vorstellen. In jedem Beitrag drei Stück, bis meine Liste abgearbeitet ist.

Heute lernt ihr, falls noch nicht bekannt, Bjoern Habegger, Matthias Gill und Sebastian Bauer kennen. Drei Beiträge die unterschiedlicher nicht sein könnten doch starten wir mal bei dem Fahrzeug, welches seit 1979 auf dem Markt ist und in diesem Jahr sein Facelift bekommt: Die G-Klasse!

Bjoern Habegger (mein-auto-blog.de):

Mit der G-Klasse ging es damals zusammen mit Bjoern Habegger von Las Vegas nach Los Angeles, doch wie es dazu kam, das beschreibt Bjoern in seinem “Casino Royale Bericht”. Hier ein kleiner Auszug:

“Jack verstand die Situation, hatte erkannt, wie ich mich an mein Limit heran gerobbt hatte. Doch seine Beobachtungsgabe war noch besser als erwartet. „What AMG is this key for?“ und deutete auf meinen Schlüssel, der das ganze Spiel neben mir auf dem Tisch gelegen hatte. „It’s a G-Wagon. A G63 AMG, the big one.“ so meine Antwort. „Is it new? You might show it to my friend, I’m sure he’ll give you a good offer.“ Wie bitte? Den Benz verticken? „Excuse me?“ stand mir augenscheinlich auf der Stirn. „No Sir, you don’t need to sell it – not yet. It’s just a loan.“”

…und hier geht es direkt zum kompletten Beitrag: Alles auf Schwarz!

Die G-Klasse als AMG Modell. Ein Masterpiece, ein Lebensretter, ein Stück automobile Zeitgeschichte und auf Ewigkeit mit mir verbunden, denn wir sind im gleichen Jahr auf die Welt gekommen. Ich persönlich liebe das Geräusch wenn die Zentralveriegelung das Fahrzeug verschließt und man denkt man sitzt in einem Banktresor. Man fühlt sich erhaben und sicher, man trohnt über den Dingen und schwebt über dem Untergrund – untermalt wird das ganze von einem V8. Eine Zeitmaschine auf Rädern und damals ist mit Bjoern Habbeger zusammen auch ein Foto entstanden, welches für einige “Zuckungen” gesorgt hatte:

Die Geschichte dahinter? Nun! Wie soll das Foto wohl entstanden sein? Wir richteten gerade die Kamera aus für ein schönes Selfie mit der G-Klasse im Hintergrund. Schließlich waren wir allen in der Wüste unterwegs. Zack, wurden wir überfallen. Man zwang uns die Hosen herunterzulassen, die Hände zu heben und stieg in die G-Klasse. Uns blieb dann nur noch dieses Foto. Der Abschied von der G-Klasse fiel uns übrigens schwerer als dieses Foto zu veröffentlichen!

Sebastian Bauer (passion-driving.de):

Kommen wir zum nächsten Thema, Sebastian Bauer – der gerade seine Seite relaunched hat – schreibt, dass wir Autoblogger keine Ahnung haben von der Realität. Okay, unter Realitätsverlust leiden sicherlich einige, doch er meint etwas ganz anderes. Er war eine Zeit häufiger mit Mietwagen unterwegs, durfte also Fahrzeuge mit eher geringer Ausstattung kennenlernen, die wir bei Fahrveranstaltungen und Teststellungen eher seltener sehen:

“Man kennt diese Mietwagen, die – je nach Fahrzeugklasse – ziemlich spärlich ausgestattet sind. Es ist einfach nichts an Bord, außer vielleicht einer Klimaanlage. Eine echte nackte Mutti, wie mal ein Freund von mir zu sagen pflegte. Immerhin gibt es so aber auch immerhin nichts an Ausstattung, über das man sich aufregen könnte.”

In einer anderen Branche sind “nackte Muttis” übrigens ganz angesehen, doch darum soll es hier nicht gehen.

Sebastian nimmt uns in seinem Beitrag mit durch die Welt der Mietfahrzeuge und zeigt wie Fahrzeuge sind, die ohne Ausstattung auf die Straße rollen, ein ganz interessanter Ausflug oder wie ich persönlich und privat sagen würde: Mein Alltag! – Hier geht es direkt zum Beitrag von Sebastian Bauer: Unterwegs in einer nackten Mutti (mit wäre ihm vermutlich auch lieber gewesen).

Matthias Gill (Uni-Testet.de):

Matthias Gill nennt sich Ubi. Ubisoft kennt man, oder? Hat mit Matthias aber eher weniger zu tun. Er war in Athen und sollte sein persönliches Highlight fahren und das war / ist ein 2018 Dacia Duster. Klingt komisch, ist aber so (ich persönlich finde den Duster vom Preis/Leistungsverhältnis ja auch ganz gut):

“Zweimal hatte ich bereits das Vergnügen, die erste Generation nach ihrer ersten Modellpflege zu fahren und damals war ich trotz des biederen Auftretens und seiner Einfachheit begeistert. Wie kann man nun den „Spirit“ dieses Fahrzeugs mit den Kernwerten der Marke (günstiger Einstiegspreis, Einfachheit, kein unnötiger Schnick-Schnack) im neuen Modell vereinen? Was werden die Entwickler von den ihnen überbrachten Kritiken aufgenommen und möglicherweise umgesetzt haben?!”

Die Fragen klärt Ubi auf seinem Blog und hat auch ein Video mitgebracht:

Ich glaube den neuen Dacia Duster werde ich mir auch noch mal besorgen, ab dem 13.01. steht er beim Händler – der macht einen richtig guten Eindruck, oder?

So, das war der erste Streich! Im nächsten Beitrag folgen dann übrigens Thomas Majchrzak, Daniel Bönnighausen und Nicole Y. Jodeleit. Bleibt also dran.

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