1000 km rein elektrisch? DAS war die Electric Drive 1000!

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Am 05.09. fand die erste Electric Drive 1000 statt, eine Endurance-Fahrt über 1000 km, veranstaltet vom Magazin Electric Drive. Die Intention des Ganzen: Das Vorurteil zu widerlegen, dass Elektromobilität nicht langstreckentauglich sei.

18 Fahrzeuge von 12 Herstellern stellten mit teils sehr prominenter Besatzung das Teilnehmerfeld. Während der Samstag vor allem der Vorbereitung der Fahrzeuge sowie als Produktionstag für Interviews diente, galt es am Sonntag, den 5. September die elektrische Marathondistanz zu absolvieren. Ab 6:00 Uhr morgens traten die Teams den Weg von Berlin an, der über einen Zwischenstopp in Bielefeld zum Ziel, der Motorworld in München führte.

Das Feld der teilnehmenden Fahrzeuge zeigte die komplette Bandbreite moderner Elektromobilität, vom kompakten SUV bis zum Sportwagen. Von bewährter 400-Volt-Technik bis zu Modellen mit 800 Volt Betriebsspannung, die noch schnellere Ladestopps versprechen. Eine Liste aller Teilnehmer finden Sie im Anhang.

Einer der Fahrer: Der Schauspieler Hannes Jaenicke. Er ist bereits seit 8 Jahren elektrisch unterwegs und brachte seine Erfahrung ein: „In den Städten geht das ganz gut. Sobald man die Stadt verlässt, ist man ein Abenteurer“. Sein Wunsch an die Elektromobilität: „Wir brauchen eine bessere Ladeinfrastruktur und eine echte Energiewende. Wenn wir unsere Elektroautos mit Strom aus Kohle und Atomkraft laden, haben wir das Ziel brutal verfehlt“

Schauspieler Edin Hasanovic hingegen ist Elektro-Newbie: „Ich lasse mich auf dieses Abenteuer ein. Ich bin gespannt.“ Er ging im Skoda Enyaq iV 80 auf die Reise, ideale Voraussetzungen für eine entspannte Fahrt.

Schauspielkollege Lenn Kudrjawizki hingegen ist ebenfalls schon länger elektrisch unterwegs. Seine bislang längste Distanz: Berlin – Kroatien. Er weiß zu berichten: „In Europa kommt man mit einem Elektroauto schnell und entspannt voran.“ Die Electric Drive 1000 bestritt er im Hyundai IONIQ 5, einem der Fahrzeuge mit 800-Volt-Technik.

Jürgen Vogel trat zwar nicht als Fahrer bei der Electric Drive 1000 an, ließ es sich aber nicht nehmen, die Vorbereitungen auf dem EUREF-Campus zu besuchen. Er fährt privat einen Jaguar i-Pace und genießt in der Stadt die hohe Reichweite. Zu Stoßzeiten wechselt er auf einen Elektro-Roller, um dem allgegenwärtigen Stau der Hauptstadt ein Schnippchen zu schlagen. „Elektroautos zu fahren, ist vor allem auch ein zukunftsperspektivischer Gedanke, weil es über lange Zeit nachhaltiger ist als das, was wir vorher gemacht haben.“

Sehr gespannt ist auch Schauspielerin Gesine Cukrowski, die im Opel Mokka-e antritt: „Dadurch, dass ich viel auf der Langstrecke unterwegs bin, da ich zu den Drehorten fast immer mit dem Auto anreise, bin ich umso neugieriger, wie das auf den 1.000 km funktioniert. Wie viel Zeit das wirklich kostet.“

Den Sänger Wincent Weiss lässt die Distanz kalt: „Ich fahre meistens meine Konzerttermine selbst mit dem Auto ab und das sind so 80.000 bis 100.000 km im Jahr. Von daher sind heute 1.000 mehr oder weniger egal.“

Ist alles aufgegangen? Wir dürfen stolz sagen: Ja. Ab etwa 20.00 Uhr abends rollten die ersten Teilnehmer in die denkmalgeschützten Hallen der Motorworld in München, entlang am größtmöglichen Kontrast, nämlich Verbrennerfahrzeugen aller Jahre und Bauarten. Natürlich waren die Reisezeiten sehr unterschiedlich, denn mit Akkugrößen zwischen 50 und knapp 100 kWh sowie Ladeleistungen zwischen 90 und deutlich über 200 kW waren die Häufigkeit der Ladestopps sowie die dort jeweils notwendige Zeit zum Laden sehr breit gefächert. Am Ende hatten aber alle Teams die Distanz absolviert und damit den Beweis angetreten, dass Elektromobilität schon heute auch auf Langstrecken machbar ist.

Was sagen Isolde Holderied oder Jörg Bergmeister zur Elektromobilität? Was meint Norman Adelhütte von ntv? Wie hat sich Jan Gleitsmann von Ausfahrt.TV geschlagen oder Stefan Moeller von nextmove? In diesem Clip sind wahrlich viele bekannte Gesichter, lasst euch überraschen!