Der unfaire Vergleichstest: VW Golf III GTI (1996) vs. Toyota GT86 (2015)

…und weiter geht es im rad-ab.com Ferienprogramm. Im unfairen Vergleich, vergleiche ich den Toyota GT86 gegen meinen VW Golf III GTI. Den GT86 hat sich übrigens jüngst Moritz Nolte, der automobil-blog.de(nde) privat zugelegt.

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Der Toyota GT86 ist 4.24 m lang, 1.28 hoch und ohne Außenspiegel 1.77 m breit. Der Radstand beträgt 2.57 und der Wendekreis wird mit 11.40 Meter angegeben. Während mein GTI ein Frontkratzer ist, schiebt der GT86 über die Hinterachse und kommt dem GTI mit einem Leergewicht von gerade mal 1328 kg schon gefährlich nahe.

Beim Kofferraum-Volumen von 243 Liter zieht der GTI natürlich vorbei, auch beim Platzangebot im Innenraum. Machen wir uns nichts vor, in der Disziplin kann man die beiden Fahrzeuge einfach nicht vergleichen. Werfen wir also noch einen kurzen Blick unter die Motorhaube vom Toyota GT86, dort werkelt ein Boxer mit 2.0 Liter Hubraum.

200 Pferdestärken bringt das Aggregat zum Vorschein und an der Kurbelwelle liegt maximal ein Drehmoment von 205 Nm an. Innerhalb von 8,1 Sekunden beschleunigt der Toyota GT86 (mit dem Automatik-Getriebe) von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 226 km/h. Der NEFZ-Verbrauch wird von Toyota mit 7,1 Liter angegeben, wenn man den GT86 „artgerecht hält“ wird man den sicherlich nicht schaffen.

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Der Tank fasst 50 Liter, das ist beindruckend, zumal es derzeitig Premium-Familienfahrzeuge gibt, die einen kleineren Tank haben. Beim unfairen Vergleich siegt der Toyota GT86 bei der Beschleunigung, bei der Höchstgeschwindigkeit, beim Verbrauch und wer ihn günstig bekommt, der kann sogar beim Preis einen Trumpf erwarten, also ganz und gar kein knapper Gewinner: der Japaner (den ich selber übrigens auch schon gefahren bin, da war ich durchaus angetan von dem GT86).

Der unfaire Vergleichstest: VW Golf III GTI (1996) vs. Cadillac Escalade (2015)

Im letzten unfairen Vergleichstest hatte ich den 3er GTI ja gegen den neuen Audi R8 gestellt, nun geht es in eine ganz andere Richtung, darf ich vorstellen: VW Golf III GTI (1996) vs. Cadillac Escalade (2015) – der unfaire Vergleich, quasi das Sommer-Ferien-Programm von rad-ab.com

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So, hier gewinnt also der VW Golf 3 GTI in den Punkten Gewicht (hier gewinnt er fast immer), Höchstgeschwindigkeit (übrigens zum ersten Mal), Verbrauch (nicht zum ersten Mal) und wie üblich beim Basispreis. Allerdings dominiert der Cadillac Escalade nicht nur beim Hubraum, sondern auch bei der Leistung, der Beschleunigung (Frechheit!) und natürlich beim Kofferraumvolumen. Klappt man beim Escalade alle Sitze um, da passt da vermutlich fast mein GTI hinein. Das Ding ist wirklich ein Geschoss, der braucht fast zwei Fahrspuren und wer den hier ohne Hilfsmittel einparken kann, der hat was drauf. Die 360° Kamera ist übrigens keine große Hilfe, die ist noch unschärfer als Uschi(s) Glas! Hier gibt es ein paar weitere Impressionen vom Cadillac Escalade:

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BMW M3 versteck dich, das Mercedes-AMG C63 Coupé kommt!

Auf der diesjährigen IAA, also auf der IAA 2015, wird er stehen. Der Mercedes-AMG C63 als Coupé! Unter uns? Ich will jetzt hier gar nicht unterschlagen, dass ich das Coupé vom Vorgänger sehr, sehr gelungen finde, also die C-Klasse als Coupé. Das wäre, wenn ich keine Familie hätte, definitiv auf der Liste der zu kaufenden Fahrzeuge. Nun kommt also die neue Version und die Fotos hier zeigen das Mercedes-AMG C63 Coupé bei den Testfahrten auf dem Hockenheimring.

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Ab jetzt wird spekuliert, denn offizielle Informationen habe ich dazu natürlich nicht: Unter die Motorhaube vom Mercedes-AMG C63 Coupé wird es natürlich der 4.0 Liter V8 schaffen, den wird es wie bei den anderen C-Klasse Modellen auch in zwei Leistungsstufen geben. Im „normalen“ C 63 Coupé kommt das Aggregat, welches so ja auch im Mercedes-AMG GT verbaut wird,  auf 476 PS und ein maximales Drehmoment von 650 Nm und im C 63 S Coupé stehen 510 PS und 700 Nm im Datenblatt. Damit geht es äußerst flott auf Tempo 250, 260, 270, 280, 290… ja, wer die freiwillige Selbstkontrolle ziehen lässt, der wird auf Super-Sportwagen-Geschwindigkeiten katapultiert. Ich tippe auf einen Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4 Sekunden und ein paar Augenblicke später wird man dann auch schon die 200 km/h Grenze durchbrochen haben.

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Abgasanlage vom C63 AMG Coupé für Gänsehaut sorgen wird, demnächst soll ja (der EU sei Dank) Schluss sein mit dem wohlklingenden Lärm, aber noch darf man es krachen lassen. Noch darf ein Motor klingen wie er muss, schön sonor und der Klang darf durch eine Abgasanlage (mit Klappensteuerung) noch verschönert werden. Ich schätze, dass das S-Modell eine Sperre an der Hinterachse bekommt, es wird sicherlich das adaptive Fahrwerk verbaut, die direkte Lenkung und und und… kurz: BMW M3 versteck dich, das C63 Coupé kommt! Wobei ich derzeitig nicht wissen würde, für welchen ich mit entscheiden würde, denn bei dem M3 war es Liebe auf den erste Kick.

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Jetzt kommt etwas (sehr persönliche) Meinung: Ich finde, dass Mercedes-Benz / Mercedes-AMG seit einigen Jahren wieder auf dem richtigen Weg ist, die „langweiligen“ Zeiten sind definitiv vorbei, mir gefällt das Design, die Technik, die Anmutung und natürlich auch die Performance. Waren Mercedes-Benz Fahrzeuge früher für mich die besseren Taxis, so sind es inzwischen Fahrzeuge die den Spagat zwischen Rennstrecke und Alltag schaffen, leider aber – wie bei Herstellern dieser Güte üblich – auch zu Premium-Preisen. Ich habe es mir mehrfach durchgerechnet, ich kann mir keinen Mercedes-AMG leisten, obwohl eventuell das Mercedes-AMG C450 Coupé? Preise erwarte ich erst nach der IAA 2015, aber dann kann ich ja noch einmal den Bleistift zücken.

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Fotos: © Mercedes-Benz / Mercedes-AMG 2015

 

#MBPolarSun Car-Check: Mercedes-Benz GLE 350 d 4MATIC

Weiter geht es im Sommer-Ferien-Programm von rad-ab.com! Im Rahmen des #MBPolarSun Roadtrips bin ich ja nun einige SUV-Modelle aus dem Hause Mercedes-Benz gefahren. In loser Reihenfolge möchte ich die Modelle hier einmal in Wort und Bild vorstellen. Fangen wir also an mit dem Mercedes-Benz GLE 350 d 4MATIC.mercedes-benz-gle-350-d-4matic-2015-mbpolarsun-1

Der GLE 350 d 4MATIC nutzt als Antrieb einen 3,0-Liter V6-Dieselmotor mit 190 kW / 258 PS und 620 Nm Drehmoment von 1.600 bis 2.400 Umdrehungen pro Minute. Gekoppelt mit dem neuen 9-Gang-Automatikgetriebe gelingt ihm der Standardsprint in 7,1 Sekunden und schafft es bis maximal 225 km/h Höchstgeschwindigkeit.

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Dabei wird das gut gedämmte Triebwerk nie laut und die Schaltvorgänge laufen fast unbemerkt ab. Der Dieselverbrauch des 350 d soll bei 6,4 Litern auf 100 Kilometer liegen und damit etwa um 9 Prozent gesunken sein. Unter uns? Beim Roadtrip habe ich nicht auf den Verbrauch geachtet.

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Die Fahrprogramme der Fahrdynamikregelung DYNAMIC SELECT sind INDIVIDUAL, COMFORT, GLÄTTE und SPORT, bei den 4MATIC-Modellen zusätzlich OFFROAD für leichtes Gelände. Mit dem optionalen Offroad-Technik-Paket steht außerdem OFFROAD+ mit Geländeuntersetzung und einer hundertprozentigen Mittendifferentialsperre zur Verfügung.

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Die aktive Wankstabilisierung ACTIVE CURVE SYSTEM, die elektromechanische Direktlenkung und das AGILITY CONTROL-Stahlfederfahrwerk sind Serie, auf Wunsch ist das AIRMATIC-Paket mit ADS lieferbar. Das AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk mit AIRMATIC Paket umfasst sowohl die Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung als auch spezielle Federbeine. Ich war mit dem GLE unter anderem in Polen unterwegs, auf dem Weg in den Norden. Da hatte das Fahrwerk nicht wirklich viel zu tun, dafür aber mein Auge, denn Polen ist wirklich wunderschön.

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Neben der Namensänderung von ML zu GLE haben die Stuttgarter auch optische Veränderungen vorgenommen. An der neuen Front bekommt man die neuen Scheinwerfer optional mit dem LED Intelligent Light System, am ebenso neuen Heck gibt es neue LED-Heckleuchten. Der Diesel rollt auf 17“-Leichtmetallfelgen.

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Die Länge des GLE liegt bei 4,82 m, die Breite bei 2,14 m inklusive Außenspiegel und die Höhe bei 1,80 m. Der Wendekreis beträgt 11,80 m bei einem Radstand von 2,92 m. Zum Leergewicht von 2.175 kg dürfen 775 kg zugeladen werden, 100 kg auf das Dach. Mit der neuen elektrisch ein- und ausfahrbaren Anhängevorrichtung kann man bis zu 3,5 Tonnen ziehen. Das maximale Kofferraumvolumen des GLE beträgt 2.100 Liter bei umgelegten Rücksitzen, regulär sind es 690 Liter.

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Beim Interieur kann man aus vier verschiedenen Hölzern, Alu-, Carbon- oder schwarzen Klavierlack-Dekoreinlagen, außerdem schwarzen Interieur-Elementen wählen und so das Fahrzeug individualisieren. Es gibt jede Menge, hauptsächlich aufpreispflichtige, Annehmlichkeiten an Bord, zum Beispiel das große Rear-Seat-Entertainment-System mit zwei Monitoren und Fernbedienung, das Panorama-Dach oder das Comand-Online-System mit 8“-Display, DAB+-Radio, TV und DVD. Des weiteren bekommt man Soundsysteme von Harman Kardon oder Bang & Olufsen.

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Neue Assistenzsysteme wie der Seitenwindassistent oder der COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS sind serienmäßig. Außerdem ab Werk dabei sind die ECO Start-Stopp-Funktion, das überarbeitete Multifunktionslenkrad sowie das Infotainmentsystem Audio 20 CD mit 7 Zoll-Display. Ergänzen kann man das serienmäßige Ausstattungsniveau mit Fahrassistenz-, Komfort-, Park- und Ausstattungspaketen für Exterieur und Interieur.

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Insgesamt ist der GLE 350 d ein gelungenes Fahrzeug und könnte, meiner Meinung nach, vor allem in Europa, zum Bestseller unter den GLEs werden. Er ist ab August erhältlich und steht ab 60.749,50 Euro in der Preisliste.

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