2015 Ford Focus RS MK3 – die ersten Informationen und Fotos

Der neue Ford Focus RS wird heute in Köln vorgestellt. Hier schon mal die ersten Eindrücke bzw. Fotos von dem potenten Focus und gleich zu beginn die Top-Informationen die ich euch nun verkünden darf. Wer also nicht viel lesen will, der kann sich nun mit den Key-Facts versorgen:

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Schauen wir uns die Geschichte vom Ford Focus RS doch einmal kurz an. Ab 1998 eroberte sich der Ford Focus das Segment der kompakten Mittelklasse-Fahrzeuge, 2002 feierte das „RS“-Logo ein viel beachtetes Comeback in einem Serienmodell. Der serienmäßig mit einem Sperrdifferenzial ausgerüstete Fronttriebler mit dem 215 PS starken 2,0-Liter-Duratec-Turbo erfreute nicht nur eingefleischte Ford-Fans. Die auf exakt 4.501 Exemplare limitierte Edition war schnell ausverkauft – und stellte damit unter Beweis, wie hoch das Interesse an Hochleistungsmodellen von Ford in Europa ist, auch wenn wir heute über 215 PS vermutlich schmunzeln würden.

Im Juli 2008 stellte Ford den Nachfolger vor. Der Ford Focus RS hatte breitere Kotflügel als die Serienversion, denn man musste ja Platz schaffen für die 19″ Felgen und die 235er Bereifung. Die Front- und Heckschürze wurden komplett neu gestaltet und der Diffusor sowie der große Heckflügel erhöhten den Abtrieb auf der Hinterachse. Unter der Motorhaube kam ein 2,5 Liter 5-Zylinder zum Einsatz. Die Leistung? 305 PS und ein maximales Drehoment von 440 Nm! Von 0 auf 100 ging es innerhalb von 5,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit lag bei 263 km/h. Eigentlich war der Ford Focus RS auf 7000 Stück limitiert, doch man sollte ein laufendes System niemals stoppen und deswegen wurden ca. 11.000 Fahrzeuge gefertigt. Der Ford Focus RS basierte damals schon auf die ST-Variante vom Ford Focus und preislich orientierte man sich bei Ford unterhalb der Mitbewerber. Mit einem Preis von 33.900 Euro war er günstiger als z.B. ein VW Golf R32 oder ein Audi S3.

Nun ist der neue Ford Focus RS da. Der Motor verfügt nun über 4 Zylinder und hat einen Hubraum von 2,3 Liter. Na? Kommt einem das bekannt vor? Ja, so einen haben wir auch im Ford Mustang. Die Leistung soll bei über 320 PS liegen. Mehr wurde vorab nicht verkündet. Weder das Drehmoment noch die Beschleunigungswerte sind aktuell bekannt. Geschaltet wird über ein manuelles 6-Gang Getriebe, die Kraft geht über alle 4 Räder. Ja, der neue Ford Focus RS MK3 verfügt über einen Allradantrieb. Den Preis von neuen Ford Focus RS wüsste ich auch noch gerne, aber auch auf den müssen wir noch bis zum Automobil-Salon in Genf warten.

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Mein Blick in die Glaskugel: Ich sehe 330-335 PS, 450 Nm, Beschleunigungswerte von 5,5-5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Preis? Der dürfte so um die 40.000 Euro liegen. Alles geraten, nichts verbrieft, reine Spekulation!

Meine Kritikpunkte? Ich finde das RS Emblem vorne auf der Frontverkleidung unpassend. Ehrlich! Erster Eindruck. Hat mich da total gestört. Den Heckspoiler mag ich nicht sonderlich, erinnert mich zu stark an eine Pommestheke, aber hier beim RS passt der natürlich wie die Faust aufs Auge. Die Farbe, kenne ich ja schon vom Ford GT, ist der Hammer und ich muss wirklich sagen, dass mir der neue Ford Focus ja bereits gefällt, ich den Ford Focus RS aber atemberaubend finde. Da hat Ford wirklich mal was getan. Mir gefällt´s!

…und hier seht ihr meine Live-Bilder quasi live aus Köln:

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Warum fand die Ford Focus RS Präsentation eigentlich in Köln statt? Die inzwischen dritte Focus RS-Generation wurde auf dem Werksgelände der Ford-Werke in Köln-Niehl präsentiert. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn die Produktion des erstens RS-Modells überhaupt startete ebenfalls in Köln. Das war damals der Ford Taunus 15 M RS und es war im Jahre 1967. Es folgten viele RS Modelle mit ganz unterschiedlichen Antrieben. Front, Heck, Allrad, 4-Zylinder, 5-Zylinder, 6-Zylinder und nun 48 Jahre später feiert der neue Ford Focus RS seine inoffzielle Weltpremiere. Er wird übrigens in Saarlouis vom Band laufen und weitere Informationen erwarten wir nach Genf.

Jetzt gehen wir mit Hilfe der offiziellen Pressemitteilung ins Detail:

Das Allradsystem vom neuen Ford Focus RS: „Zu den charakteristischsten Merkmalen des neue Focus RS zählt sein hochmoderner Allradantrieb. Er wurde vom „Ford Performance“-Team entwickelt und zeichnet sich durch die dynamische Drehmomentverteilung „Dynamic Torque Vectoring“ aus. Sie ermöglicht ein besonders sportliches Fahrverhalten und bietet dadurch enormen Fahrspaß – dies alles in Kombination mit herausragenden Traktionsvorteilen und einer Straßenlage, die ein Höchstmaß an Agilität mit enormen Kurvengeschwindigkeiten vereint.

Das neue „Ford Performance“-Allradsystem basiert auf gleich zwei elektronisch gesteuerten Differenzialen an der Hinterachse. Ihre Besonderheit: Sie regeln nicht nur die Kraftverteilung zwischen vorne und hinten, sondern managen auch die Drehmomentbalance zwischen den beiden hinteren Rädern – dieses „Torque Vectoring“ wirkt sich auf das Handling und das Kurvenverhalten des neuen Focus RS außergewöhnlich positiv aus. Maximal 70 Prozent der Antriebsleistung fließen an die Hinterachse. Im Extremfall wird sie dort vollständig an ein einzelnes Rad weitergereicht. Um die Kraftverteilung zwischen vorne und hinten, links und rechts jeweils der aktuellen Fahrsituation perfekt anzupassen, wertet die Hochleistungs-Bordelektronik 100 Mal pro Sekunde die unterschiedlichsten Sensorsignale aus. So kann die Steuereinheit anhand der Informationen über den Lenk- und Gierwinkel, die Querbeschleunigung und die gefahrene Geschwindigkeit bereits beim Einlenken in eine Kurve dem äußeren Hinterrad mehr Drehmoment zuleiten. Dies wirkt Untersteuern entgegen und unterstützt zugleich die Agilität und Fahrstabilität des neuen Focus RS.

Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Straßenlage mit Querbeschleunigungen von mehr als 1 g – ein Wert, den üblicherweise nur dezidierte Rennwagen erreichen und der im Wettbewerbsumfeld des Focus RS bislang unerreicht war. Hinzu kommt ein neutrales, Eigenlenkverhalten im extrem hoch angesiedelten Grenzbereich, das auf abgesperrten Strecken auch ein gut kontrollierbares Übersteuern erlaubt – für engagierte Autofahrer der ultimative Fahrspaß.

„Mit unserem neuen Allradsystem ist uns ein echter Durchbruch gelungen“, erläutert Dave Pericak, Direktor des globalen ‚Ford Performance‘-Teams. „Es ermöglicht erstklassige Kurveneigenschaften und ein Fahrverhalten, das auch am Limit für Freude sorgt. Die Behauptung, dass vierradgetriebene Kompaktwagen keinen Spaß machen, haben wir damit eindeutig widerlegt. Der neue Focus RS wird gleichermaßen überraschen und begeistern“.“

Das Fahrwerk vom neuen Ford Focus RS MK3: „Seine volle Leistungsfähigkeit entwickelt das „Performance“-Allradsystem von Ford auch dank der engen Verzahnung mit den hochmodernen Assistenz-Systemen des Basismodells. Hierzu zählen insbesondere die aktuellste Generation des Elektronischen Sicherheits- und Stabilitätsprogramms ESC sowie der Fahrdynamikregelung Torque Vectoring Control, die auf dem Bremssystem basiert. Zugleich erhält der neue Focus RS ein nochmals überarbeitetes Sportfahrwerk. Im Vergleich zum „ST“-Modell zeichnet es sich durch straffere Federraten, verstärkte Anlenkpunkte und Lager sowie größer dimensionierte Stabilisatoren aus. Die elektronisch verstellbaren Stoßdämpfer besitzen eine spezielle Abstimmung für den Einsatz auf abgesperrten Rennstrecken. Hohe Aufmerksamkeit haben die Fahrwerksspezialisten des „Ford Performance“-Teams wieder der elektrischen Servolenkung gewidmet. Im Verbund mit vorderen McPherson-Radaufhängungen, die besonders verwindungssteife Achsschenkel und kürzere Lenkerarme aufweisen, ergibt sich ein nochmals direkteres Lenkgefühl mit klaren Rückmeldungen.

„Bereits mit den ‚ST‘-Modellen des Focus und des Fiesta haben wir gezeigt, wie sportlich eine elektrisch unterstützte Lenkung ausgelegt sein kann“, so Pericak. „Der neue Focus RS geht nochmals einen Schritt weiter. Wir wollten auch anspruchsvollen Fahrern eine besonders präzise und direkte Lenkung mit ausgewogenen Lenkkräften bieten. Dies ist uns gelungen“.“

Was wäre der Ford Focus RS MK3 nur ohne seine Reifen? „Das neue Hochleistungsmodell profitiert von speziellen High-Performance-Reifen, die Ford in enger Zusammenarbeit mit Michelin entwickelt hat. Bereits die Pilot Super Sport-Serienbereifung in der Dimension 235/35 R 19 setzt die außergewöhnlichen Dynamik-Eigenschaften des neuen „RS“ überzeugend um. Erstmals steht optional aber auch ein reiner Sportreifen (Semi-Slick) zur Wahl. Der Michelin Pilot Sport Cup 2 wurde speziell für den Einsatz auf abgesperrten Rennstrecken konzipiert.“

Der Motor vom Ford Focus RS MK3: „Erstmals zieht die preisgekrönte EcoBoost-Motorentechnologie von Ford auch in ein „RS“-Modell der Marke ein. Der 2,3-Liter-Vierzylinder basiert auf dem gleich großen Aluminium-Aggregat des neuen Ford Mustang, wurde für den Einsatz im Focus RS aber umfangreich adaptiert. Mit deutlich über 235 kW (320 PS) sowie in Kombination mit dem serienmäßigen „Ford Performance“-Allradantrieb dient er als Garant für spektakuläre Fahrleistungswerte. Dabei vereint er kraftvollen Antritt im Tourenkeller mit hoher Drehfreude, die erst bei 6.800 U/min gipfelt. Verglichen mit seinem fünfzylindrigen Vorgänger überzeugt er zugleich mit signifikant gesenkten Verbrauchs- und Abgaswerten – eine Tatsache, die er neben der modernen Benzin-Direkteinspritzung und der variablen Steuerung beider obenliegender Nockenwellen auch dem serienmäßigen Start-Stopp-System verdankt.

Das immense Kraftpotenzial des neuen „RS“-Motors resultiert unter anderem aus einem reibungsoptimierten Twin-Scroll-Turbolader. Dank einer üppiger dimensionierten Verdichterseite ermöglicht er einen höheren Luftdurchsatz, während ein deutlich größerer Ladeluftkühler für niedrigere Temperaturen im Brennraum und damit für die optimale Energiedichte sorgt. Das Beatmen der Zylinder erleichtern auch die freier gestaltete Ansaugseite sowie eine Abgasanlage mit vergrößerten Querschnitten und einem elektronisch geregelten Ventil, das für den Ausgleich zwischen ausreichendem Staugegendruck und sportlich-animierendem Sound verantwortlich zeichnet – tatsächlich überzeugt auch der neue Focus RS wieder mit einem sorgfältig komponierten Motorenklang, der nicht nur die Fans faszinieren wird.

Für den Aluminium-Zylinderkopf kommt eine besondere Legierung zum Einsatz, die auch höheren Temperaturen sicher standhält. Das Gleiche gilt für die widerstandsfähige Zylinderkopfdichtung. Auch der Motorblock besteht aus leichtem Aluminium, während die Grauguss-Laufbuchsen eine höhere Zugfestigkeit besitzen. Für einen thermisch ausgewogenen Haushalt fanden die Ingenieure des „Ford Performance“-Teams im Motorraum zusätzlichen Platz für die größten Kühler, die bis dato jemals in einem serienmäßigen Focus eingebaut wurden. Sie entsprechen sogar hartem Rennstreckenbetrieb.

„Dieser spezielle EcoBoost-Vierzylinder mit 2,3 Liter Hubraum wird die Fahrer des neuen Focus RS begeistern“, garantiert Dave Pericak. „Wenn sie unter Volllast den gewaltigen Schub des Turbos in Kombination mit dem fantastischen Motor-Sound erleben, werden sie hingerissen sein“.

Mit kürzeren Schaltwegen, die schnellere und präzisere Gangwechsel erlauben, entspricht auch das manuelle Sechsganggetriebe dem athletischen Naturell des neuen Focus RS. Sowohl das Getriebe selbst als auch die Kupplung wurden stärker dimensioniert, um der höheren Beanspruchung durch den kraftvollen Motor sicher standzuhalten.“

Das Ford Focus RS MK3 Design: „Zu den unverwechselbaren Kennzeichen eines echten „RS“-Modells von Ford gehört auch ein expressives Design, das auf den Performance-Charakter einzahlt. Der Leitsatz: „form follows function“ spiegelt sich beim neuen Focus RS unter anderem durch großzügig dimensionierte Lufteinlässe für die Motor- und Bremskühlung sowie Aerodynamik-Elemente wider, die dem Auftrieb an der Vorder- und Hinterachse entgegen treten. Dies führt auch bei höherer Geschwindigkeit zu einem stabilen Fahrverhalten und einer ausgewogenen Balance.

„Dies ist der ultimative Focus – optisch beeindruckend und durchtrainiert bis in die letzte Faser“, erklärt Joel Piaskowski, Designdirektor Ford Europa. „Unsere ‚RS‘-Modelle waren schon immer faszinierende Sportfahrzeuge, bei denen die Funktion klar im Vordergrund steht. Auch der neue Focus RS führt diese Historie fort“.

Auf Basis des aktuellen Focus der dritten Generation zeichnet sich die jüngste „RS“-Variante durch eine deutlich modifizierte Frontpartie mit einem tiefen Frontsplitter und einem nochmals kraftvoller ausgeführten oberen Kühlergrill in markentypischer Trapezform aus – er leitet dem Motor ein Maximum an Kühlluft zu. Die zusätzlichen Lufteinlässe in den Seiten des unteren Stoßfängers betonen den muskulösen Auftritt des Allradlers ebenfalls. Sie führen den Bremsen Kühlung zu, nehmen zeitgleich aber auch die vertikal ausgerichteten Nebelleuchten auf. Multifunktionale Bi-Xenon-Scheinwerfer gehören zur Serienausstattung. Sie passen die Lichtstärke und den Leuchtwinkel automatisch dem gefahrenen Tempo, dem Lenkeinschlag und dem Abstand zu Objekten vor dem Auto an. Optional steht auch die jüngste Generation des automatischen Bremssystems Active City Stop zur Verfügung. Bei Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erkennt es Hindernisse und leitet selbsttätig eine Vollbremsung ein, um eine Kollision zu vermeiden oder die Unfallfolgen zu mindern.

Im Heckbereich dominiert ein üppig dimensionierter Diffusor-Einsatz im unteren Schürzenbereich das Bild. Er optimiert den Luftdurchfluss unter dem Fahrzeug und reduziert auf diese Weise den Luftwiderstand. Zugleich rahmt er die beiden kreisrunden Endrohre der Sportauspuffanlage sowie – bei den für Europa und Asien bestimmten Modellen – die zentral positionierte Nebelrückleuchte ein. Der prägnant gestaltete Dachspoiler passt sich durch in Wagenfarbe lackierte und jeweils von einem „RS“-Logo geprägte Halterungen auf harmonische Weise der Silhouette des Focus an.

In der Seitenansicht treten vor allem die markanten Schweller-Verkleidungen und die kraftvoll ausgeführten Radläufe in den Vordergrund. Letztere überspannen 19 Zoll hohe „RS“-Felgen im Multi-Speichen-Design, die in sanft schimmerndem Schwarz ausgeführt sind und eine verbesserte strukturelle Festigkeit mit einem Gewichtsvorteil von einem Kilogramm pro Rad verbinden.

Vier attraktive Außenlackierungen hält Ford für den neuen Hochleistungssportler bereit, darunter auch „Nitrous-Blau“. Dieser besonders lebendige, vierschichtige Metallic-Ton ist dem Focus RS exklusiv vorbehalten. Hinzu kommen „Frost-Weiß“, „Absolute-Black“ und „Slate-Grau“. Das in Köln erstmals enthüllte Ausstellungsstück trägt mit „Liquid-Blau“ die gleiche Karosseriefarbe wie der neue Ford GT, den der Konzern jüngst auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit der Weltöffentlichkeit gezeigt hat.“

Der Innenraum vom Ford Focus RS MK3: Überaus sportlich präsentiert sich auch das Interieur des neuen Focus RS mit seinen stark konturierten Teilledersitzen von Recaro. Optional steht das Hochleistungsmodell in Europa und Asien auch mit speziellen Schalensitzen von Recaro zur Wahl, deren Mikrofaserbezug unmittelbar aus dem Motorsport abgeleitet wurde. Hinzu kommen ein im unteren Bereich abgeflachtes, besonders griffsympathisches Softleder-Sportlenkrad, eine Aluminium-Pedalerie und ein eigenständiges Design des Armaturenträgers: Wie im Focus ST informieren auch im „RS“ drei zusätzliche Anzeigen über Ladedruck, Öltemperatur und Öldruck. Das blaue „RS“-Thema spiegelt sich in den farblich abgesetzten Nähten der Sitze, des Volants, der Innenverkleidungen und der Fußmatten wider. Auch der Schaltknauf besitzt ein spezielles Design. Das „RS“-Logo selbst findet sich auf den Rücklehnen, im Lenkrad und in den Einstiegs-Zierleisten.

Geht es um die Bedienelemente, wartet der neue Focus RS mit den erst vor kurzem modernisierten Systemen dieser Baureihe auf. Dazu gehören die Ford SYNC 2-Konnektivität mit dem hochauflösenden Farb-Touchscreen in acht Zoll Größe sowie Sprachsteuerung für die Audioanlage, das Navigationssystem, die Klimatisierung und eingebundene Smartphones. Bereits Ansagen wie etwa „Rennstrecke suchen“ genügen, und der neue Focus RS weist den Weg zur nächsten Motorsportarena. Das Ford SYNC 2-System kann auch mit einer Rückfahrkamera, einem Park-Pilot-System (hinten) sowie mit einem Premium-Soundsystem von Sony (neun Lautsprecher plus Subwoofer) bestellt werden.

Quelle: Pressemitteilung Ford 2015 – Fotos © Ford 2015