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5 Sterne im Euro NCAP Crashtest für den Hyundai IONIQ 6 und dazu gibt es nun auch endlich die Preisgestaltung.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den Hyundai IONIQ 6 Crashtest und auf die Ergebnisse. Die Fahrgastzelle des Hyundai IONIQ 6 blieb beim Frontalversatztest stabil. Die Dummymesswerte zeigten einen guten Schutz der Knie und Oberschenkel von Fahrer und Beifahrer. Alle kritischen Körperbereiche des Beifahrer-Dummys wurden gut geschützt. Die Analyse der Verzögerung des Aufprallwagens während des Tests und die Analyse der verformbaren Barriere nach dem Test ergaben, dass der IONIQ 6 bei einem Frontalaufprall ein gutmütiger Aufprallpartner sein würde, da bekam ein anderer Hersteller schon mal ein paar Punkte Abzug was unterm Strich auch einen Stern kosten kann. Im Test mit der starren Barriere über die gesamte Breite war der Schutz aller kritischen Körperbereiche gut oder ausreichend. Beim Test mit der Seitenbarriere war der Schutz aller kritischen Körperbereiche gut und der IONIQ 6 erreichte die maximale Punktzahl. Beim schwereren seitlichen Pfahlaufprall war der Schutz des Brustkorbs ausreichend, der des Kopfes, des Bauches und des Beckens war gut. Die Kontrolle der Auslenkung, so wird das Ausmaß, in dem ein Körper bei einem Seitenaufprall auf die andere Seite des Fahrzeugs geschleudert wird genannt, wurde als angemessen bewertet. Der IONIQ 6 verfügt über eine Gegenmaßnahme, die Verletzungen von Insassen zu Insassen bei solchen Aufprallereignissen abschwächt. Das System schnitt im Euro NCAP-Test gut ab und schützte die Köpfe der Insassen gut. Tests an den Vordersitzen und Kopfstützen zeigten einen guten Schutz gegen Schleudertrauma bei einem Heckaufprall. Eine geometrische Analyse der Rücksitze ergab allerdings einen geringen Schleudertrauma-Schutz. Der IONIQ 6 verfügt wie vorgeschrieben über ein fortschrittliches eCall-System, das im Falle eines Aufpralls den Rettungsdienst alarmiert, sowie über ein System, das automatisch die Bremsen betätigt, um Folgekollisionen zu vermeiden. Der IONIQ 6 bot sowohl den 6- als auch den 10-jährigen Dummies im Kindersicherheits-Test im Frontal- und Seitenaufpralltest guten Schutz für alle kritischen Körperregionen und erreichte in diesem Teil der Bewertung die maximale Punktzahl.

Doch wie sieht es mit den anderen Verkehrsteilnehmern aus? Der Schutz des Kopfes eines angefahrenen Fußgängers war überwiegend gering oder schwach, wobei mehrere Bereiche einen schlechten Schutz aufwiesen. Das ist zugegeben der Bauform geschuldet, hier greifen hoffentlich die Assistenzsysteme, falls der Fahrer nicht selber rechtzeitig vorher bremst. Der Stoßfänger bot den Beinen der Fußgänger überwiegend guten Schutz, und auch der Schutz des Beckens war überwiegend gut, wenn auch mit einigen schwachen Bereichen. Das autonome Notbremssystem (AEB) des IONIQ 6 kann sowohl auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer als auch auf andere Fahrzeuge reagieren.

Bei den Tests zur Reaktion auf Fußgänger und Radfahrer schnitt das System gut ab, wobei in den meisten Testszenarien Kollisionen vermieden wurden und genau das muss das Ziel sein. Die Assistenzsysteme haben sich im Test auch ganz gut geschlagen. Das autonome Notbremssystem des IONIQ 6 hat bei Tests zur Reaktion auf andere Fahrzeuge gut abgeschnitten. Ein Gurt-Erinnerungssystem ist serienmäßig auf den Vorder- und Rücksitzen angebracht und das Fahrzeug ist mit einem System zur Erkennung von Fahrermüdigkeit ausgestattet. Der Spurhalteassistent korrigiert sanft die Fahrspur, wenn das Fahrzeug von der Spur abweicht, und greift auch in kritischeren Situationen ein. Ein Geschwindigkeitsassistenzsystem erkennt die örtliche Geschwindigkeitsbegrenzung und der Fahrer kann wählen, ob er den Begrenzer einstellt oder das System dies automatisch tun lässt.
Fassen wir zusammen: 97% beim Schutz von Erwachsenen, 87% beim Schutz von Kindern, 66 % beim Schutz von anderen Verkehrsteilnehmern und 90 % bei den Assistenzsystemen – das reicht locker für fünf Sterne im Euro NCAP Crashtest.

Getestet wurde übrigens ein Hyundai IONIQ 6 Linkslenker als Longe Range Version mit Hinterradantrieb und einer Leistung von maximal 168 kW. Die Batterie stellt eine Kapazität von 77,4 kWh zur Verfügung. Das Fahrzeug bringt komplett leer 1.910 kg auf die Waage.

Doch was kostet das Modell nun? Los geht es ab 43.900 Euro! Serienmäßig stets mit der 800 Volt Technologie, den Voll-LED-Scheinwerfernm de digitalen Cockpit und der Einparkhilfe. Allerdings mit der 53 kWh Batterie und dem 111 kW starken Elektromotor. Die größere Batterie und das DYNAMIQ-Paket kostet aktuell 10.100 Euro Aufpreis, möchte man den 239 kW starken Allradantrieb haben, dann sind es 17.200 Euro die zum Basispreis summiert werden dürfen. Also 43.900, 54.000 oder 61.100 Euro. Aufpreispflichtige Extras wie Farbe, Pakete, Polster oder Zubehör können den Preis noch weiter nach oben treiben.