Nissan Leaf – Leaf nie alone!

Der Countdown läuft, denn bereits im April kommt der familientaugliche Elektro-Kompaktwagen nach Deutschland. Für einen Preis von 36.990 € gibt es eine reichhaltige Ausstattung. Nissan hat versprochen, pünktlich zur Markteinführung auch attraktive Leasing-Angebote bekannt zu geben. Nissan hat Weltweit bereits über 20.000 Fahrzeuge von dem Nissan Leaf verkauft, Kinderkrankheiten sind hier also nicht mehr zu erwarten. Interessant: Zu der Serienausstattung kann man (aktuell) nur 2 Features hinzubuchen: Das Winterpaket verfügt über eine Sitzheizung vorne und hinten sowie über eine Lenkradheizung. Wer in diesem Winter die Möglichkeit hatte ein Fahrzeug mit Lenkradheizung zu testen, will dieses Feature nicht mehr missen! Eine weitere Zusatzausstattung wäre dann ein Solar-Panel welches die 12 Volt Batterie unterstützt. Ansonsten könnte man durchaus von einer “vollen Hütte” sprechen. 6 Airbags schützen die Insassen im Fall des Unfalles, das Navi mit Touchscreen und Rückfahrkamera sorgt für die wegweisende Zielführung und natürlich verfügt der Nissan Leaf auch über ABS, ESP und weitere “Selbstverständlichkeiten”. Nicht selbstverständlich sind die LED-Hauptscheinwerfer und die Klimaautomatik mit Timerfunktion. Über das Smartphone (iPhone App ist fertig, Android Version ist in Vorbereitung) kann ich nicht nur die Ladung kontrollieren, nein, auch die Temperatur einstellen und so quasi das Fahrzeug schon “herunterkühlen” solange es noch an der Steckdose hängt. Das gleiche funktioniert auch im Winter mit der Heizung. Ein Feature was ich mir auch in anderen Fahrzeugen wünschen würde.

Mit einer Länge von 4,45 Metern, einer Breite von 1,77 Metern und einer Höhe von 1,55 Metern besitzt der Nissan LEAF die Maße eines vollwertigen Familienfahrzeugs, wir von Rad-ab.com werden das Fahrzeug demnächst mit Sicherheit auch mal auf die Familientauglichkeit überprüfen. Der Innenraum bietet im LEAF ausreichend Platz für fünf Personen, im Kofferaum soll dabei dann noch ein Volumen von 330 Litern zur Verfügung stehen.

So, kommen wir zu den Auto-Quartett Fakten: 109 PS liefert der Elektromotor, das maximale Drehmoment von 280 Nm entwickelt er dabei von Anfang an und nach 11,9 Sekunden ist der Leaf 100 km/h schnell. Bis zu 175 Kilometer soll man mit einer Batterieladung kommen, wie wir inzwischen schon mehrfach geschrieben haben dürften die meisten Pendler damit pro Tag auskommen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 145 km/h, die maximale Zuladung beträgt 395 kg (da wird es mit 5 Personen schon eng).

Die Reichweite hängt von vielen Faktoren ab: Außentemperatur, Klimaanlagen-Nutzung, Fahrstil, Strecke, Steigung usw. Nett für die Umwelt, bzw. die Menschen in der Umgebung: Das Soundsystem! Damit meine ich nicht das Radio, nein der Leaf erzeugt tatsächlich Geräusche. Ideal also für sehbehinderte Mitmenschen. Mich persönlich hat ja mal auf einem Messegelände ein Elektrofahrzeug angefahren. Dabei ist (auf Grund der geringen Geschwindigkeit) zwar nichts passiert, aber erschrocken habe ich mich schon, denn gehört hatte ich vorher nichts. Ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h schaltet sich dieses Soundsystem vollautomatisch wieder ab, denn dann dürfte das Abrollgeräusch der Reifen genügen. Im Innenraum sollen diese Töne übrigens nicht zu hören sein. Wir werden es uns anhören und es euch in einem Fahrbericht schildern. Wir haben uns heute in Düsseldorf bei der Nissan LEAF Road-Tour schon mal einen ersten Eindruck verschafft und der ist schon mal vielversprechend. Ich habe heute bereits mit meinem Lieblings Nissan Händler in Bielefeld gesprochen und mir eine ausführliche Probefahrt gesichert, demnächst also mehr vom Nissan Leaf in diesem Blog!

4 Gedanken zu „Nissan Leaf – Leaf nie alone!

  1. Ich bin gespannt auf den Testbericht. E-Fahrzeuge sind durchaus interessant, aber bisher eben auch extrem teuer. Wenn man auf die Folgekosten schaut, ist es dann doch wieder günstig. Trotzdem zählt für viele erst einmal der Kaufpreis, denn den muss man nun einmal aufbringen.

  2. jauh, ich sah neulich auch schon einen live und da fällt das arg playmobilartige/spaceship-design* schon ziemlich auf. mit seinen schwülstigen asta-j-abmessungen wird’s halt auch ähnlich dürftig um den nutzwert bestellt sein (!)
    aber naja, bei soviel unauffälliger technik darunter, wollte man dem exterieur wohl was “gönnen”, s.a. Prius-Erfolg bei US-Stars, tu (vermeintlich) gutes und zeig dich damit…;o)
    da langt ein einfaches hybrid-label am heck nicht…

    @Lucas: Welche (günstigen) Folgekosten sollen den 5-stellige Aufpreise beim Kauf/eingeschränkten Nutzwert wett machen ?!? Bitte 1x vorrechnen.

    *)könnt ja mal testen ob sich das plastik-interieur gut “kärchern” lässt…;o)

  3. Na das (noch) der Strom verhältnismäßig günstiger ist als Benzin und Steuern. Ich betone das noch. Und natürlich ist es eine Frage, wie viel man fährt, etc. Das weiß ich auch.

  4. Soviel kannst/wirst du aber nicht fahren um es insgesamt allein mit dieser einen bish. noch günstigen Kosten-Position wieder hereinzuholen !
    Da werden derzeit viele nette Milchmädchen vorgestellt…
    ein Ampera hat z.B. auch noch die jährlichen Wartung(skosten) eines kompletten Benzinmotor an Bord !

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