Probefahrt – Test: Renault Twizy … Baby you can charge my car…

Renault ist vielen ja immer noch bekannt als le créateur d’automobiles, der Claim sitzt einfach. Der neue Firmen – Claim “Drive the Change” passt allerdings wie die Faust aufs Auge wenn man sich mal den neuen Renault Twizy ansieht:

Der Renault Twizy... was für ein... ja was ist er denn eigentlich?

Der Twizy wäre ja das dritte Elektroauto von Renault, aber ist der Twizy überhaupt ein Auto? Ist der Twizy ein Micro-Car? Ein Cityflitzer? Ein Fun-Mobil? Was ist der Twizy? Die Frage hat mich bei der 2-tägigen Probefahrt begleitet und ich kann euch versichern, mit keinem anderen Fahrzeug habe ich so viele fremde Menschen “kennen gelernt”.

Lasst uns mal kurz technisch werden. Den Renault Twizy wird es in 2 Varianten geben. Einmal gibt es eine 45 km/h Version, z.B. für Jugendliche ab 16 Jahren und alle anderen werden sich über die 18 PS Version freuen, denn die kann bis zu 80 km/h schnell fahren. Laut Tacho schaffte es “mein Twizy” sogar auf 85 km/h. Auf die Straße kommt die Leistung über die Hinterachse. Yes! Ein Renault mit Heckantrieb! Angetrieben wird der Twizy über einen Elektromotor welcher durch eine Lithium-Ionen-Batterie versorgt wird. Diese sitzt unter dem Fahrersitz. Hinter dem Fahrersitz kann tatsächlich noch eine zweite Person (oder aber Gepäck / der Einkauf) Platz nehmen.

Was ist der Twizy?

Eine Mischung aus Quad, Kabinenroller und Elektromobil? So würde ich es bezeichnen, der Twizy ist auf jeden Fall ein Spaßmobil und ein Publikumsmagnet. Wie gerade schon erwähnt, bin ich bei der Probefahrt schnell mit fremden Leuten ins Gespräch gekommen und durfte so einige Fragen beantworten. Diese habe ich mir natürlich für diesen Blogbeitrag gemerkt:

Was kostet der Twizy?

Ein Punkt der die meisten überrascht hat, ich sagte stets zwischen 7.500 und 8.500 € und sah bereits verblüffte Gesichter. Ein Pärchen aus den Niederlanden war total geflasht, natürlich durften sie auch mal Probe sitzen und wenn ich einen Verkaufsvertrag dabei gehabt hätten, hätten die beiden sicherlich vor Ort noch unterschrieben.

Put your Wings up in the air...

Für wen ist der Twizy?

Packt euch doch mal kurz an die eigene Nase: Wie viele Kilometer fahrt ihr so pro Tag? Unter 80-100 km? Wie viele Personen nehmt ihr täglich bei diesen Fahrten mit? Höchstens eine? Habt ihr eine Steckdose in der Nähe von eurem Parkplatz? Dann ist der Twizy etwas für euch. Der Twizy ist ein kleiner, wendiger, Cityflitzer und ein idealer Zweitwagen. Er möchte gar kein Erstwagen sein, er möchte Spaß machen und das tut er auch. Man könnte den Twizy mit dem iPad oder dem iPhone vergleichen. Vor ein paar Jahren hätte man noch gesagt, dass sowas kein Mensch braucht, heute sind es Lifestyle Produkte des alltäglichen Leben geworden (das gleiche gilt auch für die Android Geräte).

Kein Roller, aber trotzdem ein Coaster...

Hat der Twizy keine Seitenscheiben?

Nein, hat er “leider” nicht. Ich persönlich hätte mir auch welche gewünscht. Denn dieses Concept ist zwar toll durchdacht, doch mich persönlich stören 2-3 Dinge: Die Türen lassen sich nicht abschließen, sprich jeder kann das Fahrzeug einfach öffnen. Es gibt zwar zwei abschließbare Fächer, jedoch passen hier nicht alle meine wichtigen Sachen rein die ich täglich so mit mir rum schleppe. Desweiteren hätte ich einfach gerne den Schutz bei Schlechtwetter, damit ich bei der Fahrt nicht in ein nasses Auto einsteigen muss. Wer den Twizy nur bei schönen Wetter bewegen möchte (so wie ein Cabrio, ein Motorrad, ein Quad) – der darf diese Kritikpunkte komplett außer acht lassen.

Was passiert bei einem Unfall?

Unfälle sind immer tragisch, doch leider passieren so häufig Unfälle, dass die Entwickler von Renault natürlich größten Wert auf den Insassenschutz gelegt haben. Obwohl ein Fahrzeug wie der Twizy nicht im Crashtest getestet werden muss, hat Renault es getan und mich damit schon überzeugt. Die Bauweise vom Twizy absorbiert den Aufprall und der Airbag schützt den Fahrer bei einem Frontalaufprall. Einen Seitenaufprall würde ich allerdings keinem Twizy-Fahrer wünschen.

Renault Twizy - Unfall bzw. Crashtest

Wie ist die Höchstgeschwindigkeit vom Twizy?

Hatte ich oben ja schon erwähnt, aber hier gibt es auch noch das passende Foto dazu. Der “große” Twizy, schafft es laut Tacho auf 85 km/h, dürfte also die angegebenen 80 km/h fahren. Dabei fühlt man sich sicher und auch im Grenzbereich wird der Fahrer nicht überfordert. Ich gebe zu, ich habe es probiert und ja, man kann driften und das Heck ausbrechen lassen, diejenigen die es nicht drauf anlegen werden aber vermutlich nicht in den Genuss kommen.

Höchstgeschwindigkeit vom Renault Twizy

Wie fährt sich der Twizy?

So, nun dürft ihr nicht lachen: Der Twizy fährt sich sportlich! Ich bin nur den “großen” Twizy gefahren, also die Version mit 18 PS. Den konnte man selbst auf Ibiza mit Vollstrom (Vollgas gibt es beim Twizy ja nicht) durch die engen Kurven fahren, er beschleunigt gut durch und das Fahrwerk hält das Fun-Mobil sicher auf der Straße.

Macht auch auf der Kartbahn eine gute Figur...

Wie ist der Komfort im Twizy?

Wie ist denn so der Komfort auf einem Quad? Da rüttelt es euch doch auch von links nach rechts, oder? Der Twizy ist komfortabler als ein Quad, man sitzt ja “ähnlich wie im normalen” Auto und hat auch eine Rückenlehne. Die Sitzposition lässt sich nach vorne oder nach hinten verschieben. Das Fahrwerk ist schon straff und gibt dementsprechend nicht nur eine direkte Rückmeldung, sondern auch ein paar Stöße direkt an den Fahrer weiter.

Wie weit kann man mit dem Renault Twizy fahren?

Wer es drauf anlegt wird den Renault Twizy in 50 km leer bekommen, der macht dann aber auch soviel Spaß das man mit einem Grinsen aussteigt. Wer dank Rekuperation im Schub- und Bremsbetrieb nach lädt und nicht ständig mit durchgetretenen Gaspedal unterwegs ist soll bis zu 100 Kilometer weit kommen. Die Frage nach der Reichweite hat genauso viele Leute interessiert wie die Frage nach den Seitenscheiben. Die Reichweite fanden viele als ausreichend, denn mehr würde man ja pro Tag sowieso nicht fahren.

Und kost Benzin auch 2 Mark 10... hier bleibt der Twizy nicht stehn!

Wie wird der Renault Twizy aufgeladen?

Ihr müsst nicht zur normalen Tankstelle und auch nicht an eine extra Stromladesäule. Beim Twizy ist der Ladevorgang kein großes Hexenwerk! Stecker in die normale 230 Volt Steckdose und fertig ist der Lade-Akt. Wenn der Akku komplett leer ist, wird er in ca. 3,5 Stunden komplett aufgeladen. Man kann den Twizy natürlich auch immer wieder nachladen und so sich selber mobil halten. Man muss beim Elektromobil sowieso etwas umdenken, wie bei einem iPhone sollte man immer darauf achten, über genug Akku-Leistung zu verfügen. Mein iPhone stecke ich jeden Abend an die Steckdose, ähnlich dürfte es dann auch beim Renault Twizy sein.

“Oh that´s twizy, twizy like sunday morning…”

Fly on Twizy Wings of love...

Was ist wenn die Batterie vom Twizy kaputt ist?

Dann könnt ihr euch ganz entspannt zurücklegen. Die Batterie gehört nämlich nicht euch! Ihr kauft das Fahrzeug und “müsst” die Batterie leasen. Für die einen ein Nachteil, denn ihr habt so natürlich monatliche Fixkosten, aber auch einen entscheidenden Vorteil: Lässt die Kapazität der Batterie nach (ich habe einen Wert von unter 75% gehört) dann baut euch der freundliche Renault Händler eine neue Batterie ein.

Renault Twizy mit oder ohne Türen?

Gute Frage, es gibt ja beides. Ich persönlich empfand die Flügeltüren nicht nur optisch sehr ansprechend. Sie gaben einen Windschutz und man konnte die Arme auch schön auflegen. Mit offenen Türen fahren funktioniert, ist aber wohl nicht gestattet. Die Aussenpiegel sind beim Modell mit Türen an den Türen befestigt, bei der Variante ohne Türen direkt an der A-Säule:

Für den Golfplatz würde ich mich also für ein Modell ohne Türen entscheiden, für den alltäglichen Weg zur Arbeit überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile der “Flügeltür-Variante”.

Gibt es einen Zigarettenanzünder im Twizy?

Ja, na klar! Schließlich brauch das externe Navi, das Smartphone oder was weiß ich auch im Twizy Strom. Den Zigarettenanzünder findet man im linken Fach.

Dunkle Wolken in Sicht? Regen stört den Twizy nicht!

Was ist wenn es regnet?

Dann wird die Erde nass! Wie bei einem Cabrio wird man bei der Fahrt vermutlich nicht nass, wenn der Regen natürlich von der Seite kommt, dann hat man ein Problem. Das Wasser macht dem Twizy nichts aus und wer nicht aus Zucker ist wird den Regenguss auch überleben. Mit dem Twizy kann man auch durch Wasser fahren, ich habe es ausprobiert. Er ist auch kein Gizmo, der sich anschließend in einen Gremlin verwandelt:

Der Renault Twizy hat keine Angst vor Wasser...

Macht der Renault Twizy Geräusche? 

Während der flotten Fahrt hört man ganz deutlich das Verteilergetriebe, bei langsameren Geschwindigkeiten kann man fast lautlos gleiten. Die Abrollgeräusche der Reifen und hin und wieder ein “klirren” der Bremsscheiben bilden die Hintergrundsmusik. Wer mag kann übrigens eine Freisprechanlage einbauen lassen. Diese kann dann Musik via Bluetooth über die zwei im Kopfbereich montieren Lautsprecher übertragen. Zum Renault Twizy würde mir da schon ein passender Song einfallen:

“Baby, you can charge my car… yes i’m gonna be a star”

Der Twizy ist ein Frauenmagnet. Ich glaube der Besitzer vom Porsche 911 der mich bei der Probefahrt “grinsend” überholt hat, hätte sich geärgert wenn er wüsste wie viele attraktive Frauen ich in kurzer Zeit im Twizy sitzen hatte. Der Umstand, dass die Fahrveranstaltung auf Ibiza durchgeführt wurde, war dafür natürlich zuträglich. Das Wetter war toll, die Menschen gut drauf und die Frauen… ach lassen wir das Thema! Nossa! Die Frauen fliegen auf jeden Fall auf den Renault Twizy! Ich bin ja nun schon so einiges Probegefahren, beim Opel Ampera damals wurden wir ja auch schon oft angesprochen, doch der Renault Twizy übertraf das nun um weiten. Leute wollten einsteigen, sich mit dem Twizy fotografieren lassen und der Tenor war immer der gleiche: “Sounds good”

Das Glasdach ist schon ein Highlight...

Habe ich Kritikpunkte?

Ja! Nicht viele aber ein paar sind mir dann doch eingefallen: Die Bremsen packen gut, keine Frage, doch man muss schon “relativ” feste rein treten. Das liegt daran, dass hier kein Bremskraftverstärker montiert ist (ABS, ESP gibt es übrigens auch nicht). Die Bremskraft verteilt sich auf 4 Bremsscheiben und wenn die erstmal packen, dann steht der Twizy allerdings auch recht schnell. Ich hätte gerne mehr abschließbare Fächer im Fahrzeug, ggf. auch für diejenigen die ständig alleine Fahren ein abschließbaren Koffer auf dem 2. Sitze der permanent mit dem Fahrzeug verbunden ist. Eine Cabrio-Version vom Twizy würde mein Herz höher schlagen lassen, also ein Modell wo der obere Bügel (aus Sicherheitsgründen) zwar noch verbaut ist, aber das mittige Dach (optional gibt es auch ein Glasdach) sich entfernen lässt. Wenn schon Frisch-Luft, dann auch von allen Seiten. Der 4-Punkt Gurt ist mir etwas zu umständlich, aber vermutlich liegt es auch daran, dass man es einfach nicht gewohnt ist. Der Renault Twizy ist übrigens kein typisches Frauenauto, dafür fehlt erstens der Innenspiegel und auch auf Schminkspiegel muss man verzichten. Der Twizy hat nämlich keine Sonnenblende. Den Damen der Schöpfung würde ich allerdings schon zum Twizy raten, denn vermutlich haben die Frauen dann häufiger den “großen Familienwagen” – der Mann dürfte in dem Fall sich dann auf die tägliche Fahrt zur Arbeit im Twizy freuen.

Was hat mir besonders gut gefallen am Twizy?

Der Fun-Faktor. Der Twizy macht Spaß, jeder der was anderes behauptet sollte sich ne Rheumadecke bei einer Butterfahrt kaufen, am besten zusammen mit ein paar Magnetarmbändern und einem Kochtopfset. Zum gleichen Preis bekommt man nämlich hier ein urbanes Fortbewegungsmittel welches nicht den Anspruch hat ein Erstfahrzeug zu sein. Der Twizy ist was er ist, ein kleiner wendiger Stadtflitzer (Wendekreis unter 4 Meter). Dabei wurden in dem Fahrzeug zahlreiche geniale Stilmittel aus der Automobil-Industrie gemixt:

Der Twizy hat Lambo-Style Doors. Ein Urlauber aus Russland sagte: “Genial, ein kleiner Lamborghini!” als ich die Türen öffnete.  Die Türen haben natürlich einen guten Grund, bei Renault wollte man realisieren, dass man wenig Platz beim parken und somit beim aussteigen benötigt.

Mit Vollstrom durch die Kurve...

Beim Twizy sitzt man mittig, so kann man den Elbogen links, rechts oder auch auf beide Türrahmen gleichzeitig ablegen. Darüber freute sich besonders ein Tourist aus England: “Hah, ideal für den Verkehr in London!” Auch er durfte mal einsteigen und auch ihm fiel auf, dass der Fahrer im Innenraum doch viel Platz hat. Man fühlt sich also  nicht eingeengt. Ihr merkt schon, ich kann mich mit der Einschätzung gar nicht so irren. Der Twizy spricht viele Menschen emotional an, hat was niedliches (die Frauen haben meistens das Wort “Cute” in den Mund genommen und meinten sicherlich nicht mich damit), bietet Fahrspaß und schont die Umwelt. Was will man mehr? Okay, ich hätte gerne noch Fenster, aber event. gibt es ja auch irgendwann mal ein Umbaukit dafür.

Renault Twizy kaufen?

Die Frage kann ich euch nicht beantworten, aber ihr solltet ihn Probe fahren! Vorsicht: Man(n) kann sich schnell verlieben! Nossa!

Weitere Fahrberichte vom Renault Twizy findet ihr demnächst auf der-probefahrer.de und auch der derbysda.com Dennis wird sicherlich irgendwo seine Meinung niederschreiben. Die Lisa “The Car Addict” hatte mir ja schon die Probefahrt mit dem Renault Twizy vor raus, hier ist ihr Beitrag zu finden: Renault Twizy Video (sie hat übrigens nur 84 km/h geschafft ;) )

Noch Fragen? 

Ich habe mir mal ein paar Visitenkarten mitgenommen von Ansprechpartner, wenn also noch Fragen offen sein sollten? Dann jetzt stellen, die werde ich dann in einem 2. Beitrag gerne noch beantworten lassen.

43 Gedanken zu „Probefahrt – Test: Renault Twizy … Baby you can charge my car…

  1. Dieser Bericht gehört aus journalistischer Sicht zu den besten drei, die ich bisher im Netz zum Twizy gelesen habe. Und das waren einige. Diese hatten oft den gleichen Nachteil: Sie waren entweder mit eineinhalb bis zwei ökologisch-korrekten Zeigefingern getippt oder im Gegenpol mit der Distanz, wie die Droschkenfahrer von 100 Jahren gegenüber den ersten Benzinautos (anfangs ja nicht nicht einmal unberechtigt) herunter leierten.
    Ich bedanke mich fürs Teilen der Erfahrungen, werde den Bericht auf Google Plus teilen und bin schlussendlich froh, dass meine Einschätzungen in Plus und Minus zwar nicht überall identisch, aber immerhin kompatibel sind.
    Das gilt auch angesichts der Tatsache, dass meine Kauf-Entscheidung bereits vorher gefallen war, ich werde ab Dienstag der erste sein, der den Twizy auf seine Alltagstauglichkeit ins Vorland des Thüringer Waldes mitnehmen wird.

  2. Super Artikel
    Für die Südlichen Länder mit Finka oder hier mit Eigenheim und Platz hinterm Zaun oder normale Mieter mit Garage… Menschen die mal “eben” 7000-9000€ nur zum verpulvern haben, die keine Kinder haben und den Hund auch Zuhause lassen ;)!!!
    Ich persönlich wüsste nicht wo ich den Kleinen abstellen sollte und wenn, müsste ich jederzeit damit rechnen, das irgendwelche Spaziergänger Platz darin nehmen ;)!!
    Es ist ein Funfahrzeug, prima durchdacht – aber mehr auch nicht

    Dieses Fahrzeug sollte in den Urlaubsländern als Leihfahrzeug zur Verfügung stehen..!!! Definitiv!!

  3. Wieder so ein Flopp von Renault, kann mir nicht vorstellen das für den Preis jemand so ein Gerät kauft.

    1. @STKA: Danke! Ja, man braucht schon eine Garage bzw. einen Stellplatz der nicht frei zugänglich ist und auch ich sehe viele Verleihfahrzeuge in den Urlaubsländern der Welt. Es ist halt kein Erstauto, es ist ein Zweitwagen. Wer dafür kein Bedarf oder kein Platz hat, der gehört vermutlich nicht zur Zielgruppe, auch wenn das Fahrzeug ansprechend ist (meiner Meinung nach).

      @Alpine-Micha: Ich glaube schon, dass viele Menschen (gerade im Lifestyle / Fun Bereich) sich so ein Fahrzeug kaufen werden. Was mich hindert (habe ich ja schon oben geschrieben) die Türen. Ich will abschließbare Türen mit Fenstern in “meinem Traum Elektrofahrzeug”.

  4. Ideal für den Golfplatz!
    Witziges Auto.
    Aber ohne Seitenscheiben nix für einen Norddeutschen der das Schietwetter gewohnt ist.

  5. Sehr schöner Artikel – man fühlt sich fast so, als ob man selbst damit gefahren ist ;-)

    Sicherlich ein Auto mit Zukunftspotential. Allerdings schrecken mich die fehlenden Seitenscheiben sehr ab – wie schön muss es sein, wenn man in der Stadt bei einer Einkaufsfahrt (bei 100km Reichweite ist ja keine große Ausfahrt möglich) oder auf dem Weg zwischen 2 Nachbarorten mal von einem plötzlichen Regenschauer oder schönen Windböen überrascht wird – feel the nature ;-) .

    Prinzipiell ist das Konzept top… aber an einigen Stellen (z.B. Sicherheit/ Scheiben) sollte noch einmal etwas nachgebessert werden. Als Cityflitzer im sonnigen Süden sicherlich nicht verkehrt (in regnerischen Gebieten würde ich aber momentan eher Abstand davon nehmen)

  6. Er ist wohl auch deswegen offen/ohne Seitenscheiben, weil dann auch eine Lüftung (gegen Beschlagen etc.) notwendig wäre !

  7. Gibt’s zum nur Renault-internen (?) Crashtest noch irgendwo/-was an Details ?!?
    Einen umfassenden EURO-NCAP wird man wohl kaum gemacht haben, ähnlich zum RAKe wo man auch damit argumentiert, unterhabl gewisser Kritierien (Gewicht/Größe) es wohl gar nicht für eine Zulassung notwendig ist

  8. Wenn dieses “EimobilE” hält, was es verspricht, ist es das Beste, was je angeboten wurde. Klein, frech, auf das Wesentlichste beschränkt, um vorwärts zu kommen. Habe mir sofort so ein “EimobilE” bestellt. Da ist mir dabei etwas negativ aufgestossen. Im Leasingvertrag für das Akku (ist ja zwingend), muss man unterschreiben, dass man über 18 Jahre, nicht älter als 65 Jahre ist und auch nicht Invalidenrente bezieht. Wieso wird dieser Kundenkreis ausgegrenzt, da dieses “EimobilE” gerade auch für solche Menschen, sehr attraktiv wäre?
    Nun freue ich mich trotzdem, das “EimobilE”, inklusiv optionaler Türen, erwerben zu “dürfen”.

    1. Gute Frage, stelle ich gerne bei der nächsten Möglichkeit einem Mitarbeiter von Renault!

  9. Hatte vor 2 Tagen die Möglichkeit den Twizy zu fahren und kann nur sagen: es macht einfach Spass damit durch die Stadt zu kurven.
    Vom Konzept her finde ich das Ding einfach gelungen. Das einzige was mich etwas stört, ist, dass es keine Seitenscheiben gibt. Aber nur dadurch darf es als Quad zugelassen wergen.
    Bin ernsthaft am überlegen mir einen Twizy anzuschaffen, zumal vor dem Hintergrund, dass meine tägliche Fahrstrecke zum nächsten Bahnhof gerade mal 2 Kilometer beträgt.

  10. Ich höre hier immer “Zweitfahrzeug”…..

    Wer einmal ein Elektrofahrzeug besessen hat, wird merken, dass dieses automatisch zum Erstfahrzeug wird. Das liegt daran, dass man die vielen kurzen Strecken lieber mit dem eMobil fährt, anstatt den großen Verbrenner rauszuholen. Nicht allein wegen der Spritpreise, sondern auch wegen dem hohen Spaßfaktor!

    Und eins kommt bei dem Artikel schön zur Geltung: Der Twizy will definitiv Spaß machen!

    Die offenen Seiten/Türen sind zwar aus Sicht eines Autofahrers ein Minuspunkt, aber das Dach und die beiden zusätzlichen Räder sind aus Sicht eines Rollerfahrers ein absoluter Pluspunkt!!! Daher sollte man den Twizy nicht zuviel mit einem Auto vergleichen, er ist halt eine Klasse für sich.

  11. Hallo und erstmal Danke für den Test! Bin selber am starken überlgen mir den wagen – oder wie man es nennen möchte – zuzulegen. Zum einen nervt es mich meine autos ständig zu tanken zum anderen finde ich es unangebracht mit autos zwischen 1,6T und 2,5T zur arbeit zur fahren oder gard zum supermarkt zu fahren. Und ich muss leider geshteh, dass dein test wohl das tüpfelchen auf dem i war weshalb er morgen entweder gekauft oder bestellt wird ( würde lieber den vorführer hier kaufen – will nicht warten. Solltest du den beitrag hier och verfolgen hab ich aber noch eine farge: Wird das navi/handy ( bei mir android :D) wenn es an die scheibe gepappt wird nass wenn es ein wenig regnet ( ich kann nass werden – das ist nicht das problem)?

    Viele Grüße Florian

  12. vielen dank erstmal für deinen umfangreichen und ausgewogenen test :D

    leider sind viele ja nicht in der lage ihr hirn für neues und unbekanntes zu öffnen und vergleichen den twizy permanent mit einem auto :( dauernd fragen sie einem nach den fehlenden seitenscheiben und mäkeln rum was das zeug hält. ich bin den twizy anfang märz probegefahren, in einem dünnen t-shirt und bei regen! ich bin dabei weder nass geworden noch hatte ich irgendwelche probleme mit aquaplaning etc. ich selber habe einen smart roadster coupe, bin mir also dumme sprüche und kommenare gewohnt ;) mir tun diese unwissenden mittlerweile sowieso nur noch leid. für mich ist der twizy jedenfalls das perfekte fahrzeug um zur arbeit und zurück zu kommen. meine freundin fährt mit dem bus vor dem haus direkt vor die arbeitsstelle und ich kann unsere “verbrenner” in der gaage lassen wo sie auf ihren sinnvollen einsatz warten können. ok, mit dem roadster gehe ich ab und an auf die rennstrecke :) aber der diesel mag zbsp solche kurzstrecken zur arbeit am allerwenigsten. den twizy bekomme ich im mai und meine arbeitskollegin hat sich den urban gekauft, der wurde letzte woche geliefert.

  13. Also das Ding “muß” wohl echt mal gefahren werden auch/gerade in hiesigen Gefilden. Bei Heiterkeit + Sonnenschein ja keine Kunst. Das gibt noch youtubes im Winter….;o)

  14. Ich fahre meinen jetzt seit 3 Wochen täglich, zum einkaufen, in die Arbeit und nur zum Spass.
    Auch bei starkem Regen (sogar auf der Autobahn!) hatte ich keinerlei Probleme, ich wurde nicht mal nass. Eventuelles Gepäck auf der Rücksitzbank sollte aber auf jeden Fall eingepackt werden, denn da wird heftig.
    Ohne die Türen würde ich ihn auf jeden Fall nicht empfehlen, da hat man im Alltagsbetrieb auf jeden Fall ein Nässeproblem. Werde auf jeden Fall auch im Winter testen!
    Rundum gelungen!

  15. Seit Oktober ist er auch mit Seitenscheiben lieferbar (in Verbindung mit den Türen). Für den Weg zur Arbeit und einen übersichtlichen Einkauf allemal eine gute (weil spaßige und günstige) Wahl. Auch einen fest anschnallbaren Rucksack für den Rücksitz gibt es.
    Unbedingt mal ausprobieren!

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